CSU-Parteitag hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder erneut zum Parteivorsitzenden gewählt

Oktober 18, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9654

am Samstag, 19. Oktober 2019

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Die routinemäßige Vorsitzendenwahl der CSU ergab für den bisherigen Vorsitzenden MARKUS SÖDER seine Wiederwahl mit 91,3 Prozent. Auguren meinten, weniger als 90 Prozent sei eine Katastrophe – demnach wären 91,3 Prozent kein überragender Hoffnungserweis durch die Parteitagswahlberechtigten für die im Umbruch und einer Verjugendlichung nach allen Seiten hin ausschauenden CSU, um wieder einmal auf eine absolute Mehrheit als Volkspartei Bayerns gewinnen zu können.

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DLF.de am 18. Oktober 2019:

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CSU-Parteitag: Söder mit 91,3 Prozent wiedergewählt

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Er hatte sich in München erstmals zur Wiederwahl gestellt. Söder war im Januar auf einem außerordentlichen Parteitag mit 87,4 Prozent der Stimmen zum Nachfolger von Parteichef Seehofer bestimmt worden.

In seiner Rede hatte er zuvor die Grünen und die AfD attackiert. Die Grünen seien mit der Klimapolitik eine Ein-Themen-Partei, kritisierte Söder. Die AfD bezeichnete der CSU-Chef wörtlich als „die neue NPD“. Sie sei ganz sicher keine bürgerliche Partei.“

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Dietmar Moews meint: Irgendwie unterschieden sich Parteien zumindest in ihrem expliziten Selbstbild – anbetracht der SPD-Unfähigkeit einen tüchtigen Vorsitzenden zu wählen, mit dem die fünf Prozent-Hürde zu nehmen ist, hier also dem Kandidat die 50 Prozent als Erfolgshorizont vorschwebt.

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SÖDER hat in seiner Bewerbungsrede vor den Parteitagsteilnehmern in alle Richtungen gespielt – genau genommen kann das niemand überzeugen. SÖDER als GRÜNER, SÖDER als AfD-Schreck, SÖDER als christlicher FREIE WÄHLER-Konkurrent – und die CSU als IT-Revolutions-Lederhosen-Folklore mit 40 Prozent FRAUENQUOTE.

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Nun – 91 Prozent haben ihn wiedergewählt. Hinsichtlich der nächsten bayerischen Landtagswahlen bedeutet das gar nichts. Solange SÖDER auf die BERLINER VERHÄLTNISSE weist, die mit der CDU/CSU-Koalition die CSU bindet, kann er gar nichts überzeugen. Denn die Oberflöten in Berlin sind Andreas Scheuer und andere CSU-Zwerge, wie Seehofer und so immer weiter im Immigrantenfieber.

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Verfassungsänderung zur GRUNDSTEUER mit Zweidrittel im Deutschen Bundestag

Oktober 18, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9653

am Samstag, 19. Oktober 2019

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Wie geräuschlos so ein Staat eine Grundgesetzänderung, eine Verfassungsänderung durchschieben kann? – da wird wohl der Bundesrat keine weitere Reklame machen wollen, oder?

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Heute, am 18. Oktober 2019, hat der Deutsche Bundestag den Art. 106 Abs. 6 GG mit der erforderlichen Zweidrittel-Mehrheit geändert und die GRUNDSTEUER erhöht. Es handelt sich um eine Gemeindesteuer. Es ist eine verfassungsrechtlich festgelegte Steuer, die in die kommunale Kompetenz fällt und als Haupteinnahmequelle der Gemeinden, also Städte, Dörfer, Flecken, angesehen wird.

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Die heutige Grundgesetzänderung erfolgt auf das Verfassungsgerichts-Urteil von 2018, das für Häuser und unbebaute Grundstücke auf Basis der Hauptfeststellung von 1964 für verfassungswidrig befindet und eine Neuregelung bis 31. Dezember 2019 gefordert hat.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung am 18. Oktober 2019:

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„Einigung Bundestag billigt Grundsteuerreform

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Nach langem Ringen um eine Einigung billigte die Koalition aus Union und SPD mit Stimmen der Grünen und der FDP am Freitag das Konzept der Regierung

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Nach langem Ringen um eine Einigung billigte die Koalition aus Union und SPD mit Stimmen der Grünen und der FDP am Freitag das Konzept der Regierung.

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Die Grundsteuer ist in Deutschland eine Steuer auf das Eigentum, aber auch auf Erbbaurechte an Grundstücken und deren Bebauung (Substanzsteuer). Gesetzliche Grundlage der Grundsteuer ist das Grundsteuergesetz (GrStG). Durch Anwendung verschiedener Hebesätze fällt die Grundsteuerbelastung trotz gleicher Einheitswerte in verschiedenen Gemeinden unterschiedlich hoch aus. Die Grundsteuer ist eine der ältesten bekannten Steuerarten.

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Mit Urteil vom 10. April 2018 erklärte der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts die Ermittlung der für die Grundsteuer maßgeblichen Einheitswerte in Westdeutschland für Häuser und unbebaute Grundstücke auf Basis der Hauptfeststellung von 1964 für verfassungswidrig und forderte eine Neuregelung bis 31. Dezember 2019. Am 1. Februar 2019 einigten sich SPD-Bundesfinanzminister Olaf Scholz und die Länderfinanzminister auf ein Modell, bei dem die Grundstückswerte, das Alter von Gebäuden und die durchschnittlichen Mietkosten herangezogen werden. Eine Grundsteuererhöhung kann von Eigentümern an Mieter weitergegeben werden.

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Die Grundsteuer ist eine Realsteuer im Sinne von § 3 Abs. 2 AO (auch: Objekt- oder Sachsteuer). Im Mittelpunkt der Grundsteuer steht nicht eine natürliche oder juristische Person, sondern ein Objekt: der Grundbesitz. Da die Grundsteuer nach Art. 106 Abs. 6 GG den Gemeinden zufließt, handelt es sich um eine Gemeindesteuer.

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Betroffen sind rund 35 Millionen Grundstücke. In Ostdeutschland gelegene Grundstücke waren zwar mangels Verfassungsbeschwerde nicht Verfahrensgegenstand, sind aber aufgrund des noch früheren Hauptfeststellungszeitpunktes per 1. Januar 1935 ebenfalls vom Urteil des Bundesverfassungsgerichts betroffen.

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Das Grundgesetz sieht für die Grundsteuer gemäß Art. 105 Abs. 2 GG die konkurrierende Gesetzgebung vor. Da der Bund von seinem Gesetzgebungsrecht Gebrauch gemacht hat, ist die Grundsteuer eine bundeseinheitliche Steuer. Der Bundesrat muss jedoch Änderungen am Gesetz zustimmen. Die Verwaltungshoheit wurde über Art. 108 Abs. 2 GG sowohl den Ländern (Feststellung des Einheitswertes) als auch übert. 108r A Abs. 4 GG den Gemeinden (Festsetzung der Grundsteuer) zugewiesen. Gemeindefreie Länder (z. B. Berlin) nehmen dabei sowohl die Feststellung des Einheitswerts als auch die Festsetzung der Grundsteuer vor. Dort wird die Steuer von den Finanzämtern festgesetzt und erhoben.

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Bei Nichteinhaltung der Frist würde die bisherige Grundsteuer ersatzlos wegfallen. Das Bundesverfassungsgericht ordnete jedoch an, dass nach der Neuregelung die bisherigen Bestimmungen für weitere fünf Jahre ab der Urteilsverkündung am 10. April 2018, mithin bis 10. April 2023 (längstens aber bis 31. Dezember 2024), noch angewendet werden dürfen. Für Kalenderjahre nach Ablauf der Fortgeltungsfristen dürfen auch auf bestandskräftige Grundsteuerbescheide, die auf den für verfassungswidrig erklärten Bestimmungen des Bewertungsgesetzes beruhen, keine Belastungen mehr gestützt werden.

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Dietmar Moews meint: Die Gemeinden müssen gesund steuerfinanziert werden. Das geschieht über die Verteilung der unterschiedlichen staatlich erhobenen und eingenommen Steuerpflichtzahlungen der Steuerpflichtigen.

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Die Steuergeschichte zeigt, dass sich die Steueraufkommen je nach wirtschaftlichen Entwicklungen erhöhen und verkleinern können, sodaß haushalterische Schieflagen und Neuverteilungen nötig werden.

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Der Gesetzgeber verfährt dabei stets locker, nicht nach justierender föderaler Neuaufteilung, sondern durch tumbe STEUERERHÖHUNGEN (was so gar nicht im BGH-Urteil von 2018 verlangt wird).

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Auch hier, wie oft in der Demokratie, versagt die Wähleröffentlichkeit, die sich darum nicht kümmert, sondern lieber mit FREITAGS-DEMOS und ISLAMISMUS abrackern.

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Britischer EXIT als Wasserstand am 17. Oktober 2019

Oktober 17, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9652

am Freitag, 18. Oktober 2019

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Wer interessiert sich noch für TWITTER bei DONALD TRUMP? Wer will wissen, welche Umwege BORIS JOHNSON versucht, um doch immer wieder nur ICH zu sagen.

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Die Zeit läuft ab, bis der Austrittstermin, 31. Oktober erreicht ist, dazu müssen diverse formale institutionelle Stationen durchlaufen werden, die eben die EU-Verhandler nicht mit JOHNSON allein abmachen können.

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Heute – 17. Oktober 2019 – wird also publiziert:

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EU und JOHNSON sind sich über einen EXIT-DEAL endlich einig.

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Ja – und?

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Morgen, Donnerstag, wollen die EU-Verhandler nunmehr die neue Lage beraten. Doch erst am Samstag kreisen die LONDONER Entscheider, nicht zuletzt im Unterhaus, wo bereits die Absagen kolportiert werden.

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Dietmar Moews meint: Während also BORIS JOHNSON in der selbst gebastelten Zwickmühle herumhaspelt, den 31. Oktober als EXIT-Termin einzuhalten, läuft der britische Politikstil nun auf eine TERMIN-VERSCHIEBUNG hin, um – entweder – Neuwahlen und/oder Volksbefragung neu an das britische Volk zu geben.

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So gesehen ist heute bereits BORIS JOHNSON gescheitert.

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Einen Vertrag mit einer denkbaren BACKSTOPP-Lösung wird es nicht geben, so lange sowas gar nicht idealiter vorliegt und Zustimmung hätte.

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Es ist nicht zu erkennen, dass BORIS JOHNSON seine harten BREXITEERS von irischen Komprosmissen überzeugen könne – es sieht nicht so aus, als würde JOHNSON Ukip und NIGEL FARAGE überzeugen – es sieht nicht so aus als seien die nordirischen Unterhausmitglieder mit einem aufs Meer verlegte Zollabwicklung zufrieden, und nicht zuletzt haben sowohl LABOUR und die Schotten keine Lust diesem englischen Hauruck nachzugeben.

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FINE E COMPATTO

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Kunstgenie EDVARD MUNCH

Oktober 17, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9651

am Freitag, 18. Oktober 2019

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Seit ich selbst als Berufskünstler verdächtigt werde, besondere Kenntnisse in der Kunst allgemein und in der Kunst der Malerei mitzuteilen besonders vermag, darf ich auch Tipps, Ratschläge und Beispiele nennen, falls sich jemand der Kunst bemüßigen möchte.

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Z. B. kann ich dann immer meine Lieblingsmaler nennen – begonnen mit David Hockney, den ich persönlich kannte – oder von meinen sonstigen Freunden und Helden in der Malereigeschichte,

David Hockney

Pieter Breugel d. Ä.

Georges de La Tours

Caravaggio

Piero della Francesca

Jan Vermeer

Claude Monet

Paul Cezanne

Edvard Munch

Henri Matisse

Gustav Klimt

Giovanni Segantini

Peter Janssen

Peter Grämer

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Aktuell möchte ich auf eine sehr hervorragende Ausstellung im Düsseldorfer Staatsinstitut K 20 hinweisen, in der viele hervorragende Gemälde von dem norwegischen Genie EDVARD MUNCH sehr gut ausgestellt werden.

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Edvard Munch – 12.10.2019 – 1.3.2020

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K20

Grabbeplatz 5 40213 Düsseldorf

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

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Diemar Moews meint: Wer hier freiwillig liest, sollte verstehen:

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MUNCH gründlich anschauen bietet die Chance überhaupt GENIE in KUNST zu berühren (Was in der Musik für Musikalische leicht ist, weil es jederzeit verfügbar geniale Musik gibt, einzuüben). MALEREI ist nicht so leicht zugänglich, aus mehreren Ursachen:

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EINS Geniale MALEREI wird heute so gut wie nicht mehr akademisch gelehrt, weil es keine genialen Malereiprofessoren mehr gibt und weil die heutigen Kunstgeschichtler schlicht zu blind dafür sind.

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ZWEI EDVARD MUNCH bildet schon eine extreme Höhe der MALEREI-KUNST, die unvorbereitet zwar emotional zu empfinden ist, die aber in der totalen kunstgeschichtlichen Genialität Übung und Kenntnisse vom Konsumenten oder Kritiker verlangt.

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DREI EDVARD MUNCHS Werke befinden sich überwiegend in Norwegen, während er in seinen wichtigen Schaffensphasen in ganz Europa tätig war sowie innerhalb den Malereiszenen, in Paris, Berlin, in Italien, gegenwärtig sowie von den zahlungskräftigen internationalen Sammlern zeitgenössisch gekauft worden ist (man sehe nur die diversen Portraits und Personenbilder).

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VIER Momentan wird das alte bauhausartige Munch-Museum Oslos abgeschafft und an anderer Stelle ein ziemlich peinliches neues Munchmuseum in Oslo gebaut. Nebeneffekt ist, dass die Osloer Munchsammlung auf Ausstellungsreisen geschickt werden kann.

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FÜNF Die Düsseldorfer Ausstellung zeigt eine Auswahl, die selten zu sehen ist. 138 Nummern in der Ausstellung. Und die auch in Oslo überwiegend nicht zu sehen waren – es sind also nicht die weltberühmten Motive, sondern weniger bekannte.

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Einst vom Malerfreund Egon Neubauer auf Edvard Munch besonders hingewiesen und durch Norwegenreisen und dem Besuch des dortigen Munch-Museums aufgemischt, kann ich heute neuerlich reklamieren, dass es an ein Wunder grenzt, dass der heute ÄRMLICHKEITS-KAMPF um die Leitungsposten in der staatlichen Kultur-Dienstklasse überhaupt noch so einen EDVARD MUNCH ausstellt (zumal Munch in den USA gänzlich unbekannt bzw. nicht in den großen Sammlungen durch Werke repräsentiert wird).

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Ich gebe kurz meine Stichworte zur Einordnung der hervorragenden Bedeutung des Malers Edvard Munch:

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MUNCH, im norwegischen Löten geboren, in Oslo Malerei studiert, kam von seiner regionalen Malkunst durch seine Exploration nach PARIS und später nach BERLIN auf einen völlig anderen Impuls, nämlich moderner Malerei.

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Damit beginnt auch die Schwierigkeit für die heutigen Menschen überhaupt zu sehen, was die MALEREI jener Zeit brachte, was bis heute weitgehend durch die Salonkunst zugunsten der Konzeptkunst völlig verschüttet wurde. Das geht so weit – dieser Niedergang der Kunst durch Organisation von Profit-Kunstindustrie und Staatskunst-Betrieb – dass man heute durchaus den MUNCH als Konzeptkünstler propagiert:

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MUNCH als Hochexpressionist politischer Explikationen in Bildern aus Oslo.

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Ich lasse aber nicht nach, sichtbare Anknüpfung zu zeigen:

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Wenn man von der klassischen Zeichenkunst und den Renaissance-Genies herkommt, wo wirklich nicht einfach NATURNACHAHMUNG, sondern Stilwillen und Zeitstil der Malereikunst ausgeprägt wurden (z. B. Giotto konnte nicht schlechter zeichnen als die Höhlenmaler von Lascaux – Giotto hatte seinen flächigen Abstraktionsstil), kommt man über all die sakrale Belanglosigkeits-Auftragsmalerei im 19. Jahrhundert bei einem neuen Grad der „Abstraktion“ an, bei MONET im Freilichtaktionismus, bei PAUL CEZANNE dann bei der MODERNE.

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CEZANNE wird heute unkritisiert gefeiert. Doch lernt dabei der Laie keineswegs, was da bei Cezanne außer leeren Elogen, gezeigt wird (man sieht nur was man weiß). Ich nenne für Cezanne, die geschmackvolle Farbgebung. Die klassischen Bildarchitekturen. Die Luftperspektive. Die binnenmalerischen Bezüge, die sich über das physikalische Sehen hinwegsetzen, indem Perspektiven zugunsten der Komposition der Formenbezüge stilistisch verändert werden und dennoch Sinn enthalten.

Die Maltechnologie CEZANNES, die oft ungrundierte Leinwände anmalt, anstatt farbtechnologische Untermalungen, schrittweiser Farbaufbau, keine zeichnerisch gezielten Pentimenti, eher ein individueller Farbkreis, als den man leicht CEZANNE wiedererkennen könnte. Wer Cezanne und dessen klassischen Bildthemen und Bildgattungen, etwa Landschaft, Stillleben, Figuren, hauptsächlich gegenüber der heutigen Augenreiz-Welt langweilig findet, sitzt eigener Zeitgenossenschaft auf, die den Zugang zur Malerei nicht leicht macht.

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So kommen wir dann über den schon schwierigeren CEZANNE, während uns MONET noch einleuchten mag, zu zwei GIGANTEN in RANG und Maßgeblichkeit in der MALEREIKUNST:

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EDVARD MUNCH

und

HENRI MATISSE

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Während MUNCH der malerische Maler ist, ist MATISSE der zeichnerische Maler, der Bildarchitekt in diversen Darstellungstechniken, Collage, Grafik, Zeichnung. MUNCH malt auf seinen weißen Leinwänden, er untermalt die Rohleinwand oft gar nicht erst. MUNCH zeichnet nicht groß vor. Er fängt links oben an, macht Pinselstriche und Gegenstands-Umrisse, hat kaum Zeit viel zu korrigieren, während er Hintergrund und Gegenstände im Vordergrund gleichzeitig anlegt, oft Hintergrund zuletzt aufgetragen wird, oft Farbmischungen geradezu durch unsaubere Pinsel und aneinandergrenzende noch nasse Farbaufträge eine konkrete Mimesis aneinander vermischen.

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Edvard Munch „Weiblicher Akt / Weidenstuhl“, Öl auf Leinwand, 1919, etwa lebensgroß

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(Warum dann die Farbläufer mal senkrecht laufen – weil Munch das nasse Bild senkrecht an die Wand gestellt hatte, oder eben quer zum Motiv, weil das nasse Bild eben auf einer Seite abgestellt worden war und dann lief die nasse Sauce nur so herab).

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Betrachtet man diese Schnellmalerei als Technologie, dann finden sich allerdings handgemachte Korrekturen da, wo diese Farbläufer die Bildwirkung nicht bedingen (sondern etwa stören können) – dann verschmiert oder verschubbert Munch diese Farbläufer, während sie an anderen Stellen im Bild gelassen werden.

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Hier kommen wir zu dieser genialen Höhe der neuen ABSTRAKTION, die nur MUNCH, ohne Vorbild, so malerisch entwickelt hat. Jedes Bild hat einen optimalen Bildbetrachtungsabstand. Wenn der Betrachter diese Entfernung findet, kann er nur staunen, wie es möglich ist, mit so viel Sauerei und Ungenauigkeit, Geschmiere und anscheinbaren Mängeln bei Farbauftrag und fehlender Kontur, solch absolute figürliche DEFINITION seiner Bildszenerie herzustellen. Denn der Maler steht beim Malen und Kontrollieren im Abstand seines angewinkelten Malarmes – quasi mit der Nase vor der Malfläche – und hätte seine Meisterschaft nicht in der Summe der Kilometer zu beweisen, die er jeweils zur Kontrolle wie seine Malerei aus dem Meisterbild-Abstand stimmt oder eben noch weiter auszuarbeiten ist, hin- und hergelaufen ist.

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Munch konnte auch ein Bild auf den Kopf stellen – wobei Fehler in der Darstellung leicht zu sehen sind.

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Kurz, MUNCHS MALEREI sitzt – wie es ein naiver Nichtmaler niemals hinbekäme, wie es aber keineswegs mit „das könnte mein Kind auch“ getan wäre.

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Deshalb, weil diese Malerei derart verwegen ist, ist sie für mich das Höchste, was ich kenne, höher – bzw. anders als MATISSE, der ein genialer Bild-Architekt war – weit höher als PICASSO der lediglich ein EPIGONE von MUNCH und MATISSE war, mit dem Schwerpunkt des Zeichnens. PICASSO war Schnellzeichner, die Bildidee im Kopf in wenigen Minuten aufgerissen und dann, je nach Lust und Tageszeit noch etwas ANGEBUNTET – PICASSO kolorierte seine Schnellzeichnungen. Während MATISSE der INNOVATOR war, machte PICASSO nur „klassische“ Bilder, Stillleben, Figur, Akt, Tiere, Landschaft. MUNCH dagegen machte meist gar keine ausgewogenen Bildkompositionen – MUNCH stellte seine Themen so weit malerisch her, bis eindeutig erkennbar war, was er da darstellen wollte, weiter malte er dann nicht (da war wenig Meditation oder Hausfrauen-Sinnlichkeit der emotionalen Heimbetätigung).

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Man wird überrascht sein, die Bildthemen und Motive MUNCHS in unzähligen Varianten zu sehen, wobei es sich nicht um notwendige variante Bildexperimente handelt, sondern um Produktion der MUNCH-MALEREI zum Verkauf, die Nachfrage und den MUNCHSCHEN Geldwerwerb zu fördern.

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Wir sehen in Düsseldorf also nicht einen der unzähligen „SCHREIE“, keine „Pubertäre INGER MUNCH auf der Bettkante“, keine „Frauen auf der BRÜCKE“ – aber wir sehen eine sehr gut aufgehängte Präsentation von durchweg hervorragend gerahmten Tafelbildern, auf vier gebrochene Wandfarben gehängt (also keineswegs expressionistische Knatterfarben wie im LENBACH-Haus in MÜNCHEN), nämlich HELLBLAU, DUNKELGRÜN, AUBERGINE und INKARNAT-NEAPEL-GELB.

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MUNCH malte überhaupt nicht mit SCHWARZ – seine dunkelste Farbe war stets INDIGO, also dunkelblau. Er hat lediglich mal bei einem schwarzen Anzug schwarze Konturen gemalt.

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Ich habe bei Respekt für MUNCHS Lieblingsfarben, GRÜN, ENGLISCHROT, INDIGO, Roh-Leinwand-Ocker, meine Lieblingsbilder hier gewählt:

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Edvard Munch: Weiblicher Akt auf Weidenstuhl. Ku…

 

Die seltsame Poltrone/Fauteuil/Weidenstuhl mit dem einäugigen Akt, das prachtvoll goldglänzend gerahmt ist, hat Munch in zahlreichen Versionen gemalt; das in Düsseldorf ausgestellte Exemplar habe ich nicht als Repro; hier zeige ich eine Variante.

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Dazu „Pferdegespann beim Pflügen“, 1919/1920, die Pferde am Pflug, deren Farben sich dem landschaftlichen Hintergrund bläulich-weiß bzw. dem braunen Vordergrund mimetisch annähern. Zaumzeug, Pflug und Zügel sind nicht gemalt. Der Betrachter sieht die Pfluggruppe samt dem nachgehenden Bauer, der die Pferde führt, mit aller Zugspannung, auch ohne Geschirre und Zügel. So malt man, was gesehen wird, ohne es malen zu müssen (das hätte Picasso auch gerne gekonnt). Ich mag hier nicht streiten, ob Edvard Munch treffender Hände darstellte als Otto Mueller.

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EDVARD MUNCH ist eine Sensation gewesen. MUNCHS BILDER-MALEREI ist eine SENSATION. Seine Grafik ist mir so weitgehend egal, wie Grafik überhaupt.

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Wer nach OSLO kommen kann, sollte vorher vorbereiten, wo dort überall große Raummalerei von EDVARD MUNCH (1863 – 1944) in Gebäuden zu finden sind – in der Universität, im Rathaus, Parlament usw.

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Es lohnt, die deutsche Malerei, nach MUNCH, in Berlin abzusuchen. Von Lovis Corinth bis Max Beckmann, die ganzen BRÜCKEN und BLAUEN REITER usw. keine Paula Modersohn ist ohne MUNCH denkbar.

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Was ich bislang in den Feuilletons zur MUNCH-Ausstellung gelesen habe ist krampfhafte DERRIEREGARDISTEN-Geschreibsel – ohne Kenntnisse zur Malerei.

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Die Ausstellungsmacher von Düsseldorf treten nicht so hervor, dass man jetzt wüsste, wer außer EDVARD MUNCH das Verdienst an der aktuellen Bereitstellung hat. Wer hat die Raumfarben bestimmt? Wer hat die Hängung auf die sehr sinnvolle Mittellinie bestimmt? Wer die Bildnachbarschaften von Elisabeth Förster-Nietzsche mit anderen? einen Nietzsche, den MUNCH mehrmals malte, sieht man im K20 nicht.

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Also: Auf nach Düsseldorf.

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Frauenfrage: Monatsblutienen Täglichejakulatisten und kein Drittes Geschlecht

Oktober 17, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9650

am Freitag, 18. Oktober 2019

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Wer es wissen will, kennt Narrative über Amazonen, die brandgefährlichen Kriegerienen, wie man eine noch vor der Münchner Stuck-Villa symbolisieren sehen kann.

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Auch vom Matriarchat kann man immer wieder hören – wenn interessiert vom Patriarchat geredet wird, während die Profit- und Kasino-Finanzwirtschaft eigentlich zutreffender den Einsichten dienen würde.

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Wovon also zu reden ist, wären die regionalen Gesellschaftsgeschichten, wenn Nomaden oder Seßhafte oder arbeitsteilige Mischformen davon, irgendwo klimatisch und landschaftlich Lebensraum nutzten oder sogar umkämpfen.

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Schon kommen wir zwangsläufig bei NATUR-Dynamik und NATUR-BALANCE an und bei BIOLOGIE.

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Und schon kommen wir bei einer erinnerten und vergessenen menschlichen Intelligenzgeschichte an, die rational und emotional ihre soziale Dynamik und Zähigkeiten aufzeigt. Die Schlaueren sprechen Ideen aus – die werden dann angenommen, wenn es so gewollt ist.

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Und schon kommen wir bei der heutigen FRAUENFRAGE an: Werden Frauen verfassungsrechtswidrig Rollenzwängen unterworfen, die von herrschenden Männermachtformen, kurz Patriarchat 2019, bestimmt werden (Tradition, Abhängigkeiten, Veränderlichkeiten)?

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Und eine immer noch gängige Hypothese dazu stammt von Simone de Beauvoir – sie nannte es das „Dritte Geschlecht“. Indem Beauvoir erlebt zu haben meinte, ein Patriarchat präge unsere Gesellschaft und ihre Abkömmlinge in einer männlich vorherrschenden Kulturweise, die sich stets mit Übermacht reproduziere – die auch von den Müttern im Patriarchat den Babyboys und Babygirls, bis zur Adoleszenz und ins hohe Alter angelegt wird.

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Und die erhoffte BEAUVOIR-ERLÖSUNG dieses MACHTASPEKTES basiert auf ihrer Hypothese vom „DRITTEN GESCHLECHT“.

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Diese Idee will glauben machen, dass es emanzipierte neue Menschen geben wird, sobald ohne die geschlechtsspezifischen Vorurteile der Männerherrschaft Aufzucht und Bildung den Kindern, ungeachtet ihres entweder weiblichen oder männlichen Geschlechts, verwirklicht würde. Es ist eine schöne weibliche Hypothese, natürlich völlig unwissenschaftlich, und man kann diese ausgedachte Reproduktionsmenschlichkeit nicht weiter beachten, denn eine solche „neutrale“ Erziehungssituation wird es niemals geben (ich spare mir die oft zitierten Beispielfälle von Summerhill bis Montessori).

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Was Frauen auch heute noch nicht lernen, was Simone de Beauvoir vermied zu erkennen, ist der nicht nur sekundärgeschlechtliche Unterschied zwischen weiblich und männlich.

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Menschen werden als entweder Weibliche oder Männliche gezeugt und geboren. Mutanten und genetische Sonderfälle erhalten Sonderrechte und sind nicht weiter beachtlich.

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Alle sozialpsychologischen, bis hin zu sozialpsychatrischen Interpretationen einer jeweilig individuellen Selbstbeschreibung eines Weibes oder eines Mannes kann zu metaphysischen Forderungen und Gesellschaftsmaximen ausgesponnen werden – sogar mit organisierten demokratischen Mehrheiten rechtlich durchgesetzt werden. Zu ändern daran, dass wir zwei Geschlechter haben, die sich total von einander verschiedenen Vorstellungsorientierungen hingeben, lässt sich nicht, wenn die Umzuerziehenden nicht durch Selbstverleugnung total verkrampfen wollen oder wenn Zwang und Unfreiheit es anders anstellen:

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Ich bin WEIB als MONATSBLUTIENE – (Monatsbluter zu vernachlässigen)

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oder

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Ich bin MANN als EJAKULATIST – oft minderbemittelt als EJAKULATRIST

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Diemar Moews meint: Wie modern es Leute auch immer mögen, sich selbst herauszustellen, wenngleich sie an sich nur Trottel sind und besser im Glied aufgehoben blieben, ist geradezu Teil unserer Kultur der Symbolspiele, die das Untere hochhebt, die Macht angreift und anzweifelt, wie im Kölner Karneval, jeder Jeder lachend den Mittelfinger zeigen darf zeigen, zur Not alkoholtrunken.

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Sie kommen nicht daran vorbei, dass wir im heutigen Herrschaftssystem viele Ausprägungen leben, die weder MONATSBLUTIENEN noch EJAKULATISTEN akzentuieren. Doch daraus folgt im Ganzen gar nichts.

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Oft wird von „Ihre Tage haben“, „Unpässlich sein“, „Schwangerschaftsverdacht“ und dergleichen gesprochen, gemunkelt, geübt und wenn es bestimmte Vermeidungen bei den Yogaanweisungen gibt „falls Jemand ihre Tage“ hat.

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Dass dem EJAKULATISTEN besondere YOGA-ANWEISUNGEN angeboten werden, habe ich bislang noch nicht erlebt, sei es dass die Yogalehrerin eine Frau ist, sei es, dass ein EJAKULATIST keine Sonder-Yoga-Übungen machen kann (so wie ich Yoga verstanden habe, muss es das sehr wohl geben).

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Kurz, das einzige, was wir empirisch nicht kennen, sind Exponenten des „Dritten Geschlechts“.

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Wenn nun MONATSBLUTIENEN ihre geschlechtsspezifischen Merkmale produktiv in die gesellschaftlichen Herrschaftsentwicklungen einzubringen vermögen, soll es ihnen auch zukommen. Auch wenn die Einzel-Listigkeit einer Frau Vorteile verschafft, ist das allemal beachtlich und erfreulich (sogar die missliebigen „Brechtfrauen“, die im Schatten eines Mannes rumfummeln).

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Was die EJAKULATISTEN betrifft, singe ich auf Trauerfeiern freiwillig gedämpft das Lied „MARIA DURCH EIN‘ DORNWALD GEHT – KYRIE ELEISON“ mit.

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Und die Frage: Wie geht es Ihnen? danke ich immer ab: Eigentlich geht es mir sehr gut – doch mir sterben zu viele Leute.

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Fortsetzung folgt noch mal. Wir werden fragen, wo die Täglichblutienen und die Monatsejakulatristen sozialpädagogisch anzunehmen sind?

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NIETZSCHE entwickelte die Kunst der Lüge

Oktober 16, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9649

am Donnerstag, 17. Oktober 2019

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Es ist mir unbegreiflich, dass Leute nicht im Nietzsche lesen.

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Friedrich Nietzsche war ein ungewöhnlich freundlicher, sensibler und kluger Mann, den alle Leute gerne mochten und besonders respektierten, während er vor den Wolken floh und im Oberengadin seine „Kunst der Lüge“ durch gehen am See entdeckte und beschrieb:

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Nietzsche saß auf seinem großen Stein, bog ein Blaubeerbüschchen auseinander, blickte Richtung Maloja auf den Silvaplaner See und sagte „Amor Fati“.

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„Der zarte (harte) Nietzsche

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Ein Spiel

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Man kann den Leser nur ermutigen. Nietzsche ist ein Fall für Alle und Jeden. Es sind keine weiteren Voraussetzungen erforderlich, als in dieser Welt zu sein. Die Stichworte sind: unser mimetisches Vermögen, das Lügen und das Glück. Weil die Sprache für die Wahrheit nicht zureicht, weil unser Erkennen für die Wahrheit nicht zureicht, und weil unser wir in dumpfer Ahnung dieser Unzulänglichkeiten eigensinnige Spieler sind. Wir lügen, täuschen, mißverstehen, dichten, phantasieren, imaginieren, mimetisieren und verwechseln Erinnerung, Traum, Rausch, Wünsche und Hoffnung. Aber all das ist wirklich und unsere Wahrheit, nicht notwendig also, Nietzsches Werk und Leben zu kennen oder besonders eingeweiht zu sein: es ist nämlich gerade so, wie man es versteht. Und da ein Jeder sein Leben heranträgt, ist das eben sehr viel.

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Die „Kritik“ hatte Nietzsche, nach dessen eigenem Bekunden, unter anderem, als „diabolisch berechnend“ bezeichnet. Nietzsche, den mit der von ihm liebevoll als „Lama“ betitelten Schwester Elisabeth besondere Ähnlichkeit verband, bezichtigte diese später: die Behandlung, die ich erfahre, „flößt mir ein unsägliches Grauen ein: hier arbeitet eine vollkommene Höllenmaschine, mit unfehlbarer Sicherheit über den Augenblick, wo man mich blutig verwunden kann – in meinen höchsten Augenblicken, denn da fehlt jede Kraft, sich gegen giftiges Gewürm zu wehren“ (1887). Ihr Muckertum und sein Ideal – „Himmel, was mir das schwer wird!“ Um uns in seinen nachgelassenen Aufzeichnungen (Ende 1888), als „Spiegel, Versuch einer Selbstabschätzung“ mitzuteilen, „Die Klugheit meines Instinkts besteht darin, die eigentlichen Notstände und Gefahren für mich als solche zu fühlen, insgleichen die Mittel zu erraten, mit denen man ihnen aus dem Wege geht oder sie zu seinem Vorteil einordnet und gleichsam um eine höhere Absicht herum organisiert.“

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Nietzsche verlangte für einen Philosophen Legitimation durch ethische Existenz. Diese Integrität sollten ihm seine Freunde bezeugen, um so „seine Ehre wiederherzustellen“, wenn irgendwo Zweifel daran aufgekommen waren. Andernfalls brach er mit ihnen. Er brach mit Allen. Nietzsches Kritik am „wahlverwandten“ Richard Wagner, der, wegen „ekelhafter Entartung“ und halbseidener Kunstbetriebsamkeit (und intimer Unverschämtheit), sich als anpassungsfähiger und durchsetzungsfähiger erwies, macht Wagner zu Nietzsches wichtigsten Zeugen und Opfer. Die Nachhaltigkeit und Spitzfindigkeit im Verfolgen der eigenen Ziele, wie beispielsweise seine Briefkampagne im letzten Jahr (1988), versucht eben so, wie Wagner, noch die letzte Nützlichkeits-Nische herauszukitzeln, nur dass dem grandiosen Nietzsche, Scham und Ehre die notwendige „Infrastruktur“ zersplitterten, die damit verloren ging. Am Ende fühlte er sich verurteilt, inmitten all dieser Verwandten, „nie einen verwandten Laut zu hören“.

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Ganz im Sinne Jaspers, der in seinem Nietzschebuch von 1935 vorschlug, „Alle Berichte von Zeitgenossen und Urteile von ihnen über Nietzsche, die aus dem Umgang mit ihm hervorgegangen sind, wären zu sammeln. Viele beiläufige Sätze sind jetzt zerstreut, die zusammen nicht ohne Interesse sind. Maßstab der Wahl für die Veröffentlichung ist der Gehalt an konkreter Erfahrung von Nietzsche. Nur was aus dieser hervorgegangen ist, nicht was dieselben Zeitgenossen aus den Werken herausgelesen haben, ist interessant.“

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Moews‘ Spiel „Der zarte (harte) Nietzsche“ schließt sich den Nietzsche eigenen Rollenspielen an, wie in seinen „Aufzeichnungen eines Vielfachen“ (1888) vermerkt: „Der Psycholog redet, der Philosoph redet, Der Dichter redet, der Musikant redet, Der Schriftsteller redet, Der Erzieher redet“. Hinzufügt Moews die bezeichende „Schwester Lisbeth als Facette“, die von Nietzsche tabuisierte Sexulalität des „vermeintlich verdrängt Homosexuellen und Verhinderer des 1. Weltkrieges“ sowie Moews‘ eigene Anwandlungen als „Nietzsche 2000“. „Nietzsche 2000“ weiß über Werthaltungen hinsichtlich etwaiger Umwertung, über die Inkonstanz von Individuen, von Erkenntnis, von heuristischen „Methoden“ -, und, er ist nicht „Ich-Nietzsche, der verspannte Ich-Tänzer“, der auch bis in seine letzten Tage hin

1. Menschen hatte, die ihm nützten und

2. sich optimal selbst zu nützen trachtete und niemals sich selbst geschadet hat (wie war das noch bei Hölderlin?).

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Moews begründet seine These von „Nietzsches Philosophie der Lüge“ aus dem Versuch, die Risse und Verwandlungen innerhalb Nietzsches Werk und seines Lebenslaufs, zwischen dem zarten Idealisten und dessen harten Einsichten und idiosynkratischen Absonderungen verstehen zu können.

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Erst, wer Nietzsche als biografische Person nachvollzieht, kann die Bedeutung erfassen, was es heißt zu verstehen, nicht was Nietzsche sagt, schrieb und tat, sondern, was er damit meinte, darüber dachte und, darüberhinaus, gemeint haben könnte, wohlwissend, dass Nietzsche wesentliche Einsichten in die eigenen Absonderungen selbst ständig meliorisierte (wobei er sowohl über die Inkonstanz des Menschen wie über die Unberechenbarkeit menschlicher Erkenntnisse, auch der der eigenen, im Irrtum blieb).

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Nietzsche folgte zwangsläufig seiner praktischen Lebenserfahrung und Erkenntnis, der unversöhnlichen Schnittstelle zwischen dem notwendig-heilen, konstanten Idealismus des Individuums in seiner vorgestellten Lebenswelt, einerseits und der Kontingenz und Heterogenität der antiidealistischen Umwelt, für uns Menschen, andererseits und hielt es nicht aus.

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Dieses Phänomen zwingt unseren Idealisten zur total antiidealistischen Umwertung seiner eigenen, bis dahin veröffentlichten Werte und in der Folge der Umwertung aller Werte.

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Umwertung total lässt sich am Beispiel der Bergpredigt – den Geboten – vorstellen:

Anstatt, „Du sollst!“ – „Du sollst nicht!“

„Du sollst lügen“, „Du sollst deinen Nächsten nicht lieben wie dich selbst“.

Ja, „Du sollst dich selbst nicht lieben“, „Du sollst dich hassen“. Nietzsche hat das schließlich abgebrochen: keiner soll was – werde, der, die, das du bist – ecce homo.

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Nietzsche beklagt „die Verfälschung alles Tatsächlichen durch Moral“, – seine Kritik an „Christentum“ und „Dynastie“, den Todfeindschafts-Institutionen, die sich „am Blut der Stärksten, Wohlgerathenen und Herrlichen mästen“, die dynastische Institution, und die priesterliche Institution mit ihrer „schauerlichen Arglist“, – „Ich will hier Richter sein und alle Jahrtausende mit dem verbrecherischen Wahnsinn von Dynastien und Priestern ein Ende machen“. (KSA Bd. 13 Nachlaß). Dieses ist die erste Lügenebene.

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Darüber stellt Nietzsche dann, selbst als Lügner, die Gleichnishaftigkeit seiner Absonderungen, deren Interpretation er a posteriori willkürlich hinbiegt. Z. B. handelt danach „der Fall Wagner“ nicht von Wagner, sondern von Nietzsche selbst, als neuem Gott und seiner göttlichen Einsicht, nicht ohne das Aufblitzen der verschiedenen Wahrheitsebenen: Wagner hatte Nietzsche privatim tödlich beleidigt, der ihn dafür hassen musste. Desungeachtet, Nietzsche liebte Wagner und äußerte dieses immer wieder, bis in seine letzten Äußerungen auch noch nach dem Zusammenbruch. Bezüglich der öffentlichen Ebene liebt Nietzsche die Totalität Wagners als Typus und haßte Wagner für den rücksichtslosen Karriere-Zynismus und die vulgärmaterialistischen Symbole der Erlösung durch das Rheingold.

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Nietzsches dritte Lügenebene, gegen Ende seines philosophischen Strebens, 1888, ist der Zusammenbruch des idealistischen Konzepts eines homogenen Hauptwerks, der „Wille zur Macht“ genannten „Umwertung“ (unter dem Bild des verwechselten Kynikers Diogenes Laertius, der alles was in Geltung stand, auch die sittlichen Begriffe, umwertete). Nietzsche bricht alle seine Arbeiten und Konzepte der Umwertung ab und verwirft sie, gibt dieses aber nur „negativ“ zu erkennen. Positiv praktisch und großartig ankündigend bereitet Nietzsche mit „Ecce Homo“, „Götzendämmerung“ und „Nietzsche contra Wagner“ weiterhin die Veröffentlichung des ersten Teils jenes (ja inzwischen verworfenen) vierteilig projezierten „Wille zur Macht“, mit dem Titel „Antichrist“, vor.

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Anstatt seinen Einbruch als öffentlicher idealistischer Antiidealist also einzugestehen, erfolgt dann der individuelle Zusammenbruch, als Eklat, in den ersten Januartagen 1889.

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Jene letzten zur Veröffentlichung bestimmten Schriften, „Ecce homo“ usw. zeigen aphoristische Perlen im Selbstzitat, die als Kernsätze Nietzsche „Philosophie der Lüge“ auf den oben angedeuteten ersten und zweiten Lügenebenen veranschaulichen und Nietzsche selbst als homogenen Denker propagieren, also Homogenität statt Scheitern als letzte Lügenstufe offenbaren.

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Wen wundert, wenn der „Philosoph der Lüge“ – der zarte Idealist Friedrich Nietzsche – selbst ein Lügner war und darauf abtrat? – Aber darüber später mehr.

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Bezeugt werden Nietzsches Lügenstufen mit dem „Antichrist“, Teil des verworfenen „Wille zur Macht“. Im „Antichrist“ gelingt die verkündete „homogene“ Umwertung aller Werte zwar nicht. Jedoch kommt Nietzsches „biographisches“ System zum Ausdruck. Diese letzte Schrift „Antichrist“ ist immer dann als Interpretationshilfe heranzuziehen, wenn das von Nietzsche heraufbeschworene „Selberdenken“ durch Widersprüche gelähmt wird. Moews hält den „Antichrist“ für Nietzsches endgültige Schrift.

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Als Lügen-Philosoph ist also Friedrich Nietzsche eine ergiebige Quelle für die Vorstellungen unserer Zeit. Moews sieht in Nietzsche eines der wichtigsten Vorbilder hinsichtlich Grandiosität, Individualisierung und des allverbreiteten Genieverdachts eines Jeden gegen sich selbst, mit allen daraus entspringenden Streß- und Entfremdungskonflikten. All das wird im zarten (harten) Nietzsche an einem bunten gelebten Beispiel fast schmerzfrei vorgespielt, mit der Aufforderung: Sei wer du bist.“

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Dietmar Moews „Nietzsches Philosophie der Lüge“, München 1993

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P. S.

Zu lesen, wie Nietzsche begründete, warum er um die Kathedrale von Lausanne am Genfer See zu besichtigen, unverrichteter Besichtigung wieder nach hause in Basel kam, erheitert irgendwie. Nämlich fand er nicht, weil er so stark kurzsichtig war. Aber auf den Einwand, er hätte doch nach dem Weg fragen können, meinte Nietzsche, für ihn, als ein Professor, sei das nicht in Frage gekommen – Was hätte man da denken sollen?

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Thüringen Landtagswahl 2019 am 27. Oktober

Oktober 16, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9648

am Donnerstag, 17. Oktober 2019

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Die letzte Landtagswahl des Wahljahres 2019, die am 27. Oktober in Thüringen abzuhalten ist, hat mehrere Besonderheiten und wird – egal wie es ausgeht – einschneidende Neuigkeiten bringen.

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Kann die LINKSPARTEI mit Ministerpräsident Bodo Ramelow eine weitere Legislaturperiode im prosperierenden „neuen Bundesland“ Thüringen die parlamentarische Demokratie im deutschen Föderalismus anführen?

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Wird die Große Krampf-Koalition in Berlin – wenn mit der Thüringenwahl 2019 keine weiteren Verwertungsbedenken im Weg stehen – unverzüglich gekündigt?

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Wird die AfD mit der CDU in Thüringen das erste Mal die „gemeinsame braune Farbe“ zeigen?

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Wie werden die Reizthemen „Islamismus“, „Fremdenfeindlichkeit“, „Klimawandel“, „Ökologie“, „Grenzen des Wachstums“ die Wähler in Thüringen zwischen rechtsextremen und grünen Programmen zerteilen?

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DLF.de, Das Wochenendjournal 12.10.2019 | 09:10 Uhr:

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„Landtagswahlkampf in Thüringen – Wer gewinnt den Osten?

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Am 27. Oktober stimmen rund 1,8 Millionen Thüringer und Thüringerinnen darüber ab, ob die bundesweit erste rot-rot-grüne Landesregierung im Amt bleiben kann. 30 Jahre nach dem Mauerfall spielen im Wahlkampf Ostidentität und ein kritischer Blick auf die Nachwendezeit eine große Rolle.“

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Dietmar Moews meint: Für Thüringen wird es darauf ankommen, dass eine intelligente Regierung, wie derzeit Bodo Ramelow, weiterhin das Leben im Land moderieren wird, sodaß die einheimische Wirtschaft und die Kreativität sich erhalten und verstärken kann.

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Schlecht wäre wenn durch den Wahlausgang und durch Wahlversprechen eine Schieflage entstünde, für die bislang immer die LINKSPARTEI verdächtigt wurde, nämlich aus sozialen Begehrlichkeiten heraus die Staatsquote und die Schuldenlast zu erhöhen.

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Immerhin hat sich der Ministerpräsident RAMELOW gewissermaßen als präsidialer Landessprecher entfaltet, der seinen persönlichen Stil zur Wahl stellt und nicht so sehr die Konkurrenz zwischen den Wahlprogrammen der Parteien angenommen hat. RAMELOW hat deshalb auch Gruppendiskussionen und TV-Duelle den anderen überlassen, während er selbst eigentlich alle Konkurrenten als „Mitwirkende für Thüringen“ gelobt hat.

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Der CDU-Kandidat kann also zukünftig für Ramelow genauso zum Koalitionspartner werden wie die GRÜNEN oder die SPD. Umgekehrt versuchen sich die thüringer Parteien gegenseitig voneinander abzuheben und dabei auch eine Wahlkampfstimmung aufzuziehen – was angesichts der ruhigen Diktion des LINKEN RAMELOW insgesamt sehr irritierend wirkt bzw. es fällt aus heutiger Sicht schwer – vor dieser Landtagswahl 2019 – kommen zu sehen, dass jemand anderes eine Koalition führen könnte von denjenigen, die sich jetzt im Wahlkampf bekämpfen.

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Stimmungsmäßig kann RAMELOW von den Wählern erneut die Führungsaufgabe zugesprochen bekommen, weil ihm zugetraut wird sowohl mit den GRÜNEN wie mit SPD oder CDU zu koalieren.

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Und dabei scheint, dass die AfD, neben Höcke, völlig außer Konkurrenz nebenher läuft. Denn die Reizthemen der AfD sind inzwischen durchschaut. Die AfD hat außer folkloristischer Streitdiktion keinerlei politische Vorstellungen, wie die Aufgaben des Landes THÜRINGEN erfüllt werden könnten, außer Schulden machen und nationalistische Feindbilder hochzuziehen, um Ausreden zu erhalten, warum die AfD mit den europäischen Nachbarn nicht viel anfangen kann.

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Was sollen heute HITLER-Sprüche? – wie minderbemittelt müssen ALT-DDR-Nachkommen denken, die mit jedem Buch, das sie lesen würden merken müssten, wie unbelesen sie wirklich sind, diese BLOOD & HONOUR-Neger aus der Umgebung von Buchenwald: JORGE SEMPRÚN lesen!

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„Was für ein schöner Sonntag!“

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