WENDE in der ENERGIEWENDE

Oktober 29, 2014

Lichtgeschwindigkeit 5035

am Mittwoch, 29. Oktober 2014

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Die Machtkämpfe um widersinnige Profite der Monopolisten der Stromerzeugung, des Stromhandels und der Strom-Netzbetreiber, im Durchgriff auf die Regierungen, sind absurd.

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Dass sich ungesetzliche Interessen in den Parlamenten gegen die Rechtsgüter der Allgemeinheit durchsetzen lassen, ist skandalös.

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Ich zähle mal ohne eine Rangordnung damit bezeichnen zu wollen auf:

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EINS – Der ATOMSTAAT. Wer bewacht auf alle Ewigkeit die AKW-Ruinen bzw, wer muss das bezahlen? – das deutsche Volk. Das deutsche Volk ist wahlberechtigt und selbstbestimmt, oder?

Dass momentan von dem Atomkraftwerke-Weltverdrecker Vattenfall gegen die staatlichen deutschen Maßgaben zur Lizenzierung solcher AKWs Schadensersatzklage in Millionenhöhe vor einem Gericht in den USA beantragt worden ist, wird vom deutschen Staat nicht klar und hart beantwortet:

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Alle in Deutschland derzeit laufenden Anlagen erhielten unter den Bedingungen der Einhaltung bzw. der aktuellen Nachrüstung der technischen Sicherheitsanforderungen ihre Betriebserlaubnisse. Kautele ist, dass die jeweilige Lizenz sofort erlischt, wenn die Sicherheitsbedingungen nicht erfüllt werden.

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Kein in Deutschland laufendes AKW ist gegen Sabotageangriffe mit Killerdrohnen und auch nicht gegen Sabotageangriffe durch „Hacker“ geschützt. Es gibt nicht mal ausreichend Fluchträume im Falle eines Supergaus. Dabei ist allein die Möglichkeit von nichtversicherten und „nichtversicherbaren“ Unfällen, einschließlich der rechtlich unglaublichen Definition von „Supergau“ (Supergau ist ein unmöglicher Gau – wird deshalb nicht versichert) politisch unverantwortbar. Unsere Parlamente machen es aber mit. Kein Gerichtsvollzieher stoppt die widerrechtlich laufenden Giftschleudern. Und die Wähler, wiederum, wählen diese Blockparteien trotzdem. Empirisch erlebten wir durchschnittlich alle 25 Jahre einen Supergau (bei der heutigen Anzahl von Kernreaktoren).

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Jetzt klagen die Betreiber auch noch auf Gewinnausfälle, während sie die durch die AKWs bereits vollendeten Umweltzerstörungen nicht bezahlen:

Es ist rechtlich nicht möglich: Gewinnausfälle aus ausgefallenen lizenzwidrigen Betriebsmöglichkeiten aufzurechnen oder einzuklagen.

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ZWEI Die ATOMLAGER: Es gibt keine Lagertechnik und keine Lagerorte. Die Lagersuche wird von den Regierungen verzögert und behindert. Die Regierungen verbreiten täglich die Propaganda: „Das öffentliche Interesse an der ENERGIEWENDE erlischt bzw. die öffentliche Meinung ginge auf Distanz zur Energiewende.

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Dieses sind Falschmeldungen und staatliche Irreführungen. Die Regierungen vermischen mutwillig Fragen der ENERGIEERZEUGUNG, UMWELTZERSTÖRUNG (CO2) sowie der ENERGIEREGULIERUNG (der Netzwerke und der dezentralen Strategie).

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Die Lobby der großen AKW-Betreiber erklären laufend, entgegen den Tatsachen: Die Endlagersuche sei bereits geklärt – es komme eben Gorleben als beste Lösung zum Zuge. In Gorleben seien bereits riesige Beträge investiert. Nur ist Gorleben ungeeignet und die Regierung verschleppt weiter die Suche nach Alternativen.

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Inzwischen lagern die Betreiber in unmittelbarer räumlicher Nähe zu den laufenden Reaktoren, in einfachen ungesicherten Hallen und offenen Stellplätzen die ausgebrannten heißen Atom-Müll-Brennstäbe auf den AKW-Geländen. Das allein ist ausreichend, Anlagen unverzüglich vom Gerichtsvollzieher stoppen zu lassen.

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explodiert und ausgebrannt - Reaktorblock 4 von Tschernobyl im April 1986

explodiert und ausgebrannt –
Reaktorblock 4 von Tschernobyl im April 1986

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DREI ENERGIEWENDE als KULTURWECHSEL: Die fachlichen Aspekte sind weit fortgeschritten und zweifellos geklärt.

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Die Energieerzeugung muss dorthin, wo der Strom gebraucht wird, an die dezentrale Örtlichkeit. Es sollte erzeugt werden, wo die Konsumenten sind. Und die Konsumenten sollen selbst Strom erzeugen und einspeisen können.

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Das heißt, es müssen entsprechende Speicher dezentral gebaut werden (z. B. einfache Wasserspeicher), damit alle technisch möglichen Erzeugungsschwankungen gesteuert und ausgeglichen werden können.

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Das heißt auch, man muss aufhören „Back-Bones“ zu bauen – das ganze Land durchkreuzenden Hauptleitungen, die international betrieben werden und unkontrollierbar sind (das ist im Sinne des Wortes „Faschismus“ – man bündelt, statt dezentrale Selbstbestimmung zu ermöglichen).

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Eine Energiewende soll frei marktwirtschaftlich angestrebt werden. Dazu muss aber der Staat aufhören mittels der Regulierungsbehörde technisch fortschrittliche Investitionen durch Regulierung auszugleichen, kurz: Wer investiert, wird bestraft – folglich kann kein privates Kapital mit Renditeaussichten akquiriert werden. Damit behindert der Staat den Wettbewerb und den freien Markt.

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Letztlich ist es marktwirtschaftlich vollkommen widersinnig, dass die Marktlage Angebotsüberschüsse und sinkende Preise aufweist (Gas, Erdöl, dreckiger Atomstrom), die Preise für den privaten Endverbraucher stets erhöht werden. WO SIND WIR DENN!

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Stahl-Sarkofag in der Ukraine bei Tschernobyl

Stahl-Sarkofag in der Ukraine bei Tschernobyl

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Dietmar Moews meint: Mehr als Wahlrecht für freie Wähler und freie Konsumenten kann man nicht fordern.

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So frei läuft das seitens der Konsumenten allerdings nicht – man kann auf den täglichen Strom schwerlich verzichten (man könnte schon).

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Kontrollraum von Tschernobyl heute, 2014

Kontrollraum von Tschernobyl heute, 2014

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Wir brauchen eine Erneuerung der Aufklärung und Bildungsstaatlichkeit. Wir brauchen die „Volkshochschule“ für politisches Bewusstsein, Mitbestimmung, Zugang und Teilnahme und eine Neuschöpfung des Citoyen.

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Die staatlichen Bildungssysteme müssen Gemeinschaftskunde und Moral – auch ohne Bengalos – lehren.

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Lichtgeschwindigkeit 518

August 21, 2010

Lichtgeschwindigkeit 518

FRIEDERISIKO: DREI WEH’s ATOMDRECK und ATOMLÜGEN

und Kommentar aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von

dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten –

muss auch immer die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit,

Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, am Globus

mit Vorgarten in Berlin Pankow, am Samstag, 21. August 2010, mit

Frankfurter Rundschau, Frankfurter Allgemeine Zeitung und BILD

Berlin/Brandenburg, BBC.co.uk, focus.de, bild.de, Piratenpartei

Deutschland.de, heise.de, ARD, DLF,

Piratenthema: FRIEDERISIKO: DREI WEH’s ATOMDRECK und

ATOMLÜGEN.

Mit ganzseitigen Anzeigen haben vierzig deutsche Vertreter des

internationale Kapitals heute in den deutschen Zeitungen aufgeschlagen:

Dort heißt die rücksichtslose Propaganda:

BILD Berlin/Brandenburg, 21. August 2010, Seite 11, ganzseitig

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. August 2010, Seite 15 ganzseitig

Frankfurter Rundschau, 21. August 2010, Seite 19, ganzseitig:

alle wortgleich

ENERGIEPOLITISCHER APPELL: Mut und Realismus für

Deutschlands Energiezukunft … Es geht um viel: die Sicherung der

Lebensgrundlagen von morgen und die Zukunftsfähigkeit des Standortes

Deutschland …“

Frankfurter Rundschau Seite 16, Wirtschaft: Die Oligarchen müssen

zurückstecken; Stadtwerke- Lobbyist Hans Joachim Reck will die

Macht der vier großen Energiekonzerne brechen.

Frankfurter Rundschau Seite 1, Holger Schmale:Frontalangriff auf

Kanzlerin: Die Atiomindustrie geht Angela merkel hart an: in

Anzeigen wirft sie ihr eine falsche Politik vor. Die kampagne wird

von vielen Firmen aus der Wirtschaft unterstützt, andere werden

gegen ihren Willen genannt.

FR Seite 2 und 3: Kalt erwischt: Die Bundesregierung spielt die

Kampagne der Energieindustrie als einen Diskussionsbeitrag

herunter.

Seite 2 Jakob Schlandt: Schlecht gemacht und nicht mal gut

gemeint: Eigens gegründeter Verein sammelte Unterschriften/

Gewerkschaftschef wollte Appell gar nicht unterstützen/

Stromkonzerne finanzieren offensichtichtlich die Kampagne.

FR Seite 3, Joachim Wille: Sadtwerke attackieren Konzerne

FR Seite 11 Leitartikel von Brigitte Fehrle: Die Putschisten:

Konzernchefs rücken der Kanzlerin auf den leib, um sie auf

Linie zu zwingen. Man liest und staunt: ist Deutschland in Gefahr?

Geht es um Menschenrechte? Nein. Nein nur um Brennelementesteuer.#

Dietmar Moews meint: Gescheiterte Finanzpolitik, kurz Staatspleite,

macht jetzt die dreckige Atomenergie zum Druckmittel gegen

Regierung und Parlament. Weil sich Dr. Werkel, Westerwelle und

Wulf, die bösen drei Weh’s und ihre politischen Vasallen sich

zusätzlichene Milliarden erhoffen, verschaukeln sie den politischen

Willen der deutschen Wähler und Konsumenten, endlich die

Dreckschleudern abzuschalten und hin zu real kalkulierter

und sauberer nachhaltiger Energiepolitik zu steuern.

Die Argumente der Atomwirtschaft sind Lügen und Falschspiel

mehrfacher Art. Sie exportieren Energie, weil sie zu viel haben.

Sie entsorgen die Brennstäbe nicht, weil sie nicht wissen wie:

Es strahlt und strahlt. Und er Polizeistaat ist sicher, solange es

die Bewachung der Atomanlagen gibt.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin,