Großmacht Deutschland und Demokratieamateure

Lichtgeschwindigkeit 10291

am Dienstag, den 14. September 2021

.

.

Eine Unterscheidung zwischen großen Mächten und kleineren Spielbällen der Weltpolitik nimmt bereits Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr. Thukydides in seinem Melier-Dialog vor, indem er den Athenern den Satz in den Mund legt:

„Die Starken tun, was sie wollen, die Schwachen leiden, was sie müssen!“

Nun ist zwar jede Gemeinschaft ein wildes Chaos von verwirbelten Individuen, die mit dem Grundsatz „die Gedanken sind frei“, sich allen eigenen Vorstellungen, im Geiste, hingeben können. So hat auch jeder Mensch seine individuellen Anteile an persönlicher ESOTERIK.

Doch die „Natur der Sache“, dass mehrere Menschen, besonders Mengen und erst recht Massen, wohlverstanden ORGANISIEREN müssen, wenn sie nicht in Mord und Totschlag ihr Auskommen suchen wollen, bedeutet praktisch dann eine Zustimmung für eine Vereinigung der teilnehmenden Individuen.

Hierzu hat besonders die abendländische (westeuropäische) Geschichte weitreichende Vergemeinschaftungsformen erdacht und ausprobiert, die in der modernen Zeit mit Rechtswesen und Organisations-Strukturen auch praktische Erfolge (einschließlich schlimmer Kriegskonflikte) zur Zivilisation geführt worden sind. Mit Montesqiueus Auslegungen von „GEIST UND RECHTE“

wurden Prinzipien des Respekts für Individuen wie für Organisation auf rechtsstaatliche Prinzipien der GEWALTENTEILUNG (gewählte Stellvertreter in unabhängigen Regierung, Gesetzgebung, Rechtswesen, Pflicht zur geistigen Transparenz: Niemand steht über dem Gesetz: Gleichheit vor unabhängiger Justiz).

Damit entstanden nach geschichtlichen Sachverhalten der verschiedenen Kulturen, der Sozialgeschichten, der Geografie, der Weltreligionen (letztlich Geopolitik) im europäischen Abendland verschiedene politisch abgegrenzte Gesellschaften in selbstbestimmten Staaten und entsprechend NATIONALINTERESSEN.

Andere Weltgegenden hatten Familien-. Stammes-, Völkerpolitik, sogar nomadische Lebensweisen und Tyranneien. Militärische Weltreiche kamen und vergingen.

Es entstanden schließlich globale Geistesgemeinschaften, sogar einen Welt-Völkerbund, und darin harte Kulturkonflikte, die bis heute mit militärischen und ökonomischen Praktiken noch miteinander kämpfen.

Ein Weltrecht und eine Weltfairness sind noch immer die Sphären des Thukydides, Spielball mit allerdings neuen Strukturen der Massenvernichtungs-Techniken, Atom-Bomben, Biogifte, Cyber-War, Irreführungs-Kommunikation.

Die Begriffsbildung Großmacht bleibt der Neuzeit vorbehalten und wird deshalb nur selten zur Charakterisierung der Machtgewichtung im Altertum und Mittelalter herangezogen, wo man eher von Großreichen spricht. Aber, ob Supermacht oder Großmacht oder Weltreich-Verdacht – für Deutschland bleibt die Selbsreflektion, „was man wünscht und was man könnte“.

Mit GROSSMACHT lassen sich heute allenfalls Atommächte nennen. Aber praktisch sind es USA, ISRAEL, CHINA, RUSSLAND, IRAN, INDIEN, noch Pakistan – weder Großbritannien noch Frankreich noch Japan sind militärisch und ökonomisch stark genug, nachdrücklich mitzureden. Die Sonderrolle im UN-Board, im Kreise der USA, ist überholt und funktioniert längst in keinem Konfliktfall mehr. Heute spielt auch China eine Überrolle.

.

Dietmar Moews meint: Ich habe im Bundestagswahlkampf des Jahres 2009 mit der Piratenpartei die Gegenöffentlichkeit mit dem täglichen Videoblog LICHTGESCHWINDIGKEIT begonnen. Mein Stichwort war

IT-REVOLUTION

Ich wollte mit dem von mir verfassten und publizierten BERLINER MANIFEST die Piratenpartei als rechtsstaatlich liberale Opposition positionieren. Ich bin damit gescheitert, weil unter den zehntausenden Amateurpolitikern zwar Partybegeisterung und IT-Kompetenz gut angesehen war, es aber für eine Selbstorganisation einer PIRATEN-PARTEI sozial nicht ausreichte. Die Piraten waren zu sozialromantisch und zugleich geradezu technikborniert, dass es sogar zwischen Piratenpartei und dem Chaos Computer Club schon damals keine politische REVOLUTIONS-GEMEINSCHAFT geben konnte. Im Jahr 2011 lieferten die Berliner Piraten mich an den SPIEGEL mit dem NAZI-STEMPEL aus. Das war zwar billig und demagogisch bis zynisch, zugleich aber das Ende der Piraten, die ich als Kandidat für den Bundesvorsitz in die Bundestagswahl 2012 führen wollte. Man wählte stattdessen den Spitzel Bernd Schlömer, Kriminalpolizist und Geheimnisträger für IT in der Bundesregierung – ja, was will man mehr: Die Piraten waren also bereits 2011 verkauft und verloren (die heutigen PIRATEN wissen das nicht einmal).

Und im Bundestags-Wahljahr 2021 sehen wir erneut die Unbedarftheit der deutschen Wahlberechtigten, die letztlich auch keine Lust haben, sich mit den eigenen politische Interessen abzuarbeiten. Immerhin ist „meine IT-Revolution“ von 2009 nun endlich bei den Bundestagsparteien angekommen; man spricht sogar von der Errichtung eines Bundes-IT-Ministeriums.

Das geht aber im Wahlkampf 2021 unter, wo immer wieder Heimatliebe, Vaterlandsliebe, Nationalismus, Großmachtdenken – gleichzeitig im globalen Konsumenten-Denken per INTERNETZ von der Selbstverantwortung entkoppelt, jeder Blödsinn gewünscht wird: Lieber FAKE als FAKTEN.

Die Staatsorganisationen werden restriktive Mittel anwenden, um innere Befriedung halten zu können, während dabei dem Nationalismus die Völkerfreundschaft zum Sündenbock verkommt.

Nimmt man die Zeichensetzung der GROSSEN KOALITION des WEITERSO ernst, so folgt aus allen Forderungen die massenhafte Anknüpfung für einen neuen deutschen NATIONALSOZIALISMUS. Gleichzeitig springt die geistige Überforderung für ein auskömmliches Selbstbild der Deutschen in der heutigen GEOPOLITIK hervor. Zugegeben, der Kampfgeist der Vaterländischen und der Herrschaftsbegehrlichen trägt die Züge theatralischer Komik: deutsche Komik der Untergangsbereiten – WEITER SO.

Demokratie im Kasinokapitalismus hält sich nicht an Vernunft oder Fairness, sondern nutzt die Führungsmittel der Massenverblödung – warum nicht IMPFEN? – jetzt also Masernimpfen und Coronaimpfen gleichzeitig. Nur dass Masernimpfstoff langzeit bewährt ist – CORONA ist unbekannt. EGAL: Noch ein Bier an’n Nebentisch (am Nebentisch sitzt keiner) – EGAL, noch ein Bier an’n Nebentisch.

.

FINE E COMPATTO

.

WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

.

gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

.

hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

.

Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

.

WARNUNG: recommended posts

.

und BESTELLEN

subscription to Dietmar Moews Abonnement von Dietmar Moews un abonnement à Dietmar Moews

Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

Blätter Neue Sinnlichkeit

.

Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 12.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 4.-

Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: