WM-KIRCHE: Gute Laune über 4 : 0

Juni 16, 2014

DIETMAR MOEWS Sportflagge 1977

DIETMAR MOEWS
Sportflagge 1977

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Vom 16. Juni 2014

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So haben wir heute den 4 : 0 Sieg der deutschen DFB-Fußball-Ferienmannschaft ansehen dürfen, gegen? – schon wieder vergessen? Nun, es waren angeblich Portugiesen.

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Nun haben uns die Conferenciers bereits erklärt: „natürlich, das ist normal, Heimschiedsrichter. Das wird überall so gemacht. Das weiß man doch.

Das ist normal. Also der Elfmeter für Brasilien? Neinnein, es ist klar, dass nach der Geschäfts- und Werbefernsehverbreitung in den verschiedenen Zeitzonen, eine Portugiesisch sprechen Gemeinde (Brasilien), eine für den US–amerikanischen Markt (also England kann rausfliegen), Spanische? Ja, kann natürlich Honduras oder Argentinien, Chile oder Ecuador … China? Ja Asien, ja, Indien? Persien? Welche Absatzmärkte haben die bei der Langnese-Weltmeisterschaft? Wer gewinnt, wenn Langnese gegen RedBull spielt?

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Okee dokee. Gegen einen Elfmeter kann man immer was sagen. Gegen einen Platzverweis, für dessen vorangegangenen Tätlichkeit keine multifokalen Zeitlupen angeboten werden, also bei angenehmer Wärme einen Elfmeter nicht zu bekommen … was sagt der intelligente Trainer der Portugiesen? Er denkt sich was. Er denkt: die Fifa wird die vereinbarten Millionen schon auszahlen.

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Dietmar Moews meint: Ich fühle mich komisch, wenn ich die enthusiasmierten deutschen Fahnenschwenker in Köln höre, weil wir 4: 0 im Eröffnungsspiel gesiegt haben. Klarer können Ergebnisregie und Wettabsprachen nicht gedealt werden, als bei Brasilien und bei Deutschland.

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Giovane Elber sagte: Ist doch klar. Niersbach sagte: Wenn Blatter sagt, Brasilien, dann wird es auch Brasilien.

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Haben Müller und Götze nicht toll gespielt? Hat Neuer nicht sensationell gehalten? Ich glaube, wenn ich das Ding organisieren würde, würden Malawi gegen Indien im Endspiel gegen Südkorea und Weißrussland spielen. Weil? Weil es diese Fußballflaggen gibt. Nein, weil Langnese und RedBull keine Sportflaggen haben.

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Sportflagge für Malawi

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Sportflagge Indien

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Wer glaubt eigentlich, dass die Echtzeit-elektronischen Beweismittel, ob Tor, ob Abseits, nicht entsprechend den technischen Möglichkeiten eingesetzt werden, wenn

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Sportflagge Südkorea

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Sportflagge Weißrussland

darüber Blatter und Konsorten ihre Gewinn- und Verlustrechnungen abschließen? –

Die Zeitlupe kommt und? – ja da ist ja auch die Abseitsstellung – ganz klar jenseits der Linie. Welche Linie? Kein Sportler hätte hier noch Begeisterung. Kein Verlierer würde schweigen, wenn das Schmerzensgeld nicht stimmte. Das Ding wird geschaukelt.

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Keiner redet mehr über Brasilien, wenn tags drauf die Tore für Mexico einfach widersinnig annulliert werden. Das wird so dem bezahlten Schiedsrichter auferlegt. Dann muss der Linienrichter die Fahne heben: ABSEITS – und erst in der Zeitlupe sehen wir das elektronisch verbesserte Bild der klaren Abseitsstellung.

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Elektronisch NO GOAL oder elektronisch GOAL? Das wird doch vor dem Anpfiff so eingestellt. Dann muss eben Pepe vom Platz und Thomas Müller sagt: Ich muss erstmal die Bilder sehen, ob ich irgendwie blöd ausgesehen habe. Ja – hat er.

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So. Und streiten wir über Beschiss, wo Beschiss möglich ist, wenns ums Geld geht? Nein. Jeder entscheidet selbst, ob er den Rekord von Miro Klose sehen will (Angebot und Nachfrage).

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Ungelöste Entsorgung der radioaktiven Abfälle

Juni 15, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4531

Vom 15. Juni 2014

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Die nukleare Entsorgung der Schweiz“ wird in der Neuen Zürcher Zeitung von Davide Scruzzi am 12.Juni 2014 vorgestellt, Überschrift:

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Endlose Endlagergeschichte“.

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Wir sind bei Trost in dieser alarmistischen Verschusselung der deutschen Geschicke, wenn wir mehr Energie organisieren und dadurch die Marktwirtschaft widerlegen: Mehr Elektrostrom wird bei uns Teuerung des Stroms.

Angesichts offenkundiger Kontrollmängel in tötlicher Dimension erfahren wir nur zufällig und beiläufig, wie eine bauliche Bohrung im Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel Hochdruckkavernen mit unbekannter Flüssigkeit explodieren lässt und wie Kühe zwischen Münster und Benelux auf der Wiese umkippen, weil giftige Flüssigkeiten aus 40 qkm großen bergbaulichen Unterhöhlungen an die Oberfläche heraussteigen und teiche bilden, vor denen man angeblich sicher sei. Deshalb heißt es jetzt: Seit 5 Uhr 45 wird jetzt zurückgefrackt.

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Das Fracking soll zusätzliche Energie bringen (Drecksprofite ohne Verantwortlichkeiten), damit der Verbraucher noch höhere Kilowattstunden berechnet bekommen soll. Eine Schande der Dümmlichkeiten.

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Die nukleare Entsorgung in der Schweiz 1945 – 2006“ von Jörg Hadermann, Hans Issler, Auguste Zurkinden, im Verlag NZZ 2014.

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Das Buch vernachlässigt zwar die sozialen Dynamiken – also was die Schweizer denken, diskutieren und wollen -, gibt aber einen fachmännischen Einblick in ein Stück Technikgeschichte.

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Ich kürze und fasse, Davide Scruzzi in der NZZ, für die Benutzer der LICHTGESCHWINDIGKEIT hier zusammen:

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Die in der Schweiz zuständige Nagra und die Behörde für nukleare Sicherheit produzieren Atommüll und wissen bis heute nicht, wo das Gift mal gelagert werden könnte.

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Als man mit der Atomenergie begann, wusste man gar nichts zu den Abfällen. Bis in die 1980er Jahre wurde der größte Teil der schwach- und mittelaktiven Stoffe in Fässern eingeschlossen im Atlantik versenkt. Hochaktive Abfälle glaubte man im Ausland wiederaufbereiten lassen zu können (macht man glauben). Aber bei Wiederaufbereitung bleibt Hochgiftiges übrig, das die Schweiz zurücknehmen muss.

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Es entstand substantiierte Kritik und sozialer Druck. Die Nagra versuchte politisch zu regionalisieren und den Bundesrat zu lobbyieren.

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Das Buch geht dann näher auf den gescheiterten Lagerstandort Wellenberg ein. Die politischen Zusammenhänge werden aber nicht analysiert, sondern lediglich politische Entscheidungen werden gefordert.

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Aber es geht um Verantwortung, um Entschädigung, Kosten und auch praktische kantonale Vetorechte.

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Hat in Deutschland mal eine Kanzlerin das Wort Einbezug von Politik und sozialen Dynamiken gehört.

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Dietmar Moews meint: Auch in Deutschland erscheinen Sachbücher der Aufklärung. Unsere Massenmedien, insbesondere die staatlichen, berichteten heute, dass Franz Beckenbauer nun doch die Fragen der FIFA schriftlich beantworten wolle.

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Schwerer Unfall im Atommüllager Asse

Juni 14, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4527

Vom 14. Juni 2014

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Dr. Dietmar MoewsDSCF0320

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Schwerer Unfall im Atommüllager Asse und – keine Nachrichten, nur eine winzige dpa-Meldung. Der interessante Punkt ist folgender:

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Bei der Erweiterung eines Bohrloches hätten die beiden Männer in 750 Metern Tiefe einen unter Methangas- und Salzlaugendruck stehenden Bereich getroffen, teilte die Asse GmbH mit. Dadurch sei die eingesetzte Maschine mit dem Bohrgestänge zurückgeschleudert worden und habe die Arbeiter getroffen. … Die ausgetretene Lauge sei nicht radioaktiv belastet, betonte die Asse GmbH. Der Unfall habe sich in sicherer Entfernung zu den Einlagerungskammern ereignet.“

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Dietmar Moews meint: Es wird ganz nüchtern mitgeteilt, dass da, wo keine Flüssigkeit mit Überdruck hätte anstehen dürfen und den Annahmen gemäß gar nicht sein können, bohrte man also eine irgendwie diffundierte fremde Flüssigkeit an. DAS IST DAS FRACKING-THEMA. Fracking behauptet, dass Grundschichten einschätzbar undurchlässig sind. Beim Fracking wird der Untergrund tötlich vergiftet. Aber die Fracking-Dreck-Profiteure behaupten, wo Fracking ist, sind die Bodenschichten absolut undurchdringbar dicht. In er Wolfenbütteler Asse ist der Boden eben sicher nicht dicht.

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PLAKAT zu Weihnachten in der Galerie mit Siebdruckfrüchten von EGON NEUBAUER auf Spiegelblech als Baumschmuck zum Aussägen

PLAKAT zu Weihnachten in der Galerie
mit Siebdruckfrüchten von EGON NEUBAUER auf Spiegelblech als Baumschmuck zum Aussägen

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Wir sehen bei dieser unterdrückten Unfallmeldung, wo nur zwei Bergarbeiter verletzt worden sind, dass betont wurde, dass dieser Unter-Tage-Unfallort von der Asse-Atomlagerung in sicherem Abstand sich befindet. Was sagt uns das?

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Es ist Glück, dass Unfallort und Lagerort in einiger Entfernung liegen. Wäre in der Nähe des Atomlagers zu bohren, hätte entsprechend ein solcher Unfall möglicherweise eine Supergau-Auswirkung.

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Supergau? Immerhin wissen die Atomlagerpraktikanten nicht, wie sie die Asse heute räumen könnten, wenn das Grundwasser sich in eine langsam versiffende Radioaktivitätssoße verwandelt. Und dann? Wohin?

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WM-KIRCHE: GYULA GROSICS 88-jährig gestorben

Juni 14, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4526

Vom 14. Juni 2014

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Der herausragende frühere Fußball-Torwart Gyula Grosics, der auch das WM-Endspiel 1954 in Bern gegen Deutschland bestritt, ist vergangene Woche

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88-jährig in Ungarn gestorben. Gyula Grosics gehören höchste menschliche Achtung und Respekt – er thront nun im Olymp, denn:

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DIETMAR MOEWS Sportflagge 1977

DIETMAR MOEWS
Sportflagge 1977

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DIETMAR MOEWS Sportflagge 1977

DIETMAR MOEWS
Sportflagge 1977

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Dem ungarischen Sportler Grosics geschah infolge des nicht gewonnenen WM-Titels des Jahres 1954 großes Leid – sein Leben als Ungar in Ungarn wurde stalinistisch gebrochen. Man warf ihm vor, drei Gegentore hingenommen zu haben: Deutschland gegen Ungarn endete 3 : 2 für Deutschland, nachdem die Ungarn bereits 0 : 2 geführt hatten. Ungarn war in jenen Jahren die „Wundermannschaft“ – die mit Abstand beste Mannschaft mit herausragenden Einzelspielern, wie Grosics, Ferencs Puskas, Hidekuti u.a.

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Was war geschehen?

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Es war ein spannendes sehr kämpferisches Spiel. Die Deutschen konnten mit aufopferungsvollem Einsatz ihre fußballerische Unterlegenheit mindern – sie hatten in der Vorrunde bereits gegen Ungarn mit 2 : 7 verloren – und hatten jetzt in zahlreichen Spielszenen auch Glück in der Torverhinderung.

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Schließlich wurde ein Tor vom Schiedsrichter anerkannt, das in Folge eines eindeutigen Foulspiels des deutschen Mittelstürmers Ottmar Walter gegen den ungarischen Torwart Grosics verursacht wurde und zum 2 : 2 Ausgleich führte:

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Der Ball wurde von Links hoch quer durch den Torwartraum hineingeflankt, Torwart und Mittelstürmer stiegen hoch und behinderten sich gegenseitig, beide verpassten den Ball, der dann am langen Eck von Helmut Rahn, aus spitzem Winkel ins Tor geschossen werden konnte.

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Ottmar Walter hatte den Torwart im Hochspringen abgeblockt – es war eine regelwidrige Torwartbehinderung im Torwart-Raum – sodass der Ball nicht vom Torwart abgefangen werden konnte; man nennt das Freisperren. Anzumerken ist, dass Ottmar Walter nicht mit dem Rücken zum Tor hochsprang. Also, man kann nicht annehmen, Ottmar Walter habe den Torwart, nicht gesehen, versehentlich behindert und rückwärts abgeblockt. Nein, er war so hochgesprungen, dass er den Ball gar nicht erreichen konnte, aber mehr oder weniger Brust an Brust mit Grosics den Ball passieren ließ.

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Dietmar Moews meint: Mein Fußballsinn ist verletzt, wenn ich höre, welchen Pressalien Grosics ausgesetzt worden ist, nachdem die Ungarn von Bern nach Budapest zurückgekehrt waren. Und viel später Grosics hierzu sagte – es habe ihn traurig gemacht, dass noch viele viele Jahre später kein deutscher Spieler, zumal nicht Ottmar Walter, ein Wort des Bedauerns oder der Anerkenntnis dieses Fehlurteils des Schiedsrichters im WM-Endspiel von Bern gesagt hätten: Torwart Grosics konnte den Ball nicht halten, weil er von Ottmar Walter gefoult worden war.

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Wie überflüssig war dann der Buntfilm von Sönke Wortmann im Jahr 2005 über das Endspiel von Bern 1954. Sönke Wortmann – selbst ehemals Profi-Fußballer –  stellte diese Torszene in seinem Film falsch nach. Nunmehr in diesem neuen Film der Ottmar-Walter-Darsteller den Torwart-Gosics-Darsteller mit dem Rücken ansprang – als habe Ottmar Walter den Torwart nicht sehen können. Böseböse Fälschung – Geschichtsklitterung durch den DFB und den Filmer Wortmann.

Das ist – angesichts der endlosen Wembley-Lattenschuss-Debatte – nun mal so langsam auf den Boden des Hölzenbein-Elfmeters von 1974 herunterzuholen. Schande für Ottmar Walter und für Sönke Wortmann.

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UMARMEN – Gefühlsecht in KÖLN

Juni 14, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4525

Vom 14. Juni 2014

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Ohne Zögern kommt hier ein Gastautor zum Zuge.

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Es rührt mich sehr, wenn mir vollkommen gleichschwingend eine Aktion auf der Straße begegnet, die ich selbst im Jahr 1981 in der Ballhof-Galerie Hannover mit einer Kunstausstellung und mit Goethezitaten veröffentlicht hatte: Küsse einen Künstler.

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Hier tauchte also der Umdruckzettel folgender Beschriftung auf – es reichte aus: HORST:

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UMARMEN

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Umarmen ist gesund. Es unterstützt das Immunsystem des Körpers, es erhält dich gesünder, es heilt Depressionen, es vermindert Stress, es fördert den Schlaf, es ist belebend, es ist verjüngend, es hat keine unangenehmen Nebenwirkungen, und Umarmen ist nichts Geringeres als eine Wunderdroge.

Umarmen ist ganz natürlich. Es ist organisch, natürlich süß, keine Pestizide, keine Konservierungsstoffe, keine künstlichen Inhaltsstoffe und zu hundert Prozent vollwertig. Umarmen ist praktisch perfekt. Es gibt keine beweglichen Teile, keine Batterien, die Nachlassen, keine wiederkehrenden Überprüfungen, geringer Energieverbrauch, höherer Energiegewinn, inflationssicher, macht nicht dick, keine monatlichen Raten, keine Versicherungsansprüche, diebstahlsicher, steuerfrei, umweltfreundlich, und natürlich wiederverwertbar.

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ROLAND DÖRFLER Zeichnung "Figur", 1975

ROLAND DÖRFLER
Zeichnung „Figur“, 1975

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DIETMAR MOEWS nach ROSSO FIORENTINO

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Alfred Neven-Dumont kämpft – Quotenjagd mit psychiatrischem Verdacht beim KÖLNER STADT-ANZEIGER

Juni 14, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4524

Vom 13. Juni 2014

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Einer, der ihn seit vielen Jahren kennt, will seit geraumer Zeit Anzeichen für “psychische Probleme“ wahrgenommen haben“

(zitiert nach K St-A,10. Juni 2014)

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Darf so etwas geschrieben werden? Es ist schlimmes Mobbing.

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Hat Alfred Neven-DuMont psychische Probleme? Braucht er Hilfe, sobald diese Probleme wahrgenommen werden?

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Dem Beitrag LICHTGESCHWINDIGKEIT 4512 und LICHTGESCHWINDIGKEIT 4521 an die Seite gestellt, der Erhellung, wie ein Medien-Mogul, ein Marktbeherrscher, seine Personnage aufstellt.

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Wie der Kölner Alfred Neven-DuMont stets die Finger in der Kölschen Personnage und ihren Gesprächsthemen drin hat, ohne wirklich Verantwortung zu übernehmen. Diese drei Neven-DuMont-Blätter akzentuieren oder verschweigen, holen Personal herein oder halten warm, bringen mal eine Presserklärung oder ein Interview oder einen Brief an den Herausgeber – oder eben nicht. Wer glaubt, er sei in Köln vom Stadt-Anzeiger, vom Express und von der Rundschau unabhängig, der wird sich wundern über Alfred Neven-DuMonts Selbstverständnis und dessen Praktiken.

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Dietmar Moews meint: Der Kölner Verleger und Patron aller bösen Machenschaften, die durch verantwortliche Medienresonanz sinnvoller gelingen könnten, ohne Menschen in die Irrenanstalt zu mobben, hat just ein neuerliches Zeugnis seiner Verpitbullung geliefert: Alfred Neven-DuMont.

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Ich zitiere, was hier vollkommen unbegründet gedruckt wurde:

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„… Hauck soll krank geschrieben sein … Dompropst Norbert Feldhoff lehnte eine Stellungnahme auf Anfrage ab. „Zu Personalangelegenheiten kann und werde ich mich nicht äußern“ … wird als cholerisch und misstrauisch beschrieben … regelrechten „Kontrollwahn“ … „Ich kenne niemanden, der es in so kurzer Zeit mit so vielen Menschen verdorben hat, von ganz oben bis ganz unten“, sagt ein anderer Kenner der katholischen Szene in Köln. Einer, der ihn seit vielen Jahren kennt, will seit geraumer Zeit Anzeichen für “psychische Probleme“ wahrgenommen haben …Hauck habe sich seit seinem Amtsantritt verändert. …“

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Welch ein dümmlicher Mobbing-Satz: „Michael Hauck soll derzeit krankgeschrieben sein“. Autoren Frank und Pesch sollen Dreckspatzen, Schmierfinken, Kellerasseln, Schmeißfliegen sein und psychiatrische Probleme in hässlichen Zeitungstexten zeigen. Oder ist es nur „his masters Voice“? – denn es ist die unverschämte Rede von „Kenner der katholischen Szene in Köln“. Ich stelle den Text von Frank und Pesch hier ungekürzt in die Untersuchung.

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Kölner Stadt-Anzeiger, Dienstag, 10. Juni 2014 Seite 26:

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Dombaumeister vor dem Aus. ZERWÜRFNIS Domkapitel plant Trennung von Michael Hauck – Zerrüttetes Verhältnis zu Mitarbeitern.

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Von JOACHIM FRANK UND MATTHIAS PESCH

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Nach knapp zwei Jahren sind die Tage von Michael Hauck als Dombaumeister offenbar gezählt. Wie jetzt bekannt wurde, ist das Verhältnis zu den rund 90 Mitarbeitern der Dombauhütte, aber auch zum Domkapitel so zerrüttet, dass dieses derzeit nach rechtlichen Wegen für eine vorzeitige Trennung sucht. Hauck soll krankgeschrieben sein, seit er Ende Mai aus dem Urlaub zurückkehrte. Telefonisch war er über Pfingsten nicht erreichbar. Dompropst Norbert Feldhoff lehnte eine Stellungnahme auf Anfrage ab. „Zu Personalangelegenheiten kann und werde ich mich nicht äußern“, sagte er. Als möglicher Nachfolger wird sein Stellvertreter Peter Füssenich gehandelt. Der 1971 geborene Architekt und Denkmalpfleger ist seit 2005 in der Bauverwaltung des Erzbistums tätig und hat über den Dom geforscht. Ihm wird zugetraut, nach Haucks etwaigem Abgang eine „Schlammschlacht“ verhindern und damit Schaden von der Domhütte abwenden können.

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In dem Konflikt mit Hauck geht es offenbar nicht um dessen fachliche Kompetenz, sondern um seinen Führungsstil. Als Steinmetz- und Steinbildhauermeister gilt der gebürtige Würzburger unbestritten als Spezialist. Auf diese Qualifikation gründete sich auch sein Ruf nach Köln. Die Konservierung der Steinoberflächen am mittelalterlichen Ostchor des Doms ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben für die Dombauhütte. Nicht umsonst bezeichnete Feldhoff Hauck als „genau den richtigen Mann für die nächste Phase“, als er den damals 51-Jährigen im Juli 2011 öffentlich als Nachfolger von Barbara Schock-Werner vorstellte. Hauck selbst, zu der Zeit noch Leiter der Staatlichen Dombauhütte am St.-Stephans-Dom in Passau, freute sich auf eine Aufgabe, die „in meiner Branche nicht zu toppen ist“.

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Möglicherweise aber, hieß es aus Kreisen des Erzbistums, habe er die Komplexität der Aufgabe in Köln falsch eingeschätzt. So habe ihm die eigen-PR zugunsten des Doms weniger gelegen als seiner Vorgängerin, die nicht zuletzt für ihre offensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bekannt war. „Auf diesem Feld war er eigentlich nicht vorhanden.“ Hauck, der sich in einem Auswahlverfahren gegen 26 Mitbewerber um Schock-Werners Nachfolge durchgesetzt hatte, wird als cholerisch und misstrauisch beschrieben, soll seinen Mitarbeitern mit einem regelrechten „Kontrollwahn“ das Leben schwermachen. Während Schock-Werner ihre Beschäftigten in vielen Dingen eigenverantwortlich agieren ließ, wollte Hauck „die Bestellung jeder einzelnen Schraube absegnen“, berichtete ein Insider.

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Ich kenne niemanden, der es in so kurzer Zeit mit so vielen Menschen verdorben hat, von ganz oben bis ganz unten“, sagt ein anderer Kenner der katholischen Szene in Köln. Einer, der ihn seit vielen Jahren kennt, will seit geraumer Zeit Anzeichen für “psychische Probleme“ wahrgenommen haben. Hauck habe sich seit seinem Amtsantritt verändert. Ein Hang zu autoritärem Verhalten habe zugenommen. In der jüngeren Vergangenheit habe sich Hauck wiederholt „aus nichtigem Anlass furchtbar ereifert“. In Köln sei Hauck nicht heimisch geworden. So verbrachte er viele Wochenenden in Passau und zögerte den Familienumzug hinaus.

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Aufmerksame Beobachter bemerkten, dass Hauck kaum eine Gelegenheit ausließ, die Arbeit seiner Vorgängerin schlechtzureden. Schock-Werner habe alles falsch gemacht, nun müsse er es richten – dies sei der Tenor zahlreicher interner wie öffentlicher Äußerungen gewesen. Und diese Querelen seien „nur die Spitze des Eisbergs“, heißt es aus dem Umfeld der Dombauhütte. „Schock-Werner war sein erstes Opfer.“ Seine Vorgängerin soll ihm aus Verärgerung über fortgesetztes Anschwärzen sogar das kollegiale Du entzogen haben. Schock-Werner wollte sich auf Anfrage aber ebenfalls nicht äußern.

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Mit seiner Ablösung verlöre Hauck im Übrigen auch den Vorsitz in der Europäischen Vereinigung der Dombaumeister. Mitglieder des Verbands zeigten sich wenig überrascht von der Entwicklung. Ihr Kollege habe sich seiner Kölner Aufgabe „zu sehr vom Handwerklichen genähert, ihre politische Dimension aber nicht ausfüllen können“, sagt ein amtierender Dombaumeister. Hauck sei alles andere als ein Diplomat“. Schon in Passau habe er ein strenges, hierarchisches Regiment geführt. Mit rechthaberischen Entscheidungen wie einem strahlend weißen Innenanstrich des dortigen Doms sei er heftig angeeckt.

 

Das Domkapitel wird sich am Dienstag mit der Personalie befassen. Eine Vorentscheidung über die Nachfolge Haucks wird aber noch nicht erwartet.“

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Sowas darf nicht sein! Der KKölner Stadt-Anzeiger übt schlimme Dreckscheiße

Sowas darf nicht sein! Der Kölner Stadt-Anzeiger übt schlimme Dreckscheiße

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Dietmar Moews meint: Wenn eine solch gescheiterte Personalentscheidung korrigiert wird, reicht, eine lapidare öffentliche Mitteilung zu drucken.

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Wenn eine Sache allerdings mehr als stinkt, die Öffentlichkeit und die Presse aber rein gar nichts rauskriegt, dann kann man da hineinpieksen und Leute befragen bzw. darauf warten, dass eine gerichtliche Klärung entsteht.

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Hier sieht es jetzt so aus, als hätten die Autoren FRANK und PESCH überhaupt nicht die Absicht den Leser und die Öffentlichkeit zu informieren. Sondern sie mobben in einer stalinistischen Zersetzungsart, nämlich mit Verdächtigung „psychiatrischer Probleme“ des Mobbing-Opfers.

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Kurz, der Verleger muss den Dreck hier erkennen und abstellen. Die Autoren sollen nun Punkt für Punkt ihre üble Nachrede und ihre angeblich vorgestellten Konfliktlagen darlegen. Das ist jetzt schuldig geblieben.

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Es ist einem Arbeitgeber vollkommen freigestellt, seine Personalien zu führen. Stellenbesetzung und Weisungslinien zu steuern und einzufordern. Es ist keine „dreckige Wäsche“, wenn wie hier Stilverwerfungen das Gedeien zu sehr belasten und das DOM-MORALUNTERNEHMEN einen Führungskader austauscht – und zwar aber doch nicht im Mielke-SED-Stil.

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Nach meiner Lebenserfahrung allerdings sieht der Fall am Dom anders aus:

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Der Bildhauer und leitende Meister Hauck der Dombauhütte hat vermutlich einen Augia-Stall vorgefunden, einen Saustall übernommen.

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Eigentlich würde schon eine Tiefenprüfung der Verwendungszwecke der budgetierten und ausgegebenen Mittel ausreichen, nachzusteuern. Dafür hat der Leiter der Dombauhütte die Verantwortung – er kontrolliert vorausgehend, begleitend und nachträglich – er steuert voraus, begleitend und nachträglich. Es ist seine Obliegenheit und Verantwortung, seinen Stab so einzustellen, dass die Dombauhütte blüht und gut läuft.

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Damit der Dom niemals vollendet wird, weil es sonst den Weltuntergang gibt.

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Wer weiß, welche Art der verselbständigten Nebenzwecke und Unregelmäßigkeiten vom Meister Hauck entdeckt worden sind?

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Warum nennen die Hetzer Frank und Pesch im Stadt-Anzeiger nicht einen einzigen konkreten Konflikt? Stets heißt es: Komplexität, Anschwärzen, Rechthaberisch, Querelen usw.

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Ganz offensichtlich muss eine inhaltliche unabhängige Betriebs-Tiefenprüfung – am einfachsten auf Strafanzeige gegen das Domkapitel – der Dombauhütte und deren finanziellen Beziehungen zum Domkapitel durchgeführt werden.

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Denn hier regieren Mobbing, Abkopplung, Verschleierung und Dumpfheit.

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Dietmar Moews meint: Wie deformiert und psychiatrisch gehandikapt ist der Verleger Alfred Neven-DuMont, der diese Art flachmatischer Intelligenz zum Führungs- und Fühlungskriterium seiner Marktziele versteht. Der Eindruck entsteht, dass der Verleger nicht mehr auf der Höhe seines Unwesens beteiligt ist. Dieser „Dombaumeister vor dem Aus“ ist übel und zum Kotzen in Köln.

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Dietmar Moews meint: Wieviel Schweigegeld bekommt man eigentlich, wenn man wie abwesend nur still ist? Natürlich gar keines.

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Wie demokratisch darf denn die Diskussion geführt werden, damit Alfred Neven-DuMont nicht Schweigen anordnet bzw. seine Medienmacht nutzt, dass keine mediale Resonanz entstehen kann?

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Ich sehe momentan die Not des Verlegers, die peinliche FIFA-BRASILIEN-WM auf Neven-DuMonts Produkte zu lenken (der das Internetz etwas verpennt), durch Axel Springer mit BILD.de, BILD, BamS und DIE WELT vorgeführt. Neven-DuMont versucht als medialer Resonanzführer mit KÖLNER THEMEN, wie den DOM-Peinlichkeiten, abblocken zu wollen.

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Durch selbstgemachte künstliche Aufregung versucht Alfred NEVEN-DUMONT an den KÖLNER STADT-ANZEIGER, KÖLNER EXPRESS und KÖLNISCHE RUNDSCHAU städtische Kommunikation zu impfen und zu führen.

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Allerdings tragen diese Ideen nun psychiatrisch verdächtige Züge. Der DOM von KÖLN ist ein ewiges REIZTHEMA. Aber Menschen fertig machen lassen wird auch von der KÖLNER SEELE (leben lassen) nicht mit Fußballbegeisterung belohnt werden. Alfred Neven-Dumont hat die Hölle eröffnet. Der Ruf nach psychiatrischer Begutachtung kann nicht ausbleiben.

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Neven-Dumont darf nicht, was die Nazis mit den Juden machten, anzündeln.

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Mit dem Kölner Juden Alphons Silbermann hatte Alfred Neven-Dumont bereits vor vielen Jahren erlebt, dass Indolenz im aufgeklärten Rechtsstaat gestoppt werden kann. Ausweg für den Rechtsstaat sind psychiatrische Gutachter. Ich rate dem Alfred Neven-Dumont, dass er mit der Menschenhetze gegen den aktuellen Dombaumeister Michael Hauck sofort aufhört.

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Verwunderlich, dass noch kein Staatsanwalt zum Artikel im KÖLNER STADT-ANZEIGER vom 10. Juni 2014: „Dombaumeister vor dem Aus“ – ermittelt. Den originellen Dienern des Neven-DuMont, Frank und Pesch, die hier namentlich ihrer Meinungsfreiheit freien Lauf für Bezahlung lassen durften, wird der Noske-Graf Arco-Preis verliehen.

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KURDISTAN entsteht: Aus ISIS, ISRAEL und Rüstungsexporteuren

Juni 13, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4520

Vom 13. Juni 2014

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Dietmar Moews meint: Wir erleben bei aufmerksamer Anteilnahme und lückenhaften Informationen gewisse Wirk-Geschehnisse in den politischen Wandlungsprozessen, die nicht mit den Verlautbarungen der Akteure oder der Lobbyisten oder der Koalitionäre oder der vielseitigen Randinteressent – und sei es den Absatz von Kriegswaffen in Gang zu halten – wie es zweifelsfrei Ziel und Weg der Deutschen in dieser Täter- und Opferwelt ist: TAG für TAG, JAHR für JAHR. Die Strafe wird kommen.

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Wir erleben also wie sich im arabisch-mohammedanischen Erdteil bis Pakistan und Indonesien, bis Saudi-Arabien und Türkei, Algerien und Mali, die Verhältnisse zwar wandeln, doch Kontinuität haben KRIEG und Waffenlieferungen.

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Wir erleben, wie die Geschichte der verleugneten Kurden, ähnlich den verleugneten Armeniern, in dieser historisch-dümmlichen Peristaltik sowohl bei redlichem Bemühen nicht zu Potte kommen kann. Wie Kurdistan andererseits momentan zum wachsenden POL in diesem Kriegsgeschehen werden. (Irakisch Kurdistan soll angeblich über 200 000 Soldaten modern bewaffnet haben)

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KURDISTAN entsteht. Ich bin dafür.

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Das infolge der schiitischen Unfugspolitik des Staats- und Militärchefs IRAKS, Maliki, geradezu gerufene sunnitische ISIS, überzieht die gebeutelten Iraker mit einer erneuten Fluchtsituation.

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Sunnitische ISIS kommt angeblich aus dem syrischen Aleppo und erhält Waffen des sunnitischen Saudi-Arabien sowie Qatar. Sunnitische Araber wollen anscheinend die Macht in BAGDAD. Und das sieht aus, als wollten saudi-arabische Sunniten die schiitische-persische Interessensmacht wegjagen. Was macht der Maliki auch für verheerende Politik, dass ihm das eigene Militär wegläuft und die Iraker nach irakisch Kurdistan sich zu retten versuchen.

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Ist es nicht wie gerufen? Was machen also USA und ISRAEL? Nennen sie sich jetzt mal wieder der Westen? Tun sie so, als säßen sie nicht auf dem Pulverfass?

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DIETMAR MOEWS "IRAK als Sportflagge: Misfits", Seidenapplikation, 2004 in Dresden

DIETMAR MOEWS
„IRAK als Sportflagge: Misfits“, Seidenapplikation, 2004 in Dresden

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Antwort: Bekanntlich haben wir jetzt den vom EU-Beitritt befreiten Türken Erdogan. Der ist ein kraftprotzender Leichtathlet.

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Die hauptsächlich sunnitische-osmanische Türkei wird in den Krieg gegen Syrien ziehen. Die Türkei wird dafür mit Israel kommunizieren müssen. Die Türkei wird an ein nordirakisches KURDISTAN andocken müssen. Die Türkei wird an ein südsyrisches KURDISTAN andocken müssen. Die Türkei wird ein anatolisches türkisches KURDISTAN heraufkommen lassen müssen. Der kurdische Inselhäftling wird demnächst als Friedensengel der Türkei herumgereicht werden.

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Wir sehen, wie die deutsche Friedenspolitik durch Waffenherstellung- und Hochrüstungsgeschäfte die Balanceakte der Kriegslustigen stützt. Nennen wir es Scharia, nennen wir es Abrahamitismus zur Lächerlichkeit preisgegeben vor allen anderen Weltreligionen.

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FRANK SCHIRRMACHER 1959-2014 gestorben – Kurznachruf

Juni 12, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4516

Vom 12. Juni 2014

Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet auf faz.net: “Frank Schirrmacher – Herzinfarkt – einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, ist gestorben. Schirrmacher wurde 1994 als Nachfolger von Joachim Fest in das Herausgebergremium berufen. Er war einer der scharfsinnigsten und profiliertesten Journalisten und Intellektuellen.

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Dietmar Moews meint: Der hier Totgemeldete war einer der wichtigen Teilnehmer am heutigen Tagesschwall, der einem das Maul verstopft, den Rachen blockiert und die Luft abschnürt. Täglich hat Schirrmacher seit vielen Jahren versucht, aufzunehmen, auszuwählen, zuzuspitzen, vergessen.

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Natürlich verzeihe ich Schirrmacher nicht, dass er mich im Jahr 2012 mit der Auschwitz-Nazi-Volksverhetzung überziehen ließ. Das ist Rufmord und persönliche Verletzung, wie man es gar nicht machen darf.

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Ich hatte es. Unvergesslich.

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Wie schön blöd, ließ Schirrmacher noch kürzlich einen Brief von mir unerwidert, wo ich lediglich anfragte, wo er ein angebliches Zitat wirklich hergenommen hatte (Habermas zu Hermann Kahn), denn Schirrmachers Quellenangabe in der FAZ war unzutreffend und verlogen. Ein Fehler war es wohl aus seiner Sicht nicht, sondern propagandistische Unverlässlichkeit zur Täuschung der Leser der FAZ und von faz.net. Das bleibt nun auf seinem Konto bei mir.

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Ich teile nicht die Auffassung der FAZ-Meldung: „scharfsinnig“. Sehr wohl war Frank Schirrmacher prominent und profiliert. Dabei setzte er sich nicht von der FAZ ab. Vermutlich war es ihm wohl gemäß.

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Frank Schirrmacher, einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und zuständig für das Feuilleton, ist tot.“ schreibt faz.net: “ Er verstarb am Donnerstag an den Folgen eines Herzinfarkts.

FAZ.net schreibt am 12. Juni 2014 um 18 Uhr: „In seiner zwanzigjährigen Zeit als Herausgeber hat er zahllose kulturelle Debatten angeregt und das intellektuelle Leben Deutschlands nachhaltig geprägt. Seine Bücher, allesamt Bestseller und in etliche Sprachen übersetzt, waren auch politisch einflussreich – angefangen von der Demographiedebatte, die sich an seinem Buch „Methusalem-Komplott“ entzündete, bis zu „Payback“ und „Ego – Das Spiel des Lebens“, in denen Schirrmacher als einer der ersten die gesellschaftlichen Dimensionen des digitalen Wandels erkannte und eindringlich beschrieb (s. BERLINER MANIFEST von Dr. Dietmar Moews).

Schirrmacher trat 1985 als Redakteur ins Feuilleton der F.A.Z. ein, wurde fünf Jahre später Literaturchef als Nachfolger von Marcel Reich-Ranicki und folgte 1994 Joachim Fest im Amt des für das Feuilleton zuständigen Herausgebers nach. Schirrmachers Gespür für gesellschaftliche Entwicklungen und Bedingungen, die die Lebensformen verändern – seien sie ökonomischer oder technologischer Art – ist legendär.

Sein analytischer Blick erfasste das Wesentliche im Wandel …“

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Mir war seine – Schirrmachers – von ihm selbst nicht in Frage gestellte Unterwerfung unter die hauptsächlich von der FAZ geführte ADORNITEN-Krankheit, nebst Habermas-Forunkeln, nicht geheuer. Und – allerdings – kein Zeichen für seinen analytischen Blick, sondern für sein machtpolitisches Insidertum.

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Frank Schirrmacher als Gatekeeper für IT-Revolution

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Frank Schirrmacher und Israel

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EIn Feind macht von Schirrmacher getragene  Feindbilder

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Frank Schirrmacher in der FAZ über Suhrkamp und Harald Staun

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Frank Schirrmacher als Intellektueller mit seinem Goldenen Doktortitel für Jürgen Habermas

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Nun ist er tot. Und das ist ein riesiger Verlust. Denn – das wichtigste Thema unserer Tage, die IT-REVOLUTION, hat er zwar sehr spät, aber immerhin letztlich amöbenhaft aufgenommen – wer soll das jetzt bei der FAZ tun?

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Erlebt: Ein Sonnenschein der Musikgeschichte – Andreas Staier als Zeuge

Juni 12, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4515

Vom 12. Juni 2014

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Ich habe darüber nachgedacht, wie ich hierfür wenige Worte finden kann. Für Mehr reicht leider die Zeit nicht. Meine Gedanken drehten sich um STERNSTUNDE. Denn es war eine Sternstunde, wie am 11. Juni 2014 in der Kölner Philharmonie das CONCERTO KÖLN Rosettis Sinfonie Nr. 27 g-moll sowie Mozarts Sinfonie D-Dur KV 504 „Prager Sinfonie“ spielte.

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Der Ausnahmemusiker Andreas Staier war einer der höchstkarätigen Zeugen.

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Ganz kurz, im ersten Teil wurde Josef Myslivecek (1737-1781) Sinfonia Es-Dur gespielt. Hervorragend, dass Concerto Köln Perlen wie diese erarbeitet. Es ist einer der zahlreichen genialen Meister des Barock, dessen Musik wenig geläufig ist. Die Aufführung missriet zu einem offenbar notwendigen Warmspielen. Sie fiel auseinander und hatte zahlreiche Macken. Trotzdem hörenswert.

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Dann kam die Attraktion dieses Konzertes in der Kölner Philharmonie, die sich wieder als einer der ersten Plätze der Musikwelt bewiesen hat. Es kam der wunderbare Andreas Staier, spielte ein selten gehörtes anspruchsvolles Stück. Womit der Solist sowohl mit dem Fingern wie mit dem Durchdenken und Durchspannen einen riesigen Aufwand treiben musste, auch weil so viele trillerhafte Mehrhändigkeiten ineinanderlaufen, während im Ergebnis die Perle nicht gebildet werden kann, wenn nicht das Barockorchester mitzuziehen vermag. Einfach aufgefasst meine ich, hätte die Erarbeitung die Reife der Werke genossen, wie dann der SONNENSCHEIN mit Rosetti und Mozart im zweiten Teil erleuchtete, wäre es umwerfend gewesen. Aber – man setzte im Dussek zwischen etlichen Takten zwar unprägnant, gewissermaßen sinnlos, ab, was man nicht als Agogik missdeuten sollte.

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Andreas Staier erreichte nicht den brillanten Klag auf dem zurückhaltenden Instrument (ohne den Deckel). Von meinem Platz hörte er sich an, als hätte jemand eine alte Pferdedecke dämpfend auf das Klavier gelegt. Während vom Konzertmeister Markus Hoffmann und seinen extremspielenden Gruppen Glanz und Pracht erklang. Sie spielten für dieses Stück, Jan Ladislav Dussek 1760-1812 Konzert für Klavier und Orchester g-Moll op. 49 (1801), nicht ausreichend gut zusammen. Schuld hat der Konzertmeister, indem er ignorierte, wenn was im Spannungsbogen irritierte. Andreas Staier war mit dem Rücken zu den Orchestergruppen außerstande mehr zu führen.

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Es wäre interessant gewesen, zu sehen, was hier ein Dirigent gemacht hätte. Wenn er nicht schon bei den Proben hätte sagen müssen: Augen zu und durch.

Eigentlich hätte Andreas Staier absagen müssen. Nun -dann wäre auch ich enttäuscht gewesen.

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NUN DER SONNENSCHEIN der Musikgeschichte. Dieses Niveau einer Musikaufführung – sei es hier ein Barockorchester – würde in aller Welt Furore machen. Das Rosetti Stück scheint wie ein besserer Mozart (ich denke dabei an gewisse mozartsche Schüttware). Das war spannend, ob die Mozartsinfonie hier mithalten könnte.

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Markus Hoffman, der als Konzertmeister das Concerto Köln seit dem Jahr 2006 leitet, hat den Gipfel des Äußersten erreicht. Nur in den besten Glücksmomenten kann ein Barockorchester derart geistreich spielen.

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Die große Kunst liegt darin, dass alle Gruppen anzahlmäßig sehr gut besetzt sind, drei Bässe, ein Perkussionist, fünf Primgeiger, sechs zweite Geigen, vier Bratschen, drei Cellisten und so weiter, eine ungewöhnliche Potenz, Alles angemessen wohlklingend, brillierend, solistisch hervorkommend usw. rauskommen zu können. Man spielt ohne Dirigent, d. h. der erarbeitete Geist der Stücke saß hier derart wie ein Fingerhandschuh, dass es geradezu mit den Augen des Zuhörers zu sehen war, wie was abging.und dann ist die reife der Spieler wohl auch der Schlüssel, was ein Jugendorchester noch nicht könnte. Wie diese Concerto Köln-Genies an diesem Abend rausbrachten war unbeschreiblich. Die akzentuierte Perkussivität bei Geigengruppen-Kleinstnoten, das Gegenspiel mit geilsten Punktierungen – und immer markant sauber zuende gespielt – es ist ein rhythmischer Gottesdienst. Bravo bravobravissimo. Was sollte da eine Zugabe?

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Ich vergesse keinen, die Trompete, die einfühlsamen Hörner, Fagott und Flöten, der Trommler war hervorragend in jedem Anspruch, dynamisch, pointiert, klanglich optimal. All diese Qualitäten kommen unausweichlich aus der Erarbeitung, wo sich der einzelne nicht alleine einstellen kann, sondern wo der Konzertmeister und alle Geister der Sonne mitreden müssen, damit es so kommen kann, wie an diesem Abend, Rosetti und Mozart.

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Dietmar Moews meint: Diese Aufführung war mal wieder die alltägliche Quälerei des fortschreitenden Ablebens wert. Danke, liebe Leute. Gut gemacht: Sonnenenergie.

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Ich bin fassungslos, wie es den musischen Liebhaber schlägt, dass an diesem hervorragenden Ort in Köln, mit solchen leuchtenden Sonnen wie Concerto Köln und Andreas Staier, insgesamt vielleicht zweihundert dreihundert Besucher dagewesen sein mochten. Ja, leider, etwas so, unter Abzug der Verwandten, der erwerbsmäßig mit der Philharmonie Verbundenen sowie der neidischen Kollegen und Studenten – was bleibt da denn noch.

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Es müsste eine Pflicht für die Repräsentanten der Gesellschaft sein, nicht nur als Sekthalter zu firmieren, wenn Phototermin ist, sondern diese genialen Leistungsträger zu bezeugen.

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Eine Gesellschaft, die ihre Besten nicht herausgehoben bezeugt, ist verkommen. So können sie sich die Diskussion über Bildung und Erziehung in den Arsch stecken, wenn nicht die einfachen Vorbildrollen eingehalten werden. Auch hier müssten dann Frau Hannelore Kraft und Herr Roters kommen und ihre persönlichen Fähigkeiten und Kennerschaft der Musik entwickeln.

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Eine fast leere Philharmonie ist eine schwere Einsicht, wie weit Birlikte von Alaaf entfernt und Podolski glücklich strahlt, wenn sein guter Fuß Anerkennung finden kann.

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Schweizer Demokratie für Modellathleten

Juni 12, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4514

Vom 12. Juni 2014

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Gestern hörte ich den Zug erwartend, auf der U-Bahnstation Barbarossaplatz Köln, wie in einer Gruppe etwa16-Jähriger ein afro-haariges Weibchen die elektronischen Nachrichten auf dem Großbildschirm kommentierte: „6 Millionen Rüstung, die Scheiße …“, sie fand kaum Resonanz aber auch keinen Widerspruch. Es hieß dort 6 Milliarden – egal. Die Kleine ließ nicht locker und schimpfte über Rüstung und Kriegstreiber.

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Ich empfinde solche beiläufigen Erlebnisse immer wie ein Gotteszeichen aus der Büchse der Pandora: Die Büchse ist voller Übel – aber immerhin, ganz unten ist doch die Hoffnung noch drin.

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Die Jungen kamen nicht zu der Frage: Wer entscheidet eigentlich diese Rüstung? Diese Rüstungsausgaben? Diese Rüstungsproduktion?

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Wann werden wir ansehen müssen, dass deutsche Panzerlieferungen an Saudi-Arabien und Qatar im Irak von US-Drohnen abgeknipst werden?

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DIETMAR MOEWS "IRAK als Sportflagge: Misfits", Seidenapplikation, 2004 in Dresden

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„IRAK als Sportflagge: Misfits“, Seidenapplikation, 2004 in Dresden

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Das banale ist ja, diese Frage führt wirklich weiter. Die Frage führt sofort an den Punkt, dass keiner weiß, wem die Schuld zukommt. Wer verantwortet die Kriegsrüstung als Friedenspolitik? Wer erklärt, es ginge um die Arbeitsplätze in einer der größten Industrieproduktionsbranchen Deutschlands? Ist die Schlachtbank schuld, an die die deutschen Wähler zunehmend lustlos geführt werden?

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SCHWEIZ hat Demokratie.

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Wir sehen die Rüstung und wie Krieg in allen Winkeln zündelt. Und es gibt Entscheider für Krieg. Wir stehen auf den Schultern der blinden Zwerge der politischen Geschichte mit unserer Demokratie in Deutschland: Mit Informationsfreiheit, Bildung, Gewaltenteilung, Föderalismus, Marktwirtschaft- und Geldsteuerung, Teilnahme, Zugang, Mitbestimmung, Grundrechte und das unanfechtbare Prinzip Rechtsstaat. Rechtsstaat – das bedeutet:

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Kein Mensch steht rechtlich über einem anderen – über Allen regelt das Gesetz und unabhängige Gerichte, bis hin zur bedingten Finanzierung rechtlicher Klärung, wenn jemand rechtsstaatliche Schritte nicht erschwingen kann. Eigentlich will kaum die Mehrheit Krieg, Die Krieg wollen finden allerdings nicht die Kriege für Recht und Ordnung denen sie hinterherirren, sondern sie finden stets diese Rüstungsgeschäfte, wo jeder Glück hat, wenn er sich nicht als Kriegsopfer wiederfindet.

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Repräsentative Demokratie

Dennoch haben wir oft die aufleuchtende Gewissheit, das Wählervolk wird lediglich als Legitimationsspender vorgeführt, als seien demokratische aufgeklärte Prozesse der Mitbestimmung und der Selbstbestimmung angängig. Während wirklich „unsere Repräsentanten“ nicht uns repräsentieren, sondern dieses imperative Mandat nur vortäuschen.

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In Wirklichkeit geht ein monopolkapitalistischer Vorgang in die Endrunde, wo unsere Repräsentanten der Parteien in den Parlamenten und Regierungen nur auf nationalstaatlicher Ebene die Bahn frei machen als Lobby und Promotoren für das internationale Finanzwesen.

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Und: Dieses Finanzwesen ist ein kapitalistisches Unwesen, denn es produziert nicht Integration und Reproduktion des Lebens, sondern es reproduziert Luftgeldblasen, die in unreelle Produktionen und Scheinunternehmungen gesteckt werden.

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Wir sehen, nicht nur 1933 war Demokratie, aber kein Rechtsstaat, sondern auch heute ist unsere Demokratie nicht der gangbare organisatorische Weg, wenn der Rechtsstaat nur zum Vorschwein kommt, aber das Schwein vergisst den Sinn dieser Form.

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Da könnt Ihr wählen bis der Wolf kommt.

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Und die Schweiz? Was macht die basisdemokratische Schweiz? Wir reden oft leichtfertig ja, Mitbestimmung, direkte Demokratie, Basisdemokratie, Partizipation, Transparenz – na und?

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In der Schweiz kommt es momentan zu nichts mehr als parlamentarische Hartleibigkeit, genannt „Diskordanz“. Kurz gesagt, die Schweizer Volksvertreter suchen keine Kompromisse für den notwendigen Reformprozess der Schweizer Politik, sonder sie verharren rechthaberisch und nichts bewegt sich, während ungelöste Aufgaben versäumt werden.

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Die Neue Zürcher Zeitung schreibt am letzten Wochendende, 7. Juni 2014: „Bis zu den Neuwahlen 2015 wird nichts mehr passieren können… Kommt dazu, dass sie laufend – und von allen Seiten – mit neuen Volksinitiativen bombardiert werden. Das bindet Ressourcen, ganz abgesehen davon, dass angenommene Volksbegehren zumeist eine gesetzgeberische Nachbearbeitung erfordern. Ausschaffungsinitiative, Berufsverbot für Pädophile, Verwahrung von Gewalttätern, oder Masseneinwanderungsinitiative: Justizministerin Sommaruga ist notorisch gefordert, wenn nicht überfordert.

Es weht kein konstruktiver Geist durchs Bundeshaus. Die eidgenössische Politik stottert. Dass in den umliegenden Staaten keine besseren Zeugnisse ausgestellt werden können und die Schweiz in Rankings unverändert Spitzenpositionen einnimmt, ist ein schwacher Trost. Reformerischer Leerlauf bedeutet Stillstand. Wer stillsteht , fällt irgendwann zurück.

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