Neue Sinnlichkeit 75 Blätter für Intelligenz im Einsatz von „Künstliche Intelligenz“

Lichtgeschwindigkeit 10061

am Dienstag, 14. Juli. 2020

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>Neue Sinnlichkeit 75 Blätter für Intelligenz im Einsatz von „Künstliche Intelligenz“<

ISSN 1432-5268, 41. Jahrgang ist, in loser Folge, im Juli 2020 erschienen.

Der Versand an die Abonnenten auf Lebenszeit ist erfolgt.

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Neue Sinnlichkeit Blätter für Kunst und Kultur erscheinen im Pandora-Kunst-Verlag, Dr. Dietmar Moews, Köln, Mainzer Straße 28, 50678 Köln.

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Der Untertitel „Blätter für Intelligenz im Einsatz für „Künstliche Intelligenz“ ist in diesem Heft mit dem knappen Grundgedanken „Risikominimierung“ auf die endlose Corona-Endemie bezogen. Dabei ist Intelligenz der sinnlichen Wachheit für die alltägliche Hygiene jedem sozialen Menschen möglich. Dabei sollten die leeren Versprechungen, der Corona-Gefahr durch Nutzung der Künstlichen Intelligenz (K I) im individuellen Alltagslebens das Infektionsrisiko mindern zu können, lieber nicht geglaubt werden. Unsere Intelligenz ist genial auf die menschliche Orientierung angelegt. Künstliche Intelligenz, als Intelligenzförderung (und gar nicht in Anführungszeichen einer modalisierenden Ironiefunktion). Denn die K I ist eine digital-mathematisch verkürzte Intelligenzprothese, eine ganz menschenferne iterierte Welt aus Zahlen, die gegenüber unserem komplexen analogen Schicksal viel zu arm ist, die digital nur die mathematische Hilfswelt ermitteln kann. Wer’s ausprobiert wird es gleich selbstentdecken: Der Computer ist nicht kunstfähig.

Darstellungs-Software, ob für Maler, Grafiker und Architekten, ist immer schnell und nie Kunst. Deshalb verfolgt dieses Blatt Numero 75 das STICHWORT KUNSTPAUSE. Sie macht die teuflisch faschistische OKF (staatlich organisierte „Kunstförderung“) erkennbar. Immer, wo auf den staatlich dirigierten Niedergang der zeitgenössischen Kunstproduktion durch eine segregative Bestimmung unechter Künstler als Salonpersonnage, die organisierte Vernichtung des Grundrechtes „Freiheit der Kunst“ die gesamten Nachwuchsgenerationen mit UNFUG zur KUNSTPAUSE zwingt, wird deren Vorstellungskraft verringert. Staatliche Nichtkunsterziehung der Schüler und Studenten unterdrückt, dass beim Staunen angesichts genialer geschichtlich überlieferter Kunst angesichts der aktuellen OKF-Kunst deren eigene Urteilskraft nicht zumindest durch Irritation aufbegehrt. Dabei ist wiederum Künstliche Intelligenz als Orientierungshilfe oder Warntechnik völlig ungeeignet. Der Digitalkamera ist eben Bild gleich Bild – ob Kunst oder Hüttlers expressionistisches Groß-Happening, bleibt K I immer nur kulturindustrielle Reproduktion – Surrogat menschlicher Impulse.

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HIER FEHLT DAS BILD BEI WORDPRESS

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Zum Geleit

Grüß Gott, liebe Neger, liebste Frauen und Männer aller Verwertungsbedenken. Seit ewig glaube ich, dass Autohupen im Straßenverkehr meist zweckentfremdet erschallt. Sollte es doch ein Warn- und Notsignal sein, an alle Beteiligten, die möglicherweise eine unmittelbar brenzlige Zuspitzung in der Verkehrssituation nicht erkennen, so ist Hupen meist nur ein Posieren, meist, wo es umsichtige Benutzung der Bremsen und Lenkung auch täte. Ein Fahrer hubt, weil noch ausreichend Reaktionszeit einen Unfall zu vermeiden, durch gutgemeintes Steuern möglich ist, sein Hupen eine Verletzung des ersten Ordnungsparagrafen ist: >Vermeidung von Belästigung<. Es wird gehupt und selten gerügt. Da ist der Knopf und da sind die Knöpfedrücker schnell dabei, wenn’s nichts kostet.

Ich möchte das neue Blatt mit erfrischenden Gedanken eröffnen, dann mit verdaulicher Substanz steigern und zum Schluss hin noch mit gut gelaunten Beiträgen abrunden. Das ist ein Spagat. Desungeachtet stehe ich zwischen allen Stühlen (nicht sitze). Es hier nicht nur leichtgängige Wiedererkennungsmelodien in Kurzform in der Neuen Sinnlichkeit angestimmt werden. Sondern wenn vom NEGER die Rede ist, dann ist es ein Klimmzug, ein gedachter Grenzgang. Wohl für das Gute zu sein oder berechtigt Klagenden zuzustimmen, ist immer Obenhin gegen Böse, Vorurteile, Diskriminierung, Entrechtung, Stereotype, Gepflogenheiten: Der Neger, dem es schlecht geht, klagt. Der Neger wünscht, auf das Majoritätssofa des herrschenden Mobs des reichen Deutschlands wechseln zu können (ebenfalls ohne persönliches Engament im demokratischen Rechtsstaat) – klage ich. Ich rüge jedes „Life Matters“, das zum angepassten „White Lifes Matter“ tendiert, sofern nicht eingesehen wird, dass nur und immer „Bürgermitwirkung matters). Haben sie schon mal Denis Mazujew gehört?

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Der Maler Walter Boeckh, Aquarell Selbstportrait

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Inhalt 

Umschlag: Plakatausschnitt „Reliquiar“, 1974, Ausstellung Dietmar Möws in Hannover 1

Zum Geleit 2

INHALT 3

IMPRESSUM 3

ERFOLGSKINDER 4

ROSA ALBERT: „m.“ und als Zeichnung „Maria“ in Hannover 22

GEORG MEISTERMANN: STAAT UND KUNST 23

WALTHER SCHMIEDING: >Kunst und Staat – WIR LÜGEN UNS

WAS IN DIE TASCHE< 42

DIETMAR MOEWS: Die KUNSTPAUSE in der Moderne 42

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: Georg Meistermann 47

HANS BOECKH: Mein Vater 48

ABONNEMENT NEUE SINNLICHKEIT AUF LEBENSZEIT FÜR 500 EURO 48

ADOLPH FREIHERR KNIGGE: ÜBER EIGENNUTZ UND UNDANK 1796

Knigge setzt Kants kategorischen Imperativ in allgemeinverständliche Klarheit: Fortsetzungen XXIII 50

DIETMAR MOEWS: Zum Tod von Horst Meyer 1941 – 2020 54

PETER HANDKE: Portrait: Die Linie von Dietmar Moews 60

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DIETMAR MOEWS: Die Kinderseiten der Epoche: Königsweg ohne Aufregung 61

.Auflösung Qualitätsrätsel 74: HENRICH JUNG-STILLING >Lebensgeschichte<

QUALITÄTSRÄTSEL 75: Wer hats geschrieben? 63

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Impressum

Neue Sinnlichkeit Blätter für Kunst und Kultur seit 1979 erscheinen in loser Folge im Pandora-Kunst-Verlag, Springe, Hannover, München, Leipzig, Magdeburg, Dresden, Berlin, Köln

E-Mail dietmarmoews@gmx.de Verlagsanschrift und Abonnement auf Lebenszeit bei:

Dr. Dietmar Moews Mainzer Straße 28, D-50678 Köln ISSN 1432-5268

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Dietmar Moews meint: Meine zwischenzeitlichen Gespräche, die auf die KUNSTPAUSE-Ausgaben Numero 73 und 74 sich mir boten und Diskussionen brachten eine neuerliche Durchgeistigung meiner Doktorthesen (es sind mehrere), wie folgt:

1) „dass Künstlerverbände nicht die politischen Künstlerinteressen vertreten und nicht vertreten können, 2) Dass es sich dabei um ein kompliziertes Organisations-Agglomerat der Organisierten Kunst Förderung handelt (OKF), in dieser empirischen OKF entscheidende nominell geltende Rechtsnormen ausgesetzt werden, dabei 3) die Postulate im geltenden Grundgesetz nach Freiheit der Kunst und von Pluralismus und Minderheitenrecht unerfüllbar gemacht sind, 4) eine geradezu „bolschewistische“ Nomenklatura unechter Künstler als Salonpersonnage anstelle der echten Künstler dirigiert wird, 5) ein für die Kunstproduzenten immer durch Kunstkonsumenten in den Kunst- und Kulturverbänden majorisierte sozio-politische Verbändepolitik-Struktur herrscht und die „Kunstbemittelung“ für die Allokation der Salonpersonnage vollkommen absaugt, 6) die empirische Praxis, Berufskünstlertum durch Ertragswirtschaftserfolg von Finanzbehörden definieren“ zu lassen –

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und diese OKF reicht von der kulturindustriellen Publizistik bis zur Kunsterziehung in Schulen und Museen, von der Künstlerberufsdefinition zur sozialgesetzlichen Lage heutiger Künstler. Nebenbei wird der Kunstbetrieb so kommentiert, als habe der heutige Kunstbetrieb den Schlüssel in einem Kunstgewerbe-Markt und sei letztlich der gängige Kunstgeschmack der Kunstinteressierten unserer Zeit.

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So stelle ich die obigen Thesen, mit denen ich immerhin rechtsgültig promoviert worden bin, in diesen Blättern für gültige Wissenschaft durch viele Einzelheiten und nachvollziehbare Beobachtungen aus dem Westkunst-Betrieb dar. Es geht weiter. Weil ich wünsche, dass ein kunstinteressierter Mensch, ohne fachwissenschaftlichen Ehrgeiz bringen zu müssen, meine Zivilisationserklärung durch organisierte KUNSTPAUSE verstehen können sollte. Wer glaubt, es sei mit der vorzeitlichen Kunst ausreichend getan, wird immer Recht bekommen müssen, denn allein das umfangreiche Musikwerk von J S Bach kann man kaum kennen, wie noch Felix Mendelssohn-Bartholdy? (auch Franz Liszt und Rachmaninow hatten Töne). Man kennt ja nichts – und braucht zeitgenössische Kunst als Verbindungslinie unserer Herkunft nicht, wenn Herkunft an sich ignoriert wird und mit dem Dauerkommentar „Krieg hat es immer gegeben“, seien schließlich Herkunftsbewusstseine ohnehin nur überflüssig und mühselig. Das macht den sozio-politischen „Pressure“ der unechten Künstler der Salonpersonnage in der heutigen Organisationsmusik zwar verständlich, ändert aber nichts an der „bolschewistischen“ Methode der deutschstaatlichen Redakteure bei Deutschlandfunk usw., die jetzt ihre Nachkriegsrede von „Neue Musik“ in die Vorkriegsrede von „Neuem Hören“ überführen. Mit anderen Worten, nicht die unmusikalischen Geschäfte der Musikbolschewisten sind skandalös – wenn ich gute Musik im (staatlichen) Konzert hören will, muss ich stets den Schrott der Neuen Musik, von Lachenmann bis Rückriem, hinnehmen, die nämlich immer ins Programm gezwungen werden. Dann heißt es: „Philharmoniker – nicht nur Klassik, aber immer exzellente Konzerte“ – sie geben sich noch beim letzten Müll viel Mühe. Sondern ich sei mit meiner verkappten traditionellen Musikliebe noch nicht zum „Neuen Hören“ ausreichend geprägt. ADORNO prägt nach – wie beim Papst der Urin „durchblutet“. So ist das Geräusch einer umkippende Palme in Afrika nichts weiter als ein Musikwerk mit der pluralistisch-staatlichen Bemittelung, für das man ein neues Ohr brauche.

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Die von der IT-Wirtschaft praktizierte und politisch durchgesetzte Vorstellung, analoge Welt, also ebenso analoge Kunst, ließen sich durch digitale Surrogate auswechseln und ersetzen. Dabei entscheiden hier unkompetente IT-Idioten – ob wider besseres Wissen oder in gutem Glauben, Idioten – dass digitale Zahlenoperationalisierung analoge Menschlichkeit sogar „verbessern könne, nämlich schneller und zureichendere Interpretationen und Prognosen der analogen Welt mittels Quantität der Rechnerkapazitäten sowie über die menschliche Sinnlichkeit hinaus im Makro- und im Mikrobereich für uns Menschen „Welt annehmen“.

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Nicht weit davon ist die absurde politische Forderung der Salonpersonnage in der OKF, „die analogen Kunstwerke durch den staatlichen Bereitstellungs- und Animationsbetrieb in Museen und Kunsthallen immer „Eins zu Eins“ auch digital darzustellen und zugänglich zu machen. Ja, so dumm ist das heute, und so sagen die das hemmungslos. Denn sie verstehen die Kunst nicht. Dass nur das analoge Erlebnis zählt und nicht eine digitale Prothese der Museumspädagogik. Warum schreib man nicht gleich Bücher, anstatt noch analoge Werke in Ausstellungen zu zeigen. Oder, warum wird nicht per AUDIO im Radio die digitale Ausstellung in der Kunsthalle der Bundesrepublik vom Deutschlandfunk frei bereitgestellt (Audio-Mediathek lässt digital hören). Ja oder, warum spart man nicht überhaupt die analoge Kunsthalle und die Künstler und die sinnliche Ausstellung: Google und das tapfere Scheiderlein erledigt sich selbst auf einen Schlag:

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Digital-Datei + Datenenteignung für die CIA. Salonpersonnage wird eingespart. OKF ist nun vollendet. Keine Künstler, die stören, keine Neger, die klagen – Alles flutscht.

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Wie töricht sind wir inzwischen in unserer entpflichtenden Demokratie? Konnte sich der sagenhafte Till Eulenspiegel noch vom nächtlichen Licht in der Ferne nicht wärmen, der Klang des Talers auf der Theke die Zeche nicht begleichen und der erzählte Duft der Bohnensuppe nicht sättigen, so soll der CORONA-Schub die analoge Welt digital ersetzen. (Die Kunstbudgetierer meinen, ihre Geldmittel seien sehr knapp und würden eher gekürzt als aufgestockt. So werden nun die „notwendigen“ Aufwendungen für die Kunstbetriebs-Digitalisierung von der OKF-Salonpersonnage von der analogen Kunstbereitstellung abgezogen (zumal an die 80 Prozent der ständigen Ausgaben ihre eigenen OKF-Gehälter sind – egal ob analog oder digital).

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FINE E COMPATTO

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

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