ZDF LÜGENPRESSE bei ZDF info HD

Januar 17, 2020

Lichtgeschwindigkeit 9931

am Sonnabend, 18. Januar 2020

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Es schreit immer wieder, wenn ich bei bei ZDF-info HD Dokumentationen sehe, die wie eine Art Volksaufklärung vom Fernsehpublikum angeschaut werden. Es ist, wie schlechter Schulunterricht, dessen Lücken mit dieser pseudo-historischen Bildung über die heutigen weltpolitischen Streitlagen gesehen werden.

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Dabei wurde in den vergangenen Tagen mal wieder extremer Hetz-Bullshit vom ZDF bereitgestellt.

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EINS Da sollen Schiiten die Flugzeuge-Anschläge am 9/11 von Boston nach New York und Washington in das World Trade Center gemacht haben.

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ZWEI Da wird behauptet, BIN LADIN sei aus Saudi-Arabien, habe als Freiwilliger Sunnit auf Seiten Afghanistans im Krieg gegen die Sowjet-Union gekämpft.

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Nachdem die Sowjets abgezogen waren, traten die USA in den Afghanistankrieg gegen die Taliban (Paschtunen/orthodoxe Sunniten aus Pakistan) ein. Bin Ladin kämpfte nunmehr für Afghanistan gegen die USA.

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Dabei wird völlig unterschlagen und verdreht, dass Bin Ladin zusammen mit den USA gegen die Sowjets im Norden Afghanistans kämpfte. Bin Ladin gehörte zur amerikanischen CIA und kämpfte mit amerikanischen Waffen, insbesondere Stinger-Raketen, mit denen Infanteristen ähnlich einer Panzerfaust, von Hand, russische Kampfhubschrauber abschießen konnten).

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Erst als die USA nach Rückzug der Sowjets, die afghanischen „Warlords“ gegen die Paschtunen unterstützten, verließ Bin Ladin seine Kolaboration mit der CIA und bildete mit Al Qaida eine internationale arabische Miliz auf Seiten der Sunniten, gegen die USA.

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Die Feindschaft der USA gegen Usama Bin Ladin rührt also aus dieser Entwicklung, die in den ZDF Darstellungen einfach weggelassen wurden, als sei Bin Ladin immer schon der Erzfeid der USA gewesen.

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DREI Am 17. Januar überträgt ZDF info um 23 Uhr eine Israel-Mossad-Propaganda-Sendung voller Unwahrheiten betreffs der israelischen Militäraktion auf dem Flugplatz Fürstenfeldbruck gegen zwei Hubschrauber mit Palästinenser-Kidnapper sowie zahlreichen israelischen Olympia-Sportlern als Geiseln der Palästinenser aus dem „Olympischen Dorf“ von München.

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Dieser Fall wurde jahrelang durch Interviews und Darlegungen der damals beteiligten Münchner zuständigen, Oberbürgermeister Hans Jochen Vogel und dem Polizeipräsident Dr. Manfred Schreiber, der die Einsatzbefehlsgewalt für die Olympischen Spiele in der Stadt München hatten.

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Dazu gibt es detailierte persönliche Darstellungen des damaligen FDP-Bundesinnenminister Hans Dietrich Genscher, der nicht zuständige Entscheidungsgewalt ausüben durfte, ebenso SPD-Bundeskanzler Willy Brandt:

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Die deutsche Bundesregierung hatte keine Polizeigewalt in München – die hatte der Münchner Polizeipräsident. Die israelische Regierung erklärte dem Münchner Polizeipräsident es handele sich nunmehr um eine höchststaatliche Zuständigkeit der israelischen Regierung, der sich ein Münchner Oberbürgermeister und sein Polizeipräsident nicht widersetzen können – Stichwort AUSCHWITZ.

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Israels Ministerpräsidentin Golda Meir von Israel aus und der Minister Moshe Dajan, der dazu unverzüglich nach München kam, übernahmen die ausschließliche militärische Gewalt über diese Geiselnahme, mit der klaren Ansage, die Geiselnehmer zu vernichten, aber keinesfalls einem Austausch zustimmen.

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Es gibt persönliche Vernehmungen aller deutschen Organisatoren von München, bis zu den Schutzpolizisten und denjenigen, die dann auf dem Flugplatz von Fürstenfeldbruck getötet wurden, einschließlich einem bayerischen Schutzpolizisten, der mit der Aktion und dem Einsatz überhaupt nichts zu tun hatte – der bewachte das Flugplatzgelände.

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THE NEW YORKER – jüdische Illustrierte in New York

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Dietmar Moews meint: Die Mossad bzw. Golda Meir-Tötung der israelischen Sportler in Fürstenfeldbruck, 1972, wurde vielfach von einer Witwe eines der vernichteten israelischen Sportler in Israel gerichtlich belegt und verfolgt, dass der Staat Israel dafür Entschädigung zahlen muss.

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Dietmar Moews selbst kennt die Details der Hintergründe, aus abstand einiger Jahre von der damailigen Presseredakteurin des Olympischen Kommitees 1972 in München, deren Darstellungen sich haargenau mit denen von Hans Jochen Vogel, von Manfred Schreiber, von Hans-Dietrich Genscher und der Witwe des toten Sportlers überein.

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Ich finde es peinlich und skandalös, dass heute, im Jahr 2020 ermöglicht wird, das ISRAEL-Propaganda im ZDF info ausführlich behaupten darf, die Münchener Polizei habe mit Schießgewehren ohne Zielfernrohr all die Toten verursacht. Die deutsche Polizei habe verhindert, dass der Mossad oder das israelische Militär oder Spezialkräfte die Bestimmungsmacht im Olympischen Dorf und der Geiselnahme die „eigene“ Angelegenheit übernehmen konnte. Die Deutschen haben das Blutbad in Fürstenfeldbruck angerichtet.

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Bösere Propaganda kann man sich nicht ausdenken. Wer macht eigentlich ZDF info? Hans Jochen Vogel, der SPD-Alt-Kader lebt noch, als der letzte unmittelbar Verantwortliche – 93-jährig – Vogel schweigt jetzt.

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Ich erinnere mich noch genau, wie Genscher beschrieb, wie er in Fürstenfeldbruck, ohne Blick auf das Flugfeld, in Schußdeckung den nächtlichen Angriff, Explosionen und die Schüsse miterlebt hat – ausdrücklich waren es Israelis, die da übergriffen. Deutsche Waffenträger waren da weder in den Hubschraubern noch am Flugfeld Fürstenfeldbruck im Einsatz.

 

>Geheimnis Israel – Der Mossad umstritten< ist der ZDF Film betitelt.

 

Mir sind solche flankierenden ZDF-Bullshit-Produktionen unverständlich. Welches können die Motive dafür sein, interessierten jüngeren Fernsehzuschauern Feinde aufzubauen, damit es leichter fällt, die irren amerikanischen Kriegstreibereien auch im 21. Jahrhundert weltweit zu akzeptieren.

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Warum sollte man das mit gefälschter Geschichtspropaganda leichter aushalten?

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VERSCHWÖRUNG / Die Protokolle der Weisen von Zion wiederum im deutschen Fernsehen, bei arte in der Mediathek:

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Es wird ein Propagandatext mit dem weltweit bekannten Titel „Die Protokolle der Weisen von Zion“ vorgestellt, der ende des 19. Jahrhunderts in Petersburg im Auftrag es russischen Zaren hergestellt worden ist, der auf einen Kongress der Weltjuden in Prag abgestellt wurde, dort geschaffen zu sein, um die Weltunterwanderung zur Weltherrschaft der JUDEN zu befördern. Der Kongress in Prag wurde von dem Juden Theodor Herzl betrieben, um die von ihm gewünschte Gründung eines zionistischen eigenen Judenstaats zu initiieren. Von Weltherrschaftszielen der Juden handelte da nichts.

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In dieser VERSCHWÖRUNGS-Sendung bei arte wurde nun erklärt, der Petersburger Autor der zaristischen Hetzschrift habe in allzu kurzer Zeit längst bekannte publizierte Schriften abgeschrieben.

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Inzwischen weiß die Forschung zu „Die Protokolle der Weisen von Zion“, dass weit über die Hälfte dieser Hetzschrift aus einem um 1860 in Frankreich veröffentlichten Schrift von MAURICE JOLY, mit dem Titel

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„Macht und Recht – Machiavelli contra Montesquieu – Gespräche in der Unterwelt“

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Und hier kommt eigentlich die Geschichtsfälschung vom Staatsfernsehen:

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Die in den „Protokollen…von Zion“ die vom Petersburger Zaren als Beweis für die Bösheit und Gefährlichkeit der JUDEN publiziert worden ist, fand anfang der 1920 Jahren auch durch eine deutschsprachige Übersetzung den Weg zu ADOLF HITLER – angeblich ist HITLERS JUDENFEINDSCHAFT auf eben diese Protokolle bezogen.

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Nun ist es eine andere Sache, die Wertvorstellungen des jungen Hitler und zu dem jüdischen Arzt, der Hitlers schwerkranke Mutter betreute, aufzusortieren – etwas anderes ist allerdings, eine „Protokolle / Zion“ genannte Schrift als jüdischen Geist hinzustellen. Diese Schrift über die Hälfte wörtlich abgeschrieben worden war – aber von woher? von wem stammte denn der Text?

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Denn es wird bei arte hier mitgeteilt, dass also MAURICE JOLY 1864 zu Macht und Recht geschrieben hatte. Darin fällt das Wort Jude gar nicht.

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Aber es werden sowohl die Namen MACHIAVELLI und MONTESQUIEU genannt. Und bei MAURICE JOLY werden nunmehr all die texte von MACHIAVELLI und Gedaken von MONTESQUIEU nachgewiesen – über 50 Prozent Text in den „Protokollen“ sind direkt aus Niccolo Machiavelli „IL PRINCIPE“ übernommen.

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Will man nun bei ADOLF HITLER direkte Bezüge zu MACHIVELLI und zu MONTESQUIEU finden, so findet man, dass HITLER MACHIAVELLI geradezu vorbildlich fand und – aber – HITLEr machiavellistische Methoden völlig schreckfrei und brutal gegen Menschen anwandte. HITLEr war noicht auf diese „Protokolle“ angewiesen.

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Dietmar Moews meint: Nach meinem Dafürhalten als soziologisch-politisch und historisch gebildeter Deutscher zählen sowohl der „Geist des Gesetzes“ von Montesquieu, wo die Demokratie und die Gewaltenteilung und das Rechtsstaatsprinzip entfaltet werden wie auch IL PRINCIPE von Machiavelli, für heutiges Staatsführungs- und Machtregime zu den ersten Standardtexten zählen, die jeder kennen muss.

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Ja, kennen. Das heißt nicht, dass ein blutiges Regiment von Hitler gemeint sein müsste. Aber zum Verständnis helfen diese Staatswissenschaften. Und in sofern waren die Aussagen in den plagiierten und falschsignierten „Protokolle der Weisen von Zion“ wertvolle Texte – allerdings war es schlimme Propaganda des Antisemitismus, diese Texte als jüdischen geist oder jüdische Motivations-Konzeotion hinzustellen.

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Machiavelli, der Florentiner, so wenig wie Montesquieu, der Franzose, waren jüdische Propagandisten. Zur Zeit als Machiavell und 200 Jahre später Montesquieu ihre Texte verfassten, war von HITLER, von ZAR und von ZIONISMUS noch nicht die Rede.

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Welch einen Unfug verbreiten also die arte-Autoren, indem sie die Verschwörung nicht aufklären, sondern mehr so „Jeder Jeck ist anders“, wird da als Aufdeckung von Verschwörung hingestellt. Dabei ist eine falsche Autorennennung nicht der Wirkungszusammenhang für ein „machiavellistischen Text, – von dem nämlich bei arte behauptet wird, die „Protokolle“ werden in aller Welt in viele Sprachen übersetzt und berühmt, weil sie von den bösen Juden geschrieben wurden.

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Ich gehe davon aus, dass NETANJAHU Machiavelli gelesen hat – die Pseudo-Protokolle von Zion/Herzl kann er sich sparen.

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Könnte es nicht sein, dass Machiavelli gültige Weltliteratur ist – machtpolitisch relevant und probat, völlig rücksichtslos und zynisch – die jeder politisch Mandatsträger studieren sollte, um zu wissen, was der Kundschaft geschuldet wird, wieviel Bösheit zur Führung von Führungsbedürtigen notwendig ist, andernfalls man in die Wüste gejagt würde.

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FINE E COMPATTO

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Lichtgeschwindigkeit 498

August 4, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 498

DUISBURG-LOVEPARADE MASSENVERACHTUNG und Kommentar

aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten

in Berlin, am Mittwoch, 4. August 2010, BILD Berlin/Brandenburg,

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 2. August 2010 sowie Alphons

Silbermann/Massen-kommunikation, 1972; Ortega Y Gasset/

Aufstand der Massen, 1930; Elias Canetti/Masse und Macht,1960;

Peter Sloterdijk/Die Verachtung der Massen, 2000; focus.de,

Frankfurter Allgemeine Zeitung, CCC.de, bild.de, Piratenpartei

Deutschland.de, heise.de, ARD, DLF,

Piratenthema hier: DUISBURG-LOVEPARADE MASSENVERACHTUNG.

Begriffserörterung der sozialen Geschehnisse beim Loveparade-

Unglück von Duisburg, Missverständnisse, Versäumnisse, Schuld

und Verantwortung.

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 2. August 2010, Seite 1,

Kommentar von Timo Frasch: „Aufgehen in der Masse“, statt

„organisierter Kontrollverlust“.

Dietmarmoews meint: FAZ-Autor Frasch verfehlt sein Thema.

Das Unglück und die Opfer der Loveparade in Duisburg rühren

nicht von Masse, nicht von dumpfer sich verselbständigender

Massenhaftigkeit von entmenschten Massenmenschen her. Man

kann auch Hundertausende durch ein Nadelöhr hindurchlassen,

ohne dass es Verletzte gibt.

Die FAZ irrt indem sie den Eindruck erweckt, als rühre das Unglück

von solchen unsäglichen Gespenstergeschichten her, wie bei Ortega

Y Gasset in seinem weltbekannten „Aufstand der Massen“: als

anthropologischer Sachverhalt. In Duisburg war aber die

Verletzung einer sozialen Kommunikationserfordernis ursächlich.

Zwischen Mensch als Ding und Menschen als soziale

Beziehungswesen in prozessuralen Szenerien von Gruppen

hätten im Sozialen begründete Interaktionsweisen aktiviert

werden müssen. Diese Sozialdynamik hat klar definierbare

Orientierungsweisen der Verhaltenskontrolle und -steuerung. I

nsbesondere wenn dem einzelnen Menschen die soziale

Verhaltensweise und Selbstkontrolle durch Gewalt genommen

wird, ist die Frage nach der Kybernetik zu stellen. Im Trichter

unter dem Eingangstunnel entstand Zwang infolge der unweigerlich

erzeugten Organisation. Die Fehleinschätzung betrifft den

beabsichtigten Tunneldurchlass, bei der Vorbereitung, durch

die Polizei. Man hat die herangeführten Partybesucher in den

Verlust selbstkontrollierten Verhaltens laufen lassen. Das war

voraussehbar und unbedingt zu vermeiden. Die Polizei hätte eine

das gesamte Geschehen überschauende zentrale Echtzeit-Supervision

einrichten müssen. Zentral hätten die dezentralen Ordnungskräfte

geführt und informiert werden müssen. Ob mit Echtzeitvideo,

Echtzeitfunk oder überfliegendem Hubschrauber hätte die Passage

in Echtzeit geführt werden müssen. Hier liegen Ursache, Schuld

und Teilverantwortung für das Unglück. Es hätte der das

Eingangsgeschehen blockierende Stau am oberen Ende der

Rampe dirigiert werden müssen. Entsprechend hätte der

Zudrang auf den Tunnel weit vorher konkret und in Echtzeit

auf den Abfluss bzw. den Stau eingestellt werden müssen. Sogar

das wachsende Besucheraufkommen vom Bahnhof her hätte

gegebenfalls durch Nonstop-Zugdurchfahrten unterbrochen

werden können. Der Polizei mangelte es an Kommunikation für

die Führung des Menschenandranges. Insofern sind auch nicht

die das Rampenende blockierenden Partygäste Ursache oder Schuld,

auch nicht der Veranstalter, der diese unsinnigen Musik-Trucks

da vorbei fahren gelassen hatte. Allein der Zudrang vom Bahnhof

her, die nichtvorhandene Polizeikommunikation. Schließlich wurde

die Fehleinschätzung der Ordner oberhalb der Rampe die wirkliche

Todesfalle. Dort wo die Leiter heruntergelassen worden war sowie

an der Fluchttreppe entstand für die gedrängte Menge der Impuls,

da hindrängen zu müssen, um der Not zu entkommen. Dies hätte

vermieden werden müssen. Stattdessen hätten am oberen Ende

der Rampe durch Polizei und Ordner erkennbar signalisiert werden

müssen, dass die Menge nach oben entkommen kann. Eine Jagd

des SPD-Innenministers Jäger auf den CDU-Bürgermeister Sauerland

zeigt die Urteils- und Verantwortungsschwäche.

FAZ, Timo Frasch verlagert das Unglücksproblematik hin zu

Innen- und Außenansichten der „Masse“ …“In der Rezeption von

Massen ist es zum Allgemeinplatz geworden, deren angebliche

Gesichtslosigkeit zu bekräftigen …Einzelne aus einer Masse

herauszuheben ist daher so indiskret, wie mit einer Kamera

auf die Körperteile eines Menschen zu zoomen..“ Dietmarmoews:

Genau hier liegt der Schwachsinn des FAZ-Autors: Denn in der

Massenkommunikation, wie im Fall der eingezwängten

Menschenmenge von Duisburg, verhält sich jedes Individuum

„gezoomt“ und folgt Signalen, „zur Treppe zu drängen“.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin