Drogenpolitische Randale in Stuttgart

Lichtgeschwindigkeit 10050

am Sonntag, 21. Juni 2020

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Entsetzliche Bilder und Nachrichten wurden am Sonntag über Samstagnacht in der Stuttgarter Innenstadt in den deutschen Massenmedien verbreitet, Tenor:

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„Haben sich hunderte von jungen Leuten gegen die Polizei gewandt“ … „ist das eine Corona-Quarantäne-Folge?“

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Dr. Dietmar Moews, als Soziologe, kommt nicht umhin zunächst mal die wirkliche Lage festzustellen und dann zu analysieren und zu interpretieren.

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Junge Leute, aus ihrer Samstagnacht-Freizeit im Zentrum Stuttgarts, unter freiem Himmel, wehren sich – angeblich – gegen eine Polizeikontrolle auf Drogenbesitz, die zunächst einen siebzehnjährigen Jugendlichen betraf.

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Anschließend gerieten ganz konkret bis zu einhundert Jugendliche, Zivilisten in Handgreiflichkeiten mit Polizisten, die bald als schwerbewaffnete Einsatzgruppen zur Stelle waren, der Staatsgewalt Nachdruck zu verleihen.

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Eine Regie der Angreifer scheint nicht vorgegangen zu sein.

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Die Polizei muss seitens der Polizeieinsatzleitung in der Überzeugung angemessen vorzugehen geführt worden sein. Das war eine Fehleinschätzung. Die Keilerei eskalierte und wurde eine Straßenschlacht. Aus den ordnungswidrigen Weigerungen, sich der polizeilichen Kontrolle zu stellen, wurde Randale und etwa vierzig Geschäfte, Schaufenster und bis hin zu Plünderungen wurden gewalttätig geschädigt.

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Dass quasi unbewaffnete Jugendliche Gewalt gegen die Ordnungsmacht ausüben, ist nicht normal. Dass sich den konkret Betroffenen alsdann Hunderte dem handgreiflichen Widerstand bzw. der Aggression gegen die Polizisten spontan anschlossen, ist nicht normal. Die Formen der Gewalttäter, soweit aus den verbreiteten Videos zu sehen ist, waren enthemmt und rücksichtslos – also eindeutig als schwerwiegender Rechtsbruch eines jeden einzelnen Täters zu gewichten.

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Dietmar Moews meint: Nachdem die üblichen Sündenbockmuster der Berichterstatter – ob Linke oder Rechte, ob Punks oder Reichsbürger, ob Ausländer oder Ausländerfeinde, ob Antifa oder NSU usw. – nicht verifzierbar zu sein scheinen, muss nach anderen Aufladungen und Ursachen gefragt werden.

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Die Pauschal-Ansage, die Randalierern sind identifizierte Gruppierungen der sogenannten „Partyszene“, die aber weder ideologisch noch im engen Sinn politischen Wertkreisen zuzuordnen sind, brachte die Erlösung für die „Lügenpresse“*, die nicht fähig oder willig ist, die richtigen Fragen zu stellen:

  • *Die Billigmacher unter Autoren und Redakteuren, denen die Wirklichkeit zu kompliziert und die Laubsägetechnik der Schwarz/Weiß-Erklärungen flott von der Hand gehen.

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„Der CORONA-Quarantäne-Koller“ in den gewünschten Freizeit-Freiheiten habe die Stuttgarter Partyszene so stark gekränkt, dass hier in der Samstagsnacht der „Leidensdruck“ der Jugendlichen so „stark angestaut“ gewesen sein könnte, sodass sich der Nahkampf gegen die Ordnungsmacht als Ventilfunktion erklären ließe.

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Der CORONA-Quatsch sollte mal beiseitegelassen bleiben – damit könnte man noch jedes Missgeschick begründen, weil hierdurch lediglich eine Alibi-Erklärung als Persilschein missbraucht würde.

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TATSACHE und manifestes Geschehen in Stuttgart waren sehr disperse nicht als spezifische Gruppe identifizierbare Einzelteilnehmer – Teilnehmer heißt: männliche Jugendliche, junge Männer, Wichser der überspannten Art, die eine Kollektivbetroffenheit verband:

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Die Drogenkontrolle durch die Polizei.

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19 verletzte Polizisten – enormer materieller Schaden.

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Erst indem alle, die seit vielen Jahren in der sogenannten Partyszene mit Azid, Speed, Amphetamine, Epo, Pervertin usw. Haschisch, Marihuana, Heroin, durchaus auch sonstige Aufputschmittel wie Kokain, ein Freizeitverhalten mit Kaffee und Alkohol üben, halten diese Party-Jungmenschen ihren Drogenkonsum für „normal“ und legitim – weil es doch alle so machen.

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Unsere Staatsmacht weiß das und duldet das seit vielen Jahren.

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Wenn dann die Männlichkeit der Pendejos durch die Polizeikontrolle „gestört“ wird, wenn dann ein Wort das nächste gibt und aus Beleidigungen eine vorübergehende Festnehmung folgt, dann hat man die Handgreiflichkeit.

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Ich sehe als wesentliche Kollektiv-Mobilisierung der enthemmten Jugendlichen, gegen die bewaffnete Polizei gewalttätig zu werden, sowohl die gemeinsamen Motive:

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Persönlich mit unerlaubtem Drogenbesitz aufzufallen.

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Persönlich zu versuchen polizeiliche Gewalt abzuwehren.

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Dem Jungmänner-Party-Männlichkeitstrieb Mut und Frechheit entgegen zu setzen.

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Ich sehe da keine vermummte Antifa-Szene, ich sehe auch keine Ausländer-Milizen, ich sehe die nicht zurechnungsfähigen Drogen-Jugendlichen in aufgewühlter Stimmung, deren schlechte elterliche Erziehung einer permissiven Gesellschaft hier Vorbilder findet, die einfach mal draufkloppen.

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Da liegt keine geistig-soziale Kampagne gegen die Staatsmacht oder die Polizei oder die Stuttgarter Einzelhändler vor, die man endlich mal richtig beleidigen wollte, sondern hier ist Kommunikation misslungen.

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Hier haben die Drogenmissbräuchler randaliert – ansonsten wären da Tausende samt Mädchen und Frauen dabeigewesen.

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Einen Drogen-Jugendlichen auf der Stuttgarter Innenstadtstraße kontrollieren dürfte der Polizei wohl gelingen, wenn die Polizisten es „handwerklich“ angemessen anstellen. Nächstes Mal klappt es wieder.

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Den Drogen- und Alkoholkonsum als Freizeitstandard muss unsere Kultur der Intellektualität oder Rauschbedürftigkeit, der Disziplin und Haltlosigkeit mal drei Gedanken mehr wert sein, als es heute der CSU-Bundesinnenminister Horst Seehofer ansprach.

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Seehofer fordert harte Strafen.

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P. S. Ich wüsste gerne die Befunde der Blutproben aller Teilnehmer an diesem Exzess in Stuttgart:

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Welche Drogen, Medikamente und Alkohol wies jeder der Festgenommenen und jeder der Polizisten auf? Was zu sehen war, war derart außermittig, dass schwer vorstellbar ist, dass unter Einsatz der Polizei aus einer Personenkontrolle eine derartige Marodie entstehen konnte.

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