Risse in Atomreaktoren von Doel und Tihange und rotzfreche belgische Atomaufsicht

Februar 28, 2015

Lichtgeschwindigkeit 5395

vom Samstag, 28. Februar 2015

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Die enorm verschlechterte bauliche Situation an mehreren belgischen ATOM-Kraftwerken in Flandern und in der Walonie meldet die AFP.

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Es laufen in Flandern, Doel 3, und in der Walonie, Tihange 2, Atomkraftwerke, mit Reaktorbehältern, die seit Anbeginn – unter der belgischen Atomaufsicht – Risse im Beton haben.

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Der Betreiber Electrabel sowie die Atomaufsicht AFCN erklären, unter Berufung auf genauere Untersuchungen:

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…Die entdeckten Risse sind länger und zahlreicher als bisher angenommen. Sie betonen zugleich („neues deutschland“ vom Freitag, 27. Februar 2015, Seite 9 „Größere Risse im Reaktorbehälter“): dass die Risse seit ihrer Entdeckung im Jahr 2012 aber nicht größer geworden seien.“

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…Die Risse seien nicht während des Betriebes, sondern schon während des Baus der Reaktoren vor mehr als drei Jahrzehnten entstanden. Die größten Risse in Doel sind den neuesten Messungen zufolge 18 Zentimeter lang, während die Messungen 2012 noch höchsten 9 Zentimeter ergeben hatten. In Tihange wurden das Maximum sogar von sechs Zentimetern 2012 auf jetzt 15,5 cm revidiert. Gezählt wurden in Doel nun rund 13.000 Risse, während es bei der der letzten Untersuchung 8.000 gewesen waren. In Tihange stieg die Anzahl von 2.000 auf 3.150. Wie die Unterschiede zur Untersuchung von 2012 zustande kommen, teilten Electrabel und AFCN nicht mit.

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Zudem gibt es weitere Bedenken über die unerwartete Brüchigkeit des Materials. Diese wurden im Jahr 2014 bei Labortests festgestellt worden.

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Laut AFCN besteht ein Risiko, dass bei einem Unfall, bei dem der Reaktor mit Wasser gekühlt werden müsse, der Mantel bricht und radioaktives Wasser austritt.

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Im April sollen sich internationale Experten mit den Risiken beschäftigen.

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Dietmar Moews meint: Shit happens – das weiß man längst.

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Hier hätte allerdings die zuständige Genehmigungsbehörde unverzügliche Stillegung der Atomanlagen anzuordnen und durchzusetzen.

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AKW Tihange 2 in Belgien kaputt und nicht stillgelegt

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Ferner sind die verantwortlichen Betriebsleiter und Vorstände der Electrabel in Untersuchungshaft zu nehmen:

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Denn – es gibt keine Selbstheilungskräfte von baufälligem Beton. Und es gibt keinerlei Duldung solcher Mängel.

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Nach den Lizenzen der Betriebsgenehmigungen ist zweifellos die Verpflichtung der Betreiber eindeutig festgelegt, dass bei irgendwelchen Mängeln an den technischen und baulichen Anlagen, die Betriebsgemehmigung unverzüglich ungültig wird.

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explodiert und ausgebrannt - Reaktorblock 4 von Tschernobyl im April 1986

explodiert und ausgebrannt –
Reaktorblock 4 von Tschernobyl im April 1986

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Neuinbetriebnahme kann nur nach Reparatur oder Instandsetzung und erneuter technischer Abnahme durch die staatliche Lizenzaufsicht überhaupt erfolgen. Gewinnausfälle können ohne Betriebserlaubnis gar nicht eingeklagt werden.

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Unsere Lügenpresse klärt stets wiederholt nicht darüber auf, dass es sich bei solchen Skandalen um Schwerkriminalität und eindeutige persönliche Verantwortung von Prokuristen der ELECTRABEL und der AFCN handelt.

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Stahl-Sarkofag in der Ukraine bei Tschernobyl

Stahl-Sarkofag in der Ukraine bei Tschernobyl

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Erst, wenn vollumfängliche Klärung und Notmaßnahmen erfolgten und die staatsanwaltlichen Ermittlungen vollumfänglich gesichert sind, könnten die Schwerkriminellen gegen Kaution aus der Haft entlassen werden.

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Dass heute die genannten beschädigten Anlagen von Doel und Tihange teils heruntergefahren worden sind, statt stillgelegt, ist ebenfalls eine lizenvernichtende Tatsache.

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Der belgische Atombetreiber Electrabel handelt aus Profitgier schwerkriminell, die staatliche Aufsicht versagt, das Risiko wird der Allgemeinheit ungefragt und ohne weitere Information aufgebürdet.

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ATOMKRAFTWERKE und HOCHINTELLIGENZ

Juli 21, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4702

am Montag, 21. Juli 2014

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Der Atomdreck und die rücksichtslose Vergiftung der ganzen Welt auf ewige Zeit, lediglich zugunsten weniger ideenloser Profitmacher, besteht aus zwei Verbrechen und einer Unschuld:

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EINS ist die radioaktive Vergiftung unseres Lebens,

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ZWEI ist die propagandistische Verbreitung von Lügen und Irreführungen.

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DREI, die Unschuld betrifft die unverschuldete Dummheit (Popper) der Atombetreiber. Ihr überwiegender Mangel an Hochintelligenz ist einfach tragisch. Was war passiert?

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Geradezu täglich finden wir in den Massen-Bereitstellungsmedien – Zeitungen, Radio, Fernsehen, Internetz – Notizen zu dramatischen Problemen mit den Atomreaktoren. Meist findet man keine näheren Informationen, sondern lediglich die dpa-Kurzfassung von Presseerklärungen der Betreiber oder der Genehmingungsbehörden, die immer abwiegeln.

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Leibstadt / Schweiz: „Neue Zürcher Zeitung, vom Montag, 21. Juli 2014: „Atomaufsicht gibt grünes Licht. Freigabe für AKW Leibstadt nach Schließung der Bohrlöcher“. Was war passiert? Im Jahre 2008 wurde der Stahlmantel mit sechs, im Durchmesser von sechs Millimetern, Bohrlöchern durchbohrt. Die dadurch undicht gemachte Schutzhülle des strahlenden Kernreaktors wurde jetzt bei laufendem Betrieb der Anlage wieder zugeschweißt. Die technische Prüfung hat angeblich ergeben, dass der Schutzmantel nun wieder strahlensicher ist und keine Radioaktivität entweichen kann.

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Nun erwartet „die Atomaufsicht bis zum 24. Juli einen Bericht zu Folgemaßnahmen mit detaillierten Angaben zum Vorkommnis. Die Behörde teilte mit, sie werde überprüfen, ob die darin dargelegten Maßnahmen geeignet sind, Derartiges in Zukunft zu verhindern… Das AKW Leibstadt blieb während der ganzen Zeit der Reparaturmaßnahmen in Betrieb. Erst Ende August wird es für die Jahresrevision heruntergefahren.“ (NZZ, S. 28, 21. Juli 2014).

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Die Löcher wurden im Jahre 2008 in die Stahlhülle gebohrt, um dort Feuerlöscher zu installieren. Das ist ein echter GOTTESBEWEIS oder SABOTTAGE.

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Wir sehen: Es gab Anbohrungen und nach Reparatur eine Abdichtung. – Und zu welchen Emissionen ist es inzwischen gekommen?

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DPA meldete die vergangenen Tage „BROKDORF“: „dpa im neues deutschland S. 16, 20. Juli 2014: Schnellabschaltung im Atomkraftwerk Brokdorf. … eine Panne während des Wiederanfahrens eine Reaktor-Schnellabschaltung ausgelöst… die sogenannte Hauptspeisewasserpumpe sei in der Nacht zu Donnerstag wegen eines Bedienungsfehlers … Der Betreiber E.on gab an, bei niedriger Leistung sei der Reaktor wegen zu geringer Speisewassermenge abgeschaltet … (Normalmeldung)… Am Mittwoch hatte die Atomaufsicht dem Wiederanfahren zugestimmt.“

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Dietmar Moews meint: Immer wenn die Behörde „Freie Fahrt“ erklärt, kommen die Atomdreck-Betreiber aus ihrer limitierten Betreiberlizenz raus. Denn die Lizenz zum Betrieb ist limitiert. Die Lizenz erlischt sofort, wenn eine Anlage nicht den sicherheitstechnischen Anforderungen derzeit gemäß ausgestattet sind bzw. nicht nachgerüstet sind. Kein Atomkraftwerk in Deutschland wurde nachträglich gegen Sabottageangriffe von feindlichen Killerdrohnen gesichert.

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