Lyndon LaRouche 1922 – 2019 Kurznachruf

Februar 14, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8941

am Freitag, den 14. Februar 2019

.

.

Lyndon Hermyle LaRouche, Jr. wurde am 8. September 1922 in Rochester, New Hampshire geboren und ist jetzt 97-jährig, am 12. Februar 2019, gestorben. Er war ein US-Amerikanischer Politik-Aktivist. LaRouches Organisation LaRouche/Pac gab seine Tod bekannt, aber ohne genaue Todesumständen und den Sterbeort mitzuteilen.

.

Auf Lyndon LaRouche geht auf die Gründung der international vertretenen LaRouche-Bewegung zurück. Seit 1976 bewarb er sich mehrfach erfolglos für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten. Zunächst kandidierte er für die von ihm geleitete „U. S.Labor Party“, später bemühte er sich erfolglos bei den Vorwahlen um die Kandidatur für die Demokraten. LaRouche war bis 1994 inhaftiert, nachdem er in mehreren Strafverfahren zu fünfzehn Jahren Haft verurteilt worden war.

.

LaRouche war ein Gegner des gegenwärtigen Weltwirtschaftssystems, dem er einen baldigen Zusammenbruch voraussagte. Als Alternative propagierte er ein „neues Bretton-Woods-System“ mit festen Wechselkursen, eine protektionistische Wirtschaftspolitik und eine Reihe von Technologieprojekten. Er hielt unter anderem massive Investitionen beispielsweise zur Erweiterung der Neuen eurasischen kontinentalbrücke für notwendig. LaRouche war ein Verschwörungstheoretiker, der die Gegner seiner Bewegung etwa in der Bank of England, dem Club of Rome und vielen Einzelpersönlichkeiten sah, die Teil einer weltweiten Verschwörung sein sollen, deren Aktivitäten gegen das Leben, gegen Wachstum und gegen Wissenschaft und Fortschritt gerichtet sind. Für Terrorismus, Kriege, Aids und andere Übel machte LaRouche jeweils aktuelle weltverschwörerische Zentren verantwortlich, die er beliebig variierte

.

LaRouche selbst sah in der Verurteilung einen Versuch, ihn als Politiker zu „eliminieren“. Die Verurteilung sei das Ergebnis einer Verschwörung unter der Leitung Henry Kissingers, in die neben dem FBI auch das Wall Street Journal, der Fernsehsender NBC, die Zeitschrift Reader’s Digest und die Anti-Defamation League verwickelt seien.

.

Unter Zusammenarbeit mit Lyndon LaRouche erschien bis November 1995 das Monatsmagazin „Code“, publiziert im Diagnosen-Verlag. Die Publikation verbreitete gemäß Verfassungsschutzbericht 1992 schwerpunktmäßig revisionistischen, die Kriegsschuld und NS-Verbrechen leugnenden Inhalt. Lizenznehmerin der deutschsprachigen Ausgaben war 1980 die C.O.D.E. Verlagsanstalt in Vaduz. Das Magazin ist 1996 aufgegangen in der Zeitschrift Memopress.

.

FINE E COMPATTO,

.

WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

.

gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

.

hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

.

Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

 

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

.

WARNUNG: recommended posts

.

und BESTELLEN

subscription to Dietmar Moews Abonnement von Dietmar Moews un abonnement à Dietmar Moews

Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

Blätter Neue Sinnlichkeit

.

Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 12.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 4.-

Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein


Kenichi Yamamoto 1922 – 2017 Kurznachruf

Januar 1, 2018
Lichtgeschwindigkeit 7832

Vom Dienstag, 2. Januar 2018

.

.

Kenichi Yamamoto, geboren am 16. September im Jahr 1922 in Kumamoto, Insel Kyushu, Japan, ist jetzt 95-jährig am 20. Dezember 2017 in Kanagawa/ Tokio gestorben.

.

Yamamoto ging in Hiroshima zur Schule, und absolvierte an der Tokyo Imperial Universität als Mechanikingenieur. Er begann bei einem japanischen Flugzeug-Hersteller. Anschließend diente er im Kriegsdienst bei der japanischen Marine. Beim Atombombenabwurf der USA auf Hiroshima kam seine Schwester ums Leben und wurde das Elternhaus von Yamamoto zerstört.

.

Nach dem Krieg baute Yamamoto bei der Toyo Kogyo Antriebe für Zugmaschinen. Im Jahr 1963 wurde Yamamoto Teamleiter und der maßgebliche Entwickler des MAZDA-Wankelmotors, einem Automobilantrieb mit einer rotierenden Benzinverbrennungskammer, ähnlich dem deutschen Wankelmotor von NSU. Ab 1961 kaufte Mazda das Patent von NSU, zog den berühmten Ro 80 von NSU und den Motor aus dem Verkehr und betrieb die eigene Wankelmotorentwicklung, die eine Perfektion der Erfindung des deutschen Ingenieurs, Felix Wankel (1902-1988), wurde. Mazda verkauft bis zum Jahr 2003 etwa 1,8 Millionen Fahrzeuge mit diesem Wankelmotor.

 


GEORG STEFAN TROLLER erhielt den SCHILLERPREIS 2014

Mai 15, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4413

am 15. Mai 2014

.

Der deutsch-jüdisch-französische Fernsehliterat Georg Stefan Troller (geb. 1922 in Wien) erhielt den Schillerpreis der Stadt Mannheim.

.

Bild

.

Troller wurde in der Zeit nach 1945 (Nachkriegszeit) vor allem durch seine Beiträge im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bundesweit bekannt.

.

http://www.youtube.com/watch?v=lXNLyJgF1fQ

.

Georg Stefan Troller hatte einen eigenen Ansatz für einen Interview-Leitfaden, wie er sowohl subjektiv einfühlsam wie tiefgehend kulturell wie kritisch seine Interviewpartner ansprach. Er verfügte über eine bedeutende Wissens- und Urteilshöhe, die ihm ermöglichte sowohl die Farbe im Alltäglichen in seinen Filmen einzufangen, wie auch extreme Geistesgrößen zu Bekenntnissen zu bringen, die kein anderer herausholte (ich denke an den steinalten weißhaarigen amerikanischen Literaten Ezra Pound in seinem Pariser Innenhof). Mit dieser Qualität im ARD / ZDF -Archiv steht Troller als herausragendes Beispiel für alle Journalisten, denen eine vielfältige geduldige Moderne als taugliches Mittel scheint, auf den menschlichen Wandel zu vertrauen, statt nur mir Redundanz und Stereotypen Quote zu machen. Ein solches Troller-Fernsehinterview ist stets ein großes intelligentes Erlebnis.

.

Der mehrfache Grimme-Preisträger drehte knapp 150 Dokumentarfilme und führte über 2000 Interviews.

.

Troller, der als Jude von der Verfolgung durch die Nationalsozialisten bedroht war, war 1938 über Umwege nach Amerika geflohen. Seit 1949 lebte er in Paris.

.

Der Mannheimer Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) überreichte den Preis und das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro im Mannheimer Nationaltheater und bezeichnete den Preisträger Troller als Vorbild für ganze Journalistengenerationen.

.

Der Schillerpreis wird von der Stadt Mannheim seit 1954 vergeben. Der Preis soll an das Wirken Friedrich Schillers in Mannheim und seine Verbindung mit dem dortigen Nationaltheater anknüpfen. Er wurde anlässlich des 175. Theaterjubiläums des Nationaltheaters gestiftet und ehrt Persönlichkeiten, die „durch ihr Schaffen zur kulturellen Entwicklung in hervorragender Weise beigetragen haben“ (Satzung). Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert.

.

Dietmar Moews meint: Georg Stefan Troller zählt für mich zu meinen persönlichen eminenten Heroen – den ich noch mit einer Polizeizeichnung verewigen werde.

.