Robert C. Hunter 1941 – 2019 Kurznachruf

Lichtgeschwindigkeit 9588

am Sonnabend, 28. September 2019

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Robert C. Hunter wurde am 23. Juni 1941 in Arroyo Grande, Kalifornien, geboren und ist jetzt 78-jährig, in San Rafael, Kalifornien, gestorben. Hunter war ein US-amerikanischer Lyriker, Liedtexter und Singer-Songwriter, der vor allem für seine Zusammenarbeit mit Jerry Garcia und Grateful Dead bekannt war.

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Die Todesursache ist bislang ungeklärt. Er starb friedlich zu hause im Bett. Robert Hunter hinterlässt seine Ehefrau Maureen.

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Schon früh war Robert Hunter mit Jerry Garcia befreundet und spielte mit ihm in den frühen 1960er Jahren in Bluegrass Bands Bands wie The Tub Thumpers, wobei Hunter Mandoline und Bass spielte. Sie verbrachten diese Zeit in Kaffeehäusern in Palo Alto, beschäftigten sich mit Poesie und der Beat-Bewegung.

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Obwohl Hunter eine Reihe von Instrumenten beherrscht, darunter Gitarre, Violine, Cello und Trompete, trat er nie mit den Grateful Dead auf der Bühne auf. Stattdessen entschied er, im Hintergrund zu bleiben und seine geschriebenen Worte für ihn sprechen zu lassen.

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Hunter die ersten Verse seines vielleicht bekanntesten Liedes Dark Star, zu dem Garcia schon vorher die instrumentale Begleitung komponiert hatte. Der Song gilt als Aushängeschild Grateful Deads und als einer der 500 wichtigsten Songs gemäß der Rock and Roll Hall of Fame (zusammen mit Uncle Tom). Viele Deadheads waren der Meinung, dass die Band ab diesem Zeitpunkt erst ihren psychedelischen Stil zu improvisieren fand. Die Zusammenarbeit zwischen Hunter und der Band und vor allem das Vertrauen zueinander wuchsen, bis Hunter offiziell ein „nicht-aufführendes“ Mitglied war. Der Großteil der Lieder von Grateful Dead stammt aus der Zusammenarbeit zwischen Garcia und Hunter, wobei Garcia die Musik komponierte und Hunter die Lyrik schrieb. Garcia beschrieb Hunter als „ein Bandmitglied, welches nicht mit uns zusammen auf die Bühne geht“. Des Weiteren arbeitete Hunter mit den anderen Sängern von Grateful Dead zusammen: Bob Weir, Phil Lesh und Ron „Pgpen“ Mc Kernan. Musiker wie Kenny Loggins, Bob Dylan und Tom Petty und Bands wie Counting Crows coverten diesen Song. In Fankreisen ist die Liedzeile „What a long, strange trip it’s been“ aus dem Lied Truckin’ eine der bekanntesten des Rocks. Einen Höhepunkt seines Schaffens erreichte Hunter in den 70ern mit den Lyriken zu Help on the Way/Franklin’s Tower (1975) und Terrapin Station (1977).

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1974 veröffentlichte Hunter sein Soloalbum Tales of the Great Rum Runners, bei dem er als Singer-Songwriter agierte. Im nächsten Jahr veröffentlichte er das Album Tiger Rose. Beide erreichten nicht den Erfolg der Grateful-Dead-Alben. Seine anderen Solobemühungen können aus seinem Archiv heruntergeladen werden. Hierzu gehören die rare Veröffentlichung Jack O’ Roses, eine lange Fassung von Terrapin Station Suite und eine solo Wiedergabe von Friend of the Devil.

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Neben seiner Tätigkeit als Songschreiber und Sänger schrieb Hunter auch eigene Poesie und Werke, darunter sind auch Übersetzungen von Rainer Maria Rilkes Duineser Elegien und seiner Sonette an Orpheus.

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2015 listete ihn der Rolling Stone gemeinsam mit Jerry Garcia auf Rang 36 der 100 besten Songwriter aller Zeiten.

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In einem Statement erklärte Hunters Familie:

Mit großer Trauer bestätigen wir, dass unser geliebter Robert gestern Abend verstorben ist. Er starb friedlich zu Hause in seinem Bett, umgeben von seinen Liebsten. Seine Frau Maureen war an seiner Seite und hielt seine Hand. Für seine Fans, die ihn all die Jahre geliebt und unterstützt haben: Trösten Sie sich mit dem Wissen, dass seine Worte überall um uns herum sind, und auf diese Weise wird er nie wirklich weg sein. In dieser Zeit der Trauer feiern Sie ihn bitte, indem sie zusammen sind seiner Musik zuhören.“

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