Juden-Rassismushetze von Götz Aly macht Facebook-Zuckerberg zum Blutjuden

Dezember 13, 2015
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Vom Sonntag, 13. Dezember 2015

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Bildschirmfoto vom 2015-12-13 13:09:52

Screenshot am 13. Dezember 2015

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Bildschirmfoto vom 2015-12-13 13:09:52

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In der BERLINER ZEITUNG beleidigte am 8. Dezember der Historiker Götz Aly, in einem rassistischen Meinungsartikel „Die Häme…“, Dietmar Moews und andere Autoren, die die Facebook / Zuckerbergs Ankündigungs-Reklame kritisiert hatten, als Antisemiten:

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Götz Aly schreibt:

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…Moderne Antisemiten meiden das Wort Jude, besinnen sich jedoch bei passender Gelegenheit auf das klassische Repertoire – gespeist aus Neid, Unvermögen und frustrierter Gehässigkeit. Als Mark Zuckerberg vergangene Woche seine Absicht erklärte, in den nächsten Jahrzehnten 45 Milliarden Dollar zu spenden, kamen in deutschen Zeitungen und Blogs in Sekundenschnelle die alten Klischees zum Einsatz.

In seinem Blog spricht „Fefe“ von einer „Steuervermeidungsmaßnahme“, die nur einem wohltue – „Zuckerberg und seinen Nachfahren“. Dietmar Moews meint: „Facebook, das Schweinegeschäft mit den Daten der geistig beschränkten Massenkonsumenten der hinterhältigen weltweiten Datengeschäfte, muss sich ständig waschen.“ Maxy steuert zu Zuckerberg bei: „Ich hab was gegen sein Lügenimage, das er kreiert.“ Klaus-Werner Lobo findet, dass er „einen Teil des Reichtums, den er der Gesellschaft geraubt hat“, „nun weiterhin steuerschonend vermehrt – also die Gesellschaft weiter ausbeutet“.

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http://www.berliner-zeitung.de/meinung/kritik-an-milliardenspende-die-haeme-gegen-mark-zuckerberg-ist-antisemitisch,10808020,32721038.html#plx2068733787

…“

Inzwischen, am 11. Dezember 2015, erschien ein OFFENER BRIEF von Jürgen Kaube, Redakteur und Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Feuilleton, Seite 11:

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Lieber Götz Aly, Sie haben gerade in einem Beitrag für die „Berliner Zeitung“ gegen den Ressortleiter Medien unserer Zeitung, Michael Hanfeld, einen ungeheuerlichen Vorwurf erhoben. Sie nennen ihn einen Antisemiten. Genauer: Sie werfen ihm vor, er erfülle die Kriterien für einen „modernen, stillen“ Antisemiten. Denselben Vorwurf erheben Sie außerdem gegen einen Kolumnisten von „Spiegel Online“ und eine Reihe weiterer Journalisten. …“

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Indes Dietmar Moews, kritisierte das am 2. Dezember 2015 als Brief an seine neugeborene Tochter publizierte Facebook-Gerede von Zuckerberg in LICHTGESCHWINDIGKEIT als Facebook-Gerede von Zuckerberg

 

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Vom Mittwoch, 2. Dezember 2015:

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Moews schrieb zu Zuckerbergs „Brief an seine Tochter“:

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„Auch der Deutschlandfunk verbreitete heute in den Informationssendungen eine leere Behauptung, der FACEBOOK-Kommunikation …Angeblich habe der Facebook-Chef Mark Zuckerberg angekündigt, eine große „Stiftung“ (NGO) zu gemeinnützigen Zwecken zu veranlassen. …“

BITTE WEITERLESEN unter:

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https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=20294&action=edit

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Dietmar Moews erwiderte inzwischen öffentlich auf die Blutjuden-Dichtung von Götz Aly in der BERLINER ZEITUNG.de am 11. Dezember 2015, als Kommentar und öffentliche Erwiderung wie folgt:

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Dietmar Moewsvor 2 Tagen

Götz Aly zu Spendenankündigung des Zuckerberg / facebook. Meine hier irreführend zitierte Kritik an die Zuckerberg-Verlautbarung zielt und trifft die Ankündigung einer Spende anstatt einer tatsächlichen Spende.
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Dieser Sachverhalt zielt nicht auf die Person Zuckerberg.
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Der Schluss von Götz Aly, weg von meinem Argument, hin auf meine Person, ist völlig schief.
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Als meinungsfreier Journalist in eigenem Namen darf Götz Aly schreiben, was man ihm druckt.
Als Wissenschaftler dürfte er das nicht.
Dr. Dietmar Moews“

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Dietmar Moews‘ LICHTGESCHWINDIGKEIT-Blogbeitrag „Facebook-Gerede von Mark Zuckerberg“ prangert Zuckerberg / Facebook als DATENKRAKE an, Moews meint:

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FACEBOOK gibt den IT-unmündigen Facebook-Nutzern „Affen Zucker“ und betreibt dadurch eine menschenrechtswidrige it-wirtschaftliche Methode, geltendes Menschen-Recht der Selbstbestimmung zu hintergehen und daraus politische Übemacht und Profit zu ziehen.

KURZ: MOEWS lehnt FACEBOOK als „Datenkrake“ vollkommen ab.

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Jürgen Kaube schließt seinen OFFENEN BRIEF. „Lieber Götz Aly“, in der FAZ vom 11. Dezember 2015, mit diesen Worten:

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… Nur für Sie, nicht für die von Ihnen Angegriffenen, ist Mark Zuckerberg ein Jude. Leider erfahren wir aus Ihrem Text nicht, inwiefern er das ist. Ist er ein religiöser Mensch? Ein Wikipedia-Eintrag teilt mit, er bezeichne sich als Atheisten. Ist für Sie Mark Zuckerberg ein Jude, weil Sie etwas über seine Eltern wissen? In Michael Hanfelds Kritik an jenem offenen Brief geht es nicht um Zuckerbergs Eltern, nicht um seine Verwandtschaft, nicht um seine Biographie. Der Schriftsteller Per Leo … „Aus Zuckerberg einen Juden gemacht zu haben, diesen Vorwurf muss sich in diesem Fall einzig und allein Götz Aly gefallen lassen“

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Kaube weiter: „… Hitler wird auch von Ihnen, Herr Aly, erwähnt. Sie zitieren aus „Mein Kampf“ eine Passage, in der Juden der „Kunst der Lüge“ und der schamlosen Geschäftigkeit bezichtigt werden. Und Sie schließen daraus, dass jemand, der ein als Gemeinnutz beschönigtes Geschäftsinteresse kritisiert, ein Antisemit ist … Wollen Sie uns ernsthaft sagen, dass ein und dieselbe Kritik, wenn sie an einem protestantischen Internettycoon geübt wird, ihren Charakter ändert, wenn sie Mark Zuckerberg betrifft? Wie kann einem denkenden Menschen wie Ihnen, Herr Aly, die Absurdität dieser Schlussfolgerung entgehen? Wie kann einem Historiker des Nationalsozialismus entgehen, welcher Logik, dieser Kurzschluss den Verstand opfert? …“

Kaube Schluss: „…Da es sich um eine der dümmsten und niederträchtigsten Feindseligkeiten überhaupt handelt, ist die Behauptung, jemand sei Antisemit, nicht irgendeine. Sie steht darum, wie Leo schreibt, unter besonderer Pflicht, einen Nachweis zu führen. Sie, Herr Aly, entziehen sich dieser Pflicht, weil gar nichts da ist, woran er zu führen wäre. Ihnen genügen Analogieschlüsse zum Rufmord. Das ist nicht nur niederträchtig, es schwächt die Kritik des Antisemitismus, den es gibt. Finden Sie nicht auch, dass das ein ziemlich hoher Preis dafür ist, einen Artikel mit haltlosem Unfug zu füllen? Ihr JÜRGEN KAUBE“

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Dietmar Moews als letzter Pomovent von Prof. Dr. Alphons Silbermann

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Dietmar Moews meint: Der haltlose Aly-vitische Unfug wirkt auf mich einerseits wie die LÜGENPRESSE – auch die FAZ und die FAS –, die im Jahr 2012 Dr. Dietmar Moews als Antisemit beleidigte – was zu Strafanzeigen wegen „Volksverhetzung“ führte und dann als haltloser Unfug erkannt, seitens der Berliner Staatsanwaltschaft eingestellt worden war.

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Andererseits wirkt es auf mich, wie manches entsetzliche Erlebnis, wenn man zum ersten Mal merkt, dass ein eigentlich intelligenterer Mensch speziell, schrittweise geistesschwach wird. Sollte Götz Aly krank sein, sollte man ihn nicht länger in öffentliche Konflikte loslassen. Ähnlich kann man die mittlerweile erlahmenden Ausfälle von Hendrik Broder erklären, der dieses Götz Aly-Zuckerberg-Drama als Side-Rider nutzt, ebenfalls massenmedial für Quote benutzt („Die Welt“: „Islam und Islamismus“) zu zocken – dazu noch ganzseitig in der Süddeutschen Zeitung ausbreitet „Auch ich bin ein Clown“.

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Charlie Chaplin war ein Clown – Hinkel war ein Clown, Hitler war ein Clown – unsere Frage ist vielmehr, was geschieht, wenn reputierliche Prominente irreführende hetzerische Stellungnahmen abgeben, wie hier Götz Aly in der „Berliner Zeitung“ am 11. Dezember 2015 rassistisch argumentiert , fast wörtlich, wie es Hitler tat:

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„Der Jude“ hingegen erscheint als die absolute Gegenfigur. Die Juden hätten sich zwar als Religionsgemeinschaft getarnt, seien aber in Wahrheit ein „Volk mit bestimmten rassischen Eigenarten“, aus denen ihre verderbliche Rolle in der Geschichte der Menschheit zu erklären sei. In jeder historischen Phase entdeckt er den Juden als „Parasiten im Körper der anderen Völker“.
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Emanzipation, Toleranzdenken, Assimilation, Parlamentarismus, Kosmopolitismus und Pazifismus heißen die Fassaden, deren er sich zur Camouflage seiner wahren Absichten bedient; Freimaurertum, zionistische Bewegung und die Presse bilden die propagandistischen und organisatorischen Zentralen der jüdischen Weltverschwörung. In Rußland aber hat der „Blutjude und Völkertyrann“ sein wahres Gesicht enthüllt. Dort wurden an „dreißig Millionen Menschen in wahrhaft fanatischer Wildheit“ getötet, „um einem Haufen jüdischer Literaten und Börsenbanditen die Herrschaft über ein großes Volk zu sichern“. –

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Die biologische Determiniertheit von Hitlers Weltbild deutet zugleich die Konsequenzen an, die der rassisch „höherwertige“ Mensch aus dem „Recht des Stärkeren“ zu ergreifen habe.

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Und Kindlers LEXIKON teilt mit:

Hitlers „Mein Kampf“ erreichte bis 1939 eine Auflage von 5,5 Millionen; 1943 waren in Deutschland nahezu 10 Millionen Exemplare verbreitet. Es wurde in sechzehn Sprachen übersetzt und auch nach 1945 im Ausland mehrfach wieder aufgelegt. Seit 1936 wurde „Mein Kampf“ in den Standesämtern verteilt. Um so erstaunlicher ist die Tatsache, daß die Maximen, die Hitler hier in aller Breite dargelegt hat, kaum in das Bewußtsein der Öffentlichkeit gedrungen sind. Hitlers Buch wurde vor und nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 in Deutschland kaum gelesen wurde. Das Desinteresse an Hitlers politischen Vorstellungen rechtfertigte sich vielfach aus einem ästhetisch motivierten Überdruß an Hitlers „schlechtem Stil“, seinen „verworrenen Ansichten“, dem „langatmigen“ und „langweiligen“ Charakter von „Mein Kampf“. Der öffentliche Geist hat den „Gefreiten Hitler“ stets nur widerwillig und mit hochmütiger Verachtung zur Kenntnis nehmen wollen.“

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Man sieht, wie Hitlers Rassismus, wie bei Götz Aly, auf Blutsverwandtschaft und Abstammung abhebt:

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Von immer stärker werdender Bedeutung für die Sicherung und Stärkung der deutschen Blutsordnung ist die Erbbestandsaufnahme. Sie ist die Sammlung und übersichtliche Ordnung aller Untersuchungs- und Ermittlungsergebnisse, welche für die Beurteilung der erblichen und rassischen Beschaffenheit der Sippen und ihrer einzelnen Mitglieder von Wert sind oder werden können. Die Erbbestandaufnahme umfaßt grundsätzlich die Gesamtbevölkerung. Sie erstreckt sich jedoch vordringlich auf die Personen, an denen Maßnahmen der Erb- und Rassenpflege durchgeführt wurden oder werden sollen und deren Verwandte.“

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Zum Verständnis noch ein Auszug aus Hartmut Krauss, „Was ist Rassismus (nicht)? Eine kurze Klarstellung:

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Krauss schreibt: „Zunächst eine Definition im Interesse wissenschaftlicher Präzision:

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Rassismus“ ist eine ideologische Einstellung bzw. ein irrationales Vorurteilsmuster, das Menschen aufgrund biologischer (Abstammungs-)Merkmale spekulativ-willkürlich als negativ, d. h. „irreversibel minderwertig“ und „schlecht“ bewertet.

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Auf dieser Grundlage ist es dann auch möglich, bestimmte Menschengruppen willkürlich zu „rassisieren“, d. h. ihnen bestimmte negative und irreversible biologische Eigenschaften anzudichten. So basiert der moderne Hass auf die Juden/Antisemitismus auf der irrationalen und ideologisch-manipulativen ‚Umwandlung’ von Menschen, die von religiös-jüdischen Vorfahren abstammen, in einen unveränderbar bösartigen, rassischen „Blutjuden“ – ganz egal, wie er sich zur jüdischen Religion verhält. So kann man Marx, Freud, den deutsch-nationalen Mitbürger und den ultraorthodoxen Rabbi in einen Topf werfen und als wesensgleiche Erzverderber verteufeln. Reale Sachverhalte, empirisch-konkrete Wirklichkeitsaspekte spielen in diesem eliminationssüchtigen Wahnsystem keine Rolle. Egal, wie sich der als „blutjüdisch“ identifizierte Mensch auch verhalten mag, er/sie ist als a priori Unreine/r zu beseitigen.

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Davon strikt zu unterscheiden ist die negative (kritische) Bewertung von Herkunftsgruppen, die aufgrund der von ihnen geteilten handlungsrelevanten Wertorientierungen und Normen als kulturell (relativ) homogen angesehen werden – zumal dann, wenn diese Gruppen ihre kulturell-normative Orientierung bewusst äußerlich sichtbar zum Beispiel in Gestalt von Kleidungssymbolen indizieren und sich damit selbsttätig abgrenzen. Entscheidend ist hierbei a) die Beurteilung der Inhalte der betreffenden (kritisierten) Wertorientierungen und Normen sowie b) die Stimmigkeit der Zuschreibung der Wertorientierungen/Normen zu der jeweiligen Bezugsgemeinschaft. (Überprüfung des Begründungsdiskurses)
Zudem ist in Rechnung zu stellen, ob die sozialisatorische und individuelle Veränderbarkeit der abgelehnten bzw. kritisierten Wert- und Normorientierungen eingeräumt wird oder nicht. (Unterscheidung zwischen statistischer Häufung und individueller Modifizierbarkeit der zugeschriebenen Einstellungen).

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Zu berücksichtigen ist darüber hinaus auch, dass die zum Beispiel ethnizistische/nationalitätsbezogene Abwertung oftmals das negativ-reaktive Spiegelbild der ethnizistischen (nationalistischen) Selbstaufwertung der betreffenden Ethnie/Nationalitätengruppe darstellt. (Positiver vs. negativer Ethnizismus/Nationalismus)

Einer exakten wissenschaftlichen Begriffsbildung völlig abträglich ist es, den Rassismusbegriff zu „kulturalisieren“ und auf die Negativbewertung von multiethnisch zusammengesetzten Weltanschauungsgemeinschaften auszudehnen. Dahinter steckt nicht nur wissenschaftlich unhaltbare terminologische Verwilderung, sondern der Versuch, a) durch diesen analytisch verfehlten semantischen Transfer einen ideologischen Diffamierungsmehrwert zu erzielen und sich gleichzeitig auch noch b) um die Prüfung der Angemessenheit der Negativbewertung herumzumogeln.

Der Gipfelpunkt der Verwandlung des Rassismusbegriffs in eine reine Diffamierungskeule ist dann erreicht, wenn jede Form der Kategorisierung von Menschen nach gruppenbezogenen Merkmalen und deren kritische Bewertung als „Rassismus“ gebrandmarkt wird. Damit soll offensichtlich zweierlei erreicht werden: Zum einen die absolute Immunisierung bestimmter Gruppen vor Kritik und zum anderen die – ihrerseits „rassistische“ (demagogische) – Konstruktion einer Gruppe von „feindlichen Kritikern“/ „Rassisten“. („Semantischer Totalitarismus“).

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Im Kontext der aktuellen Debatten zum Migrations-Integrations-Komplex hat der Rassismusbegriff längst seinen Status als wissenschaftliche Kategorie eingebüßt und ist zum Schlag-Wort eines politisch-ideologischen Bürgerkriegs verkommen. (Hartmut Krauss, Juli 2011)“.

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Dietmar Moews möchte noch hinweisen auf den wichtigen Publizisten Prof. Dr. Alphons Silbermann (1909-2000), der zu diesem Arbeitsfeld als empirischer Soziologe, Deutscher Jude, Naziverfolgter und Aufklärer („Auschwitz – nie davon gehört“), Abonnent auf Lebenszeit der von Dietmar Moews herausgegebenen Zeitschrift „Neue Sinnlichkeit“, darlegt, dass die von Nazideutschen betriebene Vernichtung der deutschen Juden und die Lebenskultur und die liberalen Werte des deutschen Judentums, heute von dem Verband „Zentralrat der Juden in Deutschland“ wie auch vom israelischen Massaker-Judentum des Netanjahu offizial-politisch vollendet werde.

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Es steht keinem Deutschen an, sich aus der Pflicht gegenüber den Naziverfolgten zu stehlen – auch nicht der Regierung Merkel – , indem eine Gewaltdiktion der Landnahme und der Vertreibung unterstützt wird, die geradezu wörtlich dem „Lebenskampf“ Hitlers entspricht, wie es die aktuelle Regierung Israels tut.

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Adolf Hitler in Vogelsang A Ha

Mai 26, 2015

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vom Dienstag, 26. Mai 2015

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Bei Gelegenheit von Köln aus etwa 40 Kilometer in die Eifel gereist und „Vogelsang IP“, Gemeinde Schleiden bei Gmünd / Eifel, an der Urft besucht.

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Der Nationalsozialist und Reichskanzler Adolf Hitler soll in den späteren 1930er Jahren insgesamt zweimal Vogelsang besucht haben.

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IP? – soll bedeuten „International Point“ – na ja.

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Inmitten des Nationalparks Eifel befindet sich die 100 Hektar große Anlage der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang. Zwischen 1934 und 1936 wurde hoch über dem Urfttal eine Schule für den Führungsnachwuchs der NSDAP errichtet, die bis 1939 in Betrieb war. Die mehr als 50.000 Quadratmeter große Anlage ist nach dem Reichsparteitagsgelände die größte architektonische Hinterlassenschaft der Nationalsozialisten.

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Der Kölner Architekt Clemens Klotz hat die Gesamtanlage seit 1934 im Auftrag der NSDAP ausgearbeitet und den „ersten Spatenstich“ gemacht. Ab 1936 wurden erste Lehrveranstaltungen durchgeführt. Bis zu 6.000 ausgewählte Parteifunktionäre lebten interniert in der Weiterbildungsstätte. Mit Kriegsbeginn im Jahr 1939 wurde nicht mehr gebaut. Noch im Jahr 1942 kam es zur Nutzung von „Adolf-Hitler-Schulen“.

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Nach dem Zweiten Weltkrieg war Vogelsang erst britischer, dann belgischer Truppenübungsplatz. Heute befindet sich dieser historische Ort im Wandel und beinhaltet als Internationaler Platz „vogelsang ip“ ein Ausstellungs- und Bildungszentrum, ist außerschulischer Lern- sowie kultureller Veranstaltungs- und Tagungsort.

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Das temporäre Besucher- und Informationszentrum befindet sich bis zur Eröffnung des neuen Forum Vogelsangs 2015 auf dem Gelände im Kulturkino vogelsang ip, dem ehemaligen belgischen Truppenkino der 50er Jahre.

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Dietmar Moews vor den 1952 gebauten belgischen Kasernen von Vogelsang

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Dietmar Moews meint: Die „Ordensburgen“ der Nazi gehören zu den geraunten Überlieferungen. Zufällig schlug ich „Vogelsang“ (nicht der Stadtteil Kölns gleichen Namens) nach und konnte es jetzt kurz besuchen:

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Was ich sah, war erstaunlich: Hier wird ein „Fremdenverkehrszentrum“ hochgezogen, wo nicht nur das „Rote Kreuz“ Jugendlager oder „Trapper“ als „Ranger“ zu jungvolkartigen „Bildungsprogrammen“ rufen, Lagerfeuer an Thingstätten eingeschlossen – Titel „NATIONALPARK“.

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Eine etwa 90 minütige Führung, in der seit dem Jahr 2006 für die Allgemeinheit geöffneten Anlage, über das Gelände um die belgische Kaserne „Van Dooren“, die „Burgschänke“, den „Adlerhof“, Blick auf die Urft-Talsperre, das Krankenhaus und das „belgische Kino“ wird von ernsthaftem, aber dilettantischem Führungs-Personal angeboten.

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Es werden Fotografien vorgezeigt, deren Kommentierung teils falsch bzw. nicht unkritisiert stehen dürften, insbesondere weil sich die Vortragenden angeblich bevorzugt an Kinder wenden (also an Erwachsene mit kindischem Aufnahmevermögen):

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Da sind überlebensgroße Reiterstandbilder aus Kalkstein gehauen, auf Schwarz-Weiß-Fotoabzügen-Vergrößerungen, die in der Aufstellungsrichtung die erfolgreichen Eroberungen im Osten anzeigen würden – wird erklärt. Doch als diese Standbilder entstanden sind und aufgestellt worden sind, Anfang der 1930er Jahre, war Adolf Hitler vielmehr noch nach Westen ausgerichtet, Spanien, Frankreich, England – während andere Nationalsozialisten, insbesondere der NS-Ideologe Rosenberg, den „Kolonialismus“ im Ostland propagierten.

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Abgesehen davon wäre dann heute ausdrücklich zu betonen, dass es keine Eroberungen, sondern Verluste und Opfer ohne jedes historische Beispiel gab. Bereits im Herbst 1941 war der Hitlerkrieg im Osten, vor Moskau, verloren.

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Es gehört zumindest die Betonung der totalen Widersprüchlichkeit, zwischen dem hybrischen „Ordensburg-Projekt Vogelsang“ und der vollkommenen Verblendung des „Tausendjährigen Reichs“, in diese „Erinnerungs-Wirtschaft“ von Schleiden in der Eifel des Jahres 2015:

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Die Deutschen waren bereits im eigenen Krieg untergegangen, als die Hitlerei noch immer an solchen Ordensburgen werkelte bzw. noch heute wird damaligen Projektionen gefolgt, hört man die IP-Führerin erklären, wie angeblich sinnvoll und nützlich die NS-Entscheider dachten und handelten.

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Gerade weil der Ausblick aus der „Burgschänke“ von Vogelsang, der Blick über die Urft-Talsperre, wie ein heiliger Ort gewählt ist, ähnlich wie andere Nazi-Lokale, der Berghof über Berchtesgaden, Waldhof Bogensee und viele andere – von starkem Stilgefühl und ästhetischem Wollen und Können geprägt sind, müssen die urteilschwachen Menschenabrichtungen desto schroffer erkannt und erkennbar gemacht und ausgesprochen werden.

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Hitler hatte großen Sinn und Vermögen architektonische Anlagen zu entwerfen und zu veranlassen. Aber, dass es ein „Bullenkloster“ war, das niemand verlassen durfte, wird unterschlagen.

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Hitlers „hitlerschlaue“ Führungsfolklore dagegen war verheerend. Sein Trick, da wo seine Fehleinschätzungen nicht aufgingen und nicht aufgehen konnten, ohne Zögern unbegrenzte Rücksichtslosigkeit und Brutalität anzuwenden, war banaler Machiavellismus. Was moralisch böse war, schien für Hitler bedenkenlos machtpolitischer Lehrbuch-Pragmatismus zu sein.

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Dem eigenen Irrsinn folgend ging Hitler schließlich 1945 persönlich unter. Durchaus seine letzte Fehleinschätzung erkennen müssend, nämlich: Die bis dahin nicht umgekommenen Deutschen würden die Hitlerei überleben.

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Hitler und die Nazimacht-Organisation bestanden aus Angst, Schrecken und Unvermögen, durch völlige Verkennung der sozialen Geschehnisse innerhalb einer menschlichen Gesellschaft die delikaten organisatorischen Aufgaben von Führung und Fühlung, als Funktion von Führung, auch nur annähernd zu erkennen. Unfähigkeit und soziologische und anthropologische Unterbelichtung sind die Voraussetzung für den Irrsinn der zwölf Jahre bis 1945. Wer die „schönen“ Anlagen und Pläne von Vogelsang heute vorstellt soll diese Tatsachen herausstellen:

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Was heißt: Die Uniformen lieferte HUGO BOSS – der Nazi-Lieferant?

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Der Umfang dieser „Ordensburg“-Anlage entspricht den Parteitags-Anlagen in Nürnberg. Neben Volgelsang bauten bzw. planten die Nazi Ordensburgen in Sonthofen / Allgäu und in Crössinsee / Pommern, also im Westen, Norden und Süden – zu einer OST-Ordensburg kam es nicht mehr.

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https://www.youtube.com/watch?v=HCv2CVjtqJs

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EINS Und es sind zwei schwerwiegende Kritikpunkte einzuwenden: So es sich denn ausdrücklich um einen IP = Internationalen Punkt eines Europäischen Förderprojekts der regionalen Entwicklung handelt, fällt die ständige Wiederholung des Begriffs „National“ auf.

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Aber das Nationale, das Nationalistische und nationaler Gebrauch und Nutzung sind keineswegs die ausgezeichneten und die finanzierten Zwecke, um die es bei diesem NAZI-Relikt gehen sollte.

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Allein, dass wir es mit einem Areal zu tun haben, das infolge einer durchaus kritikwürdigen Signatur des „Nationalen“ auf der heutigen Finanzierungs-Agenda steht und als „Nationalpark“ eine internationale Definition bekommen hat, soll es sich doch um IP = Internationale Perspektive handeln und nicht um eine Nationale oder Nationalistische.

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ZWEI Adolf Hitler habe – wie es typisch für ihn und die damalige Zeit gewesen sei (so sprach die Rundgangführerin am 25. Mai 2015) – stets auf die praktische Nützlichkeit von Maßnahmen geachtet.

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Es geht nicht an, dass die heutigen Vogelsang ip-Promotoren bis in die Wortwahl die Propagandavokabeln aus den 1930er Nazi-Jahren benutzen: Hitler hat durch die zwölf Jahre keineswegs die Eifel gefördert. Es ist ausdrücklich herauszuarbeiten wie weit Nutzen und Ungeist ineinander verhakt worden waren.

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Beim Bau von Vogelsang sollte die wirtschaftlich am Boden liegende Eifelregion Arbeit und Brot erhalten.

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Adolf Hitler habe eben dafür gesorgt, dass in der Architektur einheimische und regionale Baustoffe abgebaut und verwendet wurden – in Vogelsang der Muschelkalk-Naturstein, der in Bruchstein-Mauerwerken verbaut wurde.

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Es sollten bis zu 6.000 Internatsbewohner in Vogelsang in etwa 3000 festen Unterkünften und noch einmal 3.000 in Dauer-Zeltlagern wohnen, die aus dem Handwerk der Eifelortschaften versorgt wurden. Bäcker, Schlachter, Bauhandwerker, teils sogar extra arbeitskraftaufwendige Rüst- und Schaltechniken der Zimmerer und Tischler, der Erdbauer und Wasserbauer, der Maler und Trockenbauer.

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https://www.youtube.com/watch?v=CaL-j2Gfw0Y

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Und jedesmal wurde ausdrücklich auf die nützliche Organisation durch die Nazi-Führung hingewiesen. – Es sei von dem Bildungs-Nazi Dr. Robert Ley erlassen, dass Führungskräfte mindesten 25 Jahre alt zu sein hätten. Und so fort – immer mit dem Zusatz: „weil es nützlich war“.

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Auch wenn all diese Ansagen keineswegs als regelhaft oder nützlich bestehen konnten und nicht bestehen können: Erwähnte die Fremdenführerin ständig, wie diese nationale Stätte von der Zweckrationalität der praktischen und nützlichen Führung der Hitlerei profitierte. Der Wirtschaftsaufschwung, die Eifelregion, die Heimat – und an genau diese Begrifflichkeit hat sich heute die „Vogelsang ip“ angeschlossen.

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Der „Nationalpark“ Vogelsang IP nützt der Region.

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Dass die Europäische Union, der Staatssekretär im Bundeskanzleramt („Bundeskulturministerin“), der Bundeswirtschafts- und Verkehrsminister sowie das Land Nordrhein-Westfalen sowie diverse intermediäre und private Geldgeber den Neuaufbau von „Vogelsang IP“ schrittweise fortfinanzieren, liegt in der Verantwortung einer gemeinnützigen GmBH und des Landes NRW.

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Dass sich alle zusammen nominell aufs „Nationale“ geeinigt haben, ist keine gute Ausstrahlung für das europäische „Aufklärungsprojekt VOGELSANG IP.

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Deutsche, die Wahnsinnigen, kämpften vor 70 Jahren aus Weltanschauung

Mai 2, 2015

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vom Samstag, 2. Mai 2015

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Meiner Auffassung war der deutsche Reichskanzler Adolf Hitler, der sich im Zusammenbruch des totalen Krieges, am 30. April 1945 erschoss, wahnsinnig.

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Ich verstehe den langjährigen „Erfolg“ seiner soziale Dynamik unter den Aspekten:

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EINS Die Deutschen der Weimarer Republik verfügten über potenzielle soziale weltanschauliche Anschlusspotentiale. Hitler „ließ die Sau raus“ – seine Staatskritik und Feindkritik affirmierte die verirrten deutschen Selbstbilder zum verlorenen Weltkrieg und den Versailler Auflagen, dem Sündenbock-Mob der kleinen Leute, dem Militär, der Großindustrie. Hitler sprach die völkisch stimmbare deutsche Kommunikations-Gesellschaft an.

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Gleichzeitig ließ er wahnsinnige weltanschauliche Irrvorstellungen über Sinn und Form des gewünschten Lebens aufziehen. Dabei wurde jeder einzelne – anthropologisch und sozial – praktisch exklusiv inkorporiert oder exklusiv bedroht oder beseitigt. Der gesamte Führerstaat wurde als Despotie, als Mobszenerie und Volksaufstand, hierarchisch geordnet und kontrolliert gesteuert.

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ZWEI Hitlers gezielte und persönlich praktizierte und organisierte Gewaltbereitschaft.

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DREI Hitlers Desorientierung bestand in seiner fortlaufend wahnsinnigen Verirrung in die Interpretation der eigenen Verfangenheit in die selbstbeeinflussten historischen Ereignisse.

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Hitler vermeinte zweckrational zu gestalten, während er die objektiven Misserfolge seiner politischen Handlungen unterbewerte. Die aus Hitlers Sicht anscheinend bestätigende, kritische, aber objektiv „wahnsinnige“ Resonanz seiner Berater und seines persönlichen Publikums stabilisierte die falschen Entscheidungen.

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Abgesehen von den ideologischen Verblendungen, die Hitler in seinem Buch „Mein Kampf“ darstellt und seine Beschränktheiten und Dummheit ausdrückt, werden aufs Ende besehen, Hitler sehr früh seine Desorientierungen klar (zum Thema Zweifrontenkrieg / Englands Thronfolger springt 1936 ab. Zum Thema der unsinnigen Rassentheorien und die deklarierte „arische Kulturrasse“. Zum Thema Vorsehung und Teleologie. Zum Unverständnis der Philosophen, ob Kant, ob Goethe, Schopenhauer, Stirner, Nietzsche, begreift die Hitlerei nicht die soziale Vielfalt und die Bedeutung der freien sozialen Dynamik im Gegensatz zur totalen Direktion. Nicht-Moral und Vernichtung der Kritiker und Andersdenkenden als Naturrecht des Stärkeren.

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Hitlers Gesprächspartner, die teils hochqualifizierte Fachleute der Industrie und der Naturwissenschaften waren, zeigten sich als politische Schwachmaten. Hitler war bis zum Schluss von zu objektiven Urteilen unfähigen persönlichen Sozialbeziehungen umgeben.

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In dem Maße in dem Hitler seine Konzeption scheitern sah, verlor er die geistige Bindung zu seinen Vasallen, Beratern und seinen Mitarbeitern. Zum Ende hin fing Hitler seinen soziale Wahn durch Krankheit und Verfall auf. Seine Ärzte, die den Wahnsinn erkennen mussten, versagten in extremer Weise. Ebenso seine Vertrauten, Speer, Bormann, das Ehepaar Goebbels, Rosenberg, die bornierten Frauen im Bunker  – eine inferiore Bande an der Spitze der völkischen Weltanschauung.

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Dietmar Moews meint: Mit der Selbsterschießung Hitlers, am 30. April 1945, endete das weltanschauliche Durchhaltedrama.

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Die gesamte Kriegsgeschichte hat durch die moderne Kriegstechnik totale Züge angenommen – während der moderne Mensch sich davon Kriegsvorteile vorstellte und auch heute noch, im Jahr 2015, nach dem Kriegsjahrhundert, treibt man kriegerische Interessenpolitik.

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Dabei scheint es sich um einen unsterblichen Kollektivwahnsinn zu halten –

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anders ist heutige Kriegstreiberei nicht erklärbar.

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Dass sich frühere Kriegsführer mit militärischen Mitteln anstellten, gewaltsam Kriegsziele durchzusetzen, hatte nicht unbedingtes Einverständnis der jeweiligen Gesellschaften zur Bedingung: Man traf sich auf dem Schlachtfeld.

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Der moderne Krieg bezog unweigerlich die nichtmilitärische Gesellschaft ein, bis hin zum „totalen Krieg“. Die völkische Hitlerei organisierte zur Durchsetzung von Kriegszielen einen „geführten Volksaufstand“.

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Mit dem 30. April 1945 war der Zweite Weltkrieg seitens der Deutschen keineswegs beendet. Die Deutschen fanden sich in eine Kapitulation nicht ein – sie hatten sich zwar längst den vorrückenden Besatzern schrittweise ergeben, setzten ihre weltanschauliche Feindschaft aber fort:

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Sowohl der drohende stalinistische Bolschewismus, wie die amerikanischen Kapitalisten wie auch die „jüdische Weltverschwörung“ trafen auf die weltanschauliche Abwehr der Deutschen im Zusammenbruch unter schlimmsten Ängsten und Befürchtungen. Die völkische Nazi-Weltanschauung der Deutschen war derart nachhaltig, dass ein Danach – auch ohne Hitler – zunächst nur als unvorstellbares Böses befürchtet wurde.

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Der Wahnsinn war viele Jahre geführt worden. Er läuft auch selbststeuernd ins Unheil. Es wird politische Führungskunst und die Kunst der Fühlung, als Funktion von Führung, gebraucht. Doch die Lehre lautet weiterhin:

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Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ – auch vom Wahnsinn.

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Adolf Hitler, der Wahnsinnige, erschoss sich vor 70 Jahren

April 30, 2015

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vom Donnerstag, 30. April 2015

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Die Stadt Braunschweig muss nicht um einen Ehrenbürger trauern. Auch wenn das protestantische Braunschweig dem katholischen Österreicher Adolf Hitler den Zugang zum passiven Wahlrecht in der Weimarer Republik ermöglichte, muss sich Braunschweig heute nicht mehr herausgehoben bekennen, sondern darf braun schweigen.

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Schließlich ist die Weltgeschichte voller Gedenktage – erst vor 40 Jahren die vietnamesische Befreiung von Saigon – als Krönung der Kennedy-Präsidentschaft. Man weiß kaum, wo man überall wegschauen möchte.

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Immerhin sind die weltweiten Helfer in Nepal mit guten Absichten aktiv. Und vielleicht kommt es nicht zu Mob-Aufständen der Nepalesen gegen die bessergestellten ausländischen Touristen in Kathmandu: Ein Flugplatz mit ACHT Stellplätzen ist ein Nadelöhr, wo es einfach eng ist.

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Hitlers Selbsterschießung, am 30. April 1945 im „Führerbunker“ in der Berliner Wilhelmstraße, war zuletzt eine ästhetische Botschaft – wie Hitler selbst schon in „Mein Kampf“ geschrieben hat: „Wenn das deutsche Volk nicht siegt, hat es auch nicht verdient zu leben“.

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In dem Interview bei „MAISCHBERGER“, vorgestern im deutschen Fernsehen, erklärte der 96-jährige Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD), Herausgeber der Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT:

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Ich bin da mal eingetreten in die SPD, die ist mir eigentlich egal. … Ich habe erst zwei Jahre nach Kriegsende erstmalig von Auschwitz gehört. … Ich war begeistert … (wovon? von Hitler? von Heydrich? von Wernher von Braun? von Leni Riefenstahl? von Heinz Rühmann? von Johannes Heesters, von Joseph Goebbels? von Alfred Rosenberg? von Houston Chamberlain? von Paul Lagarde? von Ferdinand Porsche? von Gerhard Fieseler? von Hermann Göhring? Von Reichsinnenminister Flick? von SS-Chef Heinrich Himmler? von Joachim von Ribbentropp? von Wilhelm Furtwängler oder von Mephisto und Gustav Gründgens? von Jakob Wassermann oder von Thomas Mann?

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Dietmar Moews meint: Wir sehen, wir kennen uns viel zu wenig aus, um überhaupt sinnvoll aus der Vergangenheit in die Zukunft zu kommen.

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Es ist Alles zu viel. Die Köpfe qualmen WhatsApp, Counterstrike und SMS.

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Durchschummeln und Angeben heißt die aktuelle Lebensart.

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Die Hitlerschlauheit heißt bei Margarethe von Dänemark „schlaudumm“ – man stellt sich dumm und behauptet: Ich weiß doch gar nichts. Man sagt uns doch nichts. Die da Oben machen doch ohnehin, was sie wollen.

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Helmut Schmidt hatte als Schüler des Hamburger Elitegymnasiums selbst miterlebt, wie jüdische Mitschüler aus der Schule getrieben worden sind. Aber er erzählt heute, erst zwei Jahre nach Kriegsende von der Judenvernichtung gehört zu haben – wohin können die Schüler denn vertrieben worden sein?

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Frau Maischberger wandte ein: „Sophie Scholl war Ihr Jahrgang – die hatte doch auch den Naziwahnsinn erkannt und was dagegen unternommen und mit dem Leben bezahlt.“

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Schmidt: „Verführt, will ich nicht sagen, aber stark beeindruckt war ich. Wir waren noch sehr jung. Ich wäre zu feige gewesen (Schmidt war Wehrmachtsoffizier für Hitler).

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Hat Schmidt den Hitler-Wahnsinn denn heute begriffen? Seit wann, wodurch hat Helmut Schmidt den Hitlerwahnsinn begriffen? Das vergaß Maischberger zu fragen.

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Schwamm drüber? Man diskriminierte ZIGEUNER (nicht Sinti und Roma), man diskriminierte Juden (und nicht Antisemitismus).

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Das Recht auf Anderssein ist auch bei der heutigen Jugend des Jahres 2015 schwer zu begreifen. PEGIDA ist einfacher: Majorität gegen Minorität? Wer weiß, wie groß der Anteil der ehemaligen DDR-Menschen ist, die den heutigen Staat unglaublich und eklig finden?

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Heute wird der Hitler-Tod nicht in den Medien erwähnt – doch vorgestern durfte der leicht senile Altkanzler Helmut Schmidt seine eigene Lebensgeschichte klittern.

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Ich habe nun im Laufe der Jahre schon mehrfach solche Schmidt-Selbstsignierungen miterlebt und fordere von den Medien:

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„Lass‘ den Alten jetzt ruhen. Sein Gedächtnis reicht nicht mehr, seine verschiedenen Selbstdarstellungen in seine „Updates“ zu integrieren“. Das ist doch von Eugen Brecht hinlänglich bekannt: Rückswärts-Ausbau der Biografie.

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Die Interviewerin Maischberger spielte auf eine weitere zukünftige Gesprächsrunde an. Doch ihr selbst fehlt das Format, den Selbstdichter Helmut Schmidt im Interview so zu führen, dass er nicht solche Peinlichkeiten als Tatsachen behauptet.

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Es war zweifellos mangelnde Motivation bei Schmidt, zu erklären, was ihn an Hitler so verführt hatte – war es die Uniform? war es die Machtausstrahlung? Waren es der Weltkrieg und die Frechheiten? war es die Selbsterschießung? war es Hitlers Drogensucht? war es Schmidts eigene Kindheit und Sozialisation? Schmidts Jugend? waren es Hitlerambitionen der heranwachsenden Person Helmut Schmidt? waren es die Feindbilder? waren es soziale Massenambitionen von Zugehörigkeit und Selbstbild, Volk, „Arier“, „Rasse“?

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Der 30ste April 1945 ist zur Hitlererinnerung insofern wichtig und beachtlich, dass damit Hitlers letzter Akzent feststand. Während Hitlers Mitführer noch bis in die Nürnberger Prozesse und die weiteren wissenschaftlichen Klärungen der Geschehnisse daran mitwirkten, auszuformen, wie zweckrational bzw. wahnsinnig die gesamte Hitlerei, aus der Weimarer Republik kommend, durch die Depression der Weltwirtschaft, in die Propaganda- und Kriegspolitik geworden war – und wie schwer bzw. sinnfällig es war, das Böse und „Unmögliche“ daran rechtzeitig zu erkennen, anstatt begeistert in eine Weltkriegsbereitschaft hineinzugehen.

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Braunschweig dürfte von mir aus – ich habe dort an der Kunsthochschule von 1975 bis 1977  Malerei studiert – alljährlich das Thema HITLER öffentlich thematisieren. (Die Braunschweiger Allgemeine Zeitung gehört zu Madsack-Medien Hannover Allgemeine Zeitung und Neue Presse).

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„Manfred-Rommel-Flughafen“ Ehrenname für Landesflughafen Stuttgart

Oktober 22, 2014

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am Mittwoch, 22. Oktober 2014

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Stuttgart (dpa/lsw) – Kleine Ergänzung, große Debatte: Knapp ein Jahr nach dem Tod von Stuttgarts ehemaligem Oberbürgermeister Manfred Rommel (1928-2013) wird am Mittwoch der Landesflughafen nach dem CDU-Politiker benannt. Rommels Nach-Nachfolger Fritz Kuhn (Grüne) will eine erste Hinweistafel mit dem Aufdruck «Flughafen Stuttgart – Manfred Rommel Flughafen» anbringen.

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Pikant wegen Rommels Vater: dem ehemaligen Nazi-Offizier und Generalfeldmarschall Erwin Rommel (1891-1944), der wegen seines Einsatzes während des Afrika-Feldzugs als «Wüstenfuchs» bekannt und zum wichtigen Bestandteil der NS-Kriegspropaganda wurde.

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https://www.youtube.com/watch?v=p_iMzG2g7Ho

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Manfred Rommel starb im November 2013. Von 1974 bis 1996 war der CDU-Politiker Oberbürgermeister. Vor allem als Wächter der Toleranz erwarb er sich überparteilich höchsten Respekt.

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Dietmar Moews meint: Die Namensehrung für Manfred Rommel findet meinen ungeschränkten Beifall. Manfred Rommel war ein vorbildlicher liberaler Deutscher in höchster Verantwortung über viele Jahre.

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Manfred Rommel hatte die hohe Intelligenz und kulturelle Urteilskraft keine unanständigen Machenschaften durch politische Macht vorzunehmen, sondern gezeigt, dass freie demokratische Rechtsstaatlichkeit durch Wählerentscheidungen möglich ist, wenn gute Kandidaten da sind.

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Sehr speziellen Eindruck machte Rommels freundlicher Humor und Witz – hervorragend.

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Ich erinnere daran, dass diese Alternative nach Filbinger zwischen Manfred Rommel und Lothar Späth für die Baden-Württemberger bestand – und sie hätten Rommel wählen können, wählten aber Späth.

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Pikant ist die Namenswahl nur unter einer völlig abwegigen Fehlinterpretation, nämlich, sofern man das Dritte Reich, den Zweiten Weltkrieg und den Zusammenbruch als Nazikriegsreklame bewertet.

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Barack Obama gibt GRUNDKURS Victor Klemperer

September 27, 2014

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am Samstag, 27. September 2014

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Erstaunt erkennen wir im „Switch“ des US-Präsidenten Obama, seine Proklamationen nach den verschärfenden Methoden der fortgeschrittenen Kriegsrhetorik zuzuspitzen.

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Das lässt sich in den Verlautbarungen gegenüber den US-Amerikanern wie in den Auftritten gegenüber den Verbündeten, den Kolonialisierten und den Feinden, ganz wie es US-Präsident Obama wohlfeil findet, ausgeformt.

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Die Süddeutsche Zeitung bringt heute, Samstag, 27. September 2014, dankenswerter Weise mal einen kleinen wertorientierten Abstecher, abseits der derzeitigen Staatskriegspropaganda, wie es die deutschen Bockparteien inszenieren.

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Die SZ, die wie die Massenmedien in Deutschland üblicher Weise, inhaltlich an den Affirmationsformen klebt, die meist das Böse in der Historie anzeigt („böse Nazis“), aber Schwierigkeiten hat, die heutige STAATSKRISE in Bayern festzunageln. Jedenfalls heute bringt das Feuilleton mal eine Kritik, die induktiv auf die heutige Emotionalisierung durch Staatssprache aufmerksam macht. Und die SZ nimmt dafür den im Dritten Deutschen Reich der Nazis sensiblen Beobachter der deutschen Sprachbenutzung, Victor Klemperer (1881-1960) aus Dresden:

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ALSO VIKTOR KLEMPERER mit BLICK auf OBAMA (bezogen auf „Lingua Tertii Imperii – Notizbuch eines Philologen, das Grundlagenwerk zur Sprache des Dritten Reiches aus dem Jahr 1957):

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Und wenn nun die gebildete Sprache aus giftigen Elementen gebildet oder zur Trägerin von Giftstoffen gemacht worden ist … Worte können sein wie einzige Arsendosen: sie werden unbemerkt verschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu tun, und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung noch da.“

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Andrian Kreye schreibt in der SZ: „Präsident Obama bezeichnete des IS in den vergangenen Tagen mehrmals als Krebs. In seiner Rede vor den Vereinten Nationen sprach er vom IS als „Krebs, der die moslemische Welt verheert“. Da aber schließt er an finstere Zeiten an. Das Judentum als Krebsgeschwür, das im deutschen Volk metastasiert, war eine Metapher der Nazis. In diesem Bild lag schon die Vernichtungspolitik des Völkermordes. Denn einen Krebs kann man nur im ganzen Körper bekämpfen, nicht nur am einzelnen Herd…“

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Allein die beliebigen Etiketten, die Rede von ISIS, von IS, Isil, von Terror-Miliz, von islamistischen Guerillas und heute hieß es nun:

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Heute haben sich die Luftangriffe gegen den „islamistischen Staat“ in eine ununterbrochene Bombenserie verstärkt: Islamistischer Staat.

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Dann ist es wieder Hitlers Krebs am ganzen Körper, dann ist es der Krieg gegen den Terror, nun wieder gegen den islamistischen Staat.

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Die SZ schreibt: „Bush hebelte mit Worten das Völkerrecht aus. Obama setzt auf radikale Emotionalisierung.“.

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Dietmar Moews meint: Die Süddeutsche bringt mit Autor Kreye echte und nachvollziehbare Aufklärung für dich und mich.

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Es liegt mir in diesem Moment nicht daran, das SZ-Blatt von heute so vorzuführen, dass es auch noch deutlich wird, dass auch die SZ die Hitler-Rhetorik verwendet. DAS IST NORMAL. ES GIBT KEINE LINKEN oder RECHTEN BLÄTTER – es gibt allüberall die Affirmation der propagandistischen herrschenden Sprachregelungen. Wer das vermeiden will, wird nicht die Engpässe der Wahrnehmungsökonomie der großen Zahl passieren können, sondern bleibt ungelesen.

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Nun gut, also: VICTOR KLEMPERER – heute im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung.

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ZUGINSFELD-Reihe am 3. Juli 2014 in der Mainzer Straße (nördlich Eierplätz chen)

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Deutsche Prominenz klärt auf: Verpitbullung der Gesellschaft

Juni 16, 2014

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Vom 16. Juni 2014

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Denk mal. Jede Gemeinschaft hat ihre zeitgenössische Prominenz, die sie benutzt. Michael Schuhmacher liegt, sechs Monate nach seinem Freizeitunglück, nicht mehr im Koma. Boris Becker hat viele Schmerzen und außer Tennis spielen, weiß er sich nicht zu halten. Franz Beckenbauer spielt Geheimagent des westlichen Kapitals und glaubt, als Dauerflüchtling vor dem Finanzamt mit guten FIFA-Golf-Leistungen durchzukommen. Bundespräsidenten Köhler, Wulff und Gauck klären ihre Bürger nicht über die Finanzmachenschaften des Westens auf, während sie das Rüstungsgeschäft mittragen. Nur Papst FRANZ lässt mitteilen: Der heutige Kapitalismus sei ein Unheil.

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Dietmar Moews meint: Als Soziologiefachmann möchte ich auf die empirischen Einsichten hinweisen, wie sehr in unserer Medienresonanz-Welt Prominenz das Glauben, Hoffen und Werten, kurz, unsere Einstellungen und unsere persönliche Dynamik in Kraft und Richtung bestimmen.

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Wir können leicht erkennen, wie unsere Prominenz von uns gemacht wird. Der Prominente macht sich nicht selbst: Schuhmacher, Becker, Beckenbauer, Wilhelm Busch, Adolf Hitler, Goebbels, Köhler, Wulff, Gauck und Uli Hoeneß unterscheiden sich, jeder von jedem. Und jeder ist auch eine moralische Instanz, eine Autorität für die Fähigkeit erfolgreich zu leben. Die Verpitbullung der Gesellschaft läuft über Markenzeichen: Heino, der Typ mit der Brille.

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Vorbild, Peer, Leitbilder, Illusion, Wissen, Lernen, Tun, Hoffen – was nützen uns unerreichbare Prominente? Was schaden uns verschrumpelte Luschen und abstürzende Luftballons.

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Siehst Du, das kommt von das. Sagte Wilhelm Busch: Wenn einer, der mit Mühe kaum gekrochen ist auf einen Baum, schon glaubt, dass er ein Vogel wär‘, so irrt sich der.

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Michael Schuhmacher ist ein vorbildlicher Steueremigrant – Uli Hoeneß hält sich zwangsweise im Gefängnis auf. Simone de Beauvoir (Bouvoir) ist vergessen. Hitler ist weg vom Fenster und Joseph Goebbels? – ehedem von Goebbels gebautes Anwesen „Bogensee“, nördlich von Berlin, steht zum Verkauf und Mick Jagger – stets Vorbild – hat Fotos mit Freundin.

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Moment – das war es ja, was hier gesagt werden sollte. Das postmoderne Vorbild hat ja Erleichterungswirkung. Es spornt nicht an, es macht keinen Leistungsdruck, keiner will Mick Jagger nachahmen, lieber beim Grillen besoffen ins Feuer stürzen, lieber mit Oliver Pocher lachen.

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