Peter Green 1946 – 2020 Kurznachruf

Lichtgeschwindigkeit 10066

am Sonntag, 26. Juli. 2020

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Peter Green wurde als Peter Allen Greenbaum am 29. Oktober 1946 in Bethnal Green, England geboren und ist jetzt 73-jährig, am 25. Juli 2020 in London gestorben. Green war ein legendärer britischer Gibson LesPaul-Gitarrist und Sänger, der vor allem die Blues-, Rock- und Popszene der späten 1960er Jahre entscheidend mitprägte.

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Peter Green hatte Gärtner gelernt und in der neuen britischen Bluesszene der 1960er Jahre mit dem Gitarrespielen begonnen. Seinen ersten professionellen Auftritt hatte er 1966 als Bassist beiPeter B#s Looners, deren Schlagzeuger Mick Fleetwood war. Peter Green war ein großer Fan von Eric Clapton und nutzte die Chance, als dessen Ersatzmann bei John Mayall Bluesbreakers einzusteigen.

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Der legendäre John Mayall (geb. 1933), der der vorherigen Musikergeneration angehört, spielte Gitarre, sang vor und spielte ebenfalls Key Boards usw. Mayall brachte in den Londoner Musikclubs, wie Marquee, neben Alexis Corner, Chris Barber, Dick Heckstall-Smith, Jack Bruce u. a. zum Jazz die Blues- und Rockinnovationen sowie die prägendsten Gitarristen der Beat-, Pop- und Rockbands her: Eric Clapton, Peter Green, Jeff Beck, Jimmy Page, Mick Taylor. Green spielte bei den Bluesbreakers und John Mayall, mit John McVie als Bassist als Bassist und Mick Fleetwood als Schlagzeuger. 1967 gründete Peter Green zusammen mit Bob Brunning (Bass) und Mick Fleetwood (Schlagzeug) die Band Peter Green’s Fleetwood Mac. Nach nur einer Studioeinspielung (Long Grey Mare) wurde Bob durch John Mc Vie (Bass) ersetzt, der der Band bis heute treu blieb. Nun begann Peter Greens erfolgreichste Zeit mit den Alben Peter Green’s Fleetwood Mac. Aufgrund der zahlreichen Alben, die Peter Green bis 1970/71 mit John Mayall, Fleetwood Mac und namhaften Bluesgrößen wie Duster Bennet, Eddie Boyd, Paul Butterfields Bluesband, B. B. King, Memphis Slim und Otis Spann einspielte, wurde er gerne als der „beste weiße Blues-Gitarrist“ bezeichnet und von Fans, Freunden und ehemaligen Bandkollegen gelegentlich „The Green God“ genannt.

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Mit den späteren extrem erfolgreicheren mehr us-amerikanischen Pop-Band FLEDWOOD MAC hatte Peter Green musikalsich und ökonomisch nichts weiter zu tun

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Ende der 1960er Jahre befiel Peter Green eine große psychosoziale Katastrophe – man spricht von mehrtägigen LSD-Überdosen -, er fiel vollkommen von der Musik ab und verschwand quasi krank.

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Bis 2004 war Green immer wieder mit der Peter Green Splinter Group auf Tour. Danach trennte er sich von der Splintergroup und siedelte nach Schweden über. Er versicherte öffentlich, weiterhin musikalisch aktiv zu bleiben. Er habe sein Drogenproblem erkannt und arbeite daran. Auf dem Album Time Traders singt er in dem Lied Downsize Blues (Repossess My Body): „I’m gonna repossess my body from the demons / exorcise my soul / gonna change those clothes in my old wardrobe / they ain’t gonna fit me anymore“, auf Deutsch etwa: „Ich werde mich wieder von den Geistern lösen / meine Seele reinigen / ich werde diese Kleider in meiner alten Garderobe wechseln / sie werden mir nicht mehr passen“. Im Frühjahr 2009 ging Peter Green wieder auf Tour. Er gab auch einige Konzerte in Deutschland als Peter Green and Friends.

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Peter Green entwickelte seine von Muddy Waters, B. B . King, Freddy King und Eric Clapton beeinflusste Art Gitarre zu spielen zu einem eigenständigen Gitarrenstil und -sound, der von Gitarristen „greeny“ genannt wird. Carlos Santana machte 1970 Greens Black Magic Woman durch eine Coverversion zum Welthit. 1979 coverte die Heavy-Metal-Band Judas Priest Peter Greens Lied The Green Manalishi (With The Two Pronged Crown). 1995 widmete der Rock- und Bluesgitarrist Gary Moore seinem Vorbild Peter Green das Tributealbum Blues for Greeny.

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Greens Songs wurden häufig gecovert. So interpretierten Jimmy Page und die Black Crowes das Lied Oh well sowie Shake your moneymaker auf dem Live-Album Live at the Greek. Ebenso verwenden Aerosmith Oh well bei Live-Auftritten. Letztere veröffentlichten außerdem eine Version von Stop messin‘ around auf dem Album Honkin‘ on Bobo. Oh Well wird auch von Stan Webb’s Chicken Shack live gespielt.

Das Magazin Guitar World veröffentlichte 2011 den Artikel 30 on 30: The greatest guitarists picked by the greatest guitarists, mit Peter Green.

The Guardian schreibt (26. Juli 2020): … Earlier this year, artists including Fleetwood, Pink Floyd’s David Gilmour, ZZ Top’s Billy Gibbons and guitarists Jonny Lang and Andy Fairweather Low performed at the London Palladium during a gig celebrating the early years of Fleetwood Mac and its founder, Green.

In a testament to his influence on the British blues movement, legendary guitarist BB King once said of Green: “He has the sweetest tone I ever heard; he was the only one who gave me the cold sweats.”

Green also performed in the band John Mayall & the Bluesbreakers, recording notable track The Supernatural which Mojo magazine later placed as third in a 1995 list of outstanding guitar tracks. …“

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Dietmar Moews meint: Die schöne seelenvolle Spielweise von Peter Green, besonders bei John Mayall, hat mich immer besonders angerührt. Diese Klangschönheit erlaubte mir viele viele Stunden Peter Green-Licks selbst zu üben und zu spielen, was insgesamt ja eine langweilige Arbeit am Instrument sein kann, wenn man nach dem Ohr und dem Vorbild spielt. Peter Greens Skalen gehen über Eric Clapton weit hinaus, zumal Green viel weniger Töne braucht, als all die Schnellspieler.

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