Hannover im Schatten des 20. April des Calenberger LICHTFESTES der Neuen Deister Zeitung

April 2, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8059

zum Ostermontag, 2. April 2018

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ZWEIUNDZWANZIGSTER BLOGBEITRAG zum 20. April 2018 in Springe, und wird fortgesetzt, in LICHTGESCHWINDIGKEIT von Dietmar Moews hier:

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PETER VAN DER WEYDE / Prof. Vanderweyde

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wurde in SPRINGE zum alles weichklopfenden KRONZEUGEN genutzt.

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In aller deutschsprachigen Welt wird VANDERWEYDE immer wieder als ANFANG der BEWEISKETTE genannt.

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Der Holländer Professor Peter H. Van Der Weyde war ein international anerkannter

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PROFESSOR im technischen Fach,

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GUTACHTER,

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HERAUSGEBER,

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PUBLIZIST

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INSIDER.

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VANDERWEYDE war GASINDUSTRIE-Lobbyist in USA. Sogenannte Gas-Jets, also kleine Gaslampen, waren die modernste Innenraumbeleuchtungen. Selbst die INDUSTRIE konnte mit GAS-BELEUCHTUNG im Morgengrauen, in der Winterdämmerung und nachts, mit dem GAS-Kunstlicht Schichtarbeit einführen. GAS war ein großes Geschäft ab dem ausgehenden 19ten Jahrhundert.

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Van Der Weyde – so schrieb sich der amerikanische Holländer selbst – lag es eigentlich daran, die Elektrolampen für die privaten Haushaltsbedürfnisse als aussichtslos und zu teuer abzustempeln. Sehr bald war er aber nicht nur beim GAS, sondern hatte auch bei der neuen ELEKTROTECHNIK seine Finger drin.

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Es folgt hier die Publikation der zweiten, widerrufenden Eidesstattlichen Erklärung von Peter Van Der Weyde, vom 28. März 1893 (in der deutschen Übersetzung von Dietmar Moews sowie in US-Englisch-Original). Vorab das Schlüsseldokument auf Deutsch – und Van der Weydes bemerkenswerte Handunterschrift:

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P. H. Van der Weyde als Zeugenunterschrift vom 28. März 1893 – achtzigjährig

 

28. März 1893: ……….

UNITED STATES CIRCUIT COURT,

Eastern District of Missouri, Eastern Division.

EDISON ELECTRIC LIGHT COMPANY ET AL.

-vs.-

COLUMBIA GLÜHLAMPENFIRMA U.A.

Südlicher Bezirk von New York

:ss:

Grafschaft New York,

PETER H: VAN DER WEYDE, der ordnungsgemäß vereidigt wurde, nimmt platz und sagt wie folgt:

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Ich habe für die Angeklagten in diesem Fall am 6. Februar 1893 eine eidesstattliche Erklärung abgegeben. Ich wurde gerade darauf aufmerksam gemacht, was angeblich in der gedruckten Kopie dieser eidesstattlichen Erklärung steht. Wenn ich sie sorgfältig lese, bin ich sehr überrascht, dass sie Aussagen enthält, die nicht mit den Tatsachen und nicht mit den Aussagen übereinstimmen, die ich zum Zeitpunkt der Abgabe der eidesstattlichen Erklärung gemacht habe. Als ich meine eidesstattliche Erklärung für die Angeklagten abgab, wurde ich zu verschiedenen Punkten in Bezug auf die Arbeit von Herrn Goebel befragt, und es wurden mir verschiedene Aussagen und Vorschläge darüber gemacht, was Herr Goebel erreicht hatte. Ich stelle fest, dass viele dieser Äußerungen, die von anderen stammen, in meiner eidesstattlichen Erklärung enthalten sind, obwohl ich sie damals weder befürwortete noch zustimmte. Zum Zeitpunkt der Unterzeichnung der eidesstattlichen Versicherung habe ich ihren Inhalt nicht genau geprüft, da ich glaubte, sie enthalte nur meine eigenen Aussagen. Ich halte es daher für meine Pflicht, die falschen Angaben in der eidesstattlichen Versicherung, die ich für die Angeklagten abgegeben habe, zu korrigieren.

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Früh in meiner eidesstattlichen Erklärung, erscheint die folgende Aussage:

„Ich interessierte mich besonders für bestimmte elektrische Lampen, mit denen Herr Goebel die Nachbarschaft seines Teleskops beleuchtete und die Menschen dort anzog.“

Diese Aussage ist in mindestens zwei Punkten fehlerhaft. Ich interessierte mich nicht besonders für die Lichter, aber ich interessierte mich für die Batterie von Herrn Goebel, und tatsächlich habe ich mich sehr wenig um seine Lichter gekümmert. Herr Goebels Lichter, wie ich mich erinnere, wurden nicht benutzt, um die Nachbarschaft seines Teleskops zu beleuchten, wie gesagt. Als ich sie sah, wurden sie nur kurzzeitig aufgeblitzt, und selbst wenn sie aufblitzten, gaben sie kein starkes oder ausreichendes Licht, um die Nachbarschaft zu erhellen. Ich erinnere mich, dass ein solcher Vorschlag von jemand anderem in dem Gespräch gemacht wurde, das der Abgabe meiner eidesstattlichen Erklärung vorausging, aber ich machte es nicht und stimmte ihm nicht zu….“

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Später in der eidesstattlichen Versicherung, erscheint die folgende Erklärung:

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„Ich sah diese elektrischen Lichter von Herrn Goebel in Betrieb, die Licht auf den Wagen warfen, der sein Teleskop trug, und soweit es mir möglich war oder von Herrn Goebel erlaubt wurde, untersuchte ich die Lampen. Ich erinnere mich genau, dass er nicht bereit war, mir die Batterien so vollständig zu zeigen, dass ich erkennen konnte, woraus sie im Detail bestehen. Ich habe die Lampen jedoch ziemlich genau untersucht.“

Tatsächlich habe ich die Lampen nicht genau untersucht, wie gesagt. Ich interessierte mich für Batterien, nachdem ich selbst viele Experimente mit Batterien durchgeführt hatte, und ich wollte vor allem etwas über die Batterie von Herrn Goebel erfahren. Als ich feststellte, dass er nicht bereit war, mir die Informationen zu geben oder mir zu erlauben, die Batterien zu untersuchen, interessierte ich mich kaum noch für diese Angelegenheit, obwohl ich mich daran erinnere, dass ich Herrn Goebel einige Zeit später auf der Straße sah. Ich habe die Lampen sicherlich nicht genau oder besonders untersucht, auch bei mehreren Gelegenheiten nicht, und ich habe das den Personen, die meine eidesstattliche Erklärung aufgezeichnet haben, auch nicht so gesagt. Die eidesstattliche Erklärung wird mit der folgenden Erklärung fortgesetzt:

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„Ich sah, dass die Lampen aus zylindrischen Glasröhren bestanden, in die die Drähte eingeführt wurden, und dass das Glas an den Stellen ihrer Einführung in die Glasröhren geschmolzen war. Ich sah, dass die Glasröhren oben geschlossen waren und dass die Röhren selbst nur aus Glas bestanden, und ich erkannte auch, dass das Glas ein Vakuum war. Die Kohlen hätten nicht so glühend werden und bleiben können, wie sie es taten, wenn nicht das Vakuum ziemlich hoch gewesen wäre, und ich musste damals anerkennen und tue es auch jetzt noch, dass das Vakuum, das Herr Goebel in diesen zylindrischen Röhren hielt, ein ziemlich hohes Vakuum war. Ich sah, dass der lichtspendende Teil der Lampe mit den Zuleitungsdrähten verbunden war. Ich sah, dass der lichtspendende Teil der Lampe haarfein war, sehr klein. „Ich erkannte durch die Beobachtung dieser haarähnlichen Glühelemente, dass es Kohlenstoff war.“

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Ich habe diese Aussagen nicht gemacht, noch stimmen sie mit meiner Erinnerung überein. Ich habe bereits gesagt, dass ich mich besonders für die Batterien interessiere und die Lampen nicht besonders bemerkt habe. Meine Untersuchung der Lampen war so oberflächlich in ihrem Charakter, dass ich nicht erkennen konnte und daher nicht sagen kann, was die Konstruktion der Lampen im Detail war. Ich weiß nicht, dass das Glas um die Drähte in diesen Lampen geschmolzen wurde, oder dass die Röhren aus nichts anderem als Glas bestanden, und obwohl Herr Goebel sagte, dass das Innere ein Vakuum sei, weiß ich es nicht und wusste es dann auch nicht. Ich konnte mich weder damals noch heute damit zufrieden geben, dass das Vakuum, das Herr Goebel in diesen zylindrischen Rohren erhielt, ein ziemlich hohes Vakuum war. Solche Aussagen wurden mir zu der Zeit gemacht, als ich meine eidesstattliche Erklärung für die Angeklagten abgab, aber ich stimmte ihnen nicht zu, und meine eigene Erfahrung mit Vakuumapparaten würden mich sehr an Goebels Fähigkeit zweifeln lassen, ein torricellianisches Vakuum zu erzeugen, wie von ihm angesagt worden ist, und ich bin sicher, dass das Quecksilber beim Füllen der Röhre und beim Umkehren den Glühfaden in der Lampe zerstören würde. Ich möchte ausdrücklich sagen, dass ich nicht erkannt habe, „dass das Material dieser haarähnlichen Glüher Kohlenstoff war“. Ich weiß nicht und wusste damals auch nicht, ob der lichtgebende Teil der Lampe aus Kohlenstoff, Platin oder einem anderen Draht bestand. Es war die Batterie, von der ich wissen wollte und die ich ohne Erfolg zu untersuchen versuchte. Die Kiste mit den Batterien, so gut ich mich erinnere, war etwa achtzehn Zoll lang, etwa zwölf Zoll breit und etwa zwölf Zoll hoch und befand sich am vorderen Ende des Wagens, aber ich durfte sie nicht untersuchen, was auch immer, und ich sah die Kiste nie offen und lernte nie den Charakter der verwendeten Batterie.

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Ich war damals, als ich Goebels Teleskop und Lichter sah, mit der Tatsache vertraut, dass der Ausdehnungskoeffizient von Glas und Platin ziemlich gleich ist, aber ich machte nicht die folgende Aussage, die in der gedruckten Kopie meiner früheren eidesstattlichen Erklärung erscheint, oder irgendetwas, das so konstruiert sein könnte: –

„Und eines der Dinge, die ich bei der Untersuchung dieser Lampen erkannte, war, dass die Teile der Drähte, die durch das Glas führten, wo sie im Glas versiegelt waren, aus Platin waren. Soweit ich mich erinnern kann, war der Glühfaden ein gerades Stück Kohlenstoff. Ich kann mich derzeit nicht erinnern, dass es Filamente in Form einer Haarnadel oder eines Hufeisens gab.“

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Wie gesagt, ich habe die Lampen nicht sorgfältig untersucht, und ich weiß nicht, und ich wusste damals auch nicht, aus welchem Material die Drähte hergestellt wurden, und ich habe keine Lampen gesehen, die Filamente wie eine Haarnadel oder ein Hufeisen enthalten.

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Später in der eidesstattlichen Erklärung hätte ich gesagt:

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Das Licht, das von jeder dieser Lampen gegeben wurde, war ein ziemlich gutes Licht, wie ich jetzt sagen sollte, nach meiner besten Erinnerung, gleich dem Licht eines gewöhnlichen Gassleuchters.“

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Meine Erinnerung an diese Lichter ist, dass sie eine sehr kleine Menge Licht gaben, und nicht mit einer gewöhnlichen Gaslampe zu vergleichen waren, die vierzehn bis sechzehn Kerzen geben würde, und ich machte nie oder stimmte nicht der gerade zitierten Aussage zu.

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Der Satz „Die haarähnlichen lichtspendenden Fäden waren in einem glühenden Zustand“, der in der eidesstattlichen Erklärung erscheint, ist nicht von mir.

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Später wollte ich folgendes sagen:

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„Herr Goebel wollte wohl seine Lampen ausstellen und über die Lampen sprechen und sie erklären, aber er war nicht bereit, mich mit den Details seiner Batterien vertraut zu machen.“

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Das habe ich bei dem Gespräch, das der Abgabe meiner eidesstattlichen Erklärung vorausging, nicht gesagt. Ich sagte, dass ich sehr wenig Interesse an den Lampen selbst hatte und sie nicht besonders bemerkte, aber sehr darauf bedacht war, Informationen über die Batterien zu erhalten, da ich an Experimenten mit Batterien interessiert war und wissen wollte, welche Art von Batterien er verwendete, aber keine Informationen darüber erhielt.

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Weiter bin ich gezwungen, zu erklären,

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„Ich bin mir sicher, dass ich diese Lampen in einem Zustand des Glühens gesehen haben muss, und zwar für eine beträchtliche Zeit, bei bis zu einem halben Dutzend Gelegenheiten, wahrscheinlich häufiger.“

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Ich habe die Lampen nie „für längere Zeit“ eingeschaltet gesehen, und ich habe diese Aussage auch nie gemacht oder gebilligt. Bei den verschiedenen Gelegenheiten, bei denen ich die Lampen sah, wurden sie nur kurzzeitig geblitzt und gingen jeweils für ein paar Minuten an.

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Weiterhin muss ich folgendes sagen:

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„Mir wurde auch ein Foto gezeigt, das angeblich von einer von Herrn Goebels alten Lampen gemacht wurde, mit der Aufschrift „Goebel No. 3″. Die Lampen, die ich im Betrieb auf dem Teleskopwagen sah, ähneln im Allgemeinen diesem Foto, obwohl ich sagen sollte, dass sie ein vollendeteres Aussehen hatten.“

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Diese Aussage ist nicht wahr, und ich habe sie nie gemacht oder ihr zugestimmt. Es wurde ein Foto von Goebels Lampe Nr. 3 gezeigt und gefragt, ob ich diese Lampe auf seinem Wagen gesehen hätte, und ich sagte „Nein“. Mir wurde gesagt, dass es sehr wichtig sei, dass ich mich möglichst daran erinnere, dass ich diese Lampe auf Herrn Goebels Wagen gesehen habe. Ich antwortete, dass ich eine solche Aussage nicht machen könnte; dass die Lampen, die ich sah, etwa so aussahen, wenn auch baufälliger.

Weiterhin wurde mir folgendes unterstellt gesagt zu haben:

„Ich hatte den Eindruck, dass Herr Goebel ein sehr gutes Licht erzeugt hatte.“

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Die Worte, die ich benutzte, waren „ein einigermaßen gutes Licht“, und ich bezog mich nicht auf den praktischen Charakter der Lampen selbst, wie der Kontext zu zeigen scheint, sondern nur auf die Lichtmenge.

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Gegen Ende der eidesstattlichen Versicherung erscheint die folgende Erklärung:

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„Die Goebel-Lampe, wie es mir scheint, war zu der Zeit, als ich sie sah, wie oben beschrieben, in all ihren wesentlichen Teilen für den Handel bereit und wartete nur auf eine billige Stromquelle. Es funktionierte perfekt mit einer Primärbatterie, aber die Primärbatterie kostete zu viel.“

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Ich machte keine solche Aussage und wusste viel zu wenig über die Goebel-Lampe, um ihren kommerziellen Charakter zu beurteilen. Ich glaube jetzt nicht, dass die Lampe und die Art und Weise, wie das Vakuum erzeugt wurde, mit einer Primärbatterie einwandfrei funktionierte oder dass sie in allen wesentlichen Teilen für den Handel bereit war.

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Nach dem obigen Zitat schließt die eidesstattliche Versicherung mit der folgenden Erklärung:

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„Und diese Tatsache machte mir sofort klar, dass Herr Goebel seine Lampen nur für kurze Zeiträume betreibt. Die Situation von Edison war ganz anders. Er kannte den Dynamo und hatte so eine billige elektrische Energiequelle zur Hand, und sein Ziel war, das Übersetzungsgerät zu finden, nämlich den Goebel-Kohlenstoff, mit dessen Hilfe diese Energie in Licht umgewandelt werden konnte.“

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Ich habe diese Aussage nicht gemacht oder ihr zugestimmt und wusste nicht, dass sie in meiner eidesstattlichen Erklärung steht. Da ich nie wusste, dass Goebel Kohlenstoff für seinen Brenner verwendet hat, oder dass er eine praktische Lampe hat, ist es mir unmöglich, zu dem in der zitierten Angelegenheit genannten Schluss zu kommen.

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Die oben genannten Aussagen und einige andere weniger wichtige Aussagen, die in der gedruckten Kopie der von mir geprüften eidesstattlichen Versicherung erscheinen, erkenne ich als Aussagen von anderen Personen als mir selbst bei dem Gespräch an, das der Abgabe meiner eidesstattlichen Versicherung vorausging, aber ich habe solchen Aussagen nicht zugestimmt, noch habe ich angenommen, dass sie in der eidesstattlichen Versicherung enthalten waren. Das erste Mal, dass ich wusste, dass meine eidesstattliche Erklärung diese Aussagen enthielt, war am Abend des 23. März 1893. Herr W. J. Hammer, aus New York City, rief mich an diesem Abend in meinem Haus an und las mir meine eidesstattliche Erklärung aus einem Band von gedruckten eidesstattlichen Erklärungen vor, und als ich meine Überraschung zum Ausdruck brachte, hinterließ er mir den gedruckten Band, und ich selbst prüfte sorgfältig, was angeblich eine Kopie meiner eidesstattlichen Erklärung war. Bevor ich meine eidesstattliche Erklärung für die Angeklagten abgab, wurde ich von einem Vertreter der Rechtsanwälte Witter & Kenyon angerufen, und im Laufe des Gesprächs, das darauf zurückkam, dass ich gesagt hätte, dass ich mich daran erinnere, Herrn Goebel mit seinem Teleskopwagen gesehen zu haben. Danach wurde ich gebeten, im Büro von Witter & Kenyon anzurufen, was ich tat, und mir wurde gesagt, dass sie mich als Experten in diesem Fall behalten wollten. Ein Gespräch sorgte für das, was ich über Goebels Lichter und seine Batterien in Erinnerung hatte, und anschließend wurde mir eine eidesstattliche Erklärung zur Unterschrift übergeben, die vermutlich die Aussagen enthielt, die ich gemacht hatte und die ich ungelesen unterschrieb.

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Meine Erinnerung an die Goebel-Lichter ist, dass ich zu der Zeit, die in meiner früheren eidesstattlichen Erklärung angegeben war, eine Art elektrische Lampe zu der Zeit, die in meiner früheren eidesstattlichen Erklärung angegeben war, eine Art elektrische Lampe auf dem Teleskopwagen gesehen habe, den Herr Goebel auf den Straßen von New York City zeigte, aber woraus das Material des lichtspendenden Teils der Lampen bestand und dass die Zuleitungsdrähte Platin waren, wusste ich nur vom Hörensagen.

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Ich habe weder von den Beschwerdeführern noch von jemand anderem eine Entschädigung für die Abgabe dieser eidesstattlichen Versicherung verlangt oder erwartet. Ich möchte einfach ein Gefühl der Gerechtigkeit sichern, sowohl mir selbst als auch Herrn Edison, den ich sehr schätze und den ich für den Erfinder der praktischen und kommerziellen Glühlampe halte.

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Unterschrieben und vereidigt vor

mir am 28. März 1893

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Peter Van der Weyde

Gerichtlicher Anwalt

A. G. Loo“

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Die US-Englische Dokumentvorlage lautet wie folgt; sie ist in diversen Archiven notiert, so bei Dr. Dietmar Moews und beim Museumsverein e. V. Springe:

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„UNITED STATES CIRCUIT COURT,

Eastern District of Missouri, Eastern Division.

EDISON ELECTRIC LIGHT COMPANY ET AL.

-vs.-

COLUMBIA INCANDESCENT LAMP COMPANY ET AL.

Southern District of New York

:ss:

County of New York,

PETER H: VANDER WEYDE, being duly sworn, deposes ans says as follows:

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I made an affidavit for the defendants in this case on the 6th day of February, 1893. I have just had my attention called to what purports to be a printed copy of that affidavit, and on readíng it carefully, I am much surprised to find that it contains statements which are not in accordance with the facts, and not in accordance with the statements made by me at the time the affidavit was given. At the time I made my affidavit for the denfenants, I was questioned upon various points relating to Mr. Goebel’s work, and various statements and suggestions were made to me about what Mr. Goebel had accomplished. I find that many of these remarks which emanated from others have been embodied in my affidavit, although I did not endorse or assent to them at the time. At the time of signing the affidavit, I did not closely scrutinize its contents, believing it to contain simply my own statements. I, therefore, feel it my duty to correct the false statements contained in the affidavit I gave for the defendants.

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Early in my affidavit, appears the following statement:

„I was more particularly interested, however, in certain electric lights with which Mr. Goebel used to light up the neighborhood of his telescope and attract the people there.“

This statement is erroneous in at least two particulars. I was not particularly interested in the lights, but I was interested in Mr. Goebel’s battery, and as a matter of fact I paid very little attention to his lights. Mr. Goebel’s lights, as I recollect them, were not used to light up the neighborhood of his telescope, as stated. When I saw them, they were only flashed up momentarily, and even when flashed up, did not give a strong light or one sufficient to light up the neighborhood. I recollect that a suggestion of this kind was made by somebody else in the conversation which preceded the giving of my affidavit, but I did not make it and did not assent to it.

Later in the affidavit, appears the following statement:

„I saw these electric lights of Mr. Goebel in operation, giving light upon the wagon that carried his telescope, on quiete a number of occasions, and so far as I could do so, or was permitted by Mr. Goebel, I examined the lamps. I remember distinctly that he was unwilling to show me the batteries so fully as to enable me to learn what they were made of in detail. I did, however, examine the lamps pretty closely.“

As a matter of fact, I did not examine the lamps closely, as stated. I was interested in batteries, having conducted many experiments myself with batteries, and I wished particularly to learn about Mr. Goebel’s battery. When I found that he was unwilling to give me the information, or permit me to examine the batteries, I took very little further interest in the matter, although I recollect seeing Mr. Goebel on the streets a number of time after that. I certainly did not examine the lamps closely, or especially, or on a number of occasions, and I did not so state to the persons who drew my affidavit. The affidavit continues with the following statement:

„I saw that the lamps consisted of cylindrical glass tubes into which the wires passed, and that the glass had been melted at the points of their introduction into the glass tubes. I saw that the glass tubes were closed at the top, and that the tubes themselves consisted of nothing but glass, and I also learned the glass was a vacuum. The carbons could not have become and remained incandescent as they did unless the vacuum was a pretty high one, and I was satisfied then and am satisfied now that the vacuum obtained by Mr. Goebel in these cylindrical tubes was a pretty high vacuum. I saw that the light-giving part of the lamp was connected with the leading-in wires. I saw that the light-giving portion of the lamp was hair-like in size, very small. I learned by observation of these hair-like lights was carbon.“

I did not make these statements, nor are they in accordance with my recollection. I have already said that i was especially interested in the batteries and did not notice the lamps particularly. My examination of the lamps was so superficial in its character that I did not learn and hence cannot state what was the construction in detail of the lamps. I do not know that the glass was melted around the wires in these lamps, or that the tubes consisted of nothing but glass, and though Mr. Goebel stated that the interior was a vacuum, I do not know and did not then know such to be the case. I had no means of satisfying myself then or now that the vacuum obtained by Mr. Goebel in these cylindrical tubes was a pretty high vacuum. Such statements were made to me at the time I gave my affidavit for the defendants, but I did not assent to them, and my own experience with vacuum apparatus would cause me to doubt very much Goebel’s ability to produce a Torricellian vacuum as proposed by him, and I feel sure that in filling the tube and inverting it the quicksilver would destroy the filament in the lamp, I wish emphatically to state that I did not learn „that the material of these hairlike lights was carbon.“ I do not know and did not then know whether the light-giving portion of the lamp was carbon or platinum, or other wire. It was the battery I wished to know about and tried, without success, to examine. The box containing the batteries, to the best of my recollection, was about eighteen inches long, about twelve inches wide and about twelve inches high, and was in the front end of the wagon, but I was not permitted to make any examination of it whatssoever, and never saw the box open and never learned the character of the battery employed.

I was familiar, at the time that I saw Goebel’s telescope and lights, with the fact that the coefficient of expansion of glass and platinum is pretty nearly equal, but I did not make the following statement which appears in the printed copy of my former affidavit, or anything which could be so constructed: –

„And one of the things that I learned during my examination of these lamps was that the parts of the wires leading through the glass, where they were sealed into the glass, were made of platinum. As nearly as I can remember, the incandescent filament was a straight piece of carbon. I cannot at present recall that there were any filaments shaped like a hairpin or horseshoe.“

As before stated, I did not carefully examine the lamps, and I do not know, and did not know then, of what material the wires were made, and did not see any lamps containing filaments like a hairpin or horseshoe.

Later in the affidavit, I am made to say that

„The light given by each of these lamps was a fairly good light, equal, as I should now say, according to my best recollection, to the light of an ordinary gasjet.“

My recollection of these lights is that they gave a very small amount of light, and not to be compared with an ordinary gas-jet, which would give I believe from fourteen to sixteen canled, and I never made or assented to the statement just quoted.

The sentence „The hair-like light-giving threads were in an incandescent condition“, which appears in the affidavit, is not mine.

Later, I made to say the following:

„Mr. Goebel seemed willing to exhibit, to talk about and explain the lamps, but was not so willing to acquaint me with the details of his batteries.“

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This is not what I stated at the conversation which preceded the giving of my affidavit. I said that I was very little interested in the lamps themselves and did not notice them paricularly, but was very anxious to secure information about the batteries, as I had been interested in experiments witj batteries and wished to know what kind of a battery he was using, but secured no information thereon.

Further on I am made to state,

„I feel sure that I must have seen these lamps in a state of incandescence, and for a considerable length of time, on as many as half a dozen occasions, probably more.“

I never saw the lamps lighted „for a considerable length of time“, and never made or assented to that statement. On the several occasions on which I saw the lamps, the were but momentarily flashed, and left on for a few minutes at a time.

Further on, I am made to state the following:

„I have also been shown a photograph said to have been made from one of Mr. Goebel’s old lamps, marked „Goebel No. 3″. In general appearance the lamps I saw in operation on the telescope wagon resembled this photograph, though I should say they presented a more finished appearance.“

This statement is not true, and I never made it or assented to it. It was shown a photograph of Goebel’s lamp No. 3, and was asked if I had seen that lamp upon his wagon, and I said „No“. I was told that it was very important that I should recollect if possible that I had seen this lamp in use on Mr. Goebel’s wagon. I replied that I could not make such a statement; that the lamps which I saw hat somewhat such an appearance, though more dilapidated.

Further on, I am made to state the following:

„The impression made upon my mind was that Mr. Goebel had produced a very good light.“

The words I used were „a fairly good light“, and I did not refer to the practical character of the lamps themselves, as the context seems to indicate, but only to the quantity of light given.

Towards the end of the affidavit appears the following statement:

„The Goebel lamp, as it seems to me, at the time I saw it, as above narrated, was in all its essentials parts ready for commerce, awaiting only a cheap source of electricity. It was perfectly operative with a primary battery, but the primary battery cost too much.“

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I made no such statement, and knew far too little of the Goebel lamp to judge of its commercial character. i do not now believe, from what I have recently been told and have read about the lamp and the manner in which the vacuum was obtained, that it was perfectly operative with a primary battery, or that it was in all its essential parts ready for commerce.

Following the above quotation, the affidavit closes with the following statement:

„And this fact accounted at once to my mind for Mr. Goebel’s operating his lamps for only short periods at a time. The situation of Edison was quite different. He knew of the dynamo, and so had cheap source of electric energy at hand, and his talk was to find the translating device, to wit the Goebel carbon, by means of whitch that energy could be transdormed into light.“

I did not make this statement or assent to it, and did not know it was in my affidavit. Since I never knew that Goebel used carbon for his burner, or that he ha da practical lamp, it is impossible for me to reach the conclusion stated in the matter quoted.

The statements above referred to, and some other statements of less importance, which appear in the printed copy of the affidavit examined by me, I recognize as statements made by persons other than myself at the conversation which preceded the giving of my affidavit, but I did not assent to such statements, nor did I suppose that they were embodied in the affidavit. The first time I knew that my affidavit contained these statements was on the evening of March 23rd, 1893. Mr. W. J. Hammer, of New York City, called upon me on that evening at my house and read to me my affidavit from a volume of printed affidavits, and on my expressing my surprise, he left with me the printed volume, and I myself carefully examined what purported to be a copy of my affidavit. Before giving my affidavit for the dfendants, I was called upon by somebody representing Messrs. Witter & Kenyon, the defendants‘ lawyers, and in the course of the conversation which ensured, I said that I recollected seeing Mr. Goebel with his telescope wagon. I was afterwards requested to call at the office of Witter & Kenyon, which I did, and was told that they wished to retain me as an expert in the case. A conversation ensured concerning what I recollected about Goebel’s lights and his batteries, and subsequently an affidavit was handed to me to sign, which I presumed contained the statements that I had made, and which I signed without reading.

My recollection about the Goebel lights is that I did see at the time stated in my former affidavit some sort of an electric lamp on the time stated in my former affidavit some sort of an electric lamp on the telescope wagon which Mr. Goebel hat about the streets of New York City, but what the material of the light-giving portion consisted of and that the leading-in wires were platinum, I knew only from hearsay.

I have not asked, nor received, nor do I expect, any compensation from the complainants or any one else for giving this affidavit. I am led to give it simply through a sense of justice, both to myself and to Mr. Edison, whom I esteem highly, and whom I consider the inventor of the practical and commercial incandescent lamp.

Subscribed and sworn to before

me this 28th day of March, 1893

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Peter Van der Weyde

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Atorney Public

A. G. Loo“

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Doch Dietmar Moews scheint keine der Eidesstattlichen Erklärungen von Van der Weyde glaubhaft und verlässlich.

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Ein so hochqualifizierter erfahrener Mann will in den 1850er Jahren, bis 1860, den „Telescope Man“ (Henry Goebel Sr.) mit elektrisch verdrahteten Lampen auf Straßen und Plätzen inspiziert haben, jedoch über die Lampen so gut wie keine Beurteilung abgeben zu können, „weil er nicht hingeschaut habe“? –

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Dieser Vorgang – schlicht gesagt – geht nicht:

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Van der Weyde sagte, Goebel habe ihn die Batterie nicht sehen lassen, Van der Weyde, der Elektrikprofessor, sah die Drähteverbindungen bis zu den Lampen. Die Lampen sah er aber gar nicht an. Die blitzten kurz auf

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Nein – so ist das Leben nicht, Herr Lügner Professor Van der Weyde.

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Van der Weydes affidavits, als PRO und als KONTRA, sind beide nicht glaubhaft.

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GLAUBHAFT IST INDES: Für die erste Bezeugung, vom 6. Februar 1893, wollte Van der Weyde bei Witter&Kenyon einen Gutachter-Job erreichen.

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Bei dem Widerruf vom 28. März 1893 versucht Van der Weyde seine Märchen vom 6. Februar, aus der ersten Falschbezeugung, plausibel zu machen, um abschließend noch eine Verbeugung für EDISON abzuliefern und selbst nicht als Lügner dazustehen.

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Aber wir sehen, dass Peter Van Der Weyde mit einer freiwilligen Eidesstattlichen Erklärung seinen LAMPEN-GOEBEL widerrufen hat – bis auf die Jahresdatierung, er habe Goebel in den 1850er, bis 1860, mit dem Teleskop-Wagen gesehen – und Drähte hat er gesehen:

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GOEBEL mit TELESKOP-WAGEN und ELEKTRO-DRAHTVERBINDUNGEN zum BLITZLICHT. Damit standen Springes Stadtdirektor Dr. Gustav Degenhardt, von Dr. Brasch bis Hartmann und Dr. Gresky, und alle Neuen Deister Zeitungen barfuß im Regen.

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Und die heute noch leben? – sie lügen bis heute.

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Kurze Vorrede zu den Eidesstattlichen Erklärungen des PROFESSOR PETER VAN DER WEYDE von 1893. Bei diesen „AFFIDAVITs“ (eidesstattliche Erklärung) handelt sich jeweils um Texte, schriftliche Beweismittel und Argumente, die beim TERMIN in der gerichtlichen ANHÖRUNG von der Klägerseite und von der Verteidigungsseite vorgebracht werden. Das Gericht kann dazu die Parteienvertreter befragen, auch Zeugen vorladen oder auf eine richtige Hauptverhandlung abgeben. Jedenfalls kamen auf diesem Wege massenhaft Knallzeugen, die kaum belastbare Angaben machten, ins Spiel.

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Es gab darunter auch parteiische Interessenten die als Zeugen figurierten.

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Und dann gab es konkret zwei einflussreiche und reputierliche ZEUGEN, FACHLEUTE im Glühlampen-Fach, die als LOBBYISTEN und als PUBLIZISTEN und GUTACHTER überall mitmischten:

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FRANKLIN LEONARD POPE und

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PETER VAN DER WEYDE.

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Beide wurden auch auf eigene Kappe in diesen Patent-Auseinandersetzungen aktiv, als Publizisten, als Gutachter, als vereidigte Zeugen. VAN DER WEYDE setzte sich eigenwillig in Szene, hier besonders als GUTACHTER für WITTER&KENYON und

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während also in Chicago der dritte Edison vs. Lizenzverletzer-Unterlassungs-Prozess stattfand:

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The Oconto Incandescent Lamp Case II,

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inszenierte sich der 80-jährige holländische Publizist Peter Vanderweyde selbst.

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Hierüber berichtete THE ELECTRICAL WORLD vom 22. July 1893 Vol. XXII. No. 4 verkürzt, nämlich:

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Deutsche Übersetzung von obiger THE ELECTRICAL WORLD vom 22. July 1893 Vol. XXII. No.4 – von Dietmar Moews – nämlich:

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„Er (Anm. D. M. Rechtsanwalt der Beklagten, Witter – Goebelseite) liest dann zuletzt Prof. Van der Weydes Eidesstattliche Erklärung, zunächst diese Bezeugung einleitend mit der Erklärung, dass, ungeachtet dass dieser Herr eine zweite Eidesstattliche Erklärung abgegeben hat, die der ersten widerspricht, diese letzte wohl kaum korrekt sei, denn es wurde doch deutlich, dass er von der Klägerseite beeinflusst worden war. Der alte Herr sei über 80 Jahre alt, und es wurde der anderen Seite zugelassen, dass Herr Hammer ihn dazu brachte, diese Widersprüchlichkeit zu schaffen. Gerade dieses sei bereits ein sehr verdächtiger Umstand. Er sagte, da seien mehr als 10 oder 12 Goebel-Familienmitglieder, die einsichtig über die Tatsachen Bescheid wüssten und in fehlerfreier Art über die Lampen und Hobel usw. bezeugt hätten, und dann fuhr er fort, dass weitere Zeugen hinzugekommen seien, er drückte es so aus, die seien „aus den Wolken gefallen“. William A. Goebel sei einer davon, aber seine Zeugenaussagen bestätigten nicht nur das seitens der Verteidigung Vorgetragene, sondern beweisführen noch etliche neue Sachverhalte und Umstände, die halfen diese außergewöhnliche Geschichte weiter abzurunden. Van der Weyde selbst habe seine Aussagen freiwillig gemacht.“

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„Prof. Peter Van Der Weyde, Auszug zu einer zweiten Eidesstattlichen Erklärung (28. März 1893), die seiner ersten (vom 6. Februar 1893) widerspricht, dem Richter Seaman, vorgelegt von der Beklagtenseite, Mr. Witter.

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„He (Mr. Witter) then read at length Prof. Van der Weyde’s affidavit, introducing his testimony by the statement that notwithstanding this gentleman had given a second affidavit contradicting the first, the latter was nevertheless correct, and that it was apparent that he had been tampered with by the complainants. The old gentleman was over 80 years of age, and it was admitted by the other side that Mr. Hammer had been with him that this contradiction was obtained. This itself was a very suspicious circumstance. he said there are some 10 or 12 of the Goebel family who know intelligently about the facts, and who have tstified in no mistakable way about the lamps, as he expressed it, out of the clouds.“ Wm. Goebel was one of these, and his testimony was not only corroborative of all that had preceeded, but had adduced many new incidents and circumstances which helped to complete the chain of this extraordinary story. Van der Weyde himself had voluntarily given his evidence.“

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Die Edisongegner, insbesondere Franklin Leonard Pope, waren für die Berichterstattung der ELECTRICAL WORLD einflussreich (bis Pope als Aktionär bei der Edison/GENERAL ELECTRIC einstieg). Vorstehende Wurschtigkeits-Farbverschiebung durch den Verteidigeranwalt WITTER, vor Richter SEAMAN in OCONTO, die Information, dass ein HAUPT- und KRONZEUGE, Prof. Peter Van Der Weyde, der selbst einflussreicher Gutachter und einschlägiger Publizist war, aus eigenem Impuls sich selbst, am 28. März 1893, der „Falschbezeugung im Affidavit vom 6. Februar 1893“ bezichtigt hatte.

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Dass Beklagten-Verteidiger Witter diesen KRONZEUGEN-WIDERRUF – quasi gegen sich selbst – dem Gericht in der Anhörung vortrug, ist ganz eigentlich das Eingeständnis der Verteidiger mit der Verschleppungstechnik der „Goebel-Defense“ am Ende zu sein.

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In dieser LICHTGESCHWINDIGKEIT folgen nun mehrere kleine Publikationen des PETER VAN DER WEYDE, die er als Gas-Licht-Manager und Fachzeitschrifts-Autor in der New Yorker „SUN“ publiziert hatte (Quelle im Stadtarchiv Springe; Übersetzung ins Deutsche von Dietmar Moews).

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VAN DER WEYDE in „SUN“, New York, September 1879, Seite 207

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„HAT EDISON WIRKLICH ETWAS ERREICHT?“

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Die New Yorker „Sun“ enthält die folgende Mitteilung, die wir neu veröffentlichen:

In einer Mitteilung an die „Sun“ im vergangenen Herbst, über die Zeit, als Herr Edison versprach, den Menlo Park in sechs Wochen mit seinem neuen elektrischen Licht zu beleuchten…, mit der Behauptung, er habe „alles in Ordnung“, und alles, was es brauche, sei die Vervollständigung von „ein paar kleinen Details“, wagte der Schriftsteller die Aussage, dass die Inhaber von Gasvorräten aufgrund der absurden und unwissenschaftlichen Behauptungen, die Edison und seine Freunde für das neue Licht aufgestellt hatten, sehr töricht wären, ihre Gas-Aktien jetzt geringer zu bewerten.

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„Der so zum Ausdruck gebrachte Glaube, ungestört von den Entwicklungen von fast zwölf Monaten im Labor des „großen Erfinders“ gewesen zu sein, darf nicht zu viel vermuten lassen, wenn der Autor eine oder zwei andere Meinungen zu diesem Thema wagt.

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„Edison hat im vergangenen Jahr immer wieder gesagt, dass er das Problem der „unbestimmten Unterteilung des elektrischen Lichts“ gelöst habe. Weit davon entfernt, hat er sich der Lösung nicht einmal angenähert, und er wird sie mit der Geschwindigkeit seines bisherigen Fortschritts nicht in einem Jahrhundert lösen. Nichts, was bisher angekündigt wurde, weder direkt noch indirekt von Edison oder seinen Co-Adjutoren, deutet auf einen wirklichen Fortschritt hin, der über die veröffentlichten Berichte über die Leistungen ausländischer und einheimischer Erfinder hinausgeht. Er hat zwar ein oder zwei Abweichungen von alten Apparaten, die man vielleicht Edisonian nennen könnte, geschaffen oder ausgedacht, aber er nimmt seinen gegenwärtigen Apparat als Ganzes und hält ihn neben die Behauptungen, die für ihn aufgestellt wurden, und man kann nur die Geltung der Kritik des berühmten französischen Elektrikers M. Fontaine aus Paris, einer der höchsten lebenden Autoritäten, sehen. Dieser Gelehrte sagte im Wesentlichen, nachdem er Edisons jüngste Patente oder Geräte für elektrisches Licht gelesen hatte, dass sie eine sehr geringe Kenntnis des Themas anzeigten, und wenn Edison nicht den Verdienst gehabt hätte, den Phonographen zu erfinden, würden seine gegenwärtigen Erfindungen (in diesen Patenten beschrieben) keine Aufmerksamkeit verdienen, sondern als kindisch und minderwertig weitergegeben werden.

„Mr. Edison hat kürzlich verkündet, dass er das Problem eines verbesserten Generators gelöst hat und es in Ordnung gebracht hat. Eine Inspektion der Maschine selbst zeigt, dass es sich lediglich um eine geringfügige Modifikation der Siemens-Maschine handelt, die erste im Feld und in keiner Weise deren vorgesetzte. Wann wird die Öffentlichkeit aufhören, etwas zu glauben, nur weil Edison sagt, dass es so ist? Diejenigen, die ihn am besten kennen, können es nicht verstehen. Andere Erfinder außer Edison haben das Phantom der unbestimmten Unterteilung verfolgt, aber mit wenig besserem Erfolg als der „Professor der Doppelzüngigkeit und Vierheit“. Die Ansprüche wurden ohne Anzahlung geltend gemacht, aber die Leistung ist nicht erbracht worden.

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„Der Autor hat nach sorgfältiger Prüfung festgestellt, dass das bisher beste Ergebnis in der elektrischen Beleuchtung im In- und Ausland die Produktion von 18 bis 20 Leuchten mit je 1.500 bis 2.000 Kerzenleistung aus einer Maschine mit Lichtbogenlampen in Serie auf einem Stromkreis mit einer Absorption von 14 PS ist. Dies wird von der Riverside Mill of Providence, R.I., für den Bürstenapparat beansprucht, wo 48 Bürstenleuchten im Einsatz sind. Ungeachtet dessen, dass dieses Ergebnis, wenn es stimmt, eine Lichtproduktion pro Pferdestärke zeigt, die fast 25 Mal so groß ist wie Edisons jüngster Anspruch, 7 kleine Lichter aus einer Pferdestärke produzieren zu können, wiederholt der Autor immer noch seine Warnung vom letzten Herbst an die Besitzer von Gasvorräten: „Verkaufe noch nicht umsonst“. Sehen wir, was die Promotoren der Bürstenmaschine in ihrem gedruckten Rundschreiben sagen: „Elektrisches Licht ist nicht für die Beleuchtung von Wohnungen, Büros, kleinen Geschäften usw. geeignet, oder für jeden Ort, an dem jetzt 10 oder 15 Gasbrenner oder Öllampen ausreichen, sondern nur für große Räume oder Räume, in denen viel Licht benötigt wird“.

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„Bis ein System der elektrischen Beleuchtung perfektioniert ist, dass es einem Mann ermöglicht, eines oder alle seine Zimmer zu beleuchten, ein Ladenbesitzer sein kleines Geschäft, ein Anwalt oder Arzt sein Büro, ein Hotelbesitzer jedes Zimmer in seinem Hotel auf einmal, oder nur einer nach dem anderen – so billig, so bequem und so sicher, wie es jetzt mit Gas oder Öl gemacht wird – muss kein Inhaber von Gasvorräten befürchten, dass seine Dividenden ausbleiben oder erheblich sinken. Es ist viel wahrscheinlicher, dass, wenn das elektrische Licht seinen Weg in den begrenzten Bereich findet, in dem es sich sicherlich entwickeln wird, den Großteil der Kunden eines jeden Gasunternehmens – die kleinen Verbraucher – dazu anregen wird, mehr Licht zu nutzen.

„Das bringt mich zu meiner letzten Vorhersage: Wenn Gasunternehmen klug sind, können sie in diesem Jahr mehr Geld verdienen als letztes Jahr, und so weiter. Ich habe nicht das Interesse eines Dollars, direkt oder indirekt an Gas oder Gasvorräten, aber ich werde alles nehmen, was jemand verschenken will.“

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Die US-Englische Originalvorlage Van Der Weyde in „Sun“, New York, vom September 1879 folgt:

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VAN DER WEYDE in „SUN“, New York, September 1879, Seite 207 (Quelle im Dietmar Moews Archiv und im Deutschen Technikmuseum Berlin).

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„HAS EDISON REALLY ACCOMPLISH ANYTHING?

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The New York „Sun“ contains the following communication, which we republish:

In a communication addressed to the „Sun“ last fall, about the time that Mr. Edison was promising to have Menlo Park lighted up, in six weeks or thereabouts, with his new electric light., claiming that he „had it all right,“ and all that it needed was the completion of „a few minor details“, the writer hazarded the statement that holders of gas stock would be very foolish to value their stock any less on account of the absurd and unscientific claims made for the new light by Edison and his friends.

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„The belief thus expressed having been undisturbed by the developments of nearly a twelve-month in the laboratory of the „great inventor“, it may not be presuming too much if the writer should venture another opinion, or two on the subject.

„Edison has said over and over during the year past that he had solved the problem of the „indefinite subdivison of electric light“. Far from this being true, he has not even approximated the solution, and he will not solve it, at the rate of his progress thus far, in a century. Nothing that has been announced so far, as coming either directly or indirectly from Edison or his co-adjutors, indicates any real advance beyond the published reports of the accomplish ments of foreign and home inventors. True, he has originated or devised one or two deviations from old forms of apparatus that may perhaps be called Edisonian, but take his present apparatus as a whole and hold it up alongside of the claims made for it, and one cannot but see the justice of the criticism made by the celebrated French electrician, M. Fontaine, of Paris, one of the highest authorities living. This savant said, in substance, after reading Edison’s recent patents or apparatus for electriclight, that they indicated a very slight knowledge of the subject, and if Edison had not had the merit of inventing the phonograph, his present inventions (described in these patents) would not deserve any attention, but would be passed by as childisch and inferior.

„Mr. Edison has been lately announcing that he was solving the problem of an improved generator, and had got it all right. An inspection of the machine itself shows it to be merely a slight modification of the Siemens machine, the first one in the field, and in no respect its superior. When will the public cease to believe a thing just because Edison says it is so? Those who know him most intimately cannot understand it. Other inventors besides Edison have been pursuing the phantom of indefinite subdivision, but with little better success than the „Professor of Duplicity and Quadruplicity.“ Claims have been advanced without number, but performance has not followed.

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„The writer has, after the most careful inquiry, ascertained that the very best result yet achieved in electric lighting, either here or abroad, is the production of from 18 to 20 Lights of 1,500 to 2,000 candle power each, from one machine, with voltaic arc lamps, in series on one circuit, with an absorption of 14 horse-power. This is claimed for the Brush apparatus by the Riverside Mill of Providence, R.I., where 48 Brush lights are in use. Now, notwithstanding this result, if true, shows a production of light per horse-power nearly 25 times as great as Edison’s latest claim of being able to produce 7 small lights from one horse-power, the writer still repeats his caution of last fall to owners of gas stock: „Don’t sell out for nothing just yet.“ Let us see what the promoters of the Brush machine say in their printed circular: „Electric light is not adapted to the illumination of dwellings, offices, small stores, etc., or for any place where 10 or 15 gas burners or oil lamps now suffice, but only for large rooms or spaces where considerable light is needed.“

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„Until some system of lighting by electricity is perfected which will enable a man to light up one or all of his rooms, a store keeper his small store, a lawyer or physician his office, a hotel-keeper every room in his hotel at once, or only one at a time – as cheaply, as conveniently, and as certainly as it is now done with gas or oil – no holder of gas stock need fear that his dividends will stop or materially diminished. It is much more likely that as electric light finds its way into the limited shere in which it will surely develop, will stimulate the bulk of every gas company’s customers – the small consumers – to use more light.

„This brings me to my final prediction, which is, that if gas companies are wise they can make more money this year than last, and so on. I have not a dollar’s interest, directly or indirectly in gas or gas stocks, but will take all that any one wants to give away.“

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Wir sehen den Charakter dieses „Lampenfachmannes Dr. Peter Van der Weyde“ – wie er die Gas-Aktien hochredet und EDISON für kindisch erklärt.

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Es folgt eine weitere Beleidigung durch Dr. Peter Van Der Weyde – in „Sun“ vom Januar 1880 – diesmal gegen Entwickler von Distribution von elektrischem Strom und von Lichtstrahlen in der angängigen Elektrifizierungs-Revolution. Übersetzt ins Deutsche von Dietmar Moews:

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VAN DER WEYDE in „SUN“, New York, Januar 1880, Seite 14:

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„UNTERTEILUNG DES ELEKTRISCHEN LICHTS.“

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Aus San Francisco, Kalifornien, wird berichtet, dass das Molera & Cebrian System der Aufteilung und Verteilung von elektrischem Licht ein großer Erfolg ist. Die Methode besteht in der Verwendung eines Systems von Linsen und reflektierenden Spiegeln; die ersten machen die Lichtstrahlen parallel, während die Spiegel sie reflektieren und sie in jede gewünschte Entfernung leiten, ohne sie in ihrer Intensität zu schwächen, außer in sehr geringem Maße. Beim Erreichen der zu beleuchtenden Stelle werden die Strahlen des parallelen Strahls durch eine Verteilerlinse oder einen Reflektor divergent gemacht. Es wird behauptet, dass auf diese Weise das Licht einer einzelnen elektrischen Lampe verteilt und durch alle Räume geteilt werden kann, nach Belieben vergrößert oder verkleinert werden kann.

Es ist offensichtlich, dass diese Methode mit der Verwendung von leitenden Drähten, funktioniert, während es behauptet wird, dass die Gesamtkosten einer solchen Methode der Beleuchtung geringer sind als die für Gasarbeiten erforderlichen. Wir sollten uns nicht wundern, wenn sich diese Methode als praktischer und wirtschaftlicher erweist als der Transport des elektrischen Stroms durch Drähte, da das Senden eines Lichtstrahls durch die Luft eine der kostengünstigsten Möglichkeiten ist; das einzige Problem ist eine korrekte Einstellung der Brennpunkte der verwendeten Linsen, um eine Ausbreitung der Strahlen zu verhindern und sie als rein parallele Strahlen zu übertragen. In diesem Zustand können sie Hunderte von Metern gesendet werden und unterliegen nicht dem Gesetz, dass die Intensität umgekehrt proportional zum Quadrat der Entfernung ist, aber das Licht wird, in der Entfernung von sagen wir 500 Fuß, wenig von seiner Intensität verloren haben, während Elektrizität, die durch Drähte geht, sicherlich mehr Widerstand und Verlust zu überwinden hätte, als Licht erfahrungsmäßig beim Durchgang durch die Luft hat“.

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VAN DER WEYDE in „SUN“, New York, January 1880, Seite 14:

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„SUBDIVISON OF ELECTRIC LIGHT.

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It is reported from San Francisco, Cal., that the Molera & Cebrian system of sudividing and distributing electric light is a great success. The method consists in the use of a system of lenses and reflecting mirrors; the first make the rays of light parallel, when the mirrors reflect them in intensity, except to a very small degree. On reaching the place to be illuminated, the rays of the parallel beam are made divergent by a distributing lens or reflector. It is claimed that in this way the light of a single electric lamp may be distributed and divided through all the rooms may be increased or diminished at will.

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It is evident that this method despenses with the use of conducting wires, while it is claimed that the total cost of such a method of illumination is less then the required for gas works. We should not be surprised if this method were found to be more practical and economical than the transportation of the electriic current through wires, as the sending of a beam of light through the air is one of the most inexpensive things that can be done; the only problem is a proper adjustment of the foci of the lenses used, so as to prevent a spreading out of the beams, and convey them as purely parallel rays. In this condition they may be sent hundrets of feet, and are not subject to the law that the intensity is inversely proportional to the square of the distance, but the light will, at the distance of say 500 feet, have lost little of its intensity, while electricity, passing through wires, would certainly have to overcome more resistancec and loss, than light experience in passing through air.“

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Und jetzt – Van der Weyde erlegt Edison, wie das tapfere Schneiderlein „auf einen Streich“ -. Gerade im Februar 1880, als alle bekannten Lampenentwickler anerkannten, Edison sei es als Einzigem gelungen, das delikate System von „geringe Stromstärke, hochohmiges Filament und perfektes Finish des Vacuums“ praktisch herzustellen. Nachdem EDISON tatsächlich seine erfolgreiche LAMPENDEMONSTRATION gebracht hatte, d. h. viele einzelne INCANDESCENT ELECTRIC VACUUM LAMPS in einem Stromkreis und mit einer gelungen Stromteilung zu einer eindrucksvollen Illumination aufzuziehen, da spricht Van Der Weyde schonmal nicht mehr davon, dass Edison nichts hinkriegt und kindische Patente angemeldet habe. Sondern jetzt heißt es

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1. Sind die Dinger haltbar – wieviele Stunden Brenndauer?

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2. Werden Edisonlampen wirtschaftlich leuchten? – also kann sich das für die Produzenten von Lampen, Stromnetz und von Strom rechnen? Und wird das mit den Betriebskosten für Gas-Jets konkurrenzfähig? – Kein Wort mehr von „kannnix“, „gehtnicht“ – Großmaul – wer?

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Dr. Peter Van Der Weyde in „The Manufacturer and Builder“, Seite 40., für Februar 1880, Herausgeber der Zeitschrift war William H. Wahl. Ins Deutsche übersetzt von Dietmar Moews:

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„EDISONS ELEKTRISCHES LICHT.

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Die neuesten Nachrichten aus Menlo Park sind keineswegs so erfreulich, wie es sich die Freunde des Erfinders wünschen oder wie es die Öffentlichkeit nach dem großen Hurra der Zeitungskorrespondenten wünscht. Es gibt Ärger mit den Lampen-Glasgehäusen, und aus anderen, mehr oder weniger schwerwiegenden Gründen, die der „Zauberer“ angeblich gerade bearbeitet, etwas zu erfinden, um sofort Abhilfe zu schaffen. Wir haben ohne Kommentar die Beschreibung dieser neuesten Erfindung von Herrn Edison veröffentlicht, als ein einfaches Stück der aktuellen wissenschaftlichen Nachrichten, an denen unsere Leser interessiert sein würden; aber vom ersten Ausbruch der enthusiastischen Gratulation von den großen und kleinen Zeitungskorrespondenten, zum abklingenden Verschwinden derselben, zweifeln wir, dass Herr Edison wirklich erfolgreich war, das Problem der preiswerten elektrischen Beleuchtung zu lösen.

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Der neueste Klatsch zu diesem Thema ist die Veröffentlichung eines Leitartikels im Sanitary Engineer, der bestätigt, dass es nichts Neues in Mr. Edisons Erfindung gibt. Dieser Zeitschrift zufolge wird der in einem evakuierten Glas-Globus eingeschlossene Kohlenstofffaden durch die Erfindung des Entwicklers Starr, eines Amerikaners, der durch seinen Agenten King ein englisches Patent (Nr. 10,919 vom 4. November 1845) erhielt, das unter anderem eine Beschreibung einer Methode zur Verwendung von metallischen Leitern aus Platin oder von durch den elektrischen Strom auf Weißgrad erhitzten kontinuierlichen Kohlen enthält. Diesen Kohlenstoffstab legte er in ein Glasgefäß, in dem er zuvor ein Vakuum aufgebaut hatte. Diese Tatsachen, würde unserem Urteil nach jeden Anspruch von Herrn Edison auf Originalität in Bezug auf seine Lampen außer Kraft setzen.

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In seiner Methode, den Strom zu verteilen und zu regulieren, behauptet die gleiche Zeitschrift, dass er erwartungsgemäß seinen Nachweis der Behauptung auf veröffentlichte Beschreibungen verweist, die jetzt zwanzig Jahre alt sind. Um diese Behauptung zu untermauern, wird in der Mitteilung behauptet, das sei bereits der französischen Akademie am 1. März 1858 von M. Jobart vorgelegt worden. Wir beziehen uns nicht speziell darauf, aus dem Grund, dass zwar behauptet wird, alles erreicht zu haben, um was es Herr Edison geht, und dass er es geschafft habe, aber er geht nicht auf die Art und Weise ein, wie es gemacht wurde.

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Damit nicht zufrieden, bekräftigt der Sanitary Engineer sogar, dass der „so genannte Edison-Stromerzeuger in jedem wesentlichen Merkmal ein Duplikat der bekannten dynamoelektrischen Maschine von Siemens ist und in jeder Hinsicht von den amerikanischen Patenten von Herrn Siemens kontrolliert werden würde“.

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Ohne auf die Frage nach der Originalität oder Gültigkeit der Patente von Herrn Edison einzugehen, an denen wir hier nicht interessiert sind, können wir sagen, dass es Herrn Edison bisher noch nicht gelungen ist, zwei Dinge zu beweisen, die für den Erfolg seines Beleuchtungssystems absolut wesentlich sind; die erste bezieht sich auf die Dauerhaftigkeit seiner Lampenkugel und damit auf die des Kohlefadens; und die zweite bezieht sich auf die ebenso wichtige Frage der Wirtschaftlichkeit. Über den ersten Punkt berichtet der allgegenwärtige Zeitungsmann „schlechte Nachrichten aus Menlo Park – – mehrere der Lampenkugeln zerbrochen – – ungleiche Ausdehnung von Glas und Platin,“ etc., während die zweite, die Details über die Höhe des Energieverbrauchs bei der Aufteilung und Unterteilung des Stroms, und über den ebenso wichtige Punkt der Kosten für die Verteilung des Systems, noch nicht erschienen sind. Zu all dem, so scheint es, waren die Zeitungsproklamationen, dass das verzwickte Problem der elektrischen Beleuchtung gelöst wurde, ein wenig zu voreilig.“

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Dr. Peter Van Der Weyde in „The Manufacturer and Builder“, page 40. for February, 1880, Editor of the Journal was William H. Wahl.

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„EDISON’S ELECTRIC LIGHT.

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The latest news from Menlo Park is by no means so gratifying as the inventor’s Friends could wish, or as the public have a right to expext, after the grand hurrah of the newspaper correspondents. There is trouble with the globes, and from other causes more or less serious, which the „wizzard“ is reported to be setting about to invent something to remedy forthwith. We have published without comment the description of this latest invention of Mr. Edison, as a simple piece of current scientific news, in which our readers would be interested; but from the first outburst of enthusiastic gratulation from newspaper correspondents, great and small, to the present diminuendo of the same, we ahve been doubtful as to whether Mr. Edison had really succeeded in solving the problem of cheap electric lighting.

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The latest gossip apropos of this topic, is the publication in the Sanitary Engineer of an editorial, affirming that there is nothing of novelty in Mr. Edison’s invention. According to that journal, the carbon filament enclosed in an exhausted globe is anticipated by the invention of one Starr, an American who took out an English patent (No. 10,919, dated November 4, 1845) through his agent King, which contained, with other matters, a description of a method of using metallic conductors of platinum, or of continous carbons, heated to whiteness by the electric current. This rod of carbon he placed in an glass vessel in which he had previously established a vacuum. These facts, our authority holds, would invalidate any claims of Mr. edison to originality in respect to his lamps.

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In his method of distributing and regulating the current, the same journal claims that he is quite as completely anticipated, referring for proof of the assertion to published descriptions now twenty years old. The communication reffered to, to substantiate this assertion, purports to have ben presented to the French Academy on March 1, 1858, by M. Jobart. We do not refer to it specially, for the reason, that though it claims to have accomplished everything that Mr. Edison now claims he has done, it does not enter into a account of the manner of doing it.

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Not content with this, the Sanitary Engineer even affirms that the „so-called Edison electric generator is in every essential feature a duplicate of the well-known Siemens dynamo-electric machine, and would in all probaility be controlled by the American Patents of Mr. Siemens“.

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Without entering into the question of the originality or validity of Mr. Edison’s patents, with which we are here not interested, we may say that thus far Mr. Edison hat not yet succeeded in proving two things which are absolutely essential to the success of his system of lighting; the first relates to the permanency of his globes, and consequently that of the carbon filament; and the second relates to the equally important question of economy. On the first point the ubiquitous newspaper man reports „bad news from Menlo Park – – several of the globes broken – – unequal expansion of glass and platinum,“ etc.; while the second, the details concerning the amount of power consumed in dividing and sub-dividing the current, and concerning the equally important point of the cost of the distribution of the system, have not yet appeare. From all of which, it would seem, that the newspaper proclamations that the vexatious problem of electric lighting had been solved were a trifle too hasty.“

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Okee Dokee – ich weise noch einmal darauf hin, dass dieser Autor Professor Van der Weyde in den Edison-Litigations, 13 Jahre später, 1893, falscheidliche, einander widersprechende Aussagen schriftlich vor Gericht abliefern ließ. Van Der Weyde, aus Eigeninitiative, in einer zweiten Eidesstattlichen Erklärung (Eingangs in dieser LICHTGESCHWINDIGKEIT) sich selbst der Unwahrheiten bezichtigte und neue Erklärungen stattdessen abgab, die aber ebenso unglaubhaft scheinen.

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Hier jetzt also diejenige schriftliche Erklärung von PROFESSOR PETER VAN DER WEYDE, wie er in Deutschland, besonders auch in der Neuen Deister Zeitung und bei den alten Göbel-Indianern, als KRONZEUGE für den Springer-Lichtbringer Goebel hinzustellen, scheint nun wirklich kindisch.

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Einflussreich war sicher der erste Springer Stadtgeschichts-Schreiber Brasch, der im Jahr 1935 unter den NAZIS Berufsverbot-betroffener arbeitsloser Lehrer wurde, dann ab 1937 vom Bürgermeister JÜRGES (dann noch Stadtdirektor) auf die Stadtgeschichte angesetzt wurde -. Dieser Dr. Heinz Brasch hat eigene Recherchen und dabei den KRONZEUGEN PROFESSOR PETER VAN DER WEYDE herausgebracht. Das Kapitel lautet „Das Licht vom Deister“. Und Brasch zitiert darin Geschehnisse bis zum Jahr 1938. Das Manuskript ist auf das Jahr 1940 datiert. Im Jahr 1944 sollte der Springer Lehrer Brasch „nach Osten“ (das Wort Theresienstadt kannte kaum jemand) deportiert werden und wusste, was das für Juden 1944 hieß – er nahm sich unmittelbar vor Transportbeginn in Hannover sein Leben.

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An das Nazi-Opfer Dr. Heinz Brasch wurde in Springe nicht erinnert. Seine Stadtgeschichte wurde von anderen Lehrern übernommen und geplündert. Aber seine Entdeckung vom Deister, der Kronzeuge Professor Peter Van Der Weyde, wurde mit der hier jetzt folgenden ersten Eidesstattlichen Erklärung (vom Vater des IDOLS, Heinrich Goebel) in Zweifel gezogen.

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Ob Brasch auch das zweite, die Flaschaussage Van der Weydes (vom 28. März 1883) bestreitendes  Gerichtsdokument hatte, aber verschwieg, oder ob bei ihm tatsächlich nur die falsche „Eloge“ angekommen war, bleibt hier unentschieden. Die Übersetzung ins Deutsche ist von Dietmar Moews angefertigt worden, in der Hoffnung, dass Springer, die nicht so gut US-English lesen können, mit dem eingedeutschten Text ein Gefühl bekommen, was in Springe, mit welchen Mittel – und immer voll durchgezogen von der Neuen Deister Zeitung – für ein überquellender Lügenbrei geschaffen wurde und mit der AUFFORDERUNG zum 20. April noch weiter betrieben wird.

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Man macht es den einfachen Leuten wirklich schwer, zwischen Heimatliebe und Mob zu unterscheiden:

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Ob Van der Weyde den von Anwalten Witter&Kenyon versprochenen Gutachter-Job erhielt, ist nicht überliefert. Die Firma in New York, hochspezialisiert für Patentrecht und Copyrigt heißt heute Kenyon & Kenyon; die haben eine Archiv-Abteilung und liefern gegen Bezahlung Informationen.

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vom 6. Februar 1883

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NARA Kansas Box 598, Ordner 2 Teil 2

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„United States Circuit Court

Östlicher Bezirk von Missouri

im Eigenkapital

Edison Electric Light Co. et al.

v. s.

Columbia Glühlampe Co. et al.

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Staat New York.

Stadt und Kreis New York. ss:

PETER H. VANDERWEYDE, der ordnungsgemäß vereidigt ist, erklärt sich und sagt: –

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Ich wohne in Nr. 218 Duffield Street Brooklyn. Ich bin achtzig Jahre alt, bin Chemiker und Elektriker, war von 1859 bis 1864 Professor für Physik am Cooper Institute und für Chemie am New York Medical College; danach war ich mehrere Jahre lang Professor für Naturphilosophie am Girard College of Philadelphia, wobei ich mich besonders der Elektrizität sowie der Chemie und verwandten Wissenschaften widmete. Ich gründete die Zeitschrift und war zehn Jahre lang ihr Chefredakteur von The Manufacturer & Builder, die immer noch in der Nassau Street 83 in New York erscheint. Außerdem war ich zwei Jahre lang Präsident der New York Electrical Society.

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Ich bin seit mehr als fünfzig Jahren bestrebt, mich über alle elektrischen Themen und Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten und glaube, dass ich mit den prinzipiellen Fortschritten vertraut bin, die im Bereich der elektrischen Beleuchtung und Elektrizität, wie sie für die geschaffene Stromversorgung verwendet werden, sowie mit den primären und sekundären elektrischen Batterien gemacht wurden, und auch mit den verwandten Verbesserungen, die den wissenschaftlichen Verstand in den letzten Jahren so sehr beschäftigt haben.

Ich habe auch häufig zu diesem und anderen Themen für die wissenschaftlichen Zeitschriften in diesem Land und in Europa beigetragen.

Ich kam im Jahre 1849 aus Holland in dieses Land. Zunächst bis 1860, als Einwohner von New York City, erinnere ich mich, dass ich am Abend mehrmals ein Teleskop von einem Mann namens Henry Goebel gesehen habe; manchmal am Astor Place, manchmal am heutigen City Hall Park und auch am Chatham Square. Das Teleskop war ein großes und nach meinem Verständnis von Goebel gebaut worden. Ich interessierte mich aber vor allem für bestimmte elektrische Leuchten, mit denen Herr Goebel die Nachbarschaft seines Teleskops beleuchtete und die Menschen dort anzog. Ich hatte selbst jahrelang probiert, den elektrischen Strom aus Primärbatterien zum Zwecke der Kraftumsetzung zu nutzen, und ich war sowohl sehr interessiert als auch sehr überrascht, dass es Herrn Goebel gelungen war, den elektrischen Strom für den verwandten Zweck der Lichtproduktion zu nutzen. Ich hatte es nie geschafft, zu meiner Zufriedenheit, Elektrizität in Bewegung umzuwandeln, und der Hauptgrund war, dass die damals bekannten oder verwendeten Batterien Primärbatterien waren und nicht ausreichten, um den Zweck zu erfüllen, den ich erreichen wollte. Ich sah diese elektrischen Lichter von Herrn Goebel in Betrieb, die Licht auf den Wagen gaben, der sein Teleskop bei etlichen Gelegenheiten trug, und soweit es mir möglich war oder von Herrn Goebel erlaubt wurde, untersuchte ich die Lampen und die Batterien, vor allem aber die Lampen. Ich erinnere mich genau, dass er nicht bereit war, mir die Batterien so vollständig zu zeigen, dass ich erkennen konnte, woraus sie im Detail bestehen. Ich untersuchte die Lampen jedoch sehr genau; sie waren zudem offen und nicht in überdachten Boxen enthalten, wie die Elemente seiner Batterien. Ich sah, dass die Drähte von den Batterien zu den Lampen führten. Ich sah, dass die Lampen aus zylindrischen Glasröhren bestanden, in die die Drähte an den Stellen ihrer Einführung in die Glasröhren eingeführt wurden. Ich sah, dass die Glasröhren oben geschlossen waren und dass die Röhren selbst nur aus Glas bestanden, und ich lernte auch durch Beobachtung und von Herrn Goebel, dass das Innere des Glases ein Vakuum war. Der Kohlenstoff konnte nicht so glühend werden und bleiben, wie er es tat, es sei denn, das Vakuum war ein ziemlich hohes Vakuum, das Herr Goebel in diesen zylindrischen Röhren erhielt, es war ein ziemlich hohes Vakuum. Ich sah, dass der lichtgebende Teil der Lampe mit den Zuleitungsdrähten verbunden war. Ich sah, dass der lichtspendende Teil der Lampe haardünn war, sehr klein. Ich lernte durch Beobachtung und durch das, was Herr Goebel mir sagte, dass das Material dieser haarähnlichen Lichter Kohlenstoff war. Ich kenne mich aus, lange bevor ich in dieses Land kam, und bin seitdem mit der Tatsache vertraut, dass der Ausdehnungskoeffizient von Glas und Platin ziemlich gleich ist, und eines der Dinge, die ich bei meiner Untersuchung dieser Lampen gelernt habe, war, dass die Teile der Drähte, die durch das Glas führen, wo sie in das Glas eingesiegelt wurden, aus Platin waren. Soweit ich mich erinnern kann, war der Glühfaden ein gerades Stück Kohlenstoff. Ich kann mich derzeit nicht erinnern, dass es Filamente in Form einer Haarnadel oder eines Hufeisens gab. Einer der Drähte ragte in das Rohr hinein und wurde oben umgebogen und der Glühfaden wurde mit Drähten versehen, die das Aussehen einer Handsäge oder besser gesagt einer Fleischsäge hatten. Das Licht, das von jeder dieser Lampen gegeben wurde, war ein ziemlich gutes Licht, das, wie ich jetzt sagen sollte, nach meiner besten Erinnerung, dem Licht einer gewöhnlichen Gaslampe entspricht. Es gab zwei oder drei dieser Lampen, die bei jeder der Gelegenheiten angezündet wurden, sodass ich sie in Betrieb sah. Die haarähnlichen lichtspendenden Fäden waren in einem glühenden Zustand. Ich erinnere mich, dass Herr Goebel die Lampen eine Zeit lang bedienen und dann durch eine Schalteranordnung, die er hatte, ausschalten und dann wieder anschalten konnte, und meine Schlussfolgerung aus dem, was ich sah und lernte, sowie aus dem, was ich aus Erfahrung wusste, war, dass er dies hauptsächlich zum Zweck der Einsparung seiner Batterie tat.

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Herr Goebel schien bereit, auszustellen, über seine Lampen zu sprechen und sie zu erklären, aber er war nicht so bereit, mich mit den Details seiner Batterien vertraut zu machen. Ich bin sicher, dass ich diese Lampen in einem Zustand des Glühens und für eine beträchtliche Zeitspanne bei bis zu einem halben Dutzend Gelegenheiten gesehen haben muss, wahrscheinlich mehr. Ich besuchte das Teleskop mehr, um die Lampen und die Batterie zu sehen und zu lernen, als ich das Teleskop benutzte. Der Gebrauch, zu dem ich Herrn Goebel beim Anlegen des elektrischen Stroms fand, war für mich wesentlich interessanter als die Untersuchung der Himmelskörper durch sein Teleskop. Ich erinnere mich sehr gut daran, dass ich den einen oder anderen der oben genannten Plätze aufgesucht habe, um mehr über seine Installation auf dem Wagen zu erfahren, aber auch fallweise festzustellen, dass die Lampen nicht vorhanden waren – entweder weil der Abend ohne sie hell genug war, oder aus einem anderen Grund, den ich nicht verstanden habe oder an den ich mich jetzt nicht erinnere.

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Ich hatte damals vor, zu Herrn Goebels Haus oder seinem Laden zu gehen und wenn möglich mehr über dieses Gerät zu erfahren, und vor allem über die Batterien, die er nicht bereit schien zu zeigen, entweder weil sie zugedeckt waren oder aus irgendeinem unerklärlichen Grund; aber tatsächlich ging ich danach nie zu ihm. Ich habe Herrn Goebel von dieser Zeit bis heute nicht gesehen, aber ich glaube, wenn ich ihm jetzt vorgestellt würde, könnte ich mich an ihn erinnern.

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Seit dem obigen Satz wurde ich einem Herrn vorgestellt, der Herr Henry Goebel sein soll, und ich glaube, ich erkenne ihn als den Mann, der das Teleskop und die Lampen, die ich oben beschrieben habe, in der Hand hatte. Mir wurde auch ein Foto gezeigt, das angeblich von einer von Herrn Goebels alten Lampen mit der Aufschrift Goebel Nr. 3 gemacht wurde. Die Lampen, die ich im Betrieb auf dem Teleskopwagen sah, ähneln im Allgemeinen diesem Foto, obwohl ich sagen sollte, dass sie ein fertigeres Aussehen hatten.

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Ich hatte den Eindruck, dass Herr Goebel ein sehr gutes Licht erzeugt hatte, aber von dem, was ich von Batterien und Stromquellen im Allgemeinen wusste, bezweifelte ich, ob man genügend Strom, billig genug bekommen konnte, um diese Lichter mit Kerzen, Öllampen oder Gas konkurrieren zu lassen. In der Tat wusste ich gut genug, dass es nicht geht. Typische Primärbatterien erzeugen elektrische Energie durch den Verbrauch von Zink, einer Substanz, die ein Kunstprodukt ist und recht teuer ist. Der Dynamo erzeugt elektrische Energie durch den Verbrauch von Kohle, einem Naturprodukt, das im Vergleich zu Zink sehr günstig ist. In der Primärbatterie sind Zink und Säure, ebenfalls kostspielige Kunstprodukte, die Mittel für Brennen oder Oxidieren, während der Sauerstoff für den Kohleverbrauch ohne Kosten aus der Umgebung kommt.“

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Und im Original-US-English vom 6. Februar 1893:

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NARA Kansas Box 598, Folder 2 Teil 2

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„United States Circuit Court

Eastern District of Missouri

in Equity

Edison Electric Light Co. et al.

v. s.

Columbia Incandescent Lamp Co. et al.

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State of New York.

City and County of New York. ss:

PETER H. VANDERWEYDE, being duly sworn, deposes and says as follows:

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I reside at No. 218 Duffield Street Brooklyn. I am eighty years old, am a chemist and electrician, was a Professor of physics in the Cooper Institute and of Chemistry in the New York Medical College from 1859 to 1864; after that I was a Professor of Natural Philosophy at Girard College of Philadelphia for several years, giving special attention to electricity and also to chemistry and related sciences. I then established and was chief editor for ten years of the journal known as The Manufacturer & Builder, still published at 83 Nassau Street New York. I was also President for two years of the New York Electrical Society.

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I have for more than fifty years endeavored to keep myself posted on all electrical subjects and developments and believe I am familiar with the pricipal advances that have been made along the lines of electric lighting and electricity as used for power, and also of electric batteries both primary and secondary, and indeed of the kindred improvements that have occupied the scientific mind in such a great extent in recent years.

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I have also been a frequent contributor upon this and other subjects to the scientific journals both in this country and in Europe.

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I came to this country in the year 1849 from Holland. Precious to 1860, being a resident of New York City, I remember seeing on a number of occasions in the evening on exhibition, a telescope made by a man named Henry Goebel; sometimes at Astor Place, sometimes at what is now called City Hall Park, and also at Chatham Square. The telescope was a large one and as I understood it had been built by Goebel. I was more particularly interested, however, in certain electric lights with which Mr. Goebel used to light up the neighborhood of his telescope and to attract the people there. I had myself undertaken, and had labored through a series of years, to utilize the electric current proceeding from primary batteries for the purpose of production motion, and I was both very much interested and very much surprised at finding that Mr. Goebel had succeeded in using the electric current for the cognate purpose of producing light. I had never succeeded in transforming electricity into motion to my satisfaction by any means that I employed, and the principal reason was that the batteries then known or used were primary batteries and were insufficient in power to accomplish the purpose which I desired to effect. I saw these electric lights of Mr. Goebel in operation giving light upon the wagon that carried his telescope on quite a number of occasions, and so far as I could do so or was permitted by Mr. Goebel I examined the lamps and the batteries but more especially the lamps. I remember distinctly that he was unwilling to show me the batteries so fully as to enable me to learn what they were made of in detail. I did however examine the lamps pretty closely; they were moreover open to view and not contained in covered boxes as were the elements of his batteries. I saw that wires proceeded from the batteries to the lamps. I saw that the lamps consisted of cylindrical glass tubes into which the wires at the points of their introduction into the glass tubes. I saw that the glass tubes were closed at the top and that the tubes themselves consisted of nothing but glass, and I also learned by observation and from Mr. Goebel that the interior of the glass was a vacuum. The carbon could not have become and remained incandescent as they did unless the vacuum was a pretty high one vacuum obtained by Mr. Goebel in these cylindrical tubes was a pretty high vacuum. I saw that the light giving part of the lamp was connected with the leading-in wires. I saw that he light giving portion of the lamp was hair-like in size, very small. I learned by observation and by what Mr. Goebel told me, that the material of these hair-like lights was carbon. I as familiar before I came to this country and have been ever since with the fact that the co-efficient of expansion of glass and platinum is pretty nearly equal, and one of the things that I learned during my examination of these lamps was that the parts of the wires leading through the glass, where they were sealed into the glass were made of platinum. As nearly as I can remember the incandescent filament was a straight piece of carbon. I cannot at present recall that there were any filaments shaped like a hair-pin or horse-shoe. One of the wires extended up into the tube and was bent over at the top and the incandescent filament was attached wires presented the appearance somewhat of a hand-saw in shape, or rather a meat-saw. The light given by each of these lamps was a fairly good light, equal as I should now say, according to my best recollection, to the light of an ordinary gas jet. There were two or three of these lamps lighted on each of the occasions when I saw them operating. The hair-like light-giving threads were in an incandescent condition. I remember that Mr. Goebel would operate the lamps for a time and then he would turn them off by some switch arrangement that he had, and then would light them again, and my conclusion from what I saw and learned, as well as from what I knew by experience, was that he did this principally for the purpose of economizing his battery. Mr. Goebel seemed willing to exhibit, to talk about and to explain his lamps, but was not so willing to acquaint me with the details of his batteries. I feel sure that I must have seen these lamps in a state of incandescence and for a considerable length of time on as many as half a dozen occasions, probably more. I visited the telescope more for the purpose of seeing and learning about the lamps and the battery then I did to use the telescope. The use to which I found Mr. Goebel putting the electric current was vastly more interesting to me than the examination of the heavenly bodies through his telescope. I remember very well going to one or the other of the above named localities to learn something more about his apparatus, and of finding that the lamps were not present, – either because the evening was bright enough without them, or for some other reason that I did not understand or do not now remember.

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Mr. Goebel seemed willing to exhibit, to talk about and to explain his lamps, but was not so willing to acquaint me with the details of his batteries. I feel sure that I must have seen these lamps in a state of incandescence and for a considerable length of time on as many as half a dozen occasions, probably more. I visited the telescope more for the purpose of seeing and learning about the lamps and the battery then I did to use the telescope. The use to which I found Mr. Goebel putting the elctric current was vastly more interesting to me than the examination of the heavenly bodies through his telescope. I remember very well going to one or the other of the above named localities to learn something more about his apparatus, and of finding that the lamps were not present, – either because the evening was bright enough without them, or for some other reason that I did not understand or do not now remember.

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I intended at the time to go to Mr. Goebel’s house or place of business and learn if possible more about this apparatus, and especially about the batteries which he did not seem so willing to exhibit, either because they were covered up or for some unexplained reason; but in fact I never did go to see him afterwards. I have never seen Mr. Goebel from this time to this, but I believe that if I were now presented to him I might remember him.

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Since the above sentence was written I have been presented to a gentleman said to be Mr. Henry Goebel and I believe I recognize him as the man who had charge of the telescope and the lamps which I have above described. I have also been shown a photograph said to have been made from one of Mr. Goebel’s old lamps marked Goebel No. 3. In general appearance the lamps I saw in operation on the telescope wagon resembled this photograph, though I should say they presented a more finished appearance.

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The impression made upon my mind was that Mr. Goebel had produced a very good light, but from what I knew of batteries and of sources of electricity in general I doubted whether current enough, cheap enough could be obtained so as to make these lights compete with candles, oil lamps or gas. Indeed I knew well enough it could not. Typical primary batteries produce electrical energy by the consumption of zinc, a substance which is a product of the arts and which is quite expensive. The dynamo produces electrical energy by the consumption of coal, a natural product and a very cheap one in comparison with zinc. In the primary battery the agent for burning or oxidizing the zinc is supplied by the acid, another costly product of the arts, while the oxygen for the consumption of coal is supplied by the atmosphere without cost.

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Without making any careful mathematical calculation, but yet founding my judgement upon years of acquaintance and experience with this subject I should say that a given amount derived from an incandescent lamp like Goebel’s or Edison’s would cost perhaps fifty times as much if the product of the electrical energy of primary batteries, as the same amount of light would cost if the product of electrical energy derived from a dynamo. And I sould also say that the ratio of cost of light furnished by gas and by an electrical current from primary batteries would also be not far from 1 to 50. There are also other reasons why primary batteries were incapable of being commercially used for electric lighting in competition with gas, oil or candles. Primary batteries after a time gradually diminished in force; the zincs must be cleaned and frequently replaced; the acid must be renewed & c.

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The dynamo machine did not to any great extent get into the markets as a source of electricity before about 1876 or thereabouts. The Goebel lamp as it seems to me at the time I saw it as above narrated was in all its essential parts ready for commerce, awaiting only a cheap source of electricity. It was perfectly operative with a primary battery, but the primary battery cost too much. And this fact accounted at once to my mind for Mr. Goebel’s operating his lamps for only short periods at a time. The situation of Edison was quite different. he knew of the dynamo and so had a cheap source of electrician energy at hand and his task was to find the translating device, to wit, the Goebel carbon by means of which that energy could be transformed into light.

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P. H. Van der Weyde

Subscribed and sworn to before

me this 6th day of February, 1893.

Clarril A Barrett

Notary public, Kingsley

Cert. filed in N.Y. les. apr. 12. 1893″

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Kölner Stadt-Anzeiger zum 1. April 2018

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Dietmar Moews meint: Ich werde im Zusammenhang mit dem zweiten Transpiranten, FRANKLIN LEONARD POPE noch auf PETER VAN DER WEYDE zurückkommen – die Spuren dieser beiden METAPHYSIKER durchziehen die gesamte IDOLISIERUNG GOEBELS in Deutschland und in Springe:

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Auch Johnnes B. KERNER hat HÖRNER (2005 vom ZDF aufgesetzt bekommen).

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  1. Februar 2005 Dr. Dietmar Moews mit der Lampe im Maul, Springe, Göbelbastei für BiBi4E

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EINS 7965 NDZ 20. April Willi Städler re-education Nazi Adolf-Hitler-Straße

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=38072&action=edit

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1773832912

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ZWEI 7971 Deister-Anzeiger 20. April? IDOLISIERUNG und Liste der Lügen

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=38122&action=edit

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1776178266

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DREI 7976 Edisonpatent, Sudetenstr. Hitler+Hische

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=38169&action=edit

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1777824555

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VIER: 7978 CALLIES Gutachten über den Gutachter von 2007

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=38188&action=edit

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1778913961

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FÜNF: 7987 affidavit 1 Kulenkamp 5. April 1893, Patentoffice Streit

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=38279&action=edit

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1782510745

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SECHS: 7990 affidavit Kulenkamp 2 18. April 1893

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=38316&action=edit

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1783699711

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SIEBEN 7995: NDZ-Hitler-Bild 1933; Degenhardt-Brief-Zitat an Bundespräsident Heuß195 ; Gutachten zur Quellenkritik 2006;

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/03/05/neue-deister-zeitung-bringt-zum-20-april-information-zur-goebel-forschung/

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1785401719

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ACHT 8001: 8. März; NDZ-Hitler-Bild 1933; Geburtsurkunde; Buch-Umschlag-Bilder; Exp.1,2,3; mercy LsD 1967-Bild;

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/03/08/springe-informiert-die-ndz-zum-20-april-und-zum-24-april-zur-goebel-lage-hinterm-deister/

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1788884852

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NEUN 8014: ; Deister-Anzeiger Was geschieht?; Edison-Patent; Lacombe und Shipman 4. Oktober 1892 Urteil; Exp. 1,2,3 sowie 4; Göbel gerettet; NDZ-Hitler-Bild 1933

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1795042907

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ZEHN 8020 16. März Die 26 unabweisbaren Dokumente Goebel-Hypothese von 1882: Das zerrissene Kulenkamp-Assignment; das Pumpen-Patent 1882; THE WORLD New York 1. Mai 1882; NDZ-Artikel 1893; NDZ 1933 Hitler; Deister-Anzeiger 2017 Was geschieht mit Göbel?; NDZ 11.3.2006 Was wird mit Göbel?

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=38534&action=edit

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1797253569

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ELF 8023 16. März; NDZ 1893; TANNER in Electrical Review 1894; Stadtgeschichte 1954 und Ortschronik 2002

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/03/17/neue-deister-zeitung-informiert-zum-20-april-nicht-ueber-heinrich-goebel/

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1798462356

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ZWÖLF 8027 19. März; „Goebel-Defense“; Edison 1. affidavit transl.

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/03/19/springe-informiert-sich-durch-die-ndz-zum-20-april-ueber-goebel-defense-hinterm-deister/

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1800048524

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DREIZEHN 8930 20. März; Elektr Gitarre vor Fender 21. März

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/03/20/ndz-clark-gable-als-heinrich-goebel-erfinder-der-ersten-elektrischen-gitarre-25-jahre-vor-leo-fender/

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1801214737

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VIERZEHN 8934 22. März; Edison 1. Affidavit

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/03/14/neue-deister-zeitung-informiert-zum-20-april-ueber-heinrich-goebel/

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1803256799

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FÜNFZEHN 8938 24. März; Edison 2. affidavit + Lichtfest-Ankünd. der Stadt

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/03/24/neue-deister-zeitung-organisiert-den-goldenen-20-april-dietmar-moews-informiert-ueber-heinrich-goebel/

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SECHZEHN: 8943 26. März 2018; Stadtchroniken Hartmann/Netzel/Callies Dr. HEINZ BRASCH

: https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/03/25/neue-deister-zei…nisten-dr-brasch/

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SIEBZEHN: 27. März; Arbeitsvertrag und Brasch-Quellen und Langer

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/03/26/neue-deister-zeitung-erklaert-mit-dr-brasch-das-nazi-idol-heinrich-goebel/

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ACHTZEHN 28. März 2018 Patentabweisungen

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/03/28/neue-deister-zeitung-mischt-idol-heinrich-goebel-zum-telescope-man/

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NEUNZEHN 30. März 2018 ARBEITSVERTRÄGE 1881

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/03/30/neue-deister-zeitung-ist-die-stadt-der-lichtgeschwindigkeit-und-des-idols-heinrich-goebel/

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ZWANZIG 31. März 2018 Blutsverwandte von Gehrcke 136. Geburtstag NDZ vor 50 Jahren

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/03/31/ndz-mobilisiert-springe-fuer-den-20-april/

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EINUNDZWANZIG 8057 1. April 2018 APRIL APRIL mit Arends, Beckmann

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/04/01/calenberger-springe-am-deister-feiert-den-1-april-mit-goebel-und-edison/

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ZWEIUNDZWANZIG 2. April 2018 Kronzeuge VANDERWEYDE

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FAZ Idolisierungsskandal mit ALBERT SPEER

September 18, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7592

Vom Dienstag, 19. September 2017

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„Den Toten nicht BÖSES nachrufen“ – so ist durchaus auch der alltägliche Brauch der deutschen Leitkultur. Wir kennen es als geflügeltes Wort aus dem Lateinischen: De mortius nihil nisi bene (über Tote redet man nur Gutes).

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Doch hierzu gibt es Interpretationsspielräume – auch dieses ist genau zu nehmen – die ebenfalls deutsche Leitkultur sind:

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Dieses hier ist kein NACHRUF – sondern Kritik an der LÜGENPRESSE.

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Wenn es eine Lebenslüge zum Nachruf bringt, weil das Böse unerwähnt bleibt und vergessen wird, dann ist es nicht nur mit Schweigen getan, sondern dann muss auch gesagt werden, was im Leben des Toten bedeutend war.

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Ich rede von ALBERT SPEER.

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ALBERT SPEER ist einer der übelsten Nazis gewesen, engster Vertrauter von HITLER, am Ende gar, ab Mitte 1944, von Hitler selbst in Anerkennung der ausgebauten Machtreichweite von ALBERT SPEER im TOTALKRIEGS-DEUTSCHLAND zu seinem faktischen Nachfolger hingedeichselt.

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ALBERT SPEER (1905-1981) hat sich im Nürnberger Tribunal 1945/46 als sophistischer Lügner und Denunziant herausgelogen, sodass er zu nur 20 Jahre Haft in Spandau verurteilt worden ist.

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ALBERT SPEER hat bereits während seiner Haft und dann vehement seit seiner Haftentlassung betrieben, in einem weltweiten PROPAGANDA-Feldzug und mit Hilfe vieler alter und neuer NAZIS in der westlichen Publizistik, Presse, Rundfunk, Fernsehen, Film, sogar heute mit YOUTUBE-VIDEOS, zu dem guten Deutschen umgestilt zu werden.

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ALBERT SPEER hat – insbesondere mit Hilfe der Publizisten JOACHIM FEST, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Autor von SPEER-ILIADEN-Biografie und auch einer erheblich mangelhaften HITLER-Biografie, und dem Publisten und Alt-Nazi JOBST-WOLF SIEDLER, Verlag von Speer und Fest –

Millionen verdient.

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ALBERT SPEER war Sohn eines Architekten, namens ALBERT SPEER, und hatte einen Sohn, der ALBERT SPEER geheißen wurde, der ebenfalls die Berufsbezeichnung ARCHITEKT führte, aber vielmehr Planungs-Generalstabler von Landschaft, Bodenordnung, Städetbau und Dergleichen seinen Erwerb trieb. Dieser ALBERT SPEER, ist vor einigen Tagen 83-jährig gestorben, und hatte zeitlebens erklärt, seinen Vater persönlich kaum gekannt zu haben.

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Jetzt hat die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG, am 18. September 2017, neben anderen ersten deutschen Blättern, sogar auf der Titelseite mit Photo berichtet:

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Albert Speer jr. gestorben. darin wird schwadroniert, „GRÜNE STADT … „… Seite 9, FAZ, Feuilleton, „Ein Baumeister für die Demokratie“ … da ist dann die Rede u. a. vom neuen Frankfurt am Main (auch für Saudi-Arabien) und ich weiß, warum gegenwärtig Hilmar Hoffmann schweigt (weil er bereits tot ist) und warum Hermann Glaser schweigt, weil er im Ruhestand keine öffentlichen Kampagnen führen kann.

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Da wurde bis heute kein einziger bedeutender Architekt oder Siedlungsplaner – von Rudolf Hillebrecht bis Günter Behnisch, von Frei Otto bis Buakünstler und Baumeister wie Hans-Dieter Schaal – auf Seite EINS derart herausgehoben, wie ALBERT SPEER.

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Dietmar Moews meint: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung ist den Deutschen und der Welt und auch als Verpflichtung gegenüber der „deutschen Leitkultur“ das vollkommen gefälschte Bild von ALBERT SPEER aufzuklären und zu korrigieren, anstatt hier so zu tun, als gäbe es keine SIPPENHAFT – bzw. ALBERT SPEER sei ein guter deutscher Name in der Architektur.

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Eine solche Hochbewertung hat ALBERT SPEER jr. nicht mit einem Lebenswerk als Baukünstler verdient. Nirgends in der Welt wurden Generalstabspläne einer „grünen Stadt“ auf ALBERT SPEER gestützt.

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Ohne das geschichtsfälschende MOVENS für ALBERT SPEER wäre Albert SPEER jr. niemals auf Seite EINS gelandet.

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Ich zitiere den an seinem Lebensende geknickten JOACHIM FEST zu seinem idolisierten NAZI-IDOL ALBERT SPEER, fest sagte (s. Magnus Brechtken 2017: ALBERT SPEER – EINE DEUTSCHE KARRIERE, Seite 558:

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„…Fest 2005 veröffentlichte und von der er behauptet, sie unmittelbar nach Lektüre von Schmidts Buch aufgezeichnet zu haben: „Im ganzen enthält es exakt das, was ich mitunter befürchtet hatte“.so will er seinerzeit notiert haben. Siedler sagte er demnach, „Speer habe uns allen mit der treuherzigsten Miene von der Welt eine Nase gedreht. Ich sei nicht bereit, ihm das nachzusehen.“ „Enttäuscht und verärgert“ sei er gewesen. Sollte Joachim Fest dies tatsächlich 1982 gedacht und formuliert haben, ist schwer verständlich, warum er seinen Ärger siebzehn Jahre für sich behielt und keine Distanz erkennen ließ, als weitere Erkenntnisse über Speers Täuschungen an den Tag kamen. Noch verwunderlicher erscheint, dass er in seiner Speer-Biographie die Bedeutung von Schmidts Studie herunterspielt …“

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Und den K. O. des NAZI-Propagandisten von der FAZ, Joachim Fest, landete der FILM-Regisseur HEINRICH BRELOER, als er mit seinem Aufnahme-Team JOACHIM FEST mit Kamera und Mikrofon zu Fests SPEER-Publizistik befragten, passierte doch FOLGENDES (S. MAGNUS BRECHTGEN. a.a.O. Seite 565:

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„… Als Breloer ihn auf das PLAYBOY-Interview mit Eric Norden anspricht, antwortet Fest, er habe es nicht gelesen. Das war verwunderlich, weil die indignierten Reaktionen vieler ehemaliger Speer-Freunde eine Zäsur markierten und zur weiteren Zerrüttung im Verhältnis zu Rudolf Wolters führten. Fest meinte nun zu Breloer, es komme ihm „ganz erstaunlich vor“, was darin stehe. Und als Breloer mit Susanne Willems vor der Kamera die Details präsentiert, aus denen Speers Verantwortung bei der Erfassung und Deportation der Berliner Juden deutlich wird, erklärt Fest, er habe das beim Schreiben seiner Speer-Biographie nicht wissen können. Er präsentierte sich ganz als Getäuschten, dem Speer, wie so vielen anderen „eine Nase gedreht“ habe.“

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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, unsere US-Amerikanische Umerziehungs-Meinungsführerin – WEM NÜTZT DAS? – nützt das dem AfD-Zulauf? – Jeden Fall ist das der ganz üble Geschmack, den man beim Lesen von Walter BAUERS LIEBE ZU DEUTSCHLAND HEISST LEIDEN AN DEUTSCHLAND (und wer Walter Bauer nicht kennt, sollte mal auf Empfang umschalten, bevor er deutsche Leitkultur abstreitet oder bekämpft.

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Ehrung der 20. Juli 1944-Widerständler durch STRASSENNAMEN

August 11, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7508

Vom Sonnabend, 12. August 2017

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Gestern fasste ich meine Kurzkritik zum neuen Aufklärungsbuch:

MAGNUS BRECHTKEN bei Siedler: ALBERT SPEER EINE DEUTSCHE KARRIERE – Kurzrezension – zusammen.

Die Quintessenz meiner Kurzrezension zu diesem bedeutenden, 900-seitigen Aufklärungsbuch von Magnus Brechtken über Albert Sperr lautet so:

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Treuhänder unserer Geschichte – so auch der Autor Magnus Brechtken –  verfolgen bislang einen erkenntnisfeindlichen Fallaufbau zum Untersuchungsfall Albert Speer:

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Den dreiphasigen ALBERT SPEER

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PHASE EINS, der hoffärtige Jungarchitekt

PHASE ZWEI der bedingungslose Karrierist

PHASE DREI der seitenwechselnde Selbstperformer, und?

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Die kulturindustrielle westliche Welt hat Speer, nach einer Entlassung aus Spandau, mit Dauerinterviews, Buchwidmungen und Filmen geehrt und in die publizistische Konsumwelt eingebrannt.

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Es gab immer Dissidenten, es gab immer Opponenten, es gibt stets auch potentielle Tyrannenmörder.

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Untergrundvereinigungen, Verschwörungen, Widerstandsgruppen auf Leben und Tod, gibt es viel seltener, als es dafür Gründe und Motive gibt. Das liegt daran, dass Menschen unter erheblichem Druck nicht Schweigen können und den Zaum der Zähne durchbrechen, sodass eine Verschwörung ihre Pläne meist nicht konkret vollenden kann.

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Deshalb funktionieren Mafiaszenerien – nämlich unter „Omerta“, dem Schweigegebot unter Todesdrohung: Wer redet, wird getötet. Deshalb brechen kriminelle Banden oft ihre Schweigepflicht, vereiteln entweder bereits vor der Tat oder hinterher, nachdem ein Bandenverbrechen gemeinsam gelang, fangen Beteiligte nachträglich an zu plaudern.

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Die tyrannische Hitlerherrschaft zwischen 1933 und 1945 brachte diverse Opponenten hervor, sowohl in der Opposition wie durchaus auch in der Nazi-Partei. Hitler ließ alle politischen Gegner beseitigen.

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Als das Dritte Reich für die weite deutsche Bevölkerung eindeutig, erkennbar auf Krieg hinsteuerte, waren die Staatsbürger bereits weitgehend aus einer freien öffentlichen Diskussion zur Politik verschwunden. Wanderprediger in Braustuben, wie Hitler selbst in den zwanziger Jahren in München, waren längst undenkbar.

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Als der Zweite Weltkrieg anfang 1939 von Hitler ausgelöst wurde, war einer der höchsten Nazis – der Preußische Ministerpräsident Hermann Göring, ehedem ein Volksheld und weltberühmter „Leistungssportler“ als Flugzeugpionier – durchaus nicht für diesen Kriegsbeginn, also nicht mit Hitler einverstanden. Die Folge war, dass Hitler Göring aus seiner Entourage ausschloss und ihn nicht mehr so beachtete, wie es einem „Kriegsherrn“ gegenüber seinem Rüstungsminister besser angestanden hätte. Gegen Ende des Krieges schmiss Hitler Göring ganz raus und verurteilte ihn zum Tode.

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Wer die Abfolge und Verläufe des Russlandkrieges und das Drama der Meinungsverschiedenheiten zwischen den höchsten deutschen Militärführern im Osten anschaut, wird leicht sehen, dass Hitlers anmaßenden, taktischen und sowieso strategischen Feldherren-Allüren die an sich unmögliche Kriegsidee bereits mit dem kommenden Winter 1941 und dem „Stalingrad“-Kessel verloren waren. Vom Mehrfronten-Weltkrieg ganz zu schweigen.

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Es gab also nicht nur freitote Generäle „militärehrenhalber“, sondern noch intelligente Ehefrauen der adligen Militaristen und andere Selberdenker, deren Orienterung aus der Linie des christlichen Obrigkeitsgebots liefen und schließlich eine Art subkulturelle Kommunikation entstehen ließen, kurz:

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Es gab den Kreisauer Kreis, es gab die Studenten Scholl, es gab den Elser-Bombenbauer, es gab schließlich eine Reihe von In-Gruppen, die die Notwendigkeit erkannten, den Tyrannen Hitler in seinem wahnsinnigen Amok zu stoppen – notfalls gewaltsam.

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Nach diversen unvollendeten Ansätzen, über mehrere Monate, kam es schließlich zum Bombenanschlag des Soldaten Claus Schenk von Stauffenberg, am 20. Juli 1944, im östlichen Führerhauptquartier „Wolfschanze“. Den Hitler überlebte.

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Durch misslingende Kommunikation in Berlin wurde ein vorbereiteter Putsch deutlich, dessen Verschwörer unverzüglich von den Hitlertreuen abgekämmt werden konnten bzw. Beteiligte durch Selbstmord aufgaben.

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Es folgten standrechtliche Morde, es folgten kürzeste Prozesse gegen die „Verschwörer des 20. Juli 1944“, die meist unverzüglich getötet wurden.

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Dem Kreis der greifbaren Eingeweihten vom „20. Juli 1944“ wird aus heutigem zeitlichen Abstand mit mehr als 200 deutschen Widerstandsdeutschen, die fast alle kurzerhand umgebracht wurden, nachgedacht.

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Die Vollstreckung der Todesurteile erfolgte meist nur wenige Stunden nach ihrer Verkündung. Die Opfer wurden z. B. in Berlin-Plötzensee mit Stahlkabeln an Fleischerhaken aufgehängt. Eine Kamera filmte den Todeskampf der Verurteilten, die Aufnahmen wurden direkt an das Führerhauptquartier weitergeleitet. Auch am konkreten Ort des Putsches in Berlin, im Bendler-Block, wurden Putschisten unverzüglich exekutiert. Alle Filme sind heute verschollen.

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Dieses sind die heute öffentlich dokumentierten Namen, derer die am 20. Juli 1944 im engsten Sinn Täter und Opfer waren:

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Wilhelm Keitel, Alfred Jodl, Walter Warlimont, Franz Edler von Sonnleithner, Herbert Büchs, Heinz Buchholz, Hermann Fegelein, Gertrud Beck, Otto Baer jun., Otto Armster, Wolfgang Abshagen, Nicolaus von Below, Otto Günsche, Hans-Erich Voß, Walter Scherff, Ernst John von Freyend, Karl-Jesko von Puttkammer, Rudolf Schmundt, Heinz Aßmann, Heinrich Berger, Heinrich Borgmann, Walter Buhle, Adolf Hitler, Adolf Heusinger, Günther Korten, Heinz Brandt, Karl-Heinrich Bodenschatz, Heinz Waizenegger, Gottfried Graf von Bismarck-Schönhausen, Albrecht Graf von Bernstorff, Robert Bernardis, Friedrich Fromm, Ludwig August Theodor Beck, Dietrich Bonhoeffer, Philipp von Boeselager, Georg von Boeselager, Eugen Bolz, Hasso von Boehmer, Hans-Jürgen Graf von Blumenthal, Hans Otto Erdmann, Karl Heinz Engelhorn, Fritz Elsas, Albrecht Eggert, Georg Ferdinand Duckwitz, Max Ulrich Graf von Drechsel, Hans-Martin Dorsch, Hans von Dohnanyi, Heinrich Graf von Dohna-Schlobitten, Wilhelm Dieckmann, Alfred Delp, Justus Delbruck, Gustav Dahrendorf, Axel von dem Busche, Eduard Brücklmeier, Arthur Eberhard Börries Wolf Alfred von Breitenbuch, Randolph Freiherr von Breidbach-Bürresheim, Klaus Bonhoeffer, Walter Cramer, Wilhelm Canaris, Oscar Caminneci, Ehrengard Frank-Schultz, Reinhold Frank, Max Fleischmann, Albrecht Fischer, Eberhard Finckh, Erich Fellgiebel, Alexander Freiherr von Falkenhausen, Elisabeth Charlotte Gloeden, Erich Gloeden, Hans Bernd Gisevius, Eugen Gerstenmaier, Rudolph-Christoph von Gersdorff, Ludwig Gehre, Otto Heinrich von der Gablentz, Joseph-Ernst Fugger von Glött, Friedrich Fromm, Hans Karl Fritsche, Walter Frick, Wessel Freiherr von Freytag-Loringhoven, Kurt Hahn,Albrecht von Hagen, Werner von Haeften, HansBernd von Haeften, Max Habermann, Karl Ludwig Freiherr von und zu Guttenberg, Nikolaus Groß, Helmuth Groscurth, Fritz Goerdeler, Carl Friedrich Goerdeler, Friedrich Wilhelm Heinz, Egbert Hayessen, Albrecht Haushofer, Theodor Haubach, Ulrich von Hassel, Paul von Hase, Ernst von Harnack, Carl-Hans Graf von Hardenberg, Bodo von Harbou, Georg Alexander Hansen, Eduard Hamm, Otto John, Hans John. Jens Jessen, Roland von Hößlin, Richard Hoin, Caesar von Hofacker, Erich Hoepner, Adolf Heusinger, Andreas Hermes, Otto Herfurth, Wolf-Heinrich Graf von Helldorf, Gustav Heistermann von Ziehlberg, Albrecht von Kessel, Franz Kempner, Ludwig Kaiser, Jakob Kaiser, Hermann Kaiser, Friedrich Gustav Jaeger, Otto Hübener, Hans Georg Klamroth, Bernhard Klamroth, Georg Conrad Kißling, Otto Kiep, Elisabeth Kuznitzky, Wilhelm Kunze, Joachim Kuhn, Richard Kuenzer, Wilhelm Kuebart, Walter Kriege, Alfred Kranzfelder, Heinrich Körner, Heinrich Kodré, Hans Koch, Gerhard Knaak, Ewald-Heinrich von Kleist-Schmenzin, Ewald von Kleist-Schmenzin, Friedrich Karl Klausing,Wilhelm Leuschner, Franz Leuninger, Bernhard Letterhaus, Ludwig Freiherr von Leonrod, Paul Lejeune-Jung, Heinrich Graf von Lehndorff-Steinort, Julius Leber, Carl Langbehn, Fritz von der Lancken,Erwin von Lahousen-Vivrement, Ewald Loeser, Paul Löbe, Hans Otfried von Linstow, Fritz Lindemann, Friedrich Olbricht, Hans-Ulrich von Oertzen, Gustav Noske, Wilhelm zur Nieden, Arthur Nebe, Ernst Munzinger, Wolfgang Müller, Otto Müller KAB, Helmuth James Graf von Moltke, Carlo Mierendorff, Karl Michel, Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim,Joachim Meichßner,Michael Graf von Matuschka, Carl Adolf Marks, Rudolf Graf von Marogna-Redwitz, Hermann Maaß, Wilhelm Graf zu Lynar, Ferdinand Freiherr von Lüninck, Margarethe von Oven, Hans Oster, Georg-Sigismund von Oppen, Kurt von Plettenberg, Karl Georg Pfleiderer, Erwin Planck, Max Planck, Friedrich Justus Perels, Karl Ernst Rahtgens, Friedrich von Rabenau, Cuno Raabe, Johannes Popitz, Louis Ferdinand von Preußen, Erwin Rommel, Augustin Rösch, Alexis Freiherr von Roenne, Adolf Reichwein, Joachim Sadrozinskii, Karl Sack, Ernst Schneppenhorst, Egidius Schneider, Hans Georg Schmidt von Alterstadt, Rüdiger Schleicher, Fabian von Schlabrendorff, Adolf Friedrich Graf von Schack, Hans-Viktor Graf von Salviati, Anton Saefkow, Fritz-Dietlof von der Schulenburg, Friedrich Werner von der Schulenburg, Werner Schrader, Hermann Schöne, Friedrich Scholz-Babisch, Otto Schniewind, Ulrich Wilhelm Graf Schwerin von Schwanefeld, Ludwig Schwamb, Georg Schulze-Büttger. Friedrich Fromm, Franz Sperr, Günther Smend, Hans Ludwig Sierks, Klaus Schenk Graf von Stauffenberg, Berthold Schenk Graf von Stauffenberg, Friedrich Hermann zu Solms-Baruth, Hans Solf, Wilhelm Staehle, Hellmuth Stieff, Theodor Steltzer, Hans-Joachim Freiherr von Steinaecker, Carl-Heinrich von Stülpnagel, Theodor Strünck, Carl Szokoll, Busso Thoma, Fritz Thiele, Gustav Tellgmann, Henning von Tresckow, Gerd von Treskow, Karl Freiherr von Thüngen, Adam von Trott zu Solz, Nikolaus Graf von Üxküll-Gyllenband, Fritz Voigt, Erwin von Witzleben, Oswald Wiersich, Josef Wirmer, Joachim Wilhelm Freiherr von Willisen, Carl Wentzel, Hermann Josef Wehrle, Siegfried Wagner, Eduard Wagner, Hans-Alexander von Voss.

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Dietmar Moews meint: Jede Zeit hat ihre Wertmarkierungen. Ein Spiel mit solchen Hervorhebungen ist die Taufe von öffentlichen Straßen und Plätzen, öffentlichen Gebäuden oder Gemeinschaftsstätten, auf Namen von Denkwürdigkeiten.

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Wie man zur Systemzeit die deutschen Bahnhofstraßen alle in „ADOLF-HITLER-STRASSEN“ kurzerhand umbenannte – das wissen die meisten jüngeren Deutschen gar nicht – so hat es nach dem Ende der Naziherrschaft demokratische Kräfte gegeben, die die Opfer des „20. Juli 1944“ durch Namens-Ehrungen in unsere Zeit retten wollten.

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So haben wir Straßennamen, die heute jeder kennt, ohne unbedingt zu wissen, welches individuelles Schicksal dazu gehört.

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Beim Abschreiben der etwa 200 Opfer fiel mir dann auf, dass die mir bekannten Träger der Straßennamen-Ehre – als Erinnerung an ihre Opfer zum „Widerstand es 20. Juli 1944“ – wirklich alle entweder SPD-Mitglieder, Gewerkschaftsmitglieder oder Kirchenmitglieder waren.

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Die meisten anderen wurden also dem Vergessen überantwortet.

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Ich habe einige Jahre im „Werner-Friedmann-Bogen 12“ München-Olympiapressestadt im obersten Penthaus, mit Blick auf die Alpen bei Fön (dort, wo kürzlich der iranische-münchener Todesschütze viele Leute erschoss), gelebt und gearbeitet. Und ich lernte, dass Werner Friedmann – Berufs-Journalisten wissen das natürlich – ein bedeutender Publizist der Süddeutschen Zeitung und auch der Dissidenz und Kritik gegenüber der Hitlerei war.

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Mir gefiele, wenn meine deutschen Mitbürger sich – wo immer sie gemeldet sind und wohnen – für Namensgebungen öffentlicher Orte mit Namen der ermordeten „20. Juli 1944-Helden“ öffentlich aussprächen. Es ist nie zu spät.

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MAGNUS BRECHTKEN bei Siedler: ALBERT SPEER EINE DEUTSCHE KARRIERE – Kurzrezension

August 10, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7507

Vom Freitag, 11. August 2017

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KURZ VORAB:

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Die Quintessenz meiner Kurzrezension zu diesem bedeutenden, 900-seitigen Aufklärungsbuch von Magnus Brechtken über Albert Sperr lautet so:

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Die Auguren und Treuhänder unserer Geschichte zur menschlichen Selbsterkenntnis, so auch der Autor Magnus Brechtken (er ist stellvertretender Direktor des Münchner Instituts für Zeitgeschichte und Professor an der Universität München), verfolgen bislang einen erkenntnisfeindlichen Fallaufbau zum Untersuchungsfall Albert Speer.

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Screen Shot der KULTURINDUSTRIE: Bild.de liefert REUTERS liefert das Trumphuhn am 10. August

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Sie folgen einem irrtümlich gezielt ausgebautem Denkmodell, das ihnen, auf den Schultern der Riesen in jedem Sinn stehend, vorgab, mit Albert Speer eine hart abgegrenzte dreigeteilte Lebensgeschichte vor sich zu sehen.

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Dietmar Moews meint: Man wird Alles erst verstehen, wenn man sich diesen sonderbegabten Mann Albert Speer, jenseits von Gut und Böse, diesseits – nämlich immer auf seine egomanische Konzentration hin – von Gut und Böse, erfasst, analysiert und interpretiert.

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Der Fehler liegt bis heute darin, dem irreführenden Dreier-Ansatz gefolgt zu sein, Albert Speer als einen Dreifach-Fex herauszuarbeiten:

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Zuerst einen Jungarchitekt Speer mit bürgerlichem Herkunfts-Dünkel und Naziaffinität,

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zweitens den bedingungslosen Karrieristen der Hitler-Entourage mit totalitärem Wesen und ungewöhnlicher sozialer Kompetenz und Dynamik.

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Drittens, Albert Speer als Nürnberger Angeklagter, der nunmehr schon immer der künstlerisch-bürgerliche Hitlerverehrer, aber Anti-Nazi gewesen sein wollte.

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Dietmar Moews meint hingegen: Speer konnte mit allen bis dahin performten Fähigkeiten unversehens die Seite wechseln, ohne dabei ein anderes Wesen zu benötigen – er blieb immer nur er selbst – und war stets und ungeteilt seinen sozialen Anschlüssen, dort, wo sie ihn interessierten – mit Erfolg total ergeben.

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Deutsche Kulturindustrie, Propyläen Verlag 1978, mit einem Vorwort von Albert Speer:

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Alle bisher bekannten Legenden über den Nazi-Führer Albert Speer (1905-1981) sind am Material, möglichst auf Originaldokumente aus, wissenschaftlich zu verifizieren.

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Die unter dem Signet der Wahrheitsfindung zum Ausmaß der wirklichen Nazi-Despotie – zur Selbstaufklärung über die modernen Geschichtsirrläufe, als Aufarbeitung der sozio-politischen Erfolgsaufladungen katastrophaler Entlastungspotentiale der westlichen Kulturindustrie – betriebenen Publizistik zum Thema SPEER, die insgesamt bis heute Vernebelung und Irreführungsprophetie prolongierte, sollte endlich den abgeschminkten Zugang zum allgemeinen Bewusstsein eröffnen.

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Dabei reibe ich mich hier nicht mehr an den verteufelten, verlogenen Legendentreibern, sondern vielmehr am kontraproduktiven dreiphasigen SPEER, den die verdienten Aufklärer immer wieder ansprachen – wie der Fernsehkünstler- Wissenschaftler Heinrich Breloer oder eben hier erneut der Historiker Magnus Brechtken.

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Mit dem lobenswerten Buch ALBERT SPEER EINE DEUTSCHE KARRIERE, im Siedler-Verlag München 2017, 900 Seiten, 40 Euro, hat der Autor Magnus Brechtken die inzwischen erreichte Erkenntnislage zur Nazizeit weitreichend erfasst und sehr geduldig und aufmerksam die Historikerzunft ihres „Gestrampel in der Buttermilch“ überführt und gezeigt, dass so – mager – kaum „Butter“ entstehen kann.

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So lange allerdings immer noch der Dreifach-Speer unterfüttert wird, kann nicht deutlich werden, wie und dass man es mit nur einem – sogar sehr homogenen – Speer zu tun hatte. Und diesem homogenen Speer, bot und bietet sich eine mächtige, auf Quote und Profit ausgerichtete Kulturindustrie.

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Doch der Kulturindustrie kann Aufklärung und Geschichtswahrheit als  schwerverkäufliche Moral nur nachrangig dienen, ihre Ziele der Profite und Quoten verwirklichen zu können.

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Deshalb unterbleibt Auf- und Abklärung kulturindustriell, solange die Aufklärungswerte der deutschen Verfassung als STAMOKAP-Werkzeuge politisch indienst genommen werden.

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Das staatliche deutsche ZDF veröffentlicht am 29.04.2017 die Sendung „Mythos Albert Speer (ZDF Heute-Journal Vom 27.04.2017 ). Darin werden auch Interviewfragmente mit Magnus Brechtken hineingeschnitten – und auch hier heißt es wieder im Titel:

NS-Rüstungsminister und -Architekt Albert Speer schaffte es jahrzehntelang, von sich das Bild eines Saubermanns in der Nazi-Zeit zu zeichnen. Eine Sonderausstellung im Nürnberger Dokumentationszentrum räumt mit der von ihm selbst geschaffenen Legende …

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So kommt eine staatliche Fernsehredaktion auf die Idee, doch mal neue Erkenntnisse zu, über und bis 1981 sogar mit dem noch lebenden, echten Speer aufzuziehen, die dann in einer Gesprächs-Show BECKMANN, mit dem „UNTERGANGS-Schauspieler Bruno Ganz“ im Jahr 2004 zu der scheinheiligen  SPEER-Signatur als  HITLERS ARCHITEKT, im Buch des Untergangs-Autors Joachim Fest, aufführt.

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Doch – SPEER hat keine eigene Architektur aufzuweisen. Seine wenigen eklektizistischen Klassizismus-Bauten im internationalen Hoheits-Baustil können Speer in jenem „Architektur-Bildband“ von Propyläen lediglich als Auftraggeber von Modelbauern und von Dekorationen der Bückeburger Erntedankfeste oder auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg, mit Beflaggung, Fackelschein und bombastischen elektrischen Himmelsscheinwerfer aufweisen. Anmaßend dazu Speers Vorwort, der sich noch 1978 als Hitlers Architekt bezeichnet.

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Die Neue Reichskanzlei in der Wilhelmstraße wurde seit 1934 geplant. Zu dieser Zeit war Speer noch gar nicht derart im Hitler-Geschäft, sondern war Dekorateur und Arrangeur der Zeppelinfeld, Märzfeld und Tempelhof. Schon noch ein ehrgeiziger Weg dahin, dass Hitler bei der Einweihung seiner neuen Reichskanzlei, im Jahr 1943, behauptete, Speer habe das Bauwerk in weniger als einem Jahr verwirklicht – blank gelogen. Speer selbst behauptete im Buch von 1978 sogar, „in neun Monaten“.

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Weder das Haus der Deutschen Kunst (Troost) oder das Braune Haus, in München, noch die Olympiaanlagen  (Mach) für 1936, im Westend von Berlin, hat Speer entworfen – für all das findet sich allerdings heute bei Wikipedia leicht mal „Albert Speer, der Architekt“) – aber da figurieren ja auch all die CDU-Gründer nach 1948, mit vergoldeten Bundesverdienstkreuzen, aber ohne ihre maßgebliche NS-Vergangenheit. Und NS-Vergangenheit ist nicht auf NSDAP-Partei-Mitgliedschaft zu beziehen; die meisten jungen Architekten, die für Speer Tausend Jahre bauten, waren nicht NSDAP-Mitglieder, machten aber die übelsten Funktionen bis 1945, dass man Dantes Hölle lachhaft finden muss.

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Zeppelinfeld Nürnberg

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Man sieht also noch heute, dass der erlogene SPEER/Architekt Hitlers, der schöngeistige Künstler, der von Nichts gewusst haben will, noch im 21. Jahrhundert erneut aufgewärmt wird:

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Da hieß es: MYTHOS und HITLERS ARCHITEKT. (Vermutlich glauben die verantwortlichen Redakteure mit „SPEER – der das NÜRNBERG TRIBUNAL VERARSCHTE“ weniger Reiz erzeugen zu können, mit „SPEER – der die deutsche Entlastungslüge verkaufte, während er zwanzig Jahre aus dem Spandauer Alliiertengefängnis seine weltweiten Legenden-Netzwerke ausbaute und sogar zu Geld machte“ noch weniger Reiz beim Quotenpublikum erzeugt hätte, mit „SPEER – der GOLEM“ wäre diese Reinhold Beckmann-Bruno Ganz- Albert Speer-Besetzung gar nicht auf den Staatsfernsehen-Sendeplatz gekommen.

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So werden die zahllosen SPEER-Legenden täglich neugestartet. (Und hier fehlt die empirisch-analytische Bezugnahme auf die quotengeile, blinde, amoralische Kulturindustrie.

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Man zieht die geerbten Bücher aus dem Schrank und liest nicht Heinrich Breloer, sondern „HITLERS TISCHGESPRÄCHE“. Man sucht bei YOUTUBE Albert Speer und findet das Interview von Joachim Fest, dem Geschichtsfälscher, das er 1966 mit Albert Speer, kurz nach dessen Haftentlassung in Spandau, für das deutsche Staats-Fernsehen führen und aufnehmen durfte.

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Zu nennen ist auch der unglaublich plump geschichtsfälschende Kinofilm aus dem Jahr 2004, „Der Untergang“, der drittteuerste in Deutschland produzierte Kinofilm, von Bernd Eichinger als Produzent und Regisseur, dem Drehbuch von Oliver Hirschbiegel, nach der gleichnamigen Vorlage von dem Geschichtsfälscher-Duo Joachim Fest mit Jobst Wolf Siedler,

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Die Lügen werden noch immer abrufbereit vorgehalten, täglich neugezeugt und fortgesetzt. Entgegen den inzwischen völlig zweifelsfrei in systematischen empirischen Materialsichtungen gewonnenen vorliegenden Erkenntnissen, kommt des Affen Zucker mit Affirmation und Arschkriecherei besser an – glauben auch die Quotenjäger der LÜGENPRESSE.

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Der in München arbeitende Historiker Magnus Brechtken hat die lange überfällige kritische Biografie über den, nach Hitler, größten deutschen Kriegsverbrecher ALBERT SPEER vorgelegt. Brechtken hat seine lang erwartete Publikation über Speer in drei Lebens-Phasen gegliedert:

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PHASE EINS: Erster Teil „Die ANFÄNGE (1905 bis 1932)“

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PHASE ZWEI: Der totalitäre Aufsteiger bis Januar 1945, als Speer Hitler und Goebbels die Besetzung schlesischer Rüstungsstätten durch die rote Armee schriftlich mitteilte und damit das Ende des Waffennachschubs und in Kürze das Ende des Krieges feststand. (Im Buch sind Zweiter Teil „AUFBRUCH (1933 bis 1942)“ und Dritter Teil „FRONTARBEITSFÜHRER (1942 bis 1945)“

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PHASE DREI: Der Arschkriecher von Nürnberg, Spandau, bis zum Tode. (im Buch Vierter Teil „DER NOBLE NAZI (1945 bis 1966)“ und Fünfter Teil „FABELHAFTE ERFOLGE (1966 bis 1981)“ sowie noch Sechster Teil „NACHLEBEN (1981 bis heute)“.

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Diese dreiphasige Gliederung wirft immer wieder die frappierenden Überlieferungen auf, wie dieser Albert Speer immer wieder in seiner individuellen Sozialkompetenz nach Vorne drängt, andere ausspielt, selbst reüssiert und selbst seine treuesten persönlichen Freunde verrät, wenn es Speers Momentum perpetuiert. Zu solchen schlimmen Machenschaften erklärt Speer, gelegentlich zur Rede gestellt: „Das sehe ich heute anders, würde ich heute anders machen“.

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Neue Reichskanzlei, Berlin Wilhelmstraße, Architektenbüros in Speers Aufträgen

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In seinem letzten Kapitel „EPILOG“, von ALBERT SPEER EINE DEUTSCHE KARRIERE, fasst Autor Magnus Brechtken seinen Zeitschnitt zum Redaktionsschluss, im Jahr 2016, sehr pointiert und klar zusammen:

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Dem Vorarbeiter, dem Dokumentar-Patchwork-Filmer Heinrich Breloer (geb. 1942 in Gelsenkirchen), mit den Tiefenprüfungen wichtigster Dokumente und der nachgefragten Verlässlichkeit aller Selbstbezeugungen von den deutschen Legenden-Industriellen Wolf Siedler, Verleger, Joachim Fest, Publizist und Autor sowie von Albert Speer bzw. seinen Angehörigen und seinen publizistischen und politischen Schranzen, zeigt sich BRECHTKEN dankbar verbunden. BRECHTKEN verweist ausdrücklich auf BRELOERS verfügbare Werke hin. Breloer-Bücher zu SPEER, „Unterwegs zur Familie Speer“, der Dokuspielfilm „SPEER und ER“ sowie Breloer mit Rainer Zimmer „Die Akte Speer, Spuren eines Kriegsverbrechers“ kennenzulernen, weil diese ungebrochen höchstaktuell sind. Dabei ist Breloer angebuntente Doku-Drama-Patchwork-Schnittkunst akzeptabel gemacht, indem nicht die Verkitschung der Wahrheit überwiegt.

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Heinrich Breloer macht Unterhaltung mit Aufklärung im Beiboot. Breloer macht seine Kunst als Heuristik durch Fernseh-Format-Regie und nicht Volkshochschule oder Wissenschaftsfolklore, wie es überwiegend den leichtgewichtigen Materialverwertungen von ZDF-Redakteur Guido Knopp vorzuwerfen ist.

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SPEER, der seit dem erstaunlichen Tod von Fritz Todt (1891- 1942), im engsten Hitlerkreis, neben Martin Bormann, dem Hitler-Sekretär im Ministerrang, als Hitlers Nachfolger gelten musste, der als Organisations- und Rüstungsminister allein noch in den gesamten Kriegsschauplätzen Informationen aus eigener Dauerreisetätigkeit hatte, der nach seiner Krankheit im Frühjahr 1944 und mit dem 20. Juli-Attentat auf Hitler endgültig die Polstellung der Organisationsmacht über die Ersatztruppen und die Rüstung in dem längst verlorenen Krieg hatte.

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Nach Hitlers Tod war Speer so mächtig, dass ihm der kurzfristige Reichspräsident (Mai 1945), Admiral Dönitz, nach dessen Entlassung aus seiner Spandauer Haft noch vorwarf, Speer habe Dönitz zum Reichspräsident und damit zum Nürnberger Angeklagten gemacht. Es liegt auf der Hand, dass Speer die Ursachen der Millionen Kriegsopfer bis 1945, in jenem Jahr mehr als in all den Kriegsjahren zusammen zuvor, betrieben und in alleiniger Entscheidungsmacht geführt hatte.

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Abbildung aus ALBERT SPEER EINE DEUTSCHE KARRIERE 2017

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Vorliegt das schriftliche Dokument, in dem Speer die Vergrößerung des Barackenlagers Auschwitz genehmigt und ein Bauvolumen von 13,7 Millionen Reichsmark bereitstellt. Während wir Speer im Nürnberger Prozess und später immer wieder beschwören hören, das Wort Auschwitz erst nach dem Krieg erstmalig gehört zu haben. Und so etwa lauten all die Erleichterungsformeln, die die deutsche Quotenöffentlichkeit gerne der Legendenschmiede Wolf Siedler / Joachim Fest / Frankfurter Allgemeine / Albert Speer abkaufte.

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Dietmar Moews mit Antisemitismus-Forscher und Nazi-Verfolgten Prof. Alphons Silbermann

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Dietmar Moews meint: Man soll sich jetzt mal dem „Einzigen und sein Eigentum“ (Max Stirner) zuwenden, um einzusehen, dass wir mit Albert Speer es mit einem gewissenlosen und überzeugungslosen Dynamiker zu tun hatten, der durchaus mit Thomas Mann und mit Bertold Brecht gleichzusetzen ist.

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Ohne Solidarität, aber mit totaler, blinder Kampfmoral gegen den Rest der Welt traten diese Gesinnungslosen, Brecht, Mann, Speer, in ihren durchaus nicht lustigen, ziemlich humorlosen Lebenskampf ein.

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Anders als Hitler, der ein Überzeugungstäter war, und mit dem Überzeugungstäter Goebbels, der seinen eigenen Untergang noch damit abfederte, dass er andere, noch Kinder und Frau mitnahm, anders als Göring, der ebenfalls ein Überzeugungstäter – mit abweichenden Überzeugungen – letzlich von Sinnen, zumindest vor sich selbst war.

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Man muss die analogen Personen als situative, inkonstante Egozentren ansetzen, anstatt als theoretisch vielfach gespaltene Amöben, die immer wieder nur jeweils aneignen, was gerade kommt.

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Albert Speer, die Amöbe, der ständig Fotos von sich (ohne Uniform) drucken ließ

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Autor Magnus Brechtken hat Speer erneut als Amöbe herausgearbeitet, wie es Speer gar nicht anders wahrhaben wollte. Brechtken sitzt dabei Breloer auf, der seinerseits postuliert, „das Material zu zeigen“ und auch in der Tiefe zu bohren, aber prinzipiell ohne arbiträre Moralprüfungen.

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Ich meine, es ist eine typische Variante des „pensiero debole“, das unbeurteilte nüchterne Material wie Jenseits von Gut und Böse vorzuzeigen. Denn, handelt es sich nun beim Speer um einen epochalen Lump, dessen Moral in „Kampfmoral“ bestand, muss mal damit Schluss sein, nur das Material sprechen zu lassen, das da genannt wird:

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Mit Speer handelte es sich (ähnlich Brecht der Theaterkunst, ähnlich Thomas Mann der Romankunst) um den unpolitischen Techniker und Architekten, einen Fachmann, der die Rüstung auf Vordermann brachte, und der sich in den Nürnberger Prozessen als Einziger zu einer Art Gesamtverantwortung für die Verbrechen des NS-Staates bekannt hatte.

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Doch auch der Gesamtverantwortler von Nürnberg war dieser Karriere-Nazi Speer und keineswegs ein bekehrter, büßender Teufel.

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Wir schießen ins Leere, wenn uns das Kunstfreiheitsprinzip von der menschlichen Kunst wegführt, zu einer Freiheit, die schließlich Willkür als Theater hinstellt.

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Ist es schon Humor, wenn man mit laut vorgelesenen „Buddenbrocks“ oder auch „Faust II“ die Passanten der Hohen Straße zum Lachen bringt?

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Da erwarte ich von den BertBrecht-Leuten schon, was sie mehr als ihr eigenes Fressen zu verbrämen, denn künstlerisch bieten?

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Und nicht anders waren die Karrierepropagandisten Wolf Siedler und Joachim Fest, deren begehrliche Nachfolger noch heute Karriereleitern in Deutschlands Kulturindustrie beäugen, während man dazu schon längst klarere Worte zu verlangen hätte.

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Davon bringt uns nun Magnus Brechtken mit seinem ALBERT SPEER einige Einzelbeispiele. Doch er bringt keine Analyse der KULTURINDUSTRIE. Stattdessen stellt er solche Irrläufer wie Hitler, Goebbels, Thomas Mann, Albert Speer, Brecht und Co. lieber als Nachläufer vergangenen Bürgertums heraus. Diese hakt er als das Andere zum Eigenen ab, und erkennt darin nicht Spielbälle der Kulturindustrie.

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Damit wird auch der Untertitel von BRECHTKENS Werk, „EINE DEUTSCHE KARRIERE“ in dieser Hinsicht unsinnig bzw. irreführend.

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Fasste man die KULTURINDUSTRIE ins Auge, lägen die Erfolgsschlüssel des Geschichtsverlaufs mehr im Abkopplungs- und Entfremdungsgeschehen, in Fernfuchtelei und Verlust der sinnlichen Kontrolle für den einzelnen Konsumenten der Produktion. Die mehrheitliche Quote aus den individuellen, aber sozialen Teilnehmern bildet über die individuelle Mob-Begehrlichkeit den Schlüssel dafür, dass dieses Aufklärungsbuch von Magnus Brechtken nun wie ein Feigenblatt für Jobst Wolf Siedler vom Siedler Verlag publiziert wird, Doch der Mob, der hier in der KULTURINDUSTRIE seinen begehrlichen Motiven folgt, wird dem neuen, verdienstvollen SPEER – EINE DEUTSCHE KARRIERE nicht den Aufklärungserfolg bringen können, den der geschichtsfälschende „Künstler Hitlers“ zusammen mit den vielen Maschinisten mit eben der KULTURINDUSTRIE organisieren konnte, Denn KULTURINDUSTRIE folgert eine Neue Sinnlichkeit und erfordert eine neue Wahrnehmung unserer Wahrnehmung als individuelle, aber sozial bedingte Orientierung, die das Material, die Tatsachverhalte und die Handlungsweisen sozial-moralisch – das heißt mit FAIRNESS – prägen, statt mit Begehrlichkeit.

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Wer hier noch lustig mitdenkt, wird sofort einsehen, dass das Name-Dropping ADORNOS mit dem John Ruskin ausgeliehenen Begriff KULTURINDUSTRIE nur eitles Geklingel ist. ADORNO-HORKHEIMER hatten ihre kulturpessimistische Stimmung zum Kriegsende 1945 als Dialektik der Aufklärung hingestellt. Sie hatten ihrem KULTURINDUSTRIE-Bashing keineswegs eine anthropologische Neuorientierung mit einer soziologischen entfaltet.

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ADORNO hat keineswegs die sozio-kulturellen Interdependenzen und die empirischen sozialen Ambitionen verstanden. Er ist weder der anthroplogischen Frage nachgegangen – wie ist der Mensch in der KULTURINDUSTRIE? – und hat nicht die strukturell-funktionalen empirische Kritik gezeigt – wie orientiert sich der Mensch sozio-kulturell in der KULTURINDUSTRIE?

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Und so halte ich die unglaubliche Maulwurfarbeit von Brechtken, Breloer, Mattias Schmidt, Janssen und den weiteren, bei Brechtken zitierten Verdienstvollen Forschern, für lobens- und dankenswert im höchsten Maß.

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Vielleicht kommt aber auch denen dabei eine erstaunliche Dialektik hoch.

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Dass ihr eigener Erfolg in der KULTURINDUSTRIE interdependiert mit dem indolenten, aufklärungszähen Quoten-MOB und nicht mit ihrer materialen, nüchternen Qualitätsarbeit, die ja herausragende KULTURINDUSTRIE-LEISTUNGEN sind. – Vermutlich übernähme Albert SPEER hierfür, ohne zu zögern, ebenfalls die kollektive Verantwortung.

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Man sitzt gemeinsam im Boot der KULTURINDUSTRIE und melioriert seine Strategien – möglichst von Moral nur als verbrämte Kampfmoral geprägt. Nur dass das Zauberwort nicht FAIRNESS heißt, sondern Erfolg, Ehrgeiz, Leistung – Alphons Silbermann, der bedeutende Soziologe, nannte seine Maxime „Geltung haben und glücklich sein“.

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Erst wenn die postmoderne neue Entfernungs-Lebensart der internationalen Kulturindustrie erfasst, aufgeschlossen und interpretiert wird, könnte man sich den Fragen zuwenden, die solche Aspekte wie „deutsche Karriere“, „etwas Deutsches“, „Deutsches im Kontrast zu Russischem oder Britischem oder Französischen“, „deutsche Interessen“ prägen mögen. Ob dabei deutsche Anthropologie zu induzieren wäre und deutsches Sozialverhalten – also die Frage:

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Sind regionale Bevölkerungen unserer Welt verschieden KULTURINDUSTRIE-affin? – ist etwa deutscher Mob empfänglicher für die unmoralischen und unfairen Verantwortungs-Erleichterungen ansprechbarer als Ägypter, Chinesen, Isländer oder Italiener, wenn sie sich nur beim kulturindustriellen „GESTELL“ (Heidegger), ihrer jeweiligen Begehrlichkeit halber ohne Gefahr bedienen können?

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P. S. Fehlerkorrektur für „SPEER – EINE DEUTSCHE KARRIERE, 2017 bei Siedler:

Auf Seite 268, dritter Absatz von oben, zweite Zeile heißt es FALSCH: „Zeitzlers ehemaliger Adjutant Rudolf Smend am 3. Juli an gleicher Stelle…,“

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RICHTIG wäre „Zeitzlers ehemaliger Adjutant Günther Smend am 3. Juli an gleicher Stelle…“

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„Oberstleutnant i. G. Günther Smend (* 29. November 1912 Trier; † 8. September 1944 Berlin-Plötzensee, hingerichtet).

Die Vollstreckung der Todesurteile erfolgte meist nur wenige Stunden nach ihrer Verkündung. Die Opfer wurden in Berlin-Plötzensee mit Stahlkabeln an Fleischerhaken aufgehängt. Eine Kamera filmte den Todeskampf der Verurteilten, die Aufnahmen wurden direkt an das Führerhauptquartier weitergeleitet. Alle Filme sind heute verschollen“ (auf Hinweis der Familie Smend hier zitiert nach Wikipedia)

Ein damaliger Rudolf Smend war eine Generation älter, ein Verwandter von Günther Smend, und ein führender Religionsprofessor an der Universität Göttingen, aber kein Widerstandskämpfer.

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Reichstagsgelände – Wer hat Angst vor 1000 Jahren?

Juni 16, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7388

Vom Samstag, 17. Juni 2017

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ZEPPELIN-Tribüne auf dem REICHSTAGSGELÄNDE Nürnberg

 

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Der 17. Juni 1953 war ein Aufschrei gegen Ungerechtigkeit. Wessen Eltern einen Weltkrieg gemacht und verloren haben, sollte versuchen, zukünftig geschickter und resilienter zu leben.

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Das deutsch-europäische NAZI-FANAL besteht weiter.

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Einerseits in einer modebewussten opportunen Propaganda des ERINNERNS und VERGESSENS – wobei sich die staatliche Organisationsmacht nicht sonderlich auf die empirisch Kluft in der Basisdistanz bezieht, sondern über Köpfe, Hände und Herzen hinweg Gedenkkitsch repetiert.

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Andererseits gibt es in Deutschland Bauwerke und Ruinen aus der Zeit zwischen 1933 und 1945, die nicht umgenutzt oder restauriert, sondern ruiniert herumstehen.

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WER HAT ANGST VOR DIESEM TORSO?

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Diese Frage aus einem Essay in der Tageszeitung DIE WeLT, vom 8. Juni 2017, Seite 8, von Dankwart Guratzsch darf ruhig an der Wahrnehmungsoberfläche bewegt werden, anstatt wie fast Alles, in der Dämmerung des täglichen Propaganda-Schwalls, zu verdämmern.

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Dietmar Moews meint: Immer wenn lokalpolitische Verwertungsbedenken auf marginale NULLPROJEKTE abgelenkt werden, wenn, anstatt lokale und regionale Probleme von den Parteien, den Verwaltungen, dem Profitwirtschafts-Gemeinwesen, gelöst werden, weicht man also auf Ablenkung aus oder ignoriert die Anliegen..

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Der Torso REICHSTAGSGELÄNDE von NÜRNBERG, die ZEPPELINTRIBÜNEN, und die von alljährlich 250.000 Besuchern Nürnbergs aus dem In- und Ausland besuchten HITLER-RELIKTE werden in Nürnberg längst als „begehbares Geschichtsbuch“ vermarktet – also profitabel umgenutzt.

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Sehen wir also der moralisch-pietistischen Fragestellung ungehemmt ins Auge:

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Ob man Nazi-Bauten kostspielig sanieren darf, soll, will?

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Und dabei geht es doch nur um Kosten für die Eigentümer (Stadt Nürnberg) als entweder Investition oder Subvention.

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Wer in Rothenburg Ob der Tauber ein „FOLTER-MUSEUM“ bewirtschaftet, wer auf riesigen STAATSKUNST-Veranstaltungen DOCUMENTA, in Kassel, absurden Schwachsinn propagiert und dafür den Fremdenverkehr als Umwegprofitabilität gutschreibt, wer keine Rock-Konzerte an den EXTERNSTEINEN veranstaltet, weil das anderswo preisgünstiger geht – wer letztlich gar nicht moralisch entscheiden will, sondern nur kostenspezifisch, sollte sich mein KOSTEN-ARGUMENT anhören:

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Dr. Dietmar Moews, seines Zeichens Diplomingenieur im Bauwesen, hält viel davon, kein Geld zu verschwenden, sondern sparsam und kostengünstig zu entscheiden.

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Dr. Dietmar Moews hält die Frage nach „Angst vor dem Torso“ durchaus nachvollziehbar, aber nicht für entscheidend. Entscheidend scheint vielmehr, dass man den durchaus ernstgemeinten Begriff „TAUSENDJÄHRIGES REICH“ als elementaren Kernbegriff des Hitlerschen Unwesens, in der Kultur für ERINNERN und VERGESSEN, intelligent beibehält.

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Wer also so einen TORSO, wie die ZEPPELINTRIBÜNE, herumstehen hat, kann diese ganz beruhigt stehen lassen, ohne Bauschutz und Bausanierung, ohne Bestandssicherung und Denkmalschutz-Regeln.

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Es ist geradezu sinnvoll, dass die Besucher und Wallfahrer zu Relikten der Vorzeit stets erkennen können, auf welche ERINNERUNGEN wir unsere TRADITION stellen und in dieses Wertbewusstsein auch zukünftig unser schwerverdientes Geld investieren wollen – oder eben nicht.

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Ebenso ist es also sinnvoll, solche Reiz-Ruinen auf TAUSEND JAHRE der WILDNIS und der rohen Natur zurückzugeben – die dennoch immer weiter sichtbare und verstehbare MAHNMALE sein können – NOCH IN TAUSEND JAHREN.

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NÜRNBERG soll also lediglich das unfallgefährliche ZEPPELIN-TRIBÜNEN-Gespenst mit Wachpersonal und Kassenhäuschen, Toiletten und Grundstückszäunen rahmen – aber keinerlei BAUMASSNAHMEN aufwenden.

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ZEPPELIN-TRIBÜNE – TORSO, JA – KEINE SANIERUNG, KEIN ABRISS – EINFACH VERWESEN LASSEN.

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FINE E COMPATTO

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FRAUKE PETRY hält ihre AfD-Kampfschrift „MEIN KRAMPF“ vorerst zurück – WARUM?

September 24, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6797

Vom Sonntag, 25. September 2016

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MEIN KRAMPF“ ist der anspielende Titel der Kampfschrift von der AfD-Führerin Frauke Petry. Sie spielt auch mit weiteren Führer-Begriffen, wie völkisch, deutsch und Angst.

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Die derzeitige AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry hat ihre aus der KAMPFZEIT rührende Kampfschrift „MEIN KRAMPF“ vorerst auf Eis gelegt, aus mehreren Gründen, die im Folgenden dargestellt werden. Es sind hauptsächlich zwei Hauptaspekte:

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EINS: Frauke Petry will sich als AfD-Führerin in der AfD durchsetzen.

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ZWEI: Die AfD muss noch abwarten, wie weit sie zur politischen Mitte hin AfD-Mehrheiten anwerben kann und dafür zum NPD-Stimmungsflügel sich als Alternative zum extremen rechtsexklusiven Millieu abgrenzt (abgrenzen müsste – denn AfD-Klientel sind wertkonservative CDU-Freunde, nicht Alt-Nazi).

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EINS: Frauke Petry hat miterlebt, wie sich in der ZWEITEN BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, also heute, die etablierten Parteien allesamt in der vermeintlichen MITTE anzusiedeln versuchen, weil da die Regierungsmehrheit zu holen scheint. Durch diese „Vermittung“ entstanden die BLOCKPARTEIEN. Demokratiepraktisch ist das wie vordem in der DDR: sie alle bilden den Mehrheitsblock – keiner im Parlament macht alternative Kritik und Opposition (selbst die LINKE von Bodo Ramelow in Erfurt ist in der USA-Spur).

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Gleichzeitig wurde damit das Prinzip „Parlamentarische Demokratie“ mit die Regierung kontrollierende Opposition weitgehend verringert bzw. praktisch abgeschafft.

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Blockregierung und Große Koalition machten eine ALTERNATIVE marktgängig – . Viele Jahrzehnte machten viele rechte „Alternative“-Versuche amateuristische Organisationsfehler und schwammen überwiegend an rechten Politikrändern, gründeten sich, finanzierten sich, verschwanden wieder.

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Die jetzt aufgekommene Partei „ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND“ – kurz AfD – wurde im Kern von erfahreren CDU-Leuten gegründet und professioneller aufgezogen. Wie die CIA an dieser rechten Parteiengründung beteiligt sind, ist mir zur Zeit unbekannt – kann sein, dass man auf Lucke gesetzt hatte und das AfD-Projekt, hin zu Frauke Petry – aus dem Ruder gelaufen ist.

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Die AfD-Gründer waren keine rassistischen Neo-Nazis, sondern hauptsächlich erfahrene Politik-Professionals aus der CDU, denen die MITTE-CDU weder christlich genug, noch programm-redlich genug, noch intelligent genug arbeitete (Merkel I- und II-Regierungen haben inzwischen bessere Zustimmungswerte bei den eigenen Blockkonkurrenten als bei der CDU und der CSU selbst).

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Die AfD entstand also auf zwei Schienen,

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einerseits als Partei-Agentur professionell mit Prof. Dr. Bernd Lucke, Dr. mult. Alexander Gauland und Dr. Konrad Adam,

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andererseits auf den Straßen Mitteldeutschlands (in Duisburg am Niederrhein), der ehemaligen Ostzone, als FUNDAMENTALOPPOSITION mit Nazi-Attitüden. PEGIDA usw.

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Frauke Petry und ihre persönliche Ingroup-Clique sah eine Lücke in den Führungsansagen der Gründungs-AfD-Bewegung von LUCKE, GAULAND, ADAM. Petry fand mit öffentlicher und parteiinterner Agitation Ansätze, das AfD-Gründungstrio zu spalten:

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ADAM trat zurück, Lucke wurde abgewählt, versuchte erfolglos eine Sezession, trat daraufhin aus und gründete die Partei ALFA, die jetzt im Abseits dümpelt.

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Frauke Petry wurde AfD-Chefin, die mit riesigem persönlichen Einsatz aus der AfD-internen Ost-West-Schere ein persönliches Machtmittel schaffen konnte, wodurch die AfD eine Bundespartei wurde, die inzwischen sogar West-Landtage erobern konnte.

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So viel zu dem ersten Aspekt der persönlichen FÜHRER-Rolle der Frauke Petry, die keineswegs programmatisch auf ein Leben nach ihrer persönlichen Politiker-Führer-Karriere vorbereitet – auch Adolf Hitler in der früheren Hitlerei zwischen 1922 und 1945, dachte als damaliger Führer ebenfalls nicht auf die Zukunft nach seiner Zeit. In Hitlers Krampf hieß es exakt: Wenn die Deutschen nicht siegen – haben sie ihren Untergang und Hitler seinen persönlichen Untergang, verdient.

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ZWEI: Der auf die aktuelle Wähler-Demokratie, Blockparteiendemokratie und Parlaments-Föderalismus-Demokratie gerichtete zweite Teil des Kampfbuches „MEIN KRAMPF“, als nächste Hürde zur Macht von Frauke Petry, sieht – ähnlich wie es HITLERS 1929er NSDAP einschätzte –  durch Wählerstimmenanteile die Notwendigkeit, Wahlberechtigte, Neuwähler und Nichtwähler für die AfD zu mobilisieren. Petry muss Wahlen gewinnen und im Prinzip Stimmen aus allen Richtungen gewinnen, von rechts und links. Doch es geht um die 51 Prozent in der indolenten „Stimmungs-Mitte“.

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Erst im nächsten Schritt, nachdem die heute herrschenden Blockparteien durch ihre USA-Statthalterei und die Intransparenz politischer Entscheidungsweisen, über Bande gespielt, EU, EU-Kommission, EU-Rat, EuGH, EU-Parlament unweigerlich immer mehr Wähler einbüßen und wegschrumpfen, kann die AfD als ALTERNATIVE über Parlamentsmehrheiten die Macht in Deutschland ergreifen. (Wir sehen es heute bei Erdogan in der TÜRKEI 2016, wer die Hitlerei als überholt ansieht und wen Frauke Petry mehr an Marine Le Pen erinnern mag, wie tiefgreifend im Staat aufgeräumt werden muss, damit eine PRÄSIDIAL-STAATSFÜHRUNG auch mit Frauke Petry und der DRITTEN BUNDESREPUBLIK möglich werden kann, muss darauf vorbereiten. Noch sind Bundeswehr-Generäle für einen AfD-Putsch nicht zu erkennen)

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Man kann jetzt schon mal den Ex-DDR-Wählern Mut für eine Verfassungs-Debatte einreden und eine neue deutsche Verfassung versprechen. (Erdogan macht zeitgemäße Gleichschaltung vor, ähnlich Putin in Petersburg und Moskau, durchaus gegenüber HITLER verfeinert. Ach ja – die USA haben ebenfalls eine weniger demokratische Präsidialdemokratie als es der deutsche Parteien-Föderalismus ist. Komisch, dass die USA das eigene System nicht den deutschen Kriegsverlieren aufgenötigt haben).

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KURZ, unter ZWEI steht die FRAGE auf der AfD-Agenda von Petry‘s „MEIN KRAMPF“, die lautet:

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WOHER will die AfD die Wähler holen?

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Und MEIN KRAMPF sagt es ganz eindeutig:

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Am rechten Rand sind keine Mehrheiten zu holen. Am rechten Rand, PEGIDA, NEO-NAZIS, Altnazis, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Fundamentalismus, Nationalismus, Orthodoxie, Angst und Dergleichen, sind eventuell weitere fünf PROZENT der BLOCKPARTEIEN abzuwerben – und zwar nicht nur bei CSU und CDU, auch bei FDP, GRÜNEN, LINKEN und natürlich bei der US-Statthalterei der heutigen Sozialdemokratie -, aber nicht durch Neonazifizierung und Volksverhetzung. Mehr als in Magedburg ist da nicht zu machen – niemals 51 Prozent.

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Will die AfD regieren und zur Kanzler/Führerpartei gewählt werden, muss einerseits die Blockparteien-Misere und die LÜGENPRESSE so weitermachen wie bisher und – die AfD muss die Wähler zur politischen Mitte hin ansprechen.

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Die AfD darf also nicht verschärft die politische RECHTE mit Hitleranspielungen locken. Sondern die AfD muss rechts von der AfD die NPD leben lassen. Stattdessen NPD-Wähler extremer anzusprechen muss die AfD alle anderen reaktionären Wähler und Mitglieder der BLOCKPARTEIEN für eine „echte deutschnationale Mitte in Europa“ überzeugen.

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Nur mit einer Parlamentsmehrheit auf Bundesebene ließe sich die Verfassung ändern, eine Präsidial-Zentralmacht installieren, der Föderalismus als Zersetzungsmethode denunzieren, damit „MEIN KRAMPF“ von FRAUKE PETRY in den zukünftigen Führerstaat der DRITTEN REPUBLIK übergeführt werden kann.

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Bildschirmfoto vom 2015-11-25 13:56:35

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Dietmar Moews meint: Es ist offensichtlich, warum Frauke Petrys Buch „Mein Krampf“ noch zurückgehalten wird:

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Die AfD-Führung und Frauke Petry sind noch nicht schlüssig, mit welchen Haken nach den harten Rechten auf den Straßen gefischt werden muss und darf, um eine eigene AfD-Bewegung am Leben zu halten, die in der Gesamtwählerschaft Sympathie fände.

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Und die AfD-Führung ist sich noch nicht schlüssig, wie ungeschminkt die „wertkonservativen CDU/CSU-Mitte-Wähler und -Mitglieder aller Blockparteien als Fundamental-Wert-Konservativismus bereits rübergezogen werden können.

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Hier muss noch das Movens und das Momentum abgewartet werden. Die MERKEL-II-USA-Statthalter werden ihre US-Statthalterei beibehalten, die deutschen Wähler weiter vorführen, damit das deutsche Volk, das völkische Volk und die Anständigen die heutige Block-Mitte der Lumpen besser unterscheiden können werden..

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Damit –  dass die Statthalterei jetzt weltweite Kriegsbeteiligungen statt Landesverteidigung ausgerufen hat (ATLANTIK-BRÜCKE / GAUCK-Rede), damit, dass es keine Weltfriedensordnung geben kann, sondern eine USA-Weltordnung unterstützt wird, dass CETA und TTIP, dass die gesamte DATEN-Abzockerei den freien Menschen aufgezwungen werden, das AKW-Syndikat auch noch Entschädigungen bekommen statt ihren Dreck zu bezahlen usw. usf. wird nur noch wenige Landtagswahlen dauern, bis die USA selbst in Deutschland drohend auftreten werden (Alles Sigmar Gabriel Blockideen):

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Hohe Geldforderungen (von Trump an Deutschland), Aufstockung der deutschen Bundeswehr innerhalb der NATO-Verfügbarkeit wird erzwungen, FED-Bank und IWF für Euroverschuldung durchgesetzt, und dass Flüchtlingsmillionen innerhalb der E U zu wirklichen Schwierigkeiten gemacht werden usw. ist ein von der AfD-Kundschaft gern geglaubtes Gerücht – welcher Deutscher ist jetzt wirklich von unserer Nothilfe gegen die Flüchtlinge in Nachteile gesetzt? – in Freital? in Bautzen? – in Görlitz geht man über die Neißebrücke zum Einkaufen in Polen!

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MEIN KRAMPF wird noch etwas auf sich warten lassen – meint Dr. Dietmar Moews in Köln zur heutigen Lage.

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Bildschirmfoto vom 2015-10-22 21:55:00

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Ernst Nolte 1923 – 2016 – Kurznachruf

August 25, 2016
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Vom Donnerstag, 25. August 2016

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Ernst Nolte, geboren am 11. Januar 1923 in Witten, ist jetzt 93-jährig am 18. August 2016 in Berlin gestorben.

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Ernst Nolte entsproß eine katholischen Schullehrer-Familie in Witten an der Ruhr, wo er 1941 sein Abitur machte und begann sogleich ein Studium der Philosophie, Germanistik und der Altphilologie an den Universitäten Münster, Berlin und Freiburg im Breisgau. Da ihm an der linken Hand drei Finger fehlten, Adaktylie, war er nicht kriegsdiensttauglich

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Nolte wurde ein deutscher Historiker und Philosoph, studierte bei Martin Heidegger und wurde durch den heidegger-Schüler Eugen Fink mit der Arbeit „Selbstentfremdung und Dialektik im deutschen Idealismus und bei Marx“. Von hier aus entwarf Nolte seine „philosophische Geschichtswissenschaft“, wie er auch mit seinem Nietzeschebuch entwickelt. Insbesondere seine Studien zum europäischen Faschismus, die er in den 1960er Jahren vorlegte, waren einflussreich.

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Noltes These von einem „kausalen Nexus“ zwischen den Verbrechen der Kriegsgeschichte des zwanzigsten Jahrhunderts, wie des Gulag-Systems in der Sowjetunion und dem Holocaust, der Vernichtung der europäischen Juden im Nationalsozialismus, wurde von der SPD-Adorno-Habermas-Kampfgruppe zur Umerziehung der Deutschen (nach der „Frankfurter Schule“) als Angriffspunkt für den Historikerstreit, 1986, genutzt.

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Die Habermaskampfgruppe der Westmarxisten stempelten Ernst Nolte zum Feind ab und grenzten ihn vom westdeutschen Historikerdiskurs weitgehend aus. Stattdessen reüssierten Traumtänzer, wie Habemas, Wehler und andere.

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Während Noltes Laufbahn als Professor für Neuere Geschichte in Marburg und Ber­lin ruhig verlief. Er schrieb dicke Bücher, darunter „Deutschland und der Kalte Krieg“ und „Mar­xis­mus und industrielle Revolution“ und das beachtliche „Nietzsche und der Nietzscheanismus“, und erntete 1985 große Anerkennung:

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Ihm wurde, wie später Helmut Kohl und Hel­mut Schmidt, der Hanns-Martin-Schleyer-Preis ver­lie­hen – für „die För­de­rung der Grundlagen eines freiheitlichen Gemein­we­sens“.

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Der Adorno-Habermas-Kampfgruppe, in Zusammenarbeit mit der SPD-Salonpersonnage“ haben durchgesetzt, dass „Auschwitz“ zur „Identifikation der Bundesrepublik Deutschland“ propagiert wurde. Während Ernst Nolte stets die Unvergleichbarkeit solcher Gräuel, wie Gulag oder Auschwitz, betonte, allerdings auf je historische Kontextforschung verwies. Der Habermas-Salon indes postulierte das religiös Voraussetzungslose als bösheitsdeutsche Kollektiveigenschaft, die Geschichte und die Tradition des europäischen Antisemitismus ausblendend.

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Ernst Nolte war davon überzeugt, dass seine Argumente als empirischer Historiker früher oder später erkannt und anerkannt werden – und die Geschichte gibt ihm Recht.

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Der Habermas-Hass dagegen, der ohne jegliche empirische Forschung „blinde“ Behauptungen publizistisch durchzusetzen alles drangaben, bewegen sich noch immer (Grass, Lenz, Jens, und sonstige NSDAP und SS-Mitglieder) als Nachhut-Nazis auf den längst der Geschichte angehörenden Denkzwängen des Stalinismus oder es Marxismus:

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Die Partei hat immer recht“ – „man muss nicht die Welt erkennen, sondern verändern“.

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Die rückgewendete autoritäre Habermas-Salonpersonnage ist jetzt im Abdanken begriffen, denn inzwischen proklamieren auch Henry Kissinger oder George W. Bush: „Kritik an unserer Wahrhaftigkeit? – Moment Geduld, wir haben die Macht, jede Wahrheit herzustellen“.

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Immerhin wurde Ernst Nolte nicht umgebracht und konnte jetzt hochbetagt aber unvergessen sterben. Man muss ihn neben Ernst Jünger, Karl Jaspers, René König und Alphons Silbermann und anderen edlen deutschen Denkern des zwanzigsten Jahrhunderts, als verdienten unbeugsamen Einzelkämpfer der Freiheit und der freien empirischen Wissenschaft ehren.

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Ernst Nolte ist ein Historiker des kriegerischen 20sten Jahrhunderts, dessen empirische Einsichten Aufklärung und praktische Urteilskraft gegen die „Falschen Propheten“, wie Stalin, Pol Pot, Mao, Hitler, Habermas, Bush, steht. Während die Gruppe ADORNO-HABERMAS durch Umetikettierung des ehemaligen „Frankfurter Instituts für empirische Sozialforschung (Horkheimer)“ in die CIA/KGB-Umerziehungsagentur „Frankfurter Schule“ (Adorno) als Legendenerzwinger Geschichte zu machen versuchten, kann Ernst Nolte als Geschichtsdenker (Lorenz Jäger) verstanden werden.

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Ernst Noltes Geschichtskunde und Werke werden dann aufgenommen werden können, wenn die westdeutsche Habermas-Salonpersonnage und deren Propagandamacht verschwunden sein wird.

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Otto Kirchheimer: Blockparteien und Oppositionsalternative

März 25, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6406

Vom Freitag, 25. März 2016

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Ende der Volksparteien, der Oppositionslosigkeit und der Alternativlosigkeit?

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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung erinnerte kürzlich, Montag, 14. März 2016, an den Staats-und Politikwissenschaftler Otto Kirchheimer (1905-1965) aus Heilbronn. Kirchheimer war Schüler von Carl Schmitt, studierte in Münster, Köln, Berlin, Counterpart zu Horkheimer /Adorno. Kirchheimer war als jüdischer Marxist im Jahr 1937 nach New York emigriert, dort als Erwerbswissenschaftler für die CIA und später als Professor der Columbia University, arbeitete.

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Hier soll das Augenmerk auf einen FAZ-Artikel von Alemann über die parteisoziologischen Betrachtungen Kirchheimers zur politischen Zukunft der Parteien-Ausrichtung unter den Stichworten „Allerweltsparteien“ – Ende der Volksparteien, der Oppositionslosigkeit und der Alternativlosigkeit – gelegt werden.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, Seite 8, 14. März 2016 von Dr. Ulrich von Alemann:

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Besonders Kirchheimer. Jüdischer Marxist, Mittler zwischen Staatslehre und Politikanalyse, hellsichtiger Essayist: Seine Allerweltspartei ist immer noch aktuell.“

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Viele der Texte Kirchheimer sind CIA-interne unveröffentlichte Gedanken – hier eine Konzeption von 1932 zur politischen Justiz:

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Legalität und Legitimität“ – in „Zeitschrift für Sozialforschung“ – nur um anzureissen, in welchen Fragenfeldern Kirchheimer durch und mit Schmitt arbeitete – sein Hauptwerk, Mitte der 1950ger in USA verfasst: „Political Justice. The Use of Legal Procedures for Political Ends“ – muss noch heute mit Gewinn studiert werden.

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Dabei kommt es neben gewichtigen soziologischen Ansagen aus politologischer Sicht zum Thema „Allerweltsparteien“ – FAZ-Autor Alemann hat halbwegs eine Übersicht abgefasst. Daraus ganz kurz – mit Bezug zur aktuellen Großen Koalition der deutschen Bundesregierung, 2016 in Berlin:

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a) Radikales Beiseiteschieben der ideologischen Komponenten einer Partei und absolute Vorrangigkeit kurzfristiger taktischer Überlegungen.

b) Stärkung der Politiker an der Parteispitze: was sie tun oder unterlassen, wird jetzt nicht mehr vom Standpunkt ihres Beitrages zur Wirksamkeit des ganzen gesellschaftlichen Systems aus betrachtet und nicht danach, ob sie mit den Zielen der jeweiligen Parteiorganisation übereinstimmt.

c) Entwertung der Rolle des einzelnen Parteimitglieds (diese Rolle wird als historisches Überbleibsel angesehen, das das Bild der neu aufgebauten Allerweltspartei in ein falsches Licht setzen kann).

d) Abkehr von einer Wählerschaft auf Klassen- oder Konfessionsbasis: stattdessen Wahlpropaganda mit dem Ziel, die ganze Bevölkerung zu erfassen.

e) das Streben nach Verbindungen zu den verschiedensten Interessenverbänden. Das Hauptmotiv ist die Gewinnung von Wählerstimmen, wobei die Interessengruppen als Mittler dienen.

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FAZ-Autor von Alemann kommentiert nun selbst, 14. März 2016:

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Man reibt sich die Augen: ist dies nicht genau das, was Merkel und Gabriel heute tun? Weg mit Ideologie, her mit Taktik? Stärkung der Parteiführung auf Kosten der Mitglieder? Sind die sozialen Milieus der Parteien nicht längst erodiert? Geht es im Wahlkampf nicht um Stimmenmaximierung, so dass er sich an die gesamte Wählerschaft richten muss? Sind nicht lose Bündnisse mit Interessengruppen an die Stelle von Lebensbünden wie denen von SPD und Gewerkschaften, Union und katholischer Kirche getreten? Kein Wunder, dass an den Rändern sich neue Gruppierungen als Parteien etablieren, die von den Profilverlusten der Allerweltsparteien profitieren.

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Eines hätte sich Kirchheimer allerdings nicht träumen lassen: Dass in den Vereinigten Staaten, dem Ursprungsland der catch-all parties, eine Reideologisierung eintreten könnte. Barack Obama hat zwar als Präsidentschaftskandidat die Latte der Werte und Visionen so hoch gehängt, dass er im Amt diese Erwartungen zwangsläufig enttäuschen musste. Insofern ist er zum Pragmatismus zurückgekehrt. Aber die Republikaner haben seit Ronald Reagan und George W. Bush die historische Mission Amerikas so lange überhöht, bis sie von ihrer eigenen Klientel aus Tea Party und christlichen Fundamentalisten weit rechts überholt wurden. In Amerika stimmt die These von der Allerweltspartei genauso wenig wie in vielen europäischen Ländern, wo Rechts- und Linkspopulisten zu den stärksten Gruppierungen geworden sind, selbst in der betulichen Schweiz. …“

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…Was er nicht alles auf dem Feld der Parteiforschung geahnt und früher artikuliert hat? Die Erosion des Parlamentarismus und der Demokratie im Sinne einer „Postdemokratie“ (auch wenn viele einschlägige Thesen überzogen scheinen): den party decline“, der in den westeuropäischen Staaten mit dem Rückgang von Wahlbeteiligung, der Parteimitgliedschaft und dem ansehen der Parteien einhergeht; die Entwicklung zu Kartellparteien“ (Katz/Mair), die ihre Verwurzelung in der Wählerschaft velieren; die Personalisierung und Professionalisierung der großen Parteien, die dadurch die Bindung zu ihren alten Milieus und ihre Mitglieder- und Wählerschaft einbüßen; schließlich die Zuname von Entpolitisierung, politischer Apathie und Entfremdung in der Bevölkerung…“

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…geradezu aus dem Strategiebuch, aus dem Fürstenspiegel von Angela Merkel ausgeplaudert sein könnte: Diese Aufgabe – über Gruppeninteressen hinauszugehen und eine Vertrauensstellung bei der ganzen Nation zu erwerben – bringt der Allerweltspartei Vorteile, aber gleichzeitig enthüllt sich auch eine Schwäche. Wenn die Politik sich von Sonderinteressen fernhält, vergrößert sie ihre Erfolgsaussichten bei der Wählerschaft, aber es ist unvermeidlich, dass dadurch auch die Intensität der Anhänglichkeit, die sie erwarten kann, sinkt. Wenn die Partei eine Organisation ist, die weder Schutz für eine gesellschaftliche Position bietet noch als ein Ankerplatz für intelektuelle Anliegen gilt und kein Bild für die Gestaltung der Zukunft besitzt, wenn sie stattdessen eine Maschine für kurzfristige und nur von Fall zu Fall auftauchende politische Alternativen wird, dann setzt sie sich den Risiken aus, denen sich alle Hersteller von Verbrauchsgütern gegenübersehen: die Konkurrenz bringt fast den gleichen Artikel heraus – in noch besserer Verpackung. (Der Verfasser Ulrich von Alemann lehrte Politikwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf).“

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Dietmar Moews meint: FAZ-Autor von Alemann hat sich nicht weiter der Mühe unterzogen, einen „Forschungsstand“ der Kirchheimer-Zeit anzureissen.

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Von Alemanns schwammige Eigenpositionierungen sind hauptsächlich unzutreffend und empirisch gar nicht anzutreffen:

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Wir haben eine Volkspartei aus dem Block der derzeitigen Koalitionsparteien zuzüglich der FDP und der Grünen – die erfasst etwa 70 bis 80 Prozent der Wähler und vermutlich noch mehr – der Wahlberechtigten.

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Linksradikale wählen momentan im Promillbereich. Die Verstaatlichungs- und Umverteilungsideen der LINKSPARTEI zeigen sich in der Regierungsgpraxis in den verschiedenen Koalitionen wie in Thüringen, Brandenburg oder Sachsen-Anhalt möglicherweise vollkommen handzahm.

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Rechstradikale Wähler gibt es empirisch bestenfalls unter zehn Prozent. Was an rechtskonservativen und rechtspopulistischen Zielsetzungen bei der derzeitigen AfD gibt, ist langweilige Mobbelustigung, nationalistische Folklore und ein Bisschen Gebrüll – mit europäischen, nationalistischen Entsprechungen.

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Die gesamte angebliche empirische Geltung der Kirchheimer /von Alemann-Vorstellungen ist weder belastbar, noch empirisch anregend. Es sind längst überholte organisations-strukturelle Planspiele.

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Dr. Dietmar Moews, als empirischer Soziologe meint, diesbezüglich war HITLER sowohl theoretisch wie aber konkret historisch weiter und – über die Machtorganisation hinaus letztlich doch total gescheitert.

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Nebenbei gesagt: Abwegig ist Alemanns Beurteilung der Obama-Politik, als Ausdruck seiner Allerweltspartei-Theorie – Obama fehlten die Kongressmehrheiten und nicht ein irrlaufender Idealismus.

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Nebenbei gesagt: „… in vielen europäischen Ländern, wo Rechts- und Linkspopulisten zu den stärksten Gruppierungen geworden sind, selbst in der betulichen Schweiz. …“. Auch diese Behauptung von Ulrich von Alemann ist konkret unzutreffend – weder in USA noch sonstwo in Europa, auch nicht in der Schweiz, haben Radikale die Mehrheit.

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Ohne das sozialwissenschaftliche Thema FÜHRUNG und FÜHLUNG (als Funktion von Führung) in Ansatz zu bringen, braucht sich heute kein Parteisoziologiker rauszutrauen – es wäre unnütz.

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Merkels „Politik auf Sicht“ ist keinesewegs eine avantgardistische empirische Partei-Soziologie, sondern der banalen machiavellistischen Bedingung geschuldet: Merkel muss als USA-Statthalterin die Deutschen bei Laune zu halten, aber nicht ernsthaft sozio-politische Demokratie-Prozesse zu Wertermittlungen und Strategieentscheidungen ins Leben rufen –

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Nein im Gegenteil: man macht die Deutschen dumm und fett, aufsässig und basisdemokratisch zerhaut man ihnen im vollkommen durchorganisierten Mediatisierungsstaat die klientelisierten Hoden platt. Und – zugegeben – so sehr es ums Fressen geht, ist es auch erlaubt, weil beliebt.

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Man kann nicht mal mehr „Handzettel“ (Folder) auf der Straße loswerden. Und die LÜGENPRESSE wird vom Medien-Mainstream dickfällig gegen Aufklärung und Nachfragen abgeschirmt.

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Letztlich schwadroniert Ulrich von Alemann ohne jegliche historische Einbettung oder den zeitgemäßen Forschungsstand zum Thema:

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Was ist denn der Korporatismus, der Neo-Korporatismus, der Verbändestaat, die Faschisierung durch Intermediarität bis hin zu den staatlich einkassierten NGOs (nichtregierungs – aber vom staatlichen Geld-und Personal-Tropf abhängig und gesteuert, quasi-regierungsabhängig) und einer vollkommen angepassten Dienstklasse unter der Käseglocke des „vollintegrierten“ Abkopplungs- und Zersetzungwesen.

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Da fehlen wichtige andere Denker, z. B. Adolf Hitler, der schon in „Mein Kampf“ exakt diese handlungsorientierte Konzeption der Partei-Führer-Agentur entwirft und umsetzt:

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Organisationseffizient durch Beseitigung der basisdemokratischen Mitbestimmungs- und Integrationsstrukturem einer Allerweltspartei NSDAP. Hitlers absurde Konzeption hatte nicht einmal strukturelle Vorkehrungen für eine Zeit nach Hitler – es war eine never-come-back-Reise.

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Es fehlt bei von Alemann neben Hitler auch Leo Loewenthal, der mit „Falsche Propheten“ Grundoptionen von Propaganda und Macht, Führung und Fühlung thematisiert hatte – egal:

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Hier wird bei Alemann-Kirchheimer auf die heutige MERKEL-Devise angespielt:

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Alternativlosigkeit“

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„MEIN KAMPF“ – Freigabe der Despotie-Führung

Januar 2, 2016
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Vom Samstag, 2. Januar 2016

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Was macht „Mein Kampf“ heute aktuell? Die Frage kann man verstehen, wenn man sich heute in der politischen Lage und der Personnage auskennt und wenn man das Buch kennt:

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ALSO: Was ist heute los? Was müssen wir erwarten?

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Die weltpolitische Gesamtlage ist von einem neuen FÜHRUNGS-Bedarf geprägt.

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EINS Die IT-Revolution und die dezentrale Echtzeit-Kommunikation hat quasi jeden Elektriker an den entferntesten Enden der Welt ins Weltgeschehen hineingeholt. Damit sind zunächst aber Risse und Konflikte, nicht Vernunft und Integration verschärft.

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Unter dem Blickwinkel der Entropie – also entweder selbsteuerndes Chaos oder geführtes Sozialwesen – ist die IT-gestützte Echtzeit-Fernkommunikation eine führungs-, also politischer Koordination-bedürftige Organisationsaufgabe oder das globale Sozialsystem produziert als Fernfuchtelei folgenschwere Konflikte.

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ZWEI Die undemokratischen Despotien rüsten auf und setzen FÜHRUNG durch Aggression und Kriegshandlungen an die Stelle von FÜHLUNG und demokratischer Aushandlung politischer Entscheidungen.

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DREI Die wenigen, freier geführten Staaten, wie Deutschland unter US-Dollar, Obama und Merkel, geraten in Schieflage. Es kommen Fernheizungsausfall, Ausgangssperre, Angst, Wut und Rache, die bei Landtagswahlen den Stimmenfang auf führen und fühlen zuspitzen – und despotischen „Führer“ warten bereits.

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VIER „Wir schaffen das“ – steht hinsichtlich der Notversorgung von Millionen nach Europa zuwandernden Flüchtlingen innenpolitisch nicht in Frage. Doch wenn Kanzlerin Merkel von den Wählern und der eigenen Partei verjagt wird, bringen Merkels Nachfolger, statt ihrer, verschärfte FÜHRUNGS-Mittel zur Anwendung. Dafür bietet „Mein Kampf“ im übertragenden Sinn zahlreiche Anhaltspunkte und Lernbeispiele.

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Mein Kampf“, das Buch, das der Nazi und Massenmörder, deutscher Reichskanzler zwischen 1933 und 1945, Führer der NSDAP, im Zuchthaus Landsberg anfang der 1920er Jahre in zwei Teilen schrieb, wurde 12 Millionen mal im Deutschen Reich verkauft (hauptsächlich an die NSDAP und SS und SA und die gleichgeschalteten Verbände).

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Hitlers Buch enthält zwei höchstbeachtliche inhaltliche Aussagen, die uns heute angehen:

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EINS Hitler hatte eine umfassende Analyse und Kritik der Weltkriegs-Szenerie aus (seinem österreichischen) deutschen Blickwinkel abgefasst. Hitler beschreibt neben wichtigen Fehleinschätzungen seines eigenen weltpolitischen und ideologischen Irrglaubens, sehr substantiierte Führungsschwächen – hier handelt „Mein Kampf“ von der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg – sowohl beim deutschen Hohenzollern-Kaiser wie beim Österreicher Habsburg-Kaiser. Wobei Hitler von Preußen und Hohenzollern in Berlin durch die Münchner Wittelsbach-Brille schaute.

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Hitlers Analyse betrachtete das Durcheinander und die Desorientierung in den Berliner und Wiener Parlamenten als ursächlichen Misstand, aus einem deutschistischen Blickwinkel. Die zahlreichen aktiven Parteien verursachten bzw. verstärkten die nicht gelingende, zersetzende FÜHRUNG und FÜHLUNG. „Mein Kampf“ handelt vom Habsburg-Deutschen Geschichtsbild Hitlers, während der Kaiser in Wien viel mehr zum Balkan blickte.

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Hitlers Analyse irrt zwar gegenüber der sozialdemokratischen Weimarer Republik mit Blick auf Österreich in absurde Hilfserklärungen ab, wie Rassismus, Bolschewismus, Internationalismus, Demokratie, Sozialdemokratie, Marxismus – diese Facetten brachte er auf den scharfen Kampfbegriff eines damit praktikablen Feindbildes – dem Stereotyp: Arier-Deutsche/Juden und die Folgen.

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Zwar gingen Hitlers Erklärungsmuster nicht auf, noch kann der Kampfverlauf bis 1945 ernsthaft überzeugen – doch 1927, also zunächst, ging es ihm um FÜHRUNG und MACHTERLANGUNG mittels besserer FÜHRUNGS-Konzeption.

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ZWEI: Das Buch „Mein Kampf“ ist ein Plädoyer für radikal überzeichnete ZIELFORMULIERUNG zum Kampf – in der rhetorischen FÜHRUNG und FÜHLUNG. Heraus kam das FÜHRERPRINZIP, ohne Zweifel und auf Leben und Tod. Das bedeutete:

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KURZ EINS und ZWEI: Nachdem Machtergreifung und Gleichschaltung im Jahr 1934 durchgesetzt waren, nahm die Hitlerführung totalitäre Auswüchse an. In allen Zweifelsszenerien der Lebenswirklichkeit wurde jegliche Seinsbindung ignoriert und Zweifler an Hitlers Momentum wortwörtlich beseitigt.

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Damit ist das Buch „Mein Kampf“ zugleich die Anweisung für die FÜHRUNG, aber in einen radikalen Untergang. 

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Egal, wie fies die Feinde sich anstellten:

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Ein Hitlerscher Totalitarismus hatte wegen Intelligenzunterdrückung im schiefen Untermenschenbild der Hitlerschlauheit ausweglos keine soziale Perspektive (Keiner wollte nach einem zu erkämpfenden Sieg freiwillig deutscher Kulack/Landwirt/Bauer „in der Tiefe des Raumes werden“). An ein Danach dachte niemand, auch „Mein Kampf“ nicht.

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Mein Kampf“ bedeutete die Organisation der FÜHRUNG durch das FÜHRERPRINZIP des verfügbaren MOBs als Majoritäts-FÜHLUNG. Ich betone die sozialen Kategorien „Führung“ und „Fühlung“ (Fühlung immer als Funktion von Führung angebunden).

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Dietmar Moews meint: „Mein Kampf“ soll zum Lesen freigegeben werden.

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Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass Hitlers FÜHRER-Buch einerseits die Anfang der Weimarer Republik und im Wiener Österreich angängige ungeeignete Führungs-Politik aufspiesst.

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Und Hitler schwingt sich zu eigenen „modernen“ Massenführungs-Ideen auf.

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Hitler entwirft ein klares Feindbild. Er geht dabei aber eigentlich von seinem Blickpunkt des Habsburg-Wiens vor dem Ersten Weltkrieg aus: Er nennt die internationale Sozialdemokratie, Bolschewismus, Marxismus, Juden. Und er entwirft eine radikale Trennung der empirischen Lebenswelt von seiner immer eindeutig zugespitzten rhetorischen Kampfformel:

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Diese Formel lautete:

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Es gibt nur einen Feind (Hitler meint, der Machtpolitiker muss sich auf einen Feind fokussieren), und es gibt einen Kampf, den man nur gewinnt, wenn man „total“ entschlossen kämpft.

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Ich halte also „Mein Kampf“ für ein geeignetes Beispiel, das gelebt und erlitten worden ist, in dem die lebenswichtigen Aspekte der Problemlösungspolitik auf das anspruchsvolle Thema FÜHRUNG und FÜHLUNG gestellt sind.

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FÜHRUNG und FÜHLUNG sind die unbeliebten Vorstellungen, wenn, wie jetzt im Jahr 2016, wir mit Angst, Hass und Wut  Wahlen entscheiden. Dahinter steckt verfehlte Führung. Folglich das anmaßende Wünschen des Mobs die Enttäuschungen falscher Vorstellungen verursachen und erzeugen.

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Die Despoten scharren längst mit den Füßen, den Mob abzuholen. MERKEL-II sollte das Führungsproblem und die eigenen Führungsmerkmale untersuchen.

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Juden-Rassismushetze von Götz Aly macht Facebook-Zuckerberg zum Blutjuden

Dezember 13, 2015
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Vom Sonntag, 13. Dezember 2015

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Bildschirmfoto vom 2015-12-13 13:09:52

Screenshot am 13. Dezember 2015

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Bildschirmfoto vom 2015-12-13 13:09:52

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In der BERLINER ZEITUNG beleidigte am 8. Dezember der Historiker Götz Aly, in einem rassistischen Meinungsartikel „Die Häme…“, Dietmar Moews und andere Autoren, die die Facebook / Zuckerbergs Ankündigungs-Reklame kritisiert hatten, als Antisemiten:

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Götz Aly schreibt:

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…Moderne Antisemiten meiden das Wort Jude, besinnen sich jedoch bei passender Gelegenheit auf das klassische Repertoire – gespeist aus Neid, Unvermögen und frustrierter Gehässigkeit. Als Mark Zuckerberg vergangene Woche seine Absicht erklärte, in den nächsten Jahrzehnten 45 Milliarden Dollar zu spenden, kamen in deutschen Zeitungen und Blogs in Sekundenschnelle die alten Klischees zum Einsatz.

In seinem Blog spricht „Fefe“ von einer „Steuervermeidungsmaßnahme“, die nur einem wohltue – „Zuckerberg und seinen Nachfahren“. Dietmar Moews meint: „Facebook, das Schweinegeschäft mit den Daten der geistig beschränkten Massenkonsumenten der hinterhältigen weltweiten Datengeschäfte, muss sich ständig waschen.“ Maxy steuert zu Zuckerberg bei: „Ich hab was gegen sein Lügenimage, das er kreiert.“ Klaus-Werner Lobo findet, dass er „einen Teil des Reichtums, den er der Gesellschaft geraubt hat“, „nun weiterhin steuerschonend vermehrt – also die Gesellschaft weiter ausbeutet“.

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http://www.berliner-zeitung.de/meinung/kritik-an-milliardenspende-die-haeme-gegen-mark-zuckerberg-ist-antisemitisch,10808020,32721038.html#plx2068733787

…“

Inzwischen, am 11. Dezember 2015, erschien ein OFFENER BRIEF von Jürgen Kaube, Redakteur und Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Feuilleton, Seite 11:

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Lieber Götz Aly, Sie haben gerade in einem Beitrag für die „Berliner Zeitung“ gegen den Ressortleiter Medien unserer Zeitung, Michael Hanfeld, einen ungeheuerlichen Vorwurf erhoben. Sie nennen ihn einen Antisemiten. Genauer: Sie werfen ihm vor, er erfülle die Kriterien für einen „modernen, stillen“ Antisemiten. Denselben Vorwurf erheben Sie außerdem gegen einen Kolumnisten von „Spiegel Online“ und eine Reihe weiterer Journalisten. …“

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Indes Dietmar Moews, kritisierte das am 2. Dezember 2015 als Brief an seine neugeborene Tochter publizierte Facebook-Gerede von Zuckerberg in LICHTGESCHWINDIGKEIT als Facebook-Gerede von Zuckerberg

 

Lichtgeschwindigkeit 6081

Vom Mittwoch, 2. Dezember 2015:

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Moews schrieb zu Zuckerbergs „Brief an seine Tochter“:

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„Auch der Deutschlandfunk verbreitete heute in den Informationssendungen eine leere Behauptung, der FACEBOOK-Kommunikation …Angeblich habe der Facebook-Chef Mark Zuckerberg angekündigt, eine große „Stiftung“ (NGO) zu gemeinnützigen Zwecken zu veranlassen. …“

BITTE WEITERLESEN unter:

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https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=20294&action=edit

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Dietmar Moews erwiderte inzwischen öffentlich auf die Blutjuden-Dichtung von Götz Aly in der BERLINER ZEITUNG.de am 11. Dezember 2015, als Kommentar und öffentliche Erwiderung wie folgt:

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Dietmar Moewsvor 2 Tagen

Götz Aly zu Spendenankündigung des Zuckerberg / facebook. Meine hier irreführend zitierte Kritik an die Zuckerberg-Verlautbarung zielt und trifft die Ankündigung einer Spende anstatt einer tatsächlichen Spende.
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Dieser Sachverhalt zielt nicht auf die Person Zuckerberg.
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Der Schluss von Götz Aly, weg von meinem Argument, hin auf meine Person, ist völlig schief.
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Als meinungsfreier Journalist in eigenem Namen darf Götz Aly schreiben, was man ihm druckt.
Als Wissenschaftler dürfte er das nicht.
Dr. Dietmar Moews“

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Dietmar Moews‘ LICHTGESCHWINDIGKEIT-Blogbeitrag „Facebook-Gerede von Mark Zuckerberg“ prangert Zuckerberg / Facebook als DATENKRAKE an, Moews meint:

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FACEBOOK gibt den IT-unmündigen Facebook-Nutzern „Affen Zucker“ und betreibt dadurch eine menschenrechtswidrige it-wirtschaftliche Methode, geltendes Menschen-Recht der Selbstbestimmung zu hintergehen und daraus politische Übemacht und Profit zu ziehen.

KURZ: MOEWS lehnt FACEBOOK als „Datenkrake“ vollkommen ab.

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Jürgen Kaube schließt seinen OFFENEN BRIEF. „Lieber Götz Aly“, in der FAZ vom 11. Dezember 2015, mit diesen Worten:

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… Nur für Sie, nicht für die von Ihnen Angegriffenen, ist Mark Zuckerberg ein Jude. Leider erfahren wir aus Ihrem Text nicht, inwiefern er das ist. Ist er ein religiöser Mensch? Ein Wikipedia-Eintrag teilt mit, er bezeichne sich als Atheisten. Ist für Sie Mark Zuckerberg ein Jude, weil Sie etwas über seine Eltern wissen? In Michael Hanfelds Kritik an jenem offenen Brief geht es nicht um Zuckerbergs Eltern, nicht um seine Verwandtschaft, nicht um seine Biographie. Der Schriftsteller Per Leo … „Aus Zuckerberg einen Juden gemacht zu haben, diesen Vorwurf muss sich in diesem Fall einzig und allein Götz Aly gefallen lassen“

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Kaube weiter: „… Hitler wird auch von Ihnen, Herr Aly, erwähnt. Sie zitieren aus „Mein Kampf“ eine Passage, in der Juden der „Kunst der Lüge“ und der schamlosen Geschäftigkeit bezichtigt werden. Und Sie schließen daraus, dass jemand, der ein als Gemeinnutz beschönigtes Geschäftsinteresse kritisiert, ein Antisemit ist … Wollen Sie uns ernsthaft sagen, dass ein und dieselbe Kritik, wenn sie an einem protestantischen Internettycoon geübt wird, ihren Charakter ändert, wenn sie Mark Zuckerberg betrifft? Wie kann einem denkenden Menschen wie Ihnen, Herr Aly, die Absurdität dieser Schlussfolgerung entgehen? Wie kann einem Historiker des Nationalsozialismus entgehen, welcher Logik, dieser Kurzschluss den Verstand opfert? …“

Kaube Schluss: „…Da es sich um eine der dümmsten und niederträchtigsten Feindseligkeiten überhaupt handelt, ist die Behauptung, jemand sei Antisemit, nicht irgendeine. Sie steht darum, wie Leo schreibt, unter besonderer Pflicht, einen Nachweis zu führen. Sie, Herr Aly, entziehen sich dieser Pflicht, weil gar nichts da ist, woran er zu führen wäre. Ihnen genügen Analogieschlüsse zum Rufmord. Das ist nicht nur niederträchtig, es schwächt die Kritik des Antisemitismus, den es gibt. Finden Sie nicht auch, dass das ein ziemlich hoher Preis dafür ist, einen Artikel mit haltlosem Unfug zu füllen? Ihr JÜRGEN KAUBE“

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Dietmar Moews als letzter Pomovent von Prof. Dr. Alphons Silbermann

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Dietmar Moews meint: Der haltlose Aly-vitische Unfug wirkt auf mich einerseits wie die LÜGENPRESSE – auch die FAZ und die FAS –, die im Jahr 2012 Dr. Dietmar Moews als Antisemit beleidigte – was zu Strafanzeigen wegen „Volksverhetzung“ führte und dann als haltloser Unfug erkannt, seitens der Berliner Staatsanwaltschaft eingestellt worden war.

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Andererseits wirkt es auf mich, wie manches entsetzliche Erlebnis, wenn man zum ersten Mal merkt, dass ein eigentlich intelligenterer Mensch speziell, schrittweise geistesschwach wird. Sollte Götz Aly krank sein, sollte man ihn nicht länger in öffentliche Konflikte loslassen. Ähnlich kann man die mittlerweile erlahmenden Ausfälle von Hendrik Broder erklären, der dieses Götz Aly-Zuckerberg-Drama als Side-Rider nutzt, ebenfalls massenmedial für Quote benutzt („Die Welt“: „Islam und Islamismus“) zu zocken – dazu noch ganzseitig in der Süddeutschen Zeitung ausbreitet „Auch ich bin ein Clown“.

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Charlie Chaplin war ein Clown – Hinkel war ein Clown, Hitler war ein Clown – unsere Frage ist vielmehr, was geschieht, wenn reputierliche Prominente irreführende hetzerische Stellungnahmen abgeben, wie hier Götz Aly in der „Berliner Zeitung“ am 11. Dezember 2015 rassistisch argumentiert , fast wörtlich, wie es Hitler tat:

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„Der Jude“ hingegen erscheint als die absolute Gegenfigur. Die Juden hätten sich zwar als Religionsgemeinschaft getarnt, seien aber in Wahrheit ein „Volk mit bestimmten rassischen Eigenarten“, aus denen ihre verderbliche Rolle in der Geschichte der Menschheit zu erklären sei. In jeder historischen Phase entdeckt er den Juden als „Parasiten im Körper der anderen Völker“.
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Emanzipation, Toleranzdenken, Assimilation, Parlamentarismus, Kosmopolitismus und Pazifismus heißen die Fassaden, deren er sich zur Camouflage seiner wahren Absichten bedient; Freimaurertum, zionistische Bewegung und die Presse bilden die propagandistischen und organisatorischen Zentralen der jüdischen Weltverschwörung. In Rußland aber hat der „Blutjude und Völkertyrann“ sein wahres Gesicht enthüllt. Dort wurden an „dreißig Millionen Menschen in wahrhaft fanatischer Wildheit“ getötet, „um einem Haufen jüdischer Literaten und Börsenbanditen die Herrschaft über ein großes Volk zu sichern“. –

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Die biologische Determiniertheit von Hitlers Weltbild deutet zugleich die Konsequenzen an, die der rassisch „höherwertige“ Mensch aus dem „Recht des Stärkeren“ zu ergreifen habe.

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Und Kindlers LEXIKON teilt mit:

Hitlers „Mein Kampf“ erreichte bis 1939 eine Auflage von 5,5 Millionen; 1943 waren in Deutschland nahezu 10 Millionen Exemplare verbreitet. Es wurde in sechzehn Sprachen übersetzt und auch nach 1945 im Ausland mehrfach wieder aufgelegt. Seit 1936 wurde „Mein Kampf“ in den Standesämtern verteilt. Um so erstaunlicher ist die Tatsache, daß die Maximen, die Hitler hier in aller Breite dargelegt hat, kaum in das Bewußtsein der Öffentlichkeit gedrungen sind. Hitlers Buch wurde vor und nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 in Deutschland kaum gelesen wurde. Das Desinteresse an Hitlers politischen Vorstellungen rechtfertigte sich vielfach aus einem ästhetisch motivierten Überdruß an Hitlers „schlechtem Stil“, seinen „verworrenen Ansichten“, dem „langatmigen“ und „langweiligen“ Charakter von „Mein Kampf“. Der öffentliche Geist hat den „Gefreiten Hitler“ stets nur widerwillig und mit hochmütiger Verachtung zur Kenntnis nehmen wollen.“

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Man sieht, wie Hitlers Rassismus, wie bei Götz Aly, auf Blutsverwandtschaft und Abstammung abhebt:

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Von immer stärker werdender Bedeutung für die Sicherung und Stärkung der deutschen Blutsordnung ist die Erbbestandsaufnahme. Sie ist die Sammlung und übersichtliche Ordnung aller Untersuchungs- und Ermittlungsergebnisse, welche für die Beurteilung der erblichen und rassischen Beschaffenheit der Sippen und ihrer einzelnen Mitglieder von Wert sind oder werden können. Die Erbbestandaufnahme umfaßt grundsätzlich die Gesamtbevölkerung. Sie erstreckt sich jedoch vordringlich auf die Personen, an denen Maßnahmen der Erb- und Rassenpflege durchgeführt wurden oder werden sollen und deren Verwandte.“

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Zum Verständnis noch ein Auszug aus Hartmut Krauss, „Was ist Rassismus (nicht)? Eine kurze Klarstellung:

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Krauss schreibt: „Zunächst eine Definition im Interesse wissenschaftlicher Präzision:

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Rassismus“ ist eine ideologische Einstellung bzw. ein irrationales Vorurteilsmuster, das Menschen aufgrund biologischer (Abstammungs-)Merkmale spekulativ-willkürlich als negativ, d. h. „irreversibel minderwertig“ und „schlecht“ bewertet.

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Auf dieser Grundlage ist es dann auch möglich, bestimmte Menschengruppen willkürlich zu „rassisieren“, d. h. ihnen bestimmte negative und irreversible biologische Eigenschaften anzudichten. So basiert der moderne Hass auf die Juden/Antisemitismus auf der irrationalen und ideologisch-manipulativen ‚Umwandlung’ von Menschen, die von religiös-jüdischen Vorfahren abstammen, in einen unveränderbar bösartigen, rassischen „Blutjuden“ – ganz egal, wie er sich zur jüdischen Religion verhält. So kann man Marx, Freud, den deutsch-nationalen Mitbürger und den ultraorthodoxen Rabbi in einen Topf werfen und als wesensgleiche Erzverderber verteufeln. Reale Sachverhalte, empirisch-konkrete Wirklichkeitsaspekte spielen in diesem eliminationssüchtigen Wahnsystem keine Rolle. Egal, wie sich der als „blutjüdisch“ identifizierte Mensch auch verhalten mag, er/sie ist als a priori Unreine/r zu beseitigen.

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Davon strikt zu unterscheiden ist die negative (kritische) Bewertung von Herkunftsgruppen, die aufgrund der von ihnen geteilten handlungsrelevanten Wertorientierungen und Normen als kulturell (relativ) homogen angesehen werden – zumal dann, wenn diese Gruppen ihre kulturell-normative Orientierung bewusst äußerlich sichtbar zum Beispiel in Gestalt von Kleidungssymbolen indizieren und sich damit selbsttätig abgrenzen. Entscheidend ist hierbei a) die Beurteilung der Inhalte der betreffenden (kritisierten) Wertorientierungen und Normen sowie b) die Stimmigkeit der Zuschreibung der Wertorientierungen/Normen zu der jeweiligen Bezugsgemeinschaft. (Überprüfung des Begründungsdiskurses)
Zudem ist in Rechnung zu stellen, ob die sozialisatorische und individuelle Veränderbarkeit der abgelehnten bzw. kritisierten Wert- und Normorientierungen eingeräumt wird oder nicht. (Unterscheidung zwischen statistischer Häufung und individueller Modifizierbarkeit der zugeschriebenen Einstellungen).

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Zu berücksichtigen ist darüber hinaus auch, dass die zum Beispiel ethnizistische/nationalitätsbezogene Abwertung oftmals das negativ-reaktive Spiegelbild der ethnizistischen (nationalistischen) Selbstaufwertung der betreffenden Ethnie/Nationalitätengruppe darstellt. (Positiver vs. negativer Ethnizismus/Nationalismus)

Einer exakten wissenschaftlichen Begriffsbildung völlig abträglich ist es, den Rassismusbegriff zu „kulturalisieren“ und auf die Negativbewertung von multiethnisch zusammengesetzten Weltanschauungsgemeinschaften auszudehnen. Dahinter steckt nicht nur wissenschaftlich unhaltbare terminologische Verwilderung, sondern der Versuch, a) durch diesen analytisch verfehlten semantischen Transfer einen ideologischen Diffamierungsmehrwert zu erzielen und sich gleichzeitig auch noch b) um die Prüfung der Angemessenheit der Negativbewertung herumzumogeln.

Der Gipfelpunkt der Verwandlung des Rassismusbegriffs in eine reine Diffamierungskeule ist dann erreicht, wenn jede Form der Kategorisierung von Menschen nach gruppenbezogenen Merkmalen und deren kritische Bewertung als „Rassismus“ gebrandmarkt wird. Damit soll offensichtlich zweierlei erreicht werden: Zum einen die absolute Immunisierung bestimmter Gruppen vor Kritik und zum anderen die – ihrerseits „rassistische“ (demagogische) – Konstruktion einer Gruppe von „feindlichen Kritikern“/ „Rassisten“. („Semantischer Totalitarismus“).

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Im Kontext der aktuellen Debatten zum Migrations-Integrations-Komplex hat der Rassismusbegriff längst seinen Status als wissenschaftliche Kategorie eingebüßt und ist zum Schlag-Wort eines politisch-ideologischen Bürgerkriegs verkommen. (Hartmut Krauss, Juli 2011)“.

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Dietmar Moews möchte noch hinweisen auf den wichtigen Publizisten Prof. Dr. Alphons Silbermann (1909-2000), der zu diesem Arbeitsfeld als empirischer Soziologe, Deutscher Jude, Naziverfolgter und Aufklärer („Auschwitz – nie davon gehört“), Abonnent auf Lebenszeit der von Dietmar Moews herausgegebenen Zeitschrift „Neue Sinnlichkeit“, darlegt, dass die von Nazideutschen betriebene Vernichtung der deutschen Juden und die Lebenskultur und die liberalen Werte des deutschen Judentums, heute von dem Verband „Zentralrat der Juden in Deutschland“ wie auch vom israelischen Massaker-Judentum des Netanjahu offizial-politisch vollendet werde.

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Es steht keinem Deutschen an, sich aus der Pflicht gegenüber den Naziverfolgten zu stehlen – auch nicht der Regierung Merkel – , indem eine Gewaltdiktion der Landnahme und der Vertreibung unterstützt wird, die geradezu wörtlich dem „Lebenskampf“ Hitlers entspricht, wie es die aktuelle Regierung Israels tut.

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