Japan spricht Fukushima Wirtschaftskriminelle frei

Lichtgeschwindigkeit 9561

am Sonnabend, 21. September 2019

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DIETMAR MOEWS
Sportflagge
Japan /Sumo

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Es gab ein riesiges Erdbeben der Stärke 9 am Meersgrund vor Japan, am 11. März 2011. Folge war eine riesige Wasserwelle, genannt Tsunami, von 15 Metern Höhe, wodurch die japanische Küste von einer schweren Meeres-Sturzflut überspült wurde, mit vielen Todesopfern und großen Schäden an den Siedlungen an der Küste.

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Die vier Atomreaktoren des japanischen Kraftwerksbetreibers Tepco, die direkt an der Meeresküste in der Präfektur Fukushima Daiichi betrieben wurden, waren vom Tsunami geflutet worden. Schrittweise insgesamt kam es in der Folge durch totalen Betriebs-Stromausfall in den Atomanlagen, folglich zum Ausfall der Wasserkühlanlagen, schließlich befanden sich die Notstrommotoren für die Atomreaktoren ebenfalls im Flutbereich und soffen ab. Darauf überhitzten die ungekühlten Uranstäbe. Es kam zu Wasserstoffexplosionen in den Reaktorgehäusern, diese brannten durch.

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Es entstand Totalschaden derart, dass eine völlig unbeherrschbare Kernreaktor-Havarie Fukushima-Daiichi zum schwersten SUPERGAU der Weltgeschichte wurde.

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Nun gibt es in der Atom-Wirtschaft hochbezahlte Spitzenmanager, die hauptverantwortlich die Anlagen führen.

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Eindeutig und erwiesen geschah das Seebeben und der Tsunami, die Überflutung der Atomanlagen samt Kühlbauten, die baulichen Schäden und die drohenden Risiken vor den Augen der Spitzenmanager, die im Ablauf des Unglücks, das zum SUPERGAU eskalierte, entscheidende Noteingriffe unterließen, die den Totalkühlungsausfall vermutlich verhindert hätten.

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DIETMAR MOEWS
Sportflagge
Japan / Hammerwurf

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, Seite 18, am 20. September 2019 schreibt:

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„Drei Freisprüche im Fukushima-Verfahren

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Das Bezirksgericht in Tokio sieht keine Beweise, dass Spitzenmanager des Kernkraftwerkbetreibers Tepco ihre Pflichten verletzt haben

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Tokio. 19. September. Im prominentesten Gerichtsverfahren gegen den Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Daiichi sind am Donnerstag in Tokio drei Spitzenmanager freigesprochen worden. Achteinhalb Jahre nach der dreifachen Kernschmelze in dem Kraftwerk sah das Bezirksgericht in Tokio keine hinreichenden Belege, dass die Angeklagten ihre Pflichten verletzt hatten. Das Urteil wurde von Opfern des Unglücks mit Fassungslosigkeit und Tränen aufgenommen. ..

Das Verfahren ist der einzige strafrechtliche Prozess in Japan rund um den Unfall am 11. März 2011. … der höchste Angeklagte, als Vorsitzender von Tepco, Tsunehisa Katsumata, entschuldigte sich pauschal für Alles, sistierte aber seine Unschuld, weil der Unfall unvorhersehbar gewesen sei und er keine OPERATIVE VERANTWORTUNG getragen habe.

Die Anklage argumentierte demgegenüber, dass die Manager von Tepco-Mitarbeitern über das Risiko einer großen Flutwelle und die Notwendigkeit des Baus weiterer Schutzvorrichtungen informiert gewesen seien. Sie hätten ihre professionellen Pflichten vernachlässigt, mit indirekten Todesfolgen. Der Unfall führte nicht zu Todesopfern, doch starben 44 Menschen, unter anderem Insassen eines Krankenhauses in der Nähe des Kraftwerks, die nach dem Unfall evakuiert werden mussten. Die Anklage hatte für die drei Manager je fünf Jahre Haft gefordert….

Die Staatsanwaltschaft hatte es trotz öffentlichen Drucks von Fukushima-Opfern zwei mal abgelehnt, mangels hinreichender Beweise ein Verfahren gegen die Manager zu eröffnen …Tausende Bürger haben rund 30 zivilrechtliche Klagen auf Schadensersatz angestrengt. Mindestens neun Bezirksgerichte haben bislang entschieden, dass Tepco oder die Regierung Schuld an dem Atomunfall gehabt hätten …

(man) erwartet, dass die Anklage in Revision gehen werden …

Greenpeace warf dem Gericht vor, im Interesse der japanischen Regierung entschieden zu haben …

Die Regierung hatte 2016 die Kosten für den Abbau des Kraftwerks und die Entschädigungen auf umgerechnet rund 200 Milliarden Dollar geschätzt. Vor wenigen Tagen hatte die Nuklearsicherheitsbehörde angekündigt, die Ermittlungen zum Unglückshergang wieder aufzunehmen, weil Bereiche des Kraftwerks, die bisher wegen der Strahlung tabu waren, nun zugänglich sind.“

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neues deutschland titelt am 20. September 2019 ..“unglaubliches ..“

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neues deutschland titelt am 20. September 2019:

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„Ein >unglaubliches< Urteils

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Gericht in Tokio zieht Tepco-Manager nicht für GAU in Fukushima zur Verantwortung

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Tokio. Achteinhalb Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima hat ein japanisches Gericht drei ehemalige Manager der Kraftwerksbetreibers Tepco vom Vorwurf der Fahrlässigkeit mit Todesfolge freigesprochen. … Das Gericht kam zu dem Schluss, die drei Angeklagten könnten nicht die Folgen des Atomunglücks im Kraftwerk von Fukushima verantwortlich gemacht werden. Es habe keine Anweisung der staatlichen Atomaufsicht gegeben, „dass Tepco den Betrieb einstellen sollte, bis „Sicherheits-/Maßnahmen getroffen sind“, sagte er…

Die Katastrophe von Fukushima war der weltweit schwerste Atomunfall seit dem Gau in Tschernobyl 1986. Drei der sechs Reaktoren wurden zerstört, das Gebiet im weiten Umkreis wurde radioaktiv verseucht und ist bis heute unbewohnbar ..(AFP)

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Dietmar Moews meint: Meist verkannt wird, dass nicht nur am 11. März 2011 in Japan ein SUPERGAU stattfand, sondern seit dem, jeden Tag, täglich muss die unkontrollierbare unisolierte Kernfusion in den zerstörten Reaktorgebäuden völlig offen durch massenhaftes Wasserkühlen gekühlt werden, produziert immer weiter Radioaktivität, die an die Welt abgegeben wird. Und das verstrahlte Kühlwasser verseucht seit 2011 täglich weiter die Weltmeere.

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Halbwertzeit heißt das Zauberwort, um zu verstehen was es mit Entladung der Radioaktivität auf sich hat – es baut sich nach menschlichem Ermessen nur bei wenigen Stoffen in kürzerer Zeit ab – gegenüber 24 000 Jahren Halbwertzeit, das heißt Halbierung der radioaktiven Strahlung.

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Wir sollten Wissen, dass diese Strahlen vom Menschen aufgenommen werden, nicht wieder ausgeschieden, nicht verdaut, nicht gefiltert, nicht ausgespült werden, sondern die aufgenommene Strahlung wird addiert, angesammelt, bis schwerste Krankheiten und Tod folgen.

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Die drei Manager hätten bem Anrollen einer 15 Meter hohen Flutwelle auf ihre Küste dafür sorgen müssen, dass die Stromversorgung für die vier Atomreaktoren von Fukushima Daiichi durch wasserfeste Stromleitungen abgesichert werden mussten. Das war zu erkennen. Dazu hätte die Zeit gereicht, wenn auf die Erdbebenwarnung die Uhren liefen.

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Die Schutzbehauptung, „es hätte die gültige Betriebsgenehmigung vorgelegen“, ist unehrenhaft und beweist nur die Überforderung dieses japanischen Tepco-Führungspersonals.

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Der Rest der Welt lässt sich die Vergiftung der Weltmeere durch Tepco-Kühwasser bieten, weil die Großfinanz und die Kommunikationspropaganda voll durchzieht und das Problem einfach ignoriert bzw. kleinredet (s. o. FAZ)

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Fukushma Daiichi radioaktive Erdabträge in Tüten

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FINE E COMPATTO

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