Olympia in Fukushima im Zeichen der Wiederauferstehung

Lichtgeschwindigkeit 9548

am Montag, 16. September 2019

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Im Jahr 2020 sollen Olympische Sommerspiele in Japan stattfinden. Der Gastgeber Tokio plant auch den SUPERGAU-Atom-Ort FUKUSHIMA ein und verlangt nach der Katastrophe von 2011 gute Miene zum bösen Spiel.

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Ganz alternativ dazu werden derzeit erstmalig wichtige Stimmen in Japan laut, die sich gegen ATOMKRAFTWERKE aussprechen:

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Süddeutsche Zeitung, Seite 7, vom 13. September 2019, von REUTERS:

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„Japan: Minister gegen gegen AKWs

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Tokio – Japans neuer Umweltminister Shinjiro Koizumi hat sich dafür ausgesprochen, die Atomkraftwerke (AKW) in seinem Land zu schließen, um weitere Katastrophen wie die von Fukushima im Jahr 2011 zu verhüten. Es wurde in Japan erwartet, dass die Äußerung von Koizumi in der regierenden Liberaldemokratischen Partei (LDP) kontrovers diskutiert werden wird. Die LDP befürwortet, dass die Atomkraftwerke, die nach dem Reaktorunglück von Fukushima abgeschaltet wurden, unter veränderten Sicherheitsauflagen wieder den Betrieb aufnehmen. Derzeit durchlaufen die meisten einen Prüfungsprozess, ob sie diesen Auflagen genügen. „Ich würde gerne herausfinden, wie wir sie verschrotten könnten, nicht wie wir sie erhalten,“ hatte Koizumi über Atomkraftwerke bei seiner ersten Pressekonferenz als von Premier Shinzo Abe frisch ernannter Minister am Mittwoch gesagt. Die japanische Atombehörde wird vom Umweltministerium beaufsichtigt.“

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neues deutschland, Seite 3, am 22. August 2019 von Felix Lill, Fukushima:

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„Im Zeichen der Wiederauferstehung

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Die Olympischen Spiele in Tokio sollen der Präfektur Fukushima zugute kommen, Kritiker bezweifeln das

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…Wenn Takahiro Sato und seine Kollegen bei Pressekonferenzen stolz erzählen, dass in Fukushima-City nächstes Jahr olympische Begegnungen im Baseball und Softball stattfinden werden und dies den Wiederaufbau Fukushimas charakterisiere, fällt die fragwürdige Symbolik auf: Fukushima-City war nie evakuiert, das Stadion für die Wettkämpfe auch nie beschädigt. Hier musste man sich kaum von physischen Schäden erholen, eher von einem ramponierten Image …

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Yuusuke Aita .. junge Mitarbeiter im Rathaus von Koriyama, der mit 335 000 Einwohnern zweitgrößten Stadt der Präfektur Fukushima, ist dafür zuständig, dass in Kürze die Welt zu Besuch kommt. „Im Zuge der Host-Town-Initiative sind wir als Stadt so etwas wie die Olympia-Gastgeber für fremde Länder“, erklärt er … Die Vorbereitungen laufen in Koriyama auf Hochtouren … wir haben mehr als 20 moderne Sportanlagen. Hier kann man sich hervorragend auf Olympia vorbereiten. … die Niederlande haben ein Trainingslager in Fukushima abgesagt …. sie trainieren schon in einer anderen Präfektur nahe Tokio. …

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wenn am 24. Juli 2020 die Spiele eröffnet werden, laufen im 250 Kilometer nördlich gelegenen Fukushima-City schon zwei Tage lang olympische Begegnungen im Soft- und Baseball. Die Welt soll bereits dann sehen: In Fukushima kann man leben, der Alltag ist ungefährlich, von der größten Katastrophe der jüngeren Geschichte hat sich die Region weitgehend erholt….

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mehr als 20 000 Menschen starben, und zu allem Überfluss kam es im am Wasser gelegenen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi in drei Reaktoren zu Kernschmelzen. In einem Radius von 30 Kilometern musste evakuiert werden, durch die Dreifachkatastrophe verloren 470 000 Menschen ihr Zuhause. Zweieinhalb Jahre später, im September 2013, erhielt Tokio das Austragungsrecht für die Olympischen Spiele. Das lag auch daran, dass die Bewerber einen olympiabefeuerten, schnellen Wiederaufbau der beschädigten Gebiete versprachen. … Für die nur vage informierte Weltöffentlichkeit klingt das Wort Fukushima nach Strahlengebiet…

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Wir sind Japans Vorreiter in erneuerbaren Energien und haben ein Hub, also ein Zentrum, für die Entwicklung von Robotern entwickelt …“

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Dietmar Moews meint: Es ist schon schwer erträglich, was da als Imagepolitur getrommelt wird:

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Die Welt glaubt, FUKUSHIMA ist STRAHLENGEBIET.

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Die Welt weiß, FUKUSHIMA ist STRAHLENGEBIET auf die nächsten 24 000 Jahre.

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Dabei pumpt FUKUSHIMA unglaubliche Mengen radioaktiv verseuchtes Kühlwasser in die Weltmeere – 24 Stunden täglich auf EWIGKEIT.

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Diese Radioaktivität ist weltweit messbar, gelangt in die Nahrungskette eines jeden Menschen und addiert sich da in jedem Körper – immer weiter immer zusätzlich draufgerechnet. Jeder addiert in seinem Körper Fukushimagift, bis er stirbt:

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„Viele Japaner wollen Olympia nicht“, glaubt eine japanische Kritikerin Ichimura. „Aber sie sagen nichts. Sie werden allerdings auch nicht gefragt … von allgemeiner Begeisterung wird einfach nicht ausgegangen – Denn wer sei schon gegen ein globales Sportevent, das die Welt nach Japan bringt und zugleich den Wiederaufbau nach einer Katastrophe befördert? … wenn man sich die Sponsorenliste der Olympischen Spiele in Tokio ansieht. Jede große Tageszeitung zählt dazu ebenso wie viele der großen Konzerne und die einflussreichste Werbeagentur des Landes … dass die Milliarden, die unter anderem in neue Stadien gesteckt werden, doch lieber an die evakuierten und zerstörten Gebiete in Fukushima und den Nachbarpräfekturen gehen sollten. „Aber solche Vorschläge werden ignoriert…. Die Regierung, die Industrie und viele Journalisten wollen, dass wir brav nicken und einfach bei dem Olympiaplan mitmachen …“

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Beobachtet man die kapitalistisch-brutale Überspielung der blinden Profitgier, die hier auch völlig unverabredet sowas wie DREIFACH SUPERGAU mit ewiger STRAHLENEMISSION quasi ignoriert und so tut als sei FUKUSHIMA im Jahr 2013 gewesen. Es ist aber nicht „gewesen“, sondern wird Tag für Tag addiert und dadurch schlimmer.

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Und die LÜGENPRESSE muss da aus kulturindustriellen Interessen mitspielen – und sei es den Skandal verschweigen – das Thema einfach weglassen, anstatt laut und mit Argumenten gegen die FUKUSHIMA-Verharmlosung anzuinformieren.

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FINE E COMPATTO

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