Julian Assange geht jeden an

Lichtgeschwindigkeit 9126

am Montag, den 15. April 2019

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Geduld, liebere Leserin und lieber Leser – es wird mal wieder ausgreifend und umfassend in LICHTGESCHWINDIGKEIT – der täglichen Lagebesprechung an ausgewählten Gegenständen: Der IT-Politiker Assange muss vor den Menschenfressern gerettet werden.

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Lügenpresse ist leider eine peinliche Tatsache. Sie entsteht mit der Dummheit und Gleichgültigkeit der allgemeinen Öffentlichkeit, die sich aus jedem einzelnen Bürger zusammensetzt, sekündlich neu. Das hatten sich die Frauen in Schweden offensichtlich nicht klar gemacht – deren Staatsanwältin nach Jahren des Auslieferungsbegehrens gegen Assange nach Schweden irgendwann klar geworden ist (im Zweifel für den Angeklagten?) – nun sitzt er trotzdem.

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Ha, Ja, die Gerechtigkeit siegt. Die Wahrheit kann warten. Sie hat ein langes Leben (und dergleichen Schwachsinn glaubt der Volksmund – Volksmund hat Blei im Arsch, genau wie Morgenstund).

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Die einfache Sache ist, dass die Massenmedien Quote und Geschäft brauchen, sonst sterben sie. Dieses Geschäft läuft aber nicht aus Fairness oder Freundlichkeit, sondern durch das ständige Bejahen der Konsumenten, die diese „Kaufmedien“ kaufen oder berühren:

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Sind Aufmachung und Inhalte eines Formates nicht „der Arsch auf den Eimer“ Konsument, schaltet der Konsument weg, kauft was anderes oder gar nicht.

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Redakteure müssen also immer schreiben und sagen, was die Konsumenten gerne erleben, weil sie nur sich selbst in angenehmem Lichte erleben bzw. keinesfalls selbst dumm dastehen wollen. Folglich werden belehrende oder komplizierte, unangenehme oder sonstwie anspruchsvolle Botschaften weggelassen oder so glattgebügelt, dass nicht die Wahrheit, sondern anschlussfähige Lügen verbreitet werden. (Aus Dank dafür verkünden die Dreckskunden auch ungefragt, dass diesen Massenmedien ohnehin nicht zu glauben sei).

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So ist es jetzt mit politischen Konflikten, von denen sich der Einzelne gerne so weit fern hält, dass er selbst glauben kann, es ginge ihn nichts an, z. B. die ATOMBOMBEN in Bücheln? Wer will das täglich hören und lesen, bis die abtransportiert wären? der Glyphosat-Bestechungsfall des CSU-Bundesministers in Brüssel? Wer will täglich hören, dass der überhaupt nicht dafür belangt wird und dass man den nicht im Gefängnis sehen könne? Die Rüstungsexporte Deutschlands entgegen der deutschen Rechtslage und entgegen der gelogenen Verlautbarungen in Berlin und anders in Paris und Brüssel und die tatsächlich ununterbrochenen Waffenexporte in heiße Kriegsgebiete, wie Jemen bzw. Saudi-Arabien? Wer will das täglich erleben, wie die Bundeskanzlerin, die er gewählt hat, als Betrügerin und Staatsverräterin vorgeführt wird, bis das Drecksgeschäft aufhört?

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Und wenn also diese Kriegs-Drecksgeschäfte denn von den Bürgern bei den allgemeinen Wahlen nicht bestraft werden, dann wollen diese Wähler auch nicht gerne hören, dass sie selbst ja den Ausschlag dafür geben, dass diese Kriege von unserem deutschen Staat betrieben und bewirtschaftet werden.

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Und hier kommt die Volte – der Sprung zu Julian Assange und zu den Whistleblowers:

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Wenn also die gewählten und ungewählten Stellvertreter der demokratischen Bürger des Staates das geltende Recht brechen, ihre Eidesleistung brechen, ihren Pflichten nicht folgen, auf Kritik aber nicht reagieren, dann wird das vornehmlich heimlich durchgezogen oder mit Ablenkungspropaganda verdunkelt: Die Kriegsschiffe werden weitergebaut, aber nicht nach Riad sondern nach Kiel geliefert (dann nach Cherbourg, dann erst nach Riad – kein Problem für die Beschäftigten auf der Ostsee-Werft).

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Kommen dann aber Geheimnisverräter, die publizieren, dass Bundeskanzlerin Merkel mal wieder in Kriegsdingen lügt – also diese „Geheimnisverräter“ / Whistleblower – dann ist man also selbst Zeuge für den Rechtsstaatbruch, will aber gar nicht Zeuge sein, sondern lieber als „Hitlerdeutscher“ weiterhin sagen:

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„Hat der Führer das gewusst?“

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„Die da oben machen doch sowieso, was sie wollen“

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„Da kann der kleine Mann nichts machen“

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„Wir haben alle jeden Tag zu kämpfen und können uns nicht um Alles kümmern“.

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Die Tageszeitung, die das auf der Titelseite druckt, ist bald verschwunden, weil es unangenehm, kompliziert und missliebig ist. Da liest man lieber:

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„Sicherheit und Bündnistreue geht vor“

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Und nun schleppt man also vor laufenden Kameras diesen Julian Assange in Handschellen aus dem ecuadorianischen Botschaftsgebäude von London, zum Abtransport ins Untersuchungsgefängnis, in ein Polizeiauto – weißhaarig, methusalemvollbärtig, lauthals palavernd – und was jetzt?

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Das kommt als NEWS in Bild und Ton, zuerst im Internetz – da müssen alle Massenmedien anknüpfen:

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Heraus kommt ein zusammengemauschelter Tenor:

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Assange war mal ein Internetz-Pionier, hat sich aber durch seine persönlichen Abartigkeiten so unsympathisch gemacht, dass er nun keine Anteilnahme verdient, schließlich hat er sich mit WIKILEAKS an „Hochverrat“ beteiligt – der Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen.

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Dabei schreibt Michael Hanfeld, der FAZ-Medien-Redakteur (FAZ S. 13, v. 13. April 2019) auch, dass Julian Assange die Einzelheiten der westlichen Sicherheitspolitik zwar ablehnen kann, womit er dann für die bösen Russen oder die bösen Chinesen eintritt, aber er muss mit rechtsstaatlicher Verfolgung rechnen, wenn er geltendes Recht bricht: Sein Rückzug für fast 7 Jahre ins Asyl war immer nur eine Verzögerung seiner ordentlichen Bestrafung.

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Damit kommt die Frankfurter Allgemeine Zeitung fein heraus, wenn man das Thema Pressefreiheit, staatlicher Hochverrat und „Whistlerblower“ zwar mit Julian Assange am Halse hat, aber daraus einen individuellen Assange-Schmuddelfall machen kann: Der hat ja mehrere Frauen vergewaltigt – genau genommen, so viele Frauen, wie gerade Lust hatten, vor Gericht das zu behaupten, dass sie alle Zeugen davon sind.

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Dietmar Moews meint: Auch ich sehe mich nicht eingeladen, einen mir persönlich fremden Australier zum Protegee zu machen, der mit internationalen Rechtsfragen und Forensik individuelle Probleme ausficht.

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Nur mit diesem WIKILEAK-Gründer und Betreiber Julian Assange muss man doch sehr genau hinschauen, wie es kommt, dass da völlig verschiedene Geschäfte publizistisch und forensisch vermischt wurden und werden:

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Es ist offenbar nicht ein Julian Assange-Privatproblem.

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Und dann sehe ich, was mich angeht. Was nämlich jeden angeht:

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Die USA machen Despotie, Kriegswillkür und Verpitbullung der Zivilisation und haben dabei den Bürgerkriegsstaat Nummer EINS – nämlich mit den meisten zivilen TODESOPFERN jährlich. Kurz – die US-Verfassung und das

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„Persue of Happiness“

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sind für PRIVILEGIERTE, ansonsten Junk, Recht und Freiheit, die Vorzeichen von der eigenen Revolution, sind brutaler Rassismus und Menschenschinderei. Damit den Rest der Welt militärisch zu dominieren, ist nicht überzeugend, sondern peinlich.

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Wenn jetzt also Chelsea Mannings und Julian Assange und Edward Snowden und andere als Handlanger in US-Staatsdiensten die amerikanische Verfassung als Whistleblowers gravierend brechen mussten, dann kann sein, dass sie sich aus staatsbürgerlicher Loyalität und Solidarität verpflichtet fühlten, diese Rechtsbrüche der politischen Öffentlichkeit mitzuteilen (welcher US-Bürger hat denn wirklich WIKILEAKS gelesen? – der Mob will doch die Schweinereien gar nicht wissen, die in seinem Namen an der Welt verbrochen werden).

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Das Prinzip der Whistleblower, nämlich aus der eigenen Diskretionspflicht, Kenntnisse und Zugang zu Geheimnissen zu haben, dabei aber Verfassungsbrüche erkannt zu haben, die gar nicht sein dürfen – zu denen sie auch persönlich gar nicht verdingt werden dürften – hier nun aus einer anonymen Deckung heraus, diesen Wissensstand und diese Dokumentenkenntnisse an Dritte heimlich auszugeben, ist natürlich der Weg zur Wahrheit und ins Gefängnis.

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Der Soldat Mannings wurde abgestraft. Der Julian Assange wurde strafrechtlich angeschuldigt, weil über WIKILEAKS unabweisbare US-Staatsverbrechen veröffentlicht wurden, aber nicht erkennbar war, wer diese unbestreitbar echten Geheimdokumente „verpfiffen“ hat.

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Sofort begann die Lügenpresse, Hilfserklärungen zu promoten, warum so eine militaristische USA auch die eigenen Verfassung gegen die eigenen Bürger brechen müsse, um eben die staatliche Reproduktion aufrechterhalten zu können etc. pp.

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Es ist also die Angelegenheit aller Amerikaner, das Establishment, das Staat und Bürger betrügt und schädigt, ans Licht zu bringen und – wie im Falle HILLARY CLINTON abzuwählen – DONALD TRUMP, den Außenseiter zum Großreinemachen zu wählen (was immer der TRUMP dann anstellt).

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Es ist auch die Angelegenheit der restlichen Welt, dass es Whistleblower gibt, die ja nicht selbst kriminelle Urheber sind, sondern lediglich Verbrechen veröffentlichen, dabei aber möglichst unerkannt bleiben wollen. Diese Ablehnung der US-Staatskriminalität hat inzwischen zu dem empirisch leicht aufzuspürenden höllischen Ansehen der USA geführt:

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Keiner glaubt den USA (und rennt dann gegen hohe Eintrittsgelder hin und feiert den EX-Präsident OBAMA – das ist nicht zu fassen).

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Und das sind natürlich die Kunden von Michael Hanfeld der FAZ, der uns den SCHMUDDEL-ASSANGE vorführt, anstatt darzulegen, dass Julian Assange Jede und Jeden persönlich angeht.

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Assange sitzt jetzt im Gefängnis – Gefängnis ist brutal menschenvernichtend, geht auf die Restgesundheit und zerstört den Inhaftierten, auch, wenn darüber noch gar kein Gericht geurteilt hat, sondern Ermittlung und Untersuchung nur langwierig angebahnt werden.

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Man kann es vermutlich noch immer anschauen, wie US-Luftwaffe im Okkupationsland, automatisch und per Video mitgeschnitten, mal eben aus dem fliegenden Hubschrauber einige Menschen zerstäubt – es waren Zivilisten, es waren Journalisten, es waren keine Krieger in unmittelbaren Kampfhandlungen. Dazu hört man die Gespräche der US-Killer im Hubschrauber, denen es ein Sport zu sein schien – ekelerregend. Das zu publizieren, war unter anderen Schrecklichkeiten WIKILEAKS Whistleblowing, wofür Julian Assange mal IT-studiert hatte.

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FINE E COMPATTO,

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