Sebastian Engelbrecht

Januar 28, 2020

Lichtgeschwindigkeit 9962

am Mittwoch, 29. Januar 2020

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Der Staatsfunk DLF bringt seine überwiegend verlässlichen Informationen einer deutschen Lage, wie sie als offizial gültig dastehen können – auch wenn Berichte der Agenturmeldungen vielfach weder kritisiert oder hinterfragt werden, besonders aber, alles was in der Massenmedienlage der deutschen Kulturindustrie verschwiegen oder weggelassen wird, bringt der Deutschlandfunk nur ausnahmsweise.

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An der Perfektion der DLF-Gesamtredaktion muss festgestellt werden, dass die propagandistische Seite, ein professioneller Staatsfunk zu sein, beabsichtigt ist.

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Oft sind die Autoren-Redakteure des DLF wirklich Spitzenkräfte, die es sich erlauben können, die gewieftesten Politiker zu interviewen (meist zeitversetzt, selten wirklich LIVE am Telefon). Desto peinlicher, wenn genau das nicht gebracht wird (ich erinnere mich an Tobias Armbrüster mit CDU-Heiner Geisler)

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Die vergangenen Tage waren nun eine Radio-Zuschüttveranstaltung mit AUSCHWITZ.

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Wer den DLF rund um die Uhr hört, weiß wie oft Inhalts-Beiträge im Laufe von 24 Stunden wiederholt werden (meist drei Mal), hat nun von diesem AUSCHWITZ-Radio-Rausch einen schlechten Eindruck bekommen müssen. Denn relevantes Wissen wurde da nicht ergänzt und ausgeweitet – nur die Stereotype wie „Antisemitismus ist Alles, was Israel kritisiert“, während gleichzeitig Israelische Propagandisten im DLF erklären, dass Israel ja eine Demokratie sei, die auf Kritik wert lege.

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Hat man berichtet, dass Israel 5 F15-Jagdbomber über die Köpfe der Befreiungs-Andächtigen von Auschwitz donnern ließ?

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In aller Welt gibt es diese Holocaust-Museen, wie YAD VASHEM in ISRAEL, wo inzwischen vom amerikanischen Holocaust, nicht zum griechischen Holokaust, sondern zum SCHOA/SHOA umgetauft wird – was dann auch bei Frank Walter Steinmeier und Sebastian Engelbrecht mal ankommen wird.

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So wurde also am 23. Januar 2020 reklamiert, 50 Jahre, 75 Jahre, und beim DLF hieß es halbstündig in den Nachrichten (24 Stunden) „ein Tag vor dem Internationalen Treffen in Yad Vashem“ in Israel, dann verlautete es „heute Yad Vashem alle Staatsführer waren gekommen..“, halbstündig in den Nachrichten (24 Stunden) dann „gestern in Yad Vashem alle Staatsführer, Bundespräsident Steinmeier sprach in English und in Hebräisch …“ dann kam halbstündig in den Nachrichten (24 Stunden) „morgen in Auschwitz die Befreiung vor 75 Jahren“, dann halbstündig in den Nachrichten (24 Stunden) „heute versammelten sich Vertreter vieler Staaten in Auschwitz .. Bundespräsident Steinmeier hatte schon in Yad Vashem geredet ..“ halbstündig in den Nachrichten (24 Stunden) im Deutschlandfunk. Das gipfelte dann am Tag danach – wer hätte das gedacht? – „gestern versammelten sich in Auschwitz viele .. Bundespräsident Frank Walter Steinmeier..“ halbstündig in den Nachrichten (24 Stunden) im DLF, Tag und Nacht – während Netanjahu in Washington Schlagzeilen mit US-Präsident Trump macht.

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Dazu sendete der Deutschlandfunk am 27. Januar 2020 nach den 19 Uhr-Nachrichten einen Kommentar zu Yad Vashem und AUSCHWITZ mit STEINMEIER von SEBASTIAN ENGELBRECHT, 3 min 34:

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„Shoa-Gedenken – Schweigen und Zuhören

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„Schweigen und Zuhören sind heute gefragt, am 75sten Gedenktag der Befreiung von Auschwitz. Bundespräsident Steinmeier ist nach Auschwitz gereist und hat dort keine große Rede gehalten … er bekannte sich zur deutschen Schuld und nannte die Rückkehr des Judenhasses heute in Deutschland … wichtiger noch als seine einfühlsame Rede … Steinmeier kann das. Er tut es von Herzen und aus politischer Überzeugung. Er tut es mit einem Feingefühl, das nicht viele in seiner Zunft haben. Steinmeier kann auch deshalb so auftreten, weil das Grundgesetz dem Bundespräsidenten so wenig Macht gibt. Ein ziemlich machtloser Bundespräsident vertritt Deutschland in der Welt. Wie heilsam das ist … Steinmeier muss schweigen und zuhören … der zeigt Empathie. Empathie mit den Überlebenden des Holocaust, die bis heute an der Gewalt leiden, die ihnen zugefügt wurde. Empathie mit den Familien der Opfer, die bis heute mitleiden unter den seelischen Verletzungen durch die Shoa. Empathie am jüdischen Volk als Ganzem … Empathie mit Israel, das im Frieden mit seinen Nachbarn leben will. Ob es den Deutschen auch künftig gelingen wird …? … es hängt davon ab, ob es in Deutschland gelingt eine Kommunikationskultur der gegenseitigen Achtung zu bewahren ..“

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Dietmar Moews meint: Wer als Staatsfunker seine Hörer für gedächtnislos hält, während er sich mit ERINNERN UND VERGESSEN in Auschwitz beschäftigt, wie hier SEBASTIAN ENGELBRECHT, gehört zur Kommunikationskultur belehrt und gerügt und mangels Professionalität zur Berufsberatung zu befördern.

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Immerhin haben seine Redaktion und die Chefredaktion, diese absurde Heuchelei durchgewunken. Das hätte nicht im DLF geschehen dürfen.

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Es ist sittenwidrig und zutiefst zersetzend, wenn man den Mann an der Macht zur Entscheidung, „darf der deutsche, Bremer Türke MURAT KURNAZ nach Deutschland zurückentlassen werden, aus der Einzelhaft in dem völkerrechtswidrigen GUANTANAMO.

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Und FRANK WALTER STEINMEIER hatte die Macht. Er entschied, MURAT KURNAZ solle in GUANTANAMO bleiben, wo er im orangefarbenen Overall auf sein unbestimmtes Ende warten musste – jede Stunde, jeden neuen Tag.

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Hier hatte Steinmeier die Macht. Hier zeigte er weder Feinfühligkeit, noch Herz, noch Empathie für das unschuldige Opfer und das Leid der Angehörigen, mit dem bis heute als STEINMEIER-FANAL am Himmel leuchtenden Todesspruch:

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„Zur falschen Zeit am falschen Ort“ – sei eben MURAT KURNAZ gewesen.

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Wie ist es möglich, dass einem solch zynischen Unmenschen, wie Steinmeier im Falle des MURAT KURNAZ, heute im Deutschlandfunk zum selten feinfühligen Exemplar seiner Politikerzunft herausgehoben wird:

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„…Steinmeier kann das. Er tut es von Herzen und aus politischer Überzeugung. Er tut es mit einem Feingefühl, das nicht viele in seiner Zunft haben. Steinmeier kann auch deshalb so auftreten, weil das Grundgesetz dem Bundespräsidenten so wenig Macht gibt. …“

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Gruußig, Herr Engelbrecht, schweigen Sie zukünftig.

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