Von der Unermeßlichkeit des Schönen

März 13, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4205

am 12. März 2014

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III,8

Das Feste im Schönen ist das Zielgerichtete seines Inhaltswahren, das dem Formguten der Gefüge-Einheit viele entsprechende Wirkmöglichkeiten einräumt.

Ohne solche Lenkvernunft im Sinnkerne des Zeugerischen entsteht im Schönen keine Festigkeit.

Das Inhaltswahre bestimmt unwandelbare Nutzzwecke; das Formgute umfasst wandelbare Verfahren.

…“

Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979