SPD SUCHT den sozialdemokratischen Eigensinn

Oktober 31, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7697

am Dienstag, 1. November 2017

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VORREDE:

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Das einzige, was ich zum REFORM-TAG 31. Oktober 1517 mitteilen möchte ist, weder Luther noch Gutenberg können mit 1 und 0 eine Software codieren, ansonsten kann sich Luther mal bei ERASMUS um ein Stipendium bewerben.

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Ja, es macht mir Spaß von SPD SUCHT zu schreiben. Nicht jede SUCHT ist eine SUCHTKRANKHEIT. Hin und wieder sollte man aber auch gönnen können und etwas abgeben. Deshalb hier mein (zugegeben aufwendiger und analytisch gegründeter) Tip für die SPD für eine Wiedergeburt der Sozialdemokratie im Namen der SPD

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Ehrlich gesagt, es kann uns egal sein, was die SPDisten zustande bringen. Es darf uns als moderne Deutsche indes nicht egal sein, was mit unserer SOZIALDEMOKRATIE los ist. Die SOZIALDEMOKRATIE, die selbst von den INTERESSEN-kapitalistischen BLOCKPARTEIEN als Humanum mitgetragen wurde. Immer hat man – auch unwillkürlich – an den emanzipatorischen Rändern der Domestikation und Kultur einerseits und an archaischen Restinstinkten es Überlebenskampfes andererseits, sich abgearbeitet, um dadurch Integration und Zustimmung erlangen zu können.

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Es kommt nicht aufs SUCHEN an, sondern aufs FINDEN.

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Besonders, wenn man das FALSCHE SUCHT oder, wenn man nicht die RICHTIGEN FRAGEN weiß – wird das Finden schwierig. Könnte sein, man findet, erkennt es aber gar nicht als die Lösung.

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PROBLEMSTELLUNG und FRAGEN

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Was ist gesucht: die erfolgversprechende SOZIALDEMOKRATIE.

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Wer soll das finden: Die SPD-MITGLIEDER und die SPD-PROFILER

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Was muss eine solche SOZIALDEMOKRATIE attraktiv machen: CHOR-Geist und Zusammengehörigkeits-Ausstrahlung nach innen – Hochwertausstrahlung und Stärke der SPD auf die außerorganisatorische Umwelt

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Kontrolle der SOZIALDEMOKRATIE-FEINDLICHEN INTERESSEN in der Politik durch die SPD

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Finden einer leistungsfähigen, verlässlichen Parteielite als Leitungspersonal

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Klare Agenturarbeit der SPD-Geschäftsstelle für Kampagnen und Wahlkämpfe zur Mobilisierung der SPD-Körperschaft

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Intensive Partnerschaften mit anderen wichtigen Mitspielern und Wirkungskreisen in der Politik, wie Kirchen, Gewerkschaften, Militär, Verbände der Industrie und der Freizeit, Medien und Kulturindustrie

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Internationale Partner der Sozialdemokratie und Teilnahme an ausländischen Events, insbesondere europäische Sozialdemokratie

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WERTE

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Klärung der Wertfelder der Sozialdemokratie und der Sozialisten

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SOZIALDEMOKRATIE als moderne Tradition der französischen Revolution und der Aufklärung.

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Wenn also eine Neuaufstellung der SOZIALDEMOKRATIE gewünscht ist, gehören zunächst kluge Personen dazu, die die aktuelle Lage erfassen und klären und darauf schrittweise herangehen, einen sozialdemokratischen Gemeinschaftsgeist in ausdrücklichen WERTEN zu entfachen.

Es beginnt damit, dass einige wenige, ganz klare Werte herausgestellt werden, die dann allerdings von der SPD verfolgt werden müssen, keinesfalls verraten werden dürfen – das sind ganz simpel:

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SOZIALE AUSRICHTUNG (Stärkung der Schwachen / Zähmung der Starken)

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DEMOKRATIE (immer durch Zugang und Beteiligung, transparent und sprachlich verständlich)

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LIBERALITÄT (heutige Sozialdemokratie ist immer großzügig, freisinnig, tolerant, liberal, nicht libertär)

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CHRISTLICH ist der überlieferte Wertekanon der modernen SOZIALDEMOKRATIE, das heißt solidarisch, fürsorglich, fromm, gemeinschaftlich

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RECHTSSTAAT und KAUFVERTRAGSSTEUERUNG mit PRIVTAEIGENTUM und voluntären BÜRGERSPFLICHTEN

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Die SPD braucht eine klare Grenzbeschreibung zwischen INTERESSEN der vorrangigen Profitmaximierung, die kontrolliert und gesteuert werden und solchen bürgerlichen INTERESSEN der geltenden Verfassungsziele im Sinne des CITOYENS und des ETATISMUS (d. h. der Starke hilft freiwillig – der Staat hilft geregelt, verlässlich)

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Die SPD wird über Gemeinschaftseinrichtungen wie ein GRUNDEINKOMMEN für jeden BÜRGER und MASCHINENSTEUER gegenüber ROBOTIK und automatisierte Produktion und sogenannte 4.0-Industrie einführen müssen, damit die gesellschaftliche Entkopplung abgefangen werden kann.

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START DER SUPERVISION DURCH DEN VORSITZENDEN

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Der Vorsitzende der SPD-Bundesverband, Martin Schulz, lädt zu REGIONALEN DIALOGVERANSTALTUNGEN – als „basisdemokratisches Brainstorming“ – ein, mit Blick auf einen kommenden SPD-BUNDES-PARTEITAG (Stichworte zu dieser Ideensammlung):

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Regionale Dialogveranstaltungen der SPD-Regionen

schonungslose Betrachtung

Niederlage aufarbeiten

Personalfragen

Personalpolitik ist der Tod inhaltlicher Debatte

neues Grundsatzprogramm der SPD

man darf nicht in einen Wettbewerb an Ideen geben, der dann nachher gar nicht eingehalten werden kann.

immer wieder bemühte Ausflüchte

soziale Gerechtigkeit tauge zur Erklärung.

Schließlich habe der SPD-Wahlkampf ganz im Zeichen der sozialen Gerechtigkeit gestanden (Kritik solcher FLOSKELN)

Die Probleme der Partei, sagt Olaf Scholz, seien grundsätzlicher.

sehr grundsätzlich, wenn man die dritte Wahl hintereinander auf Bundesebene so schlecht abschneidet.

haben uns ja ganz offenkundig gesagt, sie wollen, dass die SPD sich stärker von der Union unterscheidet.

Es geht um Inhalte, um Organisation und auch um Personen.

Die Sache ist doch die: Wir haben eine Volkspartei mitte-rechts, das ist die Union, und wir brauchen eine Volkspartei mitte-links, die SPD, die mit dieser Union immer um Platz eins ringt.

dass wir die Europa- und Friedenspartei sind;

dass wir die Fragen globaler Gerechtigkeit deutlicher in den Vordergrund rücken.

klar muss sein, dass diese Wirtschaft für die Menschen da ist und nicht umgekehrt.

Wenn große Konzerne hier keine Steuern bezahlen, obwohl sie riesen Erträge haben, dann ist das nicht in Ordnung.

Wenn wir den globalen Kapitalismus sehen, der die Demokratie herausfordert, dann muss man das angehen. 

damit wir bei der nächsten Bundestagswahl wieder besser dastehen als dieses Mal.

Die Menschen müssen erkennen können, es gibt einen Unterschied zur Machtpartei Union.

Wenn das nicht der Fall ist, dann erleben wir doch, dass die Populisten gewinnen, die sagen, die da oben unterscheiden sich doch gar nicht.

bei unserem Reformprozess – da geht es ja nicht nur um Inhalte,

sondern es geht auch um Kampagnefähigkeit, die wiederhergestellt werden muss;

es geht um Personalentwicklung,

wir haben ein Durchschnittsalter von über 60 wir müssen auch wieder jüngere Menschen für uns gewinnen.

Das schafft man nicht allein mit einem, ich sage mal, technokratischen Ansatz und nur mit Analysen,

sondern auch mit Leidenschaft und Begeisterung und auch mit unterschiedlichen Menschen,

unterschiedlichen Köpfen, Männern und Frauen, die das zusammenbringen, und das werden wir tun. …

die Flügelkämpfe nicht weiter vorangetrieben werden.

Das schwächt immer das Bild einer Partei nach außen. So was können die Grünen sich leisten, bei der SPD ist es schon schwieriger, bei der CDU/CSU ginge es gar nicht.

SPD ist ja eine Programmpartei,

eine Partei, die sehr stark hängt an ihrer Weltanschauung, und das zieht Menschen an, die selbst diesen Idealismus auch verkörpern

aus den Flügelkämpfen des späten 19. Jahrhunderts her resultieren und die bis heute eigentlich in der Partei vertreten sind.

Neuaufstellung der SPD

gewisse Begeisterungsfähigkeit in der Partei durchaus wecken kann.

eine relativ pragmatische Frau, dass sie versuchen wird, einen Kurs der Mitte zu fahren,

das geht eigentlich weiter wie bisher.

Eine personelle Neuausrichtung

Es müssen die Besten jeweils für die Ämter gewählt werden.

die Basis

Frauen, Jüngere, der linke Flügel

was uns immer erfolgreich gemacht hat, was sozialdemokratische Parteien in allen Ländern erfolgreich gemacht hat,

Schulz‘ Sozialdemokraten als intriganter Haufen dastehen, dafür sei maßgeblich seine Kommunikation nach innen verantwortlich.

kein gutes Bild abgegeben!

er kennt sich mit Digitalisierung und Netzpolitik bestens aus –

er steht für einen Generationenwechsel.

wir müssen uns mit den anderen Parteien auseinandersetzen.

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Vorstehende Ideensammlung aus der Hamburger SPD-Regionale, 28. Oktober 2017, besteht aus empirischen Sachverhalten, aus dem üblichen verlogenen PARTEI-SPRECH und aus enormen Abirrungen und Vorurteilen im SELBSTBILD der SPD-Teilnehmer, aber auch im massenmedialen FREMDBILD über die SPD, ihre MISERE und der REMEDUR.

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Hier muss jetzt die Parteiführung (Martin Schulz) die Anhaltspunkte des weiteren taktischen Anregens des NEU-SPD-Prozess abstützen – nämlich dadurch, dass hierfür nötige SPD-Aktivisten gewonnen und begeistert werden müssen – um darauf die SPD-Körperschaft zu inspirieren.

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Dietmar Moews meint: Ohne eine abgeklärte Hierarchie der Gedanken, wie ein Kollektivgeist auf einen Wertekanon abzuheben sei, damit eine INSPIRATION und eine INITIATION entstehen könnte, sind keine Zauberformeln zuhanden. Es muss Jemand vordenken, der „de profundis“ durchblickt, allerdings mit der Selbsterdung, diese ersten Schritte zum NEUSTART der DER SOZIALDEMOKRATIE in der SPD selbst zu Personifizieren und selbst auszulösen, durch Personalakquise.

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EINS Die SPD hat hierfür Martin Schulz als Vorsitzenden bestimmt.

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ZWEI Der Vormann muss ein zulängliches Zeitkonzept organisieren (für einen abschlie0enden Parteitag im Dezember ist der Start ende Oktober schon zu knapp).

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DREI Der Vormann muss verlässlich und integer handeln. Worte und Taten müssen einander nachvollziehbar entsprechen. Widersprüchliche Komplexe benötigen verbindliche Erörterungen und politisch begründete Kompromissformeln

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VIER Martin Schulz hat den Auftakt zu Regionalversammlungen in Hamburg mit Blick auf den Bundesparteitag im Dezember gestartet.

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FÜNF Martin Schulz muss zwischenzeitlich seiner Auswertungsarbeit der Regionalvorschläge sein kommendes INSPIRATIONS-SPD-Personal finden. Schulz muss hierfür auf höchstem Erfolgs-Anspruchsniveau die kulturindustrielle Medien-Peristaltik einspannen und mit fruchtbaren Reizen beliefern. Schulz braucht geniale Sprecher zur Belieferung der kulturindustriellen Nachfrage an SPD-Botschaften.

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Ich breche diese Hierarchie der Taktik ab und komme noch einmal zu den WERTEN, die ab sofort durch den SPD-INSPIRATOR Schulz zu proklamieren sind.

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Es handelt sich weder um einen offenen Bruch, noch um die Neuerfindung der Welt. Eine kommende SOZIALDEMOKRATIE soll allerdings mit den historisch an Solidarität, Inspiration und Intelligenz gewonnenen Werte nunmehr nicht länger verlogen umgehen, wie wir es von den Blockparteien inzwischen bis zum Überdruss kennen – ja, bereits erwarten.

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Und darin liegt der Clou: Die SPD hält nunmehr, was sie verspricht. Sogar christlich, wie in den Programmen der C-Parteien verkohlt wird, kann die SOZIALDEMOKRATIE inspirieren, wenn sie verlässlich agiert.

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Diese WERTE, die alle Blockparteien, wie auch die SPD, im Schilde führen und täglich verraten sind:

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SOZIALE AUSRICHTUNG (Stärkung der Schwachen / Zähmung der Starken)

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DEMOKRATIE (immer durch Zugang und Beteiligung, transparent und sprachlich verständlich)

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LIBERALITÄT (heutige Sozialdemokratie ist immer großzügig, freisinnig, tolerant, liberal, nicht libertär)

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CHRISTLICH ist der überlieferte Wertekanon der modernen SOZIALDEMOKRATIE, das heißt solidarisch, fürsorglich, fromm, gemeinschaftlich

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RECHTSSTAAT und KAUFVERTRAGSSTEUERUNG mit PRIVTAEIGENTUM und voluntären BÜRGERSPFLICHTEN

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MILITANTER HUMANISMUS durch das Wehrrecht und eine zulängliche militärische Verteidigungspolitik Deutschlands.

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Ich sehe das größte Problem für Schulz darin, SPD-Köpfe zu finden, die neben dem persönlichen Egoismus, einen SPD-Neuanfang als NEBENREIZ mitmachen und nicht nur vortäuschen. Ich sehe dabei geradezu die intrigante ANDREA NAHLES, die mit Genderquoten im Machtkampf jongliert, statt mal einen einzigen klugen Gedanken zu entwickeln, jedem SCHULZ die Inspirationskräfte vergiftet.

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Die heutige SPD ist vergiftet.

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Vergiftete Ehrgeizpersonen legen jegliche Integration der Körperschaft lahm. Während Hitlerdeutsche noch im Mai 1945 an Hitlers Endsieg glaubten, obwohl Hitler längst tot war. So war die Begeisterung enorm, die da mit Beginn der 1930er Jahre organisiert werden konnte, bis in einen totalen Krieg. Heute findet man eher einen Fußballer oder Autobauer, einen Roten Funken oder einen Schuhplattler, die oder der sich seiner Gruppenidentität bekennt, als einen öffentlich bekennenden SOZIALDEMOKRATEN in der SPD oder im DGB oder in der EVANGELISCHEN KIRCHE, nur um mal wichtige deutsche SPD-Verwandtschaften anzusprechen.

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Heutige SPD-Mitglieder treten locker vor die Kulturindustrie und teilen ihre tiefe Enttäuschung und ihren Defätismus über die SPD und über die SPD-Elite-Akteure aus.

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Wer weiterhin glaubt, mit Werbeformeln und Internetz-Entfremdung Wählereffekte manipulieren zu können, unterschätzt ein Hauptkriterium allen Kollektivismus, VERLÄSSLICHKEIT.

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Wenn Martin Schulz diese WENDE mangels GENOSSEN nicht kommen sieht, kann er zur CDU wechseln, Altherren-Fußball spielen oder zurück an den Stammtisch zum Biertrinken gehen (er kann natürlich noch ein bisschen in der ersten Reihe der SPDisten herummimen – who Care’s?).

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Indem Martin Schulz die SPD-Schranze Thomas Oppermann nicht verhindern konnte, hat sich seine NEU-SPD andeutungsweise verschlechtert. Doch es kommt auf das Gebot des Handelnden an. SCHULZ muss jetzt nach vorne gehen und jetzt fähige Leute finden.

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Papst Franz der Pappst der Parpst mit Kapitalismuskritik

Oktober 30, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7696

am Dienstag, 31. Oktober 2017

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GMX.de bringt immer wieder rechte und stockkonservative Hetzthemen, deren Aufklärungswert düster ist. So hier zu PAPST und VATIKAN, am 29. Oktober 2017:

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Genervt von Franziskus‘ Kapitalismuskritik

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Der ganze Stil des Papstes ist den Reformgegnern zuwider. Statt wie zuvor in Samt und Seide müssen die Kardinäle jetzt im Billig-Ornat durch Rom huschen, wenn sie nicht den Unmut ihres Chefs auf sich ziehen wollen.

Gemütliche Dienstwagen, Einladungen in schicke Restaurants, alles weitgehend passé. Stattdessen soll man sich um Bettler und Flüchtlinge kümmern.

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Vielen Kardinälen und Bischöfen gehen Franziskus‘ antikapitalistische Predigten auf die Nerven, in denen er ständig gegen die „Profitgier“ wettert.

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Manche von ihnen, etwa in den USA, sind mit autoritär-konservativen Eliten eng verbunden. Franziskus klingt für sie wie der letzte Kommunist. …“

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„Doch auch auf dessen Seite sammeln sich jetzt die Truppen. Gerade hat sich ein länderübergreifendes Bündnis, „Pro Pope Francis“ gegründet, das ihn bestärken will, „von seinem eingeschlagenen Weg nicht abzuweichen“.

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Die Anhänger sind Wissenschaftler, Priester und Aktivisten katholischer Laiengruppen. Auch der ehemalige deutsche Bundestagspräsident Wolfgang Thierse unterstützt „Pro Pope Francis“.

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Zwischen den streitenden Parteien gibt es immer weniger Gemeinsamkeiten. Es habe sich „eine Schere aufgetan zwischen heftigsten Kritikern und bissigsten Verteidigern“, sagt Kardinal Gerhard Ludwig Müller. Er muss es wissen, er mischt ja selbst kräftig mit – allerdings mit weniger Einfluss.

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Als am 2. Juli seine Amtszeit als Chef der vatikanischen Glaubenskongregation endete, verzichtete der Papst auf eine Verlängerung und teilte Müller das kurz, schnörkellos und ohne Begründung mit. „In einer Minute“, empörte sich der Geschasste.

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Er mag Franziskus nun vermutlich noch weniger, kann aber ohne seinen Posten nicht mehr so viel anrichten.

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Unabhängig vom Richtungsstreit geht es im Vatikan ziemlich turbulent zu. Ständig neue Skandale nähren Zweifel der gläubigen Schäfchen, ob ihre Hirten wirklich immer an den Herrn und das Himmelreich denken.

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Offen ist, ob sich Gläubige wegen dieser Skandale vom Papst und der Kirche abwenden. Bislang liegt die Zahl der katholischen Kirchenmitglieder weltweit bei rund 1,3 Milliarden, steigt sogar in manchen Regionen leicht an.

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Und vielleicht nützen manche Verfehlungen der oberen Priesterkaste dem Papst ja sogar. George Pell, der die von Franziskus ermöglichte Eucharistie für Wiederverheiratete für ein Werk des Bösen hält, ist einer der mächtigsten Kritiker des Papstes. Ihn hat Franziskus für die Dauer der Anhörungen in der Missbrauchsaffäre freigestellt.“

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Dietmar Moews meint: Nimmt man den heutigen Zustand unserer geistigen Welt und die durchaus nennenswerte Rolle der RÖMISCH-KATHOLISCHEN KIRCHE und damit des heutigen Papstes FRANZ.

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Traditionell bestehen Machtprotokolle im Katholizismus, die von den Bischöfen, von den Jesuiten, vom Opus Dei und von den inzwischen weltweit erkannten Befreiungs-Katholizisten im Konflikt mit der europäischen, insbesondere der machtbesessenen und orthodoxen römischen KURIE verkörpert werden.

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Der heutige Papst FRANZ, der als Kardinal Bergoglio aus Buenos Aires in gewisser Hinsicht die Befreiungstheologen versinnbildlicht, zumindest aber von der Römischen Kurie inzwischen hart abgelehnt wird, sobald seine Ambitionen für das Vorbild des Heiligen Franziskus von Assisi, arm und anspruchslos und dienend den Bischof von Rom zu geben.

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So gesehen kann man auch als Nicht-Katholik für den Bischof FRANZ halten, der an der konservativen Orthodoxie seine Modernisierungen durchzusetzen versucht. FRANZ bringt Frauen nach vorne. Die Kurienkontrolleure rasten förmlich aus und decken stattdessen die Päderasten.

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VW Skandalschulden und Milliardenabzocke

Oktober 28, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7692

am Sonntag, 29. Oktober 2017

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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung spitzt es frivol zu: 28. Oktober 2017, Seite 28 von Carsten Germis:

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„VW auf Kurs“. Saustark. Dieser Kommentar eines Analysten beschreibt die Situation gut, dass Volkswagen trotz der Milliardenkosten zur Bewältigung des Abgasskandals rund 24,5 Milliarden Euro Netto-Liquidität in der Kasse hat …“

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, Seite 28, am Samstag 28. Oktober 2017 von Carsten Germis:

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„Volkswagen trotzt dem Abgasskandal. Milliardengewinn trotz aller Manipulationen – und das Finanzpolster reiche leicht für die Elektromobilität und die Digitalisierung …“

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24,5 Milliarden – eine schöne Zahl – in den Umsatzrahmen internationaler Großunternehmen lassen sich schon mal solche Summen vorrechnen. Was damit dann wirklich los ist, weiß man anschließend nicht.

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Die FAZ schreibt:

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„Wolfsburger Perspektiven: Volkswagen hat wieder Oberwasser dank der Kauflust von Chinesen und SUV-Kunden…“

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Dietmar Moews meint: Was VW schreibt oder proklamiert, ist niemals belastbar (es sei denn schriftlichen Pflicht-Erklärungen gegenüber dem Finanzamt).

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Was aber die LÜGENPRESSE mit solchen Irreführungs-Ansagen dann anstellt, wie hier die FAZ, ist schon nach Kritik rufend.

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Wieso hat denn VW Oberwassser? etwa, weil den deutschen VW-Diesel-Kunden nicht die offenen Milliardenschäden entgolten werden?

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Rührt der Erfolg also von Chinesen und von SUV-Käufern oder, weil die Schulden vom Abgasskandal nicht entschädigt werden. Um wie hohe Schulen an der Kundschaft es sich dabei handelt, kann man an den freiwillig von VW an mehrere Adressen in USA als Vergleichs-Milliarden rausrückten, ablesen.

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Volkswagen hat auch die Informationspflicht – als Aktiengesellchaft – verletzt, als die Mitteilungen über die manipulierten Abgaswerte bei Dieselautos gegenüber den Aktionären und der Öffentlichkeit verzögert wurden, während die USA bereits bescheid wussten.

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Konzerngewinn: 9 Monate 2017 ein Plus von 30,8 Prozent, entspricht hier 7,7 Milliarden Gewinn – das nenne ich „Corporate Movement“ zwischen den benachteiligten VW-Kunden und dem FAZ-Skandal-Oberwasser.

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PROTEST gegen Dümmliche Uhrumstellungen der Machtpolitik

Oktober 28, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7691

am Samstag, 28. Oktober 2017

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Man könnte ja mal den Balkon in Nizza aufsuchen, von dem Nietzsche gesagte hätte, „hier kommt man zum Sterben her“.

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Man kann auch Nietzsches Gedanken aufgreifen, von dem Menschen, der die richtige Uhrzeit hatte, aber alle Turmuhren in der Stadt gingen falsch. Aber die Bürger richteten sich nach den Turmuhren. Und Heinrich Göbel erzählte in New York, er sei Uhrmacher und Optiker, nachdem er als Kind im Kirchturm der Springer St. Andreas-Kirche die Turmuhr-Mechanik mit Wagenschmiere gefettet hatte.

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Ich PROTESTIERE.

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Ich will keine Zeitumstellungen einer offiziellen Uhrzeit, keine Sommerzeit und Winterzeit. Ich will auch nicht, dass man die Uhren anhält.

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Mehrmals jährlich wird der deutsche Mensch gezwungen, Uhren umzustellen – mal vor, mal zurück – und wenn man im falschen Ausland mailt oder telefoniert, weiß man nicht, wie dort die Uhren stehen. Ob Uhreb am Herd in der Küche, im Auto oder am Bahnhof – jeweils weiß man nicht, ob bereits erneut umgestellt wurde oder nicht. Immer, wenn man Zeitpunkte in seiner Organisation festlegen muss, kommen diese Fehlerquellen hinein.

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Und was heißt denn MEZ Sommerzeit? Und was soll die leere Behauptung, es würde durch Zeitumstellungen Stromverbrauch gemindert.

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Es ist immer wieder nur eine Machtdemonstration der Staatsmacht, die Uhrzeitmacht zu zeigen. Demokratie ist was anderes.

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Dietmar Moews meint: Jedes lebendig rhythmische Einschwingen in die eigenen Impulse mit Bezug auf die Außenwelt erlaubt ausnahmsweise den Gebrauch des meist gemissbrauchten Wortes „natürlich“. Leib und Körper schwingen sich natürlich ein.

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Immer, wenn Zwang von Außen diesen natürlichen Akt des Individuums mit der Welt unter Druck setzt – etwa bei Zeitumstellung – leidet das Wohlbefinden und wird unnötig Lebenskraft verdorben.

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Während wir heute im weltweiten Internetz immer irgendwo Tag und Nacht haben, ist eine lokale Justierung nach Sonnenstand und Tageslicht Unfug.

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Warum soll ich die Weltnachrichten in der TV-Tagesschau eine Stunde später bekommen?

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Kommt vielleicht noch irgendein dummer Mediendesigner auf die analoge, permanente Zeitumstellung, die dann auch noch faschistisch einer zentralen Telematik und Überwachung angeschlossen würde.

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Ich will nicht, dass in meiner Wohnung Uhren von außerhalb manipuliert werden. Es reicht, wenn mein Computer ungefragt seine digitale Zeitanzeige umstellt, weil der Staat das so bestimmt.

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ZEITVERGLEICH – nicht vergessen; denn niemand ist davor geschützt dem Uhrenfaschismus auf den Leim zu gehen.

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Jetzt gibt es auch Sanduhren mit Staubsauger, Sonnenuhren mit doppeltem Ziffernblatt sowie die digitale Mitgliedskarte für Mitglieder der „Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik“.

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Pflichtlektüre ist das „Sanduhrbuch“ von Ernst Jünger.

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Königreich Spanien sorgt sich um europäische Autonomie

Oktober 28, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7690

am Samstag, 28. Oktober 2017

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Die nach der spanischen Verfassung autonome Region Katalonien hat nun in verschrobenen Prozessen und Vorgängen den Austritt aus dem Königreich Spanien, durch den Regierungschef Puigdemont als Sprecher, ausgesprochen. Diese Austrittserklärung aus Spanien und aus der EU ist Verfassungsbruch. Sie ist auch nicht legal gefasst. Außerdem ist eine solche Sezession auch nicht demokratisch legitimiert, denn etwa die Hälfte der katalanischen Bürger sind Spanier und wollen es bleiben.

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Nach unsäglichem Informationssalat gibt es im KÖNIGREICH SPANIEN, das VOLLMITGLIED in der EUROPÄISCHEN UNION ist, einen gravierend veränderten politischen Stand, im Streit mit dem offiziellen KATALONIEN.

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Regierungschef RAJOY hat nach Ankündigung des Verfassungsparagraphen 155 entsprechende Maßnahmen ausgesprochen, die sogenannten katalanischen AUTONOMIE-Bestrebungen nach geltendem Gesetz zu stoppen:

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1. Der Regionalpräsident von Katalonien, Carles Puigdemont, wurde wegen verfassungswidriger Regierungsführung ABGESETZT. Desgleichen sein Vize. Puigdemont widerspricht.

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2. Die Regierung des Königreichs Spanien in Madrid hat die katalanische Polizeiführung suspendiert und befehligt die katalanische Polizei jetzt selbst.

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3. Rajoy hat einen Termin im Dezember 2017 festgesetzt, bis dahin die Katalanen selbst Regionalparlaments-Neuwahlen durchführen müssen, um eine neue rechtmäßige eigene katalanische Regionalregierung zu bekommen, die, im Rahmen der bisherigen Autonomie innerhalb Spaniens, Katalonien führen kann.

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4. Die Europäische Union, in Form des gemeinsamen Parlaments in Strasburg und in Form der EU-Kommission und des EU-Rats in Brüssel, haben bislang nicht offiziell in die von Madrid zu verantwortende ungeschickte Eskalation des Autonomie-Streits eingeredet oder eingegriffen.

Wenngleich da geradezu eklakanter Regelbruch gegenüber dem festliegenden EU-Ziel der Einigkeit vorliegt. Man könnte Regierungschef Rajoy wie auch den spanischen König Felipepe als Mit-Ursache für diesen Riss unter den spanischen Regionen zur Verantwortung ziehen – man könnte Rajoy wegen Hochverrats gegenüber der E U anklagen.

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5. Alle maßgeblichen weltpolitischen Verbände, wie die UN, die EU wie auch die für Spanien und für Katalonien wichtigsten Staaten, haben sich eindeutig auf die Seite der spanischen Regierung gestellt und sich gegen das eskalierende Vorgehen der katalanischen Regionalregierung ausgesprochen.

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Heute, am Samstag, den 28. Oktober 2017, ist nicht auszurechnen, welche weiteren Fehler in dieser Pseudo-Autonomie-Entwicklung noch gemacht werden und ob es zu bürgerkriegsähnlicher Gewalt oder zu Terror und Untergrundkampf kommen wird. Puigdemont rief zu gewaltfreiem Widerstand auf.

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Die bisherige Vorgeschichte hat gezeigt, dass die Sezessions-Katalanen von einer kollektiven Dummheit geleitet zu sein scheinen, die ihnen nicht ermöglicht, die eigene Lage zu objektivieren. Das betrifft:

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EINS Die Aussicht, als eigenständiger Staat Katalonien nicht existieren zu können – allein, weil etwa die Hälfte der Katalonier keine Katalanen sind oder sein wollen oder ohnehin Spanier sind. Nicht zuletzt kann Katalonien den jetzt beginnenden ökonomischen Niedergang – als EU-Ausland – schwerlich ausbalancieren.

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ZWEI Eine Unmenge falscher Informationen, die die Katalanen in ihrer jahrelangen Sezessions-Kampagne auf völlige Autonomie propagieren, die keineswegs der Wahrheit und der Wirklichkeit anderer autonomer EU-Regionen entsprechen, wenn KATALONIEN mit anderen EU-Regionen verglichen wird oder sich selbst vergleicht. Z. B.

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wie viel Geld müssen die Walonie oder Flandern an Belgien abgeben?

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wieviel muss Südtirol an Rom abgeben?

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wieviel das Land Hessen in den Länderausgleich nach Berlin?

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Da bilden sich die katalanische Sezessionisten irre Wünsche ein, die es anderswo in der EU keineswegs so gibt. Z. B. reden sie von etwa 4 Prozent Landesabgaben an den Bund in Berlin. Doch jahrzehntelange Vorurteilserziehung macht die katalanischen Idiosynkrasien „unerschütterlich“.

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Man könnte ja mal auf die Basken schauen, die eine eigene Autonomie-Kampfgeschichte endlich loswurden. Und die heute erneut der Regionalregierung Puigdemont völlig abgeraten haben ihren Sezessionskurs zu verschärfen.

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Dietmar Moews meint: Die künftige Lösung für Spanien liegt in einer Superversion – eventuell durch ein Strassburger EU-Gremium. Doch momentan sind die Akteure geistig dazu nicht imstande.

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EINS Die katalanischen Sezessionisten spinnen. Ihre Autonomie-Vorstellungen sind innerhalb der geltenden Verfassung nicht möglich, denn dann würde diese Verfassung auch für alle anderen spanischen Regionen quasi abgeschafft.

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ZWEI Alle Argumente Für und Wider einer zu verändernden Autonomie müssen auf den Tisch und gewogen und besprochen werden. Der kurzgefasste Kurzschluss, ganz aus Spanien und der EU auszutreten, ist von den Sezessionisten überhaupt nicht weit genug ausgelotet worden. So dass hierfür weder in Madrid noch in Brüssel Entgegenkommen erwartet werden darf.

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DREI Es gibt Beispiele, wie mehr Autonomie möglich würde – man könnte mal eine Betriebsausflug nach Bozen/Südtirol machen. In Südtirol sind sowohl die historischen Ressentiments gegeneinander wie auch die Begehrlichkeiten gegenüber der Republik Italien und der Regierung in Rom in gegenseitigem Auskommen staatsrechtlich gefasst abgestimmt worden und das wird erfolgreich gelebt.

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Falls jetzt die Sezessionisten in Barcelona eine vollwertige autonome Staatlichkeit aufzubauen schaffen, und eine Majorität der Bürger tatsächlich autonome Katalanen in Europa anstatt EU-Spanier zu sein wünschen, sollte darüber von allen Beteiligten offen diskutiert werden.

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Es steht heute schon fest, dass das zentrale EU-BRÜSSEL nicht ein Hühnerstall von 97 autonomen Kleinregionen werden möchte. Der europäische/deutsche Zollverein lässt grüßen und der Dreißigjährige Krieg war schrecklich. Und die christlichen Kirchen haben das Abendland nicht wieder einzufangen vermocht.

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Es sollte bei diesem Streit das Selbstbestimmungsrecht der Menschen verwirklicht werden. Das müsste in einem politischen Prozess ausgehandelt werden, anstatt mit Gewalt zu erzwingen, was eine Seite will.

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ALBERT SPEER Juden-Massenmörder HETTLAGE bei Karl Rahner Akademie vertuscht im Kölner Stadt-Anzeiger

Oktober 27, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7689

am Samstag, 28. Oktober 2017

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Kölner Stadt-Anzeiger am 27. Oktober 2017, Seite 28, von Tobias Christ:

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„Systematisch gelogen nach dem Krieg. FRANK & FREI Zwei Historiker diskutieren über Albert Speer. …

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Wie so oft spricht der Kölner Stadt-Anzeiger ein wichtiges Thema an, sagt bereits Bekanntes und verdeckt dabei mehr Unbekanntes – wie den üblen Juden-Massenmörder Karl M. Hettlage, der konkret und unmittelbar der Akteur war:

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Stellvertreter des Stellvertreters – der SS-Mann Hettlage (Mitglied der Centrum Partei).

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Die schriftliche Ankündigung der Karl Rahner Akedemie lautet so:

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Er habe überlegt, ob er einen Abend in seiner Diskussionsreihe „frank & frei“ tatsächlich Albert Speer widmen sollte, räumte Joachim Frank ein. Ob Figuren aus der Vergangenheit wie Speer überhaupt noch interessieren? Die Resonanz zerstreute die Zweifel des Chefkorrespondent der Dumont-Mediengruppe und Moderator der Veranstaltung: mehr als 100 Besucher folgten in der Karl-Rahner-Akademie den Ausführungen der beiden Historiker Jost Dülffer und Magnus Brechtken, Autor des jüngst erschienenen Buchs

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„Albert Speer – eine deutsche Karriere“

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Eine kontroverse Diskussion hatte der Abend zwar nicht zu bieten: Beide Experten waren sich einig darüber, dass sich der einstige Rüstungsminister für Bewaffnung und Munition nach dem Zweiten Weltkrieg wider besseres Wissen als Techniker darstellte …dass er selbst 1942 zur Erweiterung des Konzentrationslagers Ausschwitz 13,7 Millionen Reichsmark bereitgestellt hatte

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Bereits im Jahr 1941 legte Albert Speer seinen Straßenbautrupp-Leiter und früheren Kommilitonen Rudolf Wolters mit eindeutigen Rüstungs- und Truppenzahlen dar, wie eine teils 50-fache Überlegenheit der Kriegsgegner eine Sieg im Hitlerkrieg unmöglich sei – sondern, es sei eine Frage der deutschen Tüchtigkeit, wie lange der Zusammenbruch hinaus zu zögern sein wird. Und auf den Vorhalt, Speer träte doch für diesen Krieg ein, was soll das denn? antwortete Speer sinngemäß: Wir müssen eben solange eine Spaß daraus machen, wie es geht. Wolters war entsetzt.

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Wir wissen, diese Rechnung hat Albert Speer seinem Führer erst anfang 1945 vorgelegt, um mit der sowjetischen Besetzung der oberschlesischen Rüstungsbetriebe und dem völligen Zusammenbruch des deutschen Transportnetzes die deutsche Verteidigung innerhalb der kommenden acht Tage (Januar 1945) nicht mehr fortsetzbar sein wird.

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Kölner Stadt-Anzeiger weiter:

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„…In fast allen Speer-Biografien wurde nicht mit den historischen Quellen gearbeitet“, so Brechtken, stellvertretender Direktor des Instituts für Zeitgeschichte. Vor allem Joachim Fest, Mitautor von Speers „Erinnerungen“, habe unkritisch gearbeitet und sogar andere Wissenschaftler angefeindet, die genauer auf Speers Biografie geschaut hätten (Anm. DM: Gregor Janssen; Matthias Schmidt). Mit seinem Buch wollte er diese Wissenschaftler „ins Recht“ setzen, sagte Brechtken. Für Jost Dülffer passt das Buch gut in eine publizistische Phase, in der von Rechten alte Legenden gern wieder aufgewärmt würden. Es entlarve die „systematische Lüge“ eines Mannes, der sich nach dem Krieg den Amerikanern „mit einer völligen Umkehrung dessen angedient hat, was er war“. Damit kam Speer auch durch: Während viele andere Nazis aus der Führungsriege zum Tode verurteilt wurden, musste Speer nur 20 Jahre ins Gefängnis (Anm. DM bis 1966) und starb 1981.“

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Hier ist es jetzt mal genug mit Tobias Christ und dem Kölner Stadt-Anzeiger!

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Hat denn dieser Berichterstatter Tobias Christ die EXPOSITION der Karl Rahner Akademie nicht angeschaut?

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Da kommen die beiden Aufklärer-Historiker Markus Brechtken und Jost Dülffer nämlich zunächst mal im Kuckucksgewand daher, weil diese Publikumsveranstaltung so angekündigt wird:

Okt 2017
frank & frei
Die Lügen vom guten Nazi Albert Speer
(1905-1981),
Hitlers Architekt und Rüstungsminister
in der neueren Forschung
Joachim Frank
im Gespräch
mit
Prof. Dr. Magnus Brechtken
Vize-Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München
und
Prof. Dr. Jost Dülffer Professor em. für Neuere Geschichte Köln.Bereits dieser Titel der Karl Rahner Akademie prolongiert die Speerlüge.

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Denn Albert Speer war der Entscheider in allen Belangen, mit Generalvollmacht Adolf Hitlers.

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Speer hatte sich allenfalls mit Himmler/SS und mit Goebbels/Kommunikation abzustimmen. Alle anderen Arbeitsfelder konnte Albert Speer ohne Rangordnung oder personale Rücksichtnahmen bestimmen und unter Androhung der Exekution erzwingen. Und so geschah es. Albert Speer war spätestens seit 1942/43 der Stellvertreter, seit Hitler selbst seine Bunkerquartiere gar nicht mehr verließ und nirgends mehr öffentlich auftrat.

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In der Karl Rahner Akademie.de heißt es dann gebunden und verfälschend aufgemacht:

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Er stammte aus gutem Hause, hatte Architektur studiert, trat früh schon der NSDAP bei, wurde vom »Führer« persönlich gefördert und mit Planung und Bau monumentaler Repräsentationsbauten beauftragt.
1942 avancierte er zum Rüstungsminister und gehörte zum engsten Kreis um Adolf Hitler.
Nach dem Krieg aber und auch noch, als er 1966 aus der Haft entlassen worden war, behauptete Albert Speer, von den Verbrechen der Nazis und insbesondere von Auschwitz nichts gewusst zu haben. Seine »Erinnerungen« (1969 u.ö.) und seine »Spandauer Tagebücher« (1975 u.ö.) wurden zu internationalen Bestsellern, die Speers Aufzeichnungen zu seriösen Quellen adelten und den Blick auf das »Dritte Reich« nach 1933 lange getrübt haben.
Damit ist es inzwischen vorbei. Spätestens seit der jüngst erschienenen Studie von Magnus Brechtken (Albert Speer. Eine deutsche Karriere. Berlin 2017) wissen wir, dass es den »guten Nazi« nie gegeben hat.

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Diese Vorstellung des millionenfachen Massenmörders und Juden-Ausrotters, Erbauers und Chefs aller Arbeits- und Vernichtungslager, die bis 1945 betrieben wurden – zuletzt noch die „Mittelbau / Schacht Dora-Höhlenfabrik der A4/V2“ einer Hölle mit Ortsbegehung durch Albert Speer:

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„Er stammte aus gutem Hause, hatte Architektur studiert, trat früh schon der NSDAP bei, wurde vom »Führer« persönlich gefördert und mit Planung und Bau monumentaler Repräsentationsbauten beauftragt.
1942 avancierte er zum Rüstungsminister und gehörte zum engsten Kreis um Adolf Hitler“
lenkt genau in der Weise von SPEER dem teuflischsten, der obersten Massenmörder ab, wie es die Schmierfinken Joachim Fest und Jost-Wolf Siedler so in den „Erinnerungen“ zurechtgeschustert hatten.

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So, wie Albert Speer vor dem Nürnberger Tribunal aussagte: Entscheidend für die Hitler-Nazi-Hölle sei das „FÜHRERPRINZIP“ gewesen. Alles und Jedes musste und wurde von Hitler persönlich mündlich angeordnet. Niemand durfte Entscheidungen selbständig treffen. Alle unterstellten sich dem Führerprinzip und waren damit in keinem lückenlosen administrativen Netzwerk verbunden – Keiner war über mehr informiert als in seinem unmittelbaren Arbeitsfeld auf seiner Ebene (wie ein V-Mann-System) gewusst wurde. So begründete Speer seine angeblichen Unkenntnisse.

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Deshalb gemahne ich hier den Veranstalter JOACHIM FRANK und die von ihm vertretene KARL RAHNER AKADEMIE in der Reihe „frank & frei“ – wer die Speer-Materialien und den Forschungsstand nicht zur Kenntnis nimmt, sollte umsichtiger vorbereitet sein:

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Wie kann es sein, dass hier von Geschichtsdesign der Adenauer-Republik gehandelt wird, in Köln am Rhein, und der schlimmste Stellvertreter Speers, immer wo es um Leben und Tod ging, Karl M. Hettlage, der noch Mitgründer der CDU, nach dem Krieg, und NRW-Minister und Adenauer-Regierungsmitglied werden konnte, wird nicht genannt?

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Karl Maria Hettlage wurde am 28. November 1901 in Essen geboren und starb am 3. September 1995 in Bonn. Er war laut Wikipedia habilitierter Jurist, Zentrums-Politiker, SS-Hauptsturmführer, Vorstandsmitglied der Commerzbank, „zentrale Rolle“ in Albert Speers Behörde, Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt sowie im Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion.

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„Karl M. Hettlage hatte nach dem Zweiten Weltkrieg viel zu verbergen: Er war einer von Albert Speers engsten Mitarbeitern gewesen und hatte dabei maßgeblich an der Vertreibung der Berliner Juden und an der Organisation der deutschen Kriegs- und Rüstungsmaschinerie mitgewirkt. Seiner Karriere nach 1945 stand das nicht im Weg.

Er wurde Professor für Öffentliches Recht und Staatssekretär im Bundesfinanzministerium von 1959 bis 1962,

Im Frühjahr 1959 wurde Hettlage zum Staatssekretär beim Finanzminister Franz Etzel in der Bundesregierung Konrad Adenauer berufen.

Von 1967 bis 1969 war Hettlage beamteter Staatssekretär im Finanzministerium, berufen durch den Finanzminister Franz Josef Strauß. Dort beteiligte sich Hettlage an der Finanzreform der CDU-SPD-Koalition. 1967 erhielt er auf Veranlassung von Franz Josef Strauß die Auszeichnung mit dem Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband.“

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Und jetzt einige kurze Geschmacks-Tests für diese Schwerstverbrecher-Kategorie HETTLAGE, der nicht einmal 1945 angeklagt worden war und wie die „Tauben im Gras“ das obervergoldete CDU-Bundesverdienstkreuz davon tragen durfte.

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Ich zitiere aus HEINRICH BRELOER Unterwegs zur Familie Speer – Begegnungen, Gespräche, Interviews; Berlin 2005, Ullstein Verlag:

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Seite 278: „Wolf Speer (Anm. DM Neffe von Albert Speer): Dustmann war ein Architekt. Hettlage war der Bürovorsteher, der sein Ministeramt in verwaltungsmäßiger und wirtschaftlicher Art und Weise geleitet hat. Er war dann ein wichtiger Mann im Adenauer-Staat, und er ist auch von Albert Speer beauftragt worden, seine Interessen im Familienbereich zu vertreten, gemeinsam mit Herrn Wolters und Herrn Piepenburg … Wer damals unter Hitler viel zu sagen hatte, weiß ich gar nicht, aber es sind in der Nachkriegszeit alle sehr erfolgreiche Architekten gewesen … Später Stadtbaurat von Düsseldorf.

BRELOER: Warum spendet der für Albert Speer Geld?

WOLF SPEER: Er hatte ja nichts gegen ihn. Apel war sein Bürochef … war der Organisator des Büros, man kann auch sagen, der Leuteantreiber. Ein Mann mit Organisationstalent …“

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Seite 340: „Günter Rusnok (ein Torpedoelektroniker 1945 in Untersuchungshaft Schloss Kransberg): Röchling war da von den Stahlwerken Saarbrücken; Thyssen, der Chef der Thyssen-Werke; Heinkel, der Flugzeugkonstrukteur, mit seinem Chefkonstrukteur; dann Dorpmüller, der Minister für das Eisenbahntransportwesen; Ganzenmüller (Anm. DM sämtliche an Speer Weisungsgbundene).

BRELOER: Also technische und wirtschaftliche Elite. Hjalmar Schacht war auch hier, der Reichsbankpräsident.

GÜNTHER RUSNOK: Ja. Der machte jeden Tag nach dem Essen seinen Rundgang, seine zehn, fünfzehn Runden. Das war sein festgelegtes Pensum.

BRELOER: Und aus Speers Mitarbeiterstab aus dem Rüstungsministerium waren auch Leute hier.

GÜNTHER RUSNOK: Schulze-Fielitz, Hayler war da, Hettlage war hier, außerdem Saur, Dorsch war mit im Zimmer. Und Reuter, der war irgendwo im Vorstand…“

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S. 500: SUSANNE WILLEMS (Historikerin): „… Die Räumungen aber waren nur möglich wegen der Zugriffsmöglichkeit auf die von Juden in Berlin aufgegebenen oder noch bewohnten Wohnungen. So weit zu der Vorkriegszeit. Im August 1940 ist der erste Bombenangriff auf Berlin, also der Krieg rückt auch für die Berliner Bevölkerung etwas näher. Und genau das weiß auch Speer … einfach Gelder bereitgestellt wurden, in den Kriegshaushalten storniert worden. Speer holte sich nun gerade Anfang 1940 einen in Finanzangelegenheiten versierten neuen Mitarbeiter und machte ihn im April 1940 zum Präsidenten seiner Durchführungsstelle – das war Professor Karl Maria Hettlage, der war ab 1934 bis Ende 1939 Stadtkämmerer in Berlin gewesen. Der war der richtige Mann in Speers Behörde, um durchzusetzen, dass alle Reichsmittel, die für die Neugestaltung Berlins vorgesehen waren, auch während des Kriegs im vollen Umfang angewiesen wurden, sodass die Vorbereitungen weiter gehen konnten. Das war im Februar 1940, und den viel zitierten Befehl Hitlers, der angeblich vom 25. Juni 1940 stammen soll, den besorgte sich Speer, wie immer, später. Von Ende Mai 1940 datiert die letzte Fassung des Räumungsplans, nämlich die Terminsetzung für die Räumung in den Abbruchvierteln. Und dieser Räumungsplan diktierte dann innerhalb der Behörde wieder den Zeitdruck, zu räumen. Juli 1940 standen in der Behörde Speers die Zeichen auf baldiges Kriegsende, sofortiger Räumungsbeginn, die Juden werden mit Hilfe der Gestapo innerhalb von wenigen Wochen aus Berlin abgeschoben. Die Vorstellung war: Bei Kriegsende wird Berlin sofort judenfrei. Die planten das in der Behörde zwischen April und Juli 1940, weil sie nach der Räumung der Abbruchviertel, der Umsetzung der Mieter in die Wohnungen von Juden, sofort abreißen wollten. Und das Abreißen stieß auf Widerspruch, damit konnte Speer sich nicht durchsetzen. Vom 29. September 1940 stammt eine Aktennotiz, also ein ganz unscheinbares Dokument, da hat Speer wahrscheinlich in einem direkten Gespräch mit Hitler die Zustimmung erhalten, dass zwar in den Abbruchvierteln die Räumung stattfindet, die Mieter umgesetzt werden in die Wohnungen der Juden, dass aber diese Viertel zunächst nicht abgerissen werden.

BRELOER: Ich lese das mal vor: „29. September 1940. der Führer hat festgelegt, daß die durch die Freimachung von 1000 Judenwohnungen zu räumenden Bereiche während des Krieges nicht abgerissen werden, sondern für durch Fliegerschäden obdachlose Bewohner vorübergehend freizuhalten sind.“ – Klingt doch ganz vernünftig?

SUSANNE WILLEMS: Ja, aber das ist Schwindel. das Interessante ist der Nachsatz – in Klammern: „Mit dieser Notwendigkeit kann unter Umständen die ganze Räumung mitbegründet werden!“ Und das heißt: Nicht das Bereitstellen von Notunterkünften in Gegenden, die man nach dem Krieg dann sofort abreißen will, um die Hauptstadt neu zu bauen, war das Ziel der Umsetzung der Bereichsmieter und der Verdrängung der Juden aus ihren Wohnungen, sondern es ergab sich als Begründung für die Öffentlichkeit. In der Speer’schen Behörde war Räumen immer für den Hauptstadtbau.

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…Im Sommer 1940 also die Vorstellung, nach Kriegsende werden die Juden ohnehin aus Berlin abgeschoben – wohin, war den Planern bei Speer egal. Ab Ende September 1940 war Speer zugleich interessiert an den Deportationen der Juden während des Kriegs; und dieser Unterschied macht im Wesentlichen das Verbrechen aus, dessen Opfer mehr als fünfzigtausend Juden aus Berlin wurden. Speer kann sich vor September 1941 nicht damit durchsetzen, dass Juden aus Berlin deportiert werden, er will aber die Räumungen; es ist auch in der Behörde alles vorbereitet. Speer klärt erst mal das Terrain: Wen braucht er für die Deportation? Er macht seit Ende September 1940 Lobbyarbeit dafür, dass diese vielen tausend Juden, die er wohnungslos machen will, auch aus Berlin verschwinden. Er geht zu Heydrich und sagt ihm: „Sie können für ihre Behördenangehörigen auch ein Kontingent dieser geräumigen Wohnungen haben“ . Er macht Goebbels Zusagen als Reichspropagandaminister, er kann für seine Schauspieler und Regisseure Wohnungen haben, die er nach Berlin holen will. Er macht dem Auswärtigen Amt Zusagen, sie können Wohnungen haben für die berechtigten Diplomaten, die in Berlin eine Wohnung suchen … Anfang Januar 1941 versucht Heydrich, von Hitler die Zustimmung für Deportationen aus Berlin zu bekommen…“

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S. 504: SUSANNE WILLEMS: …Diesen Deportationsauftrag wiederum arbeitet die Gestapo durch Deportationen von Juni 1942 bis Februar 1943 ab, einschließlich der Deportationen der zwangsbeschäftigten Juden, die in Berlin Opfer der „Fabrikation“ wurden, also einer Großrazzia in den Betrieben und parallel straßenweisen Razzien, die ab November 1942 in Berlin durchgeführt wurden, Wohnung für Wohnung.

BRELOER: Was musste Speer davon wissen? Kann es sein, dass das alles der Hettlage, der Clahes und so weiter für ihn machten? Und der Speer, idealistisch gesonnener Künstler, wie er schreibt, denkt nur an seine Bauten? Woher wissen Sie, dass er genau weiß, was er tut?

SUSANNE WILLEMS: Erstens hat Wolters es in der Chronik aufgeschrieben, man konnte nur diese Passagen bisher nicht eindeutig interpretieren. Speer wusste, bei wem er die Wohnungsräumungen in Auftrag gibt: bei der Gestapo.

BRELOER: Macht er das selber, oder macht das beispielsweise Hettlage? Wer telefoniert?

SUSANNE WILLEMS: Das weiß ich nicht. Doch auch, wenn ich nicht weiß, auf welchem Weg und auf welcher Ebene zwischen den beiden Behörden die Befugnis lag – in jedem Fall bleibt der Leiter dieser Behörde verantwortlich für das, was seine Behörde macht.

BRELOER: Das ist juristisch und allgemein – ich will aber die Person Speer verstehen. Wo ist der Punkt, an dem sie ihm anhand der Akten nachweisen können, dass er wusste: Was er da macht, ist kriminell?

SUSANNE WILLEMS: Speers Politik ist seit September 1938 in verschiedenen Graden kriminell, und sie wird insgesamt immer verbrecherischer. Speer gibt die Aufträge an die Gestapo zur Räumung von tausenden von Wohnungen; die Gestapo arbeitet insgesamt über anderthalb Jahre, um Speers Räumungsaufträge aus dem Jahr 1941 durch Deportationen zu erfüllen. Im Jahr 1941 wusste Speer sehr genau, dass er Deportationen in Auftrag gibt. Und nachdem er am 9. Februar zusätzlich zu seiner Funktion als Generalbauinspektor auch Minister für Bewaffnung und Munition geworden ist, weiß er auch, da ja im Laufe des Jahres 1942 die Konzentrationslager eingebunden sind in das System der Rüstungswirtschaft, dass nur die Arbeitsfähigen in den Konzentrationslagern eine vorübergehedne Chance haben, ihr Leben zu erhalten. Er möchte aber aus Berlin alle Bewohner von Wohnungen deportiert sehen – und das sind außer den Arbeitsfähigen auch alte Menschen und kleine Kinder.

BRELOER: Die Gaskammern von Auschwitz. Da gibt es diese Akte …

SUSANNE WILLEMS (liest): 28. Oktober 1942.“

BRELOER: … in der im Detail aufgeführt ist, wofür Speer beim Ausbau von Auschwitz die Kontingente bewilligt. Dort heißt es ausdrücklich, und das ist ein interessantes Wort: „Vorhaben des Kriegsgefangenenlagers Auschwitz (Durchführung der Sonderbehandlung)“ … Reichsminister Speer hat die Vergrößerung des Barackenlagers Auschwitz im vollen Umfang genehmigt und ein zusätzliches Bauvolumen für Auschwitz in Höhe von 13,7 Millionen Reichsmark bereitgestellt…“

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Dietmar Moews meint: Darauf folgend dann die faksimilierten Amtstexte, wo Verbrennungsöfen, Krematoriums-Baustoffe einzeln im Speer-Schreiben aufgelistet werden –

SONDERBEHANDLUNG.

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Der Kölner Stadt-Anzeiger erzeugt den Eindruck als sei eine Veranstaltung mit Markus Brechtken über ALBERT SPEER, über den Münsteraner NORDRHEIN-WESTFALEN, Minister Staatssekretär und Thyssen-Stiftung-Beirat KARL MARIA HETTLAGE, über SCHÜTZ oder SOHL oder COING überflüssig und als Architekten-Karriere dem Vergessen anheimzustellen sei.

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Mit Hitlers Architekt und Rüstungsminister ist das hier nicht getan. FÜHRER-Vertreter als GENOZID-Organisator bis 1945 – mit 20 Jahren Gefängnis in Nürnberg verurteilt – und HETTLAGE wird gar nicht erwähnt?

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Wer war noch KARL RAHNER? Sind wir nicht auch Karl Rahner Erinnerung schuldig?

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Es ist eine bedauerliche Tatsache, dass jedem interessierten Deutschen, der sich über die Nazis informieren will, der nach SPEER, HETTLAGE, SCHÜTZ u. Konsorten sucht, findet beispielsweise bei YOUTUBE überwiegend die alten Original-Videos, wo die SPEER-LÜGE fortgesetzt wird. Es beginnt mit 45 Minuten Joachim Fest interviewt Albert Speer – da spricht die LÜGEN-QUELLE selbst. Man sieht dann noch den idiotischen Bernd Eichinger (Der Untergang) und erbt „ERINNERUNGEN“ von Albert Speer (/Fest) usw. während HEINRICH BRELOER Quellen prüft und mit seinen Fernseharbeiten zumindest in Videos mithalten kann, während Wissenschaftler und Historiker wie Georg Janssen, Matthias Schmidt oder der Speerfreund Rudolf Wolters schwer zu finden sind.

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Und die Familie Speer? – Hat letztlich bis heute ähnlich gemauert, wie angeblich Vater Albert Speer selbst auch gegenüber der Familie gemauert hatte.

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