MOPGA – Make Our Planet Great Again seit 2017 in Europa

Lichtgeschwindigkeit 9657

am Sonntag, 20. Oktober 2019

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Der US-Präsident No. 45, Donald Trump, der inzwischen als Kretin und als Indiz für das amerikanische Staatssystem als „seichten Staat“ erscheint, während man immer noch ein international gestricktes Kasinofinanzsystem als „tiefen Staat“ interpretiert, hat mit mit seinem Führungskonzept, „Alles zu streichen“, was er nicht versteht, bereits im Jahr 2017 die USA auf Distanz zum internationalen Klimaabkommen gebracht,

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Trump erklärte damals: „To make America great again“ und strich Geldmittel für ein internationales Forschungsprojekt in den USA.

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Hierauf antwortete der französische Staatspräsident Emanuel Macron mit seiner französischen Initiative, dieses Projekt in Frankreich auferstehen zu lassen. Deutschland schloss sich ohne zögern an. So gibt es z. B. in Saclay, südlich Paris, das IPVF, wo Klimaforschung betrieben wird.

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DLF.de Wissenschaft am 17. Oktober 2019, von Suzanne Krause:

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„Frankreich lockt Klimaforscher aus den USA

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Frankreich wirbt gezielt um Wissenschaftler aus den USA, die von Donald Trumps Klimapolitik enttäuscht sind. Damit will es sich auch als Standort für Spitzenforschung etablieren. 42 Forscher aus den Bereichen Erdsystemwissenschaft, Klimaschutz und Energiewende sind bereits in Frankreich tätig.

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In Saclay, 20 Kilometer südlich von Paris, entstehen derzeit eine Reihe von wissenschaftlichen Instituten. Im Foyer einer der Neubauten steht Philip Schulz.

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Guten Tag. Herzlich willkommen am Institut de photovoltaique Ile de France, kurz IPVF.“

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Im zweiten Stock des Photovoltaik-Instituts liegen seine Laborräume. Der 38-jährige Deutsche betreibt Materialforschung im Bereich solare Energiequellen. Auf fünf Jahre Laufzeit ist sein Projekt angelegt, dank des Programms ‚Make our planet great again‘, kurz ‚Mopga‘. Dafür hat er die Vereinigten Staaten verlassen. Dort hatte Schulz nach dem Doktorstudium in Physik in Aachen eine Post-Doc-Stelle angetreten. In den fünf Jahren in den Vereinigten Staaten spezialisierte er sich auf die Solarzell-Forschung, zuletzt am National Renewable Energy Laboratory in Colorado.

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Nach dieser Post-Doc-Zeit überlegt man sich dann auch, wie es weitergeht, was wären Optionen, um diesen Karrierepfad weiter zu beschreiten. Und dann kam dieses Angebot von dem ‚Make-our-planete-great-again‘-Programm genau zur richtigen Zeit für mich.“

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Dies um so mehr, als in den Vereinigten Staaten damals gerade Donald Trump ans politische Ruder gekommen war.

Es war nicht klar, inwiefern Erneuerbare Energien immer noch eine Priorität dieser neuen Regierung sein könnten.“

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Eine Befürchtung, die sich mittlerweile bestätigt hat. In Frankreich hingegen fand Schulz für seine Forschung offene Türen.

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Ich wurde auch sehr schnell in benachbarte Forschungsgruppen integriert und konnte mit meiner Arbeit an Projekten anknüpfen, die von anderen Forschungsgruppen auch hier mit bearbeitet werden.“

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Für das Mopga-Programm hat die Regierung in Paris 30 Millionen Euro angewiesen. Auf dieselbe Summe belaufen sich die von den beteiligten Instituten beigesteuerten Mittel. Denn das Programm habe in Frankreich einen hohen Stellenwert, sagt Stéphane Blanc. Er ist beim nationalen Wissenschaftsrat CNRS in Paris zuständig für die Betreuung der neu rekrutierten Forscher. An erster Stelle Amerikaner und Franzosen, die in den letzten Jahren zumeist in den Vereinigten Staaten gearbeitet hatten. Sowie Kanadier, Deutsche, Spanier und andere, erzählt Stéphane Blanc. „Das Programm zeigt: Frankreich ist ein attraktiver Standort für Spitzenforschung in den Bereichen Erdsystem-Wissenschaft, Klimawandel und Energiewende.“

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Unter den 355 Bewerbungen für das Programms ‚Make our planet great again‘ ausgewählt wurden die besten Projekte – von Forschern, die schon für hochwertige Arbeit bekannt waren.

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Die Wissenschaftler sind nicht nur nach Frankreich gekommen, um Forschung zu betreiben, die ihnen in ihrem Land nicht mehr möglich ist. Sondern auch, weil sie bei uns sehr bekannte Teams finden, die zu denselben Themen arbeiten.“

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Alessandra Giannini hat sich mit ihrer Arbeit zum Klimawandel in der afrikanischen Sahelzone international Ruhm erworben. 1995 ging die Forscherin aus Italien zunächst ebenfalls in die Vereinigten Staaten. Seit kurzem hat sie ihr Büro im Labor für dynamische Wetterkunde in Paris.

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Ich habe die Vereinigten Staaten verlassen, weil es dort immer weniger Mittel für die Forschung gibt. Nicht erst seit Trumps Amtsantritt, das fing schon früher an. Es wurde immer stressiger, für meine Arbeit Geld aufzutreiben. Hier hingegen kann ich mein Projekt selbst definieren und werde fünf Jahre lang finanziell gefördert.“ Alessandra Giannini sieht sich nunmehr als Vermittlerin zwischen zwei Welten. Sie pflegt den Austausch mit den alten Kollegen in den Vereinigten Staaten und den neuen in Frankreich.

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http://www.theguardian.com am 18. Oktober 2019:

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„Mache unseren Planeten wieder großartig“: Macrons Antwort auf Trump wird gelobt.

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Der neue französische Präsident war in den ersten Wochen zuversichtlich und trittsicher, sagen Analysten. Schnell, klug und typischerweise selbstbewusst, bestätigte Emmanuel Macrons Antwort auf Donald Trumps Entscheidung, die USA aus den Pariser Klimaabkommen herauszuziehen, ein nahezu fehlerfreies Debüt auf der internationalen Bühne für den neuen französischen Präsidenten, sagten Analysten.

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„Mache unseren Planeten wieder groß“, ermahnte Macron, ein diplomatischer Novize, der noch nicht 40 Jahre alt war, die Welt und recycelte Trumps eigenen Slogan in einer beispiellosen Rede, die teilweise auf Englisch gehalten wurde, aus dem Elysée-Palast, kurz nachdem der US-Präsident die Welt informiert hatte, dass er sich am Donnerstag aus dem globalen Abkommen zurückzieht.

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Der Satz, Minuten später als Grafik getwittert, die schnell viral wurde, wurde von einer erneuten Einladung an US-Wissenschaftler, Forscher und Unternehmer begleitet, die von dem Schritt ihrer Regierung enttäuscht waren, „nach Frankreich zu kommen und mit uns zusammenzuarbeiten“.

 

„Es war geschickt gemacht“, sagte Thomas Gomart, der Direktor des französischen Instituts für Internationale Beziehungen. „Es zeigte ein Selbstvertrauen, ja sogar eine Form der Frechheit…. In den Außenbeziehungen waren die frühen Phasen der Macron-Präsidentschaft zweifellos ein Erfolg.“

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Macrons zügige dreiminütige Intervention am Donnerstagabend brachte ihm Lob für Social Media ein, sowohl im Ausland – wo er positiv mit Trump verglichen wurde – als auch zu Hause, wo es weit und nur halb scherzhaft vorgeschlagen wurde, dass er seinen Titel in „Führer der freien Welt“ ändern sollte.

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Von seinem muskulösen Händedruck mit Trump vor dem Nato-Treffen letzte Woche in Brüssel bis hin zu seinem „extrem offenen und direkten“ Austausch mit dem Russen Vladmir Putin in Versailles hat der französische Präsident, weniger als einen Monat nach seiner Amtszeit, „Kühnheit…. Agilität und Timing“ gezeigt, sagte die Tageszeitung Libération.

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Strategisch zielt Macron in einer Welt von Trump und Putin, in der die Konflikte im Nahen Osten und in der EU durch Brexit geschwächt werden, darauf ab, die globale Stimme Frankreichs im Herzen eines stärkeren Europas wiederherzustellen und zu verstärken, das auf einer Wiederbelebung der kritischen Nachkriegsbeziehungen zwischen Paris und Berlin basiert.

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Lebendig von der Bedeutung von Symbolen und Bildern, ist sein Stil manchmal bewusst theatralisch. Macron ist entschlossen, „die Rolle des Präsidenten zu rehabilitieren“, sagte Gomart, nach dem, was viele als die Vulgarität von Nicolas Sarkozy und die übertriebene Normalität von François Hollande sahen.

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„Was wir also sehen, ist eine Konvergenz zwischen diesem jungen Präsidenten, der die Inkarnation einer Form der Moderne ist, und diesen Symbolen, die mit den Franzosen in Resonanz stehen, diesen Referenzen an die Geschichte Frankreichs“, sagte Gomart. „Vergiss nicht, dass die Parlamentswahlen nicht mehr weit sind.“

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Französische und internationale Medien hatten einen großen Tag mit dem Handschlag von Trump-Macron, bei dem der 39-jährige französische Leader die Hand seines viel älteren US-Pendants so hart drückte, dass Trumps Knöchel weiß wurden und er schließlich gezwungen war, seinen Griff zu aufzugeben.

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Macron gab später zu, dass der Schritt „nicht unschuldig“ war und „ein Moment der Wahrheit“ war, indem er Trump, Putin und den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan als Männer beschrieb, die Beziehungen „im Sinne eines Kräftegleichgewichts“ sehen und denen es wichtig war, „nicht einmal kleine Zugeständnisse zu machen“.

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Vieles wurde auch über seine öffentliche Ermahnung Putins am Montag gesagt. Mit dem russischen Präsidenten an seiner Seite in der vergoldeten Pracht des Palastes von Versailles warnte Macron davor, dass Frankreich „keine Schwäche“ zeigen würde, wenn chemische Waffen in Syrien eingesetzt würden, „ständig wachsam“ auf die Rechte der Homosexuellen in Tschetschenien sein würde und erwartete, dass die Minsker Abkommen über die Ukraine umgesetzt würden.

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Er sagte auch fest, dass „Russland heute“ und „Sputnik“, zwei vom Kreml finanzierte Nachrichtenagenturen, sich „wie Agenten des Einflusses und der Propaganda“ verhalten hätten, die während seines Wahlkampfes wiederholt „schwere Unwahrheiten“ über ihn verbreitet hätten.

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Umfragen deuten darauf hin, dass sich der Ansatz bei den französischen Wählern als wirksam erweist. Macrons neue politische Bewegung, La République En Marche, liegt bei den Wahlen im nächsten Monat bei 30% der nationalen Stimmen – ein Fortschritt von 10 Punkten seit seiner Ankunft in der Elysée im vergangenen Monat….

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Aber es gab am Freitag Vorschläge, dass Macrons Stil in einer Hinsicht nach hinten losgegangen sein könnte: Die Washington Post berichtete, dass neben dem intensiven EU-Druck auf Trump über das Klimaabkommen, der 2015 in der französischen Hauptstadt vereinbart wurde, die harte Haltung des jüngeren Führers Trump in seinen Absichten hätte bestätigen können. Macrons Worte „irritierten und verwirrten“ den US-Präsidenten, das Papier zitierte ungenannte Helfer des Weißen Hauses, wie sie sagten, und mag geholfen haben, seinen Kommentar vom Donnerstag zu inspirieren, dass er „gewählt wurde, um den Bürgern von Pittsburgh zu dienen – nicht Paris“.

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Dietmar Moews meint: Leider sind auch die nicht Trump unterstützenden Medien-Institutionen in den USA kaum mehr geeignet, sich objektiv über das Weltgeschehen und die Vorstellungen der USA zu informieren. Sie sind quasi alle mit amerikanischen Scheuklappen verstellt, unfähig das Weltgeschehen zu verstehen, wo bei aller us-amerikanischen Hybris längst die Rolle des Dritten Roms ausgespielt ist. Das betrifft sowohl CIA. So ist es auch eine Selbsttäuschung anzunehmen, dass die IT-Monopole der USA die Restwelt klientelisieren und kontrollieren könne.

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Es wird mit Interesse abgewartet werden können, wenn sich die Republikaner anstatt DONALD TRUMP einen neuen Präsidentschaftskandidaten 2020 suchen werden – dann wird auch der demokratische Kandidat neu erfunden werden. Heute sind also beide – die 2020 „running for president“ – Kampagne machen werden, noch gar nicht zu sehen.

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TRUMP wird es – entgegen seiner heutigen Selbstdarstellungen – in seiner Kopflosigkeit nicht erneut versuchen. Er ist völlig überfordert – und daran leidet er, weil er in einer Falle sitzt. Trump wird seinen Abgang selbst als große Erleichterung erleben.

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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