Alfred Neven-DuMont kämpft – Quotenjagd mit psychiatrischem Verdacht beim KÖLNER STADT-ANZEIGER

Juni 13, 2014

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Vom 13. Juni 2014

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Neven-DuMonts Blatt bedroht einen Dom-Baumeister und erklärt ihn zum Verdächtigen, von einer psychiatrischen Beeinträchtigung gefärbt zu sein:

Kölner Stadt-Anzeiger vom 10. Juni 2014, Seite 26: „Dombaumeister vor dem Aus“

Dem Beitrag LICHTGESCHWINDIGKEIT 4512 an die Seite gestellt, der Erhellung, wie ein Medien-Mogul, ein Marktbeherrscher, seine Personnage aufstellt. Wie der Kölner Alfred Neven-Dumont sets die Finger drin hat, ohne wirklich Verantwortung zu übernehmen. Die Blätter akzentuieren oder verschweigen, holen Personal herein oder halten warm, bringen mal eine Presserklärung oder ein Interview oder einen Brief an den Herausgeber – oder eben nicht. Wer glaubt, er sei in Köln vom Stadt-Anzeiger, vom Express und von der Rundschau unabhängig, der wird sich wundern über Alfred Neven-Dumonts Selbstverständnis und dessen Praktiken.

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ALFRED NEVEN-DUMONT in der Süddeutschen Zeitung am 14. März 2009, Seite 23

ALFRED NEVEN-DUMONT in der Süddeutschen Zeitung am 14. März 2009, Seite 23 über seinen NAZI-Vater

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Hierzu ist eine Probe der Kölner Geschichte von mir – in Erinnerung an den großen Kölner Alphons Silbermann – aus Silbermanns Autobiografie-Bestseller „Verwandlungen“ bei Gustav Lübbe Verlag:

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Alfred Neven-Dumont und Alphons Silbermann:

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SILBERMANN, 1989, Verwandlungen, Seite 458

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Alphons Silbermanns Bestseller-Autobiografie "VERWANDLUNGEN" bei Gustav Lübbe

Alphons Silbermanns Bestseller-Autobiografie
„VERWANDLUNGEN“ bei Gustav Lübbe

…Im Augenblick bereitet er sich auf die fällige Flugfahrt zumbesuch des Vaters und seiner Latifundien in Sydney vor. Es ist Freitagvormittag an einem der in Köln seltenen wohligen Sommertage, und nachdem er dem zu dieser Jahreszeit in Australien regierenden Winter entsprechend die Koffer mit dickem Zeug angefüllt hat, wendet er sich dem Morgenkaffee nebst Lektüre des Lokalblattes, der „Kölner Stadt-Anzeigers“ zu.bei der im allgemeinen mit wenig anreißerischen Schlagzeilen versehenen Feuilletonseite angelangt, brüllt ihm in fetter Letternschrift sein Name mit dem Zusatz „muß Universität Lausanne verlassen“ entgegen. Dreimal liest er den darunterstehenden, spaltenlangen, mit einer Diffamation nach der anderen gespickten Artikel durch und glaubt sich auf den Mond versetzt: jahrelang habe man sich an der Universität Lausanne mit seiner Unfähigkeit und seinen Untugenden als Lehrer, Forscher, Verwalter abgefunden, bis das Faß übergelaufen sie, der Rausschmiss erfolgte und der Nichtskönner nunmehr an die Kölner Universität zurückgekehrt sei.. seine Haare haben kaum Zeit, sich zu sträuben, und schon klingelt das Telefon: „Hast du den Stadt-Anzeiger gelesen? Was wirst du tun?“ fragen ihn wohlgesinnte Freunde einer nach dem anderen.. dem Rat des Theaterkritikers Wilhelm Unger folgend, eines liebenswerten Menschen, der ebenso wie er durch die Mangel von Verfolgung und Emigration gedreht worden ist, ruft er den ihm bekannten Verleger des „Stadt-Anzeigers“, Alfred Neven-DuMont, in dessen Privatwohnung an. Der hatte noch nicht in sein Blättchen geblickt, dann aber bittet er ihn mit entsetztem „Um-Gottes-willen“-Ausrufen am Frühnachmittag ins Verlagshaus, um die Angelegenheit zu besprechen. Gesagt, getan, doch nicht ohne Anwalt. Der Rechtsgelehrte Professor Ulrich Klug, mit dem er … erklärt sich sofort bereit, ihm zur Seite zu stehen.

Sie betreten ein Konferenzzimmer, wo sie von einer aus Verleger, Justiziar, Chef-, Lokal- und Feuilletonredakteur und anderen Tageszeitungsverfertigern bestehenden Korona mit frostigen Gesichtern erwartet werden. Ohne weitere Präliminarien legt Silbermann hastig zusammengesuchte Unterlagen auf den Tisch: Ernennungs- und Entlassungsurkunde, offizielle Dankschreiben, sein Verlassen der Universität Lausanne bedauernde Zeitungsartikel, ein Bündel seiner Schriften und Bücher und was ihm sonst noch in seine vor Wut und bitteren Zukunftsvisionen zitternden Hände gefallen ist. Ohne rhetorisches und pathetisches Drum und Dran erklären sein Rechtsanwalt Professor Klug und er, dass sie die Zeitung wegen nachweislicher Verleumdung und Schadensersatz in Höhe von einhundertfünfzigtausend Mark verklagen werden. Inzwischen haben die Herren das Sammelsurium von Dokumenten angeblättert, doch kein Wörtchen einer verteidigenden Gegenrede lässt sich hören. Spricht der versierte Verleger, sich an den Feuilletonchef wendend: „Wo haben Sie den Artikel her, wer ist der Verfasser, haben Sie selbst recherchiert?“ Hierauf stottert sich der Angesprochene etwas zusammen, spricht von einem gelegentlichen, in Genf ansässigen Korrespondenten, den er persönlich nicht kenne, und drückt sich höchst ungeschickt um die Frage nach der publizistischen Verantwortung, nämlich des Recherchierens, herum. Niemand, auch nicht Alphons Silbermann, hat je von dem Verbreiter der absonderlichen Diskreditierungsgeschichte gehört … wird Silbermann als Vorschlag zur Wiederherstellung seiner Ehre die Bereitschaft der Veröffentlichung eines Dementis unterbreitet, zu dem er weder ja noch nein sagt. … kommt wieder der Vorschlag einer ihm nach dem Pressegesetz zustehenden Berichtigung auf den Tisch, über den er sich mit dem ihm begleitenden Rechtskundigen berät. Es bedarf keines langen Überzeugungspalavers, um einzusehen, dass eine sofortige Richtigstellung der belastenden Verunglimpfungen für sein Ansehen vollwertiger ist als ein langwieriger, sich hinter Gerichtstüren abspielender Prozeßgang durch die Instanzen. Also erklärt er sich mit der Veröffentlichung einer Berichtigung einverstanden; allerdings nicht bedingungslos. Der beschlagene Medienfachmann weiß nur allzu gut, dass die üblichen Richtigstellungen nichts weiter als floskelhafte, in irgendeiner Ecke des Presseobjekts versteckte Kurznotizen sind, auf dass sie nur nach längerer Suchaktion zur Kenntnis genommen werden können. Dieses billige Spielchen wird er nicht mitmachen. Er verlangt für die Ausgabe des nächsten Tages einen Artikel, der in den gleichen Drucktypen, in der gleichen Länge und an der gleichen Stelle Verleumdung nach Verleumdung richtigstellt, und obendrein, unter die Schlagzeile gesetzt, eine ausführliche Entschuldigung des Verlags für den ihm angetanen Tort. Das Manuskript wünschen er und Professor Klug vor Drucklegung einzusehen. Und so geschieht es denn: In der weitverbreiteten Samstagsausgabe erscheint, vom unachtsamen Feuilletonchef verfasst, das erschöpfende Gegenbild zu den verräterischen Aufhetzungen; darüber abgedruckt eine selbstanklägerische Entschuldigung für den publizistischen Fauxpas, die ebensoviel Aufsehen erregt wie der ganze Vorgang. Sie muss dem Zeitungseigentümer – heute noch einer seiner ihn freundlich grüßenden Bekannten – seine hundertfünfzigtausend Mark wert gewesen sein. (S. 461)…“.

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Heute ist nicht der gutausgestattete Alphons Silbermann der Kolateralschaden der AfredNeven-DuMont’schen Salonpersonnage, sondern ein Dombau-und Steinmetzmeister aus Bayern. Wir wollen es sehen.

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TESLA gibt PATENTRECHT am ELEKTROAUTO frei

Juni 13, 2014

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Vom 13. Juni 2014

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Dr. Dietmar MoewsDSCF0320

Heute verlautete die neue Nachricht: TESLA, der us-amerikanische Elektroauto-Pionier, GIBT SEINE PATENTE auf, die TESLA für sein erfolgreiches Elektroauto exklusiv verfügt.

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TESLA begründet: Der weltweite Automobilmarkt habe bislang nur einen Anteil von 1 Prozent der Gesamtproduktionen aller Hersteller erreichen können. 99 Prozent der Auto unserer Welt fahren als Verbrennungs- und Hybrid-Menues herum.

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Das TESLA-Elektroauto fährt nur mit Elektrostrom, ohne Hilfsverbrennungs-Antrieb und ist keine HYBRID-Mischantriebstechnik. Der TESLA hat insbesondere einzigartig leistungsfähige STROM-AKKUMULATOREN, die besonders preisgünstig sind, bemerkenswerte Kapazität aufnehmen sowie auswechselbar sind.

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Das TESLA-Elektroauto bringt zudem enorme Fahrwerte an Geschwindigkeit und Beschleunigung. Der TESLA kommt – ohne viel Lärm und Gestank – nur mit seinen Reifen-Rollgeräuschen leise daher (Fußgänger, Ohren auf, aufpassen!).

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Der Patenthalter TESLA kann weitere Marktanteile nur erreichen, wenn die notwendige „TANKSTELLEN-Infrastruktur“ dichter würde. Das ist nur möglich, wenn die Nutzer-Marktanteile höher werden.

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Erst bei höheren Marktanteilen würden TESLA-Autos weiteren Preis-Leistungsdruck auf den restlichen Verbrenner-Markt machen können.

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Dietmar Moews meint: Der Vorgang einer Patentaufgabe ist erstaunlich. Der normale Marktgang ist, dass eine fortschrittliche Entwicklung zu markttauglichen Erfolgsbeweisen kommt – wie es TESLA gelungen ist – und dann durch LIZENZVERKAUF – seine Investitionen amortisiert. Mit TESLAs Freigabe der Vorrechte fällt dieses Geschäft aus, weil kein Hersteller mehr Lizenz-Geld bezahlt, der Patente gratis nutzen kann.

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Wir sehen am Beispiel des TESLA-Wagens, wie und dass in Abhängigkeit der Marktführer, die tonnenschweren Angeberkisten mit Benzin-Verbrennung und wahnsinnigem Elektronik- und Elektromotor-Ballast rumstehen. Kurz, der Fortschritt der Technik, Intelligenz und Gesellschaft, hängt an der Marktmacht der reaktionären, der altmodischen: TOYOTA, GM, VW, BMW, Ford, Mercedes und die großen Asiaten, beherrschen das Gesamt-Automobil-Menue mit den Verbrennern und Hybridmodellen. Die bereits traditionell ertragreichen Kapitalinvestitionen in Entwicklung, Produktion und Distribution sowie die Gewohnheiten der Konsumenten durch die Marktmacht dieser Verbrenner-Autos bestimmt ihre Zukunftsprogramme. Ein Kulturwandel ist nicht zwingend, wenn man die Konsumenten weiterhin bei Kauflaune hält und die Automobilpolitik weiterhin als StaMoKap erfolgreich lobbyieren kann.

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Angeblich ist Mercedes beits mit drin und hat BMW erste Kontakte mit TESLA für eine etwaige technologische Zusammenarbeit bekanntgegeben.

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Es sieht so aus, als sei TESLA davon getrieben, dass die telematische Zukunft der automobilen Straßendrohnen, eine Ausweitung der eigenen Marktanteile am eigenen Technik-Menue bedroht.

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Wenn also die Benziner weiter mauern wäre TESLA ein Projekt staatlicher Intervention des Fortschrittes, ähnlich der Rüstung und der Wissenschaft – ohne den Staat als Investor und umgebungsfreundlicher Gesetzgebung kommt keiner gegen die Platzherren an den großen Markt.

Umweltschutz wäre ein politisches Argument – doch ist das sehr edle TESLA-Elektroauto in vieler Hinsicht kostspielig, wenn man es in der traditionellen Wegwerf- und Modellwechsel-Kultur in das weitere Wachstum der Weltzerstörung integriert. Denn TESLA bedingt auch Lebensdauer, Nachhaltigkeit, langsamere Modellwechsel – Sparsamkeit wird nicht zum Massenmarktprinzip der Idiotenkäufer.

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