Österreich hat gewählt

Oktober 15, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7663

am Montag, 16. Oktober 2017

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Sebastian Kurz (31) für die ÖVP hat diese Wahl mit über 31 Prozent gewonnen und wird Anspruch auf die Kanzlerschaft erheben können. Kurz war bislang Außenminister von Österreich unter dem SPÖ-Kanzler Kern.

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Christian Kern (51) für die SPÖ erreichen knapp 27 Prozent.

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Heinz-Christian Strache (48) für die FPÖ etwa 26 Prozent.

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Liberale NEOS liegen mit Matthias Stroz bei etwa 5 Prozent.

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Dagegen sind die alternativen GRÜNEN und Peter Pilz mit unter 4 Prozent draußen.

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Ulrike Lunacek und die GRÜNEN sind ebenfalls mit unter 5 Prozent nicht im Parlament.

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Der GRÜNE Bundespräsident Alexander Van der Bellen sagte vor seiner Stimmabgabe: „Ich glaube, es ist vieles möglich“.

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Die Wahllokale wurden um 17 Uhr geschlossen. Doch bis Donnerstag ist noch auf die Auszählung der Briefwahl zu warten.

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Die Rechtspopulisten dürften zulegen und ihr bisheriges Allzeit-Hoch von 1999 von 26,9 Prozent anvisieren. Grund dafür ist nicht nur ihre in Österreich populäre Anti-Migrations-Haltung, sondern auch der medial immer wieder befeuerte Verdruss über die zerstrittene SPÖ-ÖVP-Koalition. Die FPÖ verspricht jedenfalls „Veränderung“.

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Die Grünen, die sogar um den Einzug ins Parlament zittern, die liberalen Neos und die Liste des Grünen-Abtrünnigen Peter Pilz sind voraussichtlich zu schwach, um als Koalitionspartner attraktiv zu sein. Außer der wahrscheinlichen Bündnisvariante von ÖVP mit FPÖ gibt es im Prinzip auch die Variante SPÖ mit FPÖ. Sogar eine Wiederauflage von Rot-Schwarz wäre nicht ausgeschlossen, allerdings nur, wenn Kurz oder Kern ihren Hut nehmen.

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Sollte der ehemalige Bahn-Chef Kern, der seit Mai 2016 das Land und die Sozialdemokraten führt, unter den 26,8 Prozent seines Vorgängers Werner Faymann landen, hätte er das bisher schlechteste Ergebnis der Sozialdemokraten zu verantworten – und wäre massiv beschädigt.

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Dietmar Moews meint: Die Österreicher haben ihre verheerende Stagnation neu gemischt, ohne dass jetzt die Neuorientierung unter Führung der ÖVP schon klar wäre.

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Immerhin ist die Immigrations-Feindlichkeit und die Tendenz innerhalb der E U zu dem Ungarn Orban und den rechts-nationalistischen östlichen EU-Staaten, Polen, Slowakei, Tschechei, Ungarn, zu erkennen. Was die österreichischen Wähler hier wünschen, entspricht nicht dem von MACRON und MERKEL angekündigten EU-Neustart.

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Während die CSU in Bayern heute über den Rechtsruck Genugtuung äußerte, werden die Spielräume für eine JAMAIKA-Koalition für eine neue deutsche Bundesregierung mit einer Rechtsruckstärkung der CSU durch das österreichische Nationalrats-Wahlergebnis noch enger.

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Damit werden nunmehr Koalitionsverhandlungen in Wien unter der ÖVP und in Berlin unter der CDU beginnen. Wobei die konfligierenden verschiedenen Parteien, zwischen nationalistisch und europäisch, durchaus ähnliche taktische Mittel vor sich haben.

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Wir werden ein politisches Schauspiel zwischen der LÜGENPRESSE und den gewählten Fraktionen, der erfahrenden Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und dem unerfahrenen Sebastian Kern, erleben. Während Merkel einen SPD-Bundespräsidenten ins Kalkül zu ziehen hat, muss Kern mit einem Grünen Staatspräsidenten rechnen.

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Hertha BSC kniet vor dem Anpfiff im HITLER-STADION von BERLIN

Oktober 14, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7661

am Samstag, 14. Oktober 2017

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Vor gefüllten Zuschauerrängen knieten heute, Samstag, 14. Oktober 2017, Fußprofis von HERTHA BSC zur politischen Demonstration auf dem Rasen:

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Das Team von Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat sich kollektiv dem Protest amerikanischer Sportler gegen Diskriminierung angeschlossen.

Die elf Profis auf dem Platz, die Ersatzspieler, das Trainerteam um Pal Dardai und unter anderen auch Geschäftsführer Michael Preetz knieten vor dem Anpfiff der Partie gegen den FC Schalke 04 am Samstag und hakten sich einander an den Armen unter.

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Der Tagesspiegel berichtet am 14. Oktober 2017 zum 8. Bundesliga-Spieltag:

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„Hertha BSC unterliegt Schalke 0:2 – Berlins Bundesligist spielt lange zu zehnt und kassiert dann auch noch einen Elfmeter gegen sich. Am Ende verliert Hertha gegen Schalke 0:2.“

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Hertha BSC teilt am 14. Oktober 2014 per TWITTER mit:

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Hertha BSC steht für Vielfalt, Toleranz und Verantwortung! Für ein Berlin, dass auch in Zukunft weltoffen ist!

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BILD.de berichtet am 14. Oktober 2017:

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„Hertha hat ein Zeichen gesetzt und sich dem Protest US-amerikanischer Athleten angeschlossen. Vor dem Anpfiff der Samstagspartie gegen den FC Schalke 04 im Olympiastadion knieten sowohl die Spieler auf dem Rasen als auch Reservespieler, Trainer und Betreuer vor der Trainerbank. Der Verein teilte die Bilder auf Twitter unter dem Hashtag #TakeAKnee, der seit mehreren Monaten die Überschrift für den Protest amerikanischer Profisportler ist.

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Hertha BSC steht für Vielfalt, Toleranz und Verantwortung! Für ein Berlin, dass auch in Zukunft weltoffen ist!“, twitterte der Verein dazu. Manager Michael Preetz sagte:

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„Wir leben in Zeiten, in denen sich auch Fußballvereine positionieren müssen. Hertha ist seit jeher gegen Diskriminierung.“

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In den USA entstand vor etwa einem Jahr eine Protestbewegung gegen Rassenungleichheit, bei dem Footballspieler bei der Nationalhymne vor dem Spiel auf einem Knie niederknieten, anstatt wie sonst zu stehen. Präsident Trum forderte vor kurzem, protestierende Athleten des Stadions zu verweisen oder gar zu entlassen. Der Protest hat sich mittlerweile auf andere Sportarten ausgebreitet. In der Bundesliga war der Protest bisher nicht angekommen.

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„Anthem Demonstrations“ – wird in den USA genannt, wenn bei Sportveranstaltungen die Nationalhymne gespielt wird – wobei Publikum und Sportler üblicherweise schweigend in einer ehrerweisenden Körperhaltung verharren – aktuell zur Demonstration gegen die DONALD-TRUMP-Staatlichkeit, die Sportler sich hinknien anstatt „stramm zu stehen“.

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In den USA knien zahlreiche Sportler vor der amerikanischen Hymne, um unter anderem gegen Polizeigewalt und Diskriminierung zu protestieren.

US-Präsident Donald Trump hatte die Athleten deshalb zuletzt mehrfach harsch kritisiert.

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In den USA ist es Tradition, dass das Siegerteam der NBA den US-Präsidenten im Weißen Haus besucht. Die Golden State Warriors warten dagegen noch auf eine Einladung von Donald Trump. Superstar Kevin Durant hat dagegen angekündigt, einen Besuch zu boykottieren.

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nytimes berichtet am 14. Oktober 2017 über „anthem demonstrations“:

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„In an unusual and public call to arms, a Los Angeles Chargers lineman posted a letter on the players‘ Tribune on Friday morning urging the league’s 1,700 players to take a unified stand against pressure from N.F.L. team owners to curb demonstrations during the national anthem before games.

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We can either wait until we receive our respective marching orders, speak up individually, or find a way to collaborate, and exercise our agency as the lifeblood of the league,” the player, Russell Okung, wrote.

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Okung’s nearly 900-word manifesto takes N.F.L. owners to task for making decisions on anthem demonstrations, which have typically involved players kneeling or sitting during the anthem, without broadly consulting players. The owners plan to meet next week to discuss the demonstrations, which were originally intended to draw attention to racial inequality and police shootings of African-Americans.

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But that initial message has become blurred, and owners could be prepared to issue restrictions on the protests, especially after drawing condemnation from President Trump and a number of fans in recent weeks.

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Trump has said that players who kneel or sit during the national anthem are disrespecting the flag and the military, though many players say it is their patriotic duty to bring attention to social injustice and other ills in society.

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Das Berliner Olympiastadion wurde ursprünglich für die Olympischen Spiele 1936 geplant und gebaut. Die ganze Olympiaanlage im Westend wurde bereits als Olympia-Kampus für 1930 konzipiert – Olympisches Dorf, Reitstadion, Schwimmstadion, Olympiaturm, Waldbühne mit Maifeld usw. von dem deutschen Architekten Werner Julius March, der auch die Änderungen und die Bauleitung bis zur Übergabe verwirklichte. Und heute liest man bei Wikipedia; Olympiastadion Architekt Albert Speer (der NAZI-GROSS-VERBRECHER) – dieser Albert Speer war seit 1934 von HITLER als Obernazi-Organisator aufgebaut und mit totalen Entscheidungsverfügungen ausgestattet. Speer war also auch er staatliche Vorgesetzte von Werner Mach.

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Noch vor Vollendung des Olympiastadium nahm Speer Einfluss auf bestimmte Steinverkleidungen, wie er sie auch auf dem Nürnberger Zeppelinfeld und bei der Reichskanzlei Voßstraße vorhatte. Inzwischen wurde die Mimik des heutigen Stadions im Berliner Westend mit erheblichen Funktionseingriffen von einer Leichtathletik-Kampfbahn zu einem Fußballstadion umdesigned. Dabei wurde die blaue Bestuhlung eingebracht und bestimmte bauliche Restaurierungen und Änderungen vorgenommen.

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Dietmar Moews meint: Respektsymbolhandlungen gegenüber der Staatshoheit, gegenüber dem Gesslerhut auf der Stange sowie gegen ein Staatsoberhaupt, eine Militärführung oder gegenüber Hymne und Fahne?

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Dazu haben wir emanzipierten demokratischen Bürger eine weitgespannte „Staatspraxis“, beginnend damit, bei STAATSAKTEN abwesend zu sein – bis hin Weihnachten in der Kirche O du Fröhliche lauthals mitsingen.

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Kurz – jeder freie Bürger kann freiwillig öffentliche Formen mitmachen, wenn ihm daran liegt. Etwas anderes ist, wenn man öffentliche Symbolakte konkret und manifest stört. Das zählt rechtlich als eine „Störung der öffentlichen Ordnung“ und kann mit Platzverweis und amtlichem Bescheid und Strafmandat geregelt werden.

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Die aktuellen „Anthem Demonstrations“ in den USA gehen tatsächlich von den aktiven Sportlern aus, die überwiegend schwarze Afroamerikaner sind, wie sie heute unter US-Präsident DONALD TRUMP sehr hart benachteiligt werden. Diese Lage ist ziemlich eindeutig. Weil es bekannt ist, dass die Eigentümer der Sport-Teams, z. B. Football- und Basketball, überwiegend weiße US-Amerikaner sind, die diese Achtungsverweigerung gegen über Nationalhymne, Stars and Stripes Flag und gegen das Militär ablehnen.

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Hierauf beziehen sich also die Fußballprofi-Entscheider bei Herta BSC, für die heutige Hinknie-Demonstration im Berliner Hitler-Stadion.

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Als Räsonnement zu solchen politischen Meinungsäußerungen, die mit einer großen Breitenwirkung, in einem Vereinsnamen, bei einem Fußball-Erstliga-Punktspiel, weit über die private Meinungsfreiheit hinausgehen, verhalten sich viele Bürger ablehnend.

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Man plädiert gerne darauf: Dass der reine Sport doch frei zu halten sei von sonstigen weltanschaulichen, religiösen, rassistischen, arm-oder-reich und so weiter, sozialen Anliegen, weil der reine Sport die Menschen freundschaftlich verbinde. Während andere Wertfelder der Auseinandersetzung und der politischen Wertbildungsprozesse Streit erzeugen kann und den Sportgeist stören würden.

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Diese Ideologie „vom reinen Sport“ ignoriert gerade, dass Sport als großes Reizelement der ökonomischen und privaten Öffentlichkeit bildet und vollkommen von politischen Implikationen durchsetzt ist.

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Ob die Weltsportorganisationen, von Leichtathletik, Olympiasport oder Fußball, oder die nationalen Sportverbände und die einschlägigen Verlage und Publizisten, sind in einer politisch rechten, teils kriminellen, immer untransparenten Personnage eingekapselt. Ob IOC oder FIFA – so jetzt die US-Basketballer und American Football-Profis, immer sollen sie den Staat, die Fahne, das Militär und den Präsidenten freundlich einrahmen und ehren. Kritik – sei es den Sport und die Sportpolitik betreffend – prallt stets vollkommen ab, bis hin, dass Aktive gemobbt und sanktioniert werden.

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Kurz – ich unterstütze die Idee, über konkrete Berufsanliegen hinaus, auch sonstige politisch und moralische Stellungnahmen vorzubringen, dabei auch kreative Formen zu nutzen. Besonders, indem man aus Solidarität und nicht als konkret selbst Betroffener „demonstriert“, ist eine solche APPELL-Aktion sehr wirksam.

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Ich würde durchaus begrüßen, wenn Hertha BSC weiter die Hinknie-Aktion machen wird und bin gespannt, ob so ein Staatskrisen-Verein der CSU in Fröttmanning auch außer für Steuerhinterziehung auch für Kritik oder Solidarität an Politik oder Politiker ausdrücken würde.

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Vielleicht wird man noch mehr über die HERTHA-Politik hören. Denn Hertha hat ja momentan einen ungarischen Trainer Pal Dardai, der bislang nicht für zeitkritische Einstellungen bekannt wurde – mehr so eine ungarisch-orbansche materialistische Rüdität verkörpert.

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Neil Young lebt nach wie vor in Californien, USA. Er kritisiert seit eh und je kleine und große Politik und trat zuletzt gegen den Präsidentschaftskandidat TRUMP im US-Wahlkampf mit ein.

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Ich hoffe, man stellt die „anthem demonstration“ der Hertha-Mannschaft nicht als Ursache für die 0:2-Niederlage gegen Schalke hin. Ein Hertha-Spieler sagte anschließend:

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„Das war eine Solidaritätsaktion in unserer Multi-Kulti-Stadt Berlin für amerikanische Sportler gegen den RASSISMUS“

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UND: …“ da sah er dann im Negativ, wie positiv der Neger lief“ – Leni Riefenstahl hatte Hitler Bilder von dem mehrfachen afroamerikanischen Olympiasieger JESSE OWENS gezeigt, gegen den die NAZI-Bande rassistisch gemobbt hatte.

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Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften Richard H. Thaler

Oktober 13, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7659

am Samstag, 14. Oktober 2017

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Ich hatte vergessen den Nobelpreis zu beantragen – für WIRTSCHAFT.

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Jetzt wurde – wie immer – ein US-Amerikaner – zum Preisträger ausgerufen:

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RICHARD H. THALER.

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der mit einer ziemlich unwissenschaftlichen Behauptung als Doppelkorn unter die einäugigen Hühner getreten war, nämlich …

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INTERLUDE: Schnell meine Idee, den Preis eigentlich zu verdienen, hier:

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Testosteronschwankungen sind mitverantwortlich für Marktschwankungen bzw, für inkonstantes Urteilen und Verhalten, kurz: Das Verhalten von Börsenspekulanten variiert mit deren Testosteronspiegel:

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JE HÖHER DER WERT, DESTO HÖHER DIE LUST AM RISISKO.

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P. S. Und so hat es mir heute, am Donnerstag, 12. Oktober 2017 auch das neue deutschland, auf der Titelseite „unten links“ bestätigt.

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SCHNITT:

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Die NOBELPREIS- würdige Theorie (großes Wort „Theorie“ für eine banale Hypothese) von Richard H. Thaler lautet etwa so:

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Neue Zürcher Zeitung, 11. Oktober 2017, Seite 9, WIRTSCHAFT von Rudolf Hermann:

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„Mit Schubsen zum Wirtschaftsnobelpreis. Der Amerikaner Richard H. Thaler hat der Unvernunft einen Platz in der Ökonomie geschaffen.

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„… eine eher belächelte Seitenlinie der ökonomischen Forschung zu einer etablierten Disziplin gemacht … Es geht um sogenannte Verhaltensökonomie und in Thalers Fall, um die Erkenntnis, dass ökonomische Akteure nicht immer rational handeln – und das eine gewisse Unvernunft deshalb in wirtschaftswissenschaftliche Modelle einzubeziehen sei, wenn diese tatsächlich zur Erklärung wirtschaftlicher Handlungsprozesse taugen sollte.

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Erforschung der Irrationalität: Was dies in der Praxis bedeutet, gab der frischgebackene Preisträger mit einer Prise Humor gleich selber zum besten: Das Preisgeld von 9 Mio sKr werde er selbstverständlich auf unvernünftige Weise ausgeben …

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…Der Preisträger habe gezeigt, dass die ökonomischen Entscheidungen von Individuen systematisch durch „menschliche“ Komponenten wie soziale Präferenzen oder unvollkommene Selbstkontrolle mitbeeinflusst würden.

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Die Theorie des Anstupsens: Entscheidungen seien damit nicht allein das Resultat von nüchternen Analysen einer Marktsituation. Vielmehr seien sie einer durch emotionale Faktoren eingeschränkten Rationalität unterworfen …

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und schließlich meint Thaler, man könne Menschen durch gezielte Beeinflussung einer >Nudge<-Theorie (anstupsen) für staatlich gewünschte Anpassung oder Geduld ansprechen …“

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Dietmar Moews meint: Es ist wirklich absurd. Während man eingangs noch um die „belächelte Seitenlinie einer Wirtschaftswissenschaft“ sorgt, liefert man darauf eine bodenlose Blödheit, die man auch noch als eine THEORIE“ bezeichnet. Dabei ist es noch nicht einmal eine Arbeitshypothese.

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Aber zuvor noch gefragt:

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EINS Das Verhalten von rational Handelnden zu erforschen ist Angelegenheit der ANTHROPOLOGIE, auch der SOZIALPSYCHOLOGIE, zunächst aber der EMPIRISCHEN SOZIOLOGIE.

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Dabei kommt es keineswegs auf ein SCHUBLADEN-Denken an, sondern darauf, dass der FORSCHER die fachliche Befähigung hat, dazu die methodischen Techniken beherrscht, die hier zu Erkenntnissen geführt werden sollen. Das ist hier beim WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLER THALER nun aber gar nicht er Fall.

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ZWEI So fern denn eine THEORIE entfaltet werden soll – eine kleine Theorie, eine mittlerer Reichweite oder eine Generaltheorie? – auf welches Forschungsfeld soll dann diese THEORIE theoretisch bezogen sein?

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Nun erfahren wir, es handele sich einfach um eine „THEORIE“. Und dann soll diese THEORIE retrospektiv auf Entscheidungshandlungen unter der Kategorie der Rationalität angewendet werden – dann, so wird es jeder Wissenschaftler zumindest verstehen, läge nunmehr der Wert einer solchen Theorie, dass man diese THEORIE auf Vorhaben, die man erst noch vorhat, also prospektiv, erkenntnisfördernd anwenden können müsste. Sofern aber nur retrospektive Fallstudien interpretiert werden, handelt es sich um unentgeltliche Willkür, bestenfalls um eine HYPOTHESE.

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DREI Nun kommt auf den Haufen NOBEL-SCHEISSE noch ein Klacks Haarpomade drauf: Der ÖKONOM, der keine Ahnung von empirischer Sozialforschung hat (wofür er aber den Preis erhielt), beforscht gar nicht die Wirklichkeit, er macht seine empirischen Feststellungen nicht an Berufsleuten, die Entscheidungen treffen und dabei Rationalitäts-Ausfälle haben können.

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Sondern Herr Thaler forscht mit WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTS-STUDENTEN in LABOR-Versuchen und zählt (quantitativ) die Fehlverhalten der Probanten. ES GIBT also keine qualitativen Feststellungen der SOZIALWISSENSCHAFT, keine Analyse von konkret-empirischen Verhaltensweisen, sondern was?

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Vielleicht hat man doch einen TESTOSTERON-Test abgeglichen mit erfolgreichen Wirtschaftsentscheidungen (denn fehlerhaftes Wirtschaften kann dennoch erfolgreich sein; zwischen Gelingen und Scheitern liegen riesige Spielfelder der Irrationalität).

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Eine solche Sozialforschung, nämlich empirische Verhaltensforschung, müsste ein systematisches Kategorienfeld operationalisieren. Dieses müsste vollkommen mit jedem Probanten durchgeprüft werden. es müssten die Inkonstanzen und diversen Handlungsbedingungen skaliert werden, z. B. wie schnell entscheidet jemand? wie viele Vorinformationslücken hat ein Entscheider? wie ändert sich Risikofreundlichkeit mit steigenden Kosten?

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Dieser NOBEL-WIRTSCHAFTS-PREIS 2017 ist eine Blamage, eine Schande und ein unwissenschaftlicher Mist, den man als Wissenschaftler nur Verachten und verurteilen kann:

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Der arme Herr NOBEL!

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PICASSO für Anfänger

Oktober 11, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7654

am Donnerstag, 12. Oktober 2017

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PICASSO „Guernica“, Öl auf Leinwand, 1937 in Paris gemalt

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Man könnte einen in Malaga, Costa del sol, Andalucia, im Jahr 1881 Geborenen nach Gallizien und einige Jahre später nach Katalonien umziehen lassen.

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So ein Kind hat Familienbezug und wird vom Vater mitgenommen, wenn gezeichnet und gemalt wird. Nach viel Kindermalen geht der junge Mensch zum Kunstmalerei-Studium nach Madrid – man nennt den jungen Herrn RUIZ Pablo, einen Spanier – der bald wieder bei seinem Vater in Barcelona studiert. Nicht viel später geht er das erste Mal nach PARIS.

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In Künstlerkreisen findet P. RUIZ Freunde, nennt sich bald PABLO PICASSO, stellt erstmalig in PARIS aus, findet die unkonventionellsten Kreise und PICASSO hält sich an heute große Namen, die damals gar nicht unangefochten waren, CEZANNE, ROUSSEAU, MATISSE, nur um drei Sonderbare zu nennen. PICASSO kam an einen jungen Galeristen, STEIN, und bald an dessen Schwester, GERTRUDE STEIN, man (amerikanische Millionenerben) kaufte ihm Bilder ab. Dann kamen weitere Galeristen und Kunsthändler, KAHNWEILER und weitere.

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MARINA SPICKERMANN malt Picasso in Saint Julien-aux-Bois

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PICASSO wurde zu einer internationalen MARKE promotet und produzierte unglaublich viele schnellgemachte Malereien, die in wenigen Jahren in allen denkbaren Varianten, immer signiert P. PICASSO, und immer alle „klassischen Bildthemen“, also Tiere, Akte, Frauenportraits, Stillleben, Landschaften, in allen greifbaren Bildtechniken, Pinseleien, Zeichnungen, Kohle, Stifte, Kollagen, Materialbilder, Skizzen, Glas, Hinterglas, Holzschnitt, Feder, Radierung, Lithografie, Kartoffeldruck. Anfangs kaufte er noch alte vergoldete, spießige,  Barockbilderrahmen auf Pariser Flohmärkten, für seine „modernen“ Bilder.

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Sein erstes Bild soll ein Stierkampf gewesen sein.

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Picasso kam bald von allen Abstraktionsgraden her, gegenständliche Motive als unerwartete Ausarbeiten anzufertigen, massenhaft, billig für die Händler, leicht und schnell zu machen, KUBISMUS, SUR REALISMUS, EXPRESSIONISMUS, Arte Poveri. PICASSO begann mit Keramik, Ton, Holz, schließlich machte er eisenarmierte Betonplastiken und unzählige GÜSSE, verlorener Formen u. u. u. – es soll über 50.000 Unikate von ihm geben; das sind wieviele die Stunde?

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DIETMAR MOEWS malte „Endsport“ mit Picasso-Taube

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EINS Wären all diese neuen Experiment-Bildwerke von hoher ästhetischer Qualität, dann wären die heute populär und bekannt. Das älteste bekannte Bild PICASSOS ist aber die Les Desmoiselles d‚Avignon, keineswegs ein Frühwerk. Auch die große Tafelbild-Grisaille GUERNICA, zum spanischen Bürgerkrieg und der Legion Condor, wurde 1937 in Paris gemalt – da war Picasso fast 60 Jahre alt. Und die bekannte FRIEDENSTAUBE entwarf er als Motiv für ein Plakat, das er im Jahr 1949 für den Pariser Weltfriedenskongress, also mehr schon vom alten PICASSO als Symbol für eine Friedensbewegung.

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Zwar redet man von seinen klassisches Schülermalereien, von seiner blauen Phase, von der rosa Periode, dann das schwarze Zeug, die kubistischen Bilder in Ateliergemeinschaft mit BRAQUE gemalt – sagen wir einfach PICASSO und jeder weiß Bescheid (nur, was sollen all die hunderttausende alten Experimente, noch heute? die unechte Künstler selbst avantgardistisch gerieren, aber durchweg vom Spießertum herkommen? – keineswegs von PICASSO).

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ZWEI Was all die SALONPERSONNAGE-Pseudo-Künstler übersehen, wenn sie so picassesk daherwesen, sind die Frauen. PICASSOS Erfolg lag in seiner massenhaften UNIKAT-PRODUKTION, die er den dynamischen Händlern liefern konnte und dazu, gleichzeitig, an den FRAUEN bzw. daran dass Picasso zweifellos ein Womanizer war.

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PICASSO mochte Frauen, die er – eine nach, neben und über der anderen – für sich akquirierte (ähnlich wie BRECHT) ein Kind machte und unverzüglich weiterging. Die meisten Frauen und Männer finden einen solchen Hühnerhof-Dauer-Alarm, wie PICASSO unter Händlern und Frauen anfachte, faszinierend (MICK JAGGER hat inzwischen sieben oder acht Kinder). PICASSO war eben auch schlau und charmant – er hätte durchaus bei den ROLLING STONES die Kuhglocke schlagen können.

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Im Jahr 1944 wurde PICASSO Mitglied der Kommunistischen Partei Frankreichs. und blieb es bis ans Ende seines Lebens (die französische Staatsangehörigkeit beantragte er – die wurde ihm allerdings verwehrt), doch die Ernsthaftigkeit seines Eintritts wurde bezweifelt, und man beschuldigte ihn, dass seine Farben und Formen in seinen Arbeiten eine bestimmte symbolische Bedeutung besäßen, woraufhin er konterte:

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Bloß wegen des Vergnügens, verstanden zu werden, werde ich nicht in einem gewöhnlichen Stil arbeiten.“

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Eine Aussage, unter anderen, die zu der Anschuldigung führte, dass sein Kommunismus oberflächlich sei und er nicht an die Untrennbarkeit von Kunst und Politik glaube. Zu seiner Verteidigung schrieb er:

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Was, glauben Sie denn, ist ein Künstler? Ein Schwachsinniger, der nur Augen hat, wenn er Maler ist, nur Ohren, wenn er Musiker ist, gar nur eine Lyra für alle Lagen des Herzens, wenn er Dichter ist, oder gar Muskeln, wenn er Boxer ist? Ganz im Gegenteil! Er ist gleichzeitig ein politisches Wesen, das ständig im Bewußtsein der zerstörerischen, brennenden oder beglückenden Weltereignisse lebt und sich ganz und gar nach ihrem Bilde formt. […] Nein, die Malerei ist nicht erfunden, um Wohnungen auszuschmücken! Sie ist eine Waffe zum Angriff und zur Verteidigung gegen den Feind.

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Dietmar Moews meint: Ich erinnere mich an die 1960er Jahre, als in meinem Konfirmandenspruch ein Sinn zu suchen war, nämlich

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„wenn du Gott aufrichtig suchst, wirst du ihn finden“ oder so ähnlich.

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Ich war ganz sicher, nicht mit allen Kräften zu suchen, was mir nicht fehlte.

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Stattdessen überzeugten mich einfache Kunstregeln, z. B.

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„Alles WEGLASSEN, was man weglassen kann“

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oder eben das Finden betreffend,

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Beim Malen bedeutet ‚Suchen‘ meiner Ansicht nach gar nichts. Auf das Finden kommt es an.“ (Picasso)

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und da waren auch die sehr geliebten Meisterwerke der Malerei. Ganz besonders der große lothringische Meister Georges de La Tours – aber durchaus auch PICASSO, von dem die meisten Bilder (die ja immer gegenständlich sind) anödeten, die meist nur als Abbildungen bekannt waren. Aber hin und wieder gab es PICASSO, wirklich wert hinzugucken.

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KURZ – ich nahm PICASSO in meine Heldenhalle auf und war sehr betroffen, als es um sein Sterben ging, Frühjahr 1973, bereitete ich gerade meine erste Ausstellung mit Stillleben vor.

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Mir war der Trick mit dem billig Schnellmachen und auch das mit der Perlenkette von Mädchen und Frauen in der muskulären andalusischen Ausprägung PICASSOS nicht attraktiv.

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