DDR-Kunst als >Utopie und Untergang< in Düsseldorf

Juli 10, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10059

am Freitag, 10. Juli 2020

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Immer mal wieder angedacht und dann doch nicht verwirklicht, war es in diesem Frühjahr 2020 zu einer Ausstellung mit Bildender Kunst aus der früheren DDR in der heutigen ZWEITEN BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, und zwar in westdeutscher Austrahlung, gekommen.

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Natürlich spielen da all die Westbeziehungen der westlichen OKF und OKF-Salonpersonnage durchdringend mit.

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Ich habe anschließend meines ausgiebigen Ausstellungsbesuchs in Düsseldorf dazu diese LICHTGESCHWINDIGKEIT abgefasst und dann liegengelassen, anstatt im Blog bereitzustellen. Einfach deshalb, weil der augenblickliche, staatlich organisierte Todesstoß unserer zeitgenössischen echten Kunst mir viel wichtiger ist, als das an sich tote Zeug all derjenigen DDR-Künstler, die sich um ihre Vorurteile einer schönen Moderne kümmern, und dabei die Staatsnotkunst von heute gar nicht als ihre politische Angelegenheit erkennen.

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Doch die Alt-DDR-Kunstwerke sind eminent und die ausgewählten Künstler haben das Grundlagenkönnen für Zeichnen und Malen bzw. waren die Führer des damals SED-absolutierten „sozialistischen Realismus“.

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Mein Leben in Magdeburg, Leipzig und Dresden (1995 bis 2004) konnte ich mit konkreten Erfahrungen mit zahlreichen Künstlern aus der vormaligen DDR machen. Deren berufskünstlerische und sehr kleinbürgerlich dünkelhafte Authentizität, deren meist solide Ausbildung, deren laienhafte Illusionen über den freien Kunstmarkt des Westens, andererseits das Klüngeln mit Beziehungen – wer mal Meisterschüler bei Willi Sitte war, war im Verband der Künstler der DDR gemacht, kam in die Jahresausstellung, in den Jahreskatalog und wurde von den staatlichen Ankaufsstellen der DDR durch Kauf zum anerkannten Staatskünstler gestempelt. Ein DDR-Künstler der das nicht schaffte, sich in der ersten Kategorie der DDR-Staatskünstler einzuschleimen, konnte sich kriminalisieren lassen, wie PENCK, und wurde zerdrückt.

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Im „Kunstarchiv Beeskow“ lagern in einem offenen Depot Bilder und Objekte, rund 17.000 Kunstobjekte aus der DDR, die im Auftrag von Parteien, Massenorganisationen und Staatsorganen entstanden und angekauft worden waren (nicht nur als Bezeugung, sondern auch um Kunst verschwinden zu lassen).

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Die Düsseldorfer Ausstellung >Utopie und Untergang< kümmert sich nur um Name-Dropping, nicht, wie es seriös wäre, die Illustration des Alltags bzw. des Künstlerschaffens in der DDR ausgewählt zu repräsentieren. In Beeskow gibt es auch Fotodokumentationen der baubezogenen Kunst aus DDR-Zeiten, Wandmalereien, Mosaike, Betonreliefs, wovon vieles inzwischen im Zuge von Abriss und Modernisierung des DDR-Städtebaus verschwunden ist.

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Ich habe in den Nach-Wendejahren mit vielen DDR-Künstlern gesprochen, zumal mit der Galerie Dieter Brusberg in Hannover, später Ku’damm Berlin, jene Brusberg als DDR-Staatskünstler bereits seit den 1970er Jahren in Hannover vertrat. Daher kannte ich Tübke, Mattheuer, Heisig, Gerhard Altenbourg (sogar mit Farbgeschmack und Sensibilität), Sitte, Rink und andere (samt und sonders ohne Sensibilität), deren figurativen Bilder je eine freie individuelle Gestaltungsvielfalt aufweisen – die jüngere Cornelia Schleime ausgenommen, die Sehenswertes machen kann.

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Die Kunst in der DDR und die Auswahl ihrer Berufskünstler, die die SED total bestimmte, war eine niederträchtige AGIT-PROP-Camouflage. Sie hatte allein den Vorgaben des Ostzonen-Stalinismus zu folgen. Das wurde von Anbeginn, ab 1948, konsequent durch ausgewählten Bolschewismus der Personalauswahl rigoros gesteuert. Ob Johannes R. Becher in Kunst und Kultur und bei den Literaten oder der hier in der Düsseldorfer Ausstellung präsentierte Willi Sitte, waren reine PARTEI-BONZEN der SED – Sitte malte wie Sau, Becher machte unbedeutende professionelle Lyrik, die als ästhetische Kunst promotet wurde. So grob, so schlecht sich Sowas aber sowohl mit Majakowski wie mit Habich vertrug – und die bis zum Ende der DDR die Strukturen der Segregation der Kunstschaffenden vorbestimmte.

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Es sind die angeblichen Meister, Sitte, Tübke, Mattheuer, Rink, die jetzt im Jahr 2020 als gewissermaßen repräsentative Auswahl zeigen sollen, wie und was in der DDR staatsorganisatorisch wie „akademiekünstlerisch“ an Qualität hochgehalten worden war. Es waren Malerei-DDR-Professoren die für einen Fachmann eindeutig offenkundig nicht die Grundlagen des Malens und Zeichnens beherrschten und nicht lehren konnten – SORRY MISTER, das kann man hier konkret anschauen – bei Sitte, bei Mattheuer, bei Tübke u. a. hauptsächlich mangels Naturtalent zum Zeichnen (… die Zinnsoldaten bei Tübke).

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Zur Richtigstellung möchte ich auf das dirigierte Segregationssystem der DDR-Kunstpolitik hinweisen, das sich ganz gut anbetracht der alljährlichen Selbstdarstellung durch die „Kunstausstellung der Deutschen Demokratischen Republik“ und deren Jahres-Katalogen nachvollziehen lässt.

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Die DDR-Künstler-Direktion hatte fünf parteipolitisch bestimmte Klassen:

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Die oberste Schublade (EINS) wurde von Willi Sitte, „Präsident des Verbandes Bildender Künstler der DDR“ und Konsorten besetzt. Tübke, Rink, Mattheuer, Heisig. Diese erhielten repräsentative Vorzeige-Bilder-Aufträge im AGIT-PROP-STIL („Agitations-Propaganda“ im „sozialistischen Realismus“). Diese DDR-Elite wurde gelegentlich, selten, im Ausland ausgestellt. Sie durften ausnahmsweise sogar bis San Francisco reisen, waren Teil der Entourage der DDR-Repräsentanten, erhielten maximale materielle private Begünstigungen, Automobil, Wohnung, Atelier, Druckwerke, Museumsausstellungen usw. Ferner waren sie jeweils stimmberechtigt bei Auswahlgremien für Neubewerbungen und Förderstudenten als Meisterschüler (Neo Rauch, Henri Deparade u. a. – keiner mit differenziertem Farbsinn) an den jeweiligen Kunsthochschulen und Lehraufträge usw. Von diesen Schranzen wurden im Jahreskatalog des VDK in den 1980er Jahren teils ganzseitige Hochglanz-Farb-Reproduktionen gedruckt. Erst in den 1980er Jahren konnte der hannoversche Kunsthändler Dieter Brusberg als erster, durch den „Staatlichen Kunsthandel der DDR“ gesiebt, einige DDR-Künstler auf dem Kunstmarkt der Bundesrepublik anbieten. Der westdeutsche Kunstspekulant Peter Ludwig kam erst später mit der DDR-Staatskunst in Kontakt.

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Die zweite Kaste (ZWEI) waren Personen der SED, die als Kunstprofessoren, für Malerei, Bildhauerei, Plastik, Grafik, Bühnenbild, Formgestaltung, Gebrauchsgrafik, Kunsthandwerk, das akademische Lehrerpersonal an den Kunsthochschulen der DDR arbeiteten. Diese wurden ebenfalls von der staatlichen Kunstankauf-Kommission berücksichtigt und konnten weitgehend an den DDR-internen staatlichen Ausstellungen mit Werken teilnehmen, wie an der alljährlichen Kunstausstellung der DDR. Solche DDR-Künstler der zweiten Kaste wurden ebenfalls im Jahreskatalog mit schwarz-weiß Foto-Repro-Abbildungen repräsentiert. Farbabbildungen gab es nur bei großen öffentlichen Werken, wie Groß-Wandbilder am Dresdner Kunstpalast oder im Palast der Republik Ostberlin. Auch diese zweite Schublade hatte noch diverse materielle Begünstigungen, wie einen persönlichen Trabant-PKW, Wohnung und Werkstatt, Auslandsreisen waren limitiert.

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Die dritte Schublade, (DREI) waren ebenfalls SED-Mitglieder und VDK-Künstler (Verband der Künstler), die mit guten Leistungen und besonderer Begabung anerkannt wurden, die sich politisch völlig zurückhielten bzw. die angesagten Portraits von wichtigen LPG-Bauern, Parteiführern, Soldatenhelden zeichneten und malten (eigentlich all das, was auch die Nazis malen ließen) – diese begabtesten und qualitativ respektablen „Staatskünstler“, allerdings mit abgeschaltetem Verstand („Bitterfelder Weg“ – wurden dann mit dem Gekreuzigten, als Sujet, schon mal zum kommunistischen Patrioten). Diese dritte Schublade konnte als „Berufskünstler“ in der DDR existieren und wurde mit materieller Mindestausstattung durch den VDK versorgt. Die Ankaufskommissionen kauften von diesen Staats-Drittkünstlern auch gerade so viele Werke, dass es ein Auskommen gab. Veröffentlicht werden konnten gute Portraits aus dem Portraitierten-Menue der DDR – ein Marx oder Engels wäre immer gegangen. Die meisten „freien“ Werke davon wurde so gut wie nie ausgestellt und stapeln sich bis heute in Staatskellern. Auch sie sind in dem Jahreskatalog zumindest alphabetisch abgedruckt. Da es außer beschränkten lokalen so gut wie keine freien Kunsthandlungen und Galerien in der DDR gab, brachte der Staatliche Kunsthandel der DDR Werke unter Umständen vermittelnd zum Verkauf. Soweit öffentlicher Publikums-Zugang zu den Akademien gefunden wurde, blieben ansonsten wenige staatliche Ausstellungs-Möglichkeiten. Selbstorganisierte Ausstellungen durfte die DDR-Künstler nicht als öffentliche Eigeninitiative privat aufführen, allenfalls als Party-Deko. Mats Griebel berichtete von einer legendären Alternativ-Party im Untergrundkanal unter der Dresdner Grundstraße. Damit blieben die „Kollegen“ samt ihren Familien aber ohne öffentliches Publikum und ohne Rezeption.

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Vierte Qualität waren staatlich studierte Kandidaten, (VIER) waren nicht wie gewünscht SED-hörig und erhielten staatliche Arbeitsdienststellen, wo sie ihr „Kunsthandwerk“ als Lohnarbeit lebenslang zu praktizieren hatten, z. B. Abzeichnen von Vorlagen, Archivgütern, malerische und zeichnerische Handlangerarbeiten bei allen gestalterischen Aufgaben wie Plakate, Buchumschläge, Illustrationen, Schriften, Archivalien usw. Für diese Unterklasse gab es kein privates Auto, auch kaum alljährliche Teilnahme an der VDK-Jahresausstellung und gelegentliche Namensnennung im Katalog, ausnahmsweise bildliche Dokumente von Werken. Diese DDR-Künstler konnten in ihrer privaten Freizeit zu hause Malen und Kneten, was sie wollten, durchaus auch privat spottbillig verkaufen – nur nicht ausstellen oder mit unangepasster freier Malerei sich selbst veröffentlichen.

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Die fünfte Klasse der DDR-Kunst entstand im staatsorganisatorischen Abseits (FÜNF). Das waren informelle Bohémiens sowie solche ursprünglich im SED-System als Malerei-Studenten mal zugelassenen Bildkünstler, die dann als SED-Dissidenten herausflogen. Diese wurden öffentlich kriminalisiert, diversen Zwängen und Repressalien unterworfen und zur Not ausgebürgert, sprich „rausgeschmissen“, wie zum Beispiel A. R. Penck, der eigentlich Ralf Winkler hieß. Andere Dissidenten, wie die später im Westsyndikat gemanagten Gerhard Richter, Baselitz, Anselm Kiefer usw., hatten bereits vorzeitig den Weg in den Westen gefunden.

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Aus den tausendfach existierenden DDR-Quellen haben nun DÜSSELDORFER KUSTODEN diese lachhafte Ausstellung am Rhein gemacht. Lachhaft deshalb, weil es heute, ohne Not, eine riesige Ungerechtigkeit gegenüber all den damals in der DDR geschundenen Künstlern, der russischen Zone, ist, heute eine solche mediokre Auswahl aufzubieten.

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Ich lobe ausnahmsweise CORNELIA SCHLEIME und auch GERHARD ALTENBOURG (eigentlich Gerhard Ströch). Und ich rufe nur BERNHARD KRETZSCHMAR und SIEGFRIED KLOTZ oder SIGMAR GILLE auf, die beachtliche Meisterwerke schufen und gute Lehrer waren.

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Im Kunstpalast Düsseldorf, der großen Kunst- und Kulturanlage am Rhein, wurde bis ende Januar 2020 diese bemerkenswerte Ausstellung gezeigt. Erstaunlich, dass der FAZ-Chef Jürgen Kaube, der nicht Malereifachmann ist, den Bericht für das FAZ-Feuilleton abfasste – Kaube hat von Farbigkeit nichts gesehen.

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Ausgestellt wurden Staatskünstler, die bereits gestorben sind, und mit Cornelia Schleime eine wirklich beachtliche Malerin, die bereits als DDR-Emigrantin im Westen Beachtung gefunden hatte:

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In der offiziellen Betextung der Ausstellung schreiben die Verantwortlichen von Düsseldorf:

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„…Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke, Willi Sitte, Elisabeth Voigt, Wilhelm Lachnit, Carlfriedrich Claus, Gerhard Altenbourg, A. R. Penck, Cornelia Schleime, Angela Hampel, Michael Morgners, Hermann Glöckner.

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Das sind ausgewählte Autoren aus Tausenden als „Staatskünstler“ ausgewiesene, davon Penck und Schleime als Weststaatskünstler.

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30 Jahre nach dem Fall der Mauer widmet sich der Kunstpalast Düsseldorf mit einer großen Ausstellung der Kunst aus der DDR. Mehr als 130 Gemälde und Arbeiten auf Papier von 13 unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstlern verdeutlichen eine spannungsreiche, oft widersprüchliche Kunstepoche.

Bis 1990 wurde Kunst aus der DDR in der Bundesrepublik häufig gezeigt. In den letzten Jahrzehnten hatte das Publikum im Westen jedoch selten die Chance, die Werke im Original zu sehen. Die Ausstellung präsentiert mehrere Hauptwerke der seit der documenta 1977 als offizielle Maler der DDR
geltenden Auswahl.

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Alle Künstlerinnen und Künstler gingen und gehen sehr unterschiedliche, immer aber eigenständige Wege – zwischen Rebellion und Anpassung, zwischen Utopie und Untergang.

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Neben Werken aus den Sammlungen von Peter Ludwig und Willi Kemp, die schon früh Künstler aus der DDR förderten, werden Leihgaben aus allen wichtigen ostdeutschen Museen gezeigt. Als Kurator wirkte Steffen Krautzig, als Förderer werden offiziell Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Süddeutsche Zeitung, WDR3, Düsseldorf – Nähe trifft Freiheit, genannt….“

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. September 2019, Feuilleton Seite 11, von Jürgen Kaube:

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„Ikarus, aufs Visum wartend

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Erstmals wird in Westdeutschland die Malerei der DDR in historischer und ästhetischer Breite gezeigt. Die Düsseldorfer Schau „Utopie und Untergang“ konfrontiert ihre Betrachter dabei mit Vorurteilen, die über Kunst aus der DDR in Umlauf sind …“

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DIE WeLT, Seite 21, am 13. September 2019, FEUILLETON, von Hans-Joachim Müller:

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„Die Mär von der unterdrückten DDR-Kunst

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Hat der Westen das Kunsterbe des Ostens voreilig abgewickelt? Alle fordern die große Rehabilitierung der sogenannten „Staatskunst“. Dabei kann von einer Vernachlässigung gar keine Rede sein – wie zwei Ausstellungen in Düsseldorf und Leipzig zeigen die

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wahrgenommenen Künstler Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke, Willi Sitte und ermöglicht tiefere Einblicke in deren Schaffen.

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Viele Künstler aller Generationen, darunter Elisabeth Voigt und Wilhelm Lachnit, rieben sich nach dem Zweiten Weltkrieg an den strengen Vorgaben des Sozialistischen Realismus. Ihre künstlerischen Strategien entwickelten sie oft unter Druck: zurückgezogen wie Carlfriedrich Claus und Gerhard Altenbourg oder in rebellischem Widerspruch zum Staat wie A. R. Penck und Cornelia Schleime. Wie zahlreiche andere Künstler mit DDR-Biografie, wurde Penck später Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie. Punkig-expressive Frauenfiguren von
Angela Hampel, existenzialistische Gemälde Michael Morgners und abstrakte Arbeiten des „Patriarchen der Moderne“ Hermann Glöckner verdeutlichen die stilistische Vielfalt. …“

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Dietmar Moews meint: Ich vermisse für eine solche Ausstellung die Auswahl und dann die Präsentation all der Werke derjenigen Autoren, die nach Hunderten zählen, deren Werke in der DDR und durch die SED-Zensur geschaffen worden sind, auch staatlich angekauft wurden, aber um in den Kellern und Bunkern zu verschwinden. Diese bis 1989 Entrechteten haben heute einen sachlichen und moralischen Anspruch, gezeigt zu werden.

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Ich habe persönlich an öffentlichen Streitgesprächen im Dresdner Kunsthaus teilgenommen, wo tatsächlich in den 1990er Jahren noch die DDR-SED-Platzhirsch-Maler sowie deren SED-Ankaufskommissare sowie die neuen Westschranzen und etliche in der DDR Zukurzgekommenen eine ziemlich bittere Wahrheit aufführten.

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Das war für mich, als der kompetenteste Fachmann für die verirrte westdeutsche Kunstorganisation eine Horrorempirie, besonders die WESTSCHRANZEN-Kunstfunktionäre (natürlich in Dresden CDU-Importe) , die da jetzt die NEU-KUNST des Freistaates Sachsen bestimmten.

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Die DDR-SED-Kunstfunktionäre berichteten da nämlich sehr barock von all der Künstlervielfalt, die sie alle auch staatlich gekauft hätten, die nur nicht in den Büros der SED aufgehängt worden waren. Toll, dass sich diese SED-Ex-Schranzen jetzt damit zu Wort melden.

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Ein Katalog in deutscher Sprache im SANDSTEIN-VERLAG, Dresden mit Texten der westdeutschen Salonpersonnage der OKF und Staatsschranzen, von Marcus Becker, Inga Dreesen, April A. Eisman, Claudia Jansen, Christiane Jungklaus, Steffen Krautzig, Petra Lange-Berndt, Verena Meis, Stefanie Michels, Carolin Quermann, Elenor D. Reinartz, Susanne Rockeiler, Benjamin Rux und Oliver Sukrow. Herausgeber: Steffen Krautzig [ca. 200 Seiten und 120 Abbildungen] – ist also völlig unwissenschaftlich und albern.

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Jede Interview-Sammlung der ausgestellten Autoren wäre sinnvoller.

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Man kann sich ruhig Willi Sitte anhören oder die Legende vom „Bitterfelder Weg“ mit der Wahrheit vergleichen. Das wird im Katalog aber völlig vertuscht.

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Nun reicht es mir, ein Repro von Cornelia Schleime darzustellen, weil da eine echte Authentizität bildlich gemeistert zum Ausdruck gebracht werden konnte –

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Und dann das WUNSTWERK der schlechten MALERIN Elisabeth Voigt (Leipzig 1893-1977). Bei dieser „großzügigen“ DDR-Zuordnung wären Werke von Karl Hofer und von Käthe Kollwitz vorzuziehen gewesen. Diese Frau Voigt war gar keine Malerin – ihr Farbauftrag ist sehr ungeschickt und ihre Faktur zu malen ist in allen wichtigen Mitteln, ob Farbigkeit, Zeichnung. Und die Integration der figürlichen Zusammenhänge sind geradezu ungekonnt; Gespür für Farben? – Fehlanzeige; Licht, Atmosphärisches? was sollen uns die Trabbifarben denn sagen, mit denen Neo Rauch – der DDR-Meisterschüler – später seine Wiedererkennbarkeits-Epik ausdrückt; mir liegt daran zu Frau Voigt den dümmlichen aktuellen Wikipedia-Text mitzuteilen; danach entstammte sie einer wohlhabenden Unternehmerfamilie in Leipzig:

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Ihr Leben und Werk wurden geprägt durch Carl Hofer und Käthe Kollwitz sowie durch ihr künstlerisches Schaffen unter zwei Diktaturen. Trotz ihrer ablehnenden Haltung gegenüber deren Ideologien war sie beispielsweise mit einer neunteiligen Holzschnittfolge zu Hermann Löns Roman „Der Werwolf“ auf der nationalsozialistischen Großen Deutschen Kunstausstellung 1937 im Haus der Kunst in München, wie auch auf Ausstellungen in der DDR vertreten. 1953 geriet Voigt in den Formalismusstreit der DDR. In dessen Folge verweigerte sie ihre Teilnahme an der 3. Deutschen Kunstausstellung in Dresden, lehnte den Nationalpreis der DDR ab und erwog, ihre Lehrtätigkeit aufzugeben. 1958 trat sie aus dem Verband Bildender Künstler der DDR aus. Auf „die hervorragende Lehrerin“ konnten die Kulturfunktionäre der DDR aber nicht verzichten (Pohl). Sie war außerdem durch ihre künstlerische Vergangenheit und die Beziehungen zu Hofer und Kollwitz geschützt (Gillen). So erfolgte im Jahr 1974 ihre Rehabilitierung mit der Ernennung zum Ehrenmitglied des Verbandes Bildender Künstler der DDR. Elisabeth Voigts Gesamtwerk besteht vorwiegend aus Holzschnitten, Lithografien und Kreidezeichnungen sowie Aquarellmalerei und 100 Ölgemälden. Thematisch befasste Sie sich anfangs vorwiegend mit geschichtlichen und literarischen Motiven. Ab den 1960er Jahren wandte sie sich verstärkt biblischen und religiösen Themen zu. …“

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Ist wohl klar, nur 100 Bilder, da fehlt natürlich eine meisterliche Übung, wie Pinsel und Farben auf Leinwand funktionieren – schlecht, Frau Voigt, vergessen.

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Und noch einmal – tief Einatmen und am offenen Fenster von Düsseldorf: „Auf „die hervorragende Lehrerin“ konnten die Kulturfunktionäre der DDR aber nicht verzichten (Pohl)…“. Wer schreibt so einen Unfug bei Wikipedia? – ist es eine Neuauflage des Formalismus durch „linguistic turn“?

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S. Reicht, meint D. Moews.

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Wann verschleiert Süddeutsche Zeitung Tötungsfall in Bayern?

Juli 9, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10058

am Donnerstag, 9. Juli 2020

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ZITAT aus Süddeutsche Zeitung München vom 7. Juli 2020:

„Anmerkung der Redaktion

In der Regel berichtet die SZ nicht über ethnische, religiöse oder nationale Zugehörigkeiten mutmaßlicher Straftäter. Wir weichen nur bei begründetem öffentlichen Interesse von dieser im Pressekodex vereinbarten Linie ab. Das kann bei außergewöhnlichen Straftaten wie Terroranschlägen oder Kapitalverbrechen der Fall sein oder bei Straftaten, die aus einer größeren Gruppe heraus begangen werden (wie Silvester 2015 in Köln). Ein öffentliches Interesse besteht auch bei Fahndungsaufrufen oder wenn die Biografie einer verdächtigen Person für die Straftat von Bedeutung ist. Wir entscheiden das im Einzelfall und sind grundsätzlich zurückhaltend, um keine Vorurteile gegenüber Minderheiten zu schüren.

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Der Text des einleitenden Zitats dieser Lichtgeschwindigkeit wurde der Süddeutschen Zeitung München entnommen. Der Verlag liefert damit konkret den Beweis als LÜGENPRESSE zu publizieren. Indem absichtlich die Wahrheit unterschlagen werden soll, wie die REDAKTIONS-ANMERKUNG erklärt, informiert die Süddeutsche Zeitung nicht, sofern es um ANDERSSEIN als Menschenrecht, um FREMDE, oder erklärungsbedürftige SONDER-DISPOSITIONEN sich handelt, wie hier heißt es „mutmaßlich afghanisch“ und mehr soll man nicht wissen:

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Sicher hatte ein Mensch nicht ohne schwere Konfliktlage einen Menschen erstochen! – also, was ging da vor sich?

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„Bluttat in Obergünzburg
: Ehefrau in Linienbus erstochen – Verdächtiger in Untersuchungshaft

Die 27-Jährige, die vom mutmaßlichen Täter getrennt lebte, erlag in einer Klinik ihren Verletzungen. Bei der Tat waren mehrere Kinder anwesend.

Nach dem tödlichen Messerangriff in einem Linienbus bei Obergünzburg im Landkreis Ostallgäu sitzt ein 37 Jahre alter Tatverdächtige nun in Untersuchungshaft. Das habe ein Richter am Amtsgericht Kempten am Dienstag angeordnet, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Gegen den getrennt lebenden Ehemann des Opfers wird demnach wegen Mordes ermittelt.

Der 37-Jährige war am Montag in den Mittagsstunden in  Obergünzburg im Allgäu in dem Bus auf seine getrennt von ihm lebende Partnerin mit einem Messer losgegangen, wie Ermittler mitteilten. Nach dem Angriff ließ der Mann die Waffe zurück und flüchtete zu Fuß. Bei einer Großfahndung der Polizei wurde der Mann relativ schnell gestellt, ein für die Suche nach dem Täter angeforderter Polizeihubschrauber konnte wieder abdrehen.

Die 27 Jahre alte Frau wurde nach der Reanimation durch einen Notarzt noch in eine Klinik gebracht, wie es weiter hieß. Dort erlag sie aber den schweren Stichverletzungen. Der mutmaßliche Täter, ein afghanischer Staatsangehöriger, ist der Polizei schon seit November 2019 bekannt. Damals habe es einen Übergriff des Mannes auf die Ehefrau gegeben, berichteten die Ermittler. Auch das Opfer hatte die afghanische Staatsbür-gerschaft. Beide lebten mittlerweile in unterschiedlichen Wohnungen.

Derzeit gehe man davon aus, dass der Mann die 27-Jährige unvermittelt angegriffen und mehrfach mit einem Küchenmesser zugestochen habe, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. „Ein Streit oder Wortgefecht hat nach derzeitigen Erkenntnissen nicht unvermittelt vor der Tat stattgefunden.“ Weitere Details wollte der Sprecher unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht nennen.

Die Tat geschah kurz vor dem Ortseingang von Obergünzburg, einem Ort mit etwa 6500 Einwohnern. Der Fahrer stoppte den Bus mitten auf der Straße. Nach Angaben einer Sprecherin des Busunternehmens waren etwa zehn Kinder und vier Erwachsene während der Tat im Bus. Die Messerattacke habe sich im vorderen Teil des Fahrzeugs abgespielt, die Schulkinder hätten im hinteren Teil gesessen. Der Busfahrer und weitere Fahrgäste hätten die Polizei alarmiert. Sie wurden nach der Tat psychologisch betreut.“

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Dietmar Moews meint: Ich beginne nach meiner Erfahrung als Soziologe damit, dass die Redaktionsversammlung der Süddeutschen Zeitung über diesen und ähnliche Fälle (immer im Junktim mit sogenannter Fremden-feindlichkeit) diskutiert hat, mit dem sogenannten Wert vor Augen einer irrlaufenden „political correctness“.

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Obig zitierter „Redaktionsbeschluss“ wurde nicht einfach so eingeschmuggelt, sondern ist ein höherer Verlagsbeschluss – eine Entscheidung, dem deutschen Presserecht – im Sinne von Verbot von Zersetzung, Herabwürdigung, Diskriminierung, zur Geltung zu verhelfen. Der ist völlig misslungen.

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Die Süddeutsche Zeitung geht damit davon aus, dass die urteilschwache Zeitung lesende Allgemeinheit unfähig sei zu unterscheiden, was ein Sach- verhalt oder ein Tatgeschehen im Wertkern ist und was anschließend Funktionen sind oder sein können, wenn man die Kenntnis oder Wahrneh-mung eines konkret dargestellten Geschehens bekommt und wenn das dann weitöffentlich dargestellt wird.

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Also in dieser Rangordnung und Reihenfolge läuft das ab:

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Tötungsdelikt,

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Täter-Opfer-Feststellung,

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Alarmierung von Notarzt und deutschen Ordnungskräfte,

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Augenzeugen und Stammtischkolportagen,

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Pressemitteilung,

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und dann unerwünschte mögliche Nebenfunktionen wie:

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Fremdenfeindschaft,

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Einwanderungsablehnung,

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Rassismus u. ä.

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Süddeutsche-Zeitung-Berichtsfälschung,

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privater E-Mail-Verkehr zur Problematik mit Pichi

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Eine Tabuisierung dieser Themen insgesamt ist aus meiner Sicht eine „Staatsdummheit“, die anscheinend von tatsächlichen Wählermehrheiten (SZ-Kunden) akzeptiert wird. Immer kommt Hetzerei gegen Minderheiten in den Kommerzmedien zuerst, weil Absurdes mehr reizt, als der Wetterbericht von gestern oder ein alltäglich „normales“ Geschehen.

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LÜGENPRESSE ist diese selbstbestimmte Verabschiedung von der Wahrheit., wenn etnische und kulturelle Abweichungen verschwiegen werden. Das professionelle Wertverhalten der Berichterstatter und Redakteure ist – mit bereits vorauseilendem Gehorsam die Schere im Kopf:

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Gut gelogen zieht mehr, als kompliziert aufgeschlüsselt. Manipuliertes Pixelbild wirkt im Blatt besser als eine digital unbearbeitete Abbildung

Unser Rechtssystem reicht nicht so weit, dass jedes private Drama nachträglich erforscht und therapiert werden kann. Wenn ein Afghane eine Afghanin killt, ist das eine wahre Tatsache, die aus Sicht der Beteiligten deren Richtigkeit hat, unsere aber nicht.

Was soll man tun, wenn man im Wedding den Türken gehen sieht, hinter ihm seine fette watschelnde Kopftuch-Ehefrau, dazu dann die Kinderchen im Gänsemarsch, nebenher die Passanten belästigend der Prinz dieser typischen anatolischen Formation in Westberlin der 1980er bis 2020er Jahre, ein kleiner Sohn, der sich alles erlaubt.

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Man kann dazu doch nur freundlich lächeln!

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Und gelegentlich den kleinen Prinz (in deutscher Sprache) fragen: Warum bist du denn so hässlich? Und die Eltern verstehen das dann nicht, während der zukünftige Fettmops keine sinnvolle Antwort auf die – so gesehen nicht sinnlose blöde Frage – weiß. Er zögert und staunt.

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Zögern und Staunen! – das hatte ihm, einem Familienprinz, seine Mutterbrust bis dahin nicht bieten können. Und der Chef des ganzen türkischen Gänsemarsches ohnehin nicht – der Chef erteilt nur Befehle oder lächelt, je länger der Gänsemarsch ist (ab vier Kinder kann er sich sehen lassen).

Man muss sie machen lassen. Sie müssen ihr Glück machen. Wer als Einheimischer dazwischen Slalom gehen muss, wird von solchen deutschen Türken gar nicht beachtet, vermutlich gar nicht gesehen, weil die vordringlich auf die Bezeugung durch ihre Gruppe – verkörpert durch anatolische Männer – Wert legen. Die Türken achten auf Türken. Und das muss man ihnen lassen. Das ist ihr sozio-kulturelles „freies“ Recht auf Selbstbestimmung – allerdings unter dem eigenwilligen Zwang der anatolischen Gruppenkontrolle auf Kinderschar, Gänsemarsch und Kopftuch.

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Der messerstechende Afghane hat zweifellos auch aus einer kulturellen Verzweiflung gehandelt, die Frau zu killen. Was soll der Afghane jetzt in einem deutschen Untersuchungsgefängnis? Aber, was macht dann die Süddeutsche Zeitung damit? – sie fälscht die Kriminalstatistik durch Weglassen.

Okee – manchmal erlebt man hochintelligente Afghanen – auch Frauen mit Abitur und enormer Apartheid der Mimik (wenn denn das Zelt mal geöffnet hat). Deshalb fordere ich, die Zugewanderten mit fördernden Sprachlehrern zu begleiten. Es sollen Araber und Afrikaner, Türken und Kurden ihre eigene Sprache in Deutschland in der Schule angeboten bekommen. Das macht sie klüger und das erleichtert die Akkulturation und das Lernen der deutschen Sprache in Deutschland.

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Es wäre doch gut, wenn Özil nicht nur Fußball in Gelsenkirchen, sondern auch türkische Politik in Istanbul, Ankara und Diyarbakir kennengelernt hätte. Dann könnte er auch eher nachempfinden, was in all den dösbatteligen Fußballern vorgeht, die sich in der deutschen und türkischen Politik so wenig auskennen wie Özil in der türkischen und deutschen.

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Wenn also Özil in der Süddeutschen Zeitung liest „Mann erstach Frau in Obersülzbach“ – was denkt er dabei? – er denkt:

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Heißt das nicht Obergünzburg?

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FINE E COMPATTO

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Ringo Beatles Genie

Juli 8, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10057

am Mittwoch, 8. Juli 2020

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Dieser Tage delektierte sich die westliche Kulturindustrie an der Prominenz von RINGO. Man reklamierte Ringos achtzigsten Geburtstag, den 7. Juli 1940 in Liverpool. Ringo Starr gehörte als Schlagzeuger, Arrangeur und Sänger zu der epochalen Beatband THE BEATLES. Von John, Paul, George und Ringo – wie man den Singsang der Namensaufzählung kannte – sind Paul McCartney und Ringo, Richard Starkey, noch heute als Musiker aktiv. Beide produzieren noch Musik, beide treten altersgemäß unbegrenzt auf und verbreiten Spaß und bescheren der Musikindustrie Absatz und Reiz.

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RINGO wurde also aktuell herausgehoben. RINGO selbst hat mit bekannter Distanz und Nüchternheit auf allen Kanälen mitgeteilt: „LOVE & PEACE“ – sein philosophisches Mantra, das nebenbei zeigt, dass Ringo beratungsempfänglich ist und guten Rat nutzt: Love and Peace – mit Hinweis auf die aktuelle Ringo-Verkaufsware – geht immer, ohne Schmerzen. Mehr sagt Ringo bevorzugt nicht.

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Dietmar Moews meint: Mir liegt hier an zwei Feststellungen mit Blick auf die fortschreitende Kommerz-Musikwelt und deren industriellen Macher – wie folgt,

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EINS deutschsprachige Zeitungs- und Feuilleton-Verfasser, die wirklich schlecht und unqualifiziert ihren Müll abladen, wo sie vermuten, das ginge so leicht dahin, statt kompetente Musikliebhaber oder -kenner, -gutachter, -experten in der Sache zu sein.

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ZWEI RINGO als Genie der Beatles-Industrie in entscheidender musikantischer Qualitätsrolle.

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Ich erkläre das musikalische Gesamtwerk der BEATLES sowie zahlreiche Beatles-Einzel-Songs zum Konstituens der modernen Geschichte, industrieller Musikherstellung, Musikverbreitung und Musikkonsumtion. Dabei kommt es nicht darauf an, die BEATLES in Einzelgenies zu unterscheiden.

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Als sich um 1960 englische Jugend anschickte und bekannten us-amerikanischen Kult-Musikern folgten – weg vom Schlager der leichten Gesänge, der gesellschaftlichen Tanzarten, der Fortschritte in Bebop, Jazz, Folk und Klassenkampf-Vertonungen – z. B. mit Bill Haley, Elvis, James Brown, Chuck Berry, Buddy Holly, den Everly Brothers nach England brachten, fusionierten britische Dixieland- und Skiffle-Bands zu einem elektrifizierten COMBO-Format. Mit Tanzrhythmus vom Drumset, mit Bass und Rhythmusgitarre, mit Melodie(gitarre), dazu Stimmen (Gesang).

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Das völlig neue an diesen fortan als BEAT-MUSIK die ganze Industriewelt beschallenden Schlager-Musiken war die jugendliche Lautstärke des Aufführungsstils, mit elektrischen Verstärkeranlagen, emphatischem oft mehrstimmigem Brüllgesang und, was das auffällig Besondere an der BEATBAND, im Unterschied zu „Friedl Hensch und den Zypries“, war, der laute Schlagzeugstil, ähnlich den Bigband-Drummers, mit oft sehr schweren Trommelstöcken, durchgängigen kleinen Noten auf Abschlag-Becken. Und der Erfinder und König dieser perkussiven SENSATION war RINGO STARR.

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„It Won’t Be Long“, „Twist And Shout“, „Money“, „Long Tall Sally“ – Just let me hear some of that rock and roll music Any old way you choose it It’s got a backbeat you can’t lose it Any old time you use it It’s gotta be rock …

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Als Ringo im Jahr 1962 von den Beatles angeworben wurde, spielte er bereits erwerbsberuflich in der erfolgreichsten professionellen Liverpooler Rock&Roll Band „Rory Storm and the Hurricanes“ und der 20-jährige Ringo galt landauf- landab als der beste Drummer, den man kannte.

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Es ist vielfältig von den Beatles bezeugt, welchen enormen Qualitätsschub ihre BEATMUSIK hervorbrachte, als RINGO mit John, Paul, George in Hamburg auf der Reeperbahn auf Gastspiel-Engagement zum Tanz auftraten. (Nach „Love Me Do“ (1962) hat George Martin, der EMI-Produzent der Beatles, nie mehr die Percussionsarbeit von RINGO beanstandet; George Martin war der anerkannte Qualitäts-Prüftstein der Band im Abbey Road Studio).

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Was seit dem der kommerzielle Erfolg und der Zuspruch aus aller Welt für die Beatlemusik brachte, hing von RINGOS genialer Schlagzeugkunst ab. Es ist nebenbei gesagt wirklich Betrug, dass Ringos Beitrag zur Entstehung und zum Finish der Beatles-Songs überhaupt nicht als Komponistenleistung abgerechnet wird, sondern immer weiter nur als Tantiemen für einen Ausführenden. Doch ich bestehe darauf, dass allein und wie Ringo Taktwechsel und Triolen spielte, wie er 1964 beim NME den Schluss von Long Tall Sally durchwirbelt, dass John Lennon fasziniert zum entgeisterten RINGO hinschauert, weil es unglaublich ist was da RINGO engelsgleich spielte. FINI.

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Aber zu EINS – wie es möglich ist, dass aktuell zur RINGO-80-Exposition unwissende unkompetente Schreiberlinge (möglicherweise von einander abschreibend) in diesen umfangreichen vergifteten Geburtstagsgrüßen blank behaupten, Ringo sei musikalisch schwach, Ringo sei geringbegabt, Ringo sei kein guter Sänger, Schlagzeuger der Mittelmäßigkeit gäbe es als Schüttware.

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Es ist jedem unbenommen, in wenigen Sätzen vorzumachen, wie urteilsschwach und schwimmend heute Seichtigkeiten publiziert werden. Hier am Beispiel RINGO fehlt mir die konkrete Einsicht, wer dafür verantwortlich ist, dass in der großen deutschen AXEL-SPRINGER-Zeitung, DIE WeLT, jemand auf RINGO dem genialen Beatlesschlagzeuger herumkotzen durfte. Außer in der Süddeutschen Zeitung mit Willi Winkler las ich bisher hauptsächlich unfreundlichen Schrott zu RINGO – ja NEID.

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Der Name des Meinungs-Obertrottels über RINGO bei der DIE WeLT ist MICHAEL PILZ, Hauptverantwortlicher ist bei WeLT Dr. Ulf Poschardt.

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Pilz kann gar nichts aus eigener Wahrnehmung beitragen, er weiß nicht, wer Herr Elliot bei den Hollies oder Vivian Prince bei den Pretty Things waren und nicht, worin diese BEATDRUMMER ihre ganz eigentümlichen Maßstäbe für das COMBO-SPIEL schufen, mit dem bei Udo Lindenberg heute noch Millionen beglückt werden. Stattdessen bringt DIE WeLT abwürdigende Zitate Dritter, die niemand überprüfen kann, so CASSIUS CLAY alias Muhammad Ali:

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Mein Hund spielt besser Schlagzeug als der Gnom da mit der dicken Nase“, sagt der Boxer“ …

„Andere zitieren Quellen, darunter auch Aussagen von Paul McCartney, nach denen dem neuen Schlagzeuger die Präzision fehlte und das Gefühl für den perfekten Beat.“ …

„Der unbegabte, aber liebenswerte Kunsthandwerker auf dem Schemel ist zu Ringos, wie man heute sagen würde, Narrativ geworden.“ …

„Der Liverpooler Beatlesweise Paul Du Noyer hat ein Buch geschrieben, „Conservations With McCartney“, in dem er sich ausmalt, was aus John, Paul, George und Ringo ohne die göttliche Fügung, für die er die Beatles hält, geworden wäre. John wäre zur See gefahren, Paul wäre mit einer Tanzkapelle durch die Seebäder gereist, George wäre Busfahrer geworden, Ringo nichts. Heute schreibt man über ihn Doktorarbeiten wie „‚Yellow Submarine‘ und Genommutationen des Zooplanktons““.

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Und heute erlauben sich Volltrottel, wie in der Tageszeitung DIE WeLT, die Kulturgeschichte, speziell die Popmusik-Geschichte, zu versiffen, so das niemand daraus mehr als NARRETEI verstehen kann, mit der unsinnigen Eigensignatur „NARRATIV“.

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RINGO hat verdient, dass ihm anlässlich eines Ehrentags bestätigt wird, wie genial er als BEATLE unsere Geschichte zweifellos bleibend bereichert hat.

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Ostsee 2020 als Senfgas Lager von Nazideutschland

Juli 6, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10056

am Montag, den 6. Juli 2020

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Ich fordere durchdringende Information über gefährliche Kriegs-Gas-Lager in der Ostsee für die Allgemeinheit.

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Ich fühle mich nicht informiert.

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Ich verlange von der deutschen Kulturindustrie, dass die fortwährend zu Markte getragenen Propagandamittel für die Darstellung durchrostender Giftfässer und bedrohlicher Haut- und Augenverätzungen von Ostseetouristen und all der Lebenwesen der flachen westlichen Ostsee bekannt gemacht werden.

Noch vor dreißig Jahren, als mein Vater noch lebte und sich an seinem Segelschiff erfreute, das bei Missunde auf der Schlei lag, haben wir oft erörtert, wie und was wohl eintritt, wenn die angeblich seit Ende des Zweiten Weltkriegs in der westlichen Ostsee massenhaft versenkten Giftfässer nun längst durchgerostet sein müssten.

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Die schlimmsten Kampfgifte, Senfgas und was die damaligen Giftküchen hergaben, wurde nicht sachgemäß entsorgt, nicht rückverwandelt oder aufgespalten, sondern einfach ins Meer geschmissen. Es existieren wohl keine Aufzeichnungen und genaue Ortsdokumente, wo diese Giftmassen liegen. Man hat auch nie ernsthaft staatlich die Verantwortung dafür übernommen, diese korrodierenden Giftfässer herauszufischen, unschädlich zu machen und die Menschheit davor zu bewahren, dass da eines Tage erblindete Strandurlauber zu Tausenden Notrufe ausschreien.

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Dietmar Moews meint: Was macht der schleswig-holsteinische Tourismus eigentlich zu den Senfgas-Fässern? Lässt man es einfach still und heimlich kommen. Denn gemerkt wird es dann schon genügend.

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Es handelt sich um so gefährliche Stoffe, dass die vom Ostseewasser erwartete Verdünnungswirkung nicht vor schlimmsten Augen-Verätzungen bewahrt – um nicht von Schutz zu reden.

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Was denken die Ostsee-Badeurlauber dazu?

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Man hört und liest ja fast nichts darüber.

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Gestritten habe ich mit meinem Vater damals nicht darüber. Ich ging nicht mehr zum Ostseesegeln – das überlasse ich jetzt Herr Kubitzki, dem FDP-Parlamentarier – und mein Vater hat das Irdische gesegnet. Den damals noch gar nicht vollends abgezahlten Segelkahn habe ich damals vor einem Notverkauf retten können, sodass die Nachlasslast nicht zu schwer wurde.

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Max Klinger im Dreckmuseum Leipzig

Juli 5, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10055

am Sonntag, 5. Juli 2020

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Es sollte der Paukenschlag im Ausstellungsjahr 2020 werden: die große Max-Klinger-Ausstellung zum 100. Todestag des Leipziger Künstlers. Am 6. März wurde sie im Museum der bildenden Künste eröffnet. Am 14. März musste sie aufgrund der Corona-Pandemie wieder schließen. Und es ist völlig offen, wann das Museum wieder öffnen kann. Im Juli sind jedenfalls neue Veranstaltungen angekündigt. Wenigstens eine kleine virtuelle Reise durch das Haus können wir anbieten, schreibt das Haus, etwa so:

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„Zero Waste – neue Ausstellung im Museum der bildenden Künste

Müll ist überall: als gigantischer Strudel im Pazifik, Feinstaub in der Luft und Mikroplastik in der Nahrungskette. Die…“

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Ich war dort in jenem seltenen Billigbau-Museum in der Leipziger Innenstadt, am früheren Sachsenplatz, im vergangenen März, war enttäuscht und entsetzt.

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Welch ein Dreck, dort. Unglaublich.

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Zwar war der weißmarmorne Portraitkopf des Friedrich Nietzsche des Max Klinger, der seinen Standort immer im Dimitroff-Museum der Bildenden Künste / ehem. Reichsgerichtsgebäude / heute Bundesverwaltungsgericht, nicht in der „großen“ Klingerausstellung 2020 zu sehen, aber es waren alle Werkgruppen, Skulpturen, Mischtechnik-Figuren sowie eben die Malerei des Max Klinger in allen Formaten ausgestellt.

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Die Ausstellung hat für Leipzig und den scheidenden Museumsdirektor Alfred Weidinger eine angeblich herausragende Bedeutung. (Max Klinger * 18. Februar 1857 in Leipzig; † 4. Juli 1920 in Großjena)

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Dann hätte das Haus nicht derart verdreckt sein dürfen – die Treppen voller rutschgefährlicher Staubanhäufungen, eindeutig ohne regelmäßige Reinigung, die man wohl anzunehmen mit dem Eintrittsgeld zu bezahlen meint.

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Wie komplex die Ausstellung tatsächlich gestaltet wurde, erschließt sich erst beim Rundgang. Eine ganze Handvoll von Kurator/-innen war tätig, um die Bedeutung des Bildhauers, Malers und Grafikers in seiner Zeit und für die damalige Moderne sichtbar zu machen.

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Das gelingt eben auch nicht. Stellt man die Zeitgenossen daneben, wie es gerne gemacht wird, ob Wiener Sezession oder Edvard Munch – Weltmeister des Malerei-Genies, Klinger dagegen ein Geknispel, bei dessen Betrachtung man nie Zeit und Raum vergisst, weil dem Maler Hand und Augen nicht genügten.

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Die Jubiläumsausstellung veranschaulicht in mehreren Kapiteln, die von den Wissenschaftler/-innen des Museums und externen Klinger-Expert/-innen verantwortet werden, das facettenreiche OEuvre des Künstlers. Zahlreiche nationale und internationale Leihgaben ergänzen die eigenen Bestände.

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Max Klinger wurde maßgeblich durch seine Reisen und mehrjährigen Aufenthalte im Ausland geprägt. Insbesondere die Metropolen Paris, Wien und Rom spielten eine wichtige Rolle und beeinflussten seine künstlerische Arbeit. Aus der Pariser Bekanntschaft mit Auguste Rodin entwickelte sich unter anderem eine mehrjährige Korrespondenz. In Wien feierte Klinger seine größten Erfolge als Künstler und begegnete den Werken von Gustav Klimt.

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In der Ausstellung wird auch Klingers künstlerischer Einfluss auf Käthe Kollwitz erstmals umfassend dokumentiert. Klingers letzter grafischer Zyklus „Zelt“ bildet den Ausgangspunkt für eine Darstellung seiner 40-jährigen Beschäftigung mit den Themen Sexualität, Liebe und Erotik sowie dem Verhältnis der Geschlechter.

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Erstmals werden Klingers anlässlich für die Ausstellung restaurierten Entwürfe für das Treppenhaus des alten Museumsgebäudes am Augustusplatz, die Tafelaufsätze für das Leipziger Rathaus sowie die Ausgestaltung der Villa Albers in Berlin-Steglitz präsentiert.

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Dazu kommt, dass besonders die großen Gemälde teils in schlechtem und schlecht restauriertem materiellen Zustand sind und – vermutlich so gelassen werden (weil den Verantwortlichen nicht zu lohnen scheint).

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Klinger 2020 wird mit Sondermitteln der Stadt Leipzig unterstützt und ist im Anschluss im Rahmen des Beethoven-Jubiläums in der Bundeskunsthalle Bonn zu sehen (04.09.2020–10.01.2021).

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Einen Höhepunkt in der Dauerausstellung des Leipziger MdbK bildet der Saal mit Klingers Hauptwerken „Die Kreuzigung Christi“, „Christus im Olymp“, Beethoven und „Die Badende“ im 1. Obergeschoss. Dieses Werk-Ensemble wird anlässlich der Ausstellung Klinger 2020 neu kontextualisiert. Der Fokus liegt dabei auf Wien, Hauptstadt der österreichischen k.u.k. Monarchie, in der Klinger seine größten Erfolge als Künstler feierte.

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Dietmar Moews meint: Ich freue mich eigentlich immer, wenn ein Künstler neue Werktechniken und Werkmaterialien nutzt und dabei ohne sich Zwängen zu unterwerfen frei ausgestaltet. So kennen wir es von den seltsamen Goldflächen bei dem Wiener Gustav Klimt. Und so hat Max Klinger mit bunten Steinen seine Figuren und Köpfe geschmückt – leuchtende Augen, wie bei früheren Farbfotos, wenn beim Hund oder beim Schwiegervater Augen knatterrot herausknallten.

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Die aufgereihten portraitierten Persönlichkeiten – nun – ich habe kaum ein Bild gesehen, an dem ich als Maler nicht zu meckern gehabt hätte. Ich breche deshalb meine Darstellung hier ab – die genaue Darlegung macht zu viel Mühe und bringt zu wenig Lehrreiches.

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Gerne wollte ich der hervorragenden deutschen Kulturstadt Leipzig auch noch einen großen Max Klinger gönnen, aber damit hat es sich. Buchwesen, Thomaner-Chor, Mendelssohn, Bach, Wagner, Goethe, Nietzsche, VFB Leipzig – mit der Hochschule für Grafik war Leipzig zu DDR-Zeiten auf einem erstklassigen Weg und nun?

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Ein wirklich dreckiger Museumsbau, den man nicht anständig reinigt.

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Dazu exzessive Jung-Kunst-Pausen aus Styropor und Gerümpel assembliert, es sollte wohl Bach oder Walter Ulbricht sein, wer weiß denn, was die KUNSTPAUSE noch an Langeweile fürs Spargeld bringt. Sie nennen es „KAPUTTNIK“ (Klaus Kinski) – etwa 7 Meter hoch und umfänglich, von einem irregeführten jungen Staatskunstschüler zusammengebastelt. Dazwischen wiederum seit Wochen keine Reinigung, voller dicker Staub-Ecken und Gewöll. Es stockt der Atem in der Gegenlicht-Staubluft dieser Leipziger Absteige.

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Ich prophezeihe dem Leipziger Kunstwollen, nach der Staatlichen OKF-Abschaffung der Kunst, eine Übernahme des Kunstbetriebs durch die Genderienen. Den Frauen fällt der Quotenanspruch nunmehr in den Schoß, nachdem daran keine Kunstleistungs-Anforderungen gestellt sind – sie werden die gesamten staatsfinanzierten Salonpersonnage-Posten übernehmen – und all die NGOs allokatierten Sümpfe. Da hat sich nunmehr die SPD mit ihrer Kulturpolitischen Gesellschaft und der ganzen Kunsterziehung selbst überflüssig organisiert:

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Jede ist eine Künstleriene? Alles ist Kunst.

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Hüttler, übernehmen Sie.

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(Doch mit einer Reinigungskolonne ist es da in Leipzig nicht getan) – so hatte ich es kürzlich in dem edlen Museumsneubau KUNSTHALLE in Mannheim gesehen (>Inspiration Matisse<) gut gereinigt, (Matisse immerhin mit Jugendwerken) aber ebenfalls öde KUNSTPAUSE lang und breit; allenfalls der riesige Anselm Kiefer dominiert den Eingang dieser Kunsthalle mit der Macht der Päonie.

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Dieter E. Zimmer 1934 – 2020 Kurznachruf

Juli 1, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10054

am Mittwoch, 1. Juli 2020

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Dieter Eduard Zimmer wurde am 24. November 1934 in Berlin-Pankow geboren und ist jetzt 85-jährig, am 19. Juni 2020 in Berlin gestorben. Dieter E. Zimmer war ein deutscher Journalist, Autor und Übersetzer.

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Ich entnehme dem Berliner TAGESSPIEGEL folgende Zeilen der Ehrung Zimmers:

„…Anfang vergangenen Jahres muss es Dieter E. Zimmer gesundheitlich schon nicht gut gegangen sein. Dieter E. Zimmer habe sich sehr zurückgezogen und gebe gar keine Interviews mehr, teilte der Rowohlt-Verlag im Januar 2019 mit. Es handelte sich um eine Anfrage zum Schriftsteller Vladimir Nabokov, eines der Lebensthemen des Autors, Übersetzers und langjährigen Redakteurs der „Zeit“. Zimmer sei das „lebende Nabokov-Lexikon“, sagte der Kritiker Michael Maar.

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Im Zweifelsfalle wisse Dieter E. Zimmer alles, und man muss sich nur mal in die Anmerkungen der von Zimmer herausgegebenen 24-bändigen Nabokov-Gesamtausgabe beim Rowohlt-Verlag vertiefen, um zu erahnen, mit welcher Leidenschaft und Akribie der Journalist sich seinem Lieblingsschriftsteller gewidmet hat. Das gerne auch mit Interviewbesuchen bei dem publikumsscheuen Schriftsteller, der seine letzten beiden Lebensjahrzehnte in Montreux in einem Hotel verbrachte.

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Und es war ja nicht nur Nabokov. Als Übersetzer hat Zimmer Werke von James Joyce, Edward Gorey, Nathanael West, Ambrose Bierce und Jorge Luis Borges ins Deutsche übertragen.

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Der 1934 in Berlin-Pankow geborene Zimmer studierte Literatur- und Sprachwissenschaft in Berlin, Genf und den USA. Ab 1959 lebte er in Hamburg und war über vier Jahrzehnte Redakteur der Wochenzeitung „Die Zeit“, rechte Hand des Feuilletonchefs Rudolf Walter Leonhardt, von 1973 bis 1977 selbst Feuilletonchef.

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Vielleicht war das nicht seine ureigenste Profession, das war wohl eher die des Wissenschaftsautoren. Seit 2000 ist Zimmer als freier Schriftsteller, Kritiker, Übersetzer und Publizist in Berlin tätig. Die Bezeichnungen „Universalfeuilletonist“ oder „Renaissance-Mensch“ sind wohl nicht übertrieben.

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Dietmar Moews meint: Der Zeitungsmensch Dieter E. Zimmer zählt für mich zu den von mir saugend gelesenen Publizisten der Tageskultur-Berichte mit Kritik und Meinung. Mein Einstiegsjournalist, der die detailierte Genauigkeit und die essayistischen Überflüge im verlässlichen Zugriff brachte. Was dieser kluge Mensch publizierte und zitierte griff ich immer auf, las nach und kaufte Bücher nach seinen Auslassungen.

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Ich habe ihn vermisst, seitdem er zurückgeblieben war. Nabokov gut finden ist nun keine Heldentat – aber nun ja. Nabokov-Wissenschaft – über einen Mehrsprachler – kann nur immer Geschmacksache sein. Schön, wenn man viele Andere findet, die das, was man selbst wertschätzt, ebenfalls achten und lieben. Dieter E. Zimmer wird in meiner persönlichen Walhalla weiterwohnen.

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FINE E COMPATTO

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