Guterres beim UN-Gipfel reklamiert Klimawandel

Lichtgeschwindigkeit 9781

am Dienstag, 3. Dezember 2019

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In Madrid hat die 25. UN-Klimakonferenz begonnen.

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Bei der auf zwölf Tage angesetzten Weltklimakonferenz hat Chile mit seiner Umweltministerin Carolina Schmidt den Vorsitz. Wegen der Unruhen in Chile sprang aber Spanien kurzfristig als Gastgeberland ein. Erwartet werden rund 29.000 Teilnehmer aus fast 200 Ländern,

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Zum Auftakt wählte UN-Generalsekretär Antonio Guterres eindringliche Worte, um das Ausmaß der Klimakrise deutlich zu machen und ein rasches Umsteuern einzufordern.

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Die Menschheit müsse wählen zwischen dem Weg der „Hoffnung“ und dem der „Kapitulation“ beim Klimaschutz. „Wollen wir wirklich als die Generation in Erinnerung bleiben, die den Kopf in den Sand steckte, die herumbummelte, während die Erde in Flammen stand?“, fragte er.  Guterres sprach von einem „Krieg gegen die Natur“, der beendet werden müsse. „Wenn wir nicht schnell unseren Lebensstil ändern, gefährden wir das Leben an sich.“ 

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n-tv.de am 2. Dezember 2019:

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„Vertreter aus 200 Ländern kommen in Spaniens Hauptstadt zusammen, um über nicht weniger als das Überleben des Planeten zu verhandeln. Als UN-Generalsekretär Guterres ans Podium tritt, hat er eine unmissverständliche Botschaft – auch an die EU.

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Vor den Vertretern aus fast 200 Ländern, zu denen auch rund 40 Staats- und Regierungschefs zählten, machte Guterres keinen Hehl aus seiner „Frustration“ über die unzureichenden Klimaschutzmaßnahmen. Die Welt stehe an einem „Wendepunkt“ und könne nun den „Weg der Hoffnung“ einschlagen: „Einen Weg der Entschlossenheit und der dauerhaften Lösungen. Einen Weg, bei dem die fossilen Energien bleiben, wo sie sind – im Boden und bei dem wir bis 2050 CO2-Neutralität erreichen.“ Dazu müsse die „Abhängigkeit von der Kohle“ aufgegeben werden, mahnte Guterres.

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… Ihr Klimaziel für 2020 wird die Bundesregierung aber verfehlen: Statt einer Emissionsminderung um 40 Prozent werden voraussichtlich nur 32 Prozent erreicht. Umweltorganisationen kritisieren zudem das neue Klimapaket der Bundesregierung auch wegen des erst 2038 vorgesehenen Kohleausstiegs als enttäuschend….

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Mit Blick auf die von der jungen Schwedin Greta Thunberg initiierten weltweiten Klimaschutzbewegung Fridays for Future sagte Guterres in Madrid, die Regierungen sollten „den Menschenmassen, die den Wandel fordern“, zuhören und wissenschaftliche Erkenntnisse über die Gefahren des Klimawandels nicht ignorieren. „Weniger zu tun, hieße die Menschheitsfamilie in ihrer Gesamtheit und alle künftigen Generationen zu verraten“, warnte der UN-Generalsekretär.

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Zu den Knackpunkten der Verhandlungen gehören Hilfen für die Entwicklungsländer bei der Bewältigung klimabedingter Schäden sowie konkrete Regeln zur Einbeziehung von Marktmechanismen bei der Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens. Umweltorganisationen dringen darauf, dass in Madrid zumindest ein paar große Emittenten wie die EU eine Anhebung ihrer Klimaschutzziele fest zusagen.

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Die bisherigen Klimaschutzpläne der Staaten reichen bei Weitem nicht, um die Erderhitzung, wie 2015 in Paris vereinbart, auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen. Geht es weiter wie bisher, könnten es bis Ende des Jahrhunderts stattdessen im Mittel knapp 4 Grad mehr sein.

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Der Vorsitzende des Weltklimarats IPCC, der koreanische Klimaökonom Hoesung Lee, sagte, die fatalen Folgen der Erderwärmung kämen schneller und massiver als angenommen, etwa beim Anstieg der Meeresspiegel und der Erwärmung der Ozeane. Es seien Veränderungen der Lebens- und Wirtschaftsweise ungekannten Ausmaßes nötig. „Wir sind nicht einmal ansatzweise dabei, den Klimawandel zu bekämpfen.“

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DLF.de am 2. Dezember 2019 von Volker Mrasek:

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„Weltklimakonferenz Neue Fakten zum Klimawandel

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Seit 1881 ist es in Deutschland laut Deutschem Wetterdienst um 1,5 Grad wärmer geworden – und seit den 60er-Jahren war jede Dekade wärmer als die vorige. Um die Erwärmung der Erde auf höchstens zwei Grad zu begrenzen, müssten die Treibhausgas-Emissionen sinken. Stattdessen steigen sie weiter.

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Schon vor knapp 25 Jahren trafen sich die Staaten der Erde erstmals zum Weltklimagipfel. Schon vor zehn Jahren hielten sie fest, dass nunmehr „tiefe Einschnitte“ nötig seien, um den Klimawandel zu bremsen. Der Ausstoß der Treibhausgase Kohlendioxid, Lachgas und Methan muss rasch und kräftig zurückgehen. Das war damit gemeint. Doch geschehen ist bis heute nichts. Die Welt-Meteorologie-Organisation legte in der vergangenen Woche ihr neues Treibhausgas-Bulletin vor. Ihr Generalsekretär, der finnische Meteorologe Petteri Taalas:

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Wir haben 2018 wieder einen neuen Rekord beim Kohlendioxid-Gehalt der Luft aufgestellt. Denn die globalen Emissionen sind weiter gestiegen. Das gleiche Bild beim Lachgas: Es nimmt weiter zu, so dass wir auch hier für 2018 neue Rekordwerte sehen. Der Anstieg von Methan im vergangenen Jahr war sogar der zweithöchste im ganzen Jahrzehnt. Aus unserer Sicht ist das schon etwas alarmierend.“

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Wenn man die Klimawirkung von Lachgas und Methan in sogenannte CO2-Äquivalente umrechnet, beliefen sich die Gesamt-Emissionen im Jahr 2018 auf über 55 Milliarden Tonnen. Das war so viel wie nie zuvor. So wird es immer schwerer, das erklärte Ziel der Klimadiplomatie zu erreichen: die Erwärmung der Erde auf höchstens zwei Grad zu begrenzen – oder, besser noch, auf 1,5 Grad. Realistisch betrachtet ist das schon nicht mehr zu schaffen. Das verdeutlicht die neue Ausgabe des „Emissionslücken-Reports“ der Vereinten Nationen. Die dänische Ökonomin und Hauptautorin Anne Olhoff:

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… Im Paris-Abkommen machten Industrie- und Schwellenländer vor vier Jahren freiwillige Angebote für verstärkte Klimaschutz-Maßnahmen. Doch die gelten als unambitioniert und reichen bei weitem nicht. Auf dem Klimagipfel in Madrid gehe es vor allem darum, diese Angebote kräftig nachzubessern, so Anne Olhoff:

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Auch in Deutschland ist kurz vor dem Klimagipfel in Madrid ein neuer Report erschienen. Das Umweltbundesamt veröffentlichte zum zweiten Mal einen nationalen Klima-Monitoringbericht. Vorgestellt wurde er vor wenigen Tagen in Berlin. Der Meteorologe Thomas Fuchs vom Deutschen Wetterdienst lieferte dabei Zahlen und Trends:

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…Der Klimawandel sei aber auch ein Gesundheitsrisiko, betont die Präsidentin des Umweltbundesamtes, Maria Krautzberger:

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Menschen sterben durch die Erderhitzung, weil ihre Körper sich nicht mehr anpassen können. Im Jahr 2003 etwa sind in Deutschland 7.500 Menschen mehr gestorben, als ohne Hitzeperiode zu erwarten gewesen wäre. Und in den Jahren 2006 und 2015 gab es jeweils 6.000 zusätzliche Todesfälle. Man kann auch sagen: Das ist im Grunde die größte Naturkatastrophe, die wir in Deutschland in den letzten 50 Jahren hatten. Es ist in der Tat dieses Phänomen.“

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Es heißt, man könne sehenden Auges in die Katastrophe steuern. Im Fall des Klimawandels muss man immer mehr befürchten, dass es so kommt.

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Dietmar Moews meint: Weltherrschaft ist machtbedingt. USA, ISRAEL, CHINA, RUSSLAND, PAKISTAN, INDIEN, NORDKOREA – können ganz extreme Aggressionskriege zur Irritation der Weltordnung anfangen.

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Das System der Weltfinanz, eng an den US-Dollar gebunden, hat das weitreichendste Machtnetz – durch die internationalen Finanzspiele und durch ein weltweit verteiltes Militärsstützpunkte-Netz.

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Auch die Volksrepublik China kann heute sowohl handelspolitisch und militärisch wesentlich Druck ausüben. China hat inzwischen viele Handelspartner auf die chinesischen Weltherrschaftsansprüche eingestimmt, besonders auch südlich des Sahel bis Südafrika.

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Deutschland hängt inmitten Europas an den USA, zwischen den geopolitischen Nachbarn, die jeder – ob GB, ob Frankreich, ob Russland oder Türkei – Sonderambitionen verfolgen.

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Für Deutschland zählt die Abhängigkeit von der Besatzungsmacht USA, ungeachtet der NATO- und der EU-Mitgliedschaft.

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