Komintern 100 Jahre und Kominform sind die Weltpartei aus Moskau

Lichtgeschwindigkeit 9122

am Samstag, den 13. April 2019

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Täglich fallen mir Russenfreunde auf, die nicht so viel Dostojewskij lesen, nicht so viel Lenin und Stalin lesen, die viele blaue MEW-Bände geerbt haben, wo ihre kommunistischen Vorfahren mit Buntstiften und Lineal in den Vorworten des Instituts für Marxismus und Leninismus aus Leipzig, die wichtigen Kernsätze unterstrichen haben. Ich habe etwa 70 solcher Bände, hauptsächlich in den 1990er Jahren aus Ostberliner Bücherbergen billig kaufen können – etwa 45 Marx/Engels (MEW), mehrere Fassungen älterer, fühester DDR-Ausgaben, dazu Lenin und Stalin-Hardcover – nichts gegen meine neuen sauteueren MEGA-Ausgaben vom Akademie Verlag. Und mit professionellem Blick in die Bindungen wird bestätigt, was mir in vielen Gesprächen klar gemacht worden war:

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Wer liest das denn? Das ist doch völlig abgeharkt. Das weiß doch jeder.

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Diese Originalüberlieferungen aus der DDR, jedenfalls, sind alle weitestgehend unberührt – bis auf die teils angestrichenen Vorworte, hat die niemand je durchgeblättert, geschweige denn gelesen.

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Ich habe zur Sicherung meiner Kritik an der Marxschen Mehrwerttheorie und zum Beweis, dass Marx Künstler und Kreativität in seiner angeblichen Wertschöpfungskette vergaß anzusetzen. Marx‘ „Mehrwert“ entspricht der unbezahlten Kreativität, der Patente und Produktideen. Marx kommt zu seinem Profit, der als Ausbeutung der Arbeitskraft bedeutet wird, indem der die Erfinder nicht in den Kostenansatz einführte. Marx redet von Mehrwert, oder Ausbeutung oder Profit, während er einfach nur die unbezahlte Idee, das Patent, die Kreativität ausbeutet..

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Man hat zwar mit Schumpeter die Superidee aufleuchten lassen, dass in Marxens Mehrwerttheorie ein Kostenansatz für den Unternehmer fehle – aber auch der österreichische Retter der liberalistischen Freibeuter hat nicht begriffen, dass seine Unternehmer die Kreativität als Kosten kalkulieren müssen, wenn sie wissen wollen, was eine Produktion kostet. Hinten dran ganz leise kommt dann noch Alfred Sohn-Rethel, der Marx und Schumpeter meinte, integrieren zu können – die ausgebeutete Kreativität erkannte aber Sohn-Rethel überhaupt auch nicht.

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Kurz – MARX als zynischer Enterber der Kreativität, der Ideenschöpfer, die Erfinder, dem nichts anderes eingefallen war als „SKILL“ der Werktätigen, denen während der Arbeit kleine Geschicklichkeiten zur Arbeitsverbesserung und -erleichterung (kostenlos) in die Produktion einbringen.

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Nun war weder Marx ein großer Denker, noch ein Arbeitsmann. Seine große Lebensleistung war die Zeugung etlicher Kinder mit mehreren Frauen und die Hämorrhoiden vom Dauersitzen in der Bücherei, wo er seine steinzeitliche CUT&PASTE Textarbeit zusammenschrieb.

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Arthur Koestler

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neues deutschland Seite 14, am 12. April 2019 von Karlen Vesper:

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„Wanderausstellung – Komintern internierte

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Hierzulande kaum beachtet, jährte sich jüngst der 100. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Internationale, die knapp ein Vierteljahrhundert revolutionäre Kämpfe weltweit, in Nord und Süd, Ost und West bestärkte und beeinflusste und der Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“. Es ist letztlich nicht gelungen. Dass sich die in die Komintern gesetzten Hoffnungen global nicht erfüllten, war unter anderem ihrer Instrumentalisierung durch Stalin zur Etablierung und Fundierung seiner Allmacht verschuldet, blutiger Aderlass inklusive. Dies verdeutlicht eine mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung vom Berliner Historiker Wladislaw Hedeler und dem Moskauer Geschichtsprofessor Alexander Vatlin kuratierte Wanderausstellung, die zum Jubiläum zunächst in Moskau einem internationalen Publikum gezeigt wurde.

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Die Idee zu einem neuen Verbund linker Kräfte reifte angesichts des Bankrotts der II. Internationale im Ersten Weltkrieg. Ein von Lenin am „Heiligen Abend“ 1918 redigierter Aufruf zum Aufbruch an „die Kommunisten aller Länder“, namentlich an 15 Parteien, wurde am 25. dezember in der „Prawda“ veröffentlicht, wie die Exposition eingangs informiert. Auf der zweiten Tafel liest man: „Dass die zahl und das politische gewicht seiner Gleichgesinnten im Ausland kaum ins Gewicht fiel, beunruhigte Lenin damals nicht. … und von Rosa Luxemburg, die vor einer russisch dominierten Komintern warnte …

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Der Franzose Jacques Sadoul hingegen, 1918 Verfasser der enthusiastischen Broschüre „Vive La République des Soviets!“, wandte sich später vom Kommunismus ab. …

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Zu den bekanntesten Opfern Stalins aus der Gründergarde zähöen der KI-Vorsitzende Grigori Sinowjew, den der Kremlchef als rivalen ansah und 1936 in einem Schauprozess zum Tode verurteilen ließ, Hugo Eberlein, der sich im Auftrag der KPD beim Gründungsbeschluss der Stimme enthielt und 1941 in Moskau erschossen wurde, sowie der Schweizer Fritz Platten, rühriges EKKI-Mitglied, 1942 im Gulag ermordet. Nach einem Blick auf die vielfältigen Aktivitäten der 1943 auf Stalins Geheiß aufgelösten Komintern wird resümiert: „Ihr Beitrag zum gesellschaftlichen und geistigen Leben vieler europäischer Staaten im zweiten Viertel des 20. Jahrhunderts ist unbestreitbar.“

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„Die Ausstellung „Die Weltpartei aus Moskau“ wird am 12.4. auf einer internationalen Konferenz über die Komintern in den Räumen der Hellen Panke präsentiert (16 Uhr, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin).

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Dietmar Moews meint: Verschwiegen, man muss sagen „VERTUSCHT“ wird die von Stalin nach Auflösung der Komintern, die Verkündung der KOMINFORM an die Moskauer STALIN-Sateliten im Jahr – offizielle Gründung der KOMINFORM am 27. September 1947.

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Während KOMINTERN die Linie schulmäßig angezettelt hatte, dass jedes Volk resp. jeder Staat seinen eigenen (nationalen) internationalen Kommunismus entfalten sollte. Das brach STALIN gewaltsam ab und verfügte mit KOMINFORM die Gewaltlinie, dass sofort die KOMINTERN-Aufbauarbeit abzubrechen sei und fortan (ab 1937) über die Auslegung des Kommunismus‘ von STALIN aus Moskau INFORMIERT wurde: KOMINFORM. In dieser Situation brach für viele nichtrussische Kommunisten (z. B. die Gruppe Ulbricht in Berlin oder TITO in Belgrad) eine gravierende Situation an, nämlich sich STALIN zu unterwerfen oder auf Distanz zu gehen, wie es TITO mit Jugoslawien dann entschied.

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Was ich wirklich völlig schräg vom neuen deutschland finde, ist die KOMINTERN (die Lenin in Moskau 1918 ausrief) nicht ganz klar ab 1924 bis 1937 als eine totalitäre Machenschaft STALINS war. Und alsdann KOMINTERN von Stalin zu KOMINFORM umgetauft wurde, und diese hegemoniale Positionierung wurde bis in den letzten Winkel des von Moskau bestimmten (späteren) Warschauer Pakts sowjetisch durchgesetzt.

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Wenn diese Ausstellung jetzt behauptet: „…revolutionäre Kräfte ein Vierteljahrhundert weltweit in Ost und WEST, Nord und Süd …“, möchte ich doch reklamieren:

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Dieses stalinistische KOMINTERN-Vierteljahrhundert deckt sich nun konkret zeitlich und räumlich mit dem HITLERISMUS – für wie genieverdächtig mit sich selbst gehen denn diese heutigen REVISIONISTEN Stalins mit ihrer Ausstellung „Die Weltpartei…“ um?

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Welche Maulwürfe im heutigen PANKOW machen diesen Unfug – der dann auch noch im neuen deutschland landet?

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(Ich habe dort von 2008 bis 2012 gelebt – das war nicht schön am Majakowskiring – wo mein Großonkel Theodor Großmann in den 1950er Jahren seine Panke-Landschaften in Ölfarben malte).

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