EU-Bank hat Christine Lagarde

Lichtgeschwindigkeit 9693

am Samstag, 2. November 2019

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EZB-Präsident Mario Draghi hat seine Amtszeit vollzogen und wurde verabschiedet; man ruft ihm eine prosperierende EU-Konjunktur nach. Der erheblich selbstmörderische Schuldenstand, besonders der Defizitspender, wie Italien oder Frankreich, wird zwar der munteren DRAGHI-Tiefzins-Politik des EUROS zugeschrieben. Das hat der EU-Mehrheit so gut gefallen, dass nunmehr erneut eine Schuldenmacherin, ehemals französische Finanzministerin, Christine Lagarde, zur Nachfolgerin von Draghi bestimmt wurde.

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DLF.de am 1. November 2019 von Victor Gojdka:

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„Wechsel an der EZB-Spitze – Draghis Erbin

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Christine Lagarde war Chefin des Internationalen Währungsfonds und steht seit heute an der Spitze der Europäischen Zentralbank. Damit ist die Französin eine der wichtigsten Geldpolitikerinnen weltweit. Die Juristin gilt als Freundin unkonventioneller Ideen – und die sind nun auch in Sachen Geldpolitik gefragt.

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Wenn man Christine Lagarde verstehen will, dann muss man die Sache mit dem Zebrateppich kennen. Als die Juristin in Frankreich Finanzministerin wurde, da hat sie erst mal ihr Büro umgestaltet. Alter Teppich raus – neuer Teppich rein. Und zwar ausgerechnet: 50 Quadratmeter Zebramuster.  

Ja, ich wollte Energie in mein Büro bringen – und ein bisschen Freude.“

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Unkonventionell, das ist Lagarde. Und die unkonventionellen Mittel in der Geldpolitik – also Anleihekäufe und Negativzinsen – die dürften mit ihr weitergehen. Sagt Anlagestratege Chris-Oliver Schickentanz von der Commerzbank: 

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Sie ist durchaus eine Freundin einer weiter aggressiv unterstützenden Geldpolitik. Von daher gehe nicht davon aus, dass wir dort einen abrupten Wechsel sehen.“ 

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Manchen an der Börse schmeckt das gar nicht. Sie wünschen sich lieber heute als morgen eine striktere Zinspolitik. Mehr Verständnis für die deutsche Position in dieser Sache. Aber, immerhin: Christine Lagarde dürfte mehr Diskussionen in der Zentralbank zulassen als ihr Vorgänger Mario Draghi. Wie wichtig ihr „querdenken“ ist, das hat sie vor Jahren deutlich gesagt: 

Als Managerin und Ministerin habe ich immer eine Person im Team, die komplett anders ist als der Rest. Einen Troubleshooter, der manchmal auch Ärger macht, eine andere Ausbildung hat. Wenn sich ständig alle einig sind, kommt man nicht vorwärts.“ 

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Lagarde dürfte nicht nur in der EZB den Diskurs ankurbeln. Auch außerhalb der Zentralbanktürme will sie mit den Bürgern ins Gespräch kommen: 

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Good leadership is not only about setting priorities, it’s also about listening to all voices. Not just expert voices, but all voices.“  …

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Letztendlich kommt immer nur an: ‚Ich bekomme auf meinem Sparkonto keine Zinsen mehr.‘ Und dann ist der Buhmann schnell ausgemacht. Da die Politik zu erklären und die Gründe zu erklären, halte ich für eine ausgesprochen sinnvolle Idee.“ 

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Doch Reden ist nicht alles, Lagarde dürfte schnell handeln müssen. Brexit und Handelsstreit hängen wie dunkle Wolken über der europäischen Wirtschaft. Die Zinsen allerdings kleben an der Nulllinie. Viel weiter lassen sie sich nicht drücken, sagt Wirtschaftshistoriker Werner Plumpe von der Uni Frankfurt: 

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Wenn man sich heute fragt, welche Pfeile hat die EZB noch im Köcher, welche kann Frau Lagarde noch herausziehen, dann muss man ziemlich viel Fantasie haben, um sich etwas auszudenken. Sicher ist nur, dass der Instrumentenkasten der EZB ausgereizt ist. …“

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Dietmar Moews meint: Konsum durch Schuldenmachen, ohne je an das Bezahlen zu denken – das ist die Betrugsmethode die die US-Fed-Bank seit Jahrzehnten vormacht, allerdings auf die Dollarmacht als internationale Leitwährung und die USA-Militärmacht gestützt.

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Was bekommt so eine MERKEL IV für eine ZENSURSULA im Gegengeschäft? Eine EU-Präsidenin für eine EZB-Präsidentin? – was sagt Emanuel Macron dazu? (wir wissen, dass Macron inzwischen das reputierliche Personal ausgeht).

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Was dagegen ist denn die EZB und Frau Lagarde, die weiterhin „ANLEIHENKAUF“, d. h. Luftgeld in die EURO-Inflation zu pumpen angekündigt hat.

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Ja, dahinter stecken ganz vulgäre Missverständnisse:

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Wenn der Staat für extreme Staatschulden, nebst Zinslast, Straßen und Brücken baut, dann wachsen eben die Kinder und die Enkel in den Schuldenstand hinein – ja, und dann erklären die Schuldeneltern, die Erben erben doch auch die Straßen und Brücken, warum sollten die nicht an den Baukosten (ungefragt, im Voraus) beteiligt werden?

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Ich meine, dass nach den EU- und den EURO-Regeln zwar keine Vollhaftung für nationale Zahlungsunfähigkeiten von den NETTO-ZAHLERN verlangt ist, aber es muss die EURO-Entwertung durch die Luftgeldverbreitung (ungedeckte Anleihekäufe durch die EZB) natürlich nicht nur von den Nettoschuldnern, sondern auch von den Nettozahlern hingenommen werden.

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Folglich sollte man doch auf die Vorstellungen solider Haushalts- und EZB-Politik der Netto-Zahler hören – die bezahlen schließlich die Schulden – anstatt den Defizit-Spendern die Schuldenlinie zu ermöglichen.

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Man sieht, dass die harten Umgangsweisen mit Irland, mit Griechenland und mit Portugal zwar sehr unkomfortabel für die Staatsvölker waren / sind, aber zu einer prosperierenden Finanz- und Wirtschaftslage geführt haben.

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Tatsächlich steht Portugal inzwischen erheblich besser als Italien – tja, Herr Draghi. Demnächst werden ich also Scheine von der Bank ziehen, wo dann der Schriftzug Lagarde draufsteht.

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