Bob-Dylan-Konzert für 30 Dollar

Lichtgeschwindigkeit 9773

am Samstag, 30. November 2019

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Erstaunlich, wie hochpreisig inzwischen Größt-Konzert-Eintrittskarten von weltbekannten Musikgruppen-Tourneen im Vorverkauf angesetzt werden.

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Bei heutigem Geldwert in Deutschland, sind 1000 Dollar für eine Eintrittskarte teuer bezahlt, anscheinend aber von den Veranstaltern, die die Music-Acts im Stück voraus einkaufen und die Musiker und Versicherungen bezahlen, den Absatz bei den Musikfans sehr exakt prospektiv ausdifferenzieren und anzusprechen vermögen.

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Zum Beispiel Rolling Stones-Auftritte der vergangenen Jahre basierten immer auf einer solchen Arbeitsteilung, zwischen Musik und Ticket-, Merchandizing- und Verwertungsrechte-Marketing. Wenn der erste Ton im Stadion oder in der Halle ertönte, hatte Charly Watts bereits sein Butterbrot erhalten.

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Jetzt mal herausgegriffen:

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Neue Zürcher Zeitung, Seite 12, WIRTSCHAFT, 29. September 2019 von Christof Leisinger:

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„Ein Bob-Dylan-Konzert für 30 Dollar

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New York. Die Nachfrage bestimmt den Preis. Wo kann man das eiserne Grundprinzip der Marktwirtschaft am einfachsten erkennen und in seiner nüchternen Wirkung live erfahren? Richtig – vor der Konzerthalle oder vor dem Eingang eines Musiktheaters. denn kaum etwas fällt schneller als der Preis eines Konzerttickets, welches jemand in der spkulativen Erwartung erworben hat, dieses kurz vor der Veranstaltung mit sattem Gewinn an einen leidenschaftlichen Fan veräussern zu können. Ist die erwartete Nachfrage dann kurz vor Konzertbeginn nicht da, ändert sich der Markt sofort. Plötzlich bestimmen nur noch potenzielle Interessenten, welchen Wert der zu erwartende Klanggenuss hat. Der Ticketinhaber dagegen ist gezwungen, genau sie in kürzester Zeit ausfindig zu machen – und zwar um jeden Preis. Sonst wird die Eintrittskarte wertlos, und er verliert das vorgestreckte Geld.

Genau so ist es dieser Tage auf dem New Yorker Broadway vor dem bekannten Beacon Theater gekommen. Dort gibt der legendäre Bob Dylan ein zehntägiges Gastspiel. Offensichtlich waren gewitzte Tickethändler des grauen Marktes davon ausgegangen, das Interesse an der Darbietung des Musikers und nobelpreisgeehrten Lyrikers werde so gross sein, dass sie einen guten Schnitt machen könnten. Demzufolge haben sie sich früh mit Eintrittskarten eingedeckt, mit der Absicht, sie später mit Gewinn an Personen zu veräussern, die entweder nicht mehr zum Zuge gekommen sind oder die sich nicht rechtzeitig um den Ticketkauf kümmern konnten. Allerdings ist diese Rechnung bei einigen wohl nicht aufgegangen. denn selbst am Tag des Konzerts waren Tickets auch noch im regulären Verkauf erhältlich, und auf manchen Onlinebörsen wurden solche sogar schon mit gewissen Abschlägen angeboten – eher ungünstige Vorzeichen also für den Straßenverkauf unmittelbar vor Konzertbeginn. Das inzwischen offensichtlich ziemlich gutsituierte Publikum Dylans zeigt den Offerten die kalte Schulter. So kam der an sich unbeteiligte Beobachter zum Zug – für 30$ in bar. Mehr hatte er nicht in der Tasche, weil er eigentlich nur seine soziologische Neugier befriedigen wollte.

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Dietmar Moews meint: Die Geschichte ist hübsch. So, etwa, soll Maria zum Kinde gekommen sein. Wer unbeteiligt 30$ rausschmeißt, um in einem Bob-Dylan-Konzert zu stehen, von dem an sich nur Bob-Dylan-Kenner etwas haben können, indem sie ein kleines Mosaiksteinchen in das lebenslange Musikwerk hineinhören mögen, während nicht klar ist, welche Beiträge der Meister tatsächlich noch selbst einfügt, während seine professionelle Combo dazu live spielt, wie es früher nur die Perfektion der Dire Straits bot.

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