Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften Richard H. Thaler

Oktober 13, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7659

am Samstag, 14. Oktober 2017

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Ich hatte vergessen den Nobelpreis zu beantragen – für WIRTSCHAFT.

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Jetzt wurde – wie immer – ein US-Amerikaner – zum Preisträger ausgerufen:

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RICHARD H. THALER.

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der mit einer ziemlich unwissenschaftlichen Behauptung als Doppelkorn unter die einäugigen Hühner getreten war, nämlich …

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INTERLUDE: Schnell meine Idee, den Preis eigentlich zu verdienen, hier:

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Testosteronschwankungen sind mitverantwortlich für Marktschwankungen bzw, für inkonstantes Urteilen und Verhalten, kurz: Das Verhalten von Börsenspekulanten variiert mit deren Testosteronspiegel:

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JE HÖHER DER WERT, DESTO HÖHER DIE LUST AM RISISKO.

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P. S. Und so hat es mir heute, am Donnerstag, 12. Oktober 2017 auch das neue deutschland, auf der Titelseite „unten links“ bestätigt.

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SCHNITT:

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Die NOBELPREIS- würdige Theorie (großes Wort „Theorie“ für eine banale Hypothese) von Richard H. Thaler lautet etwa so:

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Neue Zürcher Zeitung, 11. Oktober 2017, Seite 9, WIRTSCHAFT von Rudolf Hermann:

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„Mit Schubsen zum Wirtschaftsnobelpreis. Der Amerikaner Richard H. Thaler hat der Unvernunft einen Platz in der Ökonomie geschaffen.

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„… eine eher belächelte Seitenlinie der ökonomischen Forschung zu einer etablierten Disziplin gemacht … Es geht um sogenannte Verhaltensökonomie und in Thalers Fall, um die Erkenntnis, dass ökonomische Akteure nicht immer rational handeln – und das eine gewisse Unvernunft deshalb in wirtschaftswissenschaftliche Modelle einzubeziehen sei, wenn diese tatsächlich zur Erklärung wirtschaftlicher Handlungsprozesse taugen sollte.

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Erforschung der Irrationalität: Was dies in der Praxis bedeutet, gab der frischgebackene Preisträger mit einer Prise Humor gleich selber zum besten: Das Preisgeld von 9 Mio sKr werde er selbstverständlich auf unvernünftige Weise ausgeben …

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…Der Preisträger habe gezeigt, dass die ökonomischen Entscheidungen von Individuen systematisch durch „menschliche“ Komponenten wie soziale Präferenzen oder unvollkommene Selbstkontrolle mitbeeinflusst würden.

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Die Theorie des Anstupsens: Entscheidungen seien damit nicht allein das Resultat von nüchternen Analysen einer Marktsituation. Vielmehr seien sie einer durch emotionale Faktoren eingeschränkten Rationalität unterworfen …

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und schließlich meint Thaler, man könne Menschen durch gezielte Beeinflussung einer >Nudge<-Theorie (anstupsen) für staatlich gewünschte Anpassung oder Geduld ansprechen …“

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Dietmar Moews meint: Es ist wirklich absurd. Während man eingangs noch um die „belächelte Seitenlinie einer Wirtschaftswissenschaft“ sorgt, liefert man darauf eine bodenlose Blödheit, die man auch noch als eine THEORIE“ bezeichnet. Dabei ist es noch nicht einmal eine Arbeitshypothese.

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Aber zuvor noch gefragt:

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EINS Das Verhalten von rational Handelnden zu erforschen ist Angelegenheit der ANTHROPOLOGIE, auch der SOZIALPSYCHOLOGIE, zunächst aber der EMPIRISCHEN SOZIOLOGIE.

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Dabei kommt es keineswegs auf ein SCHUBLADEN-Denken an, sondern darauf, dass der FORSCHER die fachliche Befähigung hat, dazu die methodischen Techniken beherrscht, die hier zu Erkenntnissen geführt werden sollen. Das ist hier beim WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLER THALER nun aber gar nicht er Fall.

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ZWEI So fern denn eine THEORIE entfaltet werden soll – eine kleine Theorie, eine mittlerer Reichweite oder eine Generaltheorie? – auf welches Forschungsfeld soll dann diese THEORIE theoretisch bezogen sein?

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Nun erfahren wir, es handele sich einfach um eine „THEORIE“. Und dann soll diese THEORIE retrospektiv auf Entscheidungshandlungen unter der Kategorie der Rationalität angewendet werden – dann, so wird es jeder Wissenschaftler zumindest verstehen, läge nunmehr der Wert einer solchen Theorie, dass man diese THEORIE auf Vorhaben, die man erst noch vorhat, also prospektiv, erkenntnisfördernd anwenden können müsste. Sofern aber nur retrospektive Fallstudien interpretiert werden, handelt es sich um unentgeltliche Willkür, bestenfalls um eine HYPOTHESE.

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DREI Nun kommt auf den Haufen NOBEL-SCHEISSE noch ein Klacks Haarpomade drauf: Der ÖKONOM, der keine Ahnung von empirischer Sozialforschung hat (wofür er aber den Preis erhielt), beforscht gar nicht die Wirklichkeit, er macht seine empirischen Feststellungen nicht an Berufsleuten, die Entscheidungen treffen und dabei Rationalitäts-Ausfälle haben können.

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Sondern Herr Thaler forscht mit WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTS-STUDENTEN in LABOR-Versuchen und zählt (quantitativ) die Fehlverhalten der Probanten. ES GIBT also keine qualitativen Feststellungen der SOZIALWISSENSCHAFT, keine Analyse von konkret-empirischen Verhaltensweisen, sondern was?

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Vielleicht hat man doch einen TESTOSTERON-Test abgeglichen mit erfolgreichen Wirtschaftsentscheidungen (denn fehlerhaftes Wirtschaften kann dennoch erfolgreich sein; zwischen Gelingen und Scheitern liegen riesige Spielfelder der Irrationalität).

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Eine solche Sozialforschung, nämlich empirische Verhaltensforschung, müsste ein systematisches Kategorienfeld operationalisieren. Dieses müsste vollkommen mit jedem Probanten durchgeprüft werden. es müssten die Inkonstanzen und diversen Handlungsbedingungen skaliert werden, z. B. wie schnell entscheidet jemand? wie viele Vorinformationslücken hat ein Entscheider? wie ändert sich Risikofreundlichkeit mit steigenden Kosten?

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Dieser NOBEL-WIRTSCHAFTS-PREIS 2017 ist eine Blamage, eine Schande und ein unwissenschaftlicher Mist, den man als Wissenschaftler nur Verachten und verurteilen kann:

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Der arme Herr NOBEL!

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PICASSO für Anfänger

Oktober 11, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7654

am Donnerstag, 12. Oktober 2017

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PICASSO „Guernica“, Öl auf Leinwand, 1937 in Paris gemalt

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Man könnte einen in Malaga, Costa del sol, Andalucia, im Jahr 1881 Geborenen nach Gallizien und einige Jahre später nach Katalonien umziehen lassen.

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So ein Kind hat Familienbezug und wird vom Vater mitgenommen, wenn gezeichnet und gemalt wird. Nach viel Kindermalen geht der junge Mensch zum Kunstmalerei-Studium nach Madrid – man nennt den jungen Herrn RUIZ Pablo, einen Spanier – der bald wieder bei seinem Vater in Barcelona studiert. Nicht viel später geht er das erste Mal nach PARIS.

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In Künstlerkreisen findet P. RUIZ Freunde, nennt sich bald PABLO PICASSO, stellt erstmalig in PARIS aus, findet die unkonventionellsten Kreise und PICASSO hält sich an heute große Namen, die damals gar nicht unangefochten waren, CEZANNE, ROUSSEAU, MATISSE, nur um drei Sonderbare zu nennen. PICASSO kam an einen jungen Galeristen, STEIN, und bald an dessen Schwester, GERTRUDE STEIN, man (amerikanische Millionenerben) kaufte ihm Bilder ab. Dann kamen weitere Galeristen und Kunsthändler, KAHNWEILER und weitere.

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MARINA SPICKERMANN malt Picasso in Saint Julien-aux-Bois

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PICASSO wurde zu einer internationalen MARKE promotet und produzierte unglaublich viele schnellgemachte Malereien, die in wenigen Jahren in allen denkbaren Varianten, immer signiert P. PICASSO, und immer alle „klassischen Bildthemen“, also Tiere, Akte, Frauenportraits, Stillleben, Landschaften, in allen greifbaren Bildtechniken, Pinseleien, Zeichnungen, Kohle, Stifte, Kollagen, Materialbilder, Skizzen, Glas, Hinterglas, Holzschnitt, Feder, Radierung, Lithografie, Kartoffeldruck. Anfangs kaufte er noch alte vergoldete, spießige,  Barockbilderrahmen auf Pariser Flohmärkten, für seine „modernen“ Bilder.

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Sein erstes Bild soll ein Stierkampf gewesen sein.

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Picasso kam bald von allen Abstraktionsgraden her, gegenständliche Motive als unerwartete Ausarbeiten anzufertigen, massenhaft, billig für die Händler, leicht und schnell zu machen, KUBISMUS, SUR REALISMUS, EXPRESSIONISMUS, Arte Poveri. PICASSO begann mit Keramik, Ton, Holz, schließlich machte er eisenarmierte Betonplastiken und unzählige GÜSSE, verlorener Formen u. u. u. – es soll über 50.000 Unikate von ihm geben; das sind wieviele die Stunde?

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DIETMAR MOEWS malte „Endsport“ mit Picasso-Taube

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EINS Wären all diese neuen Experiment-Bildwerke von hoher ästhetischer Qualität, dann wären die heute populär und bekannt. Das älteste bekannte Bild PICASSOS ist aber die Les Desmoiselles d‚Avignon, keineswegs ein Frühwerk. Auch die große Tafelbild-Grisaille GUERNICA, zum spanischen Bürgerkrieg und der Legion Condor, wurde 1937 in Paris gemalt – da war Picasso fast 60 Jahre alt. Und die bekannte FRIEDENSTAUBE entwarf er als Motiv für ein Plakat, das er im Jahr 1949 für den Pariser Weltfriedenskongress, also mehr schon vom alten PICASSO als Symbol für eine Friedensbewegung.

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Zwar redet man von seinen klassisches Schülermalereien, von seiner blauen Phase, von der rosa Periode, dann das schwarze Zeug, die kubistischen Bilder in Ateliergemeinschaft mit BRAQUE gemalt – sagen wir einfach PICASSO und jeder weiß Bescheid (nur, was sollen all die hunderttausende alten Experimente, noch heute? die unechte Künstler selbst avantgardistisch gerieren, aber durchweg vom Spießertum herkommen? – keineswegs von PICASSO).

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ZWEI Was all die SALONPERSONNAGE-Pseudo-Künstler übersehen, wenn sie so picassesk daherwesen, sind die Frauen. PICASSOS Erfolg lag in seiner massenhaften UNIKAT-PRODUKTION, die er den dynamischen Händlern liefern konnte und dazu, gleichzeitig, an den FRAUEN bzw. daran dass Picasso zweifellos ein Womanizer war.

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PICASSO mochte Frauen, die er – eine nach, neben und über der anderen – für sich akquirierte (ähnlich wie BRECHT) ein Kind machte und unverzüglich weiterging. Die meisten Frauen und Männer finden einen solchen Hühnerhof-Dauer-Alarm, wie PICASSO unter Händlern und Frauen anfachte, faszinierend (MICK JAGGER hat inzwischen sieben oder acht Kinder). PICASSO war eben auch schlau und charmant – er hätte durchaus bei den ROLLING STONES die Kuhglocke schlagen können.

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Im Jahr 1944 wurde PICASSO Mitglied der Kommunistischen Partei Frankreichs. und blieb es bis ans Ende seines Lebens (die französische Staatsangehörigkeit beantragte er – die wurde ihm allerdings verwehrt), doch die Ernsthaftigkeit seines Eintritts wurde bezweifelt, und man beschuldigte ihn, dass seine Farben und Formen in seinen Arbeiten eine bestimmte symbolische Bedeutung besäßen, woraufhin er konterte:

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Bloß wegen des Vergnügens, verstanden zu werden, werde ich nicht in einem gewöhnlichen Stil arbeiten.“

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Eine Aussage, unter anderen, die zu der Anschuldigung führte, dass sein Kommunismus oberflächlich sei und er nicht an die Untrennbarkeit von Kunst und Politik glaube. Zu seiner Verteidigung schrieb er:

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Was, glauben Sie denn, ist ein Künstler? Ein Schwachsinniger, der nur Augen hat, wenn er Maler ist, nur Ohren, wenn er Musiker ist, gar nur eine Lyra für alle Lagen des Herzens, wenn er Dichter ist, oder gar Muskeln, wenn er Boxer ist? Ganz im Gegenteil! Er ist gleichzeitig ein politisches Wesen, das ständig im Bewußtsein der zerstörerischen, brennenden oder beglückenden Weltereignisse lebt und sich ganz und gar nach ihrem Bilde formt. […] Nein, die Malerei ist nicht erfunden, um Wohnungen auszuschmücken! Sie ist eine Waffe zum Angriff und zur Verteidigung gegen den Feind.

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Dietmar Moews meint: Ich erinnere mich an die 1960er Jahre, als in meinem Konfirmandenspruch ein Sinn zu suchen war, nämlich

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„wenn du Gott aufrichtig suchst, wirst du ihn finden“ oder so ähnlich.

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Ich war ganz sicher, nicht mit allen Kräften zu suchen, was mir nicht fehlte.

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Stattdessen überzeugten mich einfache Kunstregeln, z. B.

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„Alles WEGLASSEN, was man weglassen kann“

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oder eben das Finden betreffend,

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Beim Malen bedeutet ‚Suchen‘ meiner Ansicht nach gar nichts. Auf das Finden kommt es an.“ (Picasso)

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und da waren auch die sehr geliebten Meisterwerke der Malerei. Ganz besonders der große lothringische Meister Georges de La Tours – aber durchaus auch PICASSO, von dem die meisten Bilder (die ja immer gegenständlich sind) anödeten, die meist nur als Abbildungen bekannt waren. Aber hin und wieder gab es PICASSO, wirklich wert hinzugucken.

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KURZ – ich nahm PICASSO in meine Heldenhalle auf und war sehr betroffen, als es um sein Sterben ging, Frühjahr 1973, bereitete ich gerade meine erste Ausstellung mit Stillleben vor.

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Mir war der Trick mit dem billig Schnellmachen und auch das mit der Perlenkette von Mädchen und Frauen in der muskulären andalusischen Ausprägung PICASSOS nicht attraktiv.

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MERKEL + MACRON redeten zur Buchmesse-Eröffnung 2017 Frankfurt am Main

Oktober 10, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7653

am Mittwoch, 11. Oktober 2017

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Man sagt zwar zu recht, es gelte der Anspruch, dass verstanden wird, was man meint und nicht was man sagte (nicht gegen das, was gemeint sei).

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Es ist auch nur vernünftig, wenn Reden zur Kommunikation und geistigen Entwicklung gehalten werden, nämlich, REDEN WERDEN ZUM BESTEN gegeben, diese in ausgesprochenen Sätze gefassten Wertvorstellungen semantisch anzunehmen, anstatt zu denunzieren (es sei denn, man will sich bekämpfen).

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Die deutsche Bundeskanzlerin Merkel und der französische Staatspräsident Macron nutzten heute die weithin beachtete Eröffnung der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, eine aktuelle Pointierung der gegenwärtigen Lage Deutschlands und Frankreichs, die europapolitischen Baustellen in Gang zu setzen.

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MACRON forderte zukünftig, jeder französische Schüler solle mindestens sechs Monate seiner Schulzeit in einem fremden EU-Land leben und zur Schule gehen. Ferner solle jeder Schüler möglichst viele fremde europäische Sprachen lernen, dabei besonders die deutsche Sprache als normales Unterrichtsangebot an französischen Schulen.

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Dietmar Moews und Alphons Silbermann

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Dietmar Moews meint: Bereits im Jahr 1980 hatte ich die NEUE SINNLICHKEIT, Blätter für Kunst und Kultur herausgegeben, die den UNTERTITEL trug:

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Blätter für Wehrrecht und Reisepflicht.

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Das ging konkret um die Schulangebote und die Wehrpflichtverfügung, dass jeder junge Deutsche auf Staatskosten einen Grunddienst leisten müsse, der darin bestehen sollte, in Staaten zu leben, die als feindlich oder bedrohlich eingeschätzt wurden, damit Freundschaft durch Kennenlernen entstehen könne. (Dass die damalige Wehrpflicht in ein Wehrrecht zu ändern gewesen wäre, hatte einen vielfältigen Bezug zum Prinzip der Staatspflichtzeit).

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Hartmut Andryczuk auf der Frankfurter Buchmesse mit HYBRIDEN + SOLIPSE

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Heute kam also Staatspräsident MACRON ganz konkret mit einer (literatur-kulturellen) Bildungspolitik-Idee, indem junge Leute auf eine gewisse Zeit mal über den eigenen Tellerrand schauen lernen und im Ausland verbringen sollen. Da sollte sogar zusätzlich eine Verlängerung der Schulpflicht eingerichtet werden, anstatt der Verkürzung. Soviel zur REISEPFLICHT.

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Da darf schon mal der Nebengedanke quergestellt werden, dass die europäische Öffentlichkeit in der vergangenen Woche mit einem LITERATURNOBELPREISTRÄGER Kazuo Ishiguro (britisch-japanischer Kulturindustrie) sowie einen Deutschen Buchpreis 2017 für Robert Menasse (einem Österreicher sozialdemokratischen Reisetickets), die nun gar nichts mit dem deutsch-französischen LITERATUR-PATERNOSTER am Hut haben, dass Staatspräsident MACRON hier heute anrief.

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Und es kommt indes ein anderer wertspezifischer Einwand hinzu. Die von MACRON angerufenen deutsch-französischen und eu-politischen und abendländisch-kulturellen und weltpolitischen Gemeinsamkeiten, die es immer lohnt herauszustellen, werden heute aber gar nicht in den konkreten Wertentwicklungen der Literatur von Frankreich und Deutschlands transportiert.

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Die von MACRON hier angerufenen AUFKLÄRUNGS- und STIMULIERUNGS-Kräfte für einen EU-Neustart können wohl nur extrem um die Ecke gedacht, von Verweigerern wie Houllebecq bezogen werden:

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BEISPIEL: MACRON sagt von Charles Baudelaire: Die „fleurs du mal“ habe ich erst durch die deutsche Rezeption verstanden; als junger Franzose konnte ich damit nichts anfangen. Erst der Deutsche Walter Benjamin habe MACRON dahin gebracht, den Franzosen Baudelaire zu verstehen.

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BEISPIEL: Wenn MACRON seine Reformen der französischen Gesellschaft im französischen Staatswesen in Bewegung bringen will, muss erheblich in Zweifel gezogen werden, ob das mit den hier in Frankfurt am Main herausgestellten Literaten Houellebecq, Thoreau/Walden usw. geht. Denn sie alle handeln von Leistungsverweigerung, vom zivilen Ungehorsam und akzentuieren die Obstruktion.- Gerade diese Geister werden aktuell bei den Anti-MACRON-Refom-Demonstrationen der französischen Gewerkschaften auf die Straßen gebracht. Die kann MACRON wohl kaum für seinen EU-Neustart (durch Literatur) anrufen.

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Und Merkel hatte ohnehin nicht so viel LITERARISCHES im Menü – was sich mit Nobel/Buchpreis und französischem Büchertausch Sinn gäbe.

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Bon – mein Vorschlag zur Güte:

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Bouvard et Pécuchet von Gustave Flaubert sowie Candide von Voltaire und als Schmerzmittel noch Le Citadel von Antoine Saint Expupéry. Das sind Lieblingsbücher von Dietmar Moews.

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Barcelona: Puigdemont REDE zur aktuellen politischen Lage KATALONIENS

Oktober 10, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7652

am Mittwoch, 11. Oktober 2017

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PICASSO in BARCELONA

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Der (Ministerpräsident) Regionalpräsident, Carles Puigdemont, der spanischen Region KATALONIEN, musste erneut im Regionalparlament in Barcelona reden, nachdem

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die Katalanen eine Art Volksabstimmung zum Austritt Kataloniens aus dem Königreich Spanien sehr schwach befürwortet hatten (bei nur 42% Wahlbeteiligung stimmten etwa 90% für den Austritt)

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sich die Fraktionen im Parlament nicht eindeutig für die Unabhängigkeits-Erklärung entscheiden wollen, bis auf die Kommunisten, die die Konfrontation mit Madrid wünschen.

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Außerdem aber die spanische konservative Minderheits-Regierung Rajoy überhaupt nicht zu ultimativen Verhandlungen bereit ist, sofern die geltende Verfassung dabei ausgesetzt würde.

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Regionalpräsident Carles Puigdemont erklärte ausdrücklich, dass seine katalanische Regierung jeden Dissident und jeden Andersdenkenden respektiert und mit jedem bereit sei zu diskutieren.

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Was Puigdemont nicht einzuleuchten scheint, ist die geltende Verfassungslage des Königreiches Spaniens, der sich die gelebte Staatsordnung der Regionen anzupassen haben.

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Insofern waren Puigdemont heutige Redekaskaden, nämlich darzulegen, dass er angeblich eine katalanische Mehrheit zum Austritt aus Spanien verträte, aber vorher eine Debatte führen wolle, kindischer Unfug.

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Denn, egal was, ist immer vorab auf die geltende Verfassung abzustimmen. Bzw. da, wo Katalanen die Verfassung ablehnen, müsste ihre Region dafür wiederum rechtsstaatlich parlamentarische Formschritte gehen, eine legale Verfassungsänderung herbeizuführen oder zu verzichten.

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Eine Verfassungsänderung benötigt eine mehrheitliche politische Entscheidung – allerdings aller wahlberechtigten Spanier.

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Puigdemont hingegen will mit einer katalanischen Meinung die spanische Verfassung brechen (das ist verfassungswidrig – doch zudem haben die Katalanen selbst in Katalonien gar keine Mehrheit für eine eigenwillige „Unabhängigkeit“.)

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Schließlich verkündete aber Puigdemont, dass die Unabhängigkeits-Erklärung und die Neugründung eines eigenen Staates KATALONIEN zunächst unter seiner Verantwortung als Regional-Regierungschef von Katalonien mal aufgeschoben wird. Denn Katalonien sei noch nicht mit allen notwendigen Konstitutionsvorkehrungen weit genug fortgeschritten. Die Sezession wäre in diesem Moment noch verfrüht. Und Puidgemont wünscht sich höchstrangige internationale Mediatoren, wie z. B. Barack Obama oder Ban-Ki Moon oder Kofi Annan.

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Puigdemon bittet die spanische Regierung darum, auf die spanischen Bürger zu hören. Die EU bittet er, die EU-Statuten einzuhalten.

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Die Gegen-Rednerin der „Ciudadas“ (Liberale Fraktion), Inés Arrimadas García, brachte es in Erwiderung von Puigdemont auf den nationalistischen Punkt:

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Sie sagte katalanische Sezessionisten leben im falschen Jahrhundert – WIR LEBEN in der EU.

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García stellt fest, dass die Mehrheit nicht schweigt, weil sie schweigen möchte, sondern weil die Sezessionisten jahrzehntelang Druck ausüben. Aber jetzt ist das überspannt worden. Jetzt zeigt sich, dass abgesehen von allen, die bereits weggezogen sind, die Mehrheit der in Katalonien lebenden spanischen Staatsbürger in EU-Spanien bleiben will.

 

nytimes 10.10.2017:

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„Catalan Leader Says Region Has Earned Independence, but Calls for Talks With Madrid

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BARCELONA, Spain — The leader of Catalonia, Carles Puigdemont, said on Tuesday evening that his region had earned the right to independence from Spain, but he immediately suspended the process to allow for talks with the central government in Madrid.

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In a long-awaited speech to the regional Parliament in Barcelona, Mr. Puigdemont said that the Catalan people had offered a “mandate” for independence, but he left open the door to negotiations and reiterated a call for mediation.

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The speech appeared to constitute a tight balancing act, defying Madrid’s denunciations of the region’s independence referendum as illegal and invalid, while stopping short of offering an immediate and outright declaration of independence. Mr. Puigdemont also was trying to placate several factions within his unwieldy allianceof separatist lawmakers, who control a majority of the seats in the Catalan Parliament after winning 48 percent of the votes in 2015.

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The carefully worded speech, however, confused some lawmakers, and as it ended, Mr. Puigdemont did not receive any applause from the far-left secessionist lawmakers whose support has been a key to keeping the independence movement on course.

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Prime Minister Mariano Rajoy of Spain has rejected any dialogue with Catalan separatists unless they abandon plans for secession, and Mr. Puigdemont and his allies could in theory be arrested for sedition, and the Catalan Parliament disbanded. …“

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Katalane Guardiola

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Dietmar Moews meint: Es ist eine erhebliche Peinlichkeit, eine REVOLUTION anzuzetteln, eine ungültige Volksabstimmung, ohne Einhaltung der Regeln der Wahlbeobachtung, ohne eine verfassungsrechtliche Ebene zu besetzen, die die gewünschte Verbesserung des eigenen Status Kataloniens gegenüber allen anderen Spaniern ermöglicht.

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Was sich da heute in Barcelona zeigte war eine geradezu kindische Eigensüchtigkeit, verfassungswidrige Argumente dem Rest der Welt vorzuziehen, die so beliebig von jeder anderen spanischen Region vorgebracht werden könnten – die ebenso kindisch bei allen anderen ankämen.

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Das ist die bornierte Konzeption des Selbstbildes als ein „auserwähltes Volk“, das hier die Sezessions-Katalanen vorgebracht haben, die noch nicht einmal untereinander dafür die Mehrheit haben.

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Haben wir es also nicht mit einer Reifeprüfung oder einer stilistischen Vorführung zu tun – kam heute in BARCELONA ein etwas verschrobener demokratischer, lautsprecherischer Wille zum Ausdruck, der letztlich dem geltenden Recht und einem Zweckrationalismus vor der Hand entspricht. Nämlich, so geht es nicht. BUENO.

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FRANKFURTER BUCHMESSE 2017 mit Hartmut Andryczuk SOLIPSE

Oktober 10, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7651

am Dienstag, 10. Oktober 2017

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Heute, 10. Oktober 2017, wird in Frankfurt am Main die Buchmesse eröffnet.

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Gastland der Buchmesse ist dieses Jahr FRANKREICH. Frankreich wird sich auf der Messe mit einem Grossaufgebot an Autorinnen und Autoren präsentieren.

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Angeblich steht im Zentrum der französischen Literatur und Kultur die AUFKLÄRUNG in all ihren Facetten.

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Da hier diese Selbstetikettierung der Frankfurter Messe-Propagandisten, zusammen mit den Franzöischen Kulturindustriellen, überhaupt völlig anders gesehen wird, nämlich eher Anti-Aufklärerisch, wird hier ein deutscher Autor vorgestellt

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HARTMUT ANDRYCZUK

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der seit vielen Jahren seine dialektischen BASTELARBEITEN im Selbstverlag herausbringt – auch alljährlich auf der Frankfurter Buchmesse – die in seiner individuellen SCHUBLADE entsteht, genannt „AVANTGARDE“. Gemeint ist bei Hartmut Andryczuk zunächst individuelle Freiheit, Abwesenheit von Fremdzwang, Gestaltungsoffenheit, mit freundlich-sozialer Ansprechbarkeit.

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Handgemachtes dieser Spielart wird im wohlständigen Literaturland gesammelt und gekauft. Es entsteht durchaus auch SINN durch GEBRAUCH – sofern man die dialektisch-ästhetischen Scherbenspiele heutiger STAATSKUNST durch eigenes Kunstschaffen affiirmieren will. Hartmut Andryczuk affirmiert zunächst sich selbst handgemacht – und passt damit zufällig in die faschisierende STAATSKUNST der KULTURINDUSTRIE. Man kann es von außen als kulturpolitisches Feigenblatt ansehen, was aus dem eigenen Impetus Selbstverwirklichung ist.

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Hier ist die Messeankündigung von Hartmut Andryczuk, die auch als Einladung gemeint ist:

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Der Tod ist tot, Die Tödliche Doris, Tabea Blumenschein & Dein Dackel ist ein Pferd

Zeichnung von Tabea Blumenschein, 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde,

über einen Besuch auf der Frankfurter Buchmesse würde ich mich freuen.

11. bis 15. Oktober 2017

Halle 4.1 Stand L 31

Anbei eine Datei mit den neuen Titeln

Dear Sir or Madam,

dear friends,

I would be delighted to see you at the Frankfurt Book Fair.

11 to 15 October 2017

Hall 4.1 Stand L 31

Here is a file with the new titles

Hartmut Andryczuk

kosmonaut@alice-dsl.de

www.hybriden-verlag.de

http://hybriden-verlag.blogspot.de

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Hybriden-Verlag

Künstlerbücher & Medienkunst

Die Tödliche Doris Performance

Erzählt von Wolfgang Müller. Limitierte Studienausgabe mit zwei DVDs und einer Originalzeichnung von Wolfgang Müller.

Die beiden DVDs enthalten 31 erstveröffentlichte Videos – aus den Jahren 1981 bis 1990. Buch mit 100 Seiten und zahlreichen Abbildungen, Beschreibungen der Videos, Essays, Rezensionen.

Zweisprachige Ausgabe, (deutsch – englisch).

Auflage: 100 Exemplare, signiert und nummeriert. 99 €

Tabea Blumenschein

HELLERSDORF MARZAHN FRIEDENAU

Collagen, Zeichnungen, Handschriften. Eine Art Tagebuch in drei Heften.

Hefte im Schuber.

Auflage: 1 Exemplar

800 €

Peter Padubrin-Thomys

DEIN DACKEL IST EIN PFERD

Fünfzehn Radierungen.

Auflage: 7 Exemplare

600 €

Hartmut Andryczuk Der Tod ist tot

Originalzeichnungen, Handschriften und Textbuch. „Gevatter Tod und König Alkohol im Spa-Bereich“. Zur Methode der Zeichnungen. Ein Gedicht von Dylan Thomas, Rilke etc.

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Dietmar Moews meint: Ich habe den ganz jungen Hartmut Andryczuk in den 1980er Jahren in Hannover unterstützt und ausgestellt – weil er eine ausgeprägte persönliche Note bewegte. Er lebt weiter. Das ist doch gut.

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Die Kritik an dem französischen AUFKLÄRUNGSANSPRUCH unserer Buchmesse-Tage kann am einfachen Beispiel gekennzeichnet werden, nimmt man sich Texte des Erfolgsautors MICHEL HOUELLEBECQ vor:

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HOUELLEBECQ zieht eine postmoderne Rasierklingenschärfe des Sozialen und der Vorstellungen auf, die durchaus auf Zeitkritik gestellt sind und so gesehen über den „Weltuntergang aufklärt“. Doch ist Houellebecq mehr der Marktgängige, der sich im Untergang suhlt, anstatt über unsere heutigen Lebensprädispositionen hinaus in eine zukünftige Menschlichkeit hinzufühlen und hinzudenken.

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Was soll es, sich den Müll auch noch reinzuziehen, wenn sich die HEILSARMISTEN nur an ihren Quoten delektieren, aber keine Orientierung bieten.

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Diese diesjährigen französischen KULTURINDUSTRIE-PROMOTOREN bringen hunderte neuer Buchtitel, die sich mit der französischen Methode der „Zurückhaltung“ sonnen. Sie bleiben weg.

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Autoren in der „Grande Librairie“, vor etwa einem Jahr, priesen alle den Ungehorsam, den Frédéric Gros als „Bekräftigung der Menschlichkeit“ definierte und kategorisch feststellte: „Philosopher c’est désobéir!“

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Wir sprechen von der „französischen Aufsässigkeit“, der Verstocktheit, dem Wegbleiben, der Leistungsverweigerung, die wohl kaum als Selbstaufklärung, geschweige denn als Aufklärung brauchbar sind.

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Schlüsselvokabel würden geeinigt hinausstehen, sprachen alle Autoren der „Grande Librairie“, wenn die Rede auf die Protagonisten ihrer Bücher kam, von Aufsässigen, von „Insoumis“. Orsenna nannte La Fontaine „einen freien Geist, also einen Aufsässigen“, Onfray charakterisierte Thoreau als den „Insoumis de Concord“.

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Der Präsidentschafts-Verlierer Jean-Luc Mélenchon eine Gegenmacht zur Präsidentschaft Emmanuel Macrons errichten will: „La France Insoumise“, das aufsässige, das störrische Frankreich. Die politische Bewegung der „France Insoumise“ verdankt ihren Namen wiederum einem literarischen Ereignis: schwer vorstellbar, dass Mélenchon bei seiner Wortwahl nicht von der leidenschaftlichen Debatte über Michel Houellebecqs Roman „Soumission“ beeinflusst wurde.

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Indes, anders, der neue Staatspräsident Macron, von dem zukünftig viel Gut und Böse abhängen, spielt mit dem was ist – und was war – aber hinstehen, zu tun (zu schreiben), wie es gehen könnte, das mangelt bei allen. Auch MACRON spielt mit seinen frommen Wünschen, denn seine französische Aufklärungs-Gesellschaft steht keineswegs zur eigenen Aufklärung.

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Stattdessen eröffnet heute die Buchmesse mit französischem UNGEHORSAM und in ECHTEZEIT mit großen Streiks und Demonstrationen in PARIS, die sich gegen eine SELBSTVERÄNDERUNG über den MODUS der Selbstaufklärung hervorstreiken.

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ÖSTERREICH WAHLKAMPF 2017 – nationalistischer

Oktober 9, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7650

am Dienstag, 10. Oktober 2017

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URDUNKLE kam aus der OSTMARK

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Österreich ist ein befreundeter deutschsprachiger Nachbarstaat Deutschlands, mit engen kulturgeschichtlichen Gemeinsamkeiten.

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Österreich hat keine Atomkraftwerke. Österreich prosperiert wirtschaftlich auf eigene Weise.

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Österreich hat längst abgeschliffene demokratische Spielformen, keinen Karl Kraus, stattdessen eine zweitklassige Publizistik.

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Österreich hat inzwischen Wahlkampf fürs Parlament in Wien, mit einem Wahlkampf, der – wenn das nicht täuscht – über den miserablen Geschmack und das bösartige Ressentiment der politischen Österreicher gegeneinander unverblümt ins Posthorn bläst.

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Österreich ist eher nicht militaristisch und durchaus in kritischer Distanz zur NATO und zum US-Militarismus.

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Deutschland macht immer politik-kulturelle Anleihen und Vergleichsübungen mit Österreich, ob ehedem die österreichischen Sozialdemokraten, als Kreisky-Sozialisten mit interessantem Geschmack für Willy Brandt oder dem libertären Jörg Haider mit der bayerischen CSU, ob mit Thomas Bernhard oder Elfriede Jelinek, ob mit Josef Harder oder Hermes Phettberg.

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Heuer möchte man fast annehmen, ist es ein Segen, dass die deutschen Bundestagswahlen bereits durch sind und nicht mehr unter dem Einfluss der aktuellen Farbigkeit des österreichischen Wahlkampfes stehen, denn:

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EINS: Da geht es jetzt schmutzig zu

ZWEI: Es ist ein durchaus rechter und nationalistischer Ruck in der politischen Öffentlichkeit, den momentan die wahlkämpfenden Spitzenkandidaten, Außenminister KURZ von der ÖVP-Bewegung / Christdemokraten-Konservative, Bundeskanzler KERN von der SPÖ / Sozialdemokraten-Sozialisten und Heinz Christian Strache von der FPÖ /Liberale-Freiheitliche aufführen.

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RECHTS heißt immer EXKLUSIV (exklusiv Wir gegen die Inklusion der Anderen); NATIONALISTISCH heißt immer NATIONALE-Ziele vor und gegen internationale Politikauslagerungen.

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Wir haben natürlich keinen „Ruck“ – einen Ruck gibt es nur bei Wasserstoffbomben – sondern die Österreicher erleben einen Wandel der politischen Ausdrucksformen. Darin müssen nicht einmal nationalistische Politikziele stecken, denn Österreich lebt gut vom Handel und Wandel. Es sind allerdings Verhärtungen der rechten „exklusiven“ Wertambitionen – soziale Rücksichtslosigkeit der vermeintlich Starken gegenüber Solidaritätsbedürftigen.

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KARL KRAUS, der Wiener Chronist, der die „FACKEL“ publizierte

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DLF am 9. Oktober 2017 von Stephan Ozsváth mit

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„Wahlkampf in Österreich – Die Alpenrepublik vor dem Rechtsruck

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Österreich werde wohl demnächst Schwarz-Blau regiert werden, kommentiert Stephan Ozsváth. Mit einem äußerst machtbewussten Kanzler Kurz – und einer starken FPÖ an der Seite. Ein deutlicher Rechtsruck stehe nach der Parlamentswahl am 15. Oktober bevor….“

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Die Spitzenkandidaten Heinz Christian Strache (FPÖ), Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) und Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) lassen die Funken fliegen.

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“ …Wer mit wem regiert stellt sich nach der Wahl am 15.10. heraus

Österreich, Land der Berge – so beginnt die Nationalhymne. Nach der Schlammschlacht der letzten Tage im Wahlkampf müsste man eigentlich umdichten: Österreich, Land der politischen Zwerge.

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Ein unwürdiges Schauspiel wird vor den Augen der Öffentlichkeit abgeliefert. Frisierte Facebook-Seiten aus einer Hinterzimmer-Werkstatt der Sozialdemokraten zielen auf den konservativen Kanzlerkandidaten und Außenminister Sebastian Kurz. Dessen Partei, die er mittlerweile zur Bewegung umgetauft hat, soll einen PR-Söldner versucht haben, als Maulwurf zu installieren. In der Presse werden private Mails und SMS-Kurzmitteilungen veröffentlicht. Geldsummen werden genannt. Es gibt die kleine Dosis Antisemitismus. Es gibt Dementi, eine Partei verklagt die andere, und das alles vor den Augen einer Öffentlichkeit, die sich in ihrem Urteil bestätigt fühlen darf:

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Politik ist ein schmutziges Geschäft.

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Das Erbe der „Ewigen Großen Koalition“ – das Stück, das gegeben wird, ist die lautstarke Zerstörung des Politik-Biotops „Große Koalition“, das so typisch war für die Zweite Republik. Bis auf die Kreisky-Jahre und die schwarz-blauen Chaos-Jahre unter Kanzler Schüssel, der sich mit der Haider-FPÖ ins Koalitionsbett legte, war die Große Koalition das politische Vorzugsmodell in Österreich.

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Es garantierte nach dem Zweiten Weltkrieg Stabilität. Große Koalition und Neutralität – das gehörte zusammen. Und es gehörte zu Österreich. Aber die Große Koalition teilte die Alpenrepublik auch in politische Einfluss-Sphären auf:

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Rot oder Schwarz, das war die etwas dürftige Farbauswahl. Ein Einfallstor für Freunderlwirtschaft und Hinterzimmer-Absprachen.

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Das hat die FPÖ groß gemacht, so groß wie sie jetzt ist.

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Sie ist die neue Arbeiterpartei. Sie setzt die Themen, die der 31-jährige Kanzlerkandidat der Konservativen übernommen hat. Wir gegen die, heißt die Parole. Gemeint sind die Fremden. Das Völkische wird wieder modern. Deutschland versucht den Spagat zwischen Grün und CSU – in einer Koalition, einen wirklich breiten Konsens. Österreich wird wohl Schwarz-Blau regiert werden, mit einem äußerst machtbewussten Kanzler Kurz – und einer starken FPÖ an der Seite. Ein deutlicher Rechtsruck steht bevor. Grüne gespalten, Liberale zu schwach, Sozialdemokraten am Boden. Das ist das Erbe der Ewigen Großen Koalition. Sie ist ein Fall für den Zentralfriedhof. Aber dort ruht sie nicht in Frieden. Die beiden Totengräber schlagen am offenen Grab aufeinander ein.“

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DIETMAR MOEWS zeigt ÖSTERREICH beim Volleyball

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Neue Zürcher Zeitung am 9. Oktober 2017 schreibt:

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„Österreichs Wahlkampf wird noch schmutziger. Koalitionspartner SPÖ und ÖVP drohen einander mit Klage.

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Der österreichische Wahlkampf gerät in seiner Endphase immer mehr zur Schlammschlacht. In der Affäre um die gefälschten Facebook-Seiten, die ein Team des israelischen SPÖ-Beraters Tal Silberstein zur Diskreditierung des ÖVP-Chefs Sebastian Kurz bis vor einer Woche betrieben hatte, kommt nun auch die ÖVP unter Druck. Das Wochenmagazin „Falter“ und die „Presse“ haben über Gespräche mit dem PR-Berater Peter Puller berichtet, der die beiden Facebook-Seiten in Wien operativ leitete … Mitte August nach einer Festnahme in Israel von der SPÖ aufgelöst wurde … Kurz‘ Sprecher habe … Verdacht gehabt, das Puller für die SPÖ arbeite .. habe den Berater zur Rede gestellt … ein solches Engagement vehement abgestritten .. habe man über eine zukünftige Kooperation gesprochen. … Die SPÖ holte darauf zum Gegenangriff aus, indem ihr Generalsekretär Kurz zum Rücktritt aufforderte und rechtliche Schritte gegen seinen Sprecher wegen Bestechungsverdachts androhte.

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… Kurz sowie auch der SPÖ-Chef und Bundeskanzler Christian Kern äusserten sich entsetzt über die Vorgänge, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen …

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Wie sich die Affäre bei der Wahl kommendes Wochenden auswirkt, ist offen. Beobachter mutmaßen, dass sie den ohnehin hohen Ärger über die Politik schürt und deshalb am ehesten der FPÖ nützt …

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Der vorläufige Höhepunkt im zerrütteten Verhältnis zwischen SPÖ und ÖVP macht eine Neuauflage der grossen Koalition nach der Wahl noch weniger denkbar. Das erhöht wiederum die Chancen der FPÖ, an die Macht zu kommen.“

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Dietmar Moews meint: Österreich ist Vollmitglied in der EU, die sich als eine rechtsstaatliche demokratische Lebensform imaginiert.

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Egal was es ist – Alles färbt ab und steckt an. So wie eine EUROPA-Begeisterung wachsen könnte, so haben auch Unabhängigkeitsmythen immer wieder ihre Konjunktur. Wo es dann heißt: Selbständigkeit, Eigenverantwortung, Basisdemokratie, Dezentralismus.

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In den vergangenen Jahren ist festzustellen, dass viele rückständige ehedem kommunistische Sateliten der Sowjetunion begehrlich in die EU und in die NATO wollten. Inzwischen zeigen gerade diese Jungdemokratien ein nationalistisches ROLL-BACK, wählen nationalistisch, bevorzugen harte Machtpolitik, auch unerbittlich gegen die sozialen Defizite im eigenen Staat.

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RECHTS und NATIONALISTISCH heißt der REFLEX, wenn die oberen zentralen Politikebenen, der EU in BRÜSSEL, in den Augen der Regionen versagen, dann will man national und autark gestalten. Wenn andererseits die ökonomischen Netze der EU gefragt sind, entdeckt man plötzlich wieder das Subsidiaritätsprinzip und die Staaten-Ausgleichshilfen.

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Es kann gar nicht ausbleiben, dass dieser Reflex auch die deutschen Parlamente treffen wird. Die Stimmengewinne der AfD zeigen das bei den diesjährigen Wahlen in Deutschland. Für Deutschland ist Nationalismus noch unsinniger als für das kleinere Österreich.

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Deutschland lebt mitten in Europa mit sehr verschiedenen Nachbarstaaten. Man braucht auskömmliche, freundliche Beziehungen, anstatt nationalistische Konflikte und militärische Grenzbefestigungen.

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MERKEL SEEHOFER Wochenendtheater der Parteijugend

Oktober 8, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7649

am Montag, 9. Oktober 2017

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Was hier an diesem Wochenende für ein Schmierentheater vorgemacht wurde, zieht das Wahlergebnis der BLOCKPARTEIEN noch weiter herunter:

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EINS Die Sprecher von CDU und von CSU posaunten also lauthals, Merkel und Seehofer und deren engsten Berater träfen sich, um die Koalitionslinien zu verabreden, die beide – CDU und CSU – zunächst untereinander vereinheitlichen müssten:

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Dabei ginge es um „eine Obergrenze“ und um Flüchtlinge und um Integration, weil das nun die Problemstellung sei, die aus dem Bundestags-Wahlergebnis von 24. September für CDU und CSU, die beide etwa zehn Prozent weniger als beim letzten Mal erreichten, aufgegeben sei.

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Die CDU und CSU-Sprecher behaupteten also, das Treffen würde um Verhandlungen gehen, um Kompromissfindung, da die Integrationsfähigkeit eines Landes eine Obergrenze habe, ob nun weiter nach rechts oder mehr nach links Positionen besetzt werden sollen. Denn Neuwahlen möchte ja wohl niemand, aber aus bayerischer Sicht müsse das konservative Profil von CDU/CSU für die Bundesregierung gestärkt werden. Die CSU nannte es „die rechte Flanke zumachen“.

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ZWEI Junge Leute der Jugendorganisationen von CDU und CSU traten vor die Presse und forderten die Ablösung der Alten. Es sollen jüngere Gesichter aufgerufen werden, es solle eine Trennung zwischen einer verjüngten Partei und den alten Amtsträgern jetzt entschieden werden.

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DREI Es war Alles gelogen. Denn es ging hier und heute nur um ein Problem. Genau genommen ging es um das Problem von Horst Seehofer, der gerne bayerischer CSU-Chef bleiben möchte.

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Es ist also das Problem mit Blick auf den kommenden Landtagswahlkampf in Bayern für die CSU, die, um ihre Macht zu halten, effektiv zehn Prozent zusätzlich gewinnen müsste, um erneut eine absolute Mehrheit zu gewinnen.

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Wenn die CSU im Herbst 2018 gegen die GRÜNEN und die AfD – sozusagen nach links und nach rechts – ihr Programmangebot ausweiten will, müsste ein Jamaika-Koalitionsvertrag, der zwischen CDU/CSU und den GRÜNEN und der FDP auszuhandeln wäre, um jetzt einen neue MERKEL-Bundesregierung festzumachen, eben mit den Grünen nach links und mit der FDP nach rechts, gefunden werden.

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Wie wollte also Seehofer hier und jetzt mit den GRÜNEN grüne Werte unter Vertrag bringen, die er dann im Herbst 2018 in Bayern bekämpfen will?

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Das ist hier die Frage des Tages für Merkel und Seehofer gewesen. Und nicht irgendein absurder Begriff einer Oberweite der Integration. Was soll das überhaupt – wenn nicht Verfassungsbruch oder Augenstaub in die Nervensysteme der deutschen Politiköffentlichkeit?

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VIER Dabei wurde noch nicht nach PLAN A und PLAN B gefragt, nämlich, wenn die SPD am kommenden Sonntag in Hannover gewinnt oder die CDU die SPD ablösen kann.

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Dietmar Moews meint: Dass heute, nach monatelangem Geschwafel um die BLOCKPAREIEN und deren INTERESSEN-POLITIK, an den politischen Fragen der Deutschen vorbei, Wahlkampf gemacht worden ist, stinkt noch hinreichend zum Himmel.

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Dass man also bereits heute erneut öffentlich Nervengift verbreitet, toppt die Politikverdrossenheit weiter.

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Obergrenze Obergrenze – was soll der Quatsch, wenn es allein um die Fratze von dem bayerischen KRISEN-Ministerpräsident SEEHOFER geht?

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Was SEEHOFER heute mit den GRÜNEN für JAMAIKA unter Vertrag bringt, wird ihm im Herbst 2018 den Wahlkampf verkrampfen. Es sei denn, er träte bis dahin zurück.

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Und die Parteijugend, deren hochintelligenten Gesichter und Körperbauten heute gut im deutschen Fernsehen wahrzunehmen waren, sollten doch mal zum Berater und zum Therapeuten gehen. Denn mit den Mettaugen und den Luftblasen, anstatt von politischen Ideen und Konzepten oder zumindest von auratischen Nachwuchsfiguren, wird sich der Zweitligaspieler Jens Spahn, von der CDU, geradezu gesetzt fühlen.

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ISIS (pledged to Fight or Die) SURRENDER: 1000 Gefangene alles Köche und Friseure

Oktober 8, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7648

am Montag, 9. Oktober 2017

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Wirklich lustig ist folgende TITEL-STORY der NEW YORK TIMES vom Wochenende, 7/8 Oct. 2017:

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Man (irakische bzw. kurdische bzw. us-amerikanische Kampftruppen) hat beim ISIS-Endkampf in DIBIS / IRAK etwa 1000 ISIS-Kämpfer gefangen genommen, die sich zunächst erst ergeben haben, dann allerdings erklärten, nur Köche und Büroangestellte, aber nicht DSCHIHAD-Krieger zu sein.

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Das ist so witzig wie die drei Friseure, die ihren Kunden einen Gefallen taten. Diese waren nämlich Posaunisten im Orchester und wollten mal frei machen. Sie baten ihren jeweiligen Friseur, stellvertreted, sich zum Konzert mit zu den anderen Posaunisten mit ins Orchester hinzusetzen und nur zu tun als spielten sie mit der Posaunengruppe.

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Das kam schließlich nicht so gut.

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Denn alle drei Posaunisten hatten die selbe Idee gehabt – die Posaunengruppe bestand also aus drei Friseuren, die alle nur dasaßen und nicht spielen konnten. Auf die Frage, hinterher, wie es war, sagte der eine Friseur:

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„Das war witzig“,

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„Wieso?“

 

„Wir waren drei Friseure“.

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So etwa liest sich die TITEL-Story der nytimes.com am 8. Oktober 2017:

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Die ISIS-Kämpfer, die sich ergeben hatten, waren angeblich allesamt nur Köche und Büroangestellte (Cooks and Clerks).

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nytimes.com am 8. Oktober 2017:

 

ISIS Fighters, Having Pledged to Fight or Die, Surrender en Masse

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DIBIS, Iraq — The prisoners were taken to a waiting room in groups of four, and were told to stand facing the concrete wall, their noses almost touching it, their hands bound behind their backs.

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More than a thousand Islamic State fighters passed through that room this past week after they fled their crumbling Iraqi stronghold of Hawija. Instead of the martyrdom they had boasted was their only acceptable fate, they had voluntarily ended up here in the interrogation center of the Kurdish authorities in northern Iraq.

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For an extremist group that has made its reputation on its ferociousness, with fighters who would always choose suicide over surrender, the fall of Hawija has been a notable turning point. The group has suffered a string of humiliating defeats in Iraq and Syria, but the number of its shock troops who turned themselves in to Kurdish officials at the center in Dibis was unusually large, more than 1,000 since last Sunday.

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The fight for Mosul, Iraq’s second-largest city, took nine months, and by comparison, relatively few Islamic State fighters surrendered. Tal Afar fell next, and more quickly, in only 11 days. Some 500 fighters surrendered there.

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The Iraqi military ousted the Islamic State, also known as ISIS and ISIL, from Hawija in 15 days, saying it had taken its forces only three days of actual heavy fighting before most of the extremists grabbed their families and ran. According to Kurdish officials, they put up no fight at all, other than planting bombs and booby traps.

Seen up close, the fighters’ pretense of bravado soon disappears.

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Their shoes were taken from them, their pockets emptied and their belts discarded, and, as they stood facing the wall, the backs of their dishdashas were stained with the evidence that some of them had not been to a toilet in days.

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One of the men smelled so bad that when he was taken into the small interrogation room, those inside were startled. He filled the doorway, appearing even larger than his actual size. The interrogator unbuckled his hip holster, resting his right hand on his pistol. Everyone in the room seemed scared of the man, even though his hands were tied behind his back. His thick black hair was Medusa-wild and shoulder-length, though his handsome face had only a wisp of black stubble on the chin.

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„Hello,” a visitor said. “Where’s your beard?” The Islamic State requires all men to grow full beards.

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I’m only 21, I can’t grow it yet,” he said, clearly embarrassed.

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Kurdish interrogators allowed a dozen of the surrendered fighters to be interviewed by a reporter as they arrived at the local headquarters of the Asayish, the Kurdish intelligence service, in the town of Dibis, near the Kurds’ front lines opposite Hawija. Officers monitored all interviews.

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Many of the fighters claimed to have been just cooks or clerks. So many said they had been members of the Islamic State for only a month or two that interrogators suspected they had been coached to say that. Gone was the contempt for the world’s opinion, spewed out in one violent video after another — many of them made in Hawija, where grisly killings, especially of Kurdish prisoners, were the norm during their three-year reign over that Sunni Arab city in northern Iraq.

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Most of the prisoners, though, claimed to have never seen a beheading, or even heard of such a thing.

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At first, the beardless fighter seemed an exception, admitting defiantly that he had been fighting for the group for two years, alongside family members. He readily gave his name: “Maytham Muhammed Mohemin,” he said, practically spitting it out. His hands were bound behind his back and he was effectively sitting on them, forced back into a red plastic lawn chair, yet the three Kurdish officers in the room kept more than an arm’s length away in case he lunged for their weapons.

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During the interview, he grew nervous. He said he was from Hawija and had joined the Islamic State because he believed in its cause, because his elder brother had, and because the $100 a month pay was better than anything else around.

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He had arrived in Dibis on Thursday afternoon with eight companions, seven Iraqis and an Egyptian, after they dropped their weapons in Hawija that morning. Since the beginning of the Iraqi offensive two weeks earlier, they had spent most of the time burrowed in foxholes to escape the relentless American bombing and shelling by advancing Iraqi forces, and had passed days without sanitary facilities or food.

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Finally, the Islamic State wali, or governor of Hawija, told the men to turn themselves in to the Kurdish forces, known as the pesh merga, and to flee the advancing Iraqi Army and its Shiite militia allies, the Iranian-trained Hashed al-Shaabi, notorious for killing not only Islamic State prisoners but also their entire families.

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The governor told us each to ‘solve your own problem and find your own solution for yourself,’ ” Mr. Mohemin said. “He said, ‘Go to the pesh merga, not to the Hashed.’ ”

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Mr. Mohemin denied ever attending a beheading but later, prompted by an Asayish intelligence officer, he admitted going to one, he said, because he had been ordered to.

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I was scared,” he said. “I never saw anything like that in my life.”

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His prospects are grim. His pregnant wife had fled to Dibis a week before him, but it was unlikely he would see her or their expected child, their first, anytime soon. His elder brother was killed in combat. His father and little brother, one too old to pledge to the Islamic State and the other too young, had disappeared.

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The interrogator, Lt. Pisthiwan Salahi, said Mr. Mohemin was not only an Islamic State soldier but also a member of an elite suicide squad known as the Seekers of Martyrdom, according to informers. If convicted of that affiliation by an Asayish court, his sentence would be long; if he was connected to any killings, possibly lifelong.

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Mr. Mohemin’s narrative differed. “I was just a common soldier,” he said. “I never killed a civilian. I wasn’t even on the front line.” The lieutenant scoffed at him. “Well, twice I was on the front line, just for a day, but not against the Kurds,” Mr. Mohemin said. More scoffing. “Well once against the Kurds, but only shooting from a distance. I couldn’t see anyone.”

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Kurdish officials have been perplexed by the number of fighters who have surrendered. Many of the militants said they were ordered by their leaders to turn themselves in to the Kurds, who were known to take prisoners instead of killing them. But Capt. Ali Muhammed Syan, chief of the Asayish interrogators in Dibis, said even the fighters did not seem to know why their leaders were telling them to quit. “Maybe it’s some deal,” he said. “Maybe it’s just bad morale, I don’t know.”

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To identify the militants, Kurdish intelligence officers pored over videos from Hawija, such as ones showing pesh merga prisoners in orange jump suits in individual cages on the backs of pickup trucks, being paraded through town to be stoned, then set afire or beheaded in public. Crowds of thousands participated.

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One by one the Islamic State prisoners were taken out of the waiting room line to be interviewed, each telling pretty much the same story. “I pledged to ISIS in January 2015 and left in March,” said Raad Abdullah Ahmad, 31. “My family disowned me after that. Imagine having no family. I left because I didn’t like what they did to people.”

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Another, Hussein Jamal, 21, said he had pledged allegiance to the Islamic State in 2014 but had remained only 45 days.

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Ask him why he didn’t come out sooner then,” one of the interrogators suggested.

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I was afraid,” Mr. Jamal said.

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Ask them why they fled this way,” another of the interrogators suggested.

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Both men said that they were certain that the Hashed al-Shaabi militias would kill them, but that the Kurds would not.

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Why not?”

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They are more civilized than we are,” Mr. Ahmad said. “They know who is good and who is bad.”

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Mr. Mohemin had shrunk back into his red chair after an hour of talking and looked much smaller than before. When asked if he thought he would see his wife again, or his new child, he said, “I don’t know,” and looked at the floor.

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The lieutenant did not take his eyes off him for a second. “They’re just planning to go underground and make sleeper cells,” he said.

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Mr. Mohemin shook his head. “This is the end of this state,” he said. He had wet his trousers, adding to the smell, but did not ask to use a toilet. “I believe if the governors are telling us to surrender, it really means that this is the end.” He swore to God that he was telling the truth.“

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Dietmar Moews meint: „Köche und Kontoristen“ – das ist durchaus möglich. Denn Milizen in Zivilkleidung – das ist geradezu ein literarisches Thema von Forell bis Hemingway.

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Was in so einem unsymmetrischen Krieg eindeutig zu erwarten ist, ist, dass alle von ISIS „befreiten“ und „gesäuberten“ Dörfer, durchaus im nächsten Moment erneut als ISIS-Guerilla agieren können. Es ist nicht möglich ein arabisches Land durch US-AMERIKANER zu „befreien“.

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Die Proporzverhältnisse in Bagdad sind durchaus nicht eindeutig gegen ISIS.

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Es sind dabei alte Saddam Hussein-Soldaten, es sind dabei SCHIITEN mit iranischem Ticket und es sind Wahabiten mit saudi-arabischen Sponsoren – quasi alles „KÖCHE und BÜROANGESTELLTE bzw. FRISEURE“.

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Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

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PANDORA KUNST PROJEKT

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