Spielerei mit KI und Daniel C Dennet in der Süddeutsche Zeitung am 2. April 2019

Lichtgeschwindigkeit 9086

am Mittwoch, den 3. April 2019

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Auf der gerade eröffneten Hannover Messe propagierte die deutsche CDU-Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die it-technologische Zukunft, und den Anschluss an 5G, die unvorstellbar immense Datenübertragungs-Kapazität, die zukünftig für die kompliziertesten telematischen Ausrüstungen, für Echtzeit-KI erforderlich sein soll.

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Ich gehe jetzt von der hochkünstlich-intelligenten Frau Dr. Merkel über zu den Propagandeuren der geistigen Beschränktheit mit Blick auf KI = Künstliche Intelligenz, nämlich:

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JOHN BROCKMAN

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DANIEL C. DENNETT

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John Brockman figuriert seit vielen Jahren als IT-Insider, der eingeweiht ist, was auf dieser Welt, hauptsächlich in den USA und beim CSI/NSA bzw. der US-Army als digitale Revolution gearbeitet und umgesetzt wird – hauptsächlich als MILITÄR- und WAFFEN-Technik, kurz zugespitzt

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CYBER-WAR

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Und Brockman hat darin immer auch einen politologischen und sozialpsychologischen EPOCHEN-SPRUNG erkannt und angerufen.

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Die Süddeutsche Zeitung publiziert augenblicklich (2. April 2019) eine Textreihe „DER GEIST IN DER MASCHINE“, wo dazu einleitend gesagt wird: „Künstliche Intelligenz (KI) ist ein epochaler Technologiesprung, der die Menschheit vor ganz neue Fragen stellt, die keine Disziplin alleine beantworten kann. John Brockman, Agent für Wissenschaftsliteratur und Gründer des Debattenforums Edge.org hat das „Possible Minds“-Projekt ins Leben gerufen, das Natur- und Geisteswissenschaften zusammenführt, um KI und deren wahrscheinliche Ausformungen und Folgen zu ergründen …“

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In dieser Text-Reihe kam heute Daniel C. Dennett als TEIL 5 mit seinem Essay, überschrieben „Wesen und Werkzeuge – Mit künstlicher Intelligenz schafft sich der Mensch ein Mittel, das die Welt neu ordnet. Das zwingt ihn zum Handeln. …“

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Dietmar Moews meint: Ich möchte nicht – in meiner Wertung – den absurden Weiten dieser bedenkenlosen Bedenkenträger nachsteigen, sondern nur folgenden Generalgedanken dagegen halten:

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Ich gehe davon aus, dass – abgesehen vom immer und ubiquitären Profitstreben aller Fortschrittswissenschaftler, die sicher auch ihre Wissenschaft leidenschaftlich lieben und mögen – diese jetzt so kurante KI eindeutig eingeschätzt wird:

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KI – Künstliche Intelligenz – soll in der Bedeutung nicht nur ein Substitut für Intelligenz sein. Sondern die menschliche Intelligenz, die individuell und kollektiv als historische Tatsache verstanden wird, wird in einer menschlichen Geschichte, die genauer hingeschaut darin besteht, dass jeder Mensch gegen jeden Menschen aktiv und dynamisch im Leben tätig ist, und keineswegs auf Zusammenarbeit und Synergie die zuhandene Intelligenz zielverwirklichend integriert, hinzu gefügt bzw. nämlich telematisch vorgesetzt werden soll.

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Erstaunlich, dass bei diesem ständigen Gegeneinander immerhin nicht der Untergang aller, sondern das Überleben der Lebenstüchtigen entsteht.

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Diese Intelligenz also, derer Menschen fähig sind, wird in Naturbewältigung und Kulturtechnik zur Daseinsvorsorge und Zukunftsgestaltung umgesetzt.

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Jetzt kann man KI (Künstliche Intelligenz) durch IT mittels menschenkonstruierten Maschinen in die politisch erzwungene Vorstellungsorientierung einbringen. Man kann diese KI der Intelligenz hinzufügen. Man kann also die vorhandene entfaltete menschliche Intelligenz durch Hinzufügung oder Integration Künstlicher Intelligenz zu höheren Wirkungsgraden und Leistungen – ganz im Sinne der Verwirklichung menschlicher Wertsetzungen – einsetzen und nutzen.

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Das bedeutet ganz konkret, menschliche Wertverwirklichungen nutzen dazu menschliche Intelligenz – so fern es passt, kann Künstliche Intelligenz zusätzlich der vorhandenen Intelligenz eingesetzt werden.

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Und wir müssen dabei nicht darauf hineinfallen, dass heute KI definitorisch von menschlicher Intelligenz unterschieden ist; man sagt KI habe kein Wesen, kann aber durch enorm hohe Rechnerleistungen operative Leistungen bringen, die die menschliche Intelligenz vergleichsweise nur theoretisch bzw. unglaublich zeitaufwendig, menschenunmöglich, nicht vollbringen könne.

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Wir können nämlich ruhig annehmen, dass die Forscher und IT-Entwickler, und Brockman und Dennett, es schaffen werden die KI so auszuentwickeln, dass sie von menschlicher Intelligenz nicht zu unterscheiden ist, aber zusätzlich unvergleichlich größere, komplexere Rechnerleistungen bringen kann.

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FAZIT und KURZSCHLUSS:

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Ich setze als Annahme, dass KI im guten bzw. besten Sinn INTELLIGENZ ist und von uns Menschen zu unseren gesetzten Zwecken (PROFIT HECKEN) indienst genommen werden kann (der Unterschied zwischen Intelligenz und Künstliche Intelligenz ist Beckmesserei, wenn man nur mein Argument beachten würde).

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Aber denn – jetzt kommt die Volte:

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Ich wurde im Jahr 1950 geboren, während die Welt staunte, wie ein Atompilz aussieht, nachdem also die Naturwissenschaftler ihre Theoriespiele vorangebracht hatten und schließlich schafften, ATOM-BOMBEN zu entwickeln und dann militärisch verfügbar zu machen. Ich wurde dafür nicht gefragt. Ich lernte in meiner staatlichen Bildungsmühle, dass einmal Erkanntes nicht mehr vergessen gemacht werden kann. Oder anders: Ich muss mit der Atombombe leben; aber ich hätte lieber gehabt, dass diese ATOMBOMBE nicht entwickelt worden wäre.

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Und so sehe ich das mit der KÜNSTLICHEN INTELLIGENZ.

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Wenn heute ein Mensch geboren wird, wird man bald erleben, dass dieser neue Mensch auch mit einer menschlichen Intelligenz begabt ist. Jeder hat eben seine schicksalhaften Begabungen, Schicksale und Talente und soziale Horizonte, die so entfaltet werden, dass Lebenserhaltung auf Sicht durch Operationalisierung der vorhandenen Intelligenz, jedem neuen Menschen durch Heranwachsen zur Vollwertigkeit eine Lebensentfaltung von Trieb, Triebhemmung und Triebverwirklichung in Aussicht stehen.

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In dem Moment, wo wir nunmehr Künstliche Intelligenz zur Verfügung haben, findet jeder neue Mensch, der geboren wird, sich mit seiner Intelligenz ein. Doch dann muss er zu seiner menschlichen Intelligenz die Künstliche Intelligenz hinzunehmen, KI integrieren, operationalisieren, sich kulturindustriell auf die KI einstellen. Besonders tragisch ist diese Zwangsbedingung, wenn es den Codierern gelungen sein wird, dass KI auch Wesen und „Seele“ hat und von menschlicher Intelligenz nicht zu unterscheiden ist. Allein dass diese KI größer, höher, schneller und kostspielig und profitabel ist.

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Es gibt kein Entrinnen – wer als Mensch mit menschlicher Intelligenz heraufkommt, wird nicht – wie geschichtlich schon immer – mit Tradition und Zeittechnik überfallen und überformt (oft als Lebenserleichterung), sondern hier wird ein Bildungs- bzw- Ausbildungskanon profitabel etabliert sein, dem sich der Mensch nur unterwerfen kann, wenn er nicht als profitungeeigneter Hasardeur wegrationalisiert werden wird.

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Gegen Maschinenintelligenz-Erhöhung und auch gegen Operationalisierung verfügbarer Künstlicher Intelligenz, sofern hierdurch das sinnliche Leben der Individuen, Gruppen, Mengen Massen telematisch integriert werden und gegen eine hierdurch gesetzte Verhaltenstelematik bin ich vollkommen: ICH BIN VOLLKOMMEN DAGEGEN (Ich finde es wirklich ebenso unwürdig, dass Geburtsprognostiker Up-Datings der Embryoeigenschaften in einen kaufbaren Katalog aufnehmen wollen: hellblaue Augen, aber taub.

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5 G ist die Hölle. Ob Intelligenz oder Künstliche Intelligenz – wer hier das soziale Spiel der Menschen zu Markte trägt (weil es profitabel gemacht werden kann), muss dafür Konventionalstrafen zahlen, die seine Profitaussichten enorm übersteigen.

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Auch Frau Merkel sollte mal darüber nachdenken, wenn die Süddeutsche Zeitung diesen Klamauk der KI veranstaltet – von wegen: Wir dürfen den Anschluss nicht verlieren – an was wir da angeschlossen werden? – nämlich an „sozial-optimiertes“ telematisch prädisponiertes Verhalten aller Individuen.

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FINE E COMPATTO,

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