WAHL-Fälschung durch Wahlkomputer mit ARTUR LEBEDEW der Stuttgarter Zeitung

Lichtgeschwindigkeit 9048

am Freitag, den 22. März 2019

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Seit Monaten geistern Projekte der kommunalpolitischen Kommunikation mit IT-Werkzeugen, wie speziellen APPS. Damit können Bürger mittels Online-Technik mit wenigen Klicks bewirken, was anders mit Holzwerkzeugen oder Behördengang viel aufwendiger erscheint.

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Presseberichte hierzu werden meist nicht von it-affinen Journalisten, sondern von knöpfedrückenden Internetz-Usern, die bevorzugt aus der Verständnishöhe der Zeitungskunden schreiben, dort sachlich anknüpfen. Während da, wo es zu belehren gälte, wo Laien einfach nichts verstehen und wissen können, solange sie nur passiv Internetz benutzen.

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Der Stuttgarter Zeitung-Autor Artur Lebedew, gehört zu diesen affirmativen Berichterstattern, hier, wo es um eine Aufklärung über APP-Benutzung in TÜBINGEN, als Vorstadium zur Einführung von WAHLKOMPUTERN – wie man sagt – wer zuhause per Internetz an Wahlen teilnehmen kann, spart Zeit.

WAHLKOMPUTER bauen Hürden der Nichtwähler ab – man muss nicht ins Wahllokal den Ort wechseln, sondern wählt in Jogginghose von der Couch aus.

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Es ist genau so ein weiterer Schritt zum TOTALITARISMUS der TOTALÜBERWACHUNG. Und es öffnet WAHLFÄLSCHUNG alle Schleusen, nämlich Wahlfälschung, die gar nicht mehr auf die einzelne abgegebene Stimme gegenkontrolliert werden könnte.

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STUTTGARTER-ZEITUNG.de am 20. März 2019, von Artur Lebedew:

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Tübingen stimmt per Handy ab – Wie sicher sind Online-Wahlen?

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In Tübingen fragt die Stadt ihre Bürger per Handy-App, ob sie ein neues Hallenbad wollen. Das sei die Vorstufe von unsicheren Wahlcomputern, kritisieren einige. Dabei wählen die Schweizer schon heute online.

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übingen – Ein Klick auf die Smartphone-App, mit dem Daumen nach unten wischen, wieder Klick, Klick. Schon ist das Wahlkreuz gemacht und abgeschickt. In Tübingen können Bürger seit der vergangenen Woche bei der Politik digital mitbestimmen. Der Gemeinderat fragt, ob die Stadt ein neues Hallenbad und einen neuen Konzertsaal braucht. Die Fragen mit mehreren Antwortmöglichkeiten kommen per „Bürger-App“. Die können sich alle Tübinger, die älter sind als 16 Jahre, online auf ihr Smartphone herunterladen und sich mit einer Nummer oder dem so genannten QR-Code registrieren. Beides schickte die Stadt seinen Bürgern analog – per Post.

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Doch kaum hat die Umfrage zum Hallenbad begonnen, regt sich Kritik. „Die Bürger-App ist ein Vorläufer des Wahlcomputers“, sagt Stefan Leibfarth vom Chaos Computer Club Stuttgart (CCCS).

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Zwar sollen die Umfrageergebnisse dem Gemeinderat lediglich als „wichtige Information“ dienen, die Entscheidung sollen die gewählten Vertreter selbst fällen. Tatsächlich, glaubt Leibfarth, produzierten die Zahlen aber eine hohe Verbindlichkeit. „Am Ende wird sich die Politik nicht der Meinung der Bürger entgegenstellen“, sagt der Experte. Auch befürchtet der CCCS, dass die Ergebnisse leicht manipuliert werden könnten. So lasse sich die Stimmenabgabe im Nachhinein nicht kontrollieren, weil nur der Systemanbieter auf diese zugreife.

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Die Stadt vertraue dem Anbieter und bekomme lediglich das Ergebnis. „Jeder, der auf die abgegebenen Stimmen zugreifen kann, könnte diese auch manipulieren, also auch Hacker oder der Betreiber selbst“, sagt Stefan Leibfarth.

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Umstrittenes Thema

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Die Stadt Tübingen rechtfertigt sich: Sowohl der Server mit den Daten der Bürger als auch die App wurden auf Hackerangriffe getestet und für sicher befunden. Sicherheitslücken könnte es geben, aber die seien auch bei einer Wahl mit Stift und Papier möglich. „Mit krimineller Energie lässt sich das Ergebnis einer Papierwahl ebenfalls beeinflussen.“

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Über die Frage der Online-Wahlen wird in Fachkreisen schon länger diskutiert. Wenn am 26. Mai die Kommunal- und Europawahlen anstehen, werden sich viele fragen, warum wir eigentlich nicht am Computer oder am Handy wählen. Der Gedanke scheint zunächst verlockend, mit wenigen Klicks, die Füße auf dem Sofa, ausgeruht und überlegt, über die Zukunft der Kommune und der EU am Smartphone zu entscheiden. Online-Banking und Autokauf im Netz funktionieren schließlich auch. Und tatsächlich wählen schon heute in Europa Menschen vor heimischen Bildschirmen. In Estland nutzen Bürger bei der kommenden EU-Wahl als erstes Land das „E-Voting“, also das Wählen im Internet. Und auch in der Schweiz hinterlassen Wähler in vielen Kantonen ihre Stimme bei Bürgerentscheiden seit Jahren online.

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Wie es technologisch in der Schweiz funktioniert

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Das Konzept, das in beiden Ländern zugrunde liegt, unterscheidet sich im Aufwand aber deutlich von der Umfrage-App in Tübingen. Vereinfacht gesagt, läuft in der Schweiz die Stimmabgabe so: Die abgegebene Stimme des Wählers wird verschlüsselt und an einen Computerserver geschickt, den so genannten Mixer. Dieser benennt die Information um, „mischt“ sie und unterbindet so den Zusammenhang zwischen Wähler und Stimme. Somit kann nicht nachvollzogen werden, welcher Wähler wie gestimmt hat, das Wahlgeheimnis bleibt gewahrt. Damit der Server vor Hackern sicher ist, wird die neue Stimme wie ein Puzzle zerlegt und wiederum an andere Mixer gesendet. Um die Stimme am Ende auswerten zu können, müssen unterschiedliche Server nun das Stimmenpuzzle zusammenlegen. Wähler können zudem sicherstellen, dass ihre Stimme tatsächlich dem Klick entspricht, den sie gemacht haben: Auf einer Art Schwarzem Brett im Internet sehen sie hinter einer nur ihnen bekannten Nummer die Stimmenabgaben.

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Für Firmen und Vereine unproblematisch?

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Absolut sicher sind aber auch diese aufwendigen Systeme nicht. Denn nach wie vor könnten Hacker etwa die Computer der Wähler selbst manipulieren. „Für kritische Wahlen sind Online-Systeme noch nicht reif“, sagt Ralf Küsters, der Leiter des Instituts für Informationssicherheit an der Universität Stuttgart. Für Abstimmungen in Firmen oder Vereinen könnte man die Technologie nutzen. Für politische Wahlen seien die Risiken heute allerdings zu hoch. „Im Falle einer Hackerattacke leidet darunter die Glaubwürdigkeit unseres politischen Systems“, sagt Küsters.

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Trotz der Kritik hält Tübingen an der Bürger-App fest. In Zukunft sollen Einwohner bei zwei Befragungen im Jahr online mitmachen. „Wir müssen die Leute dort abholen, wo sie sich aufhalten – vor ihrem Smartphone“, teilt Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) dazu mit.

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Dietmar Moews meint: Hier haben wir also den affirmativen Zeitungsbericht, der abwiegelt und das Thema WAHLBETRUG sozialpsychologisch überhaupt nicht erkennt. Hier wird die Restdemokratie zerstäubt.

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Leider hat der Autor Artur LEBEDEW das Grundproblem nicht verstanden. Er geht davon aus, dass das ein technisches Problem ist, das man lösen kann. Genau das ist nicht der Fall, denn selbst wenn das je gelingen sollte,
ist das Verfahren nicht mehr allgemein nachvollziehbar.

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Es fehlt einer Komputerstimmabgabe die sinnliche Kontrollmöglichkeit, die Durchschaubarkeit – damit wird Missbrauch gerufen, der nicht entdeckt werden kann.

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Grundsätzlich ist bei offiziellen Wahlen immer Betrug möglich. In der Regel haben Amtsträger Schlüsselgewalt und Dienstsiegel-Kompetenz. Während Wahlveranstaltungen werden diese Amtspersonen sehr aufmerksam von Oppositionsvertretern beaufsichtigt. Oft trinken die auch mal ein Bier oder einen Wein zusammen.

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Jeder Betrug ist stets für Kriminelle möglich. Aber eine Wahlurnen- und Stimmzettelmanipulation wird ja nicht in Gegenwart der freiwilligen, eherenamtlichen Wahlhelfer bei der Stimmabgabe oder bei der Stimmauszählung gemacht. Analoge Wahlmanipulation, muss in den statistischen Protokollen und dann anhand der Original-Stimmzetteln vorgenommen werden; das geschieht im Geheimen, während die Wahlurne von einem Siegelwahrer verplombt und weggeschlossen ist. Dann öffnet jemand, der Zugang zum Safeschlüssel hat, die verplombte Urne, wechselt die Wahlzettel wie gewünscht, und erneuert das Siegel. Entsprechend werden die Statistiken sinngemäß ausgetauscht.

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Eine solche Wahlfälschung muss unentdeckt durchgeführt werden, es gehören diverse interne Kenntnisse dazu, gezielte Vorbereitung – schließlich müssen die ausgetauschten echten Wahlzettel vernichtet werden. Es ist ziemlich trickreich, will ein Wahlfälscher (z. B. die amtsführende Fraktion) seine Schlüsselgewalt zum Wahlbetrug nutzen; denn die versiegelte Urne und die Auszählungsstatistik-Listen werden möglicherweise verschiedenen Händen anvertraut.

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Die Schweiz als Vorbild zu benennen halt ich auch für eher ungeschickt, angesichts der jüngeren Meldungen über empirisch amtliche Unregelmäßigkeiten bei der Anwendung von Wahlkomputern.

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Dietmar Moews Stillleben, 83cm/100cm, öl auf Nessel, 1974 gemalt

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FINE E COMPATTO,

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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