Schoki-Test mit Zotter Happy Birthday Dunkle Bergmilchschokolade

September 3, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7556

Vom Montag, 4. September 2017

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Dietmar Moews meint:

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es gibt sie immer noch

die traurigkeit der dinge

zu tragen nur durch logik des gefühls

der blanke hans hat

scheint es

seine kraft verloren

und nicht erst

seit die schiffe eisern

und getrieben ohne wind

der blanke hans

hat seinen glanz verloren

die schönheit seiner weite

die nähe unruhvollen land’s

was jetzt an land treibt liegt im sterben

und nur die märchen wissen noch

vom einst

auch sie erleben schon

die traurigkeit der dinge

und nicht zu sprechen

von der logik des gefühls

 

steht auf

ertrunkene matrosen

und rettet

was euch einst verdarb“

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(August Friedrich Teschemacher 1908 -?; „immer noch“, aus „Gedanken“ 1991)

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Ich probierte vom österreichischen Spitzen-Süßtafel-Hersteller zotter BEAN TO BAR, „Happy Birthday“, 70 Gramm Gewicht: Dunkle Bergmilchschokolade gefüllt mit Buttercaramellcreme (45%), hergestellt in Österreich bei Zotter Schokoladen Manufaktur GmbH, Bergl 56, A-Riegerburg.

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Diese Sorte „Happy Birthday“ genannt, ist eine eher seltene, nämlich mit 50 Prozent Kakaogehalt, hochprozentige Vollmilch überzogene Confisserie.

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www.zotter.at

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Kurz vorab: Die zotter 70 Gramm, mit dem Kunstnamen „Happy Birthday“ ist eine derjenigen zotter-Schokoladen, mit der sich zotter den herausragenden Hochqualitätsrang verdient. Die Schokolade wird als BEAN TO BAR akklamiert. Mit 3 Euro 49 für 70 Gramm ist dieses Zottergemisch kostspielig. Was Besseres kann man sich aber unter dem Begriff „Milch-Schokolade“ nicht vorstellen, außer, dass der Schokoladenanteil höher wäre, mehr als nur so ein dünner Überzug. Sie ist kostbar fein, sie ist in der Komposition angenehm, um nicht zu sagen, pur Caramell-Gemisch, insgesamt zu hart gesüßt, und die Idee Salz gut, aber was soll Mandeln, wenn man die Mandeln in den ziemlich wilden Geschmacksbeimischungen nicht schmeckt?

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Alle zotter-Produkte sind für Verbraucher, die auf Bio- und Fair-Trade Wert legen, empfehlenswert und die handgeschöpfte Schokoladen in Betracht ziehen und die gerne teuere Schokoladen mit verschiedenen teils exotischen Zutaten mögen.

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Dietmar Moews lehnt sein Liebhaber-Werturteil zu zotter nicht an den Fachmann Bernardini an. Da der Produzent ZOTTER ständig seine Produkte modifiziert – nicht nur die Werbetexte auf den Packungen – können Kakaosorten und Herkunft der Kaufpackung nicht entnommen werden, wird da auch geröstet? conchiert? gerührt, gemahlen – welche Dauer solcher Arbeitsschritte?

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Georg Bernardini schreibt zu Zotter:

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Josef Zotter ist gelernter Koch und Konditor. Bis 1987 war er sowohl im Inland als auch im Ausland tätig. Von 1987 bis 1999 führte er eine Konditorei mit vier Filialen, mit der er im Jahr 1996 Insolvenz beantragen musste. Aus dieser Insolvenz heraus hat sich Josef Zotter in beeindruckender Weise eine neue Existenz aufgebaut… Schon damals waren alle seine Produkte Fair-Trade-zertifiziert. Mit dem Bau seiner neuen Schokoladenproduktion im Jahr 2007 stieg er komplett auf Bio um. Zur Krönung produziert Zotter seither alle seine Schokoladen von der Bohne weg … ist wohl das einzige Unternehmen, das ausschließlich in Bio- und Fair-Trade-Qualität produziert… Das Jahr 2011 war einmal mehr ein besonderes zotter-Jahr …eröffnete seinen 27 Hektar großen Essbaren Tiergarten mit Attraktionen wie Schoko-Melkmaschinen, Bauerngolf, oder einem Streichelzoo. Dazu kann man artgerechte Speisen von den Tierbewohnern genießen und auch Picknicken.“

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Empfehlung / Bernardini:

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…Zotter ist „Bean to Bar“ hergestellt, trägt die Bezeichnungen „Bio und Fair“ „organic and fair“ und „fair for life“ – ja was denn sonst? Der Hersteller zotter wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ vorgestellt und mit maximaler Einschätzung ausgezeichnet: SECHS von SECHS KAKAOBOHNEN – diese Sorte der „Herzlichen Glückwunsch“ hat Bernardini nicht besonders vorgestellt und getestet….“

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Für Dr. Dietmar Moews als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so dunkel ist, das Schönste. Dieses 70 Gramm Bergmilchschokolade-Täfelchen mit 50% Kakao gehört zum Besten, was der Tester als Schokolade kennt. Dankenswerter Weise wurde auch Kuhgeruch und Kuhmilch-Eigengeschmack vermieden. Hier ist der Duft sehr schokoladig, kernig, obwohl doch relativ wenig Kakao im Spiel ist. Da kommen dann untergehende Geschmackselemente in der Füllung, wie Mandeln, Schlagoberst, Zimt, Butter, Emulgator Sojalecithin, Rosenblüten, Zitronensaftkonzentrat, Maisstärke,auch Mandelkrokant und Vanilleschotenpulver hinzu – viel Geklimper – gut, wenigstens mehr als Zucker und Fett. Man bekommt eine etwa fünf Millimeter dicke Hauptfüllung einer süßfetten Mandel-Würzmischung mit leichten Kauwiderständen im Korn der Zutaten, darüber wurde eine Deckschicht des hochwertigen Butter-Karamell gegossen, die beim Kauen klebrige Zahnfüller bilden kann und überhaupt ein Kauen, das mehr als ein Schmelzen und Zergehen ist, verlangt. Das ist nicht unangenehm. Der Schokoladenüberzug ist wirklich exquisit, aber viel zu dünn.

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Sie ist nur eingeschränkt, wohlverstanden, als PUR zu nennen. Denn Zotter verwendet keine künstlichen Chemikalien, keine genmanipulierten Rohstoffe, wenngleich das weitverbreitete industrielle Spiel mit Emulgatoren nicht vermieden wurde, was durchaus einen Nachteil beim Genuss hat – es geht auf Kosten der Brillanz. Das hat Klasse. Mit Emulgator von Lecithin, steht einer superlativen Bewertung der Plan des internationalen Darm- und Verdauungsschutzes im Wege.

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EMULGATOR ist nichts für den Menschenbauch!

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Das Abbrechen der Bissen, die Knacken, Abbrechen, das ganz leichte feine Knacken, von der schlichten Schokoladen-Füllungs-Tafel, die nicht an den Fingern bereits schmilzt und klebt, ist gut. Man kaut sie weniger als man sie schmelzen lässt. Die zu starke Süße und Würzung macht aus dieser dunklen Milch-Schokolade etwas Kostbares, aber Schiefes. Mit dem „Verfallsdatum“ 27. 10. 2017 war diese Testpackung auch nicht wirklich taufrisch, sondern etwas matt.

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Ein farbig reizendes altrot-grundiertes Feld mit einigen roten und weißen und gelben Niki de St. Phalle Ornamenten, die glanzgoldenen zotter-Buchstaben. Dazu die Aufschrift Happy Birthday in schwarz und auf einem einfarbig weißen Grund, seitlich die geschützten Werbetexte für „BIO UND FAIR und sowie ORGANIC AND FAIR und BEAN-TO-BAR sowie handgeschöpft, weiß auf rotem Grund, rückseitig eine ockerfarbene Leiste und ein weißer Spiegel mit den Kleinschrifttexten über Inhalte und Nährwerte. Alles in deutscher Sprache, die Zutaten.

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Die Aufklapppackung ist mit Werbeslogans betextet, z. B. „Was macht Zotter sonst noch? Finden Sie es heraus“ Über 400 Sorten, viele News, Informationen und Fotos für bewusste Genießer“ – es ist nur Geschwätz, was sich der ZOTTER herausnimmt, das er zu überschätzen scheint. Denn die oberste Kunstregel lautet immer noch anders, nämlich besser:

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Alles Weglassen, was man weglassen kann“.

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Die Dunkle Bergmilchschokolade gefüllt mit Butterkaramellcreme 45 %, besteht aus Rohrohrzucker, Kakaobutter, Butter (11%), Schlagobers (9%), Kakaomasse, Mandeln, Vollmilchpulver, Karamell Crisps (6%), Zucker & Glukosesirup & Butter, Glukose-Invertzucker-Sirup, Vollmilch, Süßmolkepulver, Vollrohrzucker, Steinsalz, Emulgator Sojalecithin, Zitronensaftkonzentrat, Vanilleschotenpulver, Rosenblüten, Zitronenpulver (Zitronensaftkonzentrat & Maisstärke, & Zucker), Zimt – Kakao (Kakaomasse und Kakaobutter) 50% in der dunklen Bergmilchschokolade.

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Die Nährwerttabelle per 100 Gramm Deutsch/Englisch lauten:

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Energie 550 kcal / 2287 kj

Fett 38 g

davon gesättigte Fettsäuren 21 g

Kohlenhydrate 45 g

davon Zucker 42 g

Eiweiß 5,5 g

Salz 0,35 g

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Ausgepackt findet sich die 70 gr Süßtafel eingeschlagen in außen goldmetallisiertem Innenpapier als Dauerkonserve, bestens haltbar bis 17.10.2017 – jetzt im August schon etwas matt.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden, die zotter vorbildlich bietet.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen den Produkten die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle Produzenten, die große standardisierte Stückzahlen herstellen, gemacht sind. – Wo also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen aus Fließbändern kommen, die an sich nicht hochwertig sind und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount, entstehen, sind diese Lables gefordert.

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Eine internationale Marke wie zotter hier, dient dem Kundenanspruch, informiert zu werden, beinahe (Nährwerttabelle?) vorbildlich.

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zotter hat ein Fair-Trade-Lable, weil hier die Spielräume in Gewinnmargen für die Kakaobauern, Handel und Transport oder die Qualität selbst, maximiert entgolten wären.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese gefüllte MILCH-Schokolade 50%-Tafel zotter „Happy Birthday“ – fein, sehr süß und hochwertig zwar, die aber nicht superlativ gelungen ist.

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FAZIT Dr. Dietmar Moews: Mit VIER von SECHS KAKAOBOHNEN.– nun ja – mit Sojalecithin erhält sie nur VIER von SECHS – und damit ist sie nicht die bestbewertete zotter bislang in den LICHTGESCHWINDIGKEIT Schoki-Tests.

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FINE E COMPATTO

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

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