Verpitbullung der Deutschen durch Gesinnungs-Spaltung und Aggression

Januar 13, 2020

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am Dienstag, 14. Januar 2020

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Idolisierungslügner in Springe

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Willkürliche Waffengewalt gegen deutsches Staatspersonal und Einzelfälle von Mördern und Irren in Deutschland rufen zu Kritik und zur Aufforderung an Verhaltensänderung auf.

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Fehlersuche – sofern man eine steigende Mörderquote in Deutschland nicht so „normal“ findet wie die in den USA – beginnt auch bei Jedem selbst, weil beim Indiuviduum die Veränderungspotenziale der Wertvorstellungen sind:

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Jeder hat das Recht auf Selbstveränderung.

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Man hofft auch auf Veränderung der Gewalttätigen durch gutmenschliche Appelle und bedroht Gewaltanschläge durch Strafverfolgung und Ächtung – aber man belohnt diese „Abweichler“ gleichzeitig mit öffentlicher Resonanz und massenmedialer Prominenz.

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Wir müssen an soziale Problemstellungen mit empirisch-soziologischer Erkenntnisarbeit die Berufssoziologen und das gesamte soziologische Fach, das ja auf staatlichen Organisationszwängen beruht, durch politische Entscheidungen dazu anhalten, sich den konkreten Wertschätzungs-Tatsachen und dem Wertschätzungs-Wandel intensiv zu widmen.

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Dabei muss von der Wissenschaft keine Epik der GUT und BÖSE-Wünschbarkeiten publiziert werden. Die Politikführung braucht konkrete empirische Lage-Feststellungen, Entwicklungstendenzen, Dynamik und Lähmung in den verschiedenen sozio-kulturellen Sphären. Dabei ist eine generelle Herausstellung der Spannungswirkungen anthropologischer und sozialer Verhaltensweisen hinsichtlich Gelingens oder Misslingens der sozialen Geschehnisse gefordert (Es lässt sich hierzu mehr als eine Ringvorlesung entfalten). Doch nur so viel:

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Wertschätzung und Solidarität werden hauptsächlich in zwei verschiedenen anthropologischen Sphären erlebt und getragen. Selbstbilder des Individuellen und gleichzeitig inmitten sozial erscheinenden Kollektiv-Bewertungsmanifestationen werden ständig von Institutionellen und mediatisierenden Organisationen und Apparaten behelligt. Auch wo Brücken durch Intermediäre beabsichtigt werden, lauern stets auch ambivalente Ab- und Entkopplungen – wo vermittelt werden soll entstehen Entfremdung und Missbrauch.

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Und – immer werden aktionsrelevante Handlungsaggregate fokussiert, dabei aber die diversen sozialen Szenerien, Situationen und Hintergründe vernachlässigt (wer eine Darmspiegelung fokussiert, glaubt zu wissen, was da geschieht – man sollte aber wissen, ob der Patient währenddessen im Glauben ist, es handele sich nicht um ein Rektoskop, sondern um eine Gotteserscheinung. Dann steht vielleicht eine opferrituelle Erleuchtung anstatt von Aggression. Denn Menschen sind für die Kunst der Lüge begabt, ohne sich dessen immer bewusst zu sein – wenn es darum geht die Natur zu überwinden.

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EINS Der individuelle Bürger erlebt in seinen interpersönlichen, oft zwangsläufig stressenden Sozialbeziehungen „Misserfolg im eigenen Sinn“ und dadurch Frustration. Es entstehen meist nicht wohlverstandene sinnvoll vermittelte Agressionsaufladungen. Diese werden immer zugleich auch in kollektive verbale Wertäußerungen und in Handlungen ausgedrückten Wertmanifestationen „verarbeitet“. Es entsteht wenig soziale Läuterung, stattdessen Faschisierungen und Klientelisierungen, Unterwerfung unter die „Käseglocke“ von intermediären Verbänden, Körperschaften und Agenturen (NGO) – kurz Frust statt Wertverwirklichungen für das sozio-kulturell engagierte Individuum.

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ZWEI Der individuelle Bürger hat seine vielfältigen Multirollenspiele nicht wirklich durch Bildung gelehrt bekommen und findet sich andauernd in wechselnden Rollenzuweisungen wieder, die ihm die formalisierte, institutionelle Bewertungs- und Verhaltenswelt aufdrückt. Mit dem undifferenzierten Begriff und an sich historisch verbrauchten Begriff „Entfremdung“ will ich hier die Richtung der Desorientierung und der oft scheiternden Sozialaktivitäten andeuten:

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Bürger mögen Institutionszwänge weder sachlich noch stilistisch. Form-Inhalts-Abwägungen sind dem der Fernfuchtelei und den Normativzwängen abgeneigten Individuum oft Verneinungserlebnisse. Diese zähe Politikwelt kann ohne geeignete Ausbildung in der Rolle des öffentlichen Bürgers nicht verdaut werden. Hier liegen nachvollziehbare Ursachen, die einen Aggressions- und Distanzstil bewirken.

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Während das Individuum zu EINS meist freiwillig den Kürzeren zieht und deshalb das Schicksal umarmt, anstatt für die Wahrheit zu kämpfen und dadurch selbst Schaden zu nehmen (z. B. Schweigespirale; und Opportunismus gegenüber Majorität vs. Minorität, Mobbing, Sündenbock und weitere stereotype Vorurteile der Anpassungs-Folklore).

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Es schmort zu ZWEI im selben Menschen ein kollektives Potenzial. Jedes Indivium hat „Instinkt“ für zumindest mehrheitsmoralische gemeinsame Stärke bzw. für eigene Ängstigung. Dem ökonomischen Verhaltensprinzip zufolge, sich keine blauen Augen holen zu wollen, wendet sich der aggressive Bürger lieber gegen Institutionen und Firmenschilder als gegen konkrete Stellvertreter und konkretes Führungspersonal des „Gestells“.

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Diese empirischen Stress-Prozesse sind sehr geeignet, daraus Verhaltenslehren, im Sinne von Verhaltensoptimierung, gewinnen zu können. Doch es mangelt den Alltagsmenschen an Bildung, einen selbstaufklärenden Umgang zu suchen. Man verhuscht Problemlagen lieber, als daraus zu lernen. Außerdem hat man keine Pausen oder Auszeiten – in der Kunst geht es immer weiter, wie Layos dayatos sehr weise sagte.

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Dietmar Moews meint: Die allgemeine Stimmung in und gegenüber der politischen Öffentlichkeit in der Zweiten Bundesrepublik Deutschland wird als ein Trend allgemeinen Prestigeverlustes der staatlichen Stellvertreter und gegen Institutionen beschrieben.

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Problem sind die beiden Aspekte im politischen Geschehen, einerseits eben die gewünschte Integration, in geregeltem Staatswesen, gewaltengeteilter Machtbalance, demokratisch-rechtsstaatliche Mehrfachkontrollen von politischen Entscheidungen und Handlungen das Leben zu genießen.

 

Andererseits Trägheit, Verfälschung, Verschleppungs-Verfahren, kleinkriminelle Sabotage durch Urkundenfälschung und Falschzeugnisse bzw. Zeugenverweigerung unausgesprochener, banaler „Verschwörungen“ durch kollektives Schweigen und Wegschauen bei regelwidrigen Staatshandlungen., unsouveränes Vasallentum mit riesigen Waffengeschäften usw. (wie kommt das Böse in die Welt? – so! durch uns Deutsche).

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Es werden im Jahr 2020 zunehmend Gewalttaten und sonstige misanthropische Haltungen wenig gehemmt, stattdessen nicht nur „Kavaliersdelikte“ und kleine Versicherungsbetrüge öffentlich gezeigt. Schamgefühl oder öffentliche Beschämung haben verschobene Grenzen hin zu einer Verpitbullung der Gesellschaft.

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Dabei entsteht der Eindruck, dass anonyme Beleidigungen, Hassangriffe und Bedrohungen, durch die weite Verfügbarkeit des weltweiten Internetz‘ zunehmen. Die heute ständig am Körper handlich-tragbaren Sende- und Empfangsstationen (zwar mit IP aber anonymisiert) in Echtzeit (Mobiles/Handys) ermöglichen dem nicht publizistisch ausgebildeten Benutzer jede akute Stimmungslage einem anderen Individuum unverzüglich bereitzustellen. Heute kann beinahe Jeder auch in konkret gezielte Mail-Empfangskonten hineinsenden. Sogar an ganze Sammlungen anonym verschiedener Adressaten sind in Echtzeit flash-artige Meinungsketten zu verlinken. Dadurch können persönliche Angriffe und Beleidigungen zugleich zur öffentlichen Bezeugung gemacht und verstärkt werden. Aus dem Zwiegespräch eines Peer to Peer-Mediums wird die Funktion eines Massenmedium mit unbestimmter Massenkommunikationsfolge machbar. Dabei hat der sender keinerlei Kontrolle für die Ausweitung seiner eigenen Internetz-Absonderung.

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Auch Massenkommunikation ist nicht an sich böse. Man muss nur die soziologischen Einsichten haben, wie  P to P oder Kleingruppen-Kollektive, Mengenkollektive oder – eben – massenmediale Wertbewegungen unterschiedlich erkannt und verstanden werden müssen.

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Kommunikation funktioniert niemals wie ein „Nürnberger Trichter“, wo man erwarten würde, dass Output gleich dem Input würde. Nein, so ist es eben niemals. Sondern die Kommunikanden können auf die Wertübermittlung einschwingen, können anders oder entgegengesetzt denken oder können indolent und gleichgültig bleiben. Indoktrination wird oft leichtfertig unterstellt – ist aber selten einfach, sondern nur in ganz komplexen Wertprozessen anzutreffen (s. Marx-Fans ohne Marx-Lektüren).

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Wer als Dienstklasse seine Erwerbsarbeit ausübt, genießt heute anscheinend schwindenden allgemeinen Respekt. Im persönlichen Umgang zwischen Amtsperson und Bürger, der nominell staatlicherseits vom Bürger oder Mitbürger zum „Kunden“ begrifflich klientelisiert wird, sind Basisdistanz und Respekt, geschweige denn „Höflichkeitsverhalten“, zu wirklich kritischen Merkmalen geworden. Das hat wirklich wertvernichtende Qualität und verdirbt die Stimmung (so lebt man in Köln wirklich viel besser als in Alt-Pankow bei Wilhelm Pieck und Majakowski).

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Was kann der dumme Mensch für seine Dummheit?

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Nun, wichtige Frage.

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Was lässt sich an Dummheit bessern?

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Zumindest folgen aus Dummheit nicht zwangsläufig Verpitbullung, Unhöflichkeit, Formunkenntnisse, Solidarität von Mensch zu Mensch.

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Aber über Staatsferne und „Reichsdeutsche“ sollte man erkennen, wenn der kulturindustrielle Propagandaapparat sich als professionelle „Wahrheitspresse“ geriert und sehr hoch entlöhnt, aber laufend als „Lügenpresse“ gegen den öffentlichen Anspruch auf Information durchzieht – BEISPIEL:

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BEISPIEL: Im Zusammenhang des US-Amerikanischen Drohnenmords an dem Iraner Suleimani zeigte das ZDF ein SPECIAL. Darin wurden Feindschaft und Antipodie zwischen USA und IRAN kurz und heftig in plakativen Video-Dokumenten kompiliert. Da brachte das ZDF es tatsächlich fertig, die 9/11 WTC-Stürze in Grund und Boden von New York als ATTACKE von IRAN und schiitischen Moslems hinzustellen – das ist wirklich der Hammer der Demagogie. Es ist zweifelsfrei bekannt, dass die Angreifer in den entführten Boeing-Flugzeugen in den USA ausgebildete sunnitische Araber waren (man redete immer von Bin Ladin/ Al Qaida), aber es waren keinesfalls Schiiten und iranischer Einfluss. Wer soll dieses ZDF SPECIAL denn empfangen, wenn nicht Dumme, die das nicht als Lüge erkennen?

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Hier erlebt der deutsche Alltagsbürger 2020, dass der Spötter beim ARD-Ersten, Dieter NUHR, der über AfD, Lügenpresse und Blödheit schwadroniert, so unglaubwürdig ist, wie ihm offenbar gar nicht bewusst zu sein scheint.

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Doch dem NUHR fehlen empirische Kenntnisse auf der Höhe seiner Witzchen – BEISPIEL, man muss eben täglich sehen, wie „geführt“ und „vertuscht“ wird:

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Aber, indem man einen Professor Münkler als Beispiel nimmt, den niemand kennt und für den sich niemand interessiert, wird keine Erörterung der LÜGENPRESSE und des organisatorischen UNRATs durch Desinformation und falsche Propheten beleuchtet.

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Keiner Sau wird verständlich gemacht, wie die Abwendung des Publikums von der veröffentlichten Lage in den deutschen Massenmedien und die unzuverlässigen Propaganda-Kaufmedien zusammenhängen.

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Keiner versteht, wie Deutschland 70 Jahre nach dem Zusammenbruch von 1945 zu den schärfsten Waffen-Geschäftemacher gehören kann – und dann der Hammer:

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Bundespräsident Gauck behauptet: „Deutschland hat die Existenzgarantie für Israel übernommen, weil die Deutschen eine große Schuld tragen. Aber die Zusammengehörigkeit wurde auch in den vergangenen 50 Jahren durch das Leben von gemeinsamen Werten zusätzlich gefestigt.“

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Das muss mal einer erklären: Seitdem Netanjahus Massaker-Israelis zu brutalen Nazi-Gräueln gegen Gaza und Annexionswerte für Großisrael (Ostland) harte Wirklichkeit und die Einstaatentheorie entwickelt haben – wurden dadurch gemeinsame mit der Deutschen Auschwitz-Schuld durch Werte gefestigt?

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Der Mittelmeer-Hoheitsraum vor Gaza gehört Palästina, nicht Israel. Aber zur Bewachung der Bodenschätze auf dem Meeresgrund liefert Deutschland neue Kriegsschiffe an Israel: Gemeinsame Werte.

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ISRAEL SCHAFFT SICH AB“ schrieb Professor Gershom Gorenberg aus Israel – er kann sich auf etwa 50 Prozent der israelischen Wahlbürger beziehen.“

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Ohee Dokee – ich will diesen Blogbeitrag abrunden:

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Wenn ich oben BEISPIELE für die individuelle, immer subjektive Sozio-Kultur angeführt habe, um zu zeigen, wie INNOVATION und URTEILSVERMÖGEN täglich geführt oder irritiert werden, möchte ich nun noch aufs Große, Ganze kommen:

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Wenn seit vielen Jahren die ZWEITE BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND aufgrund und infolge der Wahlergebnisse nunmehr eine vielteilige Parteienlandschaft hat, kamen Mehrheitskoalitionen zur Regierungsbildung immer schwerer zustande. Dass eine große Volkspartei eine absolute Parlamentsmehrheit erringen kann, ist inzwischen Jahrzehnte vergangen. Heute kann nicht mal mehr eine Parlamentsmehrheit aus zwei Volksparteien gebildet werden, denn CDU/CSU + SPD erreichen nicht einmal mehr gemeinsam 51% der Abgeordneten eine Große Koalition (ebensowenig CDU/CSU + GRÜNE).

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Neueste Geschicklichkeit der Machtgegehrlichen sind nunmehr Koalitionen aus dem Block der Blockparteien – alle, die wollen, dass es weitergeht wie bislang und grundsätzliche Korrekturen durch Oppositionelle abblocken wollen (also Linkspartei und AfD kriminalisieren oder verketzern).

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Diese Parlamentspraxis bedeutet, dass eine große Regierungsblock-Mehrheit, die gleichzeitig von der Wahrheitspresse über Quote gestützt wird, praktisch keine politische Konkurrenz hat – es gibt so gut wie keine Oppositionskämpfe um Konzepten, allenfalls als Machtstreit im Deutschen Bundestag.

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Seit diesem Vielparteien-Blockunwesen – inzwischen unter Merkel I, II, II, IV – ist das Parlament kein Parlament mehr. Debatten werden hinter den Kabinettstüren ausgekungelt. Die Fraktionsführer im Bundestag erklären dann ihren Abgeordneten, wann sie wofür abstimmen müssen.

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Es ist deshalb längst Zeit für eine Minderheitsregierung,

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Kurz, in Zeiten Großer Koalitionen und der Blockparteien ist der Bundestag nicht mehr der Ort, wo gestritten und diskutiert wird, sodass der Bürger sehen kann, was sein Kandidat oder die Partei seiner Wahl da dann vertritt.

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Aber weder die Wahrheitspresse noch die Parteiführungen zucken auch nur mit dem Auge, sondern ignorieren diese Pervertierung unserer Demokratie, flankiert von der Propaganda-Maschine und der lobbyierenden Bestechungs-Finanz.

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Ich sehe bei der gegenwärtigen publizistischen Kampagne über wachsende Gewalt, Angst, Hass, Waffenscheine für Bürgermeister und geschwärzten Untersuchungsberichten, nicht, dass diese staatliche Großpleite unserer parlamentarischen Demokratie von den verantwortlichen Parteien, den Parteiführungen und auch nicht von den unabhängigen Abgeordneten sich auf den Weg machen würden, die Kreise der Mörder und Staatsverdrossenen zu erforschen – was da momentan abgeht und was sie als Erwerbsparlamentarier daran verschulden bzw. versäumen zu lernen anstatt besser zu machen – besser als Bewaffnung und besser als Zensur – wir müssen es fordern und dem Dieter NUHR den Finger zeigen, wo er lesen sollte, wenn er wirklich schlau sein will.

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Ferdinand Hodler: „Der Schwur“, Wandbild im Neuen Rathaus Hannover

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FINE E COMPATTO

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

 

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Hundstage sind da – Sommerhitze bei Friedrich Nietzsche

Juli 27, 2016

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Vom Donnerstag, 28. Juli 2016

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Ein Jugendfreund hatte an seiner Zimmertür eine Notiz in Augenhöhe angebracht, folgenden Wortlautes:

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Friedlichsein ist schön.

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Auf mich wirkte dieser Appell so, als erinnere sich der Zimmerbewohner damit selbst an den ihm betonungswerten Satz und nicht so sehr als Begrüßung eines Besuchers. Mochte seinen Eltern oder seinem Bruder gelten? Er hat ihn möglicherweise auch bei Gelegenheit memoriert, ohne dafür auf ein Türschild angewiesen zu sein.

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Ich weiß nicht mal, ob der Freund, den ich sehr sympathisch und intelligent fand, ein Unfriedlichkeit nicht leiden mögender bzw. eigene Unfriedlichkeit oder zu oft Mühe damit habender, friedlich zu Anderen zu sein, Mensch war – egal.

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Wir kamen angelegentlich dieses Zettels „Friedlichsein ist schön“ auf Nietzsche bzw. er hob Friedrich Nietzsche als ihn faszinierenden Autor und Mensch bei dieser Gelegenheit hervor, und er lieh mir seinen Nietzsche-Band KRÖNER „Der Wille zur Macht“; während ich stets einen völlig zerschrundenen Reclamband „Also sprach Zarathustra“ bei mit trug.

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Beide Bücher habe ich heute noch in meiner Bibliothek und müsste hier eigentlich Vieles dazu sagen – andermal.

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In Nietzsches Jugendschriften und Briefen las ich erstmalig das Wort „Hundstage“. Nietzsche gebrauchte es in Verbindung mit Ferienzeiten und Schulferien, besonders, als er in Schulpforta, im Zisterzienser Kloster direkt am Saalestrand, bei Naumburg, im Internat verbrachte, schon als Kind extrem kurzsichtig und als Tutor seiner Mitschüler in Griechisch und Latein von den Professoren höchst geschätzt.

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DIETMAR MOEWS DMW 401.2.88 "Philosoph mit Hündchen", 73 cm / 100 cm, Öl auf Kunstfaser

DIETMAR MOEWS DMW 401.2.88 „Philosoph mit Hündchen“, 73 cm / 100 cm, Öl auf Kunstfaser

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Ich habe Nietzsche studiert, dessen sämtliche Schriften und Texte sowie den immensen Nachlass an Notaten, oft unbezeichneter Quellen und oft aus Sekundärliteratur abgeschrieben. Der Nietzscheleser muss bei Nietzsche keine Philosophiegeschichte oder große Vorkenntnisse haben – Nietzsche ist der voraussetzungslose Philosoph.

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Und Nietzsche ist der aphoristische Autor, einfach, weil er so extrem schlechte Augen hatte, dass Lesen wie auch Schreiben schon nach kurzer Zeit unakzeptable Schmerzen – vom Hundertsten ins Tausendste – verursachten.

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So schrieb Nietzsche selbst immer ganz kurz und prägnant – einer der großen Meister in der deutschen Sprache, neben Friedrich Hölderlin und Heinrich Heine.

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Ich habe Nietzsche verstanden und eine eigene Nietzsche-Paraphrase, das Nietzsche Melodram „Der zarte (harte) Nietzsche“ und einen Nietzsche-Roman „FELIX MENDEL, der verspannte Ich-Tänzer“ verfasst:

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Der zarte (harte) Nietzsche“ – das ist die sinnliche Umsetzung von Nietzsches LÜGEN-Kritik und von Nietzsches „Kunst der Lüge“.

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Doch HUNDSTAGE?

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Ich wusste nicht, was Hundstage bedeuteten. – Sie bedeuten noch immer die besondere Sternenhimmel-Konstellation mit dem Sternenbild des Hundes.

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Dietmar Moews meint: Sternbilder und Sternenhimmel kamen in meiner Schul- und Lehrzeit nicht erinnerlich vor. Die verschiedenen Sternehimmel-Abbildungen die in meinem Diercke-Atlanten jeweils doppelseitig zu betrachten waren, konnten meine Geduld nicht ansprechen. Viel mehr als Polarstern, Großer Wagen, Sirius – war nicht angekommen. Wohl, weil mich die Sterne nicht interessieren, zwar Sternschnuppen und ferne Satelliten auf ihrer Bahn einen großen Reiz ausüben. Aber ich lebe bevorzugt in der Großstadt, wo stets zu viel Licht herrscht, als dass ein klarer Nachthimmel mehr als die hellsten Himmelskörper zeigt und – ich bin fast so kurzsichtig wie Nietzsche, der mein Lebensalter und die hinzukommende Altersweitsichtigkeit ja nicht erlebte. Nietzsche wurde nur 56 Jahre alt:

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ZUGINSFELD 33 mit Hundegast am 1. Juli 2014, Mainzer Straße

ZUGINSFELD 33 mit Hundegast am 1. Juli 2014, Mainzer Straße

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Die Hundstage sind also da.

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Und sie reichen bis zum 23. August. Sprachen die alten Ägypter noch von der Rückkehr des Fixsterns Sirius in das Sternbild des Hundes, sahen die alten Griechen einen Zusammenhang zwischen der Wiederkehr des Sirius und den Tagen größter Sommerhitze.

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Dazu tragen wir – so wir lustig sind – Bauernweisheiten weiter durch die Zeiten, wie:

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Wie das Wetter, wenn der Hundsstern aufgeht, so wird’s bleiben, bis er untergeht.“ oder:

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Was die Hundstage gießen, muss die Traube büßen.“ Und:

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Hundstage heiß und schwül, braucht der Bauer Hände viel.“

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Abschließend:

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Hundstage heiß, Winter lange weiß.“

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Und Dietmar Moews Bonus Track:

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Und wenn du denkst, du hast das Glück, dann zieht die Sau den Arsch zu zurück“. Zugegeben – das gilt nicht nur an Hundstagen.

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DIETMAR MOEWS „Portrait des jungen Nietzsche“

 

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Hillary CLINTON ist US-Präsidentschafts-Kandidatin der Demokraten

Juli 27, 2016
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Vom Mittwoch, 27. Juli 2016

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Vergangene Nacht haben die demokratischen Delegierten der Vereinigten Staaten auf dem Kandidaten-Wahlkongress in Philadelphia die Gewinnerin der meisten Stimmen aus dem Vorwahlkampf, HILLARY CLINTON, mit großer Mehrheit als Präsidentschaftskandidatin bestimmt. CLINTON musste gegen den bis zuletzt selbst als demokratischer Gegenkandidat und Hoffnungsträger vieler Amerikaner angetretenen Bernie SANDERS kandidieren, der schlussendlich klein beigeben musste und  fortan CLINTON unterstützen will.

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SANDERS hat in seiner abschließenden Rede seine Anhänger ausdrücklich aufgefordert, nunmehr ebenfalls für CLINTON einzutreten. Denn es geht am 8. November 2016 darum, mit CLINTON den Republikaner TRUMP als US-Präsidenten zu verhindern (Die Republikanische Partei wählte ihren Kandidat TRUMP vergangene Woche).

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CLINTON ist ebenfalls bemerkenswert eigenartig. Doch völlig anderes als TRUMP. Man kann vergröbert sagen, CLINTON ist überhaupt die erste FRAU der USA-Demokratiegeschichte, die als PRÄSIDENTSCHAFTS-Bewerberin nominiert worden ist.

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Und CLINTON ist als Ehefrau und „FIRST LADY“ des demokratischen Präsidenten BILL CLINTON Politik-Insiderin. Außerdem wurde sie zweimal selbst direkt zur State Secretary von NEW YORK State zur Senatorin gewählt. Nicht zuletzt war Hillary CLINTON US-Außenministerin in der ersten BARACK OBAMA-Regierung –

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KURZ:

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Mit Hillary CLINTON – so ist festzustellen – tritt eine der professionellsten und politikerfahrendsten Politiker als Kandidatin an, die in der gesamten USA-Geschichte überhaupt zu finden ist.

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CLINTON ist hochqualifizierte US-Juristin mit sowohl parteipolitischen Fähigkeiten wie nationalen und internationalen machtpolitischen Erfahrungen.

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CLINTON ist damit das wirkliche Gegenbild zu TRUMP, der als Präsidentschaftskandidat der US-Geschichte zu den völlig unerfahrenen Menschen gehört. TRUMP gibt dem Begriff POLITIKER, mit den an sich professionellen Qualitäten, ein einzigartiges Beispiel eines „Amateurs“ und DILETTANTEN.

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CLINTON ist auch eine der profiliertesten Partei-Demokraten, deren persönliche Parteikarriere jetzt mit der Nominierung zur „ERSTEN US-PRÄSIDENTIN“-Kandidatin die gesamte ANTI-Republikaner-Klientel der USA zu vertreten verspricht.

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CLINTON ist nicht wie TRUMP ihre eigene Partei in der demokratischen Partei, doch sie ist unbedingt geheimdienst-, militär-, kapital- und machthörig. Ihre Wähler können nicht CLINTONS Loyalität erwarten, wenn übermächtige Machenschaften dagegen anstehen.

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CLINTON erhielt jetzt in Philadelphia, nach anfänglichen Versuchen, der SANDERS-Unterstützer, sie zu stoppen, eine absolute Zustimmung mit riesigem Stimmen Überschuss.

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CLINTON ist aufgrund ihrer Lebensleistung als US-Politikerin und Amtsrägerin keine Hoffnungsträgerin – weder der naiven „sozialdemokratischen Hoffnungen“ noch für Emanzipation der Frauen gegen das Partriarchat und die organisierten christlichen und moslemischen Glaubens-Unternehmungen und Clinton steht auch nicht für Verbesserungen des grassierenden US-Rassismus‘.

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US-Amerikaner, die eher als Nichtwähler glänzen, als das politische Establishment im Kongress von Washington zu respektieren, werden kaum von der Kandidatin CLINTON mobilisiert und inspiriert werden.

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CLINTONS Wahlsieg-Hoffnungen können auf eine vergleichsweise schwache Wahlbeteiligung zielen. Das gilt besonders für die entscheidenden Kippstaaten VIRGINIA und FLORIDA. Wo die Frage ist, ob eher apolitische inaktive Wählergruppen am Wahltag zu hause bleiben oder es zu einer hohen Wahlbeteiligung kommt, die TRUMP mobilisieren kann und nützen würde.

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Dietmar Moews meint: Es stehen zwei wirklich alternative Kandidaten zur US-Präsidenten-Wahl 2016.

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Es besteht allerdings Grund zur Sorge um die Zukunftsgestaltung der westlichen Politik, weil der machtpolitische Mainstream der USA ausdrücklich auf RÜCKSICHTSLOSIGKEIT gegenüber dem Rest der Welt steht.

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Die in deutschen Massenmedien intensiv verbreitete, angebliche Meinung der Deutschen steht mit 90 Prozent für CLINTON, gegen zehn Prozent für TRUMP, eindeutig. Doch man weiß, wie solche Umfragen produziert werden.

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Wir kennen den Unterschied zwischen ERKLÄRUNGS-Normen und den wirklichen VERHALTENS-Normen (ich sehe die Fans schon mit TRUMP-Perücken rumlaufen).

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Führung und Fühlung und irrlaufender Fühlungs- und Führungsdefizite der Staatsgesellschaften werden im September, wenn der US-Wahlkampf 2016 intensiv beginnen wird, zeigen, wie der Aktivierer und Motivierer TRUMP oder die mit falschen Attributen auftretende CLINTON die Stimmung für sich günstig beeinflussen können.

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CLINTON erinnert moralisch eher an Henry KISSINGER, während ein TRUMP an diesen Zusammenhängen wenig verderben und wenig ändern kann, außer die Nerven zu verlieren.

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TRUMP ist nicht gefährlicher als Kennedy, Nixon, Reagan, Bush oder Obama – „Truman did it“ ist doch die schröckliche Tatsache der Weltgeschichte.

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Die US-Administration, die internationale Großfinanz und die CIA können jeden bändigen. Wenn Wahlen etwas ändern könnten, würden sie vermutlich verboten.

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Kein Mensch konnte den strahlenden Lach- und Witzauftritten CLINTONS zuletzt etwas abgewinnen, ob FRAUEN und Rassismus mit Michelle Obama, noch die Schreckfigur TRUMP als 74-Jähriger, mit dem CLINTON-VIZE-Kandidat CAINE, weder EX-US-Präsident Bill CLINTON, noch das Wegbleiben der BUSH-Familie bei TRUMP, machen Hillary CLINTON als 69-jährige zur Hoffnungsträgerin für die US-Wähler.

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Sollte TRUMPs junge Frau zufällig im September schwanger sein, kann Familie CLINTON Enkelkinder ins Wahlkampffeld führen

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Hier gilt die Meinung, dass TRUMP mit einer eigenartigen „NEW DEAL“-Konzeption fähig sein wird, die gesamte Wahl zu seinen Gunsten zu kippen. Denn, wenn die Anfangserfolge als Effekte der Stimmung erkennbar werden, wird auch das Kapital und die machtpolitischen Hinterleute ihr ganzes Gewicht darauf werfen, TRUMP zur Wahl zu hieven und ihn dafür in den eigenen Griff zu nehmen versuchen (sollte TRUMP sich sträuben, wird er beseitigt werden).

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Die demokratische Kandidatin CLINTON muss niemand in den Griff nehmen. Für CLINTON arbeitet ein professioneller Stab, der vorauseilenden Gehorsam  stets frühzeitig einleitet.

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EILMELDUNG: Menschlichkeit von Vielen gegen Grässlichkeit von Einzelnen

Juli 25, 2016

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vom Montag, 25. Juli 2016

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Springe, Schulstraße 22 – im Juli 1951

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Die Meldungen überschlagen sich und vermengen sich:

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Schon gehört, BLUTRUNST in Ansbach? Reutlingen? Bagdad?

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BLUTIGE ANSCHLÄGE in Afghanistan, 80 Tote, Bagdad Bombe 80 Tote, wieder bei Bagdad viele Tote und Verletzte, USA Bürgerkrieg der Offizial- und Zivilwaffenträger, Nizza Amok mit Sattelschlepper 84 Tote und Hunderte verletzt, Würzburg Einzelattentäter mit Axt und Messer fremde Todesopfer, OEZ-München Einzeltäter mit Pistole zehn Tote und eine massenmediale EILMELDUNG-Überdrehung, Reutlingen Einzeltäter mit Machete, Ansbach Selbstmörder-Rucksackbombe vor Musiktempel …

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Die Massenmedien schaffen es nicht, diese Häufung von Unglücksfällen noch angemessen mitzuteilen:

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Wir versuchen uns eine Goethesche Werther-Selbstmordkette per E-Mail und SMS vorzustellen.

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Wir schaffen es nicht, weil die Täter zu wenig menschliches Profil entfalten, wenn nur das blutige Ende von anonymen Opfern samt all den Politikerstellungnahmen und Sündenbockmustern mitgeteilt wird.

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Dietmar Moews meint: Mein Fazit der bisherigen international promoteten Blutrunst, eingeschlossen PUTIN, OBAMA, ERDOGAN, POROSCHENKO und wer sich eine zuordnende Namensnennung sonst noch verdient, lautet in ZWEI Punkten:

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EINS: Jeder muss sich um sich selbst sorgen und aufmerksam sein, wenn er öffentliche und fremde Szenerien aufsucht.

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Ich selbst meide seit vielen Jahren Großveranstaltungen, gerate dennoch hin und wieder aus eigener Blödheit hinein. Und das beginnt – weil man keine besseren Genossen finden kann – mit den falschen Freunden und Bekannten, die man, wenn nicht privat überschaubar, eben bei öffentlichen Gelegenheiten antrifft. Es fehlt nur noch eine Bombe im Kölner Dom oder in einer Moschee – die Synagoge in der Roonstraße hat das ja leider längst hinter sich. Also: Augen auf.

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ZWEI: Menschlichkeit von Vielen gegen Grässlichkeit von Einzelnen – die Agglomeration der Subjekte, die Gesellschaft heißt, aber nicht Gemeinschaft ist, und die Vielfalt ihrer kontingenten Wahrnehmung, die Vielfalt der Selbstbilder und die Unfähigkeit zu koordiniertem sozialen Empfinden ist keine Not, sondern ein Reichtum, allerdings auch eine tragische komplizierte Soziallast, von der jeder betroffen ist:

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Dahinter steckt das Recht aufs Anderssein. Und dieses ist ein Wert und sollte nicht als Sündenbock für die Blutrunst zu totalitären Recht und Ordnung-Rufen gemacht werden.

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So sollte jeder, so gut er kann (dies ist das Maß des individuellen Vermögens), Menschlichkeit, Geduld und Zugewandtheit zeigen, wenn er es mit einem grässlichen BLUTRÜNSTLER zu tun hat. Und ebenso Geduld und Nüchternheit, wenn wir es mit militärischen oder terroristischen Feinden zu tun bekommen, die unser Leben und unseren Kulturraum gewaltsam anderen Formzwängen unterwerfen wollen.

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In Köln sagt man NEIN, wenn einem was nicht passt. Damit kann man leben.

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Gemeinschaftsgeist im Guten heißt die Devise meiner EILMELDUNG – damit sind allerdings Drohnen-Fernfuchteleien und Anexionskriege, Völkermord und Faschisierung eines organisierten Bildungskanons für die Kinder und Jugendlichen und eine Pflicht der Erwachsenen vorbildlich zu leben und Vorbilder zu ehren, verbunden.

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Dies ist, was Jeder tun kann und nach meinem Ermessen, spätestens ab sofort, tun sollte.

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DIETMAR MOEWS „Kleine Palette“ Öl auf Leinwand, 75cm / 62cm, 1973 in Springe gemalt

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Dietmar Moews im Jagdschloss Springe bei Georg Ludwig Friedrich Laves

Juli 24, 2016

 Lichtgeschwindigkeit 6686

vom Montag, 25. Juli 2016

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Mit den lithografierten Portraitzeichnungen der „Heiligen der Neuen Sinnlichkeit“ von Dietmar Moews, die anlässlich der KÖLN SÜD OFFEN 2016 ausgestellt worden sind und der Portraitzeit in Springe und Hannover, von 1977 bis 1981, kamen frühe gezeichnete Portraitköpfe von Mick Jagger, Keith Richards, Brian Jones oder Berthold Türcke und gemalte von Anke-Maria Schmidt,

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DIETMAR MOEWS „Anke-Maria im Sitzkleid“, Öl auf Leinwand, 155cm / 287cm, Öl auf Leinwand, 1978 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Portrait Anke-Maria“, 75cm / 62cm öl auf Leinwand, 1978 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Portrait Keith Richards“, 1965

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DIETMAR MOEWS „Portraitzeichnung Mick Jagger“,  1965

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DIETMAR MOEWS „Portraitzeichnung Brian Jones“ 1965

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DIETMAR MOEWS „Porttraitzeichnung Berthold Türcke“,  1977

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Der LAVES-Bau Jagdschloß Springe vor der späteren Erweiterung

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Der aufgestockte LAVES-Bau Jagdschloß Springe

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v. links: Berthold Türcke, Julie Ami, Anke-Maria Schmidt, Robin Schwerdtfeger, Dietmar Moews im

Jagdschloß Springe

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Ladislav Kupkopvic, Dietmar Moews, Jimi Hendrix, John Gould wieder in den Blick und begann im Jahr 2016 eine Neuaufnahme dieses Bildthemas.

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DIETMAR MOEWS „Portrait Ladislav Kupkovic“ (1936-2016) 130cm /  110cm. Öl auf Leinwand, 1978 in Hannover gemalt

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DIETMAR MOEWS „Portrait Ladislav Kupkovic“ (1936.2016), 130cm/ 110cm, Öl auf Leinwand, 1977 in Hannover gemalt

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DIETMAR MOEWS „Das Honigopfer“, 130cm /155cm, Öl  auf Leinwand, 1976 in  Springe gemalt

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Waren doch über die gesamte Lebenszeit interessante Portraits entstanden, so des Michail Gorbatschow, Uwe Johnson , David Hockney, Joachim Ringelnatz, Lise Meitner, Annemarie Schimmel, Hannah Arendt und weitere epochale Köpfe.

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DIETMAR MOEWS „Portraitzeichnung Annemarie Schimmel“

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DIETMAR MOEWS „Portraitzeichnung Hannah Arendt

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DIETMAR MOEWS „Portraitzeichnung Lise Meitner“

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DIETMAR MOEWS „Portraitzeichnung David Hockney“1998 in Dresden

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DIETMAR MOEWS „Portraitzeichnung Joachim Ringelnatz“

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So begann die große MALEREI-Ausstellung des Springer Malers Dietmar Moews im „JAGDSCHLOSS SPRINGE“, einem ursprünglich als Refugium der kaiserlichen Jagd im Auftrag von WILHELM II. vom hannoverschen Hofbaumeister Georg Ludwig Friedrich Laves* gebauten Solitär am Kleinen Deister im Springer Deistertal, mit dem großen Figurenbild „Anke-Maria im Sitzkleid und weiteren Portraits und Stillleben.

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Jagdschloss Springe, wo  die DIETMAR MOEWS-Ausstellung und das Konzert stattfand

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Dietmar Moews hatte den feinen Katalog der NDR-Ausstellung 1977 mit kleinen Texten bedacht, so „Springe inmitten Goethescher Ideallandschaft“, aber auch mit der Dietmar Moews gewidmeten Musikkomposition von Berthold Türcke im Faksimile, dieses Stück anlässlich der Ausstellung im JAGDSCHLOSS SPRINGE aufgeführt wurde; es spielten Anke-Maria Schmidt-Blockflöte, Robin Schwerdtfeger-Posaune, Julie Ami-Querflöte.

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Springe inmitten Goethe’scher Ideallandschaft

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Es gab Gelegenheit, über die Gegend, über Anlagen zu sprechen, die man nach einer solchen Übersicht viel besser zustande bringe, als wenn man nur einzeln nach zufälligen Eindrücken, an der Natur herumversuche …

Als sie eines Tages zusammen durch das Dorf gingen, bemerkten sie mißfällig, wie weil es an Ordnung und Reinlichkeit hinter jenen Dörfern zurückstehe, wo die Bewohner durch die Kostbarkeit des Raumes auf beides hingewiesen werden. Du erinnerst Dich, wie wir auf unserer Reise durch die Schweiz den Wunsch äußerten, eine ländliche sogenannte Parkanlage recht eigentlich zu verschönern, indem wir ein so gelegenes Dorf nicht nur zu Schweizer Bauart, sondern zur Schweizer Ordnung und Sauberkeit, welche die Benutzung so sehr befördern, einrichten …

Nach dieser Verabredung wurden die Bücher aufgeschlagen, worin man jedesmal den Grundriss der Gegend und ihrer landschaftlichen Ansicht in ihrem ersten rohen Naturzustande gezeichnet sah, sodann auf anderen Blättern die Veränderung vorgestellt fand, welche die Kunst daran vorgenommen, um alles das bestehende Gute zu nutzen und zu steigern. Hiervon war der Übergang zur eigenen Umgebung und zu dem, was man daran ausbilden könnte, sehr leicht.“

Diese Zitate zur Landschaft und zur Kunst aus Goethes „Wahlverwandtschaften“ weisen uns auf die organische, der Landschaft entsprechenden Lage Springes hin. Die Akzentuierung der Tallage zwischen Deister und Kleinem Deister durch die Anordnung von Kaiser- und Jägerallee an der durch die Deisterpforte bestimmten Ost-West-Achse im Großen, wie die um diese Handelsstraße gewachsene Altstadt mit Marktplatz und Brunnen im Kleinen, geben Zeugnis von einer idealen historisch gewachsenen Verquickung von Natur und Kultur. Wer einmal das würdevoll harmonische Altarbild Springes von der Eisenbahnbrücke an der Kaiserrampe aus betrachtet, wird den sittlichen Wert dieser funktionierenden Anlage erkennen und auf das Durchsetzen der menschlichen Argumente in der Gestaltung unserer heimatlichen Umwelt drängen. Er wird außerdem die traditionellen Werte erkennen und für deren sinngerechte Erhaltung eintreten. Richtig verstanden zeigen die Sätze Goethes aber auch wo Springes Bild durch Stümperhände gestört wurde, und wo deshalb sofort die Funktion nicht mehr stimmt. Die Probleme der Altstadtsanierung entstanden aus dem unsinnigen Versuch, die Stadt im Zentrum wachsen zu lassen. – Es bleibt der Appell an die zukünftigen Geldgeber, der Aufbau- und Abbruchindustrie, ihre Standpunkte immer weiterzubilden und zu verbessern. (Dietmar Moews 1975)“

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DIETMAR MOEWS „Canestra die frutta“ Kopie nach Caravaggio, Öl auf Leinwand

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DIETMAR MOEWS „Große Palette auf  Tisch“, 130cm / 110cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Palette und Wasserglas mit Vorhang“, 62cm / 83cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Kleine Palette“, 75cm / 62cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Wasserglas mit Vorhang“, 55cm / 41cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

 

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DIETMAR MOEWS „Wasserglas auf Fensterbank“, 55cm / 41cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Wasserglas und Heimfahrtr“, 62cm / 75cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Wasserglas und  Tonbehälter“, 62cm / 75cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

 

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DIETMAR MOEWS „Selbstportrait 2“, 155cm / 185cm, Öl auf  Leinwand, 1974 in Springe gemalt

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Die Tageszeitungen berichteten über die Ausstellung und Veranstaltungen. Dietmar Moews, der vorher abgelehnt hatte im Springer Museum mit anderen von ihm nicht geschätzten Künstlern auszustellen, hatte seine Vorstellung in seiner Heimatstadt im in seinen Augen besten Haus, dem Laves-Ensemble am Ende der Kaiserallee von Springe erreicht.

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Die Neue Deister Zeitung schrieb: „Durch die Unterstützung von Oberforstdirektor Prof. Dr. Türcke konnte mit Dietmar Moews nun erstmals ein Nichtjagdmaler im Springer Jagdschloss seine Werke zeigen.“

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Unter dem Titel „Die Verquickung von Kunst und Kultur – Am Sonnabend im Jagdschloß: Bilder von Dietmar Moews und Kammermusik“ brachte die Heimatzeitung ein halbseitiges Interview mit Dietmar Moews zur Neuen Sinnlichkeit.

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Die kleine dörfliche Stadt Springe, mit etwa 4.500 Ackerbürgern hatte schon kurz nach dem Krieg über 10.000 Einwohner.

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Springe, Schulstraße 22 – ehemalige polnische Zwangsarbeiter

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Flucht, Zwangsarbeiter und Vertreibung und die Industrialisierung, die gesamte Automobilisierung, die neue Arbeitswelt und die unterentwickelte gestalterische Bildung in der Kreisstadt Springe, ließen eine Vor- und Schlafstadt der Landeshauptstadt Hannover entstehen, die inzwischen kaum noch fähig ist, eigene Gestaltungskräfte zu steuern, wenn es heißt Region und Zentralisierung der Verwaltung.

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Springe, Schulstraße 22, hundert  Meter weiter links, Schulstraße  24, lebte Dietmar Moews bis 1955

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Während man in Hannover nicht begreift, dass mit Leibniz ein Weltgenie wartet, erschlossen zu werden, so trifft ein Goethezitat auf die landschaftliche Ideallage von Springe, nach nunmehr inzwischen vierzig Jahren, vielleicht auf offenere Herzen – auf mehr Bildung und Verstand setzen ernüchterte Seelen besser nur beim Tanz.

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Die „Baracke“, 200 Meter nördlich der Schulstraße, hier wurde DIETMAR MOEWS  1961 bis 1964 Mittelschüler

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In Springe ließe sich erheblich eine schöne Umgebung fördern, in dem gezielt abgebrochen wird, die absurden vielfarbigen Dachdeckungen im Laufe der Zeit durch einheitliche rote Ziegeleindeckungen ersetzen, das Pflanzen von Kastanienbäumen und von Signalpappeln an bestimmten Schnittpunkten der Sichtachsen der Springer-Ideallandschaft. Außerdem muss für die alternde Bevölkerung ermöglicht werden, von den besiedelten zu steilen Hanglagen Springes in die rolatorfreundliche Lange Straße (die ihren alten Namen zurückbekommen sollte) in den Lebensmittelpunkt zu ziehen. Schließlich die Rückverlagerung der lokalen und kommunalen Hauptfunktionen in den Altstadtkern der Stadt. Das alte Rathaus, die Ämter, die Post, das Deutsche Haus, der Ratskeller, das Amtsgericht – Ortsrat und Parteien müssen sich mal eine konkrete Vorstellung davon machen, statt nur den zahlungsunfähigen Sündenbock zu spielen. Das jahrelange Hauptproblem der eunuchenartigen Heimat-Deister-Zeitung, die verhindert hat, dass ziviles Engagement für die Daseinsgestaltung überhaupt blühen kann, ist inzwischen durch eigenes Unvermögen erledigt. Auch in Springe gibt es inzwischen elektrischen Strom, Kabelnetzwerke und Internetzmöglichkeiten. Springer Blogger und Videoamateure können die freiwerdenden Nerven der Einwohner für lebensdienliche Kommunikationsthemen ansprechen.

Springe sollte sich mit den in Hannover archivierten Laves-Ideen und Stadtplänen einlassen. Springe könnte sich mit den kreuzenden Stadtachsen, die Laves einst für Hannover entwarf anfreunden. Hier könnte die materielle Schwäche und Armut der Springer Bewohner zu einem Glücksfall entfalten lassen.. All die tausende von Lehrern,die den Springer Schülern über Jahrzehnte die Göbel-Lügen vorerzählt hatten, sind dem Calenberger Gemeinwesen noch was schuldig. Die Schließung des Heimatmuseums, mangels sozialen Vereinslebens stellt all diesen Lehrern zusätzlich ein niederschmetterndes Zeugnis aus.

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*Georg Ludwig Friedrich Laves (* 17. Dezember 1788 in Uslar; † 30. April 1864 in Hannover) der „hannoversche Klassizist“, war ein deutscher Architekt, Stadtplaner und Bauingenieur

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BLONDE Schreckenstypen im ZDF ohne Erinnerungspotential

Juli 24, 2016

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vom Montag, 25. Juli 2016

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Der just gekürte Kandidat TRUMP wird von vielen Seiten als große Gefahr verdächtigt. Hier wird gezeigt, dass und wie TRUMP zu bringen hoffen lässt.

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Sonntag, 24. Juli 2016, von 11.50 bis 14 Uhr:

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„Unsere größten Hits“ feiert das 40-jährige Jubiläum der Musikcharts in Deutschland. Johannes B. Kerner moderiert die Reise durch vier Jahrzehnte Musikgeschichte.

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Dazu passte die SENDUNG OHNE ERINNERUNGSPOTENZIAL mit dem völlig ausgebrannten Johannes Kerner, der sich dann vom Publikum – wie immer völlig unpassend mit:

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Bis auf Bald: Ciao“

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Für Moderator Kerner ist die Show „eine Sendung mit viel Erinnerungspotenzial“. Sie verfolgt ein anderes Konzept als „Die ultimative Chart Show“ bei RTL mit Oliver Geissen, die seit 2003 läuft. Musiker und Schauspieler interpretieren die Lieder anderer Künstler in ihrer eigenen Version.

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Es soll in Kerners Sendung nicht nur um Musik gehen. „Wir hören nicht nur Musik, wir lassen auch das Lebensgefühl aus der jeweiligen Zeit aufleben“, sagt Kerner. „Wir schauen, was gesellschaftlich und politisch los war zu jener Zeit.“

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Dafür holt er sich die üblichen Verdächtigen ins Studio: Grünen-Politikerin (die wohl Bundestags-Vizepräsidentin ist) Claudia Roth, ZDF-Kollegin Andrea Kiewal und Thomas Hermanns, dieser Kropf, den man unberechtigt als „Comedian“ bezeichnet.

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Dietmar Moews meint: Schlimmer kann es kaum kommen. Unwahrhaftiger als der Schmonzetten-Kerner kann nicht gelebtes Leben zerredet werden:

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WAS HAT KERNER MIT DEN 40 JAHREN MUSIK ZU TUN?

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„Wir hören nicht nur Musik, wir lassen auch das Lebensgefühl aus der jeweiligen Zeit aufleben“.

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Was weiß Kerner von Lebensgefühlen, die er gar nicht miterlebt hat?

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Und die „Verdächtigen“, wie ZDF.de selbst schreibt, sind ein Schreckenskabinett eines seichten Gruselsports, wo dickliche Sportreporter Sport zerreden, für den sie ein ärmliches eigenes Empfinden entwickelt haben, Kiewel, Roth, Thomas Hermanns – Gotteswillen, welch eine Darstellung zu kurzer Oberlippen und peinlichem Zahnfleisch beim Heuchelgrinsen. Und immer die Vorbildfunktionen der TV-Prominenten-Banalitätsanbieter im Selbstkontrollblick nicht gnaz vergessen

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Bildschirmfoto vom 2016-05-04 19:25:47

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Selbst die erfahrene professionelle Vicky Leandros konnte im Plaudergespräch mit den blöden blonden Schranzen die feineren Gesichtsausdrücke vom scheppernden „By-Edward-Word“ nicht mehr artikulieren.

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Blöd on blond – dagegen ist Donald TRUMP ein Lichtblick der Authentizität.

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Diese Blöd-on-Blond-Iliade ist kein Haarfarb-Hass, keine subjektive Stimmungslage, sondern Kritik. Unter dem eindeutigen Bekenntnis, dass den Staatssendern unter Staatsvertrag, Sendeauftrag und Pluralismusverlangen, die Bereitstellung von Sendungen jeglicher Höhe aufgelegt ist. Neben dem Wahrheitsgebot von Informationen ist auch Unterhaltung in allen erdenklichen ästhetischen Ausprägungen, je nach sozialem Benutzerbedarf anzubieten. Sowohl Kitsch, Junk wie Seichthöfisches haben ein Recht – allein als Pluralismuswert, als Majoritäts- wie als Minderheitenkonzept. Dazu sollten neben der öden Kerner-Schüttware allerdings auch Höhepunkte der Fernsehgeschichte gehören. Dazu gehört das Gruselkabinett schon  als aggressive Kerner-Kiewel-Roth-Hermanns-Kampfgruppierung nicht.

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Blödheit in der Beziehung von blöden Sendungen mit blödem Publikum ist eine Bedarfstatsache. Seichtheit, Surrogate, Fake, Aggression , Gewaltübertreibungen, Lebensfeindlichkeit – alle diese ästhetisch banalen Farben gehören zur Nachfrage des blöden Publikums. Der blonde Kerner mit seinem schlechtgelachten Aggressionslachen hat damit seine Marktlücke und seine Chefredakteure, die dazu nicken – der ZDF.de-Satz, „die üblichen Verdächtigen“ reicht mir nicht, den urteilsschwachen Mitläufern zu sagen, in welchem Omnibus  des angeblondeten Gruppengefühls sie hier mitschunkeln.

 

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DONALD TRUMP – Piratiger Weltretter auf dem Trampelpfad

Juli 23, 2016

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vom Sonntag, 24. Juli 2016

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Der just gekürte Kandidat TRUMP wird von vielen Seiten als große Gefahr verdächtigt. Hier wird gezeigt, dass und wie TRUMP zu bringen hoffen lässt, was tatsächlich fehlt:

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TRUMP ist ein liberaler Pirat, mit Fairness und mit dem Gespür für das Neue am Neuen, wie und was unsere IT-Revolution als die Neue Sinnlichkeit bringt. Weil TRUMP die stereoptypen Vorurteile der angängigen Irrläufer beider großen US-Parteien nicht fortzusetzen bereit ist, empfindet und fürchtet man ihn als TRAMPELMANN und TRUMPIST.

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Die USA sind im 21. Jahrhundert global betrachtet wie ein DRITTES ROM.

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Die USA beanspruchen auch die absolute, totale Willkürsmacht, Interessen gegen Alles und jedes durchzusetzen:

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USA FIRST – lautet die Parole.

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Die USA haben im Moment der die Welt durchdringenden IT-Revolution zwar die Highend-Techniküberlegenheit und die materielle Kraft, doch hängen alle Fortschritte an Wachstumserfolgen, die nur durch internationale Finanzierungen und weltweiten Absatz der US-Fortschrittsgüter organisiert werden können. Gelingende Vernetzung und Partnerschaft heißen die Zauberworte, die Trump fremd sind.

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DAS BEDEUTET:

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Die USA sind auf Verderb die konkrete Organisationsmacht der weltweiten Stärkung der bislang den USA unterlegenen Gesellschaften, die dadurch Epoche überspringend aufholen, einholen und auch überholen.

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Im November 2016 wird in den USA obligatorisch ein neuer Präsident gewählt – Nachfolger des afroafrikanischen Demokraten Barack Obama.

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Die bisherigen Vorwahlentwicklungen haben jetzt den republikanischen Piraten Donald Trump zum Reps-Kandidat gekürt. Für die Demokraten wurde Hillary Clinton aufs Schild gehoben.

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Alle Zeitgeist-Messer und Auguren sprechen von einem schlechten und weiter sich verschlechternden Selbstgefühl der US-Amerikaner heute, als Generalstimmung einerseits und als Problemlösungs-Rückstands-Komplex andererseits, die beide nicht von den bis hierher tradierten „klassischen Grundpositionen“ der entweder „REPUBLICANS“ oder „DEMOCRATS“ erlöst zu werden hoffen lassen.

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JETZT ALSO ein TRUMP mit einem TRUMPISMUS.

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Ist das so schlimm, wie seit beginn des US-Vorwahlkampfes kritisiert wird?

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Der ehemalige deutsche Piratenführer Dr. Dietmar Moews wird im Folgenden entwerfen, was von TRUMP – würde er denn US-Präsident – erwartet werden darf und was an den Befürchtungen eher Schwarzmalerei und Zweckpessimismus ist. Die Piraten hatten das Konzept nicht verstanden – die Heerde folgt sich stets lieber selbst, als den möglichen Veränderungsdynamiken.

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Es ist das Omnibusprinzip, das Mitfahren ohne Eigenverantwortung. TRUMP bildet den MAGIC BUS.

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Dagegen wird die Präsidentschaftswahl-Situation natürlich maßgeblich vom anderen Kandidaten, der Demokratin Hillary Clinton, mit disponiert – und was ist davon zu erwarten?

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Dietmar Moews meint: Kurz vorweg:

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Ich erwarte Trumps Wahlsieg – also Donald Trump wird kommender US-Präsident, Nachfolger von Barack Obama.

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Und ich verstehe Trump als Ausdruck einer ganz spezifischen Stärke us-liberalistischer Politikpotentiale, der einen Ausweg herbeiführt, aus derzeitiger Sicht heraus aus der beinahe defaitistischen weltpolitischen Angstlage der USA und ihrer Verbündeten in einen weltweiten NEW DEAL.

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Und ich teile überhaupt nicht die Sorgen, dass er als ein eitler Dummbax die Welt zerstören wird.

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TRUMP wird in drei Perspektiven mit unorthodoxen Praktiken den massenpsychologischen RUCK eines NEW DEALS, ähnlich US-Präsident Franklin Delano Roosevelts Wirtschaftswende in den 1930er Jahren, auslösen.

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Ganz kurz:

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EINS: TRUMP kann getrost davon ausgehen, dass die heutige Stimmung der nordamerikanischen Staatsbürger als Gemeinschaft – weder für das New York Philharmonic Orchestra noch für die Fußballnationalmannschaft – gut genug wäre. Da ist ein ungenütztes Inspirations- und Motivationspotenzial, das TRUMP anspricht und ansprechen wird.

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TRUMP wird für Inspiration und Begeisterung, für Mutkräfte, Ehrgeiz und Hingabe der US-Amerikaner sorgen.

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So wie sinnlich greifbare Erfolge für die TRUMP-Wähler entstehen, kann der anhaltende Defaitismus in eine „persue of happiness“-Stimmung akzelleriert werden.

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TRUMPS Zauberformel sind „Geschäftssinn“, Freiwilligkeit“, „Fairness“.

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TRUMP wird machtpolitische Konflikte, die mit vulgärmaterialistischen Finanzpools einhergehen, durch seinen Populismus „demokratisch“ zu integrieren bzw. abzublocken versuchen. Auch hiervon wird TRUMPS NEW DEAL fundiert sein und die Erinnerung an ROOSEVELT beerben können.

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ZWEI: TRUMP wird Milliarden-Staatsausgaben in die US-Infra-Struktur investieren, dort, wo es die Einzel-Staaten selbst nicht könnten, aber wie es die Bürger sofort als Vorteile und Besserungen begeistern werden wird. Es wird Baumaßnahmen, Ordnungspolitik und die innere Sicherheit betreffen.

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Damit werden Arbeitsplätze der „alten Arbeit“ geschaffen werden können.

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Der angekündigte Mauerbau gegen Mexico wird als Militär- und Verteidigungsausgabe signiert werden können, an deren Kosten sich, im Sinne von Gegenseitigkeit der NATO-Verteidigungsgemeinschaft, die europäischen NATO-Staaten beteiligen müssen.

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Die Mexico-Mauer wird durch ein zusätzliches Beschäftigungsprogramm für Grenz-Sicherheits-Personal zusätzlich kontrolliert. Dabei wird eine rigide us-weite staatliche öffentliche Aufsicht über privaten Waffenmissbrauch eingeführt, sodass die zum Bürgerkrieg eskalierenden Rassenkonflikte gezähmt werden können.

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DREI: TRUMP wird die bilateralen, multilateralen, internationalen und globalpolitischen Beziehungen und Positionen der USA beginnen zu entzerren.

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TRUMP wird versuchen, mit allen globalen Mitspielern die persönliche Augenhöhe, im Sinne einer jeweiligen Zielsystemorientierung und des WIN-WIN-Prinzips, anzukurbeln.

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Von TRUMP werden neue USA- und Weltrettungsimpulse ausgehen.

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TRUMP wird Vorurteile der materiellen und religiösen sowie der rassistischen Dominanz-Traditionen aufmischen.

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FAZIT:

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TRUMP wird initiieren und inspirieren. TRUMP ist nicht kriminell oder totalitär – er tritt als Diener der Bürger und des Verfassungsgeists der USA an.

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Hillary Clinton kann mit ihrem „Weiterso“, als Pfründensicherer aufzutreten versuchen. Die Demokraten-Kampagne wird versuchen Ihre Unbeliebtheit zu „kaufen“ und zu korrumpieren.

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Doch Clintons geistig-soziale Kraft, gegen den geistigen Schwung von Trump zu siegen, geht exakt genau so ein, wie die „Weiterso“-Republikaner gegen Trump eingegangen sind.

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Düsseldorfer Volkskunst 2016

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Einen NEW DEAL, wie die USA und die Welt brauchen, kann Clinton weder glaubhaft versprechen noch initiieren. Sie ist keine Piratin sondern „Lame Duck“.

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