ALLENSBACH – mal wieder Schuss in den Ofen

September 19, 2014

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am Freitag, 19. September 2014

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Das monatlich im Dauerauftrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung publizierte Umfrage-Unwesen von ALLENSBACH hat vor einigen Tagen mal wieder zugeschlagen:

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DEUTSCHE FRAGEN – DEUTSCHE ANTWORTEN“ thematisiert diesmal „Der Groll über den großen Bruder. Die NSA-Affäre wird als Skandal empfunden. Doch es gibt keinen dramatischen Einbruch des Vertrauens in die Vereinigten Staaten“, von Dr. Thomas Petersen, Intitut für Demoskopie Allensbach.

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Bei ALLENSBACH sind Fragen immer Kuckucks-Fragen. Das bedeutet, es werden ausgewählte Menschen mit ausformulierten Fragen gefragt – und? –

ja klar, die antworten eben.

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Das Problem ist, dass

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Allensbach EINS die Fragen Sachverhalte unterstellen, die irreführen bzw. die (wie hier zu NSA / USA) ganz hart ganz anders, in Wirklichkeit viel schlimmer sind.

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Allensbach ZWEI die anschließende Interpretation wird in einfacher semantischer Auswertung der geantworteten Kuckucksantworten als empirischer Befund hingestellt, was aber immer falsch ist.

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Es wird keineswegs erfasst, ob der Befragte auf die Frage nach seinem Empfinden gesagt hat, was er empfindet, wenn die Frage lautet: „Wird die NSA-Affäre als Skandal empfunden?“

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Es wird von Allensbach sowieso nicht erforscht, ob der Befragte antwortet, was bequem ist, zu antworten, ob er einfach sagt, was er annimmt, das der Frager gerne hören möchte. wenn er was ungefährliches sagt, damit keine Nachfragen kommen, wenn er nicht glaubt, sagen zu dürfen: ich sage ihnen nicht meine Meinung. Er sagt lieber nicht:ich habe dazu keine Meinung. Oder einfach: ich möchte nicht antworten. wenn er nur sagt, was er glaubt zu empfinden. (Vorstehende und weitere Bedenken hat die empirische Sozialforschung, wenn Werthaltungen, Verhaltensnormen und Erklärungsnormen erhoben und bewertet werden sollen – aber niemals Eins zu Eins, Ergebnis ist nimmer, was der Befragte semantisch erklärt.

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Von Allensbach gar wird nicht erforscht, welche Werthaltung, welche Ambition, welches Verhalten hinter einer Meinungsäußerung eines Befragten steht. Der Befragte kann durchaus eine ehrlich gemeinte Meinung zu seinem Befinden und zu seiner Empfindung mitteilen (könnte Morgen ganz anders sein). Nur, woher weiß der Forscher, ob der Befragte weiß, wo seine Meinung und seine Verhaltensnorm in der Wirklichkeit übereinstimmen oder durchaus in unbekannter Weise voneinander abweichen.

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Wenn also die Allensbach-Frage Mist ist, wie hier: Allensbach redet von NSA und Deutschland, von Bundesnachrichtendienst und USA, und damit wird unterstellt, als hätte Deutschland einen eigenen Geheimdienst. Dann ist auch die Interpretation („was die Deutschen empfinden“) vollkommen unentgeltlich, taugt nichts, ist reine Propaganda, hier:

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Die Deutschen nehmen den USA die NSA nicht so sehr krumm – Hahaha.

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Härter ausgedrückt: Deutschland ist nicht souverän. Die USA herrschen in Deutschland, die Bundesregierung ist Statthalterei und Befehlsempfänger.

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Allensbach tut so, als sei hier eine NSA-Affäre neumoderner PRISM-Technik.

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Es werden die Befragten dieser angeblichen Meinungsforschung durch Kuckucksfragen keineswegs aufgeklärt, sondern irregeführt und verblödet und hinsichtlich der wirklichen Überwachungspraktiken auf den heutigen Totalitarismus der USA nicht hingewiesen.

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Stattdessen wird erzählt (FAZ vom 17. September 2014 S. 8), die NSA arbeite an der US-Regierung vorbei bzw. sogar gegen eigene US-Bürger, aber die Deutschen spionieren dort auch – na, dann.

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Sowas gipfelt in der Allensbach-Formulierung: „… meint man in den Antworten verletzte Gefühle zu erkennen. Eine Frage lautete „Zur Überwachung des Handys von Bundeskanzlerin Merkel sagte neulich jemand „Als ich das gehört habe, war ich richtig enttäuscht von den Amerikanern.“ Empfinden Sie das auch so, oder empfinden Sie das nicht so?“ 54 Prozent antworteten, sie empfänden das auch so. Legt man den Befragten allerdings etwas ausführlichere Argumentationen vor, erkennt man, dass nicht wenige durchaus Verständnis für das Vorgehen des amerikanischen Geheimdienstes haben …“

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Dietmar Moews meint: Vorstehendes Beispiel zeigt erneut:

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Allensbach ist die letzte Scheiße.

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Was soll das denn unter dem Signet von Wissenschaft?

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BEISPIEL: Ich messe die Strecke von einem Meter. Jetzt hängt bei Allensbach die gemessene Länge von der Messtechnik ab.

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Messe ich mit Zentimetermaß? Ergebnis 100 Zentimeter.

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Mit Millimetermaß? Ergebnis 105 Zentimeter.

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Mit Lichtschranke? Ergebnis (ganz schnell) 98,6 Zentimeter.

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Je nach dem wie Allensbach nach einer Werthaltung fragt, ist die Antwort (nach dem Kuckucksprinzip) jedes Mal eine andere. Der selbe Befragte antwortet zum selben gefragten Inhalt, durch verschiedene Fragestellungmit ganz verschiedener, kann unter Umständen, entgegengesetzten Antworen verschie dener Werthaltung?

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Wie finden Sie die USA?

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Ja, welche Antwort hätten Sie denn gerne von Allensbach – die behaupten jeden Blödsinn mit ihrer Kuckuckstechnik.

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Das ist der Fluch von Alt-Nazi Elisabeth Noelle-Neumann, die schon bei Goebbels ihre propagandistische Wahlbeeinflussung vorgestellt hatte (Doktorarbeit bei Emil Dofivat).

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Legt man dem Befragten allerdings etwas ausführlichere Argumentationen vor, erkennt man …“.

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Ja, stellt man methodische Bemühungen zur empirischen Wahrheitsermittlung, käme dann sicher noch was ganz anderes heraus. Das kommt dann kommenden Monat in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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Journalistische Kräfteverhältnisse zum Widerstand

Mai 25, 2014

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am 25. Mai 2014

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Wichtiges Mittel der Information in der Welt sind die bereitgestellten Massenmedien, die Zugänglichkeit und das kommunikative Nutzerinteresse. Alle drei Aspekte werden von den Medien dirigiert. Wahlergebnisse sind keine Wunder.

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Wir denken, das Menschenrecht der Freiheit sei das Beste. Viele verhalten sich aber mehr zur Sicherheit hin als zur Freiheit.

 

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Sicherheit und Unsicherheit und Angst, sind Hauptreizmittel in den Medien.

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Wir denken gerne, das Menschenrecht einer alltagspraktischen Freiheit mit politischer Mitbestimmung – das sei eigentlich das Beste. Nennen wir es Demokratie.

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Nun ist die Politik der Staaten auch immer mit der Kraft und Macht und dem Respekt der anderen Staaten in der Welt abhängig, nicht nur, wie stark man sich selbst fühlt oder, bestenfalls wie stark man wirklich ist. Aber, wenn es die anderen nicht glauben, sollte man sie also informieren.

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Deutschlands Leute leben vergleichsweise wie die Maden: etwas länglich, winden sich und tun nicht wirklich eigenständig Wichtiges – sie eiern vielseitig mit und fahren dabei ziemlich gut.

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Deutschland ist aber als Staat nicht staatsrechtlich souverän, sondern unterliegt immer noch dem Diktat der drei westlichen Besatzer und Kriegsgewinner, USA, Großbritannien, Frankreich, ist aber inzwischen in zahlreichen angeschlossenen Verträgen mit diesen besatzungsrechtlichen Vormundstaaten und kann, solange keine Konflikte aufkommen, sich wirtschaftlich gut behaupten.

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Deutschland ist auch Gründungsmitglied der Europäischen Gemeinschaft, zusammen mit den Benelux-Staaten, Frankreich und Italien. Heute heißt das E U und ist eine Europäische Union, die inzwischen 28 ungleiche Mitgliedspartnerstaaten hat. Alle sind Mitglied, weil sie davon Vorteil zu gewinnen hoffen.

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Die Schweiz ist nicht Mitglied in der EU. Die Schweiz ist eine teils sehr basisorientierte repräsentative Demokratie, wo Mitbestimmung jedes Bürgers verlangt ist. In der E U ist der Bürger eher im Gefühl überflüssig zu sein. Der Anspruch der EU-Bürger überhaupt in wichtigen Politischen Entscheidungen informiert zu werden und mitbestimmen zu dürfen, wird ständig von der EUPolitik sabotiert. So ist es momentan mit dem sogenannten Freihandelsvertrag der EU mit USA und Canada. Das wird geheim gemacht. Und da werden Fallen den Bürgern aufgezwungen, die erstmal gar nicht sichtbar sind, wie das „Fracking“ zur Erdvergiftung und Gasgewinnung.

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In der Schweiz haben nun Schweizer Bürger gesagt: Wir sind zwar klein  und schwach, aber die Schweiz sollte den USA schon mal STOPP sagen und mutiger Grenzen der Bevormundung verlangen.

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Im „Steuerkonflikt“ mit den USA wird eigentlich nur unter den Gesichtspunkten „Datenschutz“, „Verletzung von schweizerischem Recht“, „US-Forderungen“ verhandelt.

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Es fehlt ein anderer Aspekt: Die USA kennen das Prinzip, dass ihr Gesetze weltweit Geltung haben sollen. Sie foutieren sich um die Souveränität anderer Staaten. Zudem sind in den USA Bußen zu einer eigentlichen Staatseinnahmequelle verkommen. Es geht um völlig unangemessene „Strafen“ ohne Gerichtsurteil.

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Dietmar Moews meint: Es wäre an der Zeit, dass man gegen diese Haltung Verbündete sucht und die USA vermehrt international isoliert. Die hohen Bußen bedeuten nämlich auch, dass sowohl für die Aktionäre einer Firma als auch für den Fiskus wesentliche Erträge verloren gehen. Amerikaner können hier Fabrikinspektionen machen und dabei bis zum letzten Rezept alles verlangen. Warum verlangt man nicht, dass andere Inspektoren einmal dasselbe in den USA machen und zum Beispiel Auskunft über die genaue Zusammensetzung von Coca-Cola verlangen können? Es fehlt an Zivilcourage. Die Kräfteverhältnisse sind zwar klar, aber so schwach, wie wir uns jetzt geben, sind wir nicht.

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Man sollte beginnen, diese Fragen journalistisch zu behandeln. Vielleicht sollten mal die Mittel von Alt-Nazi Elisabeth Datenschutz,Verletzung Schweizer rechts,US-Forderungen,Noelle-Neumanns Schweigespirale ausgespielt werden: Progandamethoden, abgeschrieben von US-Soziologen.