Mob-IT

Lichtgeschwindigkeit 10006

am Sonntag, 1. März 2020

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Hoffenheim vs. FC Bayern – Fußball als Mob. Und Mob als IT-Gebrauch im Jahr 2020.

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Auf dem Spiel stehen die politische Führung von

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Erstens, Würde in Sitte und Gebrauch von Recht und Ordnung,

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Zweitens Verunsicherung und Angst der Deutschen zur leichteren politischen Durchsetzung von IT-geformter Überwachungstechnik aller Individuen und der Vollüberwachung durch Massendatenerfassung sowie weiterer Entrechtung der Bürger durch Ausnahme- und Notstandsgesetze-Verschärfungen.

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Drittens von Meinungsfreiheit und

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Viertens des erforderlichen demokratisch-öffentlichen Meinungsstreites

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Als Soziologe frage ich:

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Ist der Mob eine Funktion der Elite?

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– dann wäre der Mob der Stehtribünen gar kein selbststeuernder, ungeführter „MOB“, sondern der Mob wären verführte Handlanger einer geführten Organisation –

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oder ist der Mob der Stehtribünen mit seinen Schmäh-Transparenten der Ausbruch eines Gefühls-Kollektivs der Minderwertigkeit gegenüber der Elite (mit dem angefeindeten IT-Sportmäzen Dietmar Hopp als Symbolfigur)?

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Soviel vorab zum deutschen Mob beim TV-Fußball am 29. Februar 2020, angesichts der Tatsache, dass sich die dafür Verantwortlichen des DFB, der DLF, der aktiven Sportler, der Publizistik und der geballten repräsentativen Innenpolitik, einschließlich der Geheimdienste, mit Plattheiten herausreden, anstatt staatsmännische Führung wahrzunehmen.

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Dietmar Moews malt an der Dortmunder Westfalenhalle 1983

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Dietmar Moews meint: Vorab weise ich darauf hin, dass wir grundsätzlich die soziale Tatsache anerkennen müssen, dass nicht nur individuell verantwortliche TÄTER zu fassen sind, sondern dass sowohl die für Ordnung in Fußballstadien Verantwortlichen wie auch die gesamte politische Öffentlichkeit untrennbar dazugehören. Insbesondere die meinungsgeführte Massenmedienbenutzung der „unbeteiligten Mitbürger“, hat stets drei Einflussrichtungen,

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Verstärkung des Konflikts,

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somit ein politischer Vorrang für Entspannung durch Problemerfassung, Problemlösungen und Beschwichtigung,

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schließlich massenmediales Totschweigen und Ignorieren von künstlicher Aufregung.

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Kurz gesagt: Die Verantwortlichen müssten konkret unfriedliche Rechtsbrecher aussortieren, anklagen und ächten, anstatt mit pauschalen Kommentaren eine kollektivierende öffentliche Verspannung hochzureizen.

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IT als Informationstechnologie bietet dieser Mob-Funktionalisierung die kommunikationstechnischen Mittel, dezentral die Aktivitäten eines lokalen Mobs zu organisieren:

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Etwa gleichzeitig zogen im Zuschauer-Stehblock in Dortmund und in Sinsheim die speziellen Transparentehalter die bis zu 20 Meter breiten, großen Schmähschrift-Transparente auf, wodurch die Beleidigungs-Phrasen gegen den Hoffenheimer Mäzens Dietmar Hopp, einem wohlhabenden IT-Unternehmer, sichtbar gemacht wurden.

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KLAGENDER INHALT der SCHMÄHUNG sind im Wesentlichen zwei Qualitäten –

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EINS die schamlos minderwertigen sogenannten ULTRAS betreiben Selbstaufwertung durch stereotype Herabwürdigung. Zur Zeit wird der Hoffenheimer Sportmäzen Dietmar Hopp indikativ zum „Hurensohn“ erklärt. Hierbei haben die Vereinsverantwortlichen, anstatt einzeln überführte Täter zu fassen, Kollektivsanktionen gegen Dortmunder „Ultras“ ausgesprochen. Jetzt ist diesem ULTRA-Kollektiv wegen vorangegangener Regelbrüche für die zwei kommenden Spielzeiten der Besuch im Stadion von Hoffenheim untersagt worden. Doch das Kollektiv stoppt nicht seine eigenen „schwarzen Schafe“, sondern – im Gegenteil – ULTRAS in Dortmund, in Köln, in Berlin solidarisieren sich untereinander durch die koordinierten „Flash-Mob“-Inszenierungen auf den Stehtribünen vor der großen Fernseh-Unterhaltungsöffentlichkeit gegen den stereotypen Sündenbock „Hopp“.

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ZWEI Die bei den Kommerz-Fußballsportlern weit verbreiteten „ULTRA-Körperschaften“ („Fan-Gruppen“), die von den DLF-Vereinen durch professionelle Sozialpädagogen „integriert“ und durch anmaßende Dummheiten kollektiviert und geführt werden, dürfen in ihren Stehblöcken bei Auswärtsspielen und bei Heimspielen eigene Kriegsregeln praktizieren. Es sind Feuerwerke, es sind Lärmtechniken, es sind Großtransparente mit Auffälligkeiten, schließlich Sachbeschädigungen, Körperverletzungen und Gefährdung Unbeteiligter. Es sind irre Verhaltensweisen, die bereits soweit etabliert worden sind, dass unbedachte Jungsportler sogar noch ihre Bezeugungen dazu ablegen, indem sie sagen: Ohne BENGALOS sei kein Fußball möglich.

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Am regulären DFB-Meisterschaftspunktspiel Hoffenheim vs. FC Bayern, am 29. Februar 2020 in Sinsheim, dem Bundesligastadion der Erstliga-DFB-Vereinigung TSG HOFFENHEIM, kam es zur Mitte der zweiten Halbzeit zu mehrfachen „regulären“ Spielunterbrechungen. Der Schiedsrichter musste regelgerecht unterbrechen, weil unkontrollierte Aktivitäten auf den Zuschauerrängen außer Kontrolle geraten waren. Anschließend hätte der Schiedsrichter das Spiel abpfeifen/abbrechen müssen. Hat er aber nicht.

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Zuschauer spannten auf der „Gäste-Stehtribüne“ mehrere 10 bis 20 Meter lange, etwa ein Meter hohe Schrifttransparente auf, offensichtlich durch vorangegangene Verabredungen der Organisation so vorbereitet und per IT-Kommunikationstechnik in Echtzeit gesteuert.

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In der Soziologie wird das Handeln des Mobs mit Hilfe der Unterscheidung der „Menge“ von der Masse“ diskutiert. Menschen – mehr als drei Personen – denen einander bekannte Merkmale zueigen sind, werden mit dem Kollektivbegriff „MENGE“ bezeichnet. Man unterscheidet dazu „MASSE“, als konkretes geistig-soziales Kollektiv von einander unbekannten Menschen.

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Hannah Arendt beschreibt in ihrem politischen Hauptwerk Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft (engl. 1951) ein zeitweiliges Bündnis zwischen „Mob und Elite“.

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Ich zitiere hier eine weitverbreitete Begriffsverwendung von WIKIPEDIA, die m. E. allerdings nicht wissenschaftliche Gültigkeit hat:

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“ …Der Begriff „Blitzauflauf“, meist jedoch englisch „Flashmob“ („flash“ – Blitz; „mob“ – Pöbel), auch „Smart Mob“ („intelligenter Menschenauflauf“, lat. „mobilis“ – beweglich) bzw. „Smart Mobbing“ bezeichnet einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer üblicherweise nicht persönlich kennen. Flashmobs werden über Weblogs, Nachrichtengruppen, E-Mail-Kettenbriefe oder per Mobiltelefon organisiert. Dadurch fallen sie eigentlich nicht unter die oben genannte Definition von ‚mob‘ als einer Menge aus sich selbst heraus motivierter Individuen ohne Anleitung.

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Der Ausdruck Mob (englisch mob „aufgewiegelte Volksmenge“, von lateinisch mobile vulgus „reizbare Volksmenge“ bezeichnet meist pejorativ eine Masse aus Personen des einfachen Volkes bzw. eine sich zusammenrottende Menschenmenge mit überwiegend niedrigem Bildungs- und Sozialniveau (abwertend auch gemeines Volk, Pöbel, Plebs, Gesindel, Pulk, Schar genannt). In der englischen Sprache wird diese Originalbezeichnung Mob auch für eine Bande bzw. für die Bandenkriminalität verwendet; in den USA auch für die Mafia.

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Der negativ besetzte Begriff Mob bezeichnet eine mehr oder weniger bestimmte Gruppe von Personen, die ohne erkennbare Führung zusammen agiert. Der von sich aus, gruppendynamisch handelnde Mob hat kurzfristige destruktive Ziele (Plünderung, Zulauf zu öffentlichen Hinrichtungen und dergleichen), seine radikale Äußerung ist der Aufruhr, die Emeute. Unter Kindern bildet sich dergleichen (ohne als „Mob“ bezeichnet zu werden) zum Beispiel als anfeuernde Ansammlung um eine Schlägerei auf dem Schulhof.

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Der Mob veranstaltete Tumult und Aufruhr, aber er analysierte und diskutierte nicht.

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Ein zeitweiliges Bündnis zwischen „Mob und Elite“ war mit Hitlers „hysterischer Fanatismus“ und Stalins „rachsüchtige Grausamkeit“ gegeben, sie trugen ihr zufolge Züge des Pöbels.

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Der Begriff des Mobs findet sich auch im Fußball, speziell als Terminologie in Fankreisen, wieder. Bei gemeinsam organisierten Märschen (vgl. „mobilis“ = beweglich) wird die Menge oft als Mob bezeichnet. Der Mob erregt dabei Aufmerksamkeit, indem gemeinsame Lieder gesungen und Pyrotechnik gezündet werden. Den Marsch selbst bezeichnet man, vor allem in Italien, als Corteo….“

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FAZIT: Mit den aktuellen Schmähkonflikten durch „ULTRA-Kollektive“ gegen die Spitzensport-Unterhaltungs-Bewirtschafter des DFB (Deutscher Fußball Bund) treten zwei sehr einfach gestrickte Interessenrichtungen ans Licht:

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Erstens: Sich selbst als Minderwertigkeits-Kollektiv im öffentlichen Image einschätzende „ULTRAS“ besorgen sich mit ihrem zuspitzenden Aktionismus vermeintliche Selbstaufwertung durch die stereotype Abwertung einer ELITE-Person als Sündenbock. Sie erzwingen weltweite Fernseh-Multiplikation ihrer Anliegen sowie gravierende Störungen der Fußballspiele.

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Zweitens: Die Staatsführung kann durch diese Angst- und Aggressions-Inszenierungen die allgemein-öffentlichen politischen Widerstände gegen den Überwachungsstaat brechen. Die öffentliche Vollüberwachung durch Kameras, Biometrie und Stimmerkennung und durch Massendaten-Speicherung, wie auch die letzten Kleinaktivitäten im privaten Haushalt, vom Kühlschrank bis zur Klospülung, werden gescannt und optional für algorithmische Profilierungen zur totalitären Enteignung eines jeden Menschen an seinen Lebens- und Körperdaten durch die Volldaten-Erfassung zum Geschäftsmodell.

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Dass die Mannschaften von Hoffenheim und Bayern nach dem dritten Wiederanpfiff, am 29. Februar 2020, gemeinsam das laufende Wettkampfspiel (das mit 0:6 für München quasi entschieden war) nicht mehr weiter ausspielten, sondern sich farbewechselnd gegenseitig den Ball zuspielten, damit sollte ein Zeichen gesetzt werden – aber welches?. Man kann auf das Nachspiel gefasst sein – denn die Vermarkter der Folgerechte der Unterhaltungsindustrie können Ballgeschiebe nicht verkaufen und verlieren dadurch Werbeaufträge – kurz – man wird die Spieler abmahnen und u. U. zur Kasse bitten. Vertragsspieler haben keinen zivilbürgerlichen Amateurstatus, sondern sind Spitzenverdiener als politisch weitgehend unmündige Leibeigene ihrer Arbeitgeber.

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Ich beschuldige hiermit nicht die absurden MOB-Versammlungen, das friedensbemühte Alltgasleben zu stören (schließlich darf sich Jeder jede Blödheit ins eigene Gesicht schreiben – ein Transparent „Hopp-Hurensohn“ bedeutet doch „Ich leide an Inferiorität, aber ich zappele noch“).

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Ich beschuldige unser heutiges Herrschaftssystem in Deutschland, dass hinter der äußerlichen Dekoration mit Parteien, Parlamenten, Föderalismus, Rechtsstaat und freier Meinung im Grundgesetz, kurzgesagt: einen Despotismus der Staats Monopol Kapitalismus (STAMOKAP) US-Amerikanischer Spielart durchsetzt, hier im ULTRA-MOB eine hinterhältige ELITE-FÜHRUNG zu inszenieren – ansonsten würde der UNFUG einfach gestoppt: Wer rumspinnt erhält einfach keine Eintrittskarte vom FAN-CLUB-Sozialpädagogen verkauft.

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Ja – mit Biometrie-Kameraüberwachung und Platznumerierung im Stadion können die zahlenden Besucher einer öffentlichen Erwerbs-Sport-Unterhaltung perfekt geführt werden.

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Dagegen hat gestern im ZDF-Sportstudio der DFB-Präsident aus Freiburg ganz klar gesagt: „Wir wissen, wer die Täter sind – wir wissen, wer wie diese großen Transparente einschleußt – aber wir machen so weiter“:

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FROMM REDEN – PROFITMAXIMIERUNG auf Zuruf der Geldgeber, wie gehabt.

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FINE E COMPATTO

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