Lichtgeschwindigkeit 86

November 25, 2009

Lichtgeschwindigkeit 86 PIRATEN in PRESSE

die ungeschnittene Piraten-Presseschau – am Montag, 23. November 2009,

von Dr. Dietmar Moews im Alphons-Silbermann-Zentrum Berlin Pankow;

ferner Süddeutsche Zeitung und Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 24. November 2009.

Piratenthema heute: REVOLUTION der PIRATEN: SEX und IT.

Keine andere Partei hat begriffen, dass zwei revolutionäre Änderungen

eingetreten sind, noch weithin unbemerkt, aber in der ganzen Welt:

Die paarungsfreie Nachkommenschaft – Frauen können künstlich

genetisch befruchtet Kinder austragen, ohne zeugende Manneskräfte.

Die I-Politik muss an die erste Stelle der Frage Mensch oder Robotik

gestellt werden, damit die digitale Kommunikationsrevolution menschliche

Züge behält.

Piraten in der großen Presse mit dem Neupiraten Angelika Beer,

ehemalige Mitgründerin der GRÜNEN, Bundesvorstand von

Bündnis 90/Die GRÜNEN und über die Landesliste Schleswig-Holstein

MdB und MdEP.

Die Süddeutsche Zeitung titelt mit dem steuer- und finanzpolitischen

Drama: Länder wehren sich gegen den Bund. Angelika Beer trat der

Piratenpartei bei. Und zwei weitere Piratenthemen: Duell zwischen

Microsoft/Murdoch und Google – wie sehr kann Kapital Macht (Murdoch)

ausüben und wie sehr Intelligenz und Leistung (Google)? Sowie:

Wo der Krieg zu Hause ist: Amerika ist der Kämpfe müde:

So viele Soldaten kommen in Särgen aus der Ferne zurück.

ICANN – das Internet bleibt in amerikanischer Hand. Das Internet

Govermance Forum hat in Scharm El Scheik getagt und keine

ermutigenden Beschlüsse gefasst.

Ahoi – Klarmachen zum Ändern

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews,

Piratencrew Berlin, 8 days, the beads, dietmarmoews.com

 


Lichtgeschwindigkeit 86

November 25, 2009


Flaschenpost 36

Oktober 17, 2009

Flaschenpost 36

zu Lichtgeschwindigkeit 36, dem ungeschnittenen

Auswendigformat der täglichen Piratenankündigung

der Themen der täglichen Presseschau in

Lichtgeschwindigkeit von Dr. Dietmar Moews

im Alphons-Silbermann-Zentrum Berlin;

am Sa 17. Okt. 2009, Aufnahmezeit um 0.30 Uhr;

Piratenthema hier: Gargantuas Furz zur Bürgerrechtspartei.

Die Piraten warnten und kritisieren – die FDP mit Wortbruch

in die Regierungskoalition mit Merkel,

Themen

1. Chinesisch zur Frankfurter Buchmesse 2009:

FAZ-Titel-Vignette sowie Neue Sinnlichkeit 58:

kannst Du einen Computer reparieren?

2. 35, der Versuch den Take Lichtgeschwindigkeit 35

zu retten ist gescheitert. Die Tonprobleme sind

nicht gelöst – wir geben nicht auf.

3. Gargantuas Furz – aus Francois Rabelais:

Gargantua und Pantagruel, aus dem Jahr 1532/1974:

In grotesker Nachbildung der höfischen Epen um

König Artus zeugt der Zauberer Merlin zum Schutze

des Königs auf einem riesigen Ambos ein Riesenpaar

aus Walfischknochen, das mit Vergnügen zugleich

den künftigen Recken Gargantua zeugt. Auf einer

prächtigen Stute zieht die ungeschlachte Familie

riesenmäßig durch Frankreich, mit dem Schwanz

des gewaltigen Tieres einen ganzen Wald niedermähend

und zusammengetriebene Herden zur Mahlzeit verschlingend.

Schließlich gelangt Gargantua durch Merlins Hilfe

übers Meer zu König Artus, erschlägt dessen Feinde,

steckt ihren König und seine Feldherren in die

Hosentasche und erhält als Lohn einen neuen Anzug.

4. Gargantuas Riesenfurz erscholl am Freitag abend

von der Koalitionsverhandlung zur Regierungsbildung

zwischen den Unionsparteien und der FDP, die jetzt

als Lügner dasteht.

Ex-Bundesinnenminister Gerhard Baum steht als

FDP-Mitglied gegen diese Schwarz-Gelbe-Koalitionslage

vor dem Bundesverfassungsgericht.

BKA-Gesetz und Massendatenspeicherung – da

beginnt die Sinnlosigkeit jeglicher Diskussion

um Freiheit und Angst: habeas corpus!

Liberales Bürgerrecht und Umsicht in der IT-Revolution

lautet das Programm der Piratenpartei Deutschland

und betonte gerade in der Freiheit und Offenheit,

im Datenschutz und im Bewusstsein der Verantwortung

in der digitalen Revolution das rechtsstaatliche

Alleinstellungsmerkmal. Die FDP trat den Piraten

mit kecken Herabwürdigungen im Wahlkampf entgegen: die FDP

verbürge sich für den Datenschutz, für das Bürgerrecht

und würde in keinem Fall Kompromisse hinnehmen,

um mitregieren zu dürfen. Nun ist die FDP gekippt –

es war gelogen, wie

die Öffentlichkeit seit gestern abend weiß. Schäuble

hat seine Überwachungspolitik durchgesetzt. Alles,

was jetzt als Kompromiss zugunsten des Datenschutzes

hingestellt wird, bedeutet lediglich, dass Frau Leutheusser-

Schnarrenberger das Metier gewechselt hat und statt

Datenschutz ihre Aussichten auf ein Ministerium ins

Auge fasst. Das kommende Bundesverfassungsschutzurteil

darf nun als Zeitspiel abgewartet werden. Ahoi

Aufnahmezeit um 0.30 Uhr;

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Piratencrew Berlin

&


Lichtgeschwindigkeit 29

Oktober 11, 2009

Lichtgeschwindigkeit 29 Piraten-Presseschau

am Sa, 10. Okt. 2009, von Dr. Dietmar Moews am

Goldenen Reiter auf dem Neustädter Markt in Dresden,

Aufnahmezeit um 21 Uhr;

Piratenthema hier: Nobelpreise für Physik an Charles Kao,

dem Entwickler der Glasfaser informatisches Medium

vor 43 Jahren, für Literatur an Herta Müller, der

banat-rumänisch-deutschen Autorin der Freiheit statt Angst,

der ambivalenten Bedeutungsspiele und die missgünstige

Dreckschleuder der SPD, ferner der US-Päsident Barack Obama,

für Frieden, als politische Preisvergabe für Wechsel und

Hoffnung der weltpolitischen Stimmung – aus Sicht der Piraten;

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Gregor Schäfer & Piratencrew Dresden

&


Lichtgeschwindigkeit 28

Oktober 11, 2009

Lichtgeschwindigkeit 28 Piraten-Presseschau

am Sa, 10. Okt. 2009, von Dr. Dietmar Moews am

Plenarsaal des Sächsischen Landtags in Dresden,

Vorspiel: Zamba por vos, Erinnerung an Mercedes Sosa;

Aufnahmezeit um 20 Uhr;

Piratenthema hier:

Die ehrenamtliche Aufbauarbeit der Piraten, Organisation

und Professionalität, Freiwilligenarbeit, Personalentscheidungen,

Mindestbürokratie, dazu Dresdner Neueste Nachrichten,

Sächsische Zeitung, Dresdner Morgenpost, BILD-Dresden

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Gregor Schäfer & Piratencrew Dresden

&


Lichtgeschwindigkeit 27

Oktober 9, 2009

Lichtgeschwindigkeit 27 Piraten-Presseschau

am Frei, 9. Okt. 2009, von Dr. Dietmar Moews

s. a. flaschenpost 27

vom Canalettoblick in Dresden bei Nacht um 22 Uhr,

Vorspannpiratengesang: Die Aktuelle Piratenkamera

Piratenthema hier: Mobiles Büro für Lichtgeschwindigkeit

beim Landesverband Sachsen der Piratenpartei, in Dresden,

Der Aufstand der Massen von Ortega Y Gasset von 1930

und Liquid Democracy, dazu der SPIEGEL und Zusatzspiegel

und die ZEIT Nr. 42: Kapert die Piratenpartei!

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Gregor


Flaschenpost 27

Oktober 9, 2009

Flaschenpost 27

zu Lichtgeschwindigkeit 27, dem ungeschnittenen

Auswendigformat der täglichen Piraten-

ankündigung der Themen der täglichen Presseschau

in Lichtgeschwindigkeit: Ahoi, am Frei 9. Okt. 2009,

von Dr. Dietmar Moews vom Canalettoblick in Dresden

bei Nacht um 22 Uhr, Vorspanngesang:

Die Aktuelle Piratenkamera

Themen:

Mobiles Büro für Lichtgeschwindigkeit

1. SPIEGEL-Wochenzeitschrift und Wahl-Sonderheft 09

2. DIE ZEIT Nr. 42, Wochenzeitung vom 8. Oktober 2009

3. Piratenthema hier:

Mobiles Büro für Lichtgeschwindigkeit beim Landesverband

Sachsen der Piratenpartei, in Dresden, Der Aufstand der

Massen von Ortega Y Gasset von 1930 und Liquid Democracy

1. SPIEGEL-Wochenzeitschrift zeigt wiederum, wie IT-Politik

als Folge der IT-Wirtschaft , wie von selbst, entsteht, statt aus

der IT-politischen Sicht der Piraten als totales Konstitutiv

eines globalen Themas durch globale Piratenpolitik anzugehen

wäre. Das SPIEGEL-Sonderheft zur Bundestagswahl 2009,

für ein Extrageld nach der Bundestagswahl, enthält das

Parteien-Establishment und alle möglichen

Verwertungsbedenken, bringt die Piratenpartei lediglich

immerhin mit einer Farbabbildung mit Pirat Jana und

Piratenfahne, von der Wahlparty am 27. September,

dazu zwei kurze Sätze Augenstaub im Text. Nicht einmal,

dass sowohl Kanzlerin Merkel wie die FDP dem

Piratenwahlerfolg Aufmerksamkeit und das IT-Thema

anerkennende Statements widmeten.

Mehr – also viel zu wenig – haben diese SPIEGEL-Ausgaben

nicht. Dass IT-Politik zukünftig mit einem Veto alle Politik

begleiten müsste, hat der SPIEGEL noch nicht kapiert.

2. DIE ZEIT Nr. 42, S. 7, vom 8. Oktober 2009 ist erstmalig

auf die piratige Politik angesprungen, wie es die Piraten

selbst seit Wochen diskutieren, nämlich, wie es Ralf Dahrendorf

bereits längst gesagt hat: Die Partei muss gegründet werden,

aber die anderen Parteien haben das Thema ebenfalls.

Die ZEIT 42 jetzt also auf Politik, Seite 7, bringt Heinrich Wefing:

Kapert die Piraten!…Vom Urheberrecht bis zum Datenschutz:

Schwarz-Gelb hat die Chance, Politik für das Internet zu erfinden …

Tatsächlich sind all dies Fragen, die über den schlichten

Gegensatz von Freiheit versus Sicherheit hinausweisen.

Sie brauchen mindestens europäische, eigentlich globale

Antworten. Aber es braucht auch nationale Akteure, die

die notwendige Adaption des Rechts an der technologischen

Revolution beginnen./ Und das sollen ausgerechnet Union

und FDP sein? Durchaus möglich. Immerhin hat Angela Merkel

die Piratenpartei, die bei der Bundestagswahl zwei Prozent

erzielt hat, anschließend gleich zweimal erwähnt und damit

ihre Strategie bestätigt, jede neue gesellschaftliche Bewegung

möglichst umstandslos anzubinden … Wenn Union und FDP

also etwas Zukunftsträchtiges in Gang setzen wollten: Hier wäre

ein Thema. Schief, die ZEIT, schief Wefings Argumente – au point:

die Bewegung findet in der Gegenwart vor aller Augen statt,

Teilnahme bei den Piraten ist offen und alle sind dazu

eingeladen. Während Angela Merkels DSL-Offensive im

Abseits als sicherer Ort von Peter Brückner bzw. in Mecklenburg

versandet ist – leere Versprechungen von der CDU.

Ja, und Dahrendorf? Warum war der noch aus der FDP ausgetreten?

Die sinnliche Vergegenwärtigkeit der Unsinnlichkeit tatsächlich –

der virtuellen Welt – des Chips im Schienbein und der Maut über

der Autobahn wir nicht mehr kontrollieren können und nicht

wissen, was geschieht.

Das Mobile Büro für Lichtgeschwindigkeit versucht die Neue

Sinnlichkeit, mit den Virtualpiraten in real life persönlich

zusammenzutreffen. Das Dresdner Piratentreffen heute war

eine inspirierende Erfahrung, weil Mitglieder des sächsischen

Landesvorstands, der aktive Stamm, gerade eingetretene

Piraten und an den Piraten Interessierte gemeinsam die

aktuellen Piratenthemen referieren und diskutieren konnten,

wie Satzungsverbesserungen, wer übernimmt was,

wer fährt zu welcher Veranstaltung, wer arbeitet mit wem

auf Bundesebene für die Piratenausweise, wer räumt das

wiki auf, wie kann man Eltern piratisieren, wie kann man

Liquid Democracy ausprobieren statt nur theoretisch

zu erörtern u. v. a. m.

Piratenthema hier:

Mobiles Büro für Lichtgeschwindigkeit beim öffentlichen

Piratentreff beim Landesverband Sachsen der Piratenpartei,

in Dresden, Der Aufstand der Massen von Ortega Y Gasset

von 1930 und Liquid Democracy. Die dumpfen Massen

bewegen sich quasi wie die Lemminge ins Meer. Das ist

aus soziologischer Sicht Riesenunsinn. Es gibt keine dumpfen

Massenbewegungen. Sondern auch eine Masse besteht

aus Menschen, einzelnen Menschen, die ganz unterschiedlich

ticken. Die Bedrohung durch solche Massen ist nicht, wie

die Massen bei Ortega, so schrecklich. Es wäre eine

Ungerechtigkeit z. B. die Massen im Dritten Reich mit Ortega

entschuldigen zu wollen. Denn jeder Einzelne ist verantwortlich,

auch in der sogenannten Masse. Im Gegenteil beansprucht

die Piratenidee des Liquid Democracy, dass wir aus einer

großen Zahl von Teilnehmern vernünftige Ideen

basisdemokratisch generieren können – daran arbeiten wir.

Aber wir können noch kein Liquid Democracy praktisch

instrumentalisieren. Daran wird gearbeitet – alle Parteien

und die gesamte politische Elite ist dazu aufgefordert.

Das Glockenspiel am Bildrahmen des „Königsblicks auf

den Balkon Europas“ von der Neustädter, rechten, Elbseite

spielt auf besonderen Wunsch: Der Mond ist aufgegangen.

Ahoi

Aufnahmeort: vom Canalettoblick an der Elbe in Dresden bei Nacht

Aufnahmezeit: 9. Oktober, ca. 22 Uhr

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Gregor

&