Frankreichs Rentenreform

Lichtgeschwindigkeit 9913

am Montag, 13. Januar 2020

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Es ist so typisch für unsere WAHRHEITSPRESSE:

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Sowie V-Leute gegen Panzerpolizisten raufen und prügeln, erhalten wir Specials und Extra-News in den Agenturen ind den Staatssendern in den Kommerzmedien.

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Das hatte PARIS heute nicht zu bieten, obgleich wieder ein großer organisierter Demonstrationstermin der französischen REFORM-GEGNER anstand.

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Doch heute gab der französische Premier (Ministerpräsident/Regierungschef) Michel bekannt, dass ein wichtiger Fokus der RENTEN-REFORM – die Abwertung des Renteneintrittsalters durch Heraufsetzung der vollen Rentenzahlung ab, wie bisher, von 62 Jahren auf 64, nun wieder eingeschmolzen werden soll. Weiterhin sollen dann zumindest bis zum Jahr 2027 die Franzosen mit 62, bei vollen Bezügen, in Rente gehen können.

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Staatspräsident Emmanuel Macron hat inzwischen dazu Stellung bezogen, zugestimmt und weitere Verhandlungen mit verschiedenen Gewerkschaften angekündigt.

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Die Gewerkschaften fordern weiterhin jedweden Reformstopp, sofern sich das in einer Verringerung der Staatszahlungen vorhersehen lässt.

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Macron besteht auf Spareffekte der Reformen, besonders durch die Vereinheitlichung der bislang über 40 von einander aufwendig abweichenden Rentenmodelle, auf ein diversifiziertes Standardkonzept. Sachlich gibt es dagegen keinerlei Gegenargumente. Es scheint ein reines Mchtspiel der Gewerkschaften, die ihre Macht ausreizen.

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Dietmar Moews meint: Kundgebungen in Paris, Marseille, Bordeaux, Toulouse und Rennes. Die Streiks bei der Bahn und im Pariser Nahverkehr dauern seit mehr als fünf Wochen an. Auch Raffinerien und Treibstofflager wurden erneut blockiert. Der Pariser Eiffelturm blieb geschlossen. Lehrer und anwälte legten ebenfalls die Arbeit nieder. Es war der vierte landesweite Aktionstag seit Beginn der Protestwelle am 5. Dezember 2019.

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Macron will diese Reformen durchziehen – die Gewerkschaften fürchten massive Einschnitte für Ruheständler.

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Angesichts der vergleichsweisen Renten-Standards in anderen EU-Staaten, wäre hierzu eine entsprechende Debatte nötig, um die Prinzipien der Verteilung der Profite in einem Maschinen- und Robotik-Produktionswesen von anderen „alten“ Arbeitsleistungen und anderer Produktivitäts- und Stückzahlen.

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neues deutschland, Seite 7, am 10. Januar 2020 mit Ralf Klingsieck:

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„Mehr als die Wirtschaftsleistung

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Frankreichs Staatsverschuldung steigt über die Marke von 100 Prozent des BIP

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Angesichts einer Schuldenquote, die über dem EU-Schnitt liegt, wollte Frankreichs Regierung eigentlich keine weiteren Schulden machen. Aber wichtige Berater von Präsident Macron raten davon ab….

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Frankreichs Staatsverschuldung liegt über dem EU-weiten Durchschnitt von 86 Prozent der Wirtschaftsleistung. Weit darunter ist die verschuldung von Estland mit 8,7 Prozent, während die Niederlande mit 49 Prozent und Deutschland mit 59 Prozent immer noch unter dem Durchschnitt bleiben. Spanien kommt mit 96,7 Prozent der Angstmarke schon nahe und hinter Frankreich liegen in Europa nur noch Italien mit 136 Prozent des BIP und Griechenland mit 180 Prozent.

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In Frankreich wurde ein ausgeglichener Haushalt zuletzt im Jahr 1974 durch Premierminister Pierre Messmer vorgelegt. Das war unter Präsident Giscard d’Estaing. Dann kam die Energiekrise .. unter Francois Mitterand bei umgerechnet 100 Milliarden Euro und 2002 waren es unter seinem rechten Amtsnachfolger Jacques Chirac bereits zehn Mal so viel .. Macron hat as Staatsdefizit mit dem Haushalt 2020 auf 2,2 Prozent gedrückt. „Das ist das niedrigste Niveau seit 20 Jahren“, konnte Finanzminister Gérald Darmann stolz verkünden.

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Trotzdem stieg Frankreichs Staatsverschuldung seit Macrons Amtsantritt im Mai 2017 um weitere 139 Milliarden Euro. Die jetzt zu verzeichnenden 100 Prozent der Wirtschaftsleistung sind weit entfernt von den 60 Prozent, die der Maastrichtvertrag seinerzeit als wünschenswerte Höchstgrenze der Staatsverschuldung festgelegt hatte.. Auch wenn die Lage auf den Finanzmärkten gegenwärtig außerordentlich günstig ist, will die französische Regierung keine weiteren Kredite mehr aufnehmen .. Gleichzeitig profitoiert Frankreich von den gegenwärtig niedrigen Zinssätzen auf den finanzmärkten, denn daurch muss weniger für die angehäuften Schulden gezahlt werden. Folglich war Macron vor knapp einem Jahr bereit, auf Forderungen der „Gelbwesten“ einzugehen und der Protestbewegung damit Wind aus den Segeln zu nehmen. 17 Milliarden Euro hat dies gekostet, die Macron nicht zuletzt mit Hilfe neuer Schulden aufbrachte….“

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Es ist offensichtlich, dass hierbei die Spekulation dazu, dass die ungewöhnlichen Niedrigzinsen niedrig bleiben werden. Damit verdienen die Banker die Profite.

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Wenn aber die Weltfinanzen mal kurz ihren Kasinobetrieb als Muskelspiel vorführen und die Zinsen erhöht werden, gehen Überschuldungsstaaten wie Spanien, Frankreich, Italien und Griechenland und der Euro derart zugrunde, dass es eine Währungsreform – wie immer auf Armutkosten der Armen – geben muss.

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Denn auch wenn die Kasinofinanz darauf spekuliert, dass die EU und der EURO nicht pleite gehen, weil ja die Geberstaaten längst die Haftungsunion bilden, werden es die EU-Sozialstaaten bitter bezahlen.

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Deutschland hat inzwischen etwa 50 Prozent Sozial-Umverteilung und Dienstklasse (wie wäre die Aussicht auf Staatsstreik?)

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Umgekehrt protzen die Überschuldungspropheten in Italien und in Frankreich damit, dass doch doof ist, wer sich das billige Schuldengeld nicht gönnte, stattdessen die Haftung für den EURO zu tragen.

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Macron ist nicht blödsinnig. Man sieht geradezu, wie er mitdenkt. Gleichzeitig macht Marine Le Pen inzwischen die Silberzunge und die Wahlversprechen an die begehrliche Unterklasse.

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Macron wird seinen Privilegien-Etatismus nicht ganz gegen den Mob retten können, wenn nicht konkrete Reformen kommen, die das abgeriegelte Zentralstaat-Elitesystem objektiv öffnen. Das wäre ein Blick mehr zur EU und nach Brüssel – was den Franzosen das eigene schiefe Selbstbild unmöglich macht.

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