Philipp May mit DLF Sternstunde – Informationen am Morgen 9. Februar 2022

Lichtgeschwindigkeit 10383

am Donnerstag, den 10. Februar 2021

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Philipp May mit DLF Sternstunde – Informationen am Morgen 9. Februar 2022 - featured image

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Lob und Anerkennung für den DLF-Redakteur Philipp May in Köln. Herr May hat eine begeisternde SPONTAN-SEKUNDE geschaffen. In seiner LIVE-Gesprächssituation im Telefoninterviews mit dem SPD-Hamburger Altbürgermeister, MdB, MdL, und Buchautor Dr. jur. Klaus von Dohnanyi, in der Radiosendung DLF: „Informationen am Morgen“, am Mittwoch, 9. Februar 2022, etwa um 8 Uhr 20, ergab sich ein erfrischendes Lachen.

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Philipp May hatte als moderierender Redakteur ein Live-Telefon-Interview mit dem SPD-Granden Klaus von Dohnanyi (geb. 1928) angebahnt, das sowohl eine Stellungnahme Dohnanyis zur aktuellen politischen Situation wie auch zu Dohnanys neuem Buch: „Nationale Interessen“ – „Ich bin für mehr Realismus – und zwar überall“ bringen sollte. Philipp May stellte Fragen und Nachfragen, enthielt sich – wie bei DLF-„Informationen am Morgen“ üblich – einer eigenen Bewertung der mündlichen Darlegungen des externen Telefonats-Partners. (Anm. D.M. Ich verzichte auf eine inhaltliche Zusammenfassung der Stellungnahmen von Autor Klaus von Dohnanyi, dessen politisches Profil verlässlich bekannt ist. Jedenfalls ist er kein Nationalist und weiß sehr wohl, dass das heutige Deutschland weltpolitisch nicht souverän ist, sondern – auch nach 4+2 1990 – einem sogenannte Staatsvertragsrecht bzw. ein das allgemein geltende Völkerrecht schränkende Völkervertragsrecht unterworfen ist. Das heißt, es gilt nach wie vor von 1945 herrührendes die deutsche Staatssouveränität schränkendes Sonderrecht – die USA und die westlichen Alliierten dürfen und können deutsche Politik beugen).

In der großen Weltlage hat Deutschland neben Sicherheitspolitik spezielle Wirtschaftsinteressen gegenüber Russland und China, demgegenüber die deutsche Souveränitätsschwäche die Möglichkeiten kompliziert. Es ist also auch deshalb nützlich, wenn sich deutsche Nationalpolitik hinter NATO- und EU-Posititionen verstecken kann. Das weiß auch Dohnanyi.

Immerhin stellt Dohnanyi heraus, was in der Politikfolklore von BILD und Co. nämlich meist vergessen wird. Skeptisch zeigt sich der Politik-Veteran auch gegenüber Versuchen, Staaten wie Russland oder China mit Sanktionen zur Beachtung von Menschenrechten zu bewegen. Klaus v. Dohnanyi glaubt im Fall von Peking: „Diese fast Orwell’sche Struktur eines Überwachungsstaats kann von uns weder durch Sanktionen noch durch Wirtschaftsentzug geändert werden.“ Deshalb erteilt v. Dohnanyi einer werteorientierten Außenpolitik auch eine klare Absage: „Das war noch nie erfolgreich – und das wird auch in Zukunft nicht erfolgreich sein.“ Möglich sei allenfalls, eine Wertepolitik im eigenen Land zu betreiben, etwa Flüchtlinge aufzunehmen: „Aber wir werden nicht in der Lage sein, die Systeme zu ändern.“

Als das Gespräch mit Abkündigung und Bedankung zu ende ging fragte Klaus von Dohnanyi nach, ob dieses Telefongespräch noch nachträglich gekürzt und beschnitten würde? DLF-Redakteur Philipp May antwortete geradezu erfreut: Das Telefonat liefe gerade aktuell Live – also in Echzeit – in diesen „Informationen am Morgen“ im Deutschlandfunk über den Sender – es könne also gar nicht nachträglich manipuliert werden.

Jedenfalls – das Interview Philipp May/Klaus von Dohnanyi war beendet. Hierauf erklang die übliche DLF-Zwischenmusik-Einblendung. Nach einigen Sekunden meldete sich Philipp May erneut (um seine Sendung fortzusetzen) und sagte dann sinngemäß:

Er habe die kurze Musikpause dazu nutzen können, sich von einem eindringlichen Lachen wieder zu beruhigen. Die Rückfrage Dohnanyis zum etwaigen Beschneiden des gerade gesendeten geführten Echtzeit-Interviews hatte diesen lichten Moment bewirkt und stimuliert. Es ist bezeichnend, dass der DLF-Telefonatsgast Dohnanyi telefoniert haben könnte, in der Annahme einer möglichen nachträglichen Zensur oder Manipulation oder Kürzung seiner Stellungnahmen hinnehmen zu müssen. Womit Dohnanyi insinuierte, nicht gewusst zu haben, ein Echtzeit-Live-Telefon-Interview im Deutschlandfunk gegeben zu haben. Das muss man dem gewieften Autor Dohnanyi nicht glauben, kann aber auch einer Unaufmerksamkeit in seinem hohen Lebens-Alter von 93 Jahren zuzuschreiben sein. Kann ja sein, dass er das nicht mitgekriegt hatte bzw. es ist ihm letztlich auch egal sein kann, da er keinen Unfug äußern wollte, der eventuell anschließender Selbstzensur bedürfe.

Aber in der Live-Sendung DLF: „Informationen am Morgen“ wird schon angesagt, ob man ungekürzt Echtzeit-Audio aussendet oder ob die O-Töne irgendwann irgendwo hineinappliziert werden? Bzw. meist bestehen die Interview-Adepten darauf, einen gesprochenen Text zunächst zur Selbstzensur kontrollhören und -lesen zu können, bevor eine FREIGABE zur Publikation erfolgt. Dann heißt es (wir hören es täglich bei Tagesschau und Heute im Staatsfernsehen): Aus Termingründen wurde das Gespräch vor der Sendung aufgezeichnet – die Gesprächspartner weigern sich also von einem Redakteur kritisch befragen zu lassen bzw. wenn unerwünschte Fragen gestellt werden, wird die Freigabe verweigert bzw. Streichung unerwünschter Äußerungen verlangt.

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Dietmar Moews meint: Mit den Informationen am Morgen beginnt meine tägliche Weltteilnahme. Die Kölner Qualität ziehe ich jedem Gemisch aus Deutschlandradio Berlin vor. Ich hoffe, die Berliner Übergriffe gegen Köln können weiterhin abgewehrt werden.

Ich freue mich, dass es neben Deutschlandfunk-Eintagsflieg*innen, die das hohe Können eines solchen Redakteurs nicht bringen, mit Philipp May ein Spitzenmann über jahrelange Redaktionsarbeit hier seit einiger Zeit als eigenständiger ANCOR-MAN figuriert und wirklich den extrem hohen intellektuellen und „handwerklichen“ Anforderungen gerecht werden kann. Dass es dann noch gelegentlich echtes Lachen gibt, bewirkt nun meine Mühe, diesen LOBENDEN Bericht in Lichtgeschwindigkeit abzufassen. Zumal ich leider dem DLF meist Mängel ankreuzen muss, die geradezu durchgängig die Lernunfähigkeits-Bereitschaft der DLF-Dienstklasse beweisen.

Frage: Warum lässt sich ein lügender Bundeskanzler nicht im Tagesschau-Interview zur Rede stellen?

Antwort: Weil ein Bundeskanzler nicht zur kritischen Information sich der Öffentlichkeit stellt, sondern durchweg nur zu Propagandazwecken.

Dohnanyi ist zwar zuzutrauen, dass seine Frage nach nachträglicher Interview-Beschneidung rhetorisch war; denn er kennt das Showgeschäft und die teils hinterhältigen Techniken von Audio-Publizisten. Dohnanyi hält seine Urheberrechte an seinem Text und er weiß vor einem Interview, ob er für eine Konserve telefoniert oder LIVE, aktuell. In der Regel werden solche Interviews nicht gekauft und nicht entgolten, vielmehr ist es ja konkretes „Product-Placement“ für den Autor, den Verlag und den Buchhandel zur Absatzförderung des neuen Buchs – Audio-Mitschnitte geben nicht die Autorenrechte an den DLF oder an den Interview-Redakteur ab.

Hier handelt sich um diese sehr interessante allmorgendliche Sendung „Informationen am Morgen“, wo der erste deutsche Staatssender, DLF Köln, der Informationspflicht und Kommunikationsbildung der deutschen Öffentlichkeit nachkommt. Der DLF bereitet die aktuelle Nachrichtenlage für den gebildeteren Radiohörer zu (der sich auf dem Laufenden zu halten versucht). Das DLF-Programm bringt ununterbrochen täglich sämtliche angängigen nationalen und internationalen massenmedialen Themen, sogenannte ausgewählte Presseschauen, sowie O-Töne der internationalen Korrespondenten, der deutschen Landeskorrespondenten, von zusätzlichen Reportern, außerdem von relevanten O-Tönen von Fachleuten, von amtierenden Regierungs- und Parlaments-Politikern, Wissenschaftlern, Industrie und Wirtschaft, Sprecher aller möglichen Interessenvertretungs-Verbänden, Intermediären und NGOs, dazu ausgewählte Gastautoren, dazu die Kirchen und Moralunternehmen, aber auch Tondokumente aus Archiven, nicht zuletzt auch mit erträglichen Beteiligungen von DLF-Zuhörern und Stimmen von der Straße und aus den Boulevard-Medien.

Leider kann hier das beachtliche Telefon-Interview, das Philipp May mit Klaus v. Dohnanyi heute morgen, am 9. Februar 2022, LIVE führte, nicht mehr in der DLF-Mediathek angehört werden. Leider hat der Deutschlandfunk Köln die ehemalige nützliche Funktion für die Öffentlichkeit, über DLF.de im Internetz publizierte Sendungen zu finden und nachhören zu können, vernichtet. Das jahrelang angebotene Display/Formular zum Nachhören von sämtlichen gesendeten DLF-Sendungen (nebst Textabschriften) auf Monate chronologisch rückwirkend, mit zwei Klicks zu erreichen, wurde vor geraumer Zeit ausgetauscht und bietet stattdessen völlig benutzerfeindliche Suchfunktionen (die nicht funktionieren). Wer will sich schon freiwillig für die Datenzocker Facebook oder Twitter oder DLF-Apps klientelisieren lassen? Nur, wer die exakt buchstabierte Suchformel ins Suchdisplay eintippt, hat eine Chance, alles, was je unter Klaus v. Dohnanyi im DLF erschienen war, nach kryptischer Ordnung in einem Verzeichnis finden zu können. Wer weiß denn, wie man den ungarischen Familiennamen Donani schreibt?

Die DLF-Mediathek bietet heute nur noch lückenhaft ausgewählte Sendungen – aus dem ehemaligen Sendeablauf nicht wiedererkennbar herausgerissene Audio-Dokumente (Warum? dazu werden dem DLF-Benutzer keinerlei sendekonzeptionelle oder rechtlichen Kautelen mitgeteilt).

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