PARITÄT oder Gleichberechtigung im Wettbewerb im Patriarchat

November 12, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8668

am Dienstag, 13. November 2018

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Laute Frauen haben sich zu strategischen Gesellschaftsformationen aufgebaut, die Vorteile für Frauen verlangen, weil sie quantitative Benachteiligungen – an sekundären Geschlechtsmerkmalen und patriarchalischen Männerbevorrechtigungen festgemacht – ablehnen.

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Diese politischen Kampfstrukturen berufen sich auf die Gleichberechtigung gemäß dem Grundgesetz und verlangen quantitativ paritätische Gleichstellung.

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Die Partitätsforderung kann sich nicht auf das geltende Recht einklagen, aber sie ist als politische Zielsetzung vollkommen legitim – ja, weitgehend auch als wohlverstandene Fairness im Geschlechterspiel anzuerkennen.

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Wie kann sich die Gesellschaft in der Richtung emotional verändern, dass anteilmäßig mehr weibliche Menschen in Rollen gelangen, die ihnen im Leistungswettbewerb nicht erreichbar sind bzw. die verlangten Leistungsprofile auch nicht ausreichend auf weibliche Bedürfnisse zugeschnitten sind?

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Darf vielleicht auch noch gefragt werden, ob durch paritätische Quotierung die Menschen glücklich werden? – ob zumindest die zum Zuge kommenden Quotenfrauen glücklicher sind? – ob nicht auch Frauen, die bei einer dirigierten Quotierung nicht wie gewünscht zum Zuge kommen, die dirigistische Parität tatsächlich glücklich macht?

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(Da hatte die Frau das Amt der Fußball-Bundestrainerin übertragen bekommen. Die Frau, die jahrelang eine international anerkannte Spitzenfußballerin war. Und sie hat in kurzer Zeit, mit dem übernommenen Weltmeisterkader derart den Führerinnen-Boden unter ihren Füßen eingebüßt, dass die deutsche Nationalmannschaft der Fraue nur noch eine verlierende Gurkentruppe geworden war). Aus Notwendigkeit und lauter Verzweiflung setzte man als Pausenclown den U-21-Männer-Coach, Horst Hrubesch, das „Kopfball-Ungeheuer von Rot-Weiß Essen“, an die Stelle der Frau Steffi Jones. Und ab sofort gewann die Equipe der deutschen Frauen, seit seiner Übernahme, jedes Spiel, und alle internationalen Qualifikationen. Zwar müssen wir nicht glauben, dass Hrubesch nur beim Duschen und Seifefallenlassen seine früheren Stürmerqualitäten überzeugend performt hat. Doch es ist faszinierend, wie die Jungmädchen-Auswahl von diesem Coach sein Können annehmen und in ihr Spielvermögen umsetzen.

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Was sagt uns das?

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Es sagt nicht mehr, als Leistung und Prestige in Fremdbildern zur Rollenvergabe führen, die nicht vordergründig sexistisch gefasst worden sein müssen. Es sagt uns nicht, wie weit junge Mädchen als Spitzenfußballerinnen auf die Männlichkeit eines Erfolgstrainer der U-21-Männernationalmannschaft reflektieren, sofern der nicht auch wirksam täglich praktisches Können und nützliche Anweisungen gibt. Und sicher hat dieser Hrubesch diesen Erfolg nicht deshalb, weil vorher eine ungeeignete Frau in dieser Rolle Mißerfolg hatte.

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Wir haben als Kinder, früher, auf der Straße Mannschaften gewählt, abwechselnd wurde aus allen Anwesenden jeweils der Wunschspieler genommen, bis zum Schluss diejenigen, die nichts konnten noch den Zuschlag erhielten – denn mitspielen durften immer alle. Wenn Mädchen dabei waren, wählte man die auch aus, auch die Mädchen wählten bevorzugt zunächst die besten Jungen, dann die weniger guten und die Mädchen, ziemlich zum Schluss. Das war übrigens beim Knickern, mit den kleinen Glasmurmeln durchaus anders. Mädchen konnten das oft wirklich sehr gut, auch mal besser als es Jungen konnten: Wer es erfolgreich spielen konnte, hatte bald riesige Plastikbeutel voller Glasmurmeln, während Verlierer täglich ihr Taschengeld ausgeben mussten, um sich im Laden neue Glasmurmeln zu kaufen.

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Wie kann im tradierten Patriarchat in Deutschland die von Frauen-Propagandistinnen reklamierte Geschlechtsquoten-Ungleichheit verbessert werden, während die heute gelebten Abhängigkeiten die Veränderlichkeiten klein halten?

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Solange die Forderung nach Gleichberechtigung lediglich Teilnahme am Wettbewerb der leistungsstärksten Menschen – Männer und Frauen – um attraktive Rollen bietet, wird keine Gleichstellung erreicht werden. Denn Entscheidungen für eine Rollenbesetzung werden überwiegend durch Zuweisung und Prestige-Bezeugung, also durch Fremdbild und nicht nach objektiven Kriterien und sowieso nicht einem Selbstbild oder einer Quote getroffen. Gleichberechtigung wird keine frauenfreundlicheren Verteilungsquoten im Sinne der PARITÄT erreichbar machen.

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Will man der Gleichberechtigung die Gleichstellung anknüpfen, muss gesetzlich reguliert werden, das heißt, es muss ähnlich den Behindertenpflicht-Beschäftigungen in mittleren und größeren Belegschaften, einklagbar eine rechnerische QUOTE verfügt werden.

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Dietmar Moews meint: Ich bin als Unikum fein raus. Niemand könnte einer Quote zufolge mir meine Arbeitsstelle wegnehmen. Ich bin freiberuflich, arbeite auf eigene Rechnung. Habe meinen Geschäftserfolg auch infolge meiner Sexualität – auch wenn es dafür keine Gegenbeweise gibt. Ich male, was ich male, wie es nicht besonders geschlechtsspezifisch zu sein scheint. Doch beim Kaufen und Verkaufen kommt es immer zu unausweichlichen Rollenerfolgen, die sich eigenartig, aber nicht willkürlich durch Quotierung ändern ließen – so scheint es mir jedenfalls.

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Wer versteht, was ich meine: Es gibt Frauenkunst. Und es gibt Frauenkunst-Verkäuferinnen. Und es gibt Frauenliteratur. Und es gibt eine Prestige-Entwicklung nachweislicher Veränderungen in den Professorinnen-Bestallungen, bei Germanistik und Literaturwissenschaften, die – kurz gesagt seit über dreißig Jahren (zwar nicht „das andere Geschlecht“ der Simone de Bouvoir entfalten konnten) – den Genderkampf um die Plätze kämpfen.

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Gleichzeitig hat die Relevanz dieser Fächer in der Politik völlig an Ansehen verloren und überlebt wiederum nur in der Quotenkonzeption der Staatsmedien. Ansonsten ist nicht nur die Wirksamkeit zum Nischenwesen heruntergekommen, sondern auch das Ansehen dieser „weichen“ Fächer wurden der Abwertung geopfert. Nicht nur Männer finden Frau Professorin Allmendinger völlig unnütz, außer für die Vergabe von Frauenförderung in den Allmendinger-Sozialforschungs-Projekten.

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Kennt jemand den Hegel oder den Allmendinger?

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Nun gut. Ich hatte selbst einen Fahrlehrer. Mir hätte auch gut eine Fahrlehrerin aufs Knie fassen können. Ich hatte diverse Lehrerinnen – einige geniale Kreaturen, denen ich hohes Andenken und ehrendes Gefühl nachtrage, zum Beispiel Frau Weylandt und Frau Holzberg. Ich hatte bemerkenswert zahlreiche mittelintelligente Lehrer, zwei davon haben geschlagen. Dr. Zwingelberg, bei dem ich in Mathematik nur Einsen in Zeugnissen hatte, verprügelte mich mit einem ungeheuren Rohrstock über dem Lehrertsich. Und möchte mal vorschlagen:

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Warum sollte nicht, überall, wo es um die Wurst geht, unabhängig vom Sex, Die- oder Derjenige zum Zuge kommen, dessen Genie unersetzlich gebraucht und genützt werden kann? (Und das regelt in der weltweiten Syndikatwirtschaft keinesfalls der Markt).

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Ist es auch spät geworden, sehen wir heute ziemlich nüchtern, wie eminent die Artemisia Gentileschi malte und wie ihr Lehrer und Vater doch nicht ganz so virtuos war. Wissen wir, was Lise Meitner in Wannsee vorwärtsbrachte und wie doch Otto Hahn zunächst die Lorbeeren erntete. Aber ist es nicht überzeugend, dass die meisten Menschen weder Lise Meitner noch Leonardo da Vinci sind, die man gefälligst mit Quotierung zufrieden lassen sollte?

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Ist es nicht aber einwandfrei, wenn die Gesellschaft an den Punkt der Gleichberechtigung das Zeichen setzt, all die Dienstklassen und subalternen Posten zu quotieren? 50 % Männer als U-Bahnfahrer und 50 % Frauen. Bei der Infanterie der Bundeswehr, ebenso wie bei Polizei und Feuerwehr oder THW muss nicht nach Quote, sondern nach Fähigkeit besetzt werden. Eine grundsätzliche Paritätsquotierung im öffentlichen Dienst sollte Gesetz werden. Ebenso die Gleichbezahlung gleicher Arbeitsplatzbeschreibungen.

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Anders ist es bei den sogenannten schlechtbezahlten Frauenberufen. Was der Markt hergibt, ist geeignet quotiert zu werden. Jedoch ein männlicher Friseur-Lehrling ist wie das weibliche Lehrmädchen zu bezahlen. Eine Bankkauffrau in einer Vorstandsrolle muss gleiche Gehälter bekommen – je nach Marktlage. Allerdings sind Marktlage und Wettbewerb oft männlichen Lebensgewohnheiten gemäßer, Flugreisen um die Welt, mit oder ohne Kleinkinder und Dergleichen – hier müssen frauenfreundliche Ansprüche auch gesetzlich begünstigt werden.

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Es gibt das Wahlrecht für Frauen jetzt etwa 100 Jahre.

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Es gibt das Wahlrecht für Frauen infolge des Mehrheitswillens der Männerwelt.

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Ich bin ziemlich davon überzeugt, dass eine weibliche US-Präsidentin, die als Amtwaltung mit dem weißen Schimmel von TRUMP getrumpelt hätte, – sie wäre sehr bald festgesetzt und psychiatrisch medikalisiert worden.

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Da hat doch Judy Chicago noch einiges zu basteln.

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Es gibt äußerst unerfreuliche Staatsführerinnen, die den männlichen Beispielen kaum nachstehen. Es gibt und gab hochbegabte Politikerinnen. Wie reaktionär und dämlich Wählermehrheiten wählen können, können wir täglich beobachten. Da sind weder „FREIHEIT“ noch QUOTIERUNG der „DUMMHEIT“ ein Königsweg.

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