Peter Schreier 1935 – 2019 Kurznachruf

Lichtgeschwindigkeit 9857

am Freitag, 27. Dezember 2019

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Peter Schreier wurde am 29. Juli 1935 in Meißen geboren und ist 84-jährig, am 26. Dezember 2019, in Dresden nach langen Altersleiden gestorben. Schreier war neben Dietrich Fischer-Dieskau der deutsche Sänger des 20. Jahrhundert. Vom Dresdner Sängerknaben zum Heldentenor sowie bald auch als Dirigent und noch mit feinsten Liederabenden im betagten Alter ist Peter Schreier unvergessen.

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Schreier lebte in Dresden-Loschwitz, war verheiratet und hat zwei Söhne, Torsten (* 1958) und Ralf (* 1961), benannt nach dem schwedischen Tenor Torsten Ralf.

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Aufgewachsen im sächsischen Gauernitz, wurde Peter Schreier 1943 in die Vorbereitungsklasse des Dresdner Kreuzchores aufgenommen und im Juli 1945 Mitglied des Kreuzchores. Vom Chorleiter Rudolf Mauersberger wurde er als Talent entdeckt. Bereits als Knabenalt machte Peter Schreier auf sich aufmerksam, was Tonaufnahmen aus dieser Zeit dokumentieren. Der Kreuzkantor komponierte für ihn eine Reihe von Solopartien, u. a. das Nocturno, das Vaterunser aus der Geistlichen Sommermusik, das De profundis aus dem Dresdner Requiem und mehrere Volksliedbearbeitungen.

Nach dem Stimmbruch wechselte Schreier in das Stimmfach Tenor. Nach ersten, privaten Studien bei Fritz Polster folgte ein Gesangsstudium an der Dresdner Musikhochschule.

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1959 debütierte er an der Staatsoper Dresden. 1966 debütierte Schreier als Junger Seemann bei den Bayreuther Festspielen. 1967 sang er erstmals bei den Salzburger Festspielen, wo er von nun an 25 Jahre lang gastierte. Es folgten Engagements an der Mailänder Scala, der New Yorker Met und dem Teatro Colón in Buenos Aires. Schreier erwarb sich insbesondere als Mozartsänger internationale Geltung, aber auch die Gestaltung der Evangelsitenpartien der Oratorien Johann Sebastian Bachs machte ihn weltweit bekannt. Sein Repertoire war breit gefächert; neben Oper, Lied und Oratorium, einem seiner Meisterbereiche, wirkte er auch im Operettenfach.

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Als Sänger war Peter Schreier letztmals am 22. Dezember 2005 in Prag zu erleben. Danach beendete er seine internationale Gesangskarriere. Bereits seit 1981 arbeitete er als Honorarprofessor und leitet bis heute internationale Meisterklassen für Gesang.

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Als Dirigent arbeitete er u. a. mit den Berliner Philharmonikern, den Hamburger Symphonikern, der Dresdner Staatskapelle, den Wiener Symphonikern, dem Mozarteum-Orchester Salzburg, dem Gürzenich-Orchester, der Philharmonischen Staatsorchester Hamburg und dem Los Angeles Philharmonic Orchestra zusammen.

Von 1984 bis 1990 war Schreier Präsident des „Kuratoriums Schauspielhaus Berlin“ (später Konzerthaus Berlin), dem auch Theo Adam angehörte sowie Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste sowie 2005 zum ordentlichen Ehrenmitglied der Europäischen Kulturwerkstatt (EKW) berufen.

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Peter Schreier erhielt viele erstrangige Ehrungen und Orden, bis 1989 von der DDR, danach weitere.

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Tonkonserven seiner Musik als Sänger und als Dirigent sind bedeutend.

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Sein Album Peter Schreier singt Weihnachtslieder war mit rund 1,4 Millionen Exemplaren der mit Abstand meistverkaufte Tonträger in der Geschichte der DDR.

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