Videobeweis für Schiedsrichter zur Chaotisierung des Fußballsports in der Unterhaltungsindustrie

Lichtgeschwindigkeit 9165

am Sonnabend, den 27. April 2019

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Ich plädiere für die Abschaffung der überflüssigen interaktiven VIDEO-Elektronik. (Ich habe nichts dagegen, dass das Publikum auf den Rängen Internetz-Bilder auf ihrem privaten Display anschauen – das zählt nicht; doch nicht Bilder auf der großen Anzeigetafel, die den Schiedsrichter konterkarrieren).

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Ich schlage vor, zurück zur Momententscheidung des Schiedsrichters (einschließlich Schiedsrichterbestechung und Schiedsrichterbetrug) – Ein Schiedsrichter der Scheiße pfeift, wird demnächst aussortiert:

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Einmal Pech ist Pech, zweimal Pech ist Pech, dreimal Pech ist Dummheit.

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Sport Spiel Spannung?

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Fußball – mit Füßen und einem Ball geschickt spielen.

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Fußball – mit mehreren Mitspielern einen Fußball spielen

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Fußball – mit einer Fußballmannschaft, gemäß Regeln und Spielleiter, „dem Schiedsrichter“ im Wettkampf gegen eine andere Fußballmannschaft spielen.

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Soweit kann es jeder Mensch verstehen. Und wer Lust und Ball hat, kann Fußball spielen.

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Im organisierten Verbandsfußball gehören zum Fußballspielen zusätzliche Hilfsmittel, wie besondere Fußballschuhe, Spielkluft, Torwartutensilien, Ersatzspieler, Trainer, Mannschaftsführer-Armbinden, Schiedsrichter-Anzug, Trillerpfeife, gelbe und rote Karte, Zeituhr, Münzwurfmünze, zwei Linienrichter mit Fahnen; dazu gehört noch ein symmetrisch, mit diversen Linien abgekreidetes Spielfeld mit Eckfahnen und den Torrahmen mit Tornetzen.

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Sport Spiel Spannung!

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Inzwischen hat sich aus dem beliebten Fußballverbands-Volkssport ein einträgliches Freizeitwesen entwickelt, das in eine weltumspannende Unterhaltungsindustrie integriert ist und dafür diverse zusätzliche technische Veränderungen eingeführt hat. Nicht nur das Sportgerät, Bälle und Schuhe wurden erheblich entwickelt, auch die Spielregeln wurden der Unterhaltungsindustrie vielfältig angepasst (z. B. Sendezeiten als Spielzeiten oder biochemische Dopingkontrollen oder auch elektronische Spielüberwachung mit Lichtschranken zur Torlinienüberwachung. Aber auch der Videomitschnitt aus vielen Blickwinkeln und unverzüglicher Wiederholungs-Zeitlupe, hier: VIDEO-BEWEIS).

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Jetzt muss zunächst noch verstanden werden, dass im Erwerbs- und Vertragssport einzelne Spieler quasi als Werktätige höherer Dienste Verpflichtungsverträge schließen, um für festgesetzte Zwecke einem Fußballorganisator erwerbsmäßig zu dienen.

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Kurz – solche Erwerbssportler verpflichten sich für festgelegte Bezahlung in Mannschaften leistungsbezogen mitzuarbeiten. Dabei steht die finanzielle Ertragsmaximierung an erster Stelle der einzelnen Sportler, die sich dafür kostspielige Berater, Agenten und Manager halten, um hier die kaufmännischen und juristischen Aspekte zielführend erledigen zu können.

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VIDEO-BEWEIS als elektronische Ausstattung des Erwerbs-Verbands-Fußballsports: Wer also maximal verdienen möchte, muss sich allen Industriebedingungen anpassen, die das Fußballmanagement für die Finanz-, Umsatz- und Publikumsquoten entscheidet.

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Für einen Sportler, der sich soweit erwerbsberuflich verdingt hat, bestehen nur begrenzte Mitspracherechte hinsichtlich der Fußballorganisiation, wie auch ganz spezifische Anforderungen bei den massenmedialen Kommunikationsspielchen als Prominente und Multiplikatoren (willfährig) mitzuwirken.

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Das betrifft auch Meinungsäußerung und Kritik gegenüber neuen Modalitäten des Fußball-Spielbetriebes, die die Verbandsführung der Erwerbsfußball-Sparte bestimmen, auch wie das Video-Reglement mitzuspielen.

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VIDEO-BEWEIS in der Kritik

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Inzwischen spielen die Erwerbsfußballer mit elektronischen Linien/Ball-Überwachungen, die in zweifelhaften Situationen in Echtzeit signalisieren, ob eine Linie nur berührt oder vollumfänglich überschritten ist. Diese Signale überstimmen eine mögliche Schiedsrichter-Fehlentscheidung.

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Inzwischen spielen die Erwerbsfußballer aber auch mit elektronisch verkabelten Spielleitern (Schiedsrichter), die in diagonalen Laufwegen während des Spieles versuchen, dem Spielverlauf auf Ballhöhe laufend zuzusehen und regelgerecht einzugreifen, wenn es notwendig ist.

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Dabei gibt es naturgemäß Irritationen.

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Denn weder die Spieler noch das Publikum können miterleben, was der Schiedsrichter auf seinen Kopfhörern gesagt bekommt – nicht, wer da spricht – nicht, was der Schiedsrichter selbst hineinspricht (wenn über Kopfhörer Bombenalarm durchgesagt wird – könnte der Schiedsrichter von einem Oberspielleiter zum Spielabbruch genötigt werden, ohne dass das Spieler und Publikum hören können).

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Inzwischen haben alle großen Spielarenen große Lautsprecheranlagen und Video-Bildschirme, auf denen alles mögliche spielbegleitend eingeblendet werden kann, auch Zeitlupen-Wiederholungen kritischer Spielszenen. Auch die Betreuer der Mannschaften verfügen inzwischen über erhebliche technische Mittel (die das Publikum auf den Rängen nicht hat), Spielszenen per Rückblende, Zeitlupe, Makro usw. unverzüglich nachzukontrollieren. Diese Videos sind nicht, was das Stadionpublikum oder was Fernsehzuschauer zuhause gezeigt bekommen.

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Diese Vielfalt diversen elektronischen Wiederkauens des soeben stattgefundenen Spielgeschehens stiftet gravierende Verwirrung und Ärger bzw. künstliche Aufregung der Spieler und des Publikums auf den Rängen sowie seitens der Mannschaftsbetreuungen.

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Während also im herkömmlichen Fußballwettspiel der Schiedssrichter durch Pfiff in eine Spielsituation regelgemäß eingreifen konnte, möglicherweise sich mit Linienrichtern beriet, möglicherweise den Mannschaftsführern noch kurz erklärte, was er da warum gepfiffen hatte, war die Oberregel:

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Schiedsrichter-Entscheidung gilt mit dem Pfiff.

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Das „Gebot von sportlichem Verhalten“ für die Spieler erlaubt eben nicht, mit dem Schiedsrichter zu sprechen, zu streiten, zu meckern, sondern mit einem Pfiff ist eine geltende Entscheidung gefällt. Mit einem weiteren Pfiff oder Zeichen des Schiedsrichters setzen die Mannschaften das Spiel nach den geltenden Regeln fort – dabei ist bis zum Abpfiff eines Spiels der Schiedsrichter der „OBERREGLER“, der auch noch einen nachträglichen Spielbericht protokolliert und unterschreibt.

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VIDEO macht also zunächst künstliche Aufregung und Spielunterbrechungen.

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Dabei hat man sich an sogenannte „Heimschiedsrichter“ gewöhnt – das heißt, die Heimmannschaft und das Heimpublikum erwarten keine Benachteiligungen durch den Spielleiter (der ja auch lebendig, unter Polizeischutz, wieder nach Hause kommen möchte).

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Praktisch wird nun jeder wichtige Schiedsrichterpfiff vom Publikum, meist auch von den Spielern, reklamierend angegriffen. Inzwischen klassisch ist das Gemeckere über Handelfmeter und Verortung von Strafstößen, innerhalb oder außerhab eines Strafraumes sowie eben Hand- und Foul-Elfmeter.

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Hierbei strapazieren die Opponenten eines Schiedsrichterpfiffes stets nunmehr die VIDEO-KONTROLLE: der Schiedsrichter solle das, was er mit eigenen Augen im Spiel erkannt zu haben meint und gepfiffen hatte, nun als VIDEO zumuten, um, was er sah, nun durch eine Fernsehkamera noch einmal anzusehen und dann seinen Pfiff zu korrigieren.

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VIDEO-BEWEISE werden nun ständig verlangt und anschließend kommentiert (all das ist Teil der Unterhaltungsindustrie, die Einschaltquoten und Sendeminuten für Video-Werbung herbeiquält).

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Am 27. April 2019 brachte die ARD-ERSTE-Fernsehsparte das Bundesligaspiel DORTMUND vs. SCHALKE. Das wichtige Spiel endete 2 : 4 zugunsten von FC SCHALKE 04 und zwar auch nach Handelfmeter und zwei Platzverweisen während der zweiten Halbzeit, beim Stand von 1 : 2, gegen die Dortmunder Reus und Wolff, nach grobem Foulspiel.

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Ähnlich strittig war eine Foulelfmeter-Entscheidung im DFP-Pokal-Halbfinale in Bremen zwischen WERDER und BAYERN MÜNCHEN (1 : 2) zugunsten von FC BAYERN MÜNCHEN, nachdem der Linksaußen KINGSLEY COMAN regelwidrig vom langsameren Bremer Verteidiger GEBRE SELASSIE, im Bremer Strafraum, von hinten „gekreuzt“ wurde; den Elfmeter verwandelte dann LEWANDOWSKI zum Siegtor

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Gebre Selassie versucht Kingsley Coman von hinten zu kreuzen

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In beiden Beispielen wurde von den Benachteiligten der VIDEO-BEWEIS gefordert – so, als sei eine VIDEO-Wiederholung eine Korrektur des Geschehens und der Schiedsrichterentscheidung.

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Kommentatoren erklärten: neun von zehn Schiedsrichtern hätten anders entschieden als der hier tätige Schiedsrichter.

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Kommentatoren erklärten: Wenn man das VIDEO nicht benutzt, könne man es ja lieber ganz weglassen usw.

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Dietmar Moews meint:

EINS Ich bin der Meinung, dass es hier nicht um eine Regelproblematik des Fußballs geht, sondern um die Profitmaximierung der Unterhaltungsindustrie, Reizhöhe und künstliche Aufregung anzufachen.

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ZWEI Ich sehe in allen Fällen, dass den Spielern Fehlverhalten und Fehler und Misslingen ständig passieren, sodass das Eingreifen des Schiedsrichter diese Fehler moderieren und balancieren muss. Wenn die Spieler korrekt spielen würden, brauchte der Schiedsrichter gar keine Flöte (Videobeweis schon gar nicht).

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DREI Wenn also vom DFB eine Handspiel-Elfmeter-Praxis eingeführt worden ist, die jeden Spieltag viel Ärger und Streit und Missmut erzeugen,

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weil nicht mehr HAND verboten und abgepfiffen wird

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weil nicht mehr HANDSPIEL verboten und gepfiffen wird

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sondern weil nunmehr jede HAND-BALL-Berührung nach Lust und Laune interpretiert wird (absichtlich, unwillkürlich, Gesichtsschutz, Körpervergrößerung usw.), so dass dann HAND-ELFMETER auch nicht mehr durch den PFIFF des Schiedsrichter entschieden, sondern einer VIDEO-DEBATTE unterworfen wird – vielleicht noch mit VOLKSABSTIMMUNG und DFB-Strafsenat.

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P.S. Beim Handball ist Fuß verboten. Wer den Ball an den Fuß / Bein bekommt, hat einfach Pech, wenn es der Schiedsrichter abpfeift und sanktioniert.

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Ich plädiere für die Abschaffung der überflüssigen interaktiven VIDEO-Elektronik, zurück zur Momententscheidung des Schiedsrichters (einschließlich Schiedsrichterbestechung und Schiedsrichterbetrug) – Der Schiedsrichter der Scheiße pfeift, wird demnächst aussortiert:

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Einmal Pech ist Pech, zweimal Pech ist Pech, dreimal Pech ist Dummheit.

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Ich habe in meinem Leben viel DFB-Amateur-Fußball mit Amateurschiedsrichtern gespielt – sowie mit intelligenteren Freizeitsfußballern gespielt – immer ohne Schiedsrichter, ohne Linien, oft ohne gerahmte Tore – das geht, wenn die Spieler aus Freude zusammen / gegeneinander spielen.

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