Libyen-Konferenz in Berlin am 19. Januar 2020

Januar 19, 2020

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am Montag, 20. Januar 2020

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Die großspurig von CDU-Flachmann Norbert Röttgen und SPD-Reisesprecher Heiko Maas angekündigte SYRIEN-KONFERENZ, heute in BERLIN, ist nun ganz nichtig ausgegangen:

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Die Deutschen und die UN-Sprecher erklärten abschließend, dass sie wünschen, dass jegliche militärische Unterstützung für die Bürgerkriegsparteien beendet würde. Außerdem wünsche sie WAFFENRUHE.

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KEINER der Akteure aber unterschrieb oder bekannte diese Wünsche heute.

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Aber z. B. die deutsche LÜGENPRESSE (hier gmx.de) titelte:

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„EINIGUNG in BERLIN – Waffenembargo“

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Das ist exakt unzutreffend und gelogen – diejenigen die hier zitiert werden, sind sich einig, dass sie Waffenstillstand usw. WÜNSCHEN. Eine Einigung mit denjenigen, die den Krieg machen, wurde ausdrücklich nicht erreicht. Im Gegenteil, die haben sogar abgelehnt, miteinander zu sprechen.

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Heute kamen angeblich zwölf wichtige Staatsführer auf Einladung der deutschen Bundesregierung in Berlin zusammen, um ihre Interessen in Libyen und mit Blick auf die Zukunft Libyens, das sich inzwischen in ein Kriegsgebiet um die Regierungsmacht in Tripolis ausgewachsen hat, zu beeinflussen.

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CDU-Leute haben bereits Tage vorher im Deutschlandfunk behauptet, diese Konferenz sei ein großer Erfolg. Es sickerten aber keine Argumente für diese Bewertung durch, die etwa in den vielfachen bilateralen Verhandlungen der Interessenten untereinander – z. B. Merkel in Moskau mit Putin oder, Putin mit Erdogan – vorgefasst worden wären.

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Allein ein Treffen bei Kaffee und Kuchen all der bis an die Zähne bewaffneten Krieger ist ein Erfolg für Berlin.

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Was nicht so gründlich dargelegt wurde, sind die ganz konkreten Interessen Deutschlands daran, dass in Libyen sich die libyschen Bürgerkrieger gegenseitig umbringen und dabei deutsche Waffen verbrauchen.

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Von europäischen Interessen sprach man beiläufig, dass Libyen zu Gaddafis Zeiten eine verlässliche Barriere gegen illegale Afrika-Auswanderer nach Deutschland war. Folglich die Machteroberung in Tripolis des Khalifa Haftar, als ehemaliger Kompagnon Gaddafis, US-Staatsbürger!  und dann CIA-Mitarbeiter, willkommen sein müsste. Auf dessen Seite Russland, Frankreich, Ägypten, sogar Sudan, IS und Saudi-Arabien und die Emirate mitmischen.

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Doch könnte diese Auswanderer-Abriegelung auch von jedem anderen libyschen Regime geleistet werden – auch von der aktuellen international anerkannten Einheitsregierung unter Fayez as-Sarradsch in Tripolitanien.

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Auf Seiten Tripolis intervenieren Türkei, Italien und Katar.

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Ein weiteres ausgesprochenes Interesse besteht aus deutscher Sicht auf die Rohstoffförderung und -lieferung durch internatinale Konzerne (StaMoKap) aus Libyen, besonders Erdöl und Erdgas.

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Wie pauschal sind aber solche angeblichen Interessen, verglichen mit geopolitischen Machtansprüchen am Mittelmeer, wo die EU mit Russland, mit USA, mit Israel, mit Türkei und mit Arabern, um Dominanz auch der Seerechte ringen.

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Nach Berlin gekommen sind der französische Staatspräsident Emmanuel Macron, der türkische Staatspräsident Tayyip Erdogan, der russische Staatspräsident Wladimir Putin, der libysche Regierungschef in Tripolis Fayez as-Sarradsch, der Aufstandsführer von Kyrenaika aus Bengasi, Khalifa Haftar, Ägyptens Präsident al-Sisi, Saudi-Kronprinz Mohammed bin Zayed al Nahyan, US-Außenminister Mike Pompeo, Großbritanniens Premier Boris Johnson, Vertreter Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte , Kongos, und Volksrepublik China, dazu EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen, UNO-Generalsekretär Guterres. Auch die Arabische Liga und die Afrikanische Union haben Spitzenvertreter entsandt, deren Namen ungenannt sind. Zum Schutz der Konferenz in Berlin sind mehrere Tausend Polizisten im Einsatz.

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Ob sich die Kriegsgegner und Erzfeinde al-Sarradsch und Chalifa Haftar wirklich an einen Tisch setzen, war unklar. Vor einer Woche waren beide zu Gesprächen in Moskau. Zuerst weigerten sie sich, auch nur zur selben Zeit in einem Raum zu sein. Dann reiste Haftar aus Moskau ab, ohne den vorgefertigten Waffenstillstandsvertrag unterschrieben zu haben.

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Auch in Berlin nahmen die beiden Kontrahenten Sarradsach und Haftar nicht an der Konferenz teil und haben auch nicht miteinander gesprochen.

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Eine abschließende Pressekonferenz – heute abend in Berlin – mit einem Gruppenphoto wollten die Teilnehmer nicht. Es sollten gezielte Feindschaften in der jeweiligen Heimat nicht infrage gestellt werden.

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Im Fokus wurde jetzt ein gewünschter Friedensplan der UN für Libyen bezeichnet.

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Es wird ausdrücklich auf die Beteiligung der fünf UN-VETO-Sonder-Staaten geachtet werden. Es sollen die EU-Mitglieder-Außenminister ebenfalls zum Libyschen Krieg konferieren.

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Es soll ein 5+5-Kommitee zusammentreten, um Waffenruhe und Waffenembargo in dem aktuellen Militärgang um Tripolis sicher stellen zu können.

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BILD.de kam nach all dem Gejubel am Abend, 19. Januar 2020, auf die schöne Schlagzeile:

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MERKELS GRUSEL-GIPFEL“

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Dietmar Moews meint: Es kam keine gemeinsame Presseveranstaltung zustande.

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Es wurde eine nichtsige Erklärung von den Deutschen und der UN bekanntgegeben:

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Die Konferenz hat KEINEN gemeinsamen Standpunkt beschlossen. Sondern die Meinung von UN-Guterres und Deutschland-Merkel seien zweierlei:

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EINS Es wird geglaubt, dass es keine militärische Lösung für Libyen gibt.

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ZWEI Die Interessenten und der UN-Sicherheitsrat der fünf Veto-Mächte sollen für Libyen einer Waffenstillstands-Resolution zustimmen und diese durchsetzen.

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Es sprachen die Deutschen Merkel und Heiko Maas und die UN-Sprecher Guterres und Salamé.

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Es gibt keinen theoretisch auszudenkenden Kompromiss in der aktuellen Gewaltlage des offenen Krieges in Libyen. Denn jeder Interessent kommt zu der Sicht, dass Weitermachen mehr bringen würde, als ein allgemeines STILLHALTE-ABKOMMEN. heute in Berlin.

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Und entsprechend sind ja auch die Vorankündigungen:

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NATO-Mitglieder Türkei, Frankreich, Italien, USA – treten gegeneinander an. Türkei hat bereits erklärt, Tripolis nachdrücklich zu verteidigen. Türkische Söldner sind bereits eingereist.

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Nicht vertreten und nicht eingeladen sind Griechenland, Israel, Iran, Syrien – tja – oder vielleicht Tunesien, Marokko?

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Waffenruhe? – Wer will das?

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was ist SOPHIA?

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SOPHIA ist die Multinationale militärische Krisenbewältigungsoperation – Die EUNAVFOR MED Operation SOPHIA.

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Der SPD-Bundesaußenminister Heiko Maas erklärte im Staatsfernsehen, am Sonntag abend  bei ANNE WILL, er wolle die Jagd von Marinesöldnern vor der libyschen Küste auf Fluchtboote nicht verantworten – wodurch die Flüchtlinge allesamt in libysche Schrenckenslager zurückgesperrt würden. Doch ist Heiko Maas als Bundesregierung an der Finanzierung dieser Wasserschergen verantwortlich beteiligt: – er will es nicht verantworten.

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BILD.de berichtet am 19. Januar 2020 mutmaßend:

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„… Parallel zur Libyen-Konferenz in Berlin haben Anhänger des aufständischen Generals Haftar weitere Ölanlagen besetzt. Agenturen berichten unter Berufung auf Augenzeugen, Milizionäre hätten eine Pipeline blockiert, durch die Erdöl zu einem Hafen westlich von Tripolis transportiert wird. Die von der UNO anerkannte Einheitsregierung von Ministerpräsident Sarradsch ist auf die Einnahmen der Ölexporte angewiesen. …“.

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Klar wurde bei der Pressekonferenz, dass kein Waffenstillstand gefasst werden konnte. Die Rede war konjunktiv „Waffenruhe“, „falls es zum Waffenstillstand käme.“

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Und der freundliche UN-Generalsekretär António Guterres bemerkte noch ungefragt, dass mehrere libysche Häfen gesperrt wären und dass einer der Haupt-Erdöl-Exporthäfen Libyens von den Haftar-Angreifern heute, während dieser Konferenz, gewaltsam geschlossen worden ist.

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Und Guterres fügte hinzu, „dass wir im Moment, da wir hier sitzen, eine geltende Resolution zum Waffenruhe der UN, von denen an diesem heutigen Treffen Beteiligten gebrochen wird.“

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Und Dietmar Moews fügt hinzu, dass die RAF (Royal Air Force) neben der französischen Force de Frappe und dann als Schlusspunkt die US-Airforce, im Jahr 2011 Libyen zerbomt hatten und Gaddafi ermordert haben.

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Algeriens Bouteflika kündigte seinen Rücktritt an

April 5, 2019

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am Freitag, den 5. April 2019

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Frankfurter Allgemeine Zeitung Seite 5 am 3. April 2019 von Hans-Christian Rößler:

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„…Algerien hat Jahrzehnte der Obrigkeitswillkür und des Emanzipationsstaus erlebt und die weitere Öffentlichkeit wünscht inzwischen neue Initiativen einer moderneren Politik für Algerien. Dabei soll – wie ein Sündenbock – der alte kranke Präsident

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Abdelazis Bouteflika

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und sein bereits angewachsener Machtapparat endlich verschwinden.

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Auf den Straßen von Algerien hat sich Missmut und revolutionäre Energie entwickelt, während das algerische Militär nicht gewaltsam gegen diese Auflösungserscheinungen schießen zu wollen scheint.

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Der algerische Staatspräsident kam seiner eigenen Amtsenthebung zuvor, die der mächtige Armeechef vor einer Woche ins Gespräch gebracht hatte. Noch vor dem Ende seiner regulären Amtszeit am 28. April will der greise und kranke Staatschef nun zurücktreten. Damit verhindert er, dass man ihm aus gesundheitlichen Gründen den Posten nimmt, den er seit 20 Jahren innehat. Ursprünglich wollte sich der 82 Jahre alte Boutiflika frühstens im nächsten Jahr zurückziehen: Zuvor sollte eine „Nationale Konferenz“ das politische System reformieren und eine neue Verfassung ausarbeiten. dann sollten die Algerier einen neuen Präsidenten wählen – unter Boutiflika Führung, obwohl sein Mandat dann längst abgelaufen wäre.

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Auf all diese Kompromissangebote ließen sich die Millionen Algerier jedoch nicht mehr ein, die seit dem 22. Februar für einen umfassenderen Wandel demonstrieren … den vertrauten Bouteflikas lehnen die Regimegegner ab. Im Rat der Nation sind mehrere Sitze vakant, die der Präsident besetzen kann … doch der .. vor drei Wochen ernannte Regierungschef Noureddin Bedoui konnte die Lage bisher nicht beruhigen. … Zunächst wurde der bisherige Außenminister zum stellvertretenden Ministerpräsidenten ernannt. Am Ende verlor er beide Posten … die Oligarchen, die bislang die Nähe zum Machtapparat suchten, scheinen verunsichert zu sein.

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Der ehemalige Chef des Unternehmerverbandes, Ali Haddad, wurde festgenommen, als er versuchte, Algerien in Richtung Tunesien zu verlassen … war mit Regierungsaufträge reich und einflussreich geworden.“

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Dietmar Moews meint: Ich möchte aus soziologischer Sicht folgende Fakten zu bedenken geben, was Algerien zu erwarten hat:

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Das politische Reproduktionssystem Algerien ist nicht Garant, dass veränderte Funktionen der Politik erwartet werden dürften, falls eine andere Personnage an die Regierung kommt – was ja kommen wird.

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Die Unzufriedenheit der Algerier ergibt keinesfalls eine homogene Vorstellung für die Zukunft der Gesellschaft. Ob Autoritarismus, Militärherrschaft oder auch Arabismus oder Islamismus – nicht zuletzt europäisch angefixte Modernisierung – für keine Tendenz gibt es gewachsene Sozialformen, die damit in freie Wahlen gehen könnten und dafür relevante Mehrheiten integrieren könnte. Es sieht eher so aus, als sei nicht eine Machtmehrheit ausschlaggebend, sondern die staatspolitische Unterbelichtung der Algerier wird weiterhin Konflikte erzeugen, die nur mit polizeistaatlichen Methoden eingefangen werden können.

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Algier? Algerien? arabische Partner für die europäische Union?

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Ich sehe da eher den Bedarf an Sündenböcken – so, die EU ist Schuld, die USA sind Schuld, die schwarzafrikanischen Migranten seien Schuld.

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Das langweilt, weil auch gar keine Entwürfe gefragt sind, die in Algerien eingeführt werden könnten.

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Algerien wählt nun ohne Boutiflika und ohne Exzilanten

März 12, 2019

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am Dienstag, den 12. März 2019

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DLF am 11. März 2019:

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„Algerien: Bouteflika tritt nicht bei Präsidentenwahl an

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Nach wochenlangen Protesten in Algerien hat Präsident Bouteflika seinen Verzicht auf eine weitere Kandidatur erklärt. In einer Botschaft verwies der 82-Jährige auf sein Alter und seine angegriffene Gesundheit und erklärte, seine „letzte Pflicht“ gegenüber der algerischen Bevölkerung sei es nun, an der Schaffung einer neuen Republik mitzuwirken.

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Die ursprünglich für den 18. April geplante Präsidentschaftswahl wird nun verschoben. Bis Jahresende sollen zunächst Vorschläge für eine Reform des politischen Systems und für eine neue Verfassung erarbeitet werden. Darüber wird dann das Volk in einem Referendum entscheiden.

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Die Regierung in Frankreich begrüßte die Entwicklung in Algerien. Außenminister Le Drian erklärte, er hoffe auf eine neue Dynamik, die die Wünsche der algerischen Bevölkerung berücksichtige. Auf den Straßen in Algier feierten die Gegner Bouteflikas den angekündigten Rückzug des Präsidenten. Sie hatten seit Wochen gegen eine erneute Kandidatur protestiert. Auch gestern waren wieder zehntausende Schüler und Studenten im ganzen Land auf die Straße gegangen.“

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Die heutigen TV-Nachrichten zeigten zu akuten Unruhen in Algerien über 1000 Juristen (in Talaren), die gegen Bouteflikas angedeutete Wiederkandidatur als Staatspräsident. Dabei geht es der aktuell herrschenden Regierungsbürokratie in Algier nicht um den im Ausland kurenden Bouteflika, sondern ganz banal darum, als algerische Pfründler weiterschummeln zu können.

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Jedenfalls wurden aber auch die anberaumten allgemeinen Wahlen am 18. April 2019 auf unbestimmte Zeit verschoben.

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Und Boureflika hat – ungeachtet seiner Nicht-Wiederwahl-Kandidatur – seine derzeitige vierte Regentschaft einfach ebenfalls auf unbestimmte Zeit – mit Blick auf Reformen – verlängert.

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Dietmar Moews meint: Mit der Bekanntgabe, dass Bouteflika nicht mehr kandidieren wird, kann in Algerien eine interessante demokratische Neubelebung geschafft werden, falls man ausländischem Druck gewachsen sein wird.

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Insider befürchten, dass nunmehr, da die Zukunft ein wenig geöffnet ist, sich vorhandene sozial-politische Potenziale des ISLAM und des MILITÄRS gemeinsame Sache machen könnten. Das würde EISZEIT bedeuten, anstatt panarabische Union und statt Anknüpfung an die europäisch-französischen Qualitäten einer Modernität.

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Abdellazziz Bouteflika hatte vom Genfer Krakenhaus aus angekündigt, erneut, für eine fünfte Amtszeit als Präsident, zu kandidieren.

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Doch daraufhin hat sich die Bevölkerung aufgelehnt. Aber diese Volksdemonstrationen scheinen doch organisiert, und es zeigen sich Islamisten und Militärs, die nun für einen Austauschs Bouteflikas auftreten, selbst aber dadurch ihre Machtposition festigen wollen.

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Ruft man die Kurz-Geschichtserfahrung Algeriens an, muss man zugegebm dass die Unabhängigkeit von Frankreich, im Krieg 1962, mit viel Mut und dem Engagement von linken französischen Intellektuellen erlangt wurde.

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Dagegen kam es in den 1990er Jahren zu einem Bürgerkrieg, der 200.000 Todesopfer forderte.

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Doch das vom Kolonialismus befreite Algerien war kurze Zeit kommunistisch, linker Jet-Set versammelte sich, sogar Che Guevara war dabei, auch Bob Dylan und Jane Fonda – „rote Füße“ im Unterschied zu den französischen „schwarzen Füßen“. Aber der rote Ben Bela wurde gestürzt und die Roten wurden von den „Grünen Islamisten“ abgelöst. Innerhalb von drei Jahren war Algerien islamisiert worden. Ein General wurde Staatspräsident, bis zuletzt unter Bouteflika Algerien eine Art islamischer Militärdiktatur geworden ist.

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Viele Dissidenten sind längst im französischen Exzil, weil sie ihre Hoffnungen und ihre Angst nicht besser koordinieren konnten. Doch Algerien ist ein intelligentes Land, wo man längst über den afrikanisch-arabischen Tellerrand geschaut hat.

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Es wird interessant – und je nach Aufladung könnte es das Militär attraktiv finden Bürgerkrieg zu provozieren. (Deutsche Waffenhändler denken bereits wieder „um die Ecke“)

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WM-Kirche: Eins-zu-Eins-Stärke Deutschland vs Algerien 2:1

Juli 1, 2014

 

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am 1. Juli 2014

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Bei der FIFA-Nike-WM in Brasilien sieht man grandiose Torwartleistungen.

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Wir sehen im Nieselregen bis in die 120 + Nachspielminuten wie eine in den Eins-zu-Eins-Stärken eindeutig überlegene Dominanz der algerischen Auswahlspieler endlich nicht zum Sieg reichte.

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Wir sahen, wie sehr alle taktischen Finessen und konzeptionellen Einübungen nicht das Spiel entscheiden, sondern die Zweikämpfer.

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Dietmar Moews meint: Es ist letztlich die individuelle Selbsteinschätzung jedes Spielers, ob er sich zutraut, seinen direkten Gegenspieler zu umspielen oder ob er gezwungen ist, den Ball abzugeben. Es war stets eine Spielentfaltung zu erwarten, wenn z. B. Schweinsteiger, Neuer, Schürrle oder Mertesacker am Ball waren. Es war immer völlig zu, wenn z. B. Kroos, Özil, Götze, Mustafi oder Höwedes versuchten, nach Vorne zu spielen.

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Im Vergleich der Eins-zu-Eins-Schnelligkeit waren die Deutschen krampfhaft unterlegen bzw. die Algerier waren enorm schnell, geschickt und gewitzt. Auge und Stellungsspiel von Torwart Neuer und Per Mertesacker brachten oft glücklich die Rettung. Algeriens Torwart gewann alle Zweikämpfe gegen den Torjäger Thomas Müller.

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Der Torabschluss von Andre Schürrle, durch die eigenen Beine mit der Hacke, war bereits sein zweiter Treffer in dieser Technik in kurzer Zeit und so kein Zufall – aber alternativlos; der Torwart hatte den Abschluss antezipiert, aber nicht diese Beintechnik Schürrles. 2:1 für Deutschland bringt das Viertelfinale gegen Frankreich (2:0 gegen Nigeria).

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https://www.youtube.com/watch?v=-p5XCGmZEv0

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Grosics, WM-Torwart Ungarn 1954

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