ZEIGLERS WDR III-Welt des Fußballs

Lichtgeschwindigkeit 10451

am Freitag, den 26. August 2022

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Die WDR-Fernsehreihe

„ZEIGLERS WUNDERBARE WELT DES FUSSBALLS“

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– Zeiglers meist halbstündige Sendezeit am Sonntagabend (mit annähernd 500 Folgen bisher), die der Werder Bremen-Fußballer Arnd Zeigler von seinem Schreibtisch aus initiiert, aufnehmen lässt und moderiert. Zeigler beginnt seine wunderbare Welt des Fußballs jeweils mit der aktuellen Lage des Spieltag-Wochenendes, stellt sich auf die Seite des Fußballs, indem er mit Fußballerliebe und -verständnis darbietet, was die Redakteure der Massenmedien an Bemerkenswertem täglich rausbringen und wie dieses bei Fußballspielern und Fußballfreunden wahrgenommen und bewertet wird. Oft hat er auch noch Kleinigkeiten von Gossenfunk oder Stehtribüne zu bieten – nicht Alles, was Fußballfans öffentlich von sich geben, ist sendefähig („wen wolln wir lynchen? Bayern München“).

In ZEIGLERS WUNDERBAREN WELT DES FUSSBALLS geht es im „Fußballbetrieb“ nicht immer um den Sport oder um Fairness, oft auch um Besonderheiten und Kuriositäten. Eigentlich ist ZEIGLERS Fußballkonzept „des Affen Zucker“. Der Sender WDR lässt mit diesem Sendeformat massenkommunikativ auf den Punkt bringen, was das Phänomen Fußball als sozio-politische Aktualitätsreize als eine permanente Faszination (Fesselung der Aufmerksamkeit) auslöst und spricht damit laufend das Mitdenken des Publikums auf der Höhe der allgemeinen Medienlage an.

Heute produziert die kulturindustrielle Verwertung der Fußball-Faszination strittige Szenen, Unmut und sportwidrige Unfairness der durch Gelderwerb affirmierenden abgerichteten jungen, meist unreifen Sportler. Deshalb wird man nur ganz selten von Spielern substantiierte politsche Kritik hören, auch nicht an den Regelveränderungen durch die Fußballentscheider zugunsten der Unterhaltungsmedien. Besonders schrill ist diese Stummheit mit den VAR-Erlebnissen, wo mit Video-Wiederholungsszenen und Zeitlupen das Publikumerlebnis und der Fußballsport lustfeindlich und frustrierend vergiftet wird.

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VAR – diese Abkürzung wird im Erwerbsfußballsport für Video Assistant Referee gebraucht und ist heute die Verwendung des Videobeweises beim Fußball.

Rückblick ohne VAR

Der braune Lederball wurde mit Lederfett „gepflegt“, an Regentagen spielte man auch zur zweiten Halbzeit mit dem vollgesogenen kiloschweren nassen Ball weiter, wodurch die Spieler eine erheblich andere Geschicklichkeit und Kraft für ihre „Ballbehandlung“ brauchten. Ein Torwart musste mutig sein, trotz Knieschützer und Schiebermütze.

Die Fußballer kamen zur festgesetzten Zeit zum Sportplatz, die Mannschaften gingen in einen Umkleideraum, die Mannschaftsführungen übergaben dem Schiedsrichter die Mannschaftsformulare, wo alle elf Spieler mit Rückennummern protokolliert waren, dazu die „Pässe“ der aufgestellten Spieler nebst Reservespieler. Oft hörte man die Schritte der Spieler und der genagelten Stollenschuhe auf gepflastertem Weg, und die Vereinsfarben der Trikots, Hosen und Stutzen wurden sichtbar, wenn die Mannschaften aus der Kabine kamen und den Platz betraten. Das Spielfeld war mit Rasen bewachsen war oder bot als Asche-Hartplatz eine glattere Fläche, wo sich bei Regen seenartige Pfützen bildeten. Aufwärmübungen der Spieler vor Spielbeginn wurden von den unteren Amateurmannschaften meist nur angedeutet. Schiedsrichter waren ganz in schwarz gekleidet, auch die Torwarte trugen oft schwarze Kleidung, mit der großen Nummer EINS. Nachdem sich die Mannschaften im Mittelkreis in einer Reihe nebeneinander aufgestellt hatten, skandierte die Heimmannschaft

„Wir begrüßen unseren tapferen Gegner mit einem dreifachen:

HIP HIP

HURRA

HIP HIP

HURRA

HIP HIP

HURRA“

Schiedsrichter, Linienrichter und die beiden Mannschaftsführer stehen am Mittelkreis, Münzwurf, Seitenwahl, die Mannschaften verteilen sich, jede Farbe auf ihre Spielfeldhälfte, Pfiff, Anstoß. In diesem Selbstverständnis spielte man früher Fußball. Ob es Tore mit Netzen oder Verdrahtung, gekreidete Spielfeld-Linien und Eckfahnen gab, war üblich – aber nicht überall vorhanden.

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Dietmar Moews meint: Ich bin Zeigler-WDR-Fernseh-Zuschauer. Mein Interesse gilt sowohl dem Fußballgeschehen, wie es das heutige Kommerzfernsehen produziert und bereitstellt, allerdings Hand in Hand mit meiner täglichen Medienschau und sozialwissenschaftlichen -Analyse der Massenmedien und der deutschen Kulturindustrie. Mit Spuren in Form der LICHTGESCHWINDIGKEIT – inzwischen über 14.000 Videos und Blogbeiträge bei Youtube und WordPress seit 2009 (Zeigler hat bald 500 WDR III-Folgen mit Fußball – er weiß, was es heißen könnte: 14.000 (täglich)).

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Ich erfasse also Radio- und Fernsehproduktionen hinsichtlich sowohl was thematisch geboten wird, wie es gemacht wird, wie es sendeplatzpolitisch abgerichtet wird und wie weit davon Wirkungen auf die anderen Medien und auf die allgemeine öffentliche Meinung ausstrahlen.

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Sind Kritik und Veränderungsforderungen, die aus TV-Formaten hervorkommen bzw. pointiert herausgebracht werden, anschlussfähig und für weitere redaktionelle Themenführung als Aufklärung gemeint und dafür aufgezogen oder haben Themen lediglich eine Alibifunktion (bei den Staatsvertragssendern), weil Pluralismus und Pressefreiheit erfüllt werden müssen?

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Arnd Zeigler hat davon so viel Kenntnisse, dass es ihm gelingt, keine heißen Kartoffeln anzufassen. Z. B. die peinliche Stadionfeier beim HSV zum Gedächtnis an Uwe Seeler und die NDR-Live-Sendung, wo unberufene Politiker ans Mikrofon durften, um durch Blödheit mangelnde Uwe Seeler-Kompetenz und schnöde Respektlosigkeiten auszusprechen – das reicht mir hier. Es war Zeigler keine kritische Anmerkung wert. Kein Wunder, dass die Tribünen im Volksparkstadion gähnend leer waren, als man Konservenmusik erschallen ließ.

Zur angängigen VAR-Nörgelei weiß Zeigler immer wieder nur Wiederholungen von den typischen Spielstörungen durch VAR zu verzieren. Auf den Kern dieser Problematik nämlich, Interessen der Unterhaltungsindustrie durch technische Kinkerlitzchen Fernsehzuschauer einzubinden, die gar nicht besonders Fußball berücksichtigen. Sondern an dem Theater mit den VAR-Mätzchen, kommt Zeigler nicht darauf, womit wir es hier zu tun haben:

Wir haben ständige weitergetriebene Spielregel-Änderungen, die zum Fußball überflüssig sind, die aber den Einsatz von VAR und Gerichtsverfahren nunmehr mit sich bringen: Hand ist Hand, Ballberührung mit der Hand ist im Fußball verboten. Wie schön für Werbeeinblendungen – wenn VAR das Spiel unterbricht. Wie wer es mit drei Dritteln anstatt der bisherigen Halbzeiten? Wie wird man noch mehr Spielerwechseleien hineinstricken, weil das doch beim Eishockey so gut geht.

Abseits ist Abseits – jeder Spieler, der regulär im Getümmel rumhüpft, ist am Spiel beteiligt. Gleiche Höhe, nach Augenmaß, ist nicht Abseits.

Schwalben oder rohe Treterei kann jeder Fußballer unterscheiden. Allzuoft machen Stürmer, bevor sie hinfallen, noch einen weiteren Schritt mit dem Bein, das der Gegner angeblich regelwidrig getroffen hat, bevor dann der theatralische Sturz kommt – und – dann – wie absurd – wird diskutiert: es hat eine Berührung gegeben / es hat keine Berührung gegeben. Mein Gott: Fußball ist eine Kontaktsportart, da gehören Berührungen zum Spiel. Frage ist nicht, ob es eine Berührung gab, sondern ob ein Foulspiel zu pfeifen ist, obschon jeder weiß: Schwalbe ist Schwalbe, ist unsportliches Verhalten.

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Hier ist dann der VAR das überflüssige Verfahren, denn es ist keine weitere Klarheit verlangt, wenn man jemand umgetreten hat oder der betreffende eine Schwalbe macht.

Arnd Zeigler müsste mal herausbringen, wie die Forderungen FAIRNESS und UNSPORTLICHES VERHALTEN konkret zu verstehen sind, wenn zwei Mannschaften und ein Ball im Fußballspiel sinnvoll MITEINANDER und auf GEGENSEITIGKEIT ablaufen können – nämlich, wenn man den Schiedsrichter nach einfachen Regeln pfeifen lässt und anschließend das Spiel unverzüglich weitergehen kann, einschließlich aller möglichen Fehlentscheidungen, die sich im Laufe der Zeit zu allen Seiten ausgleichen.

VAR hilft nicht bei Bestechung oder mutwilligem Sportbetrug – dann müssen das Sportgericht und zur Not der bürgerliche Rechtsstaat mit Zivilgericht oder gar Strafgericht solche Fälle übernehmen.

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