Schoki-Test mit Prinzen Garde Köln 2020 „Et Hätz schleiht em Veedel“ Schwadorf Edel Vollmilchschokolade 33 % Kakao

Februar 27, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10004

am Donnerstag, 27. Februar 2020

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Dietmar Moews meint:

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„Komm mit zu mir, komm zu mir heut‘ nacht,

ich hab‘ die ganze Zeit nur an dich gedacht.

Die Strasse ist kalt im Neonlicht,und der Regen fällt,

doch das stört mich nicht.

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Katharine, Katharine, komm mit zu mir,

mit meiner Luxuslimousine fahren wir zu mir.

Katharine, Katharine, was ist los mit Dir?

Steig in die Luxuslimousine, komm wir fahr’n zu mir.

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Die Leute dreh’n sich um, hab’n uns noch nie geseh’n,

ich frag‘ mich bloss, warum alle im Gleichschritt geh’n.

Dass wir uns versteh’n, hab‘ ich gleich gewusst,

wenn deine Augen leuchten voller Liebeslust.

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Katharine, Katharine, komm mit zu mir,

mit meiner Luxuslimousine fahren wir zu mir.

Katharine, Katharine, was ist los mit Dir?

Steig in die Luxuslimousine, komm wir fahr’n zu mir.

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Katharine, Katharine, komm mit zu mir,

mit meiner Luxuslimousine fahren wir zu mir.

Katharine, Katharine, was ist los mit Dir?

Steig in die Luxuslimousine, komm wir fahr’n zu mir.

Steig in die Luxuslimousine, komm wir fahr’n zu mir.

Katharine, Katharine, komm mit zu mir,

mit meiner Luxuslimousine fahren wir zu mir.

Katharine, Katharine, was ist los mit Dir?

Steig in die Luxuslimousine, komm wir fahr’n zu mir.

Katharine, Katharine, komm mit zu mir,

mit meiner Luxuslimousine fahren wir zu mir.

Katharine, Katharine, was ist los mit Dir?

Steig in die Luxuslimousine, komm wir fahr’n zu mir.

Katharine, Katharine, was ist los mit Dir?

Steig in die Luxuslimousine, komm wir fahr’n zu mir. „

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(Konrad Haas geb. 1954; aus Katharine Katharine, Steinwolke-Lied von Clemens Maria Haas, geb. 1960)

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Ich probierte eine deutsche Milchschokolade, industriell hergestellt von einem nicht benannten Hersteller, im Auftrag der SCHWADORF EDEL VOLLMILCHSCHOKOLADE und der Prinzen-Garde Köln 2020 „Et Hätz schleiht em Veedel“, Vertrieb Süßwaren Schwadorf 53347 Alfter.

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Kurz vorab: Diese beim Rosenmontags-Karnevals-Zug Köln 2020 von den Wagen geworfene „Kamelle“-Wurf-Schokolade ist gratis beim Tester angekommen und darf einen Respektserweis erwarten.

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Süßwaren, die an Festen wie Karneval ins Publikum geworfen werden, nennt man in vielen Regionen Deutschlands Kamellen. In der Schweiz heißen die Bonbons, die an Hochzeiten geworfen werden, Feuersteine.

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Der Hauptzweck dieses „Wurfgutes“ müsste eigentlich in einem Test für Kamelle-Werfbarkeit geprüft werden, anstatt zum Schokoladen-Essgenuss. Wie ich beobachten konnte, werfen Wagenmitfahr-Karnevalisten beim Rosenmontags-Umzugs „Süßigkeiten“, die von allen Interessenten mit lauten frohen „KAMELLE“-Ausrufen mit vollen Händen aus einer Ablage herausgehoben werden können und nicht als Einzelwurfgeschosse, sondern händeweise über Bord den jubelndem Publikum zugeworfen werden. Hierfür sind die kantigen 50-Gramm-Wurfschokoladen der Prinzen-Garde nicht ungefährlich – möglicherweise werden Köpfe und Augen getroffen. Jedenfalls sieht man, wie wonnevoll die Werfer in diese Ablagekisten greifen und beidhändig rauswerfen (die Vorstellung, dass Kamellesammler wochenlang minderwertige Süßigkeiten vertilgen, machen das Spiel doch zu einem Symbol der Freude und des Gönnens, und nicht zum Verduaungstest.

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Sie ist nicht pur und wenig fettig, nämlich relativ talgig-trocken, extrem süß und vergleichsweise salzig, aber nicht das Gröbste was auf dem Markt vorkommt, allerdings nicht von höchster Qualität.

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Diese Sorte Prinzen-Garde Edel Vollmilchschokolade wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ nicht vorgestellt. Der Produzent wird auch nicht angegeben. Als Vertrieb figuriert Süßwaren Schwadorf aus 53347 Alfter.

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http://www.süßwaren-schwadorf.de

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die hell ist und Vollmilch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese mind. 33 % Kakao-Milchschokolade, ist ein Spielverderber, denn es fehlt an SCHOKOLADE. Die 50 g Packung ist nicht frisch zu nennen, nicht fett, aber geschmacklich mal nur extrem süß und vergleichsweise salzig.

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Die länglich-klassische Tafel, mit den Abbruchrillen schmeckt nicht ausgeprägt nach Kakao. Die Konsistenz und der Schmelz sind ärmlich. Sie knackt ärmlich, ist aber nicht ausgesprochen grob. Insgesamt dominiert zu viel Zucker, zu wenig Kakao, merklich gesalzene, mit Vanille aromatisierte Geschmacklichkeit. Dieses deutsche „rheinische Wurfglück“ ist besser als gar nichts.

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So hat man mal wieder Glück mit einer besonderen Testschokolade – bei anständiger Raumtemperatur einwandfrei – das Abbeißgefühl von der feinen Tafel: Vergiss‘ es.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorten einen farblich varierte sehr schicken, leichten Papierumschlag. Innen findet sich eine schöne Silberpapier-Einwickelung – man kann sich bei Regenwetter vorstellen, dass die Schutzhülle ausreicht, unzermatscht die Sammlertüte zu erreichen.

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Die Werbetexte in roter, schwarzer, weißer und grauer Zier-Schrift auf dem dezent gemusterten seidenmatten weißen Außenpapier sagt (HIER BRAUCHST DU EINE LUPE), dazu eine Fotorepro eines Karnevalisten in rot-weißer Prunk-Uniform:

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Angegebenes Mindest-Haltbarkeitsdatum bis 01. 2022 zeigt eine versiert gemachte Dauerkonserve an, aber sie wirkt jetzt schon nicht frisch.

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Aufmachung und Verpackung sind passend.

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Schwadorf Prinzen-Garde teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Hülle in Deutsch mit: Zucker, Kakaobutter, Magermilchpulver, Sahnepulver, Kakaomasse, Butterreinfett, Haselnusspaste, Emulgator Lecithine, natürliches Vanillearoma, Kakao 33%, Bestandteiel Schalenfrüchte und Gluten enthalten.

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Nährwertinformation, Angaben der Zutaten-Anteile pro 100g:

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Energie 2380 kj / 570 kcal;

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Fett 37 g;

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davon gesättigte Fettsäuren 23 g;

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Kohlehydrate 50 g;

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davon Zucker 49 g;

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Eiweiß 8,1 g;

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Salz 0,27 g.

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FAZIT und EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese 33% Prinzengarde Köln -Wurfschokolade als Spaßgebinde außer Konkurrenz.

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Ich gebe hierfür EIN von SECHS Kölsch. Fazit: Der Kakao ist völlig ohne Geschmack, aber ergibt die braune Farbe … die Schokolade ist extrem süß und talgig/mehlig und ohne Schokolade-Geruch beim Öffnen der Packung.

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Georg Bernardini der Schokoladentester erwähnt diese Wurfschokolade vom Kölner Rosenmontags-Umzug 2020 nicht im Testbuch, ebensowenig den hier nicht genannten Hersteller und nicht den Vertreiber Schwadorf in 53347 Alfter.

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Schoki-Test mit NEUHAUS WEST AFRICA DARK CHOCOLATE 52 % COCOA

Dezember 3, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8731

Vom Dienstag, 4. Dezember 2018

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Dietmar Moews meint:

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„Fragen, die nie ein Mensch gestellt

ich spreche mit ihm über ihn und die Welt

Er war lange weg, wir sprechen exklusiv

über sein Comeback

Ey, wieso lässt du uns so hängen,

beginne ich mein Interview

Wenn du doch der liebe Gott bist

warum lässt du dann Kriege zu?

Du schickst auch keine Schutzengel runter

runter in den Sudan

Die krepier´n da und ich vermute

du guckst es dir nicht mal mehr an

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Gleich nach dem Werbeblock

mach ich das Interview mit Gott

Gleich nach dem Werbespot der liebe Gott

Seine Herrlichkeit zur besten Sendezeit

Einschaltquote: 100 Prozent

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Er sagt, man hat als Gott ’n Job am Kopp

und der ist ziemlich hart

Man kennt´s doch, rauf und runter

diese Story hat ’n langen Bart

Ihr wisst doch, ich habe Eure Welt

so schön für Euch erschaffen

Doch Ihr, Ihr habt sie vollgeknallt

vollgeknallt mit Waffen

Und ich schickte Euch doch immer schon

meine besten Top-Berater:

Ob´s nun Jesus war, Ghandi, Einstein

und auch noch den scheinheiligen Vater

Doch es nützt ja nix, was hat’s gebracht

seid immer noch die alten Idioten

Klebt an Kirche und Religion

mit Millionen und Millionen von Toten

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Gleich nach dem Werbeblock

mach ich das Interview mit Gott

Gleich nach dem Werbespot der liebe Gott

Seine Herrlichkeit zur besten Sendezeit

Einschaltquote: 100 Prozent

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Ja, wenn der Mensch nicht weiter weiß

dann macht er mir den Himmel heiß

Doch es nützt kein Beichten, nee, es nützt kein Beten

Kümmert Euch jetzt mal selber um Euern Planeten

Ja, es war ganz nett, es war ’n großes Ding

mich mal zu interviewen

Doch Leute, tschüss ich muss jetzt echt wieder weiter

man hat ja als Gott auch noch was and´res zu tun“

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(Udo Lindenberg 1946; „Interview mit Gott“, 2008)

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Ich probierte eine belgische Schokolade, NEUHAUS WEST AFRICA DARK 52 % COCOA – um mal wieder dem weit verbreiteten Vorurteil auf den Zahn zu fühlen, dass belgische Chocolatiers die Qualitätsspitze bilden. Man möchte die sehr schönen Schokolade-Fachgeschäfte hervorheben – die weitgehend übersüße Qualität überwiegend leider nicht. Sie wird für Neuhaus sa, Postweg 2, 1602 Viezenbeek, BELGIUM, als Kuvertüre produziert. Doch wo und von wem diese Neuhaus produziert wird, wird nicht mitgeteilt.

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Kurz vorab: Diese Dunkel-Schokolade kann als durchschnittliche Industrie-Massenware angesprochen werden, also keineswegs BEAN to BAR. Hauptbestandteil ist ZUCKER. Reißt man die Packung auf, kommt ein angenehmer dezenter Schokolade-Geruch entgegen. Die klassische 100 Gramm-Tafel kauft man in einem NEUHAUS-LADEN in Köln. Das ist ja exklusiv, aber diese peinliche Qualität für 5 Euro 50 ist unverschämt zu teuer.

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Bereits im Jahr 1870 eröffnet Charles Neuhaus eine Schokoladenfabrik. Er lässt Namen Cote d’Or im Jahr 1883 als Marke eingetragen. Der Name ist eine Hommage an die Goldküste Westafrikas, dem heutigen Ghana, woher, der von Cote d’Or verarbeitete angeblich Kakao stammt.

Während des zweiten Weltkrieges war der Bezug des Kakaos der goldenen Küste nicht möglich. Neuhaus hat daher Kakao aus dem Kongo bezogen und diese Produkte dann in „Congobar“ umbenannt.. Einige Jahre lang produzierte das Unternehmen keine Schokolade von der Bohne weg und bezog die fertige Schokoladenmasse von Zulieferern. Mittlerweile wurde die Produktion von der Bohne weg wieder aufgenommen.“

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Das schreibt Georg Bernardini „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“, der Schokoladentester 2015“ Seite 305/306.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Dieser überteuerte NEUHAUS stimmt nicht, sie ist zu fett und talgig, sie enthält Sojalecithin, da liegt die gentechnologie drin und ist dem Tester äußerst unangenehm. Die uneiundeutigen Angaben auf der Verpackung legen den Schluss nahe, dass wir es mit Blend, also Kakaomischung, zu tun haben. Der Inhalt der 100 g Packung wirkt nicht wirklich frisch und ist wie eine Vollkonserve datiert (mindestens bis 28. 03. 2020 haltbar). Diese Datierung ist nicht besonders fair. Der Kunde kann nicht sehen, wann diese Neuhaus gemacht wurde. Das gefällt nicht.

Die sinnliche Qualität und Wahrnehmung ist hochwertiig. Kakao, Schokolade, man schmeckt die VOLLMILCH und den KAKAO, doch er nicht besoners feine Auftritt ist hauptsächlich süß und fettig.

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Die 100 gr. Tafelpackung enthält die mittelbraune Süßstofftafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, mit je vier quadratischen Teilen rechts und links und in der Mitte einen über die gesamte Breite laufenden Streifen mit dem vertieften Schriftzug NEUHAUS. Die Unterseite ist ganz glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind eher unfein. Man beißt ab. Das Knacken ist nicht bedeutend. So ein Abbiss löst sich zwar leicht auf, die Kaumasse ist ein klebendes Gemisch, wie es billige Produkte auf dem Kunstmarkt an sich haben. Insgesamt dominiert die Billigqualität, man schmeckt Aroma, natürliches Vanille. Cacaobutter und Milchpulver. Die Bezeichnung natürliches Aroma bezeichnet auch nicht die gentechnikfreie Einschränkung, die hier im Test angelegt wird. Diesem belgischen Chocolatier nehme ich die Bezeichnung „Bean to Bar“ nicht ab – weiß man doch nicht einmal, wer dieses Neuhaus wo herstellt.

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Die sehr schicke Packung ist aus Pappe und weiß und hat eine dekorative hellgrüne Einrahmung. Das Neuhaus-Lable ist schön quadratisch ROT und hat eine feine goldene Umrisslinie. Dazu werden geraspelte Schoki-Späne und ein Abbruchstück, etwas über lebensgroß, eine grüne Kakaofrucht unterlebensgroß als Photo-Repro abgebildet. Da drunter in feinen Versalien der dünnen Helvetica in English: WEST AFRICA DARK CHOCOLATE 52 % COCOA:

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Auf der Rückseite wird Französisch, Niederländisch, English, Deutsch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch.

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Ferner: Nährwertangaben pro 100 g (durchschnittlich)

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Brennwert 2.204 kj / 527 kcal

Fett 33,2 g

davon gesättigte Fettsäuren 19,9 g

Kohlenhydrate 45,4 g

davon Zucker 42,5 g

Eiweiß 6,1 g

Salz 0,03 g

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer 100 Gramm Tafelschokolade von Neuhaus kommt mit mehreren Werbesymbolen: Sowas wie Fairer Handel, ökologischer Anbau – aber lediglich angetäuscht. Die Süßtafeln selbst sind innen in eine luftdichte feine Silberpapier-Folie eingeschlossen, die angenehm wirkt und durchaus wiederverschließbar ist.

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Die Werbetexte in diversen Sprachen, erscheinen in viel zu kleinen Schrifttypen und Schriftgrößen, Schwarz auf Weiß, auf dem Außenkarton und sind mit einer Lupe lesbar, die Bestandtteile und Nährwerte-Tabelle.

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Nicht immer liege ich in meinem Testurteil so nahe zu Georg Bernardini, wie hier:

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade probeweise, nicht gerne – sie ist ihm zu süß, qualitativ unfein und zu fett. Ich würde ebenfalls nur EINE von SECHS Kakaobohnen geben –

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Bernardini gab EINE von SECHS Kakaobohnen. Er stellt aber Neuhaus Cote d’Or Produkte vor, nicht die hier von Dr. Dietmar Moews getestete. Und für dieses 100 Gramm -Angebot sind 5 Euro 50 erheblich zu kostspielig.

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Eine Kennzeichnung BIO trägt diese Neuhaus nicht. Unter Umständen haben wir hier auch die anteilige Verwendung mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Soja, Vanille, zu tun zu haben.

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Mit einer Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es hier auch nicht und nicht mit einem sozialverträglichen Handelsprodukt zu tun. Zur Herstellung wird NICHTS mitgeteilt: Leider NEIN. Der Firmensitz von Neuhaus ist nicht der Herstellungsort.

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Aus BERNARDINIS Fazit (Seite 306):

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…Mit wenigen Veränderungen könnten die Produkte von einer zufriedenstellenden industriellen Massenwaren-Qualität sein. … Verzicht auf künstliche Aromen …das ist ein Traumgedanke, denn das wird in greifbarer Zukunft nicht passieren. Dabei bleibt es bei einer schlechten Gesamtqualität der Produkte.“

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Schoki-Test mit GEPA BIO CHOCOLAT Salty Caramel Sao Tomé 41% Kakao

Juli 20, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8315

am Samstag, 21. Juli 2018

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Dietmar Moews meint:

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Der Schmerz ist eine Tatsache“

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(Hermann Nitsch, geb. 1938)

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Ich probierte eine deutsche Schokolade, GEPA BIO CHOCOLAT Salty Caramel Sao Tomé 41% Kakao, feine Bio Vollmilchschokolade mit Kakao aus Sao Tomé, Caramel Crisp und einem Hauch Fleut de Sel. Kakaobutter aus der Dominikanischen Republik und Sao Tomè, 80 Gramm, 41 % Cacao, Bean to Bar hergestellt, der Hersteller wird nicht offenbart. Es heißt immer wieder GEPA – The Fair Trade Company – also vom fairen Handel und zwar auch „FAIR-HANDELSANTEIL 97,5% sowie von Fa Zutaten aus kontrolliert ökologischem Anbau. Nach internationalen Fairen Handel Kleinbauern der Kooperative CECAQ-11. Handelskriterien sind unabhängig zertifiziert: GEPA-Weg 1, 42327 Wuppertal- aber, GEPA nennt nicht den Hersteller und den Herstellungsort.

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http://www.gepa.de

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Kurz vorab: Diese Caramel-Milchschokolade ist durchaus eine Designer-Besonderheit, aber sehr fett und zu süß. Sie ist mit 2,29 EURO im Kölner ALNATURA für 80 Gramm auch zu teuer. Ich möchte es mal in der versöhnlichen Gestimmtheit so ausdrücken: Diese GEPA ist fetter Zucker mit natürlichem Caramel-Zuckerung, kurz, sie besteht zur Hälfte aus Zucker. Sie knackt bei Zimmertemperatur kaum und bricht irgendwo. Der klare Abbiss, ist milchig, fett, schleimt nicht deliciös und viel zu süß – die Ankündigung: CARAMEL mit MEERSALZ wird erfüllt. Wer es haben will, bekommt es. 0,72 Gramm Salz sind schon heftig.

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Die GEPA (Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH) wurde am 14. Mai 1975 als „wirtschaftlicher Arm“ der Bewegung des A3WH e. V., des Kirchlichen Entwicklungsdiensts (KED), Miseror und der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft der Dritte Welt Läden gegründet. Die GEPA ist ein Pionier in Sachen Fairer Handel, sie arbeitet mit rund 170 Genossenschaften und Vermarktungsorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika zusammen. Die Produkte sind nicht nur in Weltläden und Aktionsgruppen, sondern auch in Supermärkten, Bio- und Naturkostl#den, Firmenkantinen und Bildungsstätten erhältlich. Die GEPA betreibt auch einen eigenen Online-Shop.“ (zitiert nach „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“, Bernardini 2015, Seite 399)

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese CARAMEL-Milchschokolade aus dem GEPA-HANDEL ist dem Tester unangenehm. Der Inhalt der 100 g Packung wirkt nicht wirklich frisch, ist aber wie eine Vollkonserve datiert (mindestens bis 09. 2019 haltbar). Diese Datierung ist nicht besonders fair. Der Kunde kann nicht sehen, wann diese Lieferung gemacht wurde – nicht nur bis wann mutmaßliche Mindesthaltbarkeit erwartet werden dürfte. Das gefällt nicht. Man schmeckt weder die VOLLMILCH noch den KAKAO Sie duftet und schmeckt wie salziger Caramel. Aroma! – das hat wenig Sinn, denn es ist zu viel.

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Die klassische 80 gr. Tafelpackung enthält die Süßstofftafel mit einem großquadratischen Bruchkanten-Relief oben. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind schleimig, wie oft bei „veganen“ Schokoladen oder mit Emulgator. Hier scheint das Butter-Reinfett den Schleim zu konditionieren. Man beißt ab und lutscht. So ein Abbiss löst sich leicht auf und die Kaumasse verkleistert, wie es viele Gemische auf dem Kunstmarkt an sich haben. Insgesamt dominiert die seltene komponierte aromatisierte Caramel-Salz-Geschmacklichkeit, – Cacaobutter, zu viel Zucker und Milchpulver.

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Die Aufmachung der Packung ist sehr schön dekorativ mit einem blau-orangenem gleichförmigen Teppichmuster und breiter weißer Banderole für die etwas schrägen Texte: BIO CHOCOLAT sowie Salty Caramel. Dadrüber das GEPA-Label mit deiner Clotoide mit “ The Fair Trade Company“. Rückseite ist in der blauen Farbe mit weißen Kleinschriften sowie diversen BIO-Labels, EU-Norm u.a.

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Auf der Rückseite dieser GEPA BIO Salty Caramel steht zum FAIR-HANDELSANTEIL:

Bio

Vegetarisch

von der Bohne bis zur Tafel

Nur reine Kakaobutter als Pflanzenfett

Verzicht auf Sojalecithin

Faire Bio-Milch

Ohne Gentechnik

Innenwickel überwiegend nachwachsende Rohstoffe

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Ferner: Nährwertangaben pro 100 g (durchschnittlich)

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Brennwert 2.421 kj / 582 kcal

Fett 39,5g

davon gesättigte Fettsäuren 24,8 g

Kohlenhydrate 49,4 g

davon Zucker 48,4 g

Eiweiß 6,1 g

Salz 0,72 g

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer 80 Gramm Tafelschokolade von GEPA eine sehr attraktive, flache, nicht wiederverschließbare Pappschachtel-Verpackung eines luftdicht in eine fürchterliche Klarsicht-Cellufanhülle verpackten Dauer-Lebensmittels –

 

– Konservierungsstoffe? – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: September 2019.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade durchaus, aber nur probeweise – sie ist ihm zu süß und wirkt beliebig süß-salzig gemixt.

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FAZIT: Ich gebe zu dieser Testpackung EINES von SECHS Meersalzkörnern.

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SELTEN liege ich in meinem Testurteil so abweichend, wie hier, zu Georg Bernardini.

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Ich würde keineswegs drei von sechs Kakaobohnen geben, wie er – vielmehr einen von sechs Zuckerwürfeln. Und für dieses 80 Gramm sind auch 2 Euro + zu kostspielig.

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Auch der christ-kirchliche Bezug der GEPA zur „FAIR-TRADE“- und „Dritte-Welt“-Läden kommt irgendwie fadenscheinig daher, wenn man nicht erfährt, wer, wo herstellt. Und wenn Prozentzahlen für „BIO“ bzw. die Wortwahl teils das rechtsgültig-verbindliche „natürlich“ vermeidet.

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ACHTUNG: Diese GEPA ist angeblich BIO! Diese GEPA ist Fair Trade.

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Die Kennzeichnung BIO erlaubt unter Umständen die anteilige Verwendung mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, kann also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun zu haben.

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Mit der Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es mit einem sozialverträglichen Handelsprodukt zu tun. Zur Herstellung wird NICHTS mitgeteilt: Leider NEIN.

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Georg Bernardini der Schokoladentester erwähnt diese GEPA in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest nicht. Er gibt den von ihm getesteten GEPA-Schokoladen 3 von 6 Kakaobohnen.

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Aus BERNARDINIS Fazit:

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…GEPA .. mehr Konsumgüter, als um Luxusprodukte … die Süße bei fast allen Schokoladenz u dominant .. Alles in allem geht die Qualität durchaus in Ordnung – vor allem, wenn man den doch sehr günstigen Preis einbezieht.“

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