Tik Tok heißt das aktuelle Online-App-Format für 5 Millionen Deutsche

Lichtgeschwindigkeit 9813

am Freitag, 13. Dezember 2019

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TikTok bringt ganz kurze Video-Clips für NEUGIERIGE JUNGE Internetz-User, die anklicken und gleichzeitig in ihrer Peergruppe dazu gruppenbildend kommunizieren. TikTok zielt auf Quote und Klientelisierung der User sowie deren sozialen Daten.

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Das DATEN-GESCHÄFT ist dabei das prinzipiell gleiche wie bei FACEBOOK oder WHATS APP, in dem Klienten durch Massendaten profilierbar werden, die sich marktwirtschaftlich nutzen lassen.

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Aktuell nutzen etwa 5 Millionen Deutsche im Alter bis zu 15 Jahren diese chinesischen BILD-TON-Sensationen, die man am MOBILE online aufrufen kann:

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Was sollte man über TIK TOK wissen?

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Heise.de am 13. Dezember 2019:

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„Chinesische App TikTok: US-Untersuchung wegen Datenschutz- und Zensurbedenken

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Ein US-Ausschuss leitet eine Untersuchung der Übernahme von Musical.ly durch den TikTok-Mutterkonzern ein. Es gibt Bedenken wegen der nationalen Sicherheit.

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US-Behörden wollen die chinesische Video-App TikTok genauer untersuchen, denn es gibt Bedenken wegen des Datenschutzes und möglicher Zensur der App-Inhalte durch China. Wie die Nachrichtenagentur Reuters von anonymen Quellen erfahren haben will, werde die Übernahme der Vorgänger-App Musical.ly durch den TikTok-Mutterkonzern ByteDance einer Prüfung hinsichtlich der ’nationalen Sicherheit‘ der USA unterzogen.

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Der US-Ausschuss zur Kontrolle von Auslandsinvestitionen (Committee on Foreign Investment in the United States, CFIUS) untersuche die Übernahme von 2017, schreibt Reuters. Es gebe Bedenken wegen des Datenschutzes von US-Nutzerdaten, die womöglich im Zugriff chinesischer Behörden sein könnten, sowie wegen der Möglichkeit, dass das Unternehmen Inhalte in der App zensiere und damit bestimme, was US-Nutzer zu sehen bekämen.

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Die Karaoke-App Musical.ly war 2017 für 800 Millionen US-Dollar von seinen beiden chinesischen Gründern an das chinesische Medienunternehmen ByteDance verkauft worden. Nicht ganz ein Jahr nach der Übernahme schloss der neue Inhaber die vor allem bei Teenagern beliebte App und überführte alle Nutzer in sein Konkurrenzprodukt TikTok. Bei dem Deal seinerzeit holte sich ByteDance keine Zustimmung vom CFIUS ein, was dem Ausschuss nun die Möglichkeit gibt, den Vorgang zu untersuchen.

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Der Ausschuss führe laut Reuters bereits Gespräche mit ByteDance, in denen es um Schritte gehe, mit denen ByteDance eine mögliche Annullierung des Kaufs vermeiden könne. Welche Vorwürfe genau das CFIUS erhebt, sei vertraulich. Ein TikTok-Sprecher sagte dazu, das Vertrauen der US-Nutzer und Behörden zu gewinnen, habe für das Unternehmen höchste Priorität und man arbeite diesbezüglich auch mit dem Kongress zusammen.

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Wie Reuters weiter schreibt, haben vergangene Woche zwei US-Senatoren eine solche Untersuchung gefordert und Bedenken wegen des Sammelns von US-Nutzerdaten durch TikTok angemeldet. Zudem äußerten die Senatoren die Befürchtung, durch chinesische Zensur könnten Inhalte für US-Nutzer vorgegeben werden. TikTok verwies darauf, dass Daten von US-Nutzern der App ausschließlich auf Servern in den USA gespeichert würden. Die TikTok-App ist in China nicht verfügbar – für diesen Markt gibt es das Gegenstück „Douyin“, für das die chinesischen Zensurvorschriften gelten.

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Die beiden Senatoren führten an, das Unternehmen ByteDance unterliege der chinesischen Gesetzgebung. Dagegen verweist der Hersteller darauf, dass TikTok komplett außerhalb Chinas betrieben werde und keinem fremden Einfluss unterliege. TikTok war kürzlich in die Kritik geraten, weil das Unternehmen Bilder der Proteste in Hong Kong zensiert haben soll, was im politischen Interesse Chinas liegen würde; das Unternehmen dementierte chinesische Einflüsse. Auch hat es laut einem Medienbericht zumindest in der Vergangenheit Richtlinien bei TikTok gegeben, nach denen Inhalte mit Bezug zu Homosexualität zensiert wurden.

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Erst im Mai dieses Jahres hatte das CFIUS der Übernahme der Dating-App Grindr durch ein chinesisches Unternehmen nachträglich widersprochen; bis 2020 muss der Deal rückgängig gemacht werden.

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heise.de am 12. Dezember 2019:

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„Leak: Wie TikTok-Moderatoren Inhalte zensieren

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Ein geleaktes Dokument zeigt, welche Inhalte Moderatoren der chinesischen App TikTok löschen sollen. Auf der Liste stehen auch 20 Namen.

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Die chinesische App TikTok lässt kontroverse Inhalte nicht zu – was konkret alles zensiert wird, zeigt ein Dokument mit Regeln für die Moderatoren, das jetzt bekannt wurde. Der Vorwurf der Zensur steht spätestens seit den Protesten in Hongkong im Raum. Betroffen sind aber auch weitere Themen aus dem Bereich Politik und Religion. Selbst manche Namen gehören bei TikTok verbannt.

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Das geleakte Dokument konnten Journalisten des britischen Guardian einsehen. Die Moderatoren der App werden darin aufgefordert, alles zu zensieren, was etwa mit dem Tiananmen-Platz zu tun hat, auf dem 1989 Proteste blutig niedergeschlagen wurden. Auch darf weder eine mögliche Unabhängigkeit Tibets in der App kommuniziert, noch die religiöse Gruppe Falun Gong angesprochen werden. Wobei die Moderatoren nicht alle Inhalte automatisch löschen müssen, Grenzfälle stellen sie auch auf „visible to self“ – damit können sie die Verbreitung unterbinden.

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Die Kategorien der zu verbannenden Inhalte sind so gestaltet, dass sie zunächst sehr generell und weitläufig klingen. Als Beispiel führen die Journalisten an, falle Kritik am chinesischen Sozialismus unter „Attacken gegen politische und soziale Richtlinien in allen Ländern; etwa konstitutionelle Monarchie, Monarchie, parlamentarische Systeme, Gewaltenteilung, Sozialismus etc.“. Eine weitere Regel besagt, kontrovers diskutierte Themen gehörten nicht auf die Plattform. Dazu zählten „Seperatismus, Religionskonflikte, Konflikte zwischen ethnischen Gruppen, etwa islamischen Glaubensrichtungen, die Abspaltung Nordirlands, die autonome Republik Tschetschenien, Tibet und Taiwan sowie mögliche Konflikte zwischen hellen und dunkelhäutigen Menschen“.

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Während jedoch ein Großteil der Fälle mit der Markierung „eingeschränkte Sichtbarkeit“ nicht mehr weiter verbreitet wird, ist alles, was etwa Falun Gong betrifft zu löschen, weil diese Inhalte als „Gewalt“ eingestuft werden. Löschenswert sind auch Videos und Kommentare zu 20 konkreten Personen; von Kim Jong-il über Putin, Trump und Obama bis Mahatma Ghandi.

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Auf Nachfrage des Guardian erklärte ByteDance, das in Peking ansässige Unternehmen, zu dem TikTok gehört, die Regeln aus dem Dokument seien veraltet und im Mai abgelöst worden, also vor den Protesten in Hongkong und den damit aufgekommenen Zensur-Vorwürfen gegen TikTok, dass Honkong-Proteste unterrepräsentiert seien. Konflikte sollten in der App minimiert werden, unabhängig von Land und Thema. Mit der globalen Nutzung von TikTok habe man erkannt, dass der Ansatz nicht richtig gewesen sei und deshalb auf lokale Teams gesetzt, die die Verantwortung tragen. Den Hongkong-Zensur-Vorwürfen entgegnete ByteDance bereits mit dem Argument, TikTok sei ein Ort der Unterhaltung, nicht für politische Inhalte.

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Googles Tochterfirma Youtube hat 210 Kanäle gelöscht, die im Zusammenhang mit Protesten in Hongkong stehen – und verwies indirekt auf China als Urheber der Inhalte. Auch Twitter und Facebook berichteten von einer chinesischen Kampagne, mit der Demonstranten diskreditiert werden sollten. Bei Twitter wurden 936 Accounts entdeckt, über die koordiniert politischer Streit in Hongkong gesät werden sollte. Die Proteste in Hongkong richten sich gegen die chinesische Regierung. Auslöser war eine geplante Novelle des Gesetzes über flüchtige Straftäter und Rechtshilfe in Strafsachen. Die Gegner vermuten, damit werde das von China weitgehend unabhängige Rechtssystem der Sonderverwaltungszone Hongkong ausgehöhlt.

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Dietmar Moews meint: Abgesehen von den Datenschutz-Verbrechen, die so zum Recht aus Gewohnheit gemacht werden, muss immer wieder der Hinweis herausgehoben werden:

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ES HANDELT SICH (auch bei TIKTOK) UM BEREITSTELLUNG.

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ES HANDELT SICH UM FREIWILLIGE KLIENTELISIERUNG einer QUOTEN-UNKULTUR.

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Denn:

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Wer das so mitmacht, hat es nicht begriffen, wie eine Mehrheitsdemokratie durch kulturindustrielle Übermacht einer völligen Irreführung unterworfen wird.

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FINE E COMPATTO

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

 

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