APAGÓN Argentinien bringt kein Licht ins Dunkel des Stromausfalls

Lichtgeschwindigkeit 9310

am Montag, den 24. Juni 2019

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Zamba sí Penas no

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Vor zwei Wochen kam die Extrameldung eines weitreichenden Stromausfalls in Südamerika, von Argentinien ausgehend, bis Uruguay, Paraguay, Bolivien, Chile und zugleich keine Kontrolle über die Ursachen und die Probleme.

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Süddeutsche Zeitung, Seite 8, am 18. Juni 2019:

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„Licht ins Dunkel

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In Argentinien sucht man nach Ursachen für den Stromausfall – und nach Schuldigen

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München. Als der Strom endlich wieder da war, mussten viele Menschen sich erst einmal informieren über jenen apagón, den totalen Blackout also, der Argentinien und Teile seiner Nachbarländer am Sonntag in Dunkelheit getaucht hat. Noch vor Sonnenaufgang war gegen sieben Uhr Ortszeit der Strom ausgefallen, 48 Millionen Menschen waren schlagartig von der Energieversorgung abgeschnitten. Die Millionenmetropole Buenos Aires wurde lahmgelegt, es brannten keine Straßenlampen, es fuhren keine Züge und U-Bahnen mehr, Ampeln fielen aus, die Wasserversorgung war gestört, genauso wie auch das Telefonnetz und Internet. Weil sie ihr Angebot nicht aktualisieren konnten, blieben viele Nachrichtenseiten auf dem Stand von Samstagabend, ohne Strom liefen auch die Fernsehgeräte nicht, und wer kein batteriegetriebenes Transistorradio besaß, mußte mit seinem Mobilfunkgerät nach dem Signal einer jener wenigen Antennen suchen, die dank Batterie noch in Betrieb waren. Vor allem der Kurznachrichtendienst Twitter verwandelte sich zur Nachrichtenquelle.

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Am frühen Sonntagnachmittag Ortszeit meldete sich dort endlich auch der argentinische Staatspräsident Mauricio Macri zu Wort:

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Einen Stromausfall diesen Ausmaßes habe es noch nie gegeben. „Wir werden den Ursachen auf den Grund gehen“, versprach er.

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Tatsächlich sind die aber auch einen Tag nach dem apagón immer noch ungeklärt. der argentinische Energieminister Gustavo Lopetegui sprach von einer „anormalen Kette von Ereignissen, die zu einer vollständigen Unterbrechung geführt“ habe. Dass sich der Vorfall wiederhole sei ausgeschlossen … das die Aufarbeitung bis zu zehn Tage in Anspruch nehmen werde.

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Während die Experten noch nach den Ursachen fahnden, hat die Politik den Blackout schon als Wahlkampfthema entdeckt.

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Im Oktober wählen die Argentinier einen neuen Präsidenten, Amtsinhaber Mauricio Macri wird aller Voraussicht nach wieder antreten, der apagón kommt darum mehr als ungelegen, schließlich hatte Macri bei seinem Amtsantritt doch noch versprochen, sich der maroden Stromversorgung anzunehmen. Denn schon vor dem Blackout vom Wochenende war es in Argentinien immer wieder zu Stromausfällen gekommen.Vor allem in Buenos Aires gehen in den Sommermonaten gern die Lichter aus. Zu viele Klimaanlagen surren dann in der schwül-heißen Luft, und die netze können nicht mithalten, sie sind nicht nur überlastet, sondern oft auch veraltet. Die Schuld für all das gab Mauricio Macri immer gerne seiner Vorgängerin, Cristina Fernández de Kirchner. unter ihrer Präsidentschaft war die Stromversorgung hochgradig subventioniert, Investitionen in neue Netze oder höhere Produktionskapazitäten lohnten nicht, Macri versprach das alles zu ändern, gleichzeitig wurden dafür aber auch die Strompreise empfindlich angehoben, es kam zu landesweiten Protesten, die Tariferhöhungen trugen letztendlich auch zu einer Inflationsrate von fast 50 Prozent bei.

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Dass es nun, knapp drei jahre nach diesem tarifazo, dem „Gebührenhammer“, zu einem nie dagewesenen Stromausfall kommt, führt zu Unmut in der Bevölkerung – und zu Schadenfreude bei der Opposition … Cristina de Kirchner als Kandidatin der Vizepräsidentin ins Rennen geht, ausgerechnet also jene Ex-Präsidentin, die Macri immer wieder für die Energieengpässe verantwortlich gemacht wird.

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In den nächsten Tagen und Wochen wird Macri sich bezüglich des Blackouts erklären müssen …“

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Dietmar Moews meint: Einen halben Kontinent zu verdunkeln und die Kühlschränke lahmzulegen, ist schon happig.

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Doch es scheint ziemlich klar, dass die sehr gut über die Strom-Infrastruktur und deren Schwächen informierte Opposition um Kirchner, die gegen Macri bei den kommenden Wahlen antreten werden, hier jetzt mal ein Schwarzer Peter-Spiel mit Stromausfall gespielt haben.

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Man weiß jetzt bereits, dass es keinen Schnittpunkt gibt, an dem der Schaden an der Stromversorgung entstanden war, sondern ein vielfältige Leitungssabotage den Stromausfall verursachte, der vor Allem nicht mit einfachem Knopfdruck wieder intakt gebracht werden konnte, sondern einige Zeit beansprucht, überhaupt an mehreren schadhaften Stellen alle Fehlerstellen zu reparieren.

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Nun hat Macri den Schwarzen Peter, der ihn sehr konkret belastet und bei den Wählern diskreditiert.

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Ich erwarte nicht, dass hier Macri eine überzeugende Analyse der Stromausfall-Krise kreieren kann, sodass hier gravierende Nachteile für seine Machterhaltung durch die kommende Parlamentswahl erwartet werden darf.

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