Schoki-Test mit Eigel Edel-Vollmilch-Schokolade Rio Caribe 47% Kakao

Februar 12, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8936

am Mittwoch, 13. Februar 2019

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Dietmar Moews meint:

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„Der Storch muß lange warten,

bis die Heuschrecken kommen.

Dann frißt er.“

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(Driss ben Hamed Charhadi 1937-1988; 1964 „Ein Leben voller Fallgruben“/Paul Bowles)

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Ich probierte eine deutsche handgefertigte Edel-Vollmilch-Schokolade Rio Caribe 47% sortenreine Edelschokolade aus Venezuela, ohne Angabe der Bezugsquelle der Kuvertüre, von Konditorei Eigel KG, Brückenstraße 1-3. 50667 Köln.

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http://www.cafe-eigel.de

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Kurz vorab: Diese Sorte, genannt Edel-Vollmilch-Schokolade Rio Caribe 47%, kann sich als Handarbeit mit 47 % Kakaomasse als eine ideale Vollmilchschokolade bezeichnen lassen. Die kostspielige 100 Gramm-Tafel kostet 6 Euro 40 im Café Eigel in Köln. Die hat die klassische, längliche Form mit Bruchkantenrelief an der Oberfläche. Diese lebhafte Rezeptur ist erstaunlich wohlschmeckend, sie duftet dezent, ist auch ungekühlt frisch. Sehr gut und fein – oder, einfach: man kann mit hohem Fettgehalt erleben, wie fett Kakao sein kann.

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GEORG BERNARDINI schreibt in DIE SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK zu dieser „Hausmarke“ von EIGEL nicht.

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Aus den Internetzangaben und auf den einzelnen Schokoladenverpackungen sind weitere Informationen zu jeder Sorte ablesbar:

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Wenn auch Kakaobohnen Geschmack von sonstigen Pflanzen in der Plantage annehmen, ist der Weg zur Himbeer-Sahnetorte weit – diese Rio Caribe aus Venezuela schmeckt wirklich nach Schokolade und hat aromatische Anmutung von Malzbier oder Leder.

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Verbraucher, die auf Bio- und Fair-Trade Wert legen, und die handgeschöpfte kostbare und kostspielige Schokoladen in Betracht ziehen, werden hiermit vermutlich befriedigt – geröstet? conchiert? gerührt, gemahlen – welche Dauer solcher Arbeitsschritte? – das müsste man bei EIGEL umständlich nachfragen.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so dunkel ist, das Schönste. Diese Edel-Milchschokolade aus Venezuela 47% Kakao ist nicht pur. Sie hat mit 47% Kakaogehalt einen gut passenden Kakaogehalt für eine Vollmilch-Schokolade. Jedoch sie ist vermutlich perfekt gelungen bzw. abgeschmeckt, die Feinheit, wie sie im Mund eine Auflösung bietet, wird durch den Emulgator getrübt (geschleimt) – sie ist gut gezuckert – ziemlich fett und ungewohnt. Öffnet man den kleinen Karton, erscheint eine läppische Klarsichtfolie, vermutlich aus Zellulose, mit der die edle Edel-Vollmilch-Schokolade Rio Caribe 47% vakuumverpackt ist. Dem Tester ist zwar immer wieder ein kostspieligerer Silberpapierinneneinschlag viel lieber, auch wenn hier eben die „ökologische Warenästhetik vorzugehen scheint. Man kennt den Spagat zwischen solchen Abwägungen auch von wenigen Hochqualitäts-Marken, wie Bean to Bar von Bonnat oder Willie’s Pure.

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Die dekorative, schwarz-farben gerahmte klassische 100-Gramm-Papppackung mit dunkelroter Bauchbinde und dem CHOCOLATERIE EIGEL-Signet, ist edel und praktisch, lässt sich wiederverschließen, hat rückseitig auf weißem Klebe-Schild einige Angaben zum Inhalt, jedoch keine Nährwert- und Bestandteil-Angaben.

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Man findet auf der Hinterseite mit lesbarer schwarzer Schrift auf weißem Grund die üblichen Nährwertangaben über Inhalte und Kalorien in deutscher Sprache nicht, sondern aber so viel::

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Zutaten: Zucker, Kakaobutter, Kakaomasse, Vollmilchpulver, Emulgator Sojalecithin. Mindest haltbar bis August 2020.

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OHNE Angaben der Nährwerttabelle per 100 Gramm kann man Durchschnittswerte schätzen:

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Energie 580 kcal / 2202 kj

Fett 48 g

davon gesättigte Fettsäuren 30 g

Ballaststoffe 18 g

Kohlenhydrate 50 g

davon Zucker 50 g

Eiweiß 9 g

Salz (Natrium) 0,1 mg

Eisen 19 mg

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden, kann man nicht bei Homecooking anfragen.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese – wenngleich sie kostspielig ist und gar nicht zu sehr gesüßt ist und leider Emulgator Sojalecithin zum Unwohl unserer Verdauungsorgane enthält. Und diese Anmischung wird vom unbekannten Hersteller der Kuvertüre geliefert – ohne weitere Angaben.

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FAZIT Dr. Dietmar Moews: Ich gebe dieser Edel-Vollmilch-Schokolade Rio Caribe 47% sortenreine Edelschokolade aus Venezuela DREI von SECHS KAKAOBOHNEN unter Qualitäten. Sie ist nicht pur, gut gesüßt, aber hat besoners angenehmen Schokoladen-Volumen-Geschmack. Mit 6 EURO 40 ist hier das Kostbare auch kostspielig – muß aber sein. DANKE.

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Nach dem Rheinlauf am 12. Februar 2019

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FINE E COMPATTO

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Schoki-Test mit VIVANI Feine Bitter Kuvertüre 70% Cacao

Februar 6, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8914

am Mittwoch, den 6. Februar 2019

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Dietmar Moews meint:

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„Die Jahrtausende ließen sich von dir kraulen

wie von einem Kind

Jeden Morgen hörte ich deinen Amselpfiff

deine Freude auf den Tag

Keine Zeit kam dagegen auf

tägliche Überraschung

aus deinem Wunderkorb

ein Vorrat für den Rest des Jahrhunderts

für jeden Tag in ihm“

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(Hilde Domin 1909-2006; „Die Jahrtausende ließen sich von dir kraulen – Für E.W.P.“ vor 1970)

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Ich probierte eine deutsche Schokolade, VIVANI Feine Bitter Kuvertüre 70% Cacao BIO VEGAN ORGANIC ist eine Blendsorte (Kakaomischung), mit den Zusatzangaben BIO / Organic /Vegan. Sie ist nicht Bean to Bar hergestellt und wird ohne Angabe des Herstellers und des Herstellungsortes vermarktet von EcoFinia GmbH 32020 Herford / Germany.

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http://www.vivani.de

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Kurz vorab: Diese Blend-VIVANI ist durchaus auch PUR zu nennen, sie heißt Kuvertüre 70% Cacao Feine Bitter BIO / Organic / Vegan, ist eine durchaus feine Schokolade, nicht klebrig, sehr fett und zu süß. Dabei handelt sich ausdrücklich um eine Kuvertüre-Schokolade, die zum Backen und Kochen als Beimischung oder zur Lasur von Gebäck taugen soll. Man erhält sie in ALNATURA-Läden. Mit 3 Euro 29 für 200 Gramm im Online-Shop erscheint VIVANI unter den Angeboten vergleichsweise sehr günstig. Denn keine der hier zum Vergleich bekannten Sorten – einschließlich der wirklich urrumpeligen bekannten „Blockschokolade“, ist so fein und so preisgünstig. Sie trägt die technische Bezeichnung Bitterschokolade, weil Kakaomasse (von Kakao aus biologischem Anbau) aus etwa die Hälfte aus Fett von 44,9 % / 100 Gramm besteht, dazu ein Quäntchen Salzanteil von 0,02 Gramm.

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Der Schokoladenfachmann Georg Bernardini hat eine ähnliche (92-prozentige) germanische Schokolade getestet. Hält Vivani für hochwertig und preisgünstig. Gibt aber dem Lable VIVANI insgesamt VIER von SECHS KAKAOBOHNEN und schreibt in seinem „Schokolade – das Standardwerk“ auf Seite 808:

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„Das Unternehmen Ludwig Weinrich wurde im Februar 1895 als Herforder Biscuit- und Cakesfabrik Weinrich& Drüge von Ludwig Weinrich und Paul Drüge gegründet. Nach dem Ausscheiden Paul Drüges im Jahre 1912 befand sich das Unternehmen ganz im Besitz der Familie Weinrich. Kurz nach dem 1. Weltkrieg begann Weinrich mit der Herstellung von Schokolade. Ab 1923 wurde die Firma in Ludwig Weinrich-Schokolade- und Keksfabrik AG umbenannt. Schon Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts spezialisierte sich das Unternehmen auf die Herstellung für Handelsmarken, die noch heute einen großen Anteil des Umsatzes ausmachen dürfte. Ab Mitte der 1950er Jahre gab Weinrich die Gebäck- und Pralinenproduktion auf und konzentrierte sich auf die Herstellung von Schokolade im Jahre 1991 gingen die Kapitalanteile durch einen Management-Buy-out von der Familie Weinrich an den langjährigen Firmenleiter Cord Gerhard Budde Senior über. Inzwischen ist Cord Budde Jr. Mehrheitsgesellschafter und Geschäftsführer. Das Unternehmen Eco Finia GmbH vertreibt seit dem Jahr 2000 seine Produkte unter dem Namen Vivani. Von Anfang an wurden ausschließlich Artikel in Bio-Qualität hergestellt. … Obwohl Eco Finia Vivani keine eigenen Produktionsstätte besitzt, habe ich die Marke Vivani in die Verarbeitungsstufe Bean-to-Bar eingestuft …“

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Vollmilch-Schokolade mit edlem Kakao das Schönste. Dieses 200 Gramm Tafelgebinde ist mit 70 % Kakao, also sehr dunkel, und ohne Milch, aber wirklich sehr fein, ber übersüß. Ich weiß wie Kakao schmeckt – diese VIVANI ist zwar fett, aber einfach deshalb, weil Kakao von Natur aus hochfettig ist. Der Geruch, der beim Öffnen herausschlägt, ist beeindruckend aromatisch. Das Abbrechen der Bissen, die Biegung, das Knacken, von der schlichten etwa 1,5 cm dicken Bruchkanten-Tafel, ist hervorragend klar. Man kaut sie kaum – sie schmilzt so weg – ohne Emulgator, ohne Sojalecithin. Dabei bildet das ganze Gemisch im Mund ein Erlebnis des zuckersüßen Purismus – nicht einfach durch einen Esslöffel aus der Kakaodose vergleichbar. Kostbar und fein ist sie schon – ohne weitere Zutaten.

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Die solide bläulich-violette mit Fotorepro eines braunen Kuchens gestaltete Umschlaghülle im klassischen 200-Gramm-Tafel-Format, ist einfach geklebt, zu öffnen. Vorne drauf gut sichtbar, in schwarzer Handstrichschrift das weiße VIVANI-Schild. Die Schokoladentafel selbst ist in sehr unangenehmes Cellufan luftdicht eingeschlagen. Da lässt sich die Tafel schlecht herausbrechen, man muss die dem Papierumschlag vollständig entnehmen.

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Rückseitig in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Dänisch, Spanisch, Schrift leserlich klein in Schwarz auf Weiß, die vergleichsweise hohen Nährwerte angegeben, ebenfalls mit lesbar kleiner weißer Schrift auf blauem Grund, die Zutaten:

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Diese VIVANI ist PUR zu nennen, sie heißt Feine Bitter 70 % Cacao Kuvertüre BIO / Organic / Vegan, enthält angeblich folgende Zutaten:

Zutaten: Kakaomasse, Kakaobutter, Kakao mind. 70% aus biologischem Anbau.

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Eine winzige Nährwerttabelle per 100 Gramm mehrsprachig sichtbar:

Energie 585kcal / 2425kj

Fett 44,9 g

davon gesättigte Fettsäuren 28,3 g

Kohlenhydrate 32,5 g

davon Zucker 27,0 g

Eiweiß 7,0 g

Salz 0,02 g

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Ausgepackt findet sich die Tafel in Cellufanfolie als Dauerkonserve eingepackt, haltbar bis 10.2020.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen den Produkten die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Eine internationale Marke wie ViVANI als Blend hier, erfüllt den Kundenanspruch, informiert zu werden nur begrenzt. Sie hat ein BIO-, ein EU-ÖKO-Lable, weil hier die Spielräume in Gewinnmargen umgesetzt werden, ohne dass die Kakaobauern, Handel und Transport oder die Qualität selbst, maximiert entgolten wären.

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Bemerkenswert ist folgende Selbstverpflichtung, die im Inneren der Pappschachtel lesbarer groß abgedruckt zu lesen ist:

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„…KEINE KINDERARBEIT – …DANKE, dass Sie sich für den Genuss einer VIVANI Schokolade entschieden haben / Mit dem Kauf dieser Schokolade unterstützen Sie unser Engagement gegen Kinderarbeit im Kakaoanbau sowie unseren vielfältigen Einsatz für nachhaltig zertifizierte Rohstoffe…“

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„…Innenfolie kompostierbar … Entsorgungshinweis: Die Folie ist auf Basis von nachhaltiger Holzfaser gefertigt und kann im eigenen Gartenkompost verwertet werden. Ansonsten lässt sie sich wie handelsübliche Folie entsorgen. …

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Diese Schokolade wurde klimaneutral produziert und ökologisch konsequent verpackt: kompostierbare NatureFlex-Folie. FSC-zertifizierte Karton/Papier. Mineralölfreie Druckfarben.“

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Tafel von VIVANI als Kuvertüre probeweise, zum Kochen und Backen. Sie ist durchaus hochwertig und herb, als Kuvertüre besonders süß und aber mit 3,29 Euro für 200 Gramm preiswert – auch im Internetz-Direktvertrieb angeboten.

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FAZIT Dr. Dietmar Moews gibt VIER von SECHS KAKAOBOHNEN – keine Höchstbewertung, weil sie „nur „Blend“, zwar sauber, fein, ohne Emulgator und preisgünstig ist, aber weil der Herstellungsort verheimlicht wird.

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Schoki-Test mit ORIGINAL BEANS CUSCO CHUNCHO 100% Kakao

Januar 30, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8896

am Donnerstag, 31. Januar 2019

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Dietmar Moews meint:

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„Heil dem Meister, der uns teuer.

Heil dem großen Beeren-Meyer.

Heil dem großen Meyer-Beer!

Der nach Nöten, lang und schwer,

Der nach langen, schweren Nöten

Uns geboren den Propheten!“

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(Heinrich Heine 1797-1856; ca. 1850 Spottgedicht über den Komponisten Meyerbeer)

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Ich probierte eine niederländisch/schweizerische handgefertigte dunkle Pur-Schokolade ORIGINAL BEANS CUSCO CHUNCHO 100%, enorm dunkler Kakao, Heiliges Tal, Cusco, Peru, von dem Vertreiber Original Beans 1016 EB Amsterdam, Niederlande, hergestellt von Felchlin, ehemals in Schwyz, jetzt in Ibach in der Schweiz.

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Im Jahr 2006, produzierte Felchlin 2500 Tonnen, überwiegend Schokoladen bzw. Schokoladen-Kuvertüren.

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http://www.originalbeans.de

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Kurz vorab: Diese Sorte, genannt ORIGINAL BEANS CUSCO CHUNCHO 100%, enorm dunkler Kakao, kann sich als BEAN To BAR-Handarbeit mit 100 % Kakaomasse als eine höchstprozentige Besonderheit bezeichnen lassen. Die kostspielige 70 Gramm-Tafel kostet 6 Euro 40 im Alnatura-Verkaufsladen an der Severinskirche in Köln. Die hat die klassische, längliche Form mit Bruchkantenrelief an der Oberfläche. Diese lebhafte Dunkelschokolade ist ein Spitzenprodukt, neben den anderen raren allerbesten, sie duftet dezent, ist auch ungekühlt frisch. Sie ist pur – das bedeutet wörtlich 100% Kakaomasse – das ist alles. Sehr gut und fein – oder, einfach: man kann mit 55% Fettgehalt erleben, wie fett Kakao sein kann.

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Der Name des Gründers eines Honigladens und späteren Schweizer Chocolatiers, der seit 1901 in Schwyz aktiv wurde, Max Felchlin, gab dem heutigen weltberühmten und -bekannten Süßwarenhersteller Felchlin, der heute in Ibach sitzt, den Namen. ORIGINAL BEANS wurde in Amsterdam von dem Niederländer Phillipp Kauffmann ins Leben gerufen, mit dem Vorsatz, die Welt zu retten.

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GEORG BERNARDINI schreibt in DIE SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK:

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„Das Konzept ist interessant: direkter Handel mit den Kakaobauern, Zahlung des Zehnfachen der üblichen Fair-Trade-Handelsspanne, für jede verkaufte Tafel wird ein neuer Baum gepflanzt, was jeder Konsument auch anhand der Eingabe eines Codes im Internet prüfen kann. … Besonders das Engagement im Kongo ist eine sehr wichtige und vorbildliche Unterstützung. Die Wiederentdeckung der „vergessenen“ und historischen Kerafat-Kakaobohne in den Regenwäldern Papuas, Indonesien ist ein neuer und gelungener Clou des Unternehmens….“

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Aus den Internetzangaben und auf den einzelnen Schokoladenverpackungen sind weitere Informationen zu jeder Sorte ablesbar:

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Allerdings – die Netzabrufadresse für einen neugepflanzten Baum im ältesten Naturpark Ostafrikas, der angeblich von ORIGINAL BEANS vom Verkaufserlös im fernen Land wächst, ist „lustig“.. Weder die Adresse noch die ausgedruckte Nummer haben irgendwas, außer buntgekleideten Negern (in Peru? – es wirkte wie Afrika) ergeben.

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„…Geschmack von CUSCO CHUNCHO – Noten von Trockenblumen und Gräsern charakterisieren diesen Hochlandkakao – ein Geschenk aus der heimat des enormen Kondors, von dem die Inkas glaubten, er könne zu den Göttern fliegen.“

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Vorstehende Beschreibung ist hauptsächlich Wortgeklimper – was heißt denn „was die Inkas glaubten?“ Dass die ORIGINAL BEANS CUSCO CHUNCHO 100%, enorm dunkler Kakao, eine superlative Konsistenz hat, doch wenn der Tester sich bei der Verkostung mehr an den fibrig-tabakkauenden Robinson Crusoe erinnert fühlte. Dieser CRU-Kakao hat einen vergleichsweise milden Bittergeschmack, ist die bislang fetthaltigste Testschoki und hat nur eine Idee Salz.

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Wenn auch Kakaobohnen Geschmack von sonstigen Pflanzen in der Plantage annehmen, ist der Weg zur Himbeer-Sahnetorte weit – aja.

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Purer Geschmack, Pur Bio, vegan – so steht außen drauf.

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Verbraucher, die auf Bio- und Fair-Trade Wert legen, und die handgeschöpfte kostbare und kostspielige Schokoladen in Betracht ziehen, werden hiermit vermutlich befriedigt. Wer Bean to Bar und den persönlichen Chocolatier bevorzugt, findet hier Kakaosorte und Herkunft auf der Kaufpackung; das bietet ORIGINAL BEANS aus Amsterdam – geröstet? conchiert? gerührt, gemahlen – welche Dauer solcher Arbeitsschritte? – das müsste man beim Schweizer Hersteller Felchlin erfragen.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so dunkel ist, das Schönste. Diese Dunkelschokolade aus Peru 100% Kakao ist pur. Sie hat mit 100% Kakaogehalt den höchstmöglichen Kakaogehalt für eine Dunkel-Schokolade. Jedoch sie ist vermutlich perfekt gelungen bzw. abgeschmeckt, die Feinheit, wie sie im Mund eine Zauberauflösung bietet, der milde Kakaogeschmack, sie duftet wirklich sehr gut – und ist hervorragend in jeder Hinsicht, doch ohne Zucker? – ziemlich fett und ungewohnt. Öffnet man den kleinen Karton, erscheint eine metallisch-silberne Hochglanzfolie, angeblich aus Zellulose, mit der die edle ORIGINAL BEANS CUSCO CHUNCHO 100%, enorm dunkler Kakao, vakuumverpackt ist. Dem Tester ist zwar immer wieder ein kostspieligerer Silberpapierinneneinschlag viel lieber, auch wenn hier eben die „ökologische Warenästhetik von Philipp Kauffmann“ vorgeht. Man kennt den Spagat zwischen solchen Abwägungen auch von wenigen Hochqualitäts-Marken, wie Bean to Bar von Bonnat oder Willie’s Pure. Wer Spitzenqualität der Bean to Bar Hersteller schätzt, mag diesen zarten Schmelz im Mund, der nicht klebt, klar knackig zu brechen ist, und feine Kakaogeschmacks-Töne bietet, die nicht von zusätzlichen verschiedenen Aromen stammen.

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Die dekorative, grau-farben gerahmte klassische 70-Gramm-Papppackung in anthrazit-farbener und heller grau grafisch mit gezeichnetem Condor im Flug rauten-gemusterter Aufsicht, ist edel und praktisch, lässt sich wiederverschließen, hat auf weißem Schild edle Zierschriften, sogar metallisch Gold, und den Werbeslogan: „KOSTE DIE SELTENSTEN ORTE DER WELT – UND ERHALTE SIE“. Dazu findet man bei Entfaltung der gesamten Pappfaltung eine kleine Innengeschichte, folgenden Inhalts.

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„Wie viele Baumfrüchte nimmt auch Kakao das Aroma seiner Umgebung auf. Seine Samen sind voller Nährstoffe und wenn man ihn sorgfältig erntet, fermentiert und trocknet, offenbart er den Charakter seiner vielfältigen Ursprungsorte. Seit 2008 durchstreift unser „BEAN TEAM“ die entlegensten Regenwälder der Welt, um die „Original Beans“ zu dir zu bringen …“

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GUT GEBRÜLLT, LÖWE – der Reklame der Baumnummern zu folgen, gelingt bislang kein einziges Mal; damit hat sich jetzt ORIGINALBEANS nicht mit Marmelade bekleckert – aber immerhin.

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Man findet auf der Hinterseite auf anthrazitfarbenem Grund mit lesbarer weißer Schrift Grund die üblichen Nährwertangaben über Inhalte und Kalorien in deutscher Sprache, kurz:

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Zutaten: 100% Kakaomasse; das ist alles! Zertifiziert biologisch; glutenfrei; vegan.

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Die Angaben der Nährwerttabelle per 100 Gramm können als Durchschnittswerte angenommen werden:

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Energie 610 kcal / 2552 kj

Fett 55 g

davon gesättigte Fettsäuren 34 g

Ballaststoffe 18 g

Kohlenhydrate 26 g

davon Zucker 0 g

Eiweiß 11 g

Salz (Natrium) 0,03 mg

Eisen 19 mg

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ORIGINAL BEANS CUSCO CHUNCHO 100%, enorm dunkler Kakao, ist vergleichsweise kalorienreich. Sie ist ungesüßt, passend winzig Salz, ansonsten ohne jegliche Aromazusätze und ohne Lecithin.

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Aufdruck: Bestens haltbar bis 31.03.2019

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden, diese ORIGINAL BEANS solche Fragen nicht auf der Industrie-Handels-Qualitätsebene stellt, sondern vorhält; dabei ist der niederländische / Schweizer Hochqualitätshersteller, mit den jährlichen Produktionsmengen beides darstellt, die große Massenproduktion und die manufakturelle Handarbeit Beans to Bar.

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Der Schokoladenmann Georg Bernardini beurteilt die von ihm getesteten Sorten der ORIGINAL BEANS aus Amsterdam/Schwyz bzw. Ibach als bemerkenswert gut und gibt dafür VIER von SECHS KAKAOBOHNEN.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese ORIGINAL BEANS CUSCO CHUNCHO 100%, enorm dunkler Kakao, – wenngleich sie kostspielig ist und gar nicht gesüßt ist und – der angebliche 274er CO2-Baum zur „Weltrettung“ nicht aus dem Internetz herauskam.

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FAZIT Dr. Dietmar Moews: Ich gebe dieser schweizerisch-niederländischen Bean to Bar, ORIGINAL BEANS CUSCO CHUNCHO 100%, enorm dunkler Kakao, aufgrund der exquisiten höchstfeinen Beschaffenheit VIER von SECHS KAKAOBOHNEN unter Qualitäten. Sie ist pur, also nicht gesüßt. Mit 6 EURO 40 ist hier das Kostbare auch kostspielig – muß aber sein. DANKE.

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FINE E COMPATTO

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auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

.

gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

.

hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

.

Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

.

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Schoki-Test mit Bel-Air Familie Schmocker/FELCHLIN Waldfrucht 62% CACAO Grand Cru

Januar 21, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8862

am Montag, 22. Januar 2019

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Dietmar Moews meint:

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„Das Seil

nach Häftlingsart aus Bettüchern geknüpft

die Bettücher auf denen ich geweint habe

ich winde es um mich

Taucherseil

um meinen Leib

ich springe ab

ich tauche

weg vom Tag

hindurch

tauche ich auf

auf der andern Seite der Erde

Dort will ich

freier atmen

dort will ich ein Alphabet erfinden

von tätigen Buchstaben“

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(Hilde Domin 1909-2006; „Ausbruch von hier“ etwa 1966)

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Ich probierte eine schweizerische handgefertigte FELCHLIN Waldfrucht 62% CACAO Grand Cru dunkle Schokolade 62%, Rio Huimbi, Esmeraldas, Ecuador, von dem Kleinhersteller Bel-Air Bäckerei-Konditorei Familie Schmocker, 3803 Beatenberg Schweiz, Kuvertüre hergestellt von Felchlin, ehemals in Schwyz, jetzt in Ibach in der Schweiz.

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Im Jahr 2006, produzierte Felchlin 2500 Tonnen, überwiegend Schokoladen bzw. Schokoladen-Kuvertüren.

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http://www.bel-air-ch

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Kurz vorab: Diese Sorte, genannt Bel-Air Familie Schmocker/FELCHLIN Waldfrucht 62% CACAO Grand Cru 62%, lebhafte Dunkelschokolade, kann sich als BEAN To BAR-Handarbeit mit 62 % Kakaomasse als eine hochprozentige Besonderheit bezeichnen lassen. Die kostspielige 70 Gramm-Tafel kostet 7 Schweizer Franken im Tea-Room der Bel-Air Bäckerei-Konditorei in Beatenberg. Die hat die klassische, längliche Form, flach mit quadratisch angeordnetem Bruchkantenrelief an der Oberfläche. Diese lebhafte Dunkelschokolade ist ein Spitzenprodukt, sie duftet dezent, ist auch ungekühlt frisch. Sie ist pur – das bedeutet wörtlich 62% Kakaomasse, Rohrohrzucker und Kakaobutter – das ist alles. Sehr gut und fein – oder, einfach: nicht sehr fett und nicht zu süß, dafür wirklich frucht-geschmackig.

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Über die Tea-Room Bel-Air Bäckerei-Konditorei der Familie Schmocker wurden keine weiteren Angaben bekannt. Dagegen die Kuvertüre von Felchlin – der Name des Gründers eines Honigladens und späteren Schweizer Chocolatiers, der seit 1901 in Schwyz aktiv wurde, Max Felchlin, gab dem heutigen weltberühmten und -bekannten Süßwarenhersteller Felchlin, der heute in Ibach sitzt, den Namen.

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GEORG BERNARDINI schreibt in DIE SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK zu Felchlin:

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„…In der Schweiz existieren nur wenige kleine Micro-Batch-Hersteller, Favarge ist einer davon. Sehr wohl gibt es aber mit Carma (gehört zur Barry Callebaut AG) und Felchlin gleich zwei sehr gute Zulieferer feiner Kuvertüren. Carma hat sich mehr auf die Herstellung hochwertiger Milchschokoladen spezialisiert, Felchlin hat dagegen schon frühzeitig das Potenzial besonderer Kakaosorten erkannt und bietet einige wunderbare Schokoladen an. Felchlin produziert auch für diverse Handelsmarken, wie z. B. Idilio oder Original Beans. Beide können sich mit den weltbesten Schokoladen messen…“

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In der Verpackung beigelegt findet sich noch ein Textblatt mit folgenden Selbstdarstellungen:

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„… Die teure und rare Nacional Edelcacaobohne in herausragender Qualität, mit Herkunftsbezeichnung Rio Huimbi, Esmeraldas, Ecuador, ist die Grundlage dieser exklusiven Schweizer Grand Cru Schokolade.

Der Einkäufer von Felchlin besucht die Cacaobauern und Partner vor Ort regelmäßig und kennt somit die Anbau- und sozialen Verhältnisse in der Region sehr gut.

Die traditionelle, sorgfältige Röstung erlaubt dem Criollo-Cacao seinen edlen Charakter voll zum Ausdruck zu bringen. Sie erfolgt in kleinen Chargen, ohne Eile, bis zum Geschmacksoptimum.

Im Veredlungsverfahren kann sich der noch verborgene Reichtum an Aromen durch lang-anhaltendes Bearbeiten und Belüften behutsam entwickeln, Stufe um Stufe, bis zur vollen Entfaltung. Gleichzeitig werden vollkommene Homogenität, Feinheit und Schmelz erreicht.“

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Vorstehende Beschreibung ist kein Augenstaub oder Wortgeklimper. Zu dieser Grand Cru Rio Hiumbi extra-noir heißt es weiter:

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„Der ausgewogene und feinfruchtige Cacaogeschmack setzt den ersten Akzent im Gaumen. Reife Pinkgrapefruit und Blutornagen-Moten bringen Frische und Fruchtigkeit elegant zum Ausdruck, bis sie durch die unverkennbaren Aromen von Dörrbirnen abgelöst werden. Charakteristisch im langen Abgang sind die zarten Pfeffertöne, die sanft und seidig ausklingen.“

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Sie ist nicht sehr zurückgenommen gezuckert, hat nur eine Idee Salz. Aber kein Schleim, nur eine ganz verteilte Feinstkörnung eines Beißwiderstands ist zu spüren – seien es Pfefferpartikel, sei es Zucker? Die Angabe zum stofflichen Rezept dieser Grand Cru, die auf einer Klebelasche lautet „Waldfrucht, Vanille Selection Felchlin“.

.

Diese Angabe ist irreführend und nicht stimmig mit dem inliegenden Informationsblatt – haben wir den nicht pure Cacao-Rezeptur, sondern Waldfruchtzusätze?

.

Wenn auch Kakaobohnen Geschmack von sonstigen Pflanzen in der Plantage annehmen, ist der Weg zu Fruchtschokolade weit. Hier ist man wirklich fasziniert, wie es Geschmack des Kakaos selbst ist, der diese Fruchtnoten absondern kann – ich dachte dabei an schwarze Johannesbeeren.

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Verbraucher, die auf Bio- und Fair-Trade Wert legen, und die handgeschöpfte kostbare und kostspielige Schokoladen in Betracht ziehen, werden hiermit vermutlich befriedigt. Wer Bean to Bar und den persönlichen Chocolatier bevorzugt, findet hier Kakaosorte und Herkunft auf der Kaufpackung; Es handelt sich hier wirklich um ein FELCHLIN-Spitzenprodukt . Weiters – das müsste man beim Schweizer Hersteller Felchlin erfragen.

.

Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so dunkel ist, das Schönste. Diese Dunkelschokolade aus Ecuador 62% Kakao ist pur. Sie hat mit 62% Kakaogehalt keinen zu hohen Kakaogehalt für eine Dunkel-Schokolade. Jedoch sie ist perfekt abgeschmeckt, die Süße, die Feinheit, wie sie im Mund eine Zauberauflösung bietet, der fruchtige Kakaogeschmack, sie duftet wirklich sehr gut – und ist hervorragend in jeder Hinsicht. Öffnet man das trickreiche Karton-Geschachtel, erscheint eine metallisch-goleden, innen silberne Metallglanzfolie, ohne dass die lebhafte Dunkelschokolade vakuumverpackt wäre. Dem Tester ist immer wieder dieser kostspieligerer Silberpapierinneneinschlag viel lieber, auch wenn dadurch eben die „ökologische Warenästhetik“ unterläuft. Man kennt den Spagat zwischen solchen Abwägungen auch von wenigen Hochqualitäts-Marken, wie Bean to Bar von Bonnat oder Willie’s Pure. Wer Spitzenqualität der Bean to Bar Hersteller schätzt, mag diesen zarten Schmelz im Mund, der nicht klebt, klar knackig zu brechen ist, und feine Kakaogeschmacks-Töne bietet, die nicht von zusätzlichen verschiedenen Aromen stammen.

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Die dekorative, klassische 70-Gramm-Papppackung in verschiedenen Brauntönen und fleischfarbenen Aufklebern innen, dazu außen eine hellblau-landschaftliche Foto-Bauchbinde, ist edel und praktisch, lässt sich wiederverschließen, hat edle Zierschriften, und das Firmenschild von Tea-Room Familie Schmocker, Bäckerei-Konditorei.

.

Wie viele Baumfrüchte nimmt auch Kakao das Aroma seiner Umgebung auf. Seine Samen sind voller Nährstoffe und wenn man ihn sorgfältig erntet, fermentiert und trocknet, offenbart er den Charakter seiner vielfältigen Ursprungsorte.

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Man findet auf der Packung leider nicht die üblichen Nährwertangaben über Inhalte und Kalorien in deutscher Sprache, kurz:

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Zutaten: Kakaomasse; Rohrohrzucker; Kakaobutter (Kakao 66% mind.), etwa Salz oder sonstige Mittelchen werden nicht offenbart. Sogar fehlt ein Aufdruck: Bestens haltbar bis ?? – aber sie ist noch im Januar 2019 einfach angenehm frisch.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden, diese Felchlin-Ableitung solche Fragen nicht auf der Industrie-Handels-Qualitätsebene stellt, sondern vorhält; dabei stellt der Schweizer Hochqualitätshersteller, mit den jährlichen Produktionsmengen beides dar, die große Massenproduktion und die manufakturelle Handarbeit Beans to Bar.

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Der Schokoladenmann Georg Bernardini hat hier nicht getestet – er hätte aber sicher große Anerkennung und Vergnügen an dieser Grand Cru 62%.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Bel-Air Familie Schmocker/FELCHLIN Waldfrucht 62% CACAO Grand Cru lebhafte Dunkelschokolade – wenngleich sie mit 7 Franken für 70 Gramm kostspielig ist – sie ist eine SENSATION.

.

FAZIT Dr. Dietmar Moews: Ich gebe dieser schweizerischen Bean to Bar, Bel-Air Familie Schmocker/FELCHLIN Waldfrucht 62% CACAO Grand Cru lebhafte Dunkelschokolade, aufgrund der wunderbar exquisiten höchstfeinen Beschaffenheit FÜNF von SECHS KAKAOBOHNEN unter Qualitäten. Der eine Punkt-Abzug straft die Abwesenheit der Zutaten-Liste und der Nährwertangaben. Sie ist nicht höchstfett, wie es oft die wohlschmeckenden „Köche“ machen, und sie ist vielleicht einen Tick süß – doch nicht zu süß: Tolles Erlebnis.

Schade, dass sie jetzt aufgezehrt ist.

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FINE E COMPATTO

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Schoki-Test mit CARRÉ CHOCOLAT Enivré Criollo primitif 78% de cacao PIERRE MARCOLINI

Januar 13, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8839

am Sonntag, den 13. Januar 2019

.

Dietmar Moews meint:

.

„Bei strömendem Regen im Biwuak

Kampierten drei müde Rekruten.

Sie legten den Kopf auf den Mantelsack

Und zogen den Hals in die Kutten

.

Der Regen rauschte, sie merktens kaum,

Und sachte, vom Wunsch zum Gedanken

Begann in Bälde ein tröstlicher Traum

Vor ihren Augen zu schwanken.

.

Sie meinten in ihrer Phantasei,

Als wären sie schon Generäle,

Im Schlachtengetümmel und Feldgeschrei

Diktierend die barschen Befehle.

.

Gemeinsam dünkte den dreien vereint,

Man wolle sie überflügeln

Und unerschöpflich flute der Feind

Herab von den mörderischen Hügeln.

.

Und Adjutanten kämen gesprengt,

Bleichwangig, umblitzt von Granaten:

»Wir sind umzingelt und eingezwängt.

Man meutert. Man wähnt sich verraten.«

.

Da sprach der erste: »Ich hab einen Kern

Von Jägern und von Husaren.

Der Teufel ist ledig und Hilfe ist fern,

Jetzt gilt es, die Ehre zu wahren.«

.

Ingrimmig faßt er den Säbelknauf,

Ermahnte zur Pflicht und zur Ehre,

Dann vorwärts ging es in rasendem Lauf,

Als ob es der Sturmwind wäre.

.

Aus tausend Schlünden zischte der Tod,

Sie grüßten ihn ohne Bangen;

Die meisten färbten den Boden rot,

Er fiel und wurde gefangen.

.

Bewundernd pflegt ihn der edle Feind

Und schenkt ihm den rühmlichen Degen.

Er hatte seit Jahren nie geweint,

Jetzt spürt er im Auge sichs regen.

.

Der zweite sprach: »Ich habe zur Hand

Ein Häuflein von Veteranen,

Ergeben Gott und dem Vaterland,

Gehorsam dem Winke der Fahnen.«

.

Rasch formt er das Viereck zum letzten Stoß.

»Brüder«, begann er begeistert,

»Gott ist uns dawider, der Feind ist zu groß,

Der Tod nur wird niemals bemeistert.

.

Heut heißt es bekunden, was einer wert,

Und ob den Vätern wir gleichen.

Wir kämpfen, so lange der Atem währt,

Und hemmen den Durchpaß als Leichen.«

.

»Hurra!« erscholl es wie Donnergebraus.

Dann rückten sie mit Gesange

Langsam aus dem schirmenden Hohlweg hinaus

Zum heiligen Todesgange.

.

Und als am Abend nach bitterem Streit

Man sah nach den Toten und Wunden,

Da ward von dem Samaritergeleit

Ein schaurig Schauspiel gefunden.

.

Zu Bergen starrte die tapfere Schar,

Leichnam auf Leichnam geschichtet,

Im Toden noch boten Trotz sie dar,

Das Antlitz feindwärts gerichtet.

.

Und Freund und Gegner entblößten sich stumm

Vor des Anblicks grausiger Schöne,

Und flüsternd gings in den Reihen um:

»Hier schaut man Heldensöhne.«

.

Doch der dritte schweigend die Karte las

Auf der Brüstung der Kirchhofmauer.

Mitunter hob er das Augenglas

Und nahm den Feind auf die Lauer.

.

Er spähte nach rechts und spähte nach links,

Die Augen funkelnd vor Tücke.

Wahrhaftig entdeckt er plötzlicherdings

Im Ring die erlösende Lücke.

.

Und eh einer wußte, wie das geschah,

Hatt er flugs in die Bresche geschmissen

Die Reserven alle von fern und nah

Und dem Feinde die Walstatt entrissen.

.

Der Regen plätscherte nach wie vor.

Da stieg auf verborgenen Stegen

Gewappnet ein riesiger Geist empor

Und schwebte heran durch den Regen.

.

Er nickte dem letzten: »Herr General,

Wir lernen uns näher kennen.

Ob früher, ob später, es wird einmal

Der Ruhm deinen Namen nennen.

.

Ihr andern beide, merkt euch den Satz:

Entschlagt euch das Oberbefehlen.

In jeglichem Regimente ist Platz

Für mutige Fähndrichsseelen.

.

Pflicht, Ehre, Begeisterung geb ich euch feil,

Sich bescheidend im Unterliegen.

Generäle brauch ich im Gegenteil,

Die nicht vergessen zu siegen.«

.

(Carl Spitteler 1845-1924; „Die drei Rekruten“ 2. Kap., um 1880)

.

Ich probierte eine belgische CARRÉ CHOCOLAT Enivré Criollo primitif 78% de cacao TABLETTE VENEZUELA PIERRE MARCOLINI 63 Gramm Dunkelschokolade, hergestellt von einem industriellen belgischen Hersteller bzw. Vertreiber, Pierre Marcolini Group sa rue du Bassin Collecteur 4 B-1130 Bruxelles.

.

www.marcolini.com

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Kurz vorab: Diese Schokolade von Pierre Marcolini ist viel zu teuer und bei hoher Qualität eine der bislang kostspieligsten überhaupt, die hier für die LICHTGESCHWINDIGKEIT von Dietmar Moews getestet wurde: 10 EURO für 63 Gramm. Sie ist angeblich „BEAN to BAR“ hergestellt und kostbar. Sie duftet mild und gut beim Öffnen der Packung und ist als 78% kakaohaltige dunkle Schokolade eine besondere Mischung. Mir ist diese spezielle Geschmacksnote von Criollo primitif im Geschmack und Nachgeschmack zu säuerlich, fast wie Tabak. Sehr werthaltig ist auch das Design der Verpackung:

.

Eine Quadratpappschachtel zum Wiederverschleißen mittels der einfachen und gut funktionierenden Steckschließe. Die Schachtel ist vollflächig in weißer Farbe, hat vorne eine schmale schwarze Umrandung mit einem pastellgrünen Schatten, sowie mit feiner schwarzer Titelschrift und gold abgesetzte Markenzeichen, die auch die Oberseiten der diagonal angeordneten Bruchkanten-Teilung – ein Diagonalstrich, oben „P“ und unten rechts „M“, ziert.

.

.

Man hat ein 63 Gramm Gebinde in der Quadrat-Gussform. Es ist quasi optimal kakaoige „klassische (Zartbitter-)Schokolade“, aus Kakaomasse, angemessen dezenter Zuckeranteil, Kakaobutter, als Emulgator Soja-Lecithin ohne Genmanipulation, keine Salzangabe.

.

Herkunft und das Anbauland sind angeblich ARAGUA, Hacienda Chuao in Venezuela, eine Bean-to-Bar-Herstellung aus Criollo primitif Cacao. Die Conchier- oder Rührzeiten, Rösttemperatur und Röstdauer sind nicht bekannt. Weder Nährwertangaben noch Kalorien sind außen auf der einfachen, leicht wiederzuschließenden Pappschachtel, angegeben. Man liest mit Vergrößerungsglas.

.

Das Haltbarkeitsdatum mit Qualitätsgarantie lautet auf 24.06.2019, aufgedruckt auf einem billigen Selbstkleber. Die Tafel ließ sich gut brechen, knackte bei Zimmertemperatur sehr fein und klar, roch angemessen und war frisch.

.

Die Werbetexte sind nicht informativ, in belgischer Sprache, sowie etwas Französisch und English.

.

Der Kaufpreis im MARCOLINI-Laden in PARIS betrug 10 EURO für 63 Gramm. Das ist ein Hochpreis und wirklich sehr teuer. Die 63 gr. Tafelpackung enthält die etwa 5 mm starke, dunkelbraune Tafel mit drei mal drei kleinrechteckigem diagonal angeordneten Bruchkanten-Relief oben. Die Unterseite ist ungemustert.

.

Die Marke wurde 1995 in Brüssel gegründet. Pierre Marcolini wurde 1964 in Charleroi in Belgien geboren, est un homme inspiré : par sa famille, ses origines italiennes. Dès l’âge de 14 ans, il a su qu’il voulait être chocolatier. Son éducation lui a donné une grande soif d’apprendre et l’envie de se battre pour réaliser ses plus grands rêves. En 1983, à la fin de ses études, il devient chef pâtissier et travaille au côté des plus grands professionnels en Belgique. Marcolini hat mit seinem Filialsystem die ganze Welt erobert, von Japan, Knokke, London, New York, Kuweit City, Paris, Nagoya. Inzwischen macht er auch Kuchen und Desserts.

.

Die Packung enthält keine Gütesiegel. Bio- oder Fair Trade-Siegel hat diese CARRÉ CHOCOLAT Enivré Criollo primitif 78% de cacao TABLETTE VENEZUELA PIERRE MARCOLINI nicht.

.

EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese 78% Zartbitterschokolade aus Belgien zur Probe – sie ist aber unmäßig teuer. Sie ist besonders fein und sehr dezent gezuckert. Die Emulgator-Soya-Lecithin-Beimischung macht eine eher unangenehme schleimige Schmelzeigenschaft auf die der Tester gerne verzichtet hätte. SOYA-Lecithin als Emulgator sollte in Mägen und Därmen als Design-Unart ohnehin vermieden sein.

.

Der Schokoladentester Georg Bernardini erwähnt PIERRE MARCOLINI in seinem SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK mit superlativer Bewertung von SECHS von SECHS „KAKAOBOHNEN, für alle dunklen Schokoladen. Diese hier, allerdings mit 72% Kakaogehalt, nicht mit 78%, hebt Bernardini lobend hervor.

.

Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Bei dieser Marcolini fehlen dem Produkt die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle Produzenten die große standardisierte Stückzahlen herstellen – wo also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen aus Fließbändern kommen, die an sich nicht hochwertig sind und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount, entstehen.

.

Ein Hochpreis-Marke wie PIERRE MARCOLINI, hier, hat kein Fair-Trade-Label, weil hier die Spielräume in Gewinnmargen umgesetzt werden, ohne dass die Kakaobauern, Handel und Transport oder die Qualität selbst, maximiert entgolten wären.

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FAZIT der BEWERTUNG: CARRÉ CHOCOLAT Enivré Criollo primitif 78% de cacao TABLETTE VENEZUELA PIERRE MARCOLINI erhält hier FÜNF von SECHS Bewertungspunkten – Bernardinis Sechs von Sechs wird nicht bestätigt – MARCOLINIS Selbstsignatur „HAUTE CHOCOLATERIE“ ist hier auf den Hochpreis schon zutreffend. Bessere Information, Nährwerttabelle, Bio und Fair Trade sind wünschenswert – Lecithin-Emulgator wird bemängelt.

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FINE E COMPATTO

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Schoki-Test Lindt LINDOR EXTRA-DUNKEL 70% Kakao

Januar 1, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8805

am Neujahrstag für den 2. Januar 2019

.

Dietmar Moews meint:

.

„1

Der Grünspanrüssel ragt herein

als Zeichen einer neuen Zeit.

Humorvoll sinkt durch einen Schlauch

das Großherz in die Ewigkeit.

.

Die Ewigkeit gehört mir nicht

und dennoch ist sie lang und breit.

Ein Riesenkopf aus bunter Luft

entschwebt dem Mund und ruft und schreit.

.

Wer schließt die Diozöse ab

wer treibt den Kreisel durch die Glut

wer spannt die nassen Schirme auf

und ölt den Dampfmaschinenhut?

.

Die Augenbrauen fallen aus.

Die Apostolischen entfliehn.

Wer flüssig wird gehört mir nicht.

Er soll von meiner Seite ziehn.

.

2

Du schluckst die Flaschenpost hinab.

Das Wasser steigt das Haar gewellt.

Im ersten wie im dritten Fall

erkennt es dich und beißt und bellt.

.

Die Rechte zieht die Linke aus.

Die Zunge steigt hinauf und winkt.

Ins Boenlose mit dem Kreuz

das fleischgewordne Wort versinkt.

.

Dann bläst der Schlackenolifant.

Die Fakultät zählt eins zwei drei.

Die Mignon die den Chignon trägt

übt sich im Rabulisterei.

.

Sie stößt aus ihrem kleinen Leib

zwölf gutverpackte Berge Kot

und schlägt die Bresche in das Licht

und schießt im Dunkeln mausetot.

.

3

Grabsteine trag ich auf dem Kopf

und wasserhaltig ist mein Leib.

Den alten Adam zieh ich aus

zwölfmal pro Tag zum Zeitvertreib.

.

Ich stecke bis zum Heft im Licht

und dennoch spring ich durch mein Maul

und trage Eulen nach Athen

und spanne mich vor meinen Gaul.

.

Lebwohl viel hund- und katzenmal.

Ich folge einem Zug der Zeit

inkognito mit Blei verglast

zum Spiritus der Heiterkeit.

.

Privaten Kampfer menge ich

mit dem Holundermark der Zeit

und klimm am Mast- und Segeldarm

endgültig in die Ewigkeit.

.

4

Das Imprimatur war verfrüht.

Er saß auf seinem Kopf und sang.

Er sang aus seinem Hinterteil

bis daß er um den Atem rang.

.

Er rollte um den Samentisch

und schloß die tausend Büchsen Rauch.

Die Zahlen machte er aus Lärm

mit einem Firmenschild im Bauch.

.

Er nahm sich an an Kindes statt

und backte nach dem Goldnen Schnitt

sein blaues Porzellangehirn

zu windelweichem Versfußkitt.

.

Er hackte Kerben in sein Fleisch

weil es bei der Nacht vergesslich war

der Endesunterzeichnete

mit dem Verwesungszirkular.

.

5

Ihr Gummihammer trifft das Meer

den schwarzen general hinab.

Mit Tressen putzen sie ihn auf

als fünftes Rad am Massengrab.

.

Mit den Gezeiten gelbgestreift

drapieren sie sein Firmament.

Die Epauletten mauern sie

aus Juni Juli und Zement.

.

Sie färben sich mit Wäscheblau

und ziehn als Flüsse aus dem Land

kandierte Früchte in dem Bauch

die Oriflamme in der Hand.

.

6

Symmetrisch kommen wir ans Licht.

Vielgliedrig turnen wir darin

den Kopf bekränzt mit Schnurr- und Bart.

Wir sind er ist du bist ich bin.

.

Das erstemal ins Kellerloch.

Wer kein Geländer hat fällt rein.

Das zweitemal zum zweitemal

wozu wir plus und minus schrein.

.

Das Promenadenjahr vergeht

mit dem geschälten Mond im Schlag.

Leer fällt der Hammer vor dem Stiel.

Dann kommt die Flasche an den Tag.

.

Dann strecken wir die Zungen raus

und schlafen wieder aus noch ein

mit vielen Stimmen kunterbunt

vielfrüh wie Wolken unterm Stein,

.

7

Er schlägt die Eier aus der Frucht

mit einem Frucht- und Eierstock.

Der Fruchtstock schlägt die Kinderschar

als Segen aus dem Eierrock.

.

Er schlägt von oben drein und vier

in zwanzig Stellen Zahlomo.

Das Kind des kindes ist ein Kind

ein schalenloser Piccolo.

.

Sie ziehen ihm die Fäden ab.

Wie eine Schote teilte es sich

und wieder findet man ein Kind

mit einem Kind im bessern Ich.

.

Dann schlägt das Wasser mit dem Stock

das Wasser ab und schlägt das Kind

mit seinem Frucht- und Eierstock

bis alle Kinder draußen sind.

.

8

Tagtäglich wie im zweiten Teil

nachtnächtlich wie auf Seite zwei

tagtäglich wie im dritten Teil

nachtnächtlich wie auf Seite drei.

.

Es ist jetzt Tag und Nacht genug

und jeder mit dem Hut bedeckt

grüßt seinen eignen Körperteil

indem er den vom andern leckt.

.

Dann steigt er in sein Wappenfaß

und schnallt den Sattel mit dem Licht

auf seinen emaillierten Kern

mitsamt dem Souvernirgewicht.

.

Er reicht sich fröhlich hinten rum

und schwenkt das Lot und löscht das Licht

und schnappt einmal und rollt davon

und ist schon dort und weiß es nicht.

.

(Hans Arp 1886-1966; „Der poussierte Gast“ 1924)

.

Ich probierte eine in Italien 21056 Induno Olona (Va)hergestellte Schweizer LINDT&SPRÜNGLI AG Kilchberg / Schweiz, vertrieben von Lindt&Sprüngli GMBH D-52072 Aachen

.

Kurz vorab: Diese – ich lese auf der Packung – Edelbitter-Schokolade mit zartschmelzender Füllung (44%), nenne sie aber industrielle Talg-Süß-Fettkugeln. Sie ist mit 3 EURO 50 viel zu teuer, mit einer werthaltigen Aufmachung. Sie pappt und kleistert und ist talgig, füberfettig und viel zu süß. Eine Lindt-LINDOR-Kugel lässt sich im Stück in den Mund stecken. Die frischgeöffnete Packung duftet stark, aromatisiert wie man keinen feinen Kakaogeruch erhofft. Schmelz im Mund? ist mit dem neuen Gemische einer schleimigen Emulgator-Süßigkeitskombination mit AROMA-Vanillin bei LINDT zu bezeichnen. Und Zucker und Milchzucker und Gerstenmalzextrakt und künstliche Aromen.

.

Leider kein BIO, nicht Bean to Bar, nicht Fair Trade – also ein mit künstlichen Aromen, agrachemikalisch und genpatentrechtlich aufgejazztes Industrie-Produkt.

.

Zur Geschichte der Firma SPRÜNGLI liest man: SPRÜNGLI beginnt bereits anfang des 19. Jahrhunderts und kreuzte sich dann später mit dem zweiten Gründer des Unternehmens SPRÜNGLI. Im zwanzigsten Jahrhundert wurden zahlreiche kleine und auch ganz große Schokoladenmarken aufgekauft. Inzwischen ist LINDT&SPRÜNGLI eines der drei größten Schokoladenindustrien auf dem Weltmarkt, besonders auch in den USA.

(vgl. „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“ von Georg Bernardini, S. 149)

.

http://www.lindt.com

.

Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Auf diese 70% Kakao feinherbe Schokoladenhülle trifft das gar nicht zu. Sie hat keinen gelungenen Kakaograd und ist vergleichsweise zu fett. bzw. talgig. Eiweiß, Soja-Lecithin, Butterreinfett und weiteren künstlichen, Aroma und Zusatzstoffen sind die typische Industriefalle. Der Akzent liegt hier nicht auf Kakao und Schokoladengenuss, sondern es ist Kleister.

.

.

Die Kunststofftüte mit 137 gr. im us-amerikanisch-dekorativen Schein aus schwarz-hochglänzendem Kunst-Papier, mit goldenen und weißen Zeichen dekoriert, ansonsten weißstehenden Kleinschriften, enthält die Schoko-Kugeln, in einzelnen Bonbon-Einwicklungen aus doppelter Schicht, vergoldetes Silberpapier innen und transparente Plastikfolie außen. Die LINDOR-Kugel hat eine neutrale glatte Außenhaut, die Einwicklung trägt je in feiner Schreibschrift die Worte Lindt, LINDOR und 70%. Die Konsistenz der Hülle ist homogen, nicht zu fein und plump bitter, so dass die übersüßte flüssige Vollmilchfüllung sehr süß die pappige Mundfüllung aufmischt. Was bei den helleren Vollmilch-LINDOR eine platte Vollmilch-Süßkugel ist, etwa auf Milka-Ebene, ist bei dieser Kombination von 70% und 44% unerträglich,

.

Die Aufmachung hat bei dieser Sorte eine 137 g Tüte dekorativ und wiederverschließbar ausgelegt, und Fotoreproduktionen einer Lindt-LINDOR, einer Bonboniere und einem Kochmützen-Modell – gut haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: „04 / 2019“

.

Hinten steht noch was fürs Leseauge in leserunfreundlichem kleinen Schriftgrad:

.

Der Kaufpreis liegt mit 3 Euro 50 für 137 Gramm zu hoch. Äußere Aufmachung und Verpackung sind erwartungsgemäß. Die innere Papier-Aufmachung ist praktisch, aber kitschig.

.

LINDT teilt auf dieser Lindt-LINDOR 70% / 44% Kakao folgende Zutaten seitlich auf der äußeren Papiertüte in Deutsch, mit dem größten Anteil beginnend, mit:

.

Zutaten: Kakaomasse, Zucker, pflanzliches Fett ( Kokosnuss, Palmkern), Kakaobutter, fettarmes Kakaopulver, Buttereinfett, Vollmilchpulver, Emulgator (Sojalecithin), Magermilchpulver, Milchzucker, Vanille, Aromen, Gerstenmalzextrakt, Kakao mindestens 70% in der Edelbitter-Schokolade.

.

ACHTUNG: Diese LINDT ist nicht BIO! Diese LINDT ist nicht Fair Trade.

.

OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, zu tun.

.

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

.

Eine Nährwertinformation und Tabelle bietet LINDT auch auf der Packungsseite PRO 100g:

Energie 2607 kj / 630 kcal

Fett 52 g

davon gesättigte Fettsäuren 39 g

Kohlenhydrate 28 g

davon Zucker 25 g

Eiweiß 6,7 g

Salz 0,19 g

.

EMPFEHLUNG: Ich gebe NULL Kakaobohnen von SECHS – es ist nur ein fettsüßes Industriegemisch. Der Tester empfiehlt diese Lindt LINDOR 70% NICHT. Sie ist zu fettsüß, unangenehm ungenießbar und dazu noch eine Wertvortäuschung durch die Aufmachung.

.

Georg Bernardini macht eine Verbeugung für die Größe des Marktführers Lindt in seinem Schokoladen-Buch von 2015. Diese Lindt testet Bernardini im Einzeltest nicht, aber gab dem Chocolatiers im Jahr 2014 generell zwei von sechs Kakaobohnen und folgendem Fazit:

.

Die Produkte sind im Vergleich zu anderen industriellen Produkten … die Kreativität der Produktentwickler … auch wenn vieles von den kleinen Produktentwicklern abgeschaut ist …“.

.

No – Mister Bernardini – das ist ein Fehlurteil im Besonderen. Es trifft hier für die dunkle LINDOR wirklich nicht.

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FINE E COMPATTO

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auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

.

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.

hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

.

Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

 

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

.

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.

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.

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Schoki-Test mit ORIGINAL BEANS BENI WILD HARVEST 66%

Dezember 26, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8791

am Donnerstag, 27. Dezember 2018

.

Dietmar Moews meint:

.

„Noch einmal ein Weihnachtsfest,

Immer kleiner wird der Rest,

Aber nehm ich so die Summe,

Alles Grade, alles Krumme,

Alles Falsche, alles Rechte,

Alles Gute, alles Schlechte –

Rechnet sich aus all dem Braus

Doch ein richtig Leben heraus.

Und dies können ist das Beste

Wohl bei diesem Weihnachtsfeste.

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(Theodor Fontane 1819-1898; Weihnachtsgedicht)

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Ich probierte eine niederländisch/schweizerische handgefertigte weiße Schokolade ORIGINAL BEANS BENI WILD HARVEST 66%, lebhafte Dunkelschokolade, Beni, Bolivien, von dem Vertreiber Original Beans 1016 EB Amsterdam, Niederlande, hergestellt von Felchlin, ehemals in Schwyz, jetzt in Ibach in der Schweiz.

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Im Jahr 2006, produzierte Felchlin 2500 Tonnen, überwiegend Schokoladen bzw. Schokoladen-Kuvertüren.

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http://www.originalbeans.de

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Kurz vorab: Diese Sorte, genannt ORIGINAL BEANS BENI WILD HARVEST 66%, lebhafte Dunkelschokolade, kann sich als BEAN To BAR-Handarbeit mit 66 % Kakaomasse als eine hochprozentige Besonderheit bezeichnen lassen. Die kostspielige 70 Gramm-Tafel kostet 6 Euro 40 im Alnatura-Verkaufsladen an der Severinskirche in Köln. Die hat die klassische, längliche Form mit Bruchkantenrelief an der Oberfläche. Diese lebhafte Dunkelschokolade ist ein Spitzenprodukt, neben den anderen raren allerbesten, sie duftet dezent, ist auch ungekühlt frisch. Sie ist pur – das bedeutet wörtlich 66% Kakaomasse, Rohrohrzucker und Kakaobutter – das ist alles. Sehr gut und fein – oder, einfach: fett und süß.

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Der Name des Gründers eines Honigladens und späteren Schweizer Chocolatiers, der seit 1901 in Schwyz aktiv wurde, Max Felchlin, gab dem heutigen weltberühmten und -bekannten Süßwarenhersteller Felchlin, der heute in Ibach sitzt, den Namen. ORIGINAL BEANS wurde in Amsterdam von dem Niederländer Phillipp Kauffmann ins Leben gerufen, mit dem Vorsatz, die Welt zu retten.

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GEORG BERNARDINI schreibt in DIE SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK:

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„Das Konzept ist interessant: direkter Handel mit den Kakaobauern, Zahlung des Zehnfachen der üblichen Fair-Trade-Handelsspanne, für jede verkaufte Tafel wird ein neuer Baum gepflanzt, was jeder Konsument auch anhand der Eingabe eines Codes im Internet prüfen kann. … Besonders das Engagement im Kongo ist eine sehr wichtige und vorbildliche Unterstützung. Die Wiederentdeckung der „vergessenen“ und historischen Kerafat-Kakaobohne in den Regenwäldern Papuas, Indonesien ist ein neuer und gelungener Clou des Unternehmens….“

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Aus den Internetzangaben und auf den einzelnen Schokoladenverpackungen sind weitere Informationen zu jeder Sorte ablesbar:

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Allerdings – die Netzabrufadresse für einen neugepflanzten Baum im ältesten Naturpark Ostafrikas, der angeblich von ORIGINAL BEANS vom Verkaufserlös im fernen Land wächst, ist „lustig“.. Weder die Adresse noch die ausgedruckte Nummer haben irgendwas, außer buntgekleideten Negern (in Peru? – es wirkte wie Afrika) ergeben.

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„…Geschmack der BENI WILD HARVEST – Noten von Blumenhonig, Aprikosen und Jasmintee runden diese schillernde Schokolade ab. Der Geschmack führt uns zu den wilden Kakaobäumen auf bewaldeten Inseln im bolivianischen Amazonas … in dieser zusatzfreien Komposition.

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Vorstehende Beschreibung ist Augenstaub und Wortgeklimper – was heißt denn goldenes Portrait? Dass die ORIGINAL BEANS BENI WILD HARVEST 66%, lebhafte Dunkelschokolade eine superlative Konsistenz hat, doch wenn der Tester sich bei der Verkostung mehr an Ivik den Vaterlosen Eskimo erinnert fühlte, der gegen Fieber Walfett aß. Dieser CRU-Kakao hat einen milden Bittergeschmack, die Kuvertüre ist relativ fett und nicht sehr zurückgenommen gezuckert, nur eine Idee Salz.

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Wenn auch Kakaobohnen Geschmack von sonstigen Pflanzen in der Plantage annehmen, ist der Weg zu Bananenmilch weit – aja.

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Purer Geschmack, Bio, – so steht außen drauf.

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Verbraucher, die auf Bio- und Fair-Trade Wert legen, und die handgeschöpfte kostbare und kostspielige Schokoladen in Betracht ziehen, werden hiermit vermutlich befriedigt. Wer Bean to Bar und den persönlichen Chocolatier bevorzugt, findet hier Kakaosorte und Herkunft auf der Kaufpackung; das bietet ORIGINAL BEANS aus Amsterdam – geröstet? conchiert? gerührt, gemahlen – welche Dauer solcher Arbeitsschritte? – das müsste man beim Schweizer Hersteller Felchlin erfragen.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so dunkel ist, das Schönste. Diese Dunkelschokolade aus Bolivien 66% Kakao ist pur. Sie hat mit 66% Kakaogehalt keinen zu hohen Kakaogehalt für eine Dunkel-Schokolade. Jedoch sie ist perfekt abgeschmeckt, die Süße, die Feinheit, wie sie im Mund eine Zauberauflösung bietet, der milde Kakaogeschmack, sie duftet wirklich sehr gut – und ist hervorragend in jeder Hinsicht. Öffnet man den kleinen Karton, erscheint eine metallisch-silberne Hochglanzfolie, angeblich aus Zellulose, mit der die edle ORIGINAL BEANS BENI WILD HARVEST 66%, lebhafte Dunkelschokolade vakuumverpackt ist. Dem Tester ist zwar immer wieder ein kostspieligerer Silberpapierinneneinschlag viel lieber, auch wenn hier eben die „ökologische Warenästhetik von Philipp Kauffmann“ vorgeht. Man kennt den Spagat zwischen solchen Abwägungen auch von wenigen Hochqualitäts-Marken, wie Bean to Bar von Bonnat oder Willie’s Pure. Wer Spitzenqualität der Bean to Bar Hersteller schätzt, mag diesen zarten Schmelz im Mund, der nicht klebt, klar knackig zu brechen ist, und feine Kakaogeschmacks-Töne bietet, die nicht von zusätzlichen verschiedenen Aromen stammen.

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Die dekorative, orange-farben gerahmte klassische 70-Gramm-Papppackung in anthrazit-farbener und heller grau grafisch mit gezeichneten Papageien rauten-gemusterter Aufsicht, ist edel und praktisch, lässt sich wiederverschließen, hat auf weißem Schild edle Zierschriften, sogar metallisch Gold, und den Werbeslogan: „KOSTE DIE SELTENSTEN ORTE DER WELT – UND ERHALTE SIE“. Dazu findet man bei Entfaltung der gesamten Pappfaltung eine kleine Innengeschichte, folgenden Inhalts.

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„Wie viele Baumfrüchte nimmt auch Kakao das Aroma seiner Umgebung auf. Seine Samen sind voller Nährstoffe und wenn man ihn sorgfältig erntet, fermentiert und trocknet, offenbart er den Charakter seiner vielfältigen Ursprungsorte. Seit 2008 durchstreift unser „BEAN TEAM“ die entlegensten Regenwälder der Welt, um die „Original Beans“ zu dir zu bringen …“

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GUT GEBRÜLLT, LÖWE – der Reklame der Baumnummern zu folgen, gelingt bislang kein einziges Mal; damit hat sich jetzt ORIGINALBEANS nicht mit Marmelade bekleckert – aber immerhin.

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Man findet auf der Hinterseite auf anthrazitfarbenem Grund mit lesbarer weißer Schrift Grund die üblichen Nährwertangaben über Inhalte und Kalorien in deutscher Sprache, kurz:

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Zutaten: Kakaomasse; Rohrohrzucker; Kakaobutter (Kakao 66% mind.),

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Die Angaben der Nährwerttabelle per 100 Gramm können als Durchschnittswerte angenommen werden:

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Energie 568 kcal / 2379 kj

Fett 41 g

davon gesättigte Fettsäuren 25 g

Ballaststoffe 10 g

Kohlenhydrate 48 g

davon Zucker 33 g

Eiweiß 6 g

Salz (Natrium) 0,03 mg

Eisen 11 mg

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ORIGINAL BEANS BENI WILD HARVEST 66%, lebhafte Dunkelschokolade ist vergleichsweise kalorienreich. Hat eine ziemliche Süße, passend Salz, ansonsten ohne jegliche Aromazusätze und ohne Lecithin.

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Aufdruck: Bestens haltbar bis 31.03.2019

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden, diese ORIGINAL BEANS solche Fragen nicht auf der Industrie-Handels-Qualitätsebene stellt, sondern vorhält; dabei ist der niederländische / Schweizer Hochqualitätshersteller, mit den jährlichen Produktionsmengen beides darstellt, die große Massenproduktion und die manufakturelle Handarbeit Beans to Bar.

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Der Schokoladenmann Georg Bernardini beurteilt die von ihm getesteten Sorten der ORIGINAL BEANS aus Amsterdam/Schwyz bzw. Ibach als bemerkenswert gut und gibt dafür FÜNF von SECHS KAKAOBOHNEN.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese ORIGINAL BEANS BENI WILD HARVEST 66%, lebhafte Dunkelschokolade – wenngleich sie kostspielig ist – und der angebliche 274er CO2-Baum zur „Weltrettung“ nicht aus dem Internetz herauskam.

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FAZIT Dr. Dietmar Moews: Ich gebe dieser schweizerisch-niederländischen Bean to Bar, ORIGINAL BEANS BENI WILD HARVEST 66%, lebhafte Dunkelschokolade, aufgrund der exquisiten höchstfeinen Beschaffenheit VIER von SECHS KAKAOBOHNEN unter Qualitäten. Sie dürfte milder gesüßt sein. Mit 6 EURO 40 ist hier das Kostbare auch kostspielig – muß aber sein. DANKE.

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FINE E COMPATTO

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