CCC Tagung 32C3 – das Projekt „Let’s Encrypt“ oder „KuckucksUse“

Dezember 28, 2015
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Vom Montag, 28. Dezember 2015

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Bildschirmfoto vom 2015-12-13 13:09:52

Wie geistreich IT-Politik diskutiert wird, hängt von der Kompetenz ab. Zuckerberg, der eine gewisse Kompetenz hat, beteiligt sich nicht an den it-politischen Fragen der AUFKLÄRUNG, der DEMOKRATIE und der FREIHEIT. Zuckerberg ist it-politisch ebenso eine NULL wie jeder internationale Finanzmakler.

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Einen Vorgeschmack auf die Themen gab es bereits: IT-Forscher berichteten von Lücken bei der Absicherung von terminals für Karten-Zahlungenund einer inzwischen geschlossene Schwachstelle bei Internet-Routern eines Kabelanbieters.

Zudem wurden im Code des Betriebssystems von Firewall-Geräten des Netztechnik-Herstellers Juniper für die Absicherung des Internet-Datenverkehrs eingeschmuggelte Befehlszeiten gefunden, die als Einfallstor für einen Lauschangriff geeignet sind.

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Die Verschlüsselung des Datenverkehrs ist ständiges Thema beim CCC.

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Auf dem Hamburger Kongress wird das Projekt „Let’s Encrypt“ (Lasst uns verschlüsseln) vorgestellt, das kostenlose Zertifikate für das TLS-Protokoll zur Verschlüsselung des Datenverkehrs mit einem Web-Angebot vergibt. (dpa)

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Dietmar Moews meint: Die 32C3-Aktivisten sind vollkommen freie Freizeitler.

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Es sind überwiegend professionelle Informatiker, die aber ausgerechnet in ihrem kleinen Freundeskreis von Gleichgesinnten, wie auch in informellen Aktionsfusionen, eigentlich prinzipiell auf eigene Rechnung und als GbR vollhaften, für Alles, was sie anstellen.

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Deshalb ist selbst die Diskussion mit solchen Freizeit-Spezialisten völlig freiwillig – meist hat dazu keiner der Hacker, der Codierer, der Bastler, der Schrauber und Löter, keine Lust und keine Zeit übrig.

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Auch der international bekannte CCC (Chaos Computer Club) hat keine Bestimmungsmacht über die Aktivitäten der Mitglieder bzw. viele CCCler sind gar nicht Mitglied in einer Ortsgruppe des CCC. Wer hackt, macht das aus eigenem Impetus und nutzt den Anschluss und die Gleichgesinnten treffen zu können. SPRECHER des CCC sprechen ganz eigentlich für sich selbst. Die Ansagen der Sprecher stehen überhaupt nicht mit imperativem Mandat, sondern durch fachliche Gültigkeit.

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Wenn Anonymous oder Nerds oder Hacker oder Guy Fawkes dransteht, handelt es sich um AMATEURE im IT-Bereich.Und wie bei den meisten Hobby-Clubs finden sich selten Freiwillige, die sich mit Verbandsführung oder Fachpolitik befassen:

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IT-Politik ist nicht das Leiblingsthema des CCC. Eher beschweren sie sich über Dummheit und Brutalität des Monopolismus in Hardware und Software, in Datenschutz und IT-Politik-Gesetzschreibungen.

 

Woher können heute Problemlösungen kommen?

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Wer nährt der voranhastenden Modernmenschheit die Hoffnung?

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Steuerbetrügende Geldspieler, wie Uli Hoeness?

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Wir sollten uns beim alljährlichen CHAOS-Treffen, wie jetzt 32C3, für die Themen und Bereitstellungen des Kongresses interessieren. Der CCC und auch Heise.de informieren sehr gründlich – sie streamen Vieles frei empfangbar.

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Dietmar Moews sieht den immer noch beim CCC tabuisierten Verstand der Soziologie (was, wie machen Menschen mit Menschen im interdependierenden Verhalten?), gegenüber der harten TECHNIK, dem Positivismus der Naturwissenschaftler.

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Ein Hacker empfängt keine Befehle – er checkt die Naturgesetze.

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Dabei fehlt der klare Blick der Abgrenzung zwischen den Zwängen NATUR und der Freiheit der KULTUR:

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Wo beginnt die Freiheit, in der Menschen eine Verhaltenskultur entfalten können, die daraufhin das praktisches Verhalten nützlich einspielt?

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Was man an Sicherheitssoftware verschlüsseln kann – das wissen wir seit ENIGMA und Allan Turing – lässt sich auch wieder entschlüsseln.

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Dagegen kann der KuckucksUse, der sozialen Gegenseitigkeit, eine perfekte Kommunikation im Internetz sichern, die nicht verschlüsselt werden muss, die nicht entschlüsselt werden muss, sondern die nur die „Eingeweihten“ lesen können. Nur ein menschlicher Kriminalist, mit Manpower, kann ausspionieren,wer, was, mit wem E-mailt oder, wer welche VERBINDUNGEN WIRKLICH NUTZT, ODER NUR Halterhaftung dokumentiert:

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Indem die User einfach die ECHTNAMEN und die Grußformeln, die Codes und Nicknames, die Passwörter und IP und PINS veröffentlichen, so dass jeder Fremde damit kommunizieren könnte.

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Im KuckucksUse gehören eben Geheimnisse nicht ins Telefon, nicht in Netz, nicht ins Profilierbarem, nicht auf die Chip-Spuren. Ich schreibe Echtnamen nicht in verfänglich in E-Mails.

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Bei 32C3 wird dieses Jahr die MODE des Projekts „Let’s Encrypt“ verstärkt . Ich rufe ihnen zu: Nur zu – munter voran.

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Freifunk – ein Erfolgsprojekt der freien gesellschaftlichen IT-Intelligenz

Februar 9, 2015
Lichtgeschwindigkeit 5336

vom Montag, 9. Februar 2015

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Heute kann es sein, man fährt hinter einem Fernbus auf der Autobahn her und da steht es aussen dick drauf: „Free WLAN“: Wer mal zufällig „etwas hacken“ möchte, ohne dabei ermittelt werden zu können, könnte mal versuchen sich einzuloggen..

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Vor etwa zehn Jahren gab es selbst noch in den deutschen Großstädten schwarze Flecken für Internetz-Anschlüsse auf der deutschen Landkarte, die ein schönes Ozelotmuster bildeten.

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Damals wurden in zahlreichen intelligenten Großstadtszenerien erste konkrete Freifunk-Installationen eingerichtet. Insbesondere wo die Monopolisten, wie damals die Telekom, sich nicht um marktwirtschaftlichen Bedarf kümmerten, wurde der Chaos Computer Club oder die Piraten aktiv. Sie trieben mit eigenen Freifunk-Projekten die IT-Revolution basisdemokratisch und teils sogar informell an.

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Teils unlizensiert, von Relais auf privaten Fensterbrettern, dann bald auch durch Vereinsgründung und ordentlichen Mietverträgen mit Eignern hoher Gebäude, Türme, Kirchtürme, wo die Internet-Interessenten sich mit ihrem eigenen Computer unangemeldet frei einloggen konnten. Wenn dort ein Internet-Kabel-Hauptanschluss war, konnte man ein Relais, wie eine Antenne, ein Modem ansteuerbar, möglichst hoch gelegen und baulich frei erreichbar installieren.

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Wer also keinen Anschluss hatte oder aus einem anderen Ort daherkam, konnte seinen Computer ein Relais suchen lassen – wo eine offene Leitung erreichbar war, war es möglich – quasi als Gast – sich einzuloggen, ohne große Anmeldung.

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In Dresden haben die CCCD-Hacker ein so leistungsfähiges Freifunk-“Netz“ eingerichtet, dass es nur wenige Jahre dauerte, bis die Marktanbieter von Internet-Angeboten ziemlich bald mit Kampfangeboten auf den Endverbrauchermarkt Dresdens kamen. Denn nicht nur, welcher Fremde gerade mal von irgend einer Parkbank oder Bushaltestelle sich einloggen wollte, auch Dresdner selbst nutzten den Freifunk.

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Inzwischen sind die Flatrate-Tarife und der Anbieterwettbewerb – bis auf einige nichtverkabelte Dorfwinkel-Funklöcher Deutschlands, die weiterhin Schwarz sind – dass die CCC-Freifunker sich nicht mehr ganz so vehement für eine Freifunk-Vollkultur engagiert hatten.

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Inzwischen laufen nunmehr neue Anregungen durch die IT-Revolution. Die totalitäre US-NSA-Telematik und -Vollüberwachung, sowie Volldatenspeicherung, zu geheimdienstlich-politischen und gewerblichen Entmündigungszwecken, lässt die IT-Gemeinde, auch den CCC wie auch Anonymous neudenken.

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U-Bahn für die mainzer (auch als Bunker im Alarmfall)

U-Bahn für die mainzer (auch als Bunker im Alarmfall)

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Und schon kommen die Einwände von politischer und staatlicher Seite: Es soll die Verfolgung von Netzbenutzern möglich sein. Dabei ginge es um Gefahrenabwehr, Kriminalitätsverhinderung und -aufklärung.

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Man übergeht aber die in der EU, besonders in Deutschland geltenden Gesetzesregelungen des „DATENSCHUTZES“, des Rechts an den privaten Daten und der privaten Kommunikation (habeas Corpus).

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Schließlich gibt es das Recht sich anonym im Internet zu bewegen:
http://www.lfd.niedersachsen.de/portal/live.php navigation_id=13023&article_id=55988&_psmand=48

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Das hat auch der Gesetzgeber erkannt, der im

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Teledienstedatenschutzgesetz

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jedem das Recht eingeräumt hat, sich anonym durch das Netz zu bewegen. § 4 Abs. 6 Teledienstedatenschutzgesetz schreibt vor: „Der Diensteanbieter hat dem Nutzer die Inanspruchnahme von Telediensten und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist. Der Nutzer ist über diese Möglichkeit zu informieren“.

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Dietmar Moews meint: Allein die technisch erfolgreiche private informelle Fähigkeit von IT-Hackern und Freifunkern, eine zureichende Netzanbindung einrichten zu können, macht den Freifunk erfolgreich, als Druckmittel auf die Marktmächtigen und auf die staatlich durch Netzbehörden ausgebremste IT-Revolution zu machen. Ähnliche Verdienste hat LINUX und die Ubuntu-Free-Software-Projekte, die absolut wettbewerbsfähig und „kritisch“ arbeiten.

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Das ist ja genau das was Freifunk – recht erfolgreich – macht. Damit
macht man aber kein Geschäft, damit kann man keine Nutzer tracken oder
sonstigen „Gewinn“ machen, weswegen Freifunk bei solchen Projekten gerne
ignoriert wird.

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Ich möchte zu all diesen echten ALTERNATIV-Initiativen ermuntern und auch den IT-Laien anraten, sich dafür zu engagieren:

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Ob LINUX, Freifunk oder BIT-COIN – es gibt die emanzipatorische Konzeption von: WISSEN IST MACHT – und Gegenmacht.

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Mai 1, 2011

Lichtgeschwindigkeit 1. Mai 2011 ECHTZEIT PIRATEN ANONYM IN HEIDENHEIM Dietmar Moews zur Lage – live und ungeschnitten — im Globus mit Vorgarten in Berlin.
Plot: Pseudonyme, Avatare, Nicknames, Anonymous, Opus Dei oder Piratenpartei. Aus dem Buch „Das Opus Dei Eine Innenansicht des langjährigen Opus Dei-Mitglieds Klaus Steigleder, Heyne München 1996″ wird der anonyme Umgang der Mitglieder in den Häusern erzwungen. Anonymität ist eine Ausprägung von extremer Freiheit und von extremer Kontrolle.
Dietmar Moews meint: Für den innerparteilichen Umgang miteinander wie für die parteipolitischen Handlungsperspektiven auf die Gesellschaft ist allerdings der namentliche personifizierte Auftritt der Piraten verlangt und sinnvoll.
Ich trete für unzensierte Blogs und freie unbestrafbare Meinungsspiele ein, nicht nur im Internetz. Als Partei-Handlungsregel ist Anonymität nicht geeignet in das Politiksystem hineinzukommen. Als Handlungsstil sind Maskierungen, Avatare und Pseudonyme irreführend und erzeugen Misstrauen. Für den Parteitag in Heidenheim müssen alle Teilnehmer in Echtzeit, mit Echtnamen auftreten.
Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews; Aufnahmetechnik und Admin; Piratencrew Berlin; Musik: Little by Little The Rolling Stones 1964