17. Juni 1953 Erinnern und Vergessen der eigenen Geschichte

Lichtgeschwindigkeit 9294

am Montag, den 17. Juni 2019

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Am 17. Juni 1953 eskalierten Volksaufstände zu Massenaufläufen in Berlin Mitte, Alexanderplatz, Leipziger Straße. Es waren Notsignale gegen Ausbeutung durch die SED-Planwirtschaft und das direkte Regiment der Partei in der damaligen DDR.

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Normerhöhung? – wer weiß heute noch, was damit gemeint war.

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Kurz – Arbeiterlohn wurde für genormte Arbeitsleistung bezahlt. Die Obrigkeit setzte die Norm für die geforderte Arbeitsleistung höher, bezahlte aber nicht mehr Geld. Praktisch wurde der Leistungsdruck erhöht, während so gesehen „Normerhöhung“ als Lohnverringerung die Arbeitswelt der DDR bedrohte.

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Am 17. Juni 1953 – Berlin war noch nicht durch Mauer und Stacheldraht von Ostberlin her abgeriegelt – . Es arbeiteten Berliner durchaus unabhängig vom Wohnstadtteil, Ost oder West, in beiden Stadthälften – sie wechselten täglich für ihre Erwerbsarbeit das Hoheitsgebiet von West nach Ost oder von Ost nach West.

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Der 17. Juni 1953 betraf nun nur die Ostberliner.

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Wir sehen heute Demonstrationen in Hong Kong, in Moskau, in Caracas, vor dem Weißen Haus in Washington. Da geht es teilweise heiß her.

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Die Erinnerung an den Tiananmen-Platz 1989, wo die kommunistischen Herrscher Zehntausende zur Abschreckung massakrierten, ist noch nicht ganz abgeklungen – nur in PEKING will man davon nichts hören und sehen. Ja die Erinnerungen an Tiananmen, selbst von betroffenen Zeitzeugen, steht heute in der Volksrepublik China unter Strafe.

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Leipzig Oktober 1989

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Einen Erinnerungstag für den 17. Juni 1953, den die erste Bundesrepublik als „Staatlichen Feiertag“ gesetzt hatte, gab es in der ehemaligen DDR nicht. Woran sollte man da also heute erinnern?

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Ja – es ging die Ostberliner Volkspolizei gegen die Demonstranten in Ostberlin gewaltsam vor. Während Knüppel und Steine und sonstige archaische Schlag- und Wurfwerkzeuge von Baustellen oder aus dem Straßenpflaster gerissen wurden, kamen schließlich Militärpanzer, und mit militärischer Gewalt wurde der Spuk vom 17. Juni 1953 obrigkeitlich erwürgt.

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Opfer wurden nicht bekanntgegeben. Der Vulgärmaterialismus der DDR-Bürger hatte für symbolische Erinnerung an den 17. Juni 1953 nicht genug übrig. Betroffene ballten die Fäuste in den Taschen

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Dietmar Moews meint: ERINNERN und VERGESSEN – so lautet ein SLOGAN, der in meinen LICHTGESCHWINDIGKEIT-Beiträgen, seit 2009, immer wieder exponiert worden ist – bei YOUTUBE und bei WordPress.

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Das tägliche Leben und die Gefühlsentwicklungen habe stets neue Abnutzungen und neue Aufladungen:

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Es ist festzustellen, dass ERINNERUNG an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 und die vielen Opfer und die Erniedrigung durch den DDR-Staat die ehemaligen DDR-Bürger nicht rührt.

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Ob heute in West oder Ost – ich habe keine Gedächtnisehrung oder Würdigung mitbekommen – während doch Tausende DDR-Menschen sich der „friedlichen Revolution von 1989“ zugute halten, damit den legitimen Anspruch generiert zu haben, einen neuen Staat zu gründen.

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Von Reichsbürgertum bis Rassismus reichen die Gründungsmythen einer neuen DDR im Bereich der neuen Bundesländer. Es wird allerdings in er heutigen Freiheit sicher dazu kommen, dass sich nichtidentitäre Ostdeutsche gegen ihre NSU-Freibeuter noch zu Worte melden. Das wird im Moment noch verhindert, weil niemand gemeinsame Sache mit den westdeutschen Geheimdiensten machen möchte.

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Da müsste sich der ehemalige Geheimdienstchef Hans-Georg Maaßen (CDU) schon noch mehr aus der Öffentlichkeit zurückziehen (der jetzt auf AfD-Integration setzt): Auch wenn er nur die Hypothese von Dietmar Moews‘ LICHTGESCHWINDIGKEIT bestätigt, dass die AfD eine orthodoxe Sezession der CDU ist.

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FINE E COMPATTO,

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

 

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