Schoki-Test mit BOVETTI CHOCOLAT NOIR ORIGINE SAINT DOMINGUE 73% Cacao

August 25, 2016
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Vom Freitag, 26. August 2016

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Dietmar Moews meint:

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Die Trümmer sah ich alter Römerpracht

Zur Festung dienen einer Priestermacht

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Ich sah ein Weib, das mit sich handeln ließ,

Die man die „allgemeine Kirche“ hieß.

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Sag ich es kurz und klassisch, was ich sah

Am Tiberstrom? Cloaca Maxima“

(„Luther“)

Je schwerer sich ein Erdensohn befreit,

Je mächtiger rührt er unsere Menschlichkeit.

……

Er brach in Todesnot den Klosterbann –

Das Größte tut nur, wer nicht anders kann!

…“

(Conrad Ferdinand Meyer, 1871 „Huttens letzte Tage“ / Romfahrt)

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Ich probierte eine französische BOVETTI CHOCOLAT NOIR ORIGINE SAINT DOMINGUE 73% Cacao, hergestellt und vertrieben von BOVETTI als Fabriqué en france, 24120 Terrason.

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Kurz vorab: Diese Bovetti-Chocolats-Sorte kommt zu einem besseren Testergebnis durch den Tester, als die niederschmetternden Bewertung der CHOCOLAT AU LAIT ORIGINE SAINT DOMINGUE 38% de Cacao. Denn man erlebt hier bei Valter Bovetti, dass eine gewisse, industrielle Nichtspitzen-Qualität, sowohl als Teil der Kostensparsamkeit als auch für eine Kundschaft, die billige Süßtafeln mit dunkelbrauner Farbe gerne kaufen und aufessen, durchaus möglich ist.

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Bei dieser Zartbitter 73% Cacao müssen auch nicht wieder MILKA und HERSHEY, TRUMPF oder STOLLWERK zur Abschreckung zitiert werden. Die Qualität dieser BOVETTI 73% kann allerdings als etwas zu kostspielig gelten.

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Dietmar Moews in Terrasson/Dordogne, August 2016

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Angesichts der schönen modernen Schoko-Fabrik mit Museum in Terrasson / Dordogne von Valter BOVETTI, gibt es zusammenfassend eine bildliche Wertung von ZWEI Kakaobohnen. Je nach dem, ob der maßvolle, hier geschätzte geringere Süßegrad anspricht oder nicht, anders als die Zuckerwürfel wenn man in Unterzuckerungsnot sich mit CHOCOLAT AU LAIT ORIGINE SAINT DOMINGUE 38% de Cacao als Fair-Trade ansprechen möchte, wird diese BOVETTI CHOCOLAT NOIR ORIGINE SAINT DOMINGUE 73% Cacao in dem gefällig modernem Pappbriefumschlag mit Sichtfenster und der Selbstsignierung: „produits issus de L‘Agriculture Biologique“ versehen, als ernsthaftes Angebot unterer Industriequalität (nicht „Bean to Bar“).

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Diese Zartbitterschokolade ist jetzt – August 2016 – mit 34% aus Zucker und nur 0,01 Gramm Salz, ziemlich fett, aber einigermaßen fein im Auflutschen. Der Tester schmeckt immerhin den Kakaogehalt 73% Cacao. Sie ist so pur nicht zu süß und hinreichend fein gemalen und fein gerührt. Sie ist allerdings mit 2 Euro 90 für 100 Gramm einfach viel zu teuer.

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Die Geschichte des Chocolatiers Valter Bovetti, der sich selbst als „Artisan Chocolatier“ bezeichnet, begann vor über zwanzig Jahren. Sein Museum macht mit einer Videodarstellung zu Kakao und Schokolade sowie mit historischen Chocolatiers-Werkzeugen auf. Aber – Alles schön und gut, für 3 Euro 80 Eintrittsgeld und die interessanten Einblicke in den industriellen Produktionsraum – das aufgejazzte Produkt ist ganz öde. (Die Degustation von nussgefüllten Schokokügelchen war weniger horribel).

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Woher Kakao der Blendmischungen jeweils kommt, ist für den tester hier nicht zu erfahren und immer ungewiss, liest man die Verpackungsaufschriften – da heißt es mal CUBA, mal Saint Domingue – nun wohlan.

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http://www.bovetti.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Auf diese mind. 73 % Kakao-NOIR CHOCOLAT trifft das zwar nicht zu, aber: Bei hochsommerlichen Temperaturen ist sie mir doch essbar, schmeckt nach Kakao, Kakaobutter, Vanille, Spuren von Soja-Lecithin. Sie knackt einigermaßen, wenn man sie brechen will. Sie bildet einen fettigen Schmelz im Mund. Das genmanipulatierte Soja-Lecithin, scheint wie auch die lapidare Angabe VANILLE einfach nur seltsam und keineswegs „BIOLOGIQUE“.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung im modischen, flachen Papp-Brief-Format enthält die Schokoladentafel mit einem quadratischen Bruchkanten-Relief oben, darauf geprägte Schrift: BOVETTI sowie Artisan Chocolatier. Die Unterseite ist glatt. Sie duftet kakaoig ansprechend. Die Konsistenz ist knackig, dass man einen ziemlich sauberen Abbruch hat. Man beißt ab und lutscht – ohne großes Offenbarungserlebis ist das fett-talgige Gemische wie die untersten angebotenen Qualitäten dann doch eher wie MILKA, HERSHEY, STOLLWERK und die inzwischen nachlassenden Qualitäten von der deutschen LINDT&Sprüngli und die grottigste aller, TRUMPF Schogetten, auf diesem Kunstmarkt.

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Das Gebinde hat kein Vakuum, die Süßtafel liegt ohne weiteres Einschlagspapier, schick durch ein Plastikfenster sichtbar, lose im Umschlag, – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: 28.07. 2017.

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Eine sehr schöne pappfarbene Packung in ocker-, dunkelbraunen und beige Tönen, der Firmenname als Schriftzug in kleinem Kästchen, dafür eine aufgedruckte Briefmarke und ein Poststempel, wie eine Briefsendung eben – durchaus ansprechend witzig. Noch aufgedruckte Attributierungen CHOCOLATS sowie PUR BEURRE DE CACAO und ARTISAN CHOCOLATIER. Steht gut außen drauf, kommt gut, und ist auch drin.

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Die frischgeöffnete BOVETTI CHOCOLAT NOIR ORIGINE SAINT DOMINGUE 73% Cacao riecht kaum.

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Der Kaufpreis liegt mit 2 Euro 90 für 100 Gramm hoch. Das wäre für ein Spitzen-Schoki angemessen. Aufmachung und Verpackung sind eher Jeans-Life-Style-wertorientiert. Keine innere Papier- oder Silberfolie kann eigentlich nur müden Ausdruck halten.

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BOVETTI teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papphülle in Französisch und English, nicht mit dem größten Anteil beginnend, mit:

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Ingrédients: 73% cacao, masse de cacao, sucre de canne, pur beurre de cacao, masse de cacao, lecithine de soja, vanille naturelle,

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ATTENTION: Diese BOVETTI ist so nicht BIO! Diese BOVETTI wird als Fair Trade im Aufdruck reklamiert.

Das Schleimmittel lecithine de soja ist meist aus genmaipuliertem (GENETICALLY MODIFIED ORGANISM) Patentsoja bezogen, wenn es nicht ausdrücklich anders angegeben ist, ebenso Vanillearoma naturelle nicht unbedingt aus „Bio“-Anbau..

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OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich mit genmanipulierten bzw. agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, Vanille, zu tun.

 

Die Kennzeichnung FAIR TRADE ist auf wenige Anteile bezogen – wir haben es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt-Kette zu tun. Leider NEIN.

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Eine Nährwertanalyse oder Tabelle bietet Valter Bovetti wie folgt, auf 100 Gramm bezogen:

 

Energie 2320 kj / 555 kcal

Fett 43 g

saturated 10 g

Glucides 34 g

Zucker 28 g

Protein 8 g

Sel 0,01 g

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese akzeptable industrielle Schokolade nicht. Denn ein solches Produkt mit 2 Euro 90 oder teuerer für 100 Gramm viel zu kostspielig.

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Georg Bernardini, der Schokoladentester, der auf „Bean to Bar“ kapriziert ist, erwähnt zahlreiche Bovetti-Cuverture-Sorten in seinem ersten Schokoladentester-Buch im Einzeltest. Beim neuen Buch hat er einen Vermeidungsbogen um Bovetti gemacht. Er gibt dem Chocolatiers Valter Bovetti ohne Weiterempfehlung schlechte Qualifizierung und „zwei Kakaobohnen von sechs möglichen“.

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ALPHONS SILBERMANN 1909-2000 zum 107ten Geburtstag

August 11, 2016

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Vom DONNERSTAG, 11. August 2016

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Am 11. August des Jahres 1909 wurde Alfons Silbermann als einziger Sohn eines Kölner deutsch-jüdischen Druckerei-Gründer-Ehepaars SALI SILBERMANN in der Trierer Straße geboren.

Alfons Silbermann nannte sich aus wichtigen Gründen, nach 1933, Alphons, unterschrieb indes zeitlebens weiter Alfons, und hatte später die Gewohnheit, als inzwischen weltkannter Mediensoziologe empirischer Ausrichtung, wenn ihn jemand einfach mit „Silbermann“ benannte, zu monieren, ihn mit „entweder Alphons zu Duzen oder mit Professor Silbermann, zu Siezen“.

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Silbermann begrüßte einen Ankommenden mit der schlichten Begrüßungsfrage:

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Was wollen Sie?“ (auch am kalten Telefon) – wobei er stets verbindlich, schnell und klar ansagte, was sein Teil sein konnte – ohne Umschweife.

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KÖLNER STADT-ANZEIGER am 11. August

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Frankfurter Allgemeine Zeitung am 11. August

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neues deutschland am 11. August

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Heute jährt sich Professor Silbermanns Geburtstag zum 107ten Mal.

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Dietmar Moews meint: Der Kölner Soziologe Professor Dr. Alphons Silbermann war ein wesentlicher Teilnehmer an meiner jahrelangen empirischen Sozialforschung zur „Verirrten Kunstorganisation der Bundesrepublik Deutschland“ (Thema: Empirische Soziologie der Organisation der intermediären Nichtregierungs-Organisationen im Verbändestaat (NGO).

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Meine Frage lautete:

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Können Kunst- bzw. Künstlerverbände Künstlerinteressen vertreten und tun sie das, wie? warum nicht?

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Es entstand über die Totalerfassung aller empirischen Strukturen der („staatlich-gesetzlich festgelegten“) Strukturen der Kunstorganisation, die es heute in Deutschland gibt, sowie wird anschließend eine Funktionsanalyse (das ist wie eine Kriminalgeschichte) in dieser promovierten Dissertation ausgeführt und im Text verständlich dargestellt:

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– das ist der Kernbereich es Kunsterlebnisses von Kunstproduzenten, Kunstwerken und Kunstkonsumenten, dazu die vorgelagerten Bereiche (Künstlerausbildung, Kunstkonsumentenausbildung, Werkstoffe-Herstellung, Hndwerk, Werkstoffkunde, Werktechniken, Material, Transport, Distribution u. a.) sowie

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ist es die der Kunst nachgelagerten Bereiche (der gesamte Kunstbetrieb, Kunstwissenschaft, Kunsthistoriker, Restauratoren, Museumspersonal, Konservatoren, Publizistik, Kunstwirtschaft, Agenturen, Fremdenverkehr u. a.)

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– daran anschließend eine Funktionsanalyse dieser empirischen (wirklich seinsgebunden) Totalstruktur der Kunstorganisation eine vollständige originelle Fallstudie (Gründung der Bundesakademie für Künstlerweiterbildung in Wolfenbüttel e. V.) Vollanalyse im Promotionszeitraum von zehn Jahren eine Funktionsanalyse mehrerer empirischer aktionsrelevanter „Verbandshandlungen (des BBK) zur Gründung der „Bundesakademie zur künstlerischen Weiterbildung Wolfenbüttel e. V.. Es wrd also eindeutig und klar zwischen der Struktur der echten Künstler (Kunstproduzent) und allen anderen Nichtkünstlern (Kunstkonsumenten) getrennt analysiert und interpretiert

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– als es gibt demgemäß im staatlichen Organsiationssystem der Kunst echte Künstler und viele eingeschlichene unechte Künstler, die alle mit eigenen Ambitionen die

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staatlich dirigierte Kunst-, Künstler- und Kunstbetriebsförderung anzudocken versuchen:Kunstwerke selbst, weder Werkbereich er echten Künstler, noch der Wirkbereich der Kunstkonsumenten und Kunstbeurteilung ist nicht Untersuchungsgegenstand hinsichtlich einzelner Künstlerleistungen.

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.Die unechten Künstler und Kunstkonsumenten dominieren das System der ampirischen Kunstorganisation in Deutschland. Sie holen – stellvertreten durch diie SALONPERSONNAGE* – alles weitgehend ab:

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Können Künstlerverbände und Künstler- und  Künstlerinteressen vertreten und verwirklichen? – das ist die Frage

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Und die Antwort auf die Fragestellung lautet lapidar:

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Künstlerverbände (und die empirischen Verbände im Deutschen Kulturrat) in der Bundesrepublik Deutschland können Künstlerinteressen nicht politisch vertreten und nicht durchsetzen (es wird u. A. geklärt, was Künstlerinteressen sind); aber die die Künstler stellvertretenden Funktionäre versuchen nur zum Schein, artikulierte Interessen ernsthaft zu verfolgen. Stattdessen lassen sie sich von der staatlichen Organisationsmacht als eine „SALONPERSONNAGE“, bestehend aus echten und unechten Künstlern, ganz konkret „kaufen“-.

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  • Erwerbsberufsmenschen (überwiegend Kunstbetriebs-Berufler sowie Juristen, teils auch Artmen, Kunsthändler, Galeristen usw.) sowie intermediäre ehrenamtliche und informelle private Nichtkünstler. Alle Typen der Salonpersonnage sind überwiegend Parteimitglieder der SPD (Im Deutschen Kulturrat und „Kulturpolitische Gesellschaft Hagen e. V., der IG-Medien VER.DI u. a.)

 

Der Professor Silbermann hat mit seinem Gutachten zu meiner Dissertation den kritischen Schlüssel dazu gehalten, mit Kölner Soziologie die Bremer Universität zu überzeugen.

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Denn die Soziologen der Bremer Universität, die meine Promotion veranlasst hatte, hatten die ursprünglich einem Externen Dietmar Moews angetragene, mit Stipendium allokatierte Forschungspromotion, im Jahre 1990 „bestellt“. Um dann ab 1994 zu versuchen, das Projekt – inzwischen mit „Verirrte Kunstorganisation“ vom Doktoranden gelabelt – abzuwürgen. Allein der Kampf um die Publikation wurde vom „Gender“-fixierten Promotionsausschuss schikanös auf fünf Jahre hinausgezögert.

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Prof. Dr. Alphons Silbermann held a reception to his 90th day of births at the Excelsior Hotel Ernst Cologne near dome

Prof. Dr. Alphons Silbermann held a reception to his 90th day of births at the Excelsior Hotel Ernst Cologne near dome

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So wurde eine schmerzhafte Kampfpromotion daraus, Dietmar Moews wurde ein Schmerzensdoktor, sein ursprünglicher Doktorvater (Betreuer) Prof. Dr. Rudolph Bauer (ebenfalls mit „ph“) musste die Bremer Soziologie verlassen und wurde „Erziehungswissenschaftler“, Moews‘ hängendes Promotionsverfahren zum „Dr. phil.“ als Münchner Externer der Bremer Universität, ohne Betreuung, wurde nach vielen Kampfesjahren, nur durch und mit extremer eigener privater Sozialarbeit und Kommunikationshilfe freundschaftlicher Privatmenschen, letztlich mit der offiziellen Universitäts-Publikation „erzwungen“.

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Und hier gab Alphons Silbermanns Gutachten, der auch in Bremen, als bekannter Antipode von Theodor W. Adorno, einen GURU-Status hatte, den Ausschlag, weitere Bremer Soziologen zu gewinnen, die Verhinderer schließlich im Jahr 2000 zurückzudrängen und zum Doktoranden-Kolloquium und über die öffentliche Disputation letztlich mit hervorragender Schlussnote durchzusetzen. Noch fünf Jahre währte die weitere Verhinderung der PUBLIKATION, die endlich im Jahr im Jahr 2005 offiziell seitens der Universität Bremen erfolgte (dort verschleiernd, komischer Weise, datiert auf das Jahr des Abschlusskolloquiums, 2000, nicht desjenigen der Publikation, 2005.).

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Auf die Frage, ob das wertvolle erarbeitete akademische Wisssen an der Universität Bremen nun angeboten werden dürfe, lautete die Antwort:

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„Sie wissen doch, dass die Soziologie der Universität Bremen sich ausschließlich dem Feminismus und der Gender-Thematik personell widmet“. So die Vorsitzende des Promotions-Ausschuss Dr. phil. der Universität Bremen, Prof. Dr. Marlis Krüger.

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Man wusste offensichtlich im Jahr der Zulassung, 1990, nicht, was man mit Dietmar Moews, mit Rudolph Bauer, und, mit ihm, Alphons Silbermann, die Universität Bremen der 1990er Jahre sich für eine Aufklärungs-Struktur „eingekauft“ hatte.

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Silbermanns Methodenvorschläge der „Systematische Inhaltsanalyse mit strukturell-funktionaler Systematik“ sowie seine

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Empirische Kunstsoziologie“ –

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sind das bis heute einzige und herausragende Schema aller Organisationsstrukturen im „totalen Kunstprozess“ und zum Ansatz einer Feldforschung des „Kunsterlebnisses“, von Produzent, Werk und Konsument“ herausragend geignet (Strukturell-funktonale systematische Inhaltsanalyse (Content Analysis; s. a. Klaus Merten/Münster).

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Zu seinem 100sten Geburtstag hatten zwei Siftungen sowie die Stadt Köln und die Kölner Universität bekannt gegeben, dass nahe des Kölner Südstadions ein neues Studentenwohnhaus erstellt werden solle. Es ist inzwischen eingeweiht und bezogen worden:

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ALPHONS SILBERMANN-HAUS

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(mit über 100 Zimmern) eine herausragende Anerkennung für meinen verehrten Freund Alphons wie auch die Benamung des Alphons-Silbermann-Weges an der Universität zu Köln.

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Momentan malt Dietmar Moews das Portrait von Emeritus und Erfolgsautor Alphons Silbermann in der Kölner Südstadt, ganz in der Nähe, wo der bedeutende Kölner Jude herstammt und sein privates Leben bis 1933 und nach 1956, mit diversen Ortswechseln, wieder, wichtige Jahre seines Schaffens als empirischer Soziologe, Hochschulprofessor und Publizist tätig war.

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Immerhin war Professor Alphons Silbermann Nachfolger von dem Soziologen Alfredo Pareto in Lausanne (Schweiz, am Genfer See) so wie als Nachfolger von Émile Durkheim an der Universität Bordeaux berufen. Dazu arbeitete Professor Silbermann an der Universität zu Köln durch, mit und für René König. König hatte Silbermann, den NAZI-Verfolgten Kölner, aufgrund Silbermanns großem Triumph an der Pariser Sorbonne,1958 in die Heimatstadt zurückgeworben; gemeinsam haben Silbermann / König viele Jahre lang die KZ für SS (Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie herausgaben. Außerdem betrieb Professor Silbermann ein eigenes universitätsunabhängiges (marktwirtschaftliches) Sozialforschungs-Institut für Massenkommunikations-Forschung und als Medienberater von Axel Springer, dem Gründer der BILD und WELT.

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Das gemalte Portrait des ALPHONS SILBERMANN, Öl auf Leinwand, 130cm / 110cm, entsteht zur Zeit in der Mainzer Straße 28, soll zum Kauf angeboten werden und kann zum OFFENEN ATELIER 2016, anfang September, besichtigt werden.

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TRUMPISMUS als Friedensordnung

August 11, 2016

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Vom Donnerstag, 11. August 2016

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U: Proben für „Die Hunde“ – Lustspiel von Dietmar Moews in Hannover

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Schön mag ein Ideal sein, wenn es in Sicht ist. Schöner ist, wenn die Wirklichkeit mit Hoffen und Wünschen Ähnlichkeit bekommt – als Realitätsprinzip.

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Nüchternheit kommt zwar etwas verunsichert daher, ist indes die beste Sache, weil sie aufgeht, wenig täuscht und deshalb wenig enttäuschen muss.

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So gesehen ist FRIEDEN wünschen oder FRIEDEN fordern zwar als politische Äußerung und innere Haltung das A und O. Doch sind Wünsche dann tragfähig, wenn man selbst was für ihre Einlösung tun kann.

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Meist indes bestehen Wünsche darin, dass jemand hofft, jemand anderes solle Wünsche erfüllen, jemand anderes solle seine Position aufgeben und die Wünsche erfüllen.

TRUMPISMUS als Friedenssordnung?

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So sieht zunächst ein sinnloser zielloser Spruch aus, ohne Rücksicht auf die analoge Welt und ohne Seinsbindung – aber egal.

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Bildschirmfoto vom 2016-03-13 15:33:19

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Wer wie der Republikaner-Kandidat 2016, Donald Trump, gar keine Rücksicht auf Seinsbindung im historischen Sinne legt, sondern allein auf die Reichweite seines Reizwertes im Wahlkampf – den hat es keinen Sinn, auf die Werthaltigkeit und den Realismus seiner Thesen festzunageln.

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Dietmar Moews meint: Wie dämlich stellen sich nur diese Trump-Kontrahenten an? – wie blinde Feinde stellen sie sich an.

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Statt entweder eigene Positionen vorzutragen und dafür zu werben, springen sie auf Trumps Expositionen auf. Kritisieren seinen Realitätswert, der aber gar nicht die Frage ist, die Trump aufwirft.

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Der heutige TRUMPISMUS besteht doch darin, genau am Wahltag, 8. November 2016 nicht nur Dietmar Moews Geburtstag zu feiern, sondern die US-Präsidentschaftswahl zu gewinnen – den Sieg gegen Hillary Clinton zu erreichen.

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Und wie stellt sich Trump das vor?

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Trump träumt nicht davon, den herkömmlichen Wettstreit der beiden Parteien zu wiederholen. Trump kämpft nicht um die Stimmen für Clinton oder, dass Clinton unwählbar wird. Sondern Trump sucht Stimmen bei Nichtwählern.

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Wenn es Trump gelingt viele bisherige Nichtwähler anzusprechen und zu motivieren, zur Wahl zu gehen, dann wird er US-Präsident, egal wie gut Hillary Clinton ihre traditionellen Democrats-Wähler zu holen vermag.

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Wir dürfen also auf die Erklärungen und Wahlkampfäußerungen Trumps überhaupt nichts geben, außer die qualifizierende Frage, mobilisiert er Nichtwähler, holt er wahlferne Amerikaner hinzu?

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TRUMPISMUS besteht ganz einfach in extremer Absage an Alles etablierte von Oben. Ob Isolationalismus, Steuersenkung, Waffenstärke, Rücksichtslosigkeit – Trumps Spruch für die WELTSPITZE – im Gegensatz zu dem weitverbreiteten Abwägen und diplomatischen Regulationen ist das Einfachste und Blödeste von der Welt, Trump fordert:

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Wer mich wählt, dem verspreche ich keinerlei Widersacher, keinerlei Bedingungen oder Regulierungen: ALLES FÜR den WÄHLER, NICHTS für die Counterparts.

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Für Idioten ist das überzeugend. Die Idioten sind die Mehrheit. Wenn der Trumpismus die Idioten zur Stimmabgabe bringt, wird er gewinnen.

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ABER TRUMISMUS heißt: Jetzt wird im Wahlkampf geredet, was die Stimmen bringt.

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Nach der WAHL ist TRUMPISMUS: Politische Zielsysteme zu moderieren, so, dass die US-Geschicke aufgehen mögen. Dafür steht auch Trump nach der Wahl ein Machtapparat zur Verfügung, der gar nicht anderes kann, als „wenn Wahlen etwas verändern könnten, wären sie verboten“!

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Was TRUMP daran tatsächlich an Spielräumen nutzen wird, hängt vermutlich von seinem Eigennutz ab, einerseits – oder, ob man ihn einfach umbringt, andererseits.

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Grund zu HOFFNUNG oder SORGE besteht deshalb gar nicht besonders. Schlimm genug, falls HILLARY CLINTON die absurde USA-Politik fortsetzen würde:

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Was hat denn OBAMA Alles nicht vermocht!! – was sollte davon CLINTON schaffen?

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Gerne verweise ich auf meinen vorherigen TRUMPISMUS-Blogbeitrag Numero Lichtgeschwindigkeit 6684 „Piratiger“

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