Aleksei Leonov 1934 – 2019 Kurznachruf

Lichtgeschwindigkeit 9637

am Montag, 14. Oktober 2019

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Alexei Archipowitsch Leonow (russich Алексей Архипович Леонов, wurde am 30. Mai 1934 n Listwjanka bei Kemerow, Russische Sowjetrepublik, ist jetzt 85-jährig, am 11. Oktober 2019, in Moskau gestorben. Leoniv war einer der ersten und herausragenden sowjetischen Kosmonauten und der erste Mensch, der seine Raumschiff verließ.

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Der Raumfahrer sei einer schweren Krankheit erlegen. Er starb demnach in einem Krankenhaus. Leonow bekleidete den militärischen Rang eines Generakmajors.

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Das Raumflugobjekt Woschod 2 startete am 18. März 1965 mit Leonow und seinem Kommandanten Pawel Beljarew an Bord. In der Erdumlaufbahn verließ Leonow als erster Mensch sein Raumschiff und schwebte frei im Weltraum. Mit dem Raumschiff war er nur durch eine 4,5 m lange Sicherheitsleine verbunden und schwebte etwa 12 Minuten im Weltraum. Diese Aktion endete fast in einer Katastrophe. Der Raumanzug hatte sich durch den Druckunterschied von ca. 0,35 bis 0,40 bar zum Vakuum des Weltraums so stark aufgebläht und versteift, dass Leonow ein Wiedereinstieg in die Luftschleuse unmöglich wurde. Leonow verringerte daraufhin den Druck in seinem Anzug, indem er den Druck im Anzug durch ein in Höhe des rechten Oberschenkels befindliches Ventil auf den Notmodus mit nur noch ca. 0,20 bis 0,27 bar reduzierte. Nun konnte er in die Schleuse und das Raumschiff zurückkehren. Im Buch „Zwei Mann im Mond“ beschreibt Leonow den bis zur Panik reichenden Kampf mit der Sicherungsleine während des Weltraumausstiegs. Aufgrund von Problemen bei der manuellen Zündung der Bremsraketen landete Woschod 2 weit entfernt vom Zielgebiet, und Leonow und Beljajew mussten zwei Tage in und neben dem Raumschiff warten, bis die Bergung durchgeführt werden konnte.

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Nach diesem Flug verbrachte Leonow viel Zeit auf Vortragsreisen im Ausland. In der Folgezeit arbeitete Leonow im sowjetischen Mondprogramm. Die Pläne wurden fortwährend geändert, und so wurden wechselnde Kosmonautengruppen zeitweise für eine Mondumrundung, zeitweise für eine Mondlandung ausgebildet. Leonow war die ganze Zeit im Range eines Kommandanten in diesem Programm. Im September 1968 war Leonow als einer von drei Kommandanten in der engeren Wahl für einen Mondflug. Eine Nominierung für den ersten Flug war jedoch fraglich, denn Leonow verscherzte sich Sympathien an höherer Stelle durch drei selbstverschuldete Autounfälle innerhalb von vier Monaten, ausschweifenden Lebenswandel sowie unbedachte Äußerungen gegenüber der internationalen Presse.

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Nachdem die USA mit Apollo 8 im Dezember 1968 den Mond umrundeten und mit Apollo 11 im Juli 1969 die erste bemannte Mondlandung durchführten, wurde das sowjetische Mondprogramm beendet. Fortan wurde mehr Wert auf den Bau und den Betrieb von Raumstationen gelegt.

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1971 erschien sein Buch Spaziergänger im All, 1980 Ausstieg im Kosmos. 2004 schrieb er zusammen mit dem US-Astronauten David Scott Zwei Mann im Mond. Außerdem beschäftigte er sich mit Malerei. Leonow war als Kosmonautenkünstler bekannt, der Eindrücke aus den Flügen in seiner Kunst verarbeitet habe; Werke von ihm gehören zum Fundus des Kosmonautenmuseums in Moskau.

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Er erhielt zweimal die Auszeichnung Held der Sowjetunion und war Autor mehrerer Bücher.

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